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Darwinismus - adé!

2.563 Beiträge, Schlüsselwörter: Darwin, Darwinismus

Darwinismus - adé!

16.06.2009 um 19:18
@cougar666

In Zukunft nutzt du bitte die @-Funktion, damit ich nicht immer nach Abwesenheit lange suchen muss, danke.
cougar666 schrieb:Und sind damit stark vergleichbar mir den dogmatischen Vertretern der klassischen Evolutionstheorie, die wortwörtlich an den Ideen von Darwin festhalten und sich jeder weitergehenden Interpretation zur Wehr setzen und jegliche neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ignorieren.
Nein?
Die Theorie wurde im Laufe der Zeit, u.a. durch technischen Fortschritt, ergänzt. Nicht alles, was damals in "Die Entstehung der Arten" stand, ist aktuell. ;)
cougar666 schrieb:In jedem "Tag" ist nicht nur ein Evolutionsschritt, sondern immer ganze Abschnitte beschrieben
Womit wir wieder bei der Interpretation wären...aber du hast es selbst gesagt: Mach das mal einem damaligen Zeitgenossen klar. ;)
cougar666 schrieb:Wer an solche Theorien glaubt unterscheidet sich nicht im geringsten von einem Menschen, der an einen Gott glaubt. Beides ist eben nur ein Glaube der etwas erklären soll, was wir nicht verstehen
Dir ist aber schon klar, was eine Theorie ist, oder?
Natürlich gibt es für den Laien unterschiedliche Definitionstypen. Aber hier mal was aus Wiki:

Theorien sind meist mit dem Anspruch verknüpft, sie durch Beobachtungen (z.B. mittels Experimenten oder anderer Beobachtungsmethoden) prüfen zu können.
Wikipedia: Theorie
Experimente, Beobachtungen & Logik. DAS setzt eine Theorie in erster Linie voraus.


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cougar666
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16.06.2009 um 19:34
Zotteltier schrieb:Als Gegenbeispiel fallen mir spontan die Sehzellen der Wirbeltiere ein. Das Licht muss zuerst durch den gesamten Zellapparat bevor es auf die Lichtrezeptoren treffen kann, das widerspricht meiner Interpretation von perfekt.
Warum? Könntest Du aus organischen Materialien etwas besseres bauen? Vor allem, weil uns der Vorgang des Sehens noch gar nicht volständig bekannt ist. Allerdings weiß man, dass vom Lichteinfall ins Auge bis zur Sehwahrnehmung im Gehirn eine komplexe Reaktionskaskade mit Beteiligung vieler verschiedener Proteine, hier Enzyme, Struktur- und Regulationsproteine, durchlaufen wird. Von den zahlreichen beteiligten Proteinen sind bislang mehrere Dutzend aber noch lange nicht alle bekannt. Also wie kann man über etwas urteilen, was man noch gar nicht kennt?

-------
Zotteltier schrieb:Deine sogenannte 'Blitzevolution' kann man genausogut auf den enormen Selektionsdruck zurückführen, da ja quasi jeder der mal von der Kröte nascht seinen metaphorischen Löffel abgibt. Individuen, die irgendwie mit dem Gift umgehen können, werden extrem begünstigt.
Natürlich kann man das, denn das ist ja der Grund für die rasche Wandlung. Die kann aber eben nicht mit einer "Begünstigung" einer Schlange erklärt werden, die sich zufällig so extrem verändert hat, wie dies notwendig gewesen ist. Schon diese umfassende Änderung ist mit Zufall nicht erklärbar, denn die Wahrscheinlichkeit ist gleich Null. Aber selbst wenn man dies mal annimmt, wie sollte sich diese Änderung in nur 20 Schlangengenerationen auf alle Schlangen verbreitet haben? Mit normaler Genweitergabe durch Fortpflanzung ist das nicht zu erklären.
Zotteltier schrieb:Ebenso das Beispiel mit den Krötenbeinen. Da es keine natürlichen Fressfeinde gibt, steigt die Population exponentiell an. Die Kröten die schneller vorwärts kommen und somit leichter neuen Lebensraum und vor allem neue Nahrungsquellen erschließen werden wieder extrem begünstigt.
Die Änderung ging so schnell, dass derzeit noch "Langbeiner" und "Kurzbeiner" gibt. Nahrungsquellen sind für alle genug vorhanden. Paaren tun sich auch alle, es gibt genügend Partner. Aber selbst wenn sich zwei "Kurzbeiner" paaren, entstehen nun "Langbeiner". Der einzige denkbare Grund dafür ist, dass sich die Kröte - will sie denn eine Chance haben - sehr schnell auf dem ganzen Kontinent verbreiten muss. Andernfalls wird sie vom Menschen und von den sich ändernden Tieren buchstäblich aufgefressen werden.

Beides lässt sich mit der herkömmlichen ET so nicht erklären, dies sehen ja auch die Biologen so, die diese Erkenntnisse veröffentlicht haben. Die Aussage, dass solche Veränderungen eigentlich nach der Theorie Millionen von Jahre dauern müsste, stammt von den Biologen und nicht von mir.


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cougar666
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16.06.2009 um 19:40
intruder schrieb:Einige Zitate ....
Es geht nicht darum ob es Tiere gibt, die dem Menschen in irgendwelchen Punkten überlegen sind. Das wird man immer finden, natürlich auch unter den Tieren selbst. Wären alle perfekt, würde es nur ein Wesen geben und das wäre dann auch das Ende. Nein, das Ganze ist perfekt und es sind gerade die Schwächen aus denen Stärken gemacht werden können. Wäre der Mensch nicht ein so schwaches Tier gewesen, wäre er wahrscheinlich nie zum modernen Menschen geworden. Diese Harmonie, die hinter der Schöpfung steht und die aus einem Nachteil ein Vorteil macht und die erst diese Artenvielfalt ermöglicht ist der Grund, warum ich von "perfekt" gesprochen habe. "Perfekt" bedeutet übrigens nicht "abgeschlossen".


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cougar666
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16.06.2009 um 19:44
intruder schrieb:Weil du das sagst?
http://wissenschaft.marcus-haas.de/biologie/horizontaleevolution.html
Und wo ist der Widerspruch zu meiner Aussage? Der Text bestätigt meine Aussage und vertieft sie sogar noch um weitere Aspekte.


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cougar666
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16.06.2009 um 19:47
intruder schrieb:Auch wieder falsch. Natürlich existieren auch weniger angepasste Lebewesen zeitlich mit besser angepassten Lebewesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich Fortpflanzen ist nur geringe, so das ihr Anteil an der Population abnimmt und unter Umständen ganz verschwindet.
Was dann bedeutet, dass die Artenvielfalt abnehmen müsste. Macht sie aber nicht. Also doch nicht falsch.


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geobacter
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16.06.2009 um 19:58
@cougar666
cougar666 schrieb:Und die Bakterien rütteln kräftig an Darwins Evolutionstheorie, denn sie tauschen Erbinformationen horizontal und über Atgrenzen hinweg aus. Der "Baum des Lebens" gilt also für ca. 90 % aller Lebewesen auf diesem Planeten nicht!
"Ach Du lieber Cougar666 "

Die Bakterien tauschen Erbinformationen horizontal und über die Artgrenzen hinweg aus.
Aber nicht nur die Bacterien, sondern alle Mikroben sind dazu in der Lage.

Und das rüttelt nicht an Darwins Evolutionstheorie, sondern ist ihr zentraler Beweis.

So wie ich jetzt in Deinen Beiträgen gelesen haben, besteht der Hauptfehler in Deinen Gegenargumenten, dass Du genauso wie viele Befürworter der Theorie
nicht verstanden hast, dass die Artenanpassung kein "perpetuierlicher" Prozess zum Selbstzwecke einer Art ist
der einzig der Anpassung/ Auslese des Stärksten und Besten einer einzelnen Art
dient. (So intelligent Dumm ist die Natur nicht)

Eine Art kann sogar völlig vom Planeten verschwinden, wenn sie "perfekt" ist!"
Es sind immer die Rahmenbedingungen, und die sind in den meisten Fällen sogar mittlere bis große Katastrophen, welche die Evolution überhaupt bewirken.

Bei Bacterien, können das im "mittleren" Falle Zellwandschädigende Gifte sein.
Bei Pilzen, metallorganische Verbindungen ecet. Ansonsten sind es Anderunge wie Eiszeiten, Klimaextreme, Kosmische Bomben....

Dieses Intelligent Design mag vielleicht die boshaftige Eitelkeit ein paar gottesfürchtiger
Pseudowissenschaftler befriedigen, die sich den ganzen Schwachsinn ausgedacht haben,
um ein paar Wackelige dazu zu überreden, sich ihrem überheblichen Selbstbetrug anzuschließen.

Aber so im Großen uns ganzen dient das ganze nichts anderem, als dem Teufel,
damit wir es in unserer überheblichen Selbstüberschätzung die Korne der Schöpfung zu sein, tatsächlich noch zu Stande bringen, das Leben dieses Planeten endgültig zu zerstören, zumindest für uns selbst.


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geobacter
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16.06.2009 um 20:11
@cougar666

Und wenn du dafür einen Beleg brauchst,
dann schau dir doch die "amerikanischen Ober-Umweltschweine doch etwas genauer an,
die diesen Scheiß der ID aus lauter Gottesfürchtigkeit überhaupt erst erfunden haben!!

Hätte nicht dieser Barka Obama die meisten der Gesetzeserlasse seines Vorgängers
bezüglich der Umweltrücksichtslosigkeit seines ID wahnsinnigen Vorgängers anuliert,
dann würde Alaska in wenigen Jahren im Dreck ersticken!


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16.06.2009 um 20:28
@cougar666
cougar666 schrieb:Warum? Könntest Du aus organischen Materialien etwas besseres bauen?
die Evolution ist dazu in der Lage.
Tintenfische haben praktisch die gleichen Augen wie wir, allerdings ohne diesen seltsamen Aufbau.
cougar666 schrieb:die sich zufällig so extrem verändert hat, wie dies notwendig gewesen ist.
Bei den Schlangen besteht diese "extreme Änderung" meines Wissens aus der ganz und gar Atemberaubenden Tatsache, das ihr Kiefer kleiner ist, so das sie keine ausgewachsenen Tiere fressen können.


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16.06.2009 um 21:05
@AtheistIII
AtheistIII schrieb:Bei den Schlangen besteht diese "extreme Änderung" meines Wissens aus der ganz und gar Atemberaubenden Tatsache, das ihr Kiefer kleiner ist, so das sie keine ausgewachsenen Tiere fressen können.
Quatsch. Die Anpassung der Schlangen geht auf den Schlagen Gott Steve Irving zurück.


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cougar666
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16.06.2009 um 22:38
AtheistIII schrieb:Tut auch keiner, hab ich aber auch schonmal erklärt.
Doch und auch hier gibt es einige dieser Dogmatiker.
AtheistIII schrieb:Wie kommst du darauf das das getan wird?
Weil man immer noch an etwas festhält, was schon mathematisch nicht möglich ist.
AtheistIII schrieb:Das Auge des Menschen führt die Nerven der Lichtrezeptoren über die Netzhaut und durch sie hindurch, wodurch der blinde Fleck entsteht. Irgendwie nicht besonders perfekt.
Kannst Du sehen? Ich vermute die Antwort ist: "Ja". Also stört Dich der blinde Fleck? Mich nicht, der Organismus hat das perfekt gelöst.
AtheistIII schrieb:Das was in Australien ablief, lässt sich genauso einfach mit der herkömmlichen EvoTh erklären.
Eben nicht, das sagen ja auch die Biologen, die diese Erkenntnisse veröffentlicht haben.
AtheistIII schrieb:welche z.B.?
Die neuen Fressfeinde der Aga-Kröte.


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16.06.2009 um 22:51
@cougar666
Zwischen ich kann sehen (brauche auch noch eine Brille) und Perfektion ist ein riesiger Unterschied.


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cougar666
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17.06.2009 um 00:25
cougar666 schrieb:
Und wieder ein Beispiel für die unglaubliche Intelligenz der Schöpfung. Sie "neigen" dazu. Um zu etwas zu "neigen" bedarf es einer "Programmierung" und eine Programmierung bedarf eines "Programmierers" und eines Plans, Ziel, Sinn, Intellgenz usw. Manchmal muss man die Informationstheoretiker einfach nur reden lassen ...

Beiss dich nicht an der Wortwahl fest.
Wasser "neigt" auch dazu den Berg runterzufliessen.
Doch, doch die Wortwahl ist wichtig und entlarvend zugleich. Auch dass das Wasser dazu neigt, den Berg runterzufliessen ist nicht einem Zufall geschuldet, sondern einem Naturgesetz. Also letztlich einer Programmierung.
Pan_narrans schrieb:Ähm, nein.
Tolles Argument.
AtheistIII schrieb:1. Wurden die Viecher schon 1935 dort ausgesetzt, es ist also schon ne Weile her.
Nein das ist gemäß der ET gerade mal ein Wimpernschlag. Danach hätte eine solche Änderung Millionen von Jahren dauern müssen und nicht 70 Jahre.
AtheistIII schrieb:2. Sorgt die Kröte für einen erhöhten Selektionsdruck, was die Evolution beschleunigt.
Natürlich aber die Wahrscheinlichkeit eines Zufalls ändert sich nicht durch einen erhöhten Selektionsdruck. Schon wieder ein Beleg für eine zielgerichtete mithin intelligente Evolution
AtheistIII schrieb:3. handelt es sich bei den meisten angepassten Tieren um Arten mit recht kurzer Generationszeit, was bedeutet, das sie wesentlich anpassungsfähiger sind als Tiere mit langer Generationszeit
Bei den Schlangen sind es 20 Generationen, viel zu wenig für die beschriebenen Änderungen einer ganzer Spezies.
AtheistIII schrieb:4.Sind die Veränderungen nicht so umfangreich wie du hier behauptest. Ein kleinerer Kiefer kann sich z.B. innerhalb einer einzigen Generation durchsetzen.
Natürlich sind sie das, teilweise können wir sogar nur die Auswirkungen beobachten ohne bisher zu wissen, wie diese ausgelöst worden sind (wie wurde eine Froschart immun gegen das Gift). Und es geht nicht um einen kleineren Kiefer, sondern um einen kleinen Kopf. Zudem: Auch ein kleinerer Kiefer könnte sich nicht innerhalb einer Generation über eine ganze Spezies ausbreiten, dies wäre nicht einmal über eine einzige Nachkommenschaft möglich.

Erstaunlich ist: Die Biologen vor Ort sind fassungslos über die Blitzevolution, die sämtlichen bisheringe Theorien auf den Kopf stellt und die Hobby-Evolutionisten hier meinen das alles mal eben so aus dem Handgelenk erklären zu können. Das ist schlicht lächerlich.

cougar666 schrieb:
aber auch die Kröte veränderte sich rasant und entwickelte längere Beine um so die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu vergrößern.

Sicher nicht.
Sie entwickelt vll längere Beine weil sie dann ihren neuen Fressfeinden besser entgehen kann, aber sicher nicht um sich schneller ausbreiten kann.
Sicher doch, denn auch mit längeren Beinen kann die Kröte nicht den Vögeln entkommen und auch nicht den Schlangen aber die Ausbreitungsgeschwindigkeit hat sich deutlich erhöht, seitdem sich die Beine verlängert haben.
cougar666 schrieb:
die wortwörtlich an den Ideen von Darwin festhalten

Zum widerholten mal, das tut keiner.
Oh doch und das ständig. Du gehörst doch auch dazu - siehe Deine bisherigen "Argumente" in diesem Beitrag.

cougar666 schrieb:
olglich müssen in den Tropen gegenüber anderen ökologischen Systemen extrem viele ökologische Nischen vorhanden sein. Dies ist aber nicht der Fall.

Doch.
Schon allein diese Artenvielfalt schafft neue ökologische Nischen,
Nein, die Artenvielfalt ist der Theorie nach eine Reaktion auf ökologische Nischen. Und in einem Regenwald gibt es nicht mehr Nischen, als in einem Urwald oder in anderen naturbelassenen Gegenden. Die Dinge, die Du anführst sind auch dort alle möglich.

cougar666 schrieb:
dass damit alle mehrzelligen Lebewesen ausgestorben wären, es nur wenige Jahre dauern würden, bis wieder erste Mehrzeller vorhanden wären.

In dem Link geht es nur um Einzeller, nur mal soviel dazu.
Deine Prognose halt ich iwie für unwahrscheinlich.
Nein, es ging z.B. auch um mehrzellige Algen, soviel mal dazu. Damit halte ich meine Prognose für sehr wahrscheinlich
cougar666 schrieb:
(warum haben die sich eigentlich in Afrika nicht ausgebreitet?)

Weil Tiger Dschungeljäger sind, Afrika besteht zu einem grossen Teil aus Savanne und Wüste, falsche ökologische Nische.
Und was ist mit der Evolution? Immerhin hat sich der Tiger doch auch in Asien an die verschiedensten Umweltbedingungen angepasst und sich weit aus dem Dschungel hinaus bis Sibirien ausgebreitet und es gibt ja auch Löwen, die im Tigergebiet leben, also warum nicht Tiger in Afrika? Mal traust Du der Evolution alles zu und dann - wenn es nicht passt - wieder gar nichts. Entscheide Dich mal.
AtheistIII schrieb:Hyänen sind tatsächlich ein konkurrenzfaktor zu Löwen, allerdings haben sich beide Arten aneinader angepasst.
Wie intelligent. Aber es stimmt und auch bezogen auf die anderen Tiere. Man steht zwar in Konkurrenz zueinander und frisst sich auch mal gegenseitig aber in Wirklichkeit passt man sich an und nicht der "fitteste" oder der "angepasstere" überlebt, sondern es überlebt die gesamte ökologische Einheit, eben absolut intelligent geregelt das Ganze.
cougar666 schrieb:
Nein, die Häufigkeit der ökologischen Nischen bleibt gleich

Nicht, solange weiter neue Tiere der alten Art eingeschleppt werden.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das Einschleppen von Tieren, was ja nun auch nicht immer mit derart dramatischen Folgen zu tun hat, wie in Australien, ändert nicht die Anzahl der ökologischen Nischen.
cougar666 schrieb:
Und die Verbreitung dieser Veränderungen über die gesamte jeweilige Spezies in ebenfalls so kurzer Zeit, dass dies nicht mit der natürlichen Fortpflanzung erklärbar ist, ignorierst Du auch "großzügig".

70 Jahre reichen für eine Verbreitung durchaus aus.
Oje, so ein Unsinn. Nicht einmal die direkten Nachkommen wären alle nach 70 Jahren mit den Veränderungen "gesegnet". Nochmals: Die Biologen schätzen, dass eine solche Änderung eigentlich Millionen von Jahre dauern muss, also schreib nicht einen solchen Unsinn.
AtheistIII schrieb:Ein kleinerer Kiefer z.B. ist ja bei vielen Schlangen schon vorhanden.
Alles was nötig ist, damit er sich dann auch flächendeckend durchsetzt, ist das alle anderen Schlangen sich mit giftigen Kröten vollstopfen und dran krepieren.
1. Nicht kleiner Kiefer, sondern kleiner Kopf
2. Zusätzlich ein größerer Körper
3. Beides so angepasst, dass nur noch Kröten bis zu einer bestimmten Größe gefressen werden können und der nun größere Körper die Giftmenge der noch kleinen Kröten aufnehmen kann.

Es reicht also nicht einen kleinen Kiefer zu entwickeln, sondern es handelt sich um einen sehr komplexe und tief wirkende Veränderung. Hätten sich die Schlangen im übrigen mit den Kröten vollgestopft wären sie ausgerottet worden.
cougar666 schrieb:
Albern. Hast Du Dich eigentlich mal damit beschäftigt, was alles passieren muss, damit sich eine Art sinnvoll verändern kann?

Es muss Selektionsdruck vorhanden sein und Mutationen auftreten, die an die Nachkommen weitergegeben werden.
1. Selektionsdruck macht nur Sinn bei einer intelligenten Evolution, da ein solcher Druck keinen Einfluss auf einen Zufall haben kann.
2. Das plötzliche Auftreten von Mutationen, die alle obigen Merkmale erfüllen, ist rechnerisch unmöglich. Aber selbst wenn es doch passieren würde, dann würde eine solche Mutation nicht immer 1:1 an alle Nachkommen weitergegeben. Ein großer Teil der Nachkommen hätte diese Merkmale nicht. Es würde also sehr lange dauern, bis sich derartige Änderungen innerhalb einer ganzen Art durchsetzen würden

cougar666 schrieb:
Nein, die Lebenserwartung ist unter Umständen sogar höher, da sie sich nicht in Revierkämpfen beweisen müssen, wie der "Boss".

Dafür erhalten sie auch weniger Futter.
Und die Revier- und Rangkämpfe unter Wölfen enden mW nur extrem selten tödlich.
1. Hat ein Wolfsrudel ein Tier erlegt, so fressen alle gemeinsam. Sicherlich ist es von der Rangordnung abhängig, wer hier die besten Stücke bekommt, aber für jeden Wolf fällt etwas ab. Kein Wolf verhungert, es sei denn das ganze Rudel verhungert.
2. Revier- und Rangkämpfe enden nicht selten tödlich. Letzteres aber seltener.

cougar666 schrieb:
Obwohl nur die Stärksten Nachwuchs zeugen, besteht der Nachwuchs eben nicht nur aus "Bossen", sondern aus den unterschiedlichsten Tieren, die das Rudel auch dringend benötigt, um als Rudel zu überleben.

Jetzt verwchselst du da was mit Bienen.
In einem Wolfsrudeldürfen sich so weit ich weiss alle paaren, allerdings haben sie unterschiedliche chancen.
Ansonsten hätten die Rudel sehr schnell massive Inzestprobleme.
Ich verwechsel gar nichts. Auch wenn in einem Rudel meistens mehrere geschlechtsreife Weibchen leben, paaren sich jeweils nur die ranghohen Rudelangehörigen und verhindern Begattungsversuche rangniederer Tiere. Dies trägt zur
«Geburtenkontrolle» und damit zur Selbstregelung der Populationsdichte bei, d.h. es sorgt dafür, dass nicht unkontrolliert viele Welpen zu einer unnötigen Nahrungsknappheit führen. Inzest gibt es somit in der Regel auch nicht, der Papa treibt es nicht mit seinen Töchtern.

AtheistIII schrieb:Die Kernthese von Darwin stimmt aber noch.
Welche soll das sein?
AtheistIII schrieb:Die Entwicklung der Arten ist nicht mehr Theorie als die Theorie das Masse für die Schwerkraft verantwortlich ist.
Aber sicher. Deshalb wird auch von vielen in Bezug auf die Evolutionstheorie nur von einer Hypothese gesprochen.
AtheistIII schrieb:Da steh ich nun ich armer Tor und bin so schlau als wie zuvor.
Woher kommt diese Intelligenz, wie steuert sie die Evolution, warum ist sie z.B. bei den Säbelzähnen vermutlich mehrfach in die selbe Sakgasse gerannt?
1. Kann das nicht beantwortet werden, ist eine Glaubenssache und daher auch nicht diskutierbar.
2. Warum sind Säbelzähne eine Sackgasse? Sie waren zu ihrer Zeit sicher eine sinnvolle Entwicklung.
3. Intelligent bedeutet nicht unfehlbar - kann man ja an uns Menschen beobachten.


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17.06.2009 um 00:41
subgenius schrieb:Ohja, der Kiwi ist wirklich ein Beispiel von Perfektion.
Das fehlen von jeglichen Säugetieren hat hier eine blinde und flugunfähige Vogelart hevorgebracht, der durch jede beliebige eingeschleppte Art in seinen Lebensraum bedroht wird.
1. Wie kommst Du auf die Idee, dass der Kiwi blind ist?
2. Ist der Kiwi sehr gut seiner Umgebung angepasst.
3. Erst das Einschleppen von Raubtieren und nicht irgendwelche beliebigen Arten durch den Menschen hat den Kiwi in Gefahr gebracht.

Aber selbst wenn der Kiwi aussterben sollte ist das nur für einen Menschen negativ oder ein Zeichen für mangelnde Perfektion. In Wirklichkeit entwickelt sich dann eine neue ökologische Ordnung und nach kurzer Zeit gibt es eine neue "Harmonie". Genau das ist das Perfekte an der Schöpfung.
subgenius schrieb:Aber ich kann die mathematischen Grundlagen der Evolution auf meinen Computer simulieren und das sehr erfolgreich.
Na dann muss Dein Computer ja superintelligent sein, wenn er etwas berechnen kann, was wir noch nicht einmal vollständig verstehen. So ein Unsinn.
subgenius schrieb:Ich wäre sehr überrascht wenn in die Natur durch etwas anderes als die Evolution geschaffen würde.
Dieser Satz unterscheidet sich nicht von dem folgenden: "Ich wäre sehr überrascht wenn in die Natur durch etwas anderes als durch Gott geschaffen würde."

Da gibt es keinen Unterschied. Für etwas, was Du nicht verstehst suchst Du etwas, woran Du glauben kannst und nennst dies Evolution
subgenius schrieb:Was ist an der Evolutionären Lösung bei den Schlangen zur Aga-Kröte den so Briliant das es nicht genau dem naheliegenste Muster der Selektion entpricht ?
Alles siehe obige Beiträge.


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17.06.2009 um 01:08
mastermind schrieb:Okay, also deiner Auffassung nach ist es so, dass, weil die Evolution so "intelligent" abläuft, es jemanden geben muss, der dort eingreift?
Nein. Du hast mich nicht verstanden.
mastermind schrieb:Und doch, es gibt hinreichend Beweise dafür, dass die Evolution unter Selektionsdruck funktioniert.
Das wird nicht bestritten. Es wird nur bestritten, dass dies durch Zufall möglich ist und für einen Zufall gibt es keinen Beweis. Das ist Glaube pur.
mastermind schrieb:Jedoch scheint es bei den Fossilienfunden eine Richtung zu geben, nämlich vom Einfachen zum Komplexen. Es gibt genug Funde, um dies zu bestätigen.
Neue Ergebnisse belegen, dass dies nicht so ist:
http://idw-online.de/pages/de/news297821

Zitat: "Diese sehr überraschende Parallelentwicklung von niederen und höheren Tieren widerspricht einem bisherigen Grundprinzip evolutionsbiologischen Denkens, nämlich, dass sich komplexere Formen graduell aus einfacheren Formen ableiten." sagt Professor Schierwater "Hier müssen wir wohl umdenken."
mastermind schrieb:Ich verstehe aber auch nicht, warum du das so siehst, dass bei "Survival Of The Fittest" eine Artendezimierung erfolgt....
Die Beispiele die Du bringst sind alles Beispiele dafür das dieses Prinzip in Wirklichkeit nicht existiert. Wäre es so, dann würden am Ende nur einige wenige übrig bleiben, denn alles was auch nur annähernd vergleichbar ist, würde sich zu der einen Superspezies entwickeln. Genau das Gegenteil kann man beobachten: In gleichen Nischen leben in Koexistenz ganz unterschiedliche Spezies und selbst zwischen Beute und Jäger existieren ganz komplexe Beziehungen, die ein gegenseitiges Überleben ermöglicht und nicht nur das des "Fittesten". Diese "Mechanismen, die der Artendezimierung entgegenwirken" ist ein Beleg für die Intelligenz der Evolution. Zufällige Entwicklungen würden keine Mechanismen kennen.
mastermind schrieb:Das "Neigen" kann man auch rein physikalisch erklären: Das Universum entwickelt sich auch ständig in eine Richtung, und zwar durch ständige Entropiezunahme.
Und was soll das jetzt erklären? Auch die Naturgesetze haben einen intelligenten Hintergrund. Auch die Physik würfelt nicht.
mastermind schrieb:Nehmen wir mal ein beliebiges Tier, welches Beute ist. Unter diesen Tieren gibt es welche, die grüner sind als Andere. Sie leben im Wald. Diejenigen, die grüner sind, werden von Angreifern schwerer gesehen, als diejenigen, die nicht so grün sind. Innerhalb ihrer Art überleben also vermehrt diejenigen, die grüner sind. Mit der Zeit entwickelt sich dann also ein immer grüner werdendes Tier (über mehrere Generationen).
Hört sich theoretisch gut an, stimmt nur nicht mit der Realität überein, denn wäre es so, würde es keinen Menschen geben. Dieser ist gegenüber seinen tierischen Verwandten in einem deutlichen körperlichen Nachteil. Also dürfte es eigentlich nur noch Affen geben. In der Realität ist es so, dass die scheinbar nicht so angepassten Spezies andere Strategien entwickeln und dann ebenso gut überleben können, wie scheinbar gut angepasste und manchmal kann eine solche Herausforderung für die weitere Entwicklung sogar ein großer Vorteil sein.


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17.06.2009 um 01:17
subgenius schrieb:In der Tat .. wir nennen so etwas Naturgesetze. Die Kombination der Naturgesetze erzeugt gerne die selben komplexen und stabielen Figuren die wir aus Fraktalen oder anderer mathematischer Figuren kennen.
Und woher kommen die Naturgesetze?


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17.06.2009 um 01:25
Pan_narrans schrieb:Der Fakt, dass Bakterien vll. die dominierende Lebensform unseres Planeten sind und, dass sie komplexe Ökosysteme bilden hat nichts damit zu tun, dass sie ein Bewusstsein haben oder nicht.
Klar, dass das für einen Menschen, der sich in seiner Hybris für die Krone der Schöpfung hält, ein nicht denkbarer Gedanke ist. Aber wenn wir für uns in Anspruch nehmen ein Bewusstsein zu haben, dann müssen wir das auch anderen Spezies zugestehen. Erst recht, wenn sie sich so komplex und intelligent verhalten, wie die Bakterien.
Pan_narrans schrieb:Ich hab auf Deine Frage geantwortet, ob die Evolutionstheorie einen Schöpfer ausschlißt. Das tut sie halt nicht. Wieso bin ich da auf dem Holzweg?
Weil ich eine solche Frage nie gestellt habe.
Pan_narrans schrieb:Zu dem Rest. Das hört sich doch sehr nach dem bewußten ignorieren von unbequemen Wahrheiten deinerseits an.
Tja ist klar, für mich gilt das genau anders herum.
Pan_narrans schrieb:Du wolltest die Entsthung neuer Artenbarrieren und ich habe sie Dir gezeigt.
Nein hast Du nicht aber das habe ich Dir ja schon geschrieben.


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17.06.2009 um 01:28
Mr.Dextar schrieb:Dir ist aber schon klar, was eine Theorie ist, oder?
Dir ist schon klar, dass es Menschen gibt die aufgrund von Experimente, Beobachtungen & Logik meinen die Existenz Gottes beweisen zu können?


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17.06.2009 um 01:40
Die Bakterien tauschen Erbinformationen horizontal und über die Artgrenzen hinweg aus. ...Und das rüttelt nicht an Darwins Evolutionstheorie, sondern ist ihr zentraler Beweis.
Nach Darwin kann es nur einen vertikalen Gen-Transfer geben. Die Einzeller (und es gibt ja auch Forscher, die den horizontalen Transfer auch bei Mehrzelligen Lebewesen bis hin zum Menschen für möglich halten) belegen, dass sein "Lebensbaum" nicht stimmt. Natürlich bleibt es dabei, dass es eine Evolution durch Anpassung gibt aber diese Vorgänge zeigen, dass dies gezielt und nicht zufällig abläuft. Daher ist es nicht der zentrale Beweis.
geobacter schrieb:So wie ich jetzt in Deinen Beiträgen gelesen haben ....
Du hast meine Beiträge nicht verstanden, denn was Du ausführst habe ich nie behauptet.
geobacter schrieb:Dieses Intelligent Design ...
Und wieder nichts verstanden. Ich bin kein Befürworter des ID.


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17.06.2009 um 01:46
AtheistIII schrieb:die Evolution ist dazu in der Lage.
Tintenfische haben praktisch die gleichen Augen wie wir, allerdings ohne diesen seltsamen Aufbau.
Da wir das menschliche Sehen noch gar nicht vollständig verstehen, ist eine solche Aussage unzulässig.
AtheistIII schrieb:Bei den Schlangen besteht diese "extreme Änderung" meines Wissens aus der ganz und gar Atemberaubenden Tatsache, das ihr Kiefer kleiner ist, so das sie keine ausgewachsenen Tiere fressen können.
Da hast Du die Hälfte weggelassen. Denn gleichzeitig hat sich ihr Körper stark vergrößert und dies alles in genau im richtigen Verhältnis, so dass die Giftmenge der Kröten, die sie jetzt mit ihren kleineren Köpfen fressen können vom Körper absorbiert werden kann. Kleinere Köpfe hätten gar nichts gebracht.

Und nochmal für unsere Schlaumeier: WARUM SIND DIE BIOLOGEN DIE DAS BESCHRIEBEN HABEN WOHL SO ERSTAUNT UND WARUM GEBEN SIE OFFEN ZU, DASS DIES DIE BISHERIGEN VORSTELLUNGEN VON EVOLUTIONÄREN VERÄNDERUNGEN AUF DEN KOPF STELLT?


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17.06.2009 um 01:50
@subgenius
Zwischen ich kann sehen (brauche auch noch eine Brille) und Perfektion ist ein riesiger Unterschied

Die Hybris Deiner Aussagen erinnert mich doch stark an folgende Weisheit: Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
Arthur Schopenhauer

Denk mal darüber nach und komme auf den Boden der Tatsachen zurück.


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