Link: www.ncbi.nlm.nih.gov (extern)Tolle Quellen.
Eine Pressemitteilung eines Lobbyvereins. Ein Leserbrief. Die Bäckerblume -pardon - das Schmierblatt heißt "Naturheilkunde" und ein spekulierender Heilpraktiker.
Durch das genaue Studium Deiner eigenen "Quellen" hätten Dir bereits einige Dinge auffallen sollen.
1. Samal und Geckeler (siehe Link - das wäre z.B. eine Quelle gewesen) beschreiben Clusterbildungen von organischen Verbindungen in wässrigen Lösungen. Von Wasser-Clustern schreiben sie nichts.
2. Insbesonder beschreiben sie nicht, wie Wasser-Cluster als Matritzen für weitere Wasser-Cluster dienen können, wie der Leserbrief behauptet - jenseits von Sinn und Verstand wohlgemerkt.
3. In Deiner dritten Quelle wird das auch sehr schön ausgeführt:
"Es wird darauf hingewiesen, dass es schwerfällt, Wasser-Cluster als stabile Informationsspeicher anzusehen, da ihre Lebensdauer auf 10 -7 Sekunden geschätzt wird; dies entspricht einer 1/100milliardstel Sekunde („flickering cluster“). Somit wird von einem ständigen Bilden, Auflösen und Neubilden, also von einem ständigen Wandel von Clustern ausgegangen."
Was bleibt ist die gerne bei Homöopathen zu beobachtende und mit Dreistigkeit vorgetragene Ahnungslosigkeit, welche dazu führt, das willkürlich naturwissenschaftliche Phänomene vereinnahmt werden. Die logischen Brüche in den hochspekulativen Erklärungsmodellen werden ignoriert.
Aber du hast in sofern recht, als daß sich in Wasser Cluster bilden. Das hat mit der Herstellung von Homöopathika allerdings nichts zu tun und eignet sich nicht zur Informationsspeicherung. Auch wenn die Homöopathen das gerne hätten. Mehr als das "gerne hätten" haben sie nämlich nicht, um diese kühne Behauptung auch nur in die Nähe von Wahrscheinlichkeit zu rücken.
Aber aus mir spricht natürlich nur mein beschränkter Horizont...