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Das Aussterben des Neandertalers

902 Beiträge, Schlüsselwörter: Neandertaler, Austerben . Toba

Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 12:28
@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:Wir haben hier in verschiedenen Threads auch schon Schädelreihen gezeigt, wo man diesen langsamen Übergang recht gut sehen kann.
Hast du einen link?

Interessant finde ich das der Neandertaler ebenfalls mit 200000
Jahren angesetzt wird, und der letzte erectus bis vor 40000 Jahren noch existiert haben soll.

Ungefähr dann der gleiche Zeitraum des verschwindens des Neandertalers.


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PHK
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Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 15:48
@RoseHunter
RoseHunter schrieb:Was genau hast du da im Blick und kritisierst du da?
Soweit ich mich erinnere gings da um aktive Züchtung und deren Planung im Großmaßstab. Und natürlich um die Resultate, die am Ende rauskamen oder rauskommen sollten. Also extrem speziell - und für jemanden, der sich nicht direkt tagtäglich damit beschäftigt, eher überflüssig. Aber da man das ja vorher nicht wusste, mussten wir alle da durch ... und das war nervig ... :D

Kritisieren tu ich da eigentlich gar nix - sogar im Gegenteil - aber mein ganz persönliches Verhältnis dazu war (? damals ?) reichlich negativ ... vorbei, heil überstanden, vergessen, ... :Y:
Deswegen wollte ich mal wissen, ob das heut auch noch so ist. :ask:
RoseHunter schrieb:An sich nicht schlecht, aber verwendet das Hirn denn neue Bauteile?
Schon mal den Begriff "Evolution" gehört ?
Eigentlich aber doch ein schlechtes Beispiel, weil es sich ja nur auf Festplatten (= Speichermöglich-keiten, ..., Gedächtnis) bezog. Beim HSS-Gehirn gehts aber um viel mehr, haupsächlich ja wohl eher um die Erhöhung des Denk- und Urteilsvermögens ... was Computer aber absolut NOCH nicht können, die dummen Dinger... :D
RoseHunter schrieb:Da ist doch soweit alles beim Alten.
Nö, ganzu und gar nicht. Gehirne bauen sich in gewissem Rahmen ständig um, bei jedem Einzelnen, tagtäglich. Und im Vergleich zu anderen Tieren haben wir mindestens ein Eiweiß mehr und ne ziemlich andere Struktur, soweit ich zu wissen glaube ... bzw. soweit mir berichtet wurde ... :D


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RoseHunter
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Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 16:14
@PHK
PHK schrieb:Deswegen wollte ich mal wissen, ob das heut auch noch so ist. :ask:
Okay.
PHK schrieb:Beim HSS-Gehirn gehts aber um viel mehr, haupsächlich ja wohl eher um die Erhöhung des Denk- und Urteilsvermögens ... was Computer aber absolut NOCH nicht können, die dummen Dinger... :D
Worin besteht denn die evolutionäre Neuerung des HSS Hirns?
PHK schrieb:Nö, ganzu und gar nicht. Gehirne bauen sich in gewissem Rahmen ständig um, bei jedem Einzelnen, tagtäglich.
Schon klar, das war beim Neandertaler aber nicht anders.
PHK schrieb:Und im Vergleich zu anderen Tieren haben wir mindestens ein Eiweiß mehr und ne ziemlich andere Struktur, soweit ich zu wissen glaube ... bzw. soweit mir berichtet wurde ... :D
Ein Eiweiß mehr wo?
Und was hat das für einen Einfluss auf die Denkleistung, darum ging es ja.


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Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 16:36
@PHK
PHK schrieb:... ist einfach schnell und praktisch. Aber auch sehr trügerisch!
Denk mal an Wolf und Dackel !
Zu Darwins Zeiten kannte man aber kaum was anderes ...
Seltsam dann, dass Darwin in seiner Entstehung der Arten das genetische Artkonzept nutzt.
Beide Konzepte haben ihren Sinn und Zweck. Man sollte aber trotzdem nicht vergessen, dass das die Einteilung von Lebewesen in Arten keine natürliche Einteilung ist, sonder ein menschliches Ordnungssystem.
PHK schrieb:Könnten die vermeintlich unterschiedlichen Möwen"arten" eventuell nur unterschiedliche Möwen-Rassen sein, die noch nicht bis zur neuen Art gekommen sind ?
Das ist ja gerade der Knackpunkt.
Silbermöwen und Heringsmöwen zeugen keine Nachkommen, obwohl sich der Lebensraum der beiden Populationen überschneidet. Ist das also eine Art, oder sind das zwei verschiedene Arten?
PHK schrieb:Nee. Welche Publikation meinst Du?
Diese http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/271/1542/893
PHK schrieb:Das seh ich anders: Solange wir die ECHTEN Gründe nicht kennen, werden wir das Gesamtkonzept nicht wirklich verstehen können ...
Welches Gesamtkonzept denn jetzt?
LAut dem genetischen Artbegriff sind zwei Populationen verschiedene Arten, wenn sie keine fruchtbaren Nachkommen zeugen. Wieso sie das nicht tun, ist dafür unerheblich. Es gibt da durchaus verschiedene Gründe. Ist hier in NRW Stoff der späten SEK I.
PHK schrieb:So? Was denn für eine?
Das sie kurzfristig und zwischenzeitlich das Labor räumen ?
Ne, eine wo ich sie darüber informiere, dass ich Dir erkläre, wo die Babies herkommen.
PHK schrieb:Mal ne andere Frage: Du hast das doch auch gelernt (und viel frischer). Haben die Euch auch mit dem ganzen genetischen Mathe-Shit vollgepumpt ? Ich mach ja Mathe eigentlich gerne ... aber das war damals ätzend. Dafür hab ich alles lange vergessen ...
Ja, fand ich sehr interessant. Hab aber anscheinend auch mehr als Du gemacht. Bei Dir scheint dass ausschließlich Mendel gewesen zu sein.

@Aperitif
Aperitif schrieb:Hast du einen link?
Z.B. hier:
Diskussion: Evolution des Homo sapiens sapiens (Beitrag von Pan_narrans)


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Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 18:20
@Pan_narrans

Danke. Also ist der Neandertaler aus heidelbergensis entstanden?

Trotzdem irgendwie komisch oder Laune des Zufalls das beide homo sapiens und Neandertaler quasi zeitgleich autauchten vor rund 200000 Jahren.
Stimmt das eigentlich mit den 40000 jahren vor Christus das es da noch erectus gab?


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PHK
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26.11.2014 um 18:23
@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:Hab aber anscheinend auch mehr als Du gemacht.
Kann durchaus sein. Bei uns war das ja auch nur ein Teil des Ganzen ...
Pan_narrans schrieb:Bei Dir scheint dass ausschließlich Mendel gewesen zu sein.
Hey, hey, jetzt werd mal bitte nicht spitz, Kleiner ... :D
Pan_narrans schrieb:dass Darwin in seiner Entstehung der Arten das genetische Artkonzept nutzt.
Aaah, ja. Und wo hat er das Elektronenmikroskop versteckt ?
Pan_narrans schrieb:Man sollte aber trotzdem nicht vergessen, dass das die Einteilung von Lebewesen in Arten keine natürliche Einteilung ist, sonder ein menschliches Ordnungssystem.
Sehr kluger Satz !!! Da bin ich ganz bei Dir. Hoffentlich vergessen das Deine Kollegen nicht ...
Pan_narrans schrieb:Silbermöwen und Heringsmöwen zeugen keine Nachkommen, obwohl sich der Lebensraum der beiden Populationen überschneidet.
WENN auch bei künstlicher Bestäubung NICHT, DANN sollten es zwei verschiedene Arten sein ...
(Die Frage ist, ob es überhaupt geht ... ohne künstliche Genveränderung)
PHK schrieb am 22.11.2014:Diese
Da steht ja schon in der Überschrift, dass es nicht das ist, was Du mir verkauft hast ... :D :Y:
Pan_narrans schrieb:Welches Gesamtkonzept denn jetzt?
Na wie Evolution wirklich funktioniert. Wir kennen doch bisher bestenfalls ein paar winzige Bruchstücke ...
Pan_narrans schrieb:Wieso sie das nicht tun, ist dafür unerheblich.
Eben nicht !!! Ich sag ja, dass ich da anderer Meinung bin ...
Ein fiktives Beispiel: Ossis und Wessis führen Krieg gegeneinander, können sich hinterher nicht mehr leiden und paaren sich nicht mehr. Sind sie dann zwei verschiedene Arten ? Biologisch oder nur menschlich oder wie ? ... :D
Pan_narrans schrieb:Ist hier in NRW Stoff der späten SEK I.
Was hat das Sondereinsatzkommando damit zu tun ? :ask:
Pan_narrans schrieb:Ne, eine wo ich sie darüber informiere, dass ich Dir erkläre, wo die Babies herkommen.
Zuuu spät.
Außerdem erklärt es (bei zwei verschiedenen Arten) nicht, wie die DNS des Stammes Neanderthal in unsere heutigen Zellen kommt ... :D
( Gemeinsamer Vorfahre ? Oder doch Genlabor der Götter ?)
Hast du einen link?
Z.B. hier:
Also wenn Du ein paar Hundeschädel nebeneinander legst, sind die Unterschiede erheblich größer und stammen trotzdem von nur EINER Art ... ohne DNS-Vergleich sagt das praktisch gar nichts aus.

Allerdings - und das räume ich gern ein - gab es ja bis in die 50iger, 60iger und 70iger Jahre des 20. Jhds. keinerlei Möglichkeiten das irgendwie zu prüfen. Bis dahin wars ok. Seitdem ist aber verdammt viel Zeit vergangen, in der sich extrem viel verändert hat. Da sollte sich auch die Paläoanthropologie langsam dran anpassen, überprüfen, ... und sich von alten Zöpfen verabschieden ...


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Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 18:40
Aperitif schrieb:Also ist der Neandertaler aus heidelbergensis entstanden?
Woraus denn sonst? Nochmals: Der Homo heidelbergensis ist letztlich auch nur ein Homo erectus, der sich allmählich wandelt. Lange Zeit blieb der sich wandelnde Heidelbergensis in Europa und der in Afrika ziemlich einheitlich, ersat in der zweiten Phase schlug der europäische Heidelbergensis mehr und mehr in Richtung Neandertaler-Aussehen aus, wie der afrikanische Heidelbergensis ab hier immer sapiensiger wurde. Die ersten Veränderungen in der ersten Phase sind also Merkmale, die HS und HN gemeinsam haben.
Aperitif schrieb:Trotzdem irgendwie komisch oder Laune des Zufalls das beide homo sapiens und Neandertaler quasi zeitgleich autauchten vor rund 200000 Jahren.
Tröste Dich, der klassische Neandertaler kam erst vor 130.000 Jahren auf, und der archaische Neandertaler wird gelegentlich auch auf 230...250.000 Jahre angesetzt. Beim Sapiens kannste zwischen 160.000 und 195.000 Jahren wählen. Manche unterscheiden auch noch zwischen dem archaischen Sapiens und dem modernen, der erst vor 90...120.000 Jahren auftrat. Dann liegen nicht mehr nur 5000 Jahre zwischen dem Aufkommen von HN und HS, was Du "quasi zeitgleich" nanntest. Welche der vielen Einteilungen Du auch auswählst, Du erhältst stets deutlich mehr Zeitdifferenz, sogar bis 160.000 Jahre.
Aperitif schrieb:Stimmt das eigentlich mit den 40000 jahren vor Christus das es da noch erectus gab?
Ich kenn sogar 30.000 BP (also vor heute), in Südostasien womöglich sogar 25.000. Na und wenn wir den Hobbit als Erectus mitnehmen, liegen wir bei 17.000 BP. Der Denisovamensch ist womöglich auch nur ein stinknormaler Erectus, und dessen spärliche Fossilien aus der Altairegion sind so um die 40.000 Jahre alt. Wie lange der dann noch lebte, wissen wir natürlich nicht.


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Das Aussterben des Neandertalers

26.11.2014 um 19:01
@Aperitif
Aperitif schrieb:Danke. Also ist der Neandertaler aus heidelbergensis entstanden?
Ja.
Aperitif schrieb:Stimmt das eigentlich mit den 40000 jahren vor Christus das es da noch erectus gab?
Der hat noch recht lange mit den anderen Arten von Homo koexistiert. Müsste aber für genaueres nachschlagen und dafür bin ich momentan zu müde und habe auch noch leider Arbeit zu erledigen.
PHK schrieb:Kann durchaus sein. Bei uns war das ja auch nur ein Teil des Ganzen ...
Ist ein gutes Beispiel dafür, dass nur ein kurzes Anschneiden der Thematik bei Laien nur wenig Sinn macht. Hätte man sich anscheinend auch ganz schenken können.
PHK schrieb:Hey, hey, jetzt werd mal bitte nicht spitz, Kleiner ... :D
Deiner Beschreibung zu Folge, war es lediglich Mendelsche Genetik.
PHK schrieb:Aaah, ja. Und wo hat er das Elektronenmikroskop versteckt ?
Was hat den jetzt ein Elektronenmikroskop mit dem genetischen Artkonzept zu tun?
PHK schrieb:WENN auch bei künstlicher Bestäubung NICHT, DANN sollten es zwei verschiedene Arten sein ...
(Die Frage ist, ob es überhaupt geht ... ohne künstliche Genveränderung)
Möwen sind keine Pflanzen.
Außerdem ist es egal, ob die sich bei künstlicher Befruchtung fortpflanzen können. Wichtig ist, ob sie sich fortpflanzen oder nicht. Laut Definition sind es auch verschiedene Arten, wenn künstliche Befruchtung zwar klappt, aber es aus anderen Gründen keine Fortpflanzung gibt. Beispielsweise, weil die sexuellen Reize nicht aufeinander passen oder die Genitalien nicht ineinander.
PHK schrieb:Da steht ja schon in der Überschrift, dass es nicht das ist, was Du mir verkauft hast ... :D :Y:
Wenn Du immer nur die Überschriften ließt, dann erklärt das so einiges.
PHK schrieb:Eben nicht !!! Ich sag ja, dass ich da anderer Meinung bin ...
Ein fiktives Beispiel: Ossis und Wessis führen Krieg gegeneinander, können sich hinterher nicht mehr leiden und paaren sich nicht mehr. Sind sie dann zwei verschiedene Arten ? Biologisch oder nur menschlich oder wie ? ... :D
Wenn sie sich dadurch gegenseitig körperlich nicht mehr anziehend finden würden, dann wären sie verschiedene Arten. Aber ein schnöder Krieg hat dafür bisher nie ausgereicht. Für so etwas sind in der Regel erbliche Verhaltensänderungen von Nöten.
PHK schrieb:Zuuu spät.
Außerdem erklärt es (bei zwei verschiedenen Arten) nicht, wie die DNS des Stammes Neanderthal in unsere heutigen Zellen kommt ... :D
( Gemeinsamer Vorfahre ? Oder doch Genlabor der Götter ?)
Doch, doch erklärt es sogar sehr gut. Die DNS von Deinem Ur-Uropa ist ja auch in Deinen Zellen. Und zwar weil?


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26.11.2014 um 19:12
es hat mit der Nahrung zu tun. Veränderungen der Nahrung oder des Klimas.


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Das Aussterben des Neandertalers

27.11.2014 um 12:53
@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:nur ein kurzes Anschneiden der Thematik
Also kurzes Anschneiden würde ich das jetzt nicht nennen wollen. Ging ja über mehrere Jahre ...
Pan_narrans schrieb:Deiner Beschreibung zu Folge, war es lediglich Mendelsche Genetik.
Aaach ... jetzt dämmerts erstmal. Scheint ein ziemliches Missverständnis zu sein: Du dachtest bestimmt, ich hätte mich über ein bisschen Matritzenrechnung mit 5 Blümchen und drei Häschen mokiert ... :D

Ich schrieb aber:
PHK schrieb:Soweit ich mich erinnere gings da um aktive Züchtung und deren Planung im Großmaßstab. Und natürlich um die Resultate, die am Ende rauskamen oder rauskommen sollten.
... und dachte dabei an mehrere Lehrbriefe voller Formeln, wo keiner recht wusste, was die aussagen ... außer vielleicht (!!! :D) die Professoren, die das ausgearbeitet hatten ...
Davon ist Mendel zwar irgendwie eine der Grundlagen, aber da gehts dahinter noch gaaanz "prächtig" weiter ... :D
Pan_narrans schrieb:Was hat den jetzt ein Elektronenmikroskop mit dem genetischen Artkonzept zu tun?
Na Gene gucken, Verbindungen zählen, Böllerchen bewundern ... :D
Wie willst Du sonst das genetische Artkonzept präzisieren ?
Pan_narrans schrieb:Außerdem ist es egal, ob die sich bei künstlicher Befruchtung fortpflanzen können.
Nein, das ist selbstverständlich nicht egal. Dadurch kannst Du ja erst entscheiden, warum sie nichts miteinander haben, ob sie nicht wollen oder nicht können ... und wie weit sie genetisch voneinander entfernt sind ... :D
Pan_narrans schrieb:Laut Definition sind es auch verschiedene Arten,
Es gibt eben neuerdings zuu viele verschiedene Definitionen und keine wirklich klaren Aussagen mehr. Das mein ich mit Verwässerung ...
Pan_narrans schrieb:Aber ein schnöder Krieg hat dafür bisher nie ausgereicht.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Denk mal an die Sklaverei und die Kolonialkriege ... das wirkt heute noch fort ... auch wenns ein paar Ausnahmen gibt, so bleiben es doch Ausnahmen ...
Pan_narrans schrieb:Die DNS von Deinem Ur-Uropa ist ja auch in Deinen Zellen.
Stimmt. Aber ich weigere mich, dass mein Ur-Uropa ein Neanderthaler war. So.
Pan_narrans schrieb:Und zwar weil?
Weil er eben KEIN HN war ... :D



@Allesforscher
Allesforscher schrieb:es hat mit der Nahrung zu tun. Veränderungen der Nahrung oder des Klimas.
Guter Einwurf !!! Nahrung und Lebensweise haben einen sehr starken und direkten Einfluss. Klima ist erheblich indirekter ...


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Das Aussterben des Neandertalers

28.11.2014 um 00:33
PHK schrieb:Stimmt. Aber ich weigere mich, dass mein Ur-Uropa ein Neanderthaler war. So.
Neandertaler Gene sollen ja angeblich auch das Krankheitsrisiko erhöhen. :)
Ein wenig davon werden aber auch in deinem Ur Opa gesteckt haben und somit "lebt" der Neandertaler auch in dir weiter.


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Das Aussterben des Neandertalers

28.11.2014 um 15:22
@fritzchen1
fritzchen1 schrieb:Ein wenig davon werden aber auch in deinem Ur Opa gesteckt haben und somit "lebt" der Neandertaler auch in dir weiter.
Sicher ist da auch was in mir drin. Deswegen fragte ich ja, wie das hinein gekommen ist. Meiner Meinung nach: Im Labor.

Denn wenn Neanderthaler und HSS zwei verschiedene Arten sein sollen, dann gehts ja kaum anders ... zumal es so in den Überlieferungen steht ... :D
Aber NOCH versucht die (offizielle) Wissenschaft krampfhaft, diesen Gedanken auszublenden. Warum eigentlich? Sie wird irgendwann nicht mehr drumrum kommen ...



@Allesforscher
Allesforscher schrieb:es hat mit der Nahrung zu tun. Veränderungen der Nahrung oder des Klimas.
Mal noch ein Beispiel zur Ergänzung:

Nehmen wir mal an, wir bauen uns ein Haus. Ein schönes Haus mit allem drum und dran. Super ...

Jetzt stellen wir uns vor, der Nachbar baut auch ein Haus. Er hat aber keinen Zement (= opus caementitium würde mein guter Geist sagen :D ) und kriegt auch keinen, aber der Winter steht vor der Tür. Also baut er ohne Zement. Daraus ergibt sich zwangsweise, dass sein Haus anders aussehen wird als unser schönes Superhaus ...
Genauso kann man sich das Besipiel mit "kein Holz", "keine Dachziegel", "keine Rohre", ... etc. denken. Es wird jedesmal etwas anderes herauskommen als unser schönes Haus.
Menschen sind erfinderisch ... und außerirdische "Götter" (sozusagen "Überirdische" :D ) noch viel mehr.

In der Natur ist das praktisch genauso: Sie nimmt zum Bauen, was grad da ist. (Etwas was nicht da ist, kann sie ja nicht nehmen.) Wenn beispielsweise nicht genügend Eiweiß in der Nahrung ist, werden eben keine Muskeln aufgebaut, sondern ein bisschen Speck am Waschbärbauch .... etc.
Und aus dem unterschiedlichen Angebot in der Nahrung entstehen eben zwangsweise leicht unterschiedliche Lösungen und Ergebnisse. Funktionieren tuts trotzdem. Sieht bloß bisschen anders aus. Dazu kommen noch andere Einflussfaktoren, wie eben Wintereinbruch, die Nachbarhorde, der Technologiestand, ... usw. usf.

Fazit: Die Natur ist ein großer Baumeister, dem immer was einfällt. Sie ist sozusagen "Gott-Vater", der 'Große Geist des Universums' (EvD).
'ET-Götter' - also hochentwickelte Außerirdische - sind nur ihre Gehilfen. Und wir Menschen sind eines der Werkstücke ... und werden irgendwann demnächst zu Werkzeugen ... :D
(Falls wir uns nicht "zufällig" vorher selbst umbringen ... )


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28.11.2014 um 15:27
@PHK
PHK schrieb:Sicher ist da auch was in mir drin. Deswegen fragte ich ja, wie das hinein gekommen ist. Meiner Meinung nach: Im Labor.

Denn wenn Neanderthaler und HSS zwei verschiedene Arten sein sollen, dann gehts ja kaum anders ... zumal es so in den Überlieferungen steht ... :D
Aber NOCH versucht die (offizielle) Wissenschaft krampfhaft, diesen Gedanken auszublenden. Warum eigentlich? Sie wird irgendwann nicht mehr drumrum kommen ...
Und wenn es nur Unterarten der selben Art waren?


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28.11.2014 um 16:38
PHK schrieb:und außerirdische "Götter" (sozusagen "Überirdische" :D ) noch viel mehr.
Das glaub ich kaum, sie mussten ja mit Gerätschaften aus den 60igern durch die Gegend eiern. So erfinderisch können die ja nicht gewesen sein.
PHK schrieb:'ET-Götter' - also hochentwickelte Außerirdische - sind nur ihre Gehilfen.
Wozu braucht die Natur Gehilfen? Bei den Aliens hat sie es doch auch ohne Gehilfen geschafft.


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28.11.2014 um 17:34
@Spöckenkieke
Spöckenkieke schrieb:sie mussten ja mit Gerätschaften aus den 60igern durch die Gegend eiern.
Wie kommst Du denn darauf ?
Spöckenkieke schrieb:Wozu braucht die Natur Gehilfen?
... und auch noch welche, die sie sich erst selbst zusammenbauen muss ?

Na um den Fortschritt zu beschleunigen. Wir Menschen bauen uns ja auch Werkzeuge, um besser arbeiten zu können ... dasselbe Prinzip ...
Spöckenkieke schrieb:Bei den Aliens hat sie es doch auch ohne Gehilfen geschafft.
Ja, einmal hat sie es anscheinend völlig allein geschafft. Wird bisschen länger gedauert haben, aber warum sollte sie es nicht auch allein können ? Zeit genug war ja ...

Beispiel: Wenn eine eingespielte Dachdeckertruppe ein Dach deckt, geht das schnell und meistens in solider Qualität. Wenn ein einzelner Laie ein Dach deckt, wird es ein paar Monate länger dauern und die Qualität wird so lala sein. Vielleicht muss er auch nacharbeiten.
Aber spätestens nach dem 20. Dach ist der Laie besser als jedes Einzelteil der Dachdeckertruppe ... :D


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28.11.2014 um 17:59
@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:Und wenn es nur Unterarten der selben Art waren?
Dann ändert das nicht allzu viel ...

Mal ein Beispiel von damals. Ich weiß nicht, ob das immer noch aktuell ist, könnte aber evtl. gut sein:

Da ging es um die Zucht von Kühen, die besonders gut für Melkmaschinen geeignet sind. Also lange Beine, kleine Möpse, Standard-Nippel (ca. 4 cm), ... alle Individuen möglichst gleichmäßig geformt, gleich groß und so geduldig wie möglich. Und natürlich hohe Milchleistung.

Da wurden dann etliche Rassen (=> "Unterarten" ) miteinander verpaart, was natürlich durch den Besamer (also künstlich) gemacht wurde. Alles andere lief wie bei normalen Stallkühen ab und dauerte dementsprechend lang. Jahrzehnte. Es wurde eben nur mehr gemessen, gewogen, ... usw. um möglichst genaue Werte für die Statistik zu bekommen, die dann eben vor- und hinterher miteinander verrechnet wurden (=> die Rechnungen, die ich oben meinte )

Der Vorteil zielte auf beide Seiten, Menschen und Kühe: Die Bauern hätten es beim Melken leichter gehabt und die Kühe auch. Und die Entwickler der Melkmaschinen auch. Also eine gute Sache. Aber wie gesagt, das war ne Langzeitprozedur, die es in der Natur sooo wohl nie gegeben hätte, weil die Natur keine Melkmaschinen aus Glas und Metall baut, sondern nur aus Fleisch und Blut ... :D
(Es hat auch nicht alles so geklappt, wie es sollte)

Im Moment erleben wir gerade die Anfänge, dass sowas auch durch das Zusammenbasteln einzelner Zellen gemacht werden kann ... und irgendwann stricken wir uns die notwendige DNS völlig selbst zusammen. Das geht natürlich viiieeel schneller und billiger ... wir müssen aber eben erst mal bis hin kommen ... (wird aber nicht mehr lange dauern, vllt. 50, 100, 200 Jahre ... länger nicht)

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass wir so oder ähnlich entstanden sind :D ... und dass der HN nach unserer Fertigstellung ausgestorben WURDE, damits keine Streitereien gab ... wie es eben in den Heiligen Texten geschrieben steht ...


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28.11.2014 um 18:09
@PHK
PHK schrieb:Dann ändert das nicht allzu viel ...
Weil sich jetzt verschiedene Unterarten auch nicht mehr miteinander fortpflanzen können?
PHK schrieb:Mal ein Beispiel von damals. Ich weiß nicht, ob das immer noch aktuell ist, könnte aber evtl. gut sein:

Da ging es um die Zucht von Kühen, die besonders gut für Melkmaschinen geeignet sind. Also lange Beine, kleine Möpse, Standard-Nippel (ca. 4 cm), ... alle Individuen möglichst gleichmäßig geformt, gleich groß und so geduldig wie möglich. Und natürlich hohe Milchleistung.

Da wurden dann etliche Rassen (=> "Unterarten" ) miteinander verpaart, was natürlich durch den Besamer (also künstlich) gemacht wurde. Alles andere lief wie bei normalen Stallkühen ab und dauerte dementsprechend lang. Jahrzehnte. Es wurde eben nur mehr gemessen, gewogen, ... usw. um möglichst genaue Werte für die Statistik zu bekommen, die dann eben vor- und hinterher miteinander verrechnet wurden (=> die Rechnungen, die ich oben meinte )
Klingt für mich immer noch nach Mendel.


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28.11.2014 um 18:50
@PHK
PHK schrieb: Wie kommst Du denn darauf
Aus deinen Beispielen oder auch die von Däniken.
PHK schrieb: Ja, einmal hat sie es anscheinend völlig allein geschafft.
warum dann also die Gehilfen? Was einmal geht geht ja dann beim zweiten mal viel leichter getreu deinem Beispiel. Und warum sollte es beim ersten mal länger dauern?


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28.11.2014 um 21:36
@Spöckenkieke
Spöckenkieke schrieb:Aus deinen Beispielen oder auch die von Däniken.
Du kannst gerne ein paar neuere bringen, wenn Du welche hast. Ich hab nix dagegen ...
Spöckenkieke schrieb:warum dann also die Gehilfen?
Hab ich doch gesagt: Effektivitätssteigerung.
Spöckenkieke schrieb:Was einmal geht geht ja dann beim zweiten mal viel leichter getreu deinem Beispiel.
Durchaus auch möglich. Das Universum ist ziemlich groß und multifaktoriell ... :D
Da kann es schon mal zu Überschneidungen und Parallelentwicklungen kommen ...
Spöckenkieke schrieb:Und warum sollte es beim ersten mal länger dauern?
Weil aller Anfang schwer ist ?
Muss ja nicht. Kann aber ... und Zeit war genug da ...



@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:Klingt für mich immer noch nach Mendel.
Ist es ja im Prinzip auch (sagte ich ja auch). Aber eben 27 Levels später/höher ... schon allein deshalb weil sich mit jedem zusätzlichem Faktor (einbezogener Rasse) sämtliche Wahrscheinlichkeiten erhöhen ... und dann noch die richtige zu treffen ist halt nicht ganz einfach ...
Pan_narrans schrieb:Weil sich jetzt verschiedene Unterarten auch nicht mehr miteinander fortpflanzen können?
Können sie ja von mir aus. Deswegen hab ich ja das von den Rinderrassen erzählt. Aber es müssen halt verschiedene DNS-Varietäten miteinander verknüpft werden ... die am Ende was sinnvolles ergeben.
Wenn zwischen zwei Arten keine direkte Fortpflanzung möglich ist, ist es erheblich schwieriger, was aber nicht viel am Prinzip ändert - klar. Im Labor ist das aber durchaus machbar (zumindest in Zukunft).

Mal ne Frage: Warum pflanzen wir uns nicht mit Schimpansen fort? Die sollen uns doch genetisch ganz nah sein ... viel näher als der HN .... :ask:


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28.11.2014 um 22:07
@PHK
PHK schrieb:Ist es ja im Prinzip auch (sagte ich ja auch). Aber eben 27 Levels später/höher ... schon allein deshalb weil sich mit jedem zusätzlichem Faktor (einbezogener Rasse) sämtliche Wahrscheinlichkeiten erhöhen ... und dann noch die richtige zu treffen ist halt nicht ganz einfach ...
Ähm, ne. Das ist einfach nur Mendel. Mendel hat ja auch unterschiedliche "Rassen" miteinander gekreuzt. Und die Wahrscheinlichkeiten sollten eher fallen, je mehr verschiedene Allele Du betrachtest.
PHK schrieb:Mal ne Frage: Warum pflanzen wir uns nicht mit Schimpansen fort? Die sollen uns doch genetisch ganz nah sein ... viel näher als der HN .... :ask:
Ähm, nein. Wir sind dem Neandertaler natürlich viel näher verwandt, als dem Schimpansen. Wie kommst Du darauf, dass dem anders sei?


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