continuum schrieb:er werden uns wohl keine Daten mehr übermitteln können und das wäre ja schade. Und genau wegen dessen, könnte man heute oder morgen doch neue nachsenden, damit wir hinter unserem Sternensystem sehen können. Wir werden sonst blind bleiben und das ist doch schade. ;)
Soll ja gemacht werden:
Projekt "Interstellar Probe" (NASA),
Ziel: >400 AU
Flugzeit: 40–50 Jahre
Start: frühe–mittlere 2030er
Antrieb:
Chemischer Start
Jupiter-Swing-by
evtl. Ionenantrieb
Energie: RTG oder kleiner Reaktor
Direkter Voyager-Nachfolger, aber 10× besser instrumentiert.
Missionsziele
Die Mission soll erstmals systematisch das interstellare Umfeld untersuchen, in das sich das Sonnensystem bewegt. Zentrale Ziele sind die Messung der Struktur der Heliosphäre, der Eigenschaften des lokalen interstellaren Mediums und des galaktischen Magnetfeldes. Zusätzlich könnte sie Daten zur Staub- und Plasmaverteilung sowie zu kosmischer Strahlung liefern.
Design und Technologie
Die Sonde ist als langlebiges, nuklearbetriebenes Raumfahrzeug konzipiert. Vorgesehen ist eine Startkonfiguration mit einer leistungsstarken Trägerrakete, die nach einem Schwerkraftmanöver an Saturn oder Jupiter eine Fluchtgeschwindigkeit von über 7 AE pro Jahr erreichen könnte. Damit würde sie deutlich schneller als jede bisherige Raumsonde den interstellaren Raum erreichen.