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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

633 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Alternative Medizin, Schulmedizin, Kritik An Der Schulmedizin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

01.03.2009 um 20:42
@OpenEyes
ich meinte damit eigentlich, dass bei einer Krebserkrankung oft auch Psychopharmaka verschrieben werden, zusätzlich zu den Krebsmedikamenten

Es gibt sicher solche wie Du es bist ( und Hut ab vor Dir und Deiner Einstellung :) )
und eben die anderen ja.

Und viele sind keine mündigen Patienten, so wie Du es warst, und schlucken ungefragt solche Mittel. Sie überlegen sich garnicht, ob die nötig sind, und ob es auch ohne geht.
Vielleicht weil ihnen andere Möglichkeiten nicht geboten werden, mit ihrer Erkrankung umzugehen, angstfrei .

Eine Psychotherapie als Begleitung finde ich gut !


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

01.03.2009 um 20:49
@elfenpfad

Da sind wir hier völlig gleicher Meinung. Meine Freundin hatte Brustkrebs, rechte Brust und alle Lymphknoten in der Gegend amputiert, 3 Jahre präventive Chemotherapie (Hormonbasis im Rahmen einer Studie) und die betreuende Psychotherapeutin hat nie Psychopharmaka erwähnt.

Einzige Medikation: Zomig gegen regelmässige schwere Migräne - Anfälle, und das nur zögernd und weil die Anfälle wirklich schwer waren.

Auch hier wurde alles im Detail zwischen Arzt und Patientin im Detail besprochen.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

01.03.2009 um 20:52
@elfenpfad
NS.: Das Zomig hatte ich in die Diskussion eingebracht und die Therapeutin hat erst nach einer Untersuchung durch einen Neurlogen zugestimmt.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

01.03.2009 um 20:59
@elfenpfad
Zitat von elfenpfadelfenpfad schrieb:Das wird ja eh gemacht bei der Therapie, da wird schon auch dran verdient, ohne eine Mitverursachung zuzugestehen.
Ja, wenn Bedarf besteht, kann und soll Hilfe erfolgen. So eine Krebserkrankung ist ja auch ein einschneidendes Erlebnis. Da kann eine Behandlung auch mal sinnvoll sein.
Das kann man natürlich nicht pauschalisieren.
Aber man könnte und würde vielleicht gerne allen Psychopharmaka und Behandlung ans Herz legen, wenn diese besagte Studie eine Krebspersönlichkeit belegen würde.
Das meinte ich nur, das wäre die perfekte Legitimation.
Deswegen erscheint das Ergebnis für mich umso glaubhafter, da es finanziellen Interessen genau entgegengesetzte Aspekte einbringt.

@lesslow
Weißt du was rethinkingaids so macht?
Hast du irgendeine Ahnung vom Begriff der AIDS-Leugnung?


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

01.03.2009 um 21:13
@Makrophage
ja, hab ich, auch von aids-verschwörungen etc.
mal ab von der seite, gibt es trotzdem kritik an den tests.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

02.03.2009 um 09:41
@elfenpfad
Ich bin strikt gegen Verallgemeinerungen und medizinisches Schwarz-Weiß-Sehen.
Zitat von elfenpfadelfenpfad schrieb:Mammographien können unter Umständen Krebs verursachen, Cholesterinmedikamente senken zusätzlich Ihre Lebenserwartung und chirurgische Eingriffe verschlimmern den Prostatakrebs eher, statt ihn zu heilen.
Ja, diese Umstände sind aber sehr unwahrscheinlich. Manchmal retten Mammographien auch Leben.
Ähnliches gilt für einige Cholesterinsenker(kann aber nicht verallgemeinert werden).
Und wenn der Chirurg den Plexus hypogastricus inferior nicht verletzt, kann auch die Prostata-OP erfolgreich sein.

Ich stimme aber nicht allen Vorsorgemethoden zu. Ein gutes Buch zum Thema stammt von Bartens "Vorsicht Vorsorge!"

@lesslow
Na ja, du musst schon schauen von wem die Kritik kommt. Was stecken für Interessenvertreter dahinter.
Zumal du ja offensichtlich wenig Ahnung von HIV, Sensitivität und Spezifität hast.

ELISA und Western-Blot werden ja kombiniert, um "falsche" Alarme zu revidieren.

Die von dir verlinkte Seite erzählt nicht die ganze Wahrheit, verdreht Tatsachen und hört sich toll an.
Nur werden die relevanten Infos zurückgehalten. Die Testerklärung im hiv.net ist ganz gut, falls du Fragen hast.
Kein Test der Welt ist perfekt. Und das behauptet auch kein seriöser Forscher.
Jedoch hat diese Seite nichts mit Kritik am Test zu tun. Das ist einfach nur HIV-und AIDS-Leugnung.

In Wahrheit kann man viel erreichen mit der Kombi ELISA und Western-Blot.
Siehe hier
http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/280/12/1080

Zur Kritik an der AIDS-Leugnung gibt es sehr gut recherchierte Seiten im Netz, meist auf englisch.
Da kannst du mal auch in den diversen Threads hier stöbern, falls du das noch nicht gemacht hast.

Hier mal was auf deutsch
http://www.listen.to/hiv (Archiv-Version vom 13.10.2007)


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

02.03.2009 um 10:03
@Makrophage
Zitat von MakrophageMakrophage schrieb:Ich bin strikt gegen Verallgemeinerungen und medizinisches Schwarz-Weiß-Sehen.
Ich auch da kannst du mal sicher sein !

Lies erstmal das von mir reingestellte Buch, und danach können wir darüber diskutieren ;)

Dort wird alles andere als verallgemeinert, sonst hätte ich es nicht hier reingestellt !


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

02.03.2009 um 19:00
Nun gut, der kopierte Text wirkte ja jetzt nicht gerade differenziert.
Aber wenn du mich so nett bittest, werde ich mal demnächst das Buch in der Bibliothek sichten. Bin gespannt auf den Erkenntnisgewinn.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

03.03.2009 um 21:38
Naja die Medizin ist einfach eine weiterer Aspekt der Evolution: Überleben kann man sich kaufen, man kann sich fettfressen und sich durch gute Ärzte gesund finanzieren^
Oder sich Bodyguards kaufen, und braucht selber nicht stark sein. (Ich würde das nie so machen.)

Wenn Zivilisation wieder mal aufhört, wird sich wohl wieder "der Stärkerer usw." durchsetzen.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

07.03.2009 um 19:37
Zitat von locinlocin schrieb am 03.03.2009:Wenn Zivilisation wieder mal aufhört, wird sich wohl wieder "der Stärkerer usw." durchsetzen.
Das bedeutet ja, dass Zivilisation eine immer größer werdene Distanzierung zur Natur ist.

Und da wundert man sich, dass immer mehr "Krankheiten" entstehen.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

07.03.2009 um 23:01
Kann ich alles nachvollziehen. Natuerlich ist Zivilastion eine immer groessere Distanzierung. Vor allem unsere missverstandene Zivilisation. Das groesste Problem bei der Schulmedizin ist fuer mich, dass auch bei den "kleinen" Krankheiten grundsaetzlich vor allem die Symptome behandelt werden. Nicht der Ursprung. Man hat halt tolle Medizin, die schnell und gut wirkt. Macht ja nix, warums passiert. Hauptsache es ist erstmal weg. Klar gibts jetzt nicht nur Aerzte, die sich damit gar nicht aufhalten wollen, es gibt auch zig Gruende warum sies leider gar nicht koennen. Aber genau da laeuft der Hase falsch. Und die Patienten ziehen sich auch zu gern aus der Eigenverantwortung. Wenn geraucht wird (und ich gestehe, bin selbst raucher) dann laesst man die chronische Nebenhoehlenentzuendung halt behandeln, anstatt einfach zuzugeben, dass man die glimmstaengel nicht mehr vertraegt. Wenn ich im Sitzen arbeite, dann ist mein job so stressig, dass ich eben nicht fuer genug koerperlichen Ausgleich sorge, sondern ich nehm halt ne tablette und lass mir massagen verschreiben, usw.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

09.03.2009 um 19:37
@charlette
"Das bedeutet ja, dass Zivilisation eine immer größer werdene Distanzierung zur Natur ist. "

Ja

"Und da wundert man sich, dass immer mehr "Krankheiten" entstehen. "

Die Krankheiten enstehen nicht.
Nur erleben wir jetzt Krankheiten die frueher zu langesam gewesen waeren uns umzubrigen...


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

09.03.2009 um 19:40
@JPhys
Zitat von JPhysJPhys schrieb:Die Krankheiten enstehen nicht.
Nur erleben wir jetzt Krankheiten die frueher zu langesam gewesen waeren uns umzubrigen...
Zudem erlaubt uns unsere moderner werdende Medizin immer weiter zu differenzieren.
Krankheiten, die früher in einen Topf geworfen worden sind, können nun unterschieden werden.
Das erhöht natürlich die Summe der verschiedenen Krankheiten.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

09.03.2009 um 21:39
Denk trotzdem das Problem ist die Selbstverantwortung. Man verlaesst sich einfach auf den Arzt. Der hat unseren Koerper genau genug zu kennen, um an alles zu denken, und selber muessen wir auf gar nichts mehr achten.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

15.03.2009 um 13:41
@sasori-sama
Zitat von sasori-samasasori-sama schrieb am 09.03.2009:Krankheiten, die früher in einen Topf geworfen worden sind, können nun unterschieden werden.
Gelobt sei die Schulmedizin... -_-


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

15.03.2009 um 14:49
@charlette
Was ist denn Problem mit besserer Diagnostik?


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

16.03.2009 um 08:18
....Von den Differenzialdiagnosen mal nicht zu sprechen!


Ausserdem Charlene, was du immer mit deiner Natur hast, es werden schon viele Erkrankungen mit Homöopathischen Medikamenten bekämpft!
Nur manchmal reicht es ebend nicht aus, und da haben sich andere Substanzen als wirkungsvoller erwiesen.

Ich kann mich ja auch bei einer Grippe mit Teechen und hastenichgesehen 4 Wochen ins Bett legen.
- Was ich damit meine ist, das wir in der heutigen Zeit gar keine Zeit mehr haben, uns solange auszukurieren,bis der Körper es von alleine geschafft hat, die Krankheit zu überwinden.

Ich für meinen Teil wäre auch lieber nach ner Woche wieder fit, als dass ich auf die Wirkung von solchen Kräutern warten muss, im Falle einer ernsten Erkrankung!

Es hat wie so oft alles Vor- und Nachteile, jeder muss für sich selbst herausfinden was ihm gut tut, oder am besten wirkt.


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

11.05.2009 um 22:58
Hallo Charlette...

Vor Jahren bekam ich Schmerzen am Handgelenk die bis zum Ellenbogen ausstrahlten..es kam plötzlich.
Manchmal wurde es so schlimm, das ich den Schmerz (besonders Nachts) nicht aushalten konnte.
Da ich so gut wie nie Medikamente einnehme oder auch kaum zum Arzt gehe(durch meine Einstellung zur Schulmedizin)...musste ich dann aber doch irgendetwas unternehmen.

Mir wurde gesagt es sei ein Karpaltunnelsyndrom und eine OP sei unumgänglich.. zwei andere Ärzte sahen es genauso...und natürlich Medikamenten Einnahme vor und nach der OP...
Alleine die Wartezeit bis zu 3 Stunden hat mich schon genervt...zumal der Arzt nur 3 minuten Zeit für dich hat...

Ich Informiere mich gerne bevor ich blind dem ersten Rat von irgendjemanden folge..es geht hier schließlich um einen Eingriff.
Eine Nachbarin hatte vor Jahren zufällig das selbe Problem und hatte auch die OP schon hinter sich.Die Narbe sah heftig aus und die OP verlief nicht gut..Nerv geschädigt.Die Muskeln an der Hand waren verkümmert.

Lange Rede, kurzer Sinn...
Ich suchte mir selbstverständlich eine Alternative...ging zu einer Heilerin...80 Euro 1 Std.
Hokuspokus..ohne Wartezeit..hat sich liebevoll Zeit genommen..und ich konnte es kaum glauben...meinen Arm den ich nicht mal mehr strecken konnte, geschweige denn Tüten tragen oder arbeiten...
ES WAR WEGGEZAUBERT..für 80 Euro..die ich immer wieder gerne Zahlen würde für so eine Leistung!!!!!!!!!!!
3 Tage lang konnte ich es nicht glauben...

Ich meine...jedem das seine..man hat immer die Wahl...aber warum seid Ihr so verschlossen gegenüber Alternativen?

6 Jahre ist es jetzt her und alles wunderbar.3 Wochen hatte ich mich gequält damit,weil ich meine Zeit bei Ärzten vergeudet hatte..

Früher habe ich sehr schlechte Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht und habe mich mit diesem Thema befasst...
Es ist ermüdent manchen Menschen die Augen öffnen zu wollen..
Es ist mir egal wer was bevorzugt, es ist nicht mein Körper.
..allerdings verstehe ich es nicht warum die Schulmedizin Freunde so agressiv auf alles andere reagieren!


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

12.05.2009 um 00:22
Hm, bei medizinischen Diskussionen meld ich mich ab und an gern zu Wort.
Gleich vorneweg: ich gehöre der "Weißkittelzunft" an, von daher ist auch nicht zu leugnen, daß ich schon von der Schulmedizin überzeugt bin.
Allerdings bedeutet das nicht, daß ich vehement alle "alternativen" Methoden ausblende oder agressiv zurückweise.

Am Ende des Tages gilt der Grundsatz: wer heilt, hat recht!
Das ist ganz einfach so und das sehen die meisten meiner Kollegen genau so.
Ob jetzt eine Krankheit durch ein Medikament, eine Operation oder einen Kräutertee geheilt wird, das ist schlußendlich egal, solange nur der gewünschte Erfolg erzielt wird.

Nur hat es sich mit der Zeit herausgestellt, daß in bestimmten Fällen bestimmte Behandlungsmethoden am effektivsten sind. So wie nicht immer gleich eine OP nötig ist, sondern auch mal ein konservatives Behandlungsverfahren genutzt werden kann, genauso kann in bestimmten Situationen eine "alternativmedizinische" Behandlung der schulmedizinischen Therapie vorzuziehen sein.
Nur wird man kaum - um es mal etwas extrem zu formulieren - ein 7 cm großes Aortenaneurysma einfach "wegbeten" können.
Selbst bei dem oben erwähnten Karpaltunnelsydrom sollte man sich die Frage stellen, ob es denn wirklich ein Karpaltunnelsydrom war, wenn es - wie oben ja erwähnt - mit etwas "Hokuspokus für 80 Euro" wieder verschwunden ist.

Solange die Indikation stimmt, ist auch gegen alternative Heilverfahren nichts einzuwenden. Aber wenn ich mit einer exazerbierten Bronchopneumonie darniederliege, entscheide ich mich lieber für eine evidenzbasierte Antibiotikatherapie.

Wenn ich mich oder meinen Kollegenkreis anschaue, dann stelle ich persönlich eigentlich fest, daß gar keine so große Ablehnung der alternativen Medizin gegenüber herrscht. Sicher, man beäugt das eine oder andere Verfahren etwas mißtrauisch, aber einen Kreuzzug startet man deswegen nicht.
So zumindest meine persönliche Erfahrung.

Und dann muß ich auch mal noch was anderes anmerken: ich selber bin Assistenzarzt an einem großen Uniklinikum, die meisten meiner direkten Kollegen sind auch noch Assistenzärzte.
Ob wir jemandem eine teure Medikamententherapie angedeihen lassen, eine kostspielige high-tech Untersuchung, eine komplizierte Operation oder eine vergleichsweise günstige Bachblütentherapie - das ist für uns im Grunde völlig gleich.
Ich kann am Tag auch drei oder 30 Patienten behandeln. Auch das macht keinen Unterschied.
Am Ende des Monats bin ich 65 h / Woche im Krankenhaus gewesen und bekommen meine 2000 Euro Netto überwiesen.
Also ein wirtschaftliches Interesse steckt bei uns sicher nicht dahinter.
Es bringt mir nichts, jemandem eine teure Behandlung aufzuschwatzen.

Jetzt kann man natürlich sagen, daß es uns nichts bringt, aber vielleicht den Oberärzten oder den Chefärzten oder vielleicht der gesamten Klinik.
Diese Kritikpunkt ist an sich nicht ganz von der Hand zu weisen.
Aber wer nun denkt, wir Assistenten sind einem riesigen Druck ausgesetzt, teure Behandlungen zu verkaufen oder Leuten kostspielige Medikamente aufzuschwatzen, der irrt gewaltig.
Es mag solche Fälle immer wieder geben, aber ich habe noch kein einziges Mal erlebt, daß der Chef kam und mir gesagt hat, ich müsste dem Patienten jetzt was Teures andrehen, damit wir dieses Quartal unsere Zahlen schaffen.
Keine Frage, wir sollen wirtschaftlich arbeiten, das bedeutet auch, sich gut zu überlegen, was man wann macht, welche Indikationsstellungen es gibt und was auch aus Sicht des Patienten die beste Lösung ist.
Aber wenn ich jeden Patienten durch's MRT schieb, dann bringt mir das gar nix, allenfalls krieg ich eins vom Radiologen auf den Deckel, was ich mir denk, jedem zweiten Patienten eine Kernspintomographie zukommen zu lassen.

Wenn jemand schlechte Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht hat, dann spreche ich ihm das nicht ab. Keine Frage, Scharlatane gibt es überall.
Aber die "Allmacht", die uns manchmal zugesprochen wird, jeden Patienten so lenken und so manipulieren zu können, wie wir wollen, die gibt es nicht.
Und das ist auch gut so. Bei allem Wettbewerbsdenken ist unser Berufsstand immerhin rechtlich reguliert und die Patienten sind dank der neuen Informationsmedien auch meistens besser informiert und einfach aufgeklärter und, ja, mündiger.
Solche Regularien kann man manch anderem "Berufsstand" leider nicht zusprechen.
Da stellt man sich schon die Frage, ob man sich da dann lieber behandeln lässt.

Nun ja, wie dem auch sei, ich wollte nur auch mal eine Meinung von der "anderen Seite" einbringen.

Viele Grüße!


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Schulmedizin - ein riesiges Missverständnis

12.05.2009 um 00:51
Naja,ich hab gute Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht,aber auch miese.
Mein Rheuma hab ich mit überdosierten Vitamin E gezügelt und meine Migräne mit Psylocibynpilzchen,die sind chemisch vergleichbar mit Sumatriptan,nur besser weil ohne Nebenwirkungen.
Und wer meint Pflanzen bringens nicht,bitte der soll ne handvoll Psylos einwerfen und nicht 4-6 Stück,oder in nen Riesenbärenklau reinhüpfen,lokal angewandt macht der verdünnte Saft genauso wie Schöllkraut Warzen den Garaus


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