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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

282 Beiträge, Schlüsselwörter: Stringtheorie, Schleifenquantengravitation

Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

22.08.2011 um 14:40
@darkExistence
hatte vergessen....so ein paar zufällige Freunde von mir sind zufällig Wissenschaftler...


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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

22.08.2011 um 14:51
@darkExistence
Das die ST ohne große zusatzdimensionen auskommen muss klingt bei dir irgendwie so als ob das ein großes Problem wäre aber ist es doch gar nicht. Soweit ich weiß Unterscheiden sich alle Facetten der ST nur durch ihre kopplungskonstanten (und indirekt dadurch durch die Zahl der Dimensionen) aber eigentlich beinhalten alle "nur" sehr kleine Zusatzdimensionen in Form von Calibi-Yau Mannigfaltigkeiten.

Und was ist so schlimm daran eine ToE finden zu wollen und natürlich wird eine ToE die QM und ART als grenzfälle enthalten. Wobei momentan schwer ist zu sagen wie man die beiden Grenzfälle aus der ST oder der QSG herleiten kann da beide Theorien ja noch lange nicht weit genug sind um vernünftige Lösungen zu bekommen.^^

Mfg matti15


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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

23.08.2011 um 00:32
@Z.

Ich habe geschrieben das die QSG ein zyklisches Universum bevorzugt, bzw. soger vorhersagt. Ich sage ja nicht es gibt das zyklische Universum a la Urprall.. Es kann ja genau so gut nur einen Urprall gegeben haben, wie es auch nur einen Urknall gegeben haben kann. Ob das jetzt eher pro SQG oder ST ist, ist mir eigentlich egal. Ich habe das schon verstanden das du die SQG untermauern wolltest.

Nach meiner Auffassung sieht es so aus, das man mit den Loops der SQG gut leben kann, das es einen erneuten Urprall nach SQG, d.h. ein zyklisches Universum aber aufgrund der vermutlich ewigen Expansion durch die DE nicht geben wird. Wobei diese Aussage sich auf jetzt bezieht. Da die DE aber seitdem sie vor ca. 4-5 Mrd Jahren expansiv beschleunigend eingegriffen hat (ausser vermuteter Schwankungen) und das immer noch tut, nehme ich an das es so weiter geht. Mir ist jedenfalls kein Mechanismus bekannt der diese Entwicklung stoppen könnte.

Schade ist das die Stringtheorien das Aus für die dunkle Materie outer universe bedeuten. Und das sowohl SQG als ST den Ursprung des Universums nicht erklären können. SQG hört am Urprall auf, ST am Urknall. Beide Theorien sind nicht frei von Widersprüchen und fehlender experimenteller Grundlage zu deren Bestätigung. Wie durch den Ursprung hindurch sehen?

Z. wollte dich nicht angreifen, ich bin an Diskussion interessiert, aber ich würde schon gerne wissen wie du zu deinen „Laien“ Erkenntnissen kommst. Wenn es ein Hobby ist musst ganz schön Zeit investieren, oder Entropie, lol.


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23.08.2011 um 00:34
@matti15

„Schlimm“ ist es insofern das große Zusatzdimensionen als Kandidat für die dunkle Materie entfallen. Eine Zusatzdimension die gravitativ so wirkt, das sie die dunkle Materie erklärt, müsste eine andere Größe haben als die angesprochenen Calabi Yaus. Es gibt aber noch die Möglichkeit der 3 Branen, die sich als Bulk zusammenschließen und auf einer Lage gestapelt von einer 3 Bran in eine andere 3 Bran gravitativ wirken. Verrückterweise soll dann dunkle Materie (Ihre Gravitation) gerade genauso einwirken, das sie z.b. das auseinanderfliegen von Galaxien in unserer 3 Bran verhindert.... in der anderen 3 Bran ist „unsere“ dunkle Materie, praktisch deren „normale“ Materie.

Gibt es in der ST etwa auch ein Spiegelbild Universum, wie in der SQG? Wie Z. Schon geschrieben hat halten die Loops ja schon Einzug in die Stringtheorien.

Es ist nix schlimmes daran eine TOE finden zu wollen, ich denke nur das QM und ART sich nicht verbinden lassen werden. Egal ob QSG oder ST als QM Kandidat, oder eine noch nicht aufgetauchte andere Theorie. Beides Spezialfälle einer übergeordneten Theorie, ohne direkte Verbindungsmöglichkeit. Eine TOE müsste den Ursprung des Universums klären und nicht mehr aussagen müssen, das ab einem bestimmten Zeitpunkt die Physik versagt. Sie müsste klären was DM und DE ist (liest sich so einfach, müsste aber einen ganzen Zoo an neuen „Teilchen“ hervorbringen und klären wie z.B. Vakuumfluktuationen ein Universum erschaffen können). Oder noch krasser wie wird aus Nichts Alles....und was war davor. Wenn wir diese Fragen nicht beantworten können, müssen wir zugeben das wir physikalisch nur stückhaftes Wissen haben.

Das ist aber auch nicht schlimm, die Pizza schmeckt ja immer noch und einer Spezies die gerade einen Wimpernschlag existiert, kann man wohl kaum zutrauen einen Mrd Jahre alten Hintergrund „aufzudecken“....


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23.08.2011 um 02:42
@darkExistence
Ja gut die möglichkeiten entfallen wenigstens erstmal^^
Welches Spiegelbild Universum meinst du?

Aber was genau meinst du das beide keine verbindung haben würden. Es muss ja irgendwie eine quantisierte wirkung der gravitation geben oder halt gravitation auf quantenebene.^^

Bei der erklärung der DM is die Stringtheorie ja schon ein guten Schritt vorwärts gekommen. Es gibt einige Stringanregungungen die als Kanidaten für DM in frage kämen.
Bei der erklärung wie etwas aus dem nichts entstehen kann wäre die QLG schon weiter.
Der unterschied kommt wie bereits gesagt einfach nur durch die verschiedenen ansätze zustande.
Ich persöhnlich denke das es am ende herrausstellt das es eine mischung beider sein wird. Eine quantisierte RZ die eigenschaften der ST enthält.( hatte da mal einen artikel in der hand indem es um eine RZ geht die sich aus strings aufbaut ähnlich der QLG)

Mfg Matti15


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23.08.2011 um 17:13
@darkExistence
Mein lieber Gesprächspartner..
darkExistence schrieb:Ich habe geschrieben das die QSG ein zyklisches Universum bevorzugt, bzw. soger vorhersagt. Ich sage ja nicht es gibt das zyklische Universum a la Urprall.
Dazu gab es auch von mir eine Verständigungsschwierigkeit..die letzten Tage war ich nicht ganz konzentriert... Nun ist das alles ausreichend geklärt...Danke.
darkExistence schrieb:Z. wollte dich nicht angreifen, ich bin an Diskussion interessiert, aber ich würde schon gerne wissen wie du zu deinen „Laien“ Erkenntnissen kommst. Wenn es ein Hobby ist musst ganz schön Zeit investieren, oder Entropie, lol.
Auch hier kleinere triviale Missverständnisse...ich habe mich nicht angegriffen gefühlt...und auch deswegen, das mit dem gut Glauben und dem offenen Verstand angehängt. Wobei ich zudem sagen muss, das ich mich für eine alzu offene Diskussion, um eine "Person, mich oder andere, eigentlich nicht sehr gerne erwärme, insofern die Frage zur Person, zb. der Datenbeschaffung zu Themenbereich, über die Thematik selbst hinausführt. Es sollte ausreichen wenn ich mich als Laien bezeichne, der bemüht ist sich der Wirklichkeit zu nähern. Weitergehende Fragen zu übergreifenden, mehr oder weniger die Lebensumstände der Person betreffenden, Infos kann man ja jederzeit über Pn austauschen. Wenn es allerdings darum geht Themenspezifisches herauszubekommen das vermutlich mit den Äusserungen des Dialogpartners zusammenhängt....OK.
Das wars auch schon.

Abschliessend werde ich später noch etwas zum Thema ST und LQG loswerden...
HLG Z.


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23.08.2011 um 20:26
matti15 schrieb:@darkExistence
Ja gut die möglichkeiten entfallen wenigstens erstmal^^
Welches Spiegelbild Universum meinst du?
@matti15

Ich habe angenommen, das die Gravitationswirkung einer anderen 3 Bran auf die Materie unserer 3 Bran so wirken muss, das die Materie aus der uns fremden 3 Bran so angeordnet sein müsste, wie sie unserer 3 Bran entspricht. Sprich ein Spiegeluniversum mit denselben Galaxien etc. Wobei die Gravitation aus der fremden 3 Bran uns als dunkle Materie erscheint.

Ich habe bemerkt dass das Quatsch ist. Das würde ja auch bedeuten das es dunkle Materie nur in der Nähe von Galaxien, Haufen und Superhaufen geben würde, ausserdem wäre der Betrag an Gravitation zu niedrig. Zur Erklärung der dM, ausgelöst durch eine andere 3 Bran müsste diese viel mehr Masse als unsere 3 Bran enthalten. Da es aber offensichtlich keine Zusatzdimensionen die solche Mengen an Materie beinhalten könnten gibt, hat sich das Thema eh erledigt.

Es ging mir dabei um eine Analogie zum invertierten Universum aus der SQG.
matti15 schrieb:Aber was genau meinst du das beide keine verbindung haben würden. Es muss ja irgendwie eine quantisierte wirkung der gravitation geben oder halt gravitation auf quantenebene.^^
Ich denke, das eher ein Mittelstück an Theorie fehlt, an das sich ART und QM als jeweiliges Endstück einfügen könnten. Sicher muss es eine quantisierte Gravitation geben. Hauptsächlich treibt das Singularitätszwang Problem beider Theorien sie an die jeweilgen Enden als Grenzfälle. Wir sind halt nicht in einer Welt voller schwarzer Löcher. Ich denke man wird keinen konsistenten Formalismus finden der den Singularitätszwang austreibt. Mir scheint da fehlt noch etwas anderes als nur eine Verbindung, eben dieses Mittelstück einer neuen Theorie. Mittelstück + Enden QM und ART könnten eine TEO bilden.


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23.08.2011 um 20:28
@Z.

Ok, habe verstanden.


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23.08.2011 um 21:01
@darkExistence
denke auch das es sowas werden wird.^^

Rein theoretisch könnte es aber schon ein anderes Universum geben das mehr masse enthält und wenn sich beide Universen lange nebeneinander entwickeln würde die gravitation ja dazu führen das sie sich auch an den selben orten ansammelt. Also bis auf die tatsache das man noch keine großen zusatzdimensionen gefunden hat wäre es schon möglich.^^

Mfg Matti15


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30.08.2011 um 01:23
@Z.
Z. schrieb am 21.08.2011:Kannst du dies bitte etwas näher erklären? Also inwiefern du hier grundsätzliche Metrik und die Erweiterung/Verallgemeinerung zum topologischem Raum trennst. Da das alles rein Mathematisch ist bereitet es mir ziemliche Mühe, die ich mir aber trotz "hohen Temperaturen" gerne leiste...
Es hat auch Zeit...
Nun ja, um beispielsweise Messungen vorzunehmen muss ja ein Abstand d(a;b) definiert sein, dass ist bei einem topologischem Raum nicht gegeben. Ein metrischer Raum zeichnet sich hingegen auch durch diese Eigenschaft aus. Ein Universum ohne Metrik kann ich mir offen gestanden schlecht vorstellen.
Z. schrieb am 21.08.2011:Ich möchte noch anfügen das mir bei deiner Beschreibung sozusagen auffiel, das es dabei wohl nur um eine Richtung der Datenverarbeitung ging. Der Analyst scheint vollkommen abgetrennt von allem, eine Interaktion (s. Quantenphysik) scheint apriori ausgeschlossen!? Beobachter/Analyst kann, dem zufolge, auch nur dann, wenn er technische Instrumente herstellt, tiefer in die theoretischen Gegebenheiten eindringen!? Das klingt alles sehr nach dem "reinem Gebrauch/Anwendung" von bewussten Zuständen, die ohne jegliche interaktive Resonanz zwischen Beobachter und Umgebung sind (also ohne ein, angenommen, funktionelles Unterbewusstsein existieren). Insofern nach einem zufälligen Analysten, der in einem Multiversum geboren wurde und nur zufällig in diesem Universum landete und nun sehen muss, wie er diese wesensfremden "Gesamtzufälle" hier analysiert und arrangiert.
An dieser Stelle fällt mir ein kleiner aber feiner Konflikt auf. Ich denke wir können nicht davon ausgehen, dass der Analysator konform ist, mit dem Naturgesetzen des Universums, welches er observieren soll. Ich denke nun, wir dürfen nicht davon ausgehen, dass man einen Analysator einfach so in ein fremdes Universum integrieren kann (?). Eine Intelligenz, wie sie der Analysator besitzt, erfordert ein gewisses Maß an Komplexität (Dies sei nun einfach mal ein Axiom), der Analysator muss ergo aus einem Universum kommen, welches Leben bzw. Bewusstsein (es muss ja nichts organisches sein), zulässt. Also muss auch das Universum, welches er observieren soll, das Selbe Maß an Komplexität zulassen. Es müssen die selben Naturgesetze gelten, der Analysator muss kompatibel mit dem zu observierenden Universum sein. Das wäre sonst wie in ein Stadt, in der 2 Verkehrsordnungen gelten würden: Inkonsistent !
Wenn also Analysatoren nicht in jedes beliebige Universum integriert werden können, so ist es dennoch möglich, dass der Analysator dem Universum selbst entspringt. => Auch wir entspringen aus unserem eigenen Universum, es kann ergo nichts externes geben, was uns in die Welt gesetzt haben kann...
Wir können nur unser eigenes Universum analysieren, selbst wenn es andere Universen... oder nennen wir sie mal "Welten" geben würde, so könnten diese nur komplett isoliert und unabhängig von Universum sein, insofern es dort andere physikalische Theoreme gibt. Dieser Gedankengang führte mich in den letzten Tagen immer mehr zur Annahme, dass es keine Parallel Universen geben kann, denn wenn sie konform mit unseren Naturgesetzen sind, so sind sie doch lediglich andere "Abschnitte" unseres eigenen Universums, welches möglicherweise viel größer und älter ist, als wir heute annehmen. Universen mit anderen Naturgesetzen können gar nicht mit dem unseren "verbunden" sein, da dies logische Fehler implizieren würde, im Universum müssten Anomalien zu finden sein, welche für uns nicht erklärbar sind... dies ist jedoch nicht der Fall. Richtige Parallel Universen werden für uns meiner Ansicht nach nie fassbar sein, wir können sie nicht nachweisen und zu mutmaßen wie sie aussehen und welche Eigenschaften sie haben ist reine Spekulation, unser eigenes Universum ist unser Gefängnis und die Naturgesetze sind die Gitter... unser Universum in der Nußschale :).
Z. schrieb am 21.08.2011:Ich denke ua. das das Gehirn bereits das beste Instrument darstellt, insofern auch eine Einsicht und Interaktion mit "Erfahrungswerten", also mit den tatsächlichen Gegebenheiten ausserhalb eines vermuteten, lokal gebundenen, "Erfahrungsrahmens" möglich ist. Diese "Schnitstelle" würde ich trivial als Intuition bezeichnen... und insofern erweitern als das diese nicht absolut gebunden ist an die rein lokal gesammelten Erfahrungswerte, des Analysten. Ich versuchs mal eindeutiger... Der Analyst ist Teil des Universums und auf dem Weg zu begreifen das er das ist. Nach einiger Zeit, und nachdem er die kompliziertesten Instrumente erdacht zu haben glaubt ;) , wird er feststellen das er nur sich selbst Analysiert, weil ihm die Zeit dafür blieb. Er wird langsam erahnen das Kommunikation das ureigentliche ist und das er an der globalen Kommunikation, aller Entitäten untereinander, instantan teilnehmen kann. So das reicht nun mit der "rumphilosophiererei" meinerseits... wahrscheinlich zuviel Amoxicilin geschluckt... :)

Herzlichen Gruss Z. und danke nochmal für deine überaus anregenden Vorgaben....
Uns ist das Glück gegeben, externe Faktoren mit unseren Sinnen zu registrieren. Ich stimme dir hierbei durchaus zu, indem der Analysator das Universum analysiert, analysiert er sich selbst, denn der Analysator ist Teil des Universums, die Theoreme des Universums gelten trivialerweise auch für ihn - was wieder zu meinen soeben erläuterten Gedankengängen führt.

Danke, dies kann ich nur zurückgeben und hoffe, wir können die Konversation alsbald fortführen
;-).


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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

30.08.2011 um 06:41
@syst-analytics
syst-analytics schrieb:Nun ja, um beispielsweise Messungen vorzunehmen muss ja ein Abstand d(a;b) definiert sein, dass ist bei einem topologischem Raum nicht gegeben. Ein metrischer Raum zeichnet sich hingegen auch durch diese Eigenschaft aus.
Hallo @syst-analytics
meine Vorstellung zum Begriff Topologie, ist bis heute immer mit Metrik, also mit mindest 2 dimensionalen ""Anschauungs-Räumen"", verbunden gewesen. Das Topologien (wohl mathematische) ohne jegliche R-Dimension, bzw. auf einer einzigen R-Dimension definiert können, scheint mir verwirrend. Zumindest brauchts ja, salopp gesagt, min. ein 2 D Blatt, um sowas zu notieren. ;)

Ich hoffe irgendwann, wenn du Zeit als "übrig" erachtest, du mir eine kurze möglichst allg. verständliche Wortzusammenstellung geben kannst, das ich nächstes mal nicht wie der Ochs vorm Matterhorn stehe, wenn´s um derartige Topologien geht....mit reichlich Dank im voraus.
Bisher dachte ich das man mit Taschenspieler-Tricks wie diesen hier.....tiuQf7E 220px-Riemann surface log ...eventuell um das Problem, mit Vorstellungen von Singulartitäten herum käme, und nun brauchts nicht mal irgend eine Metrik, um "Topologien" unterzubringen. Das kann ja nur äusserst interessant werden... :) Ok.
syst-analytics schrieb:Ich denke nun, wir dürfen nicht davon ausgehen, dass man einen Analysator einfach so in ein fremdes Universum integrieren kann (?)
Ich denke auch nicht das es geht. Das Bsp. war gewählt um möglichst Abstrakt, dabei hatte ich natürlich die heutigen Wissens anzunehmende Umöglichkeit eines derartigen Transfers unerwähnt gelassen, darzulegen das ich es reichlicher Überlegung gemäss, für Abwegig halte, das "RZ-Struktur" selbst, nichts über ihre Herkunft und Entwicklung, tieferen Zusammenhangs, wissen könnte. Ich möchte nun nicht einfach trivial drauf losplappern und von Unterbewusstsein reden, oder über vermeintlich quantenmechanische Phänomene von Neuro/Micro-Tubuli philosophieren. Also sagen wir mal so, Information kann kaum verloren gehen und ziehen einfach mal H.P. Dürr heran, der gerne Formuliert, das man sich nur Erinnern müsse. Insofern halte ich ganz persönlich, auch die Sicht nach innen für ein ausgezeichnetes Instrument, sich der Zeit vorab liegendem, bzw. in räumlicher Dimension entfernten Zuständen, ob nun im Micro- oder Makrokosmos, anzunähern, für nicht alzu abwegig. Insofern benutzte ich den einigermassen zugelassenen Begriff der Intuition, um nicht gleich aufzufallen. Spass beiseite.
syst-analytics schrieb: Dieser Gedankengang führte mich in den letzten Tagen immer mehr zur Annahme, dass es keine Parallel Universen geben kann, denn wenn sie konform mit unseren Naturgesetzen sind, so sind sie doch lediglich andere "Abschnitte" unseres eigenen Universums, welches möglicherweise viel größer und älter ist, als wir heute annehmen. Universen mit anderen Naturgesetzen können gar nicht mit dem unseren "verbunden" sein, da dies logische Fehler implizieren würde, im Universum müssten Anomalien zu finden sein, welche für uns nicht erklärbar sind... dies ist jedoch nicht der Fall.
Nun wenn man mich fragt gebe ich seit einigen Jahren eine sehr ähnliche Antwort. Auch ich halte diese Universum für groß genug und es zudem für überflüssig, bevor man noch nicht mal weiß warum der Benzinpreis ständig steigen solle, gleich weiter Multis anzuregen. Insofern würde ichs als Ausflüchte bezeichnen, zunächst nicht zu erklärende experimentelle Beobachtung (wie Doppelspalt), mit kompletten Parallel-Universen bzw. Multiversen zu begründen. Leute wie Nimmo oder Deutsch waren/sind sicher Hochkaräter, aber meinem mit "Trägheit" belasteten Neuronen schien die These nie richtig transportierbar, schon gar nicht überprüfbar. Im Grunde solle man seine Energie hier im Universum ausgeben, um nicht gegen "universelle Gesetze" zu verstossen, die Verschwendung eher als Erhaltung interpretieren.
syst-analytics schrieb:Uns ist das Glück gegeben, externe Faktoren mit unseren Sinnen zu registrieren. Ich stimme dir hierbei durchaus zu, indem der Analysator das Universum analysiert, analysiert er sich selbst, denn der Analysator ist Teil des Universums, die Theoreme des Universums gelten trivialerweise auch für ihn....
Wobei, wie angedeutet das Wort "Sinne", imo immer noch nicht recht aufgeklärt und mir im allgemeinen, noch ein alzu grosser "Abstand" herrscht, bei seinem täglichen Gebrauch. Und wenn einige mit Hellsehen und Alien-Channeln daher kommen, wirds noch Abstruser, nicht besser. Eher so in Richtung Morphisches-Feld kann ein Ansatz liegen, gerade wenn man an Mozart denkt, einen der grossen Analysten, der in 45 Minu., fehlerfreie Partituren, für ca. 130 Instrumente geschrieben haben soll, deren Spiel-Dauer bei weitem, die des "hinschreibens" überwog. Was hier natürlich nicht zur Sache steht, doch auch Heisenbergs Welle, klang auch nicht gleich plausibel. Wie auch Einstein wegen seiner These des P-Effekts, als Traumtänzer, der über sein Ziel des öfteren hinausschiesse, am Tag der Aufnahme in die Preussische-Akademie, bezeichnet wurde. So liegt einiges noch brach, dennoch, eigentlich genau das Universum das einen guten Analysten braucht.
Wollte nicht zu sehr in Detail gehen.... und hoffe Dir ist möglichst viel Konzentration gegeben.

Herzliche Grüsse


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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

30.08.2011 um 11:00
@Z.


Nur kurz:

Jeder metrische Raum ist auch ein topologischer Raum, aber nicht jeder Raum, der topologisch ist, ist auch metrisch.

tqLvuXP 1O8yNZ mathematische Raeume

Schon wenn ein Raum metrisch ist, ist er auch topologisch.

t6jTDUx Xy0lR8 Topologischer Raum

http://de.wikibooks.org/wiki/Mathematik:_Topologie:_Topologie_Umgebung_Basis

http://de.wikibooks.org/wiki/Analysis:_Metrik_und_Topologie:_Metrische_Räume
Z. schrieb:.eventuell um das Problem, mit Vorstellungen von Singulartitäten herum käme, und nun brauchts nicht mal irgend eine Metrik, um "Topologien" unterzubringen. Das kann ja nur äusserst interessant werden... :) Ok.
Mit Singularitäten hat dies erst mal recht wenig zu tun. In der allgemeinen Relativitätstheorie unterstellt man eigentlich, dass die Räume an jeder Stelle differenzierbar sind. An der Singularität ist dem jedoch nicht so, die allgemeine RT, welche mit riemannschen Mannigfaltigkeiten arbeitet, versagt an dieser Stelle.

- Heute Abend mehr


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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

30.08.2011 um 11:04
@Z.


Die Bilder wurden zu meinem Bedauern nicht übernommen, deshalb die direkten Links:

http://de.wikibooks.org/wiki/Mathematik:_Topologie:_Topologie_Umgebung_Basis

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Beziehungen_zwischen_mathematischen_R%C3%A4umen.svg&filetimestamp=201102...


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30.08.2011 um 11:11
@Z.

Der Anschauungsraum ist ein euklidischer Raum, auf jeden euklidischen Raum ist auch eine Topologie induziert. Topologische Räume brauchen in nichts "eingebettet" zu sein, du stellst dir das wahrscheinlich zu bildlich vor ?


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Repulsor
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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

30.08.2011 um 13:25
Alles Mathematische Modelle. Mathematik ist aber ist nicht gleich Realität.

Und schön, das es diese beiden Theorien gibt. Bleibt immer noch die Frage, woher den Energie kam.


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30.08.2011 um 13:29
@Repulsor
Repulsor schrieb: Bleibt immer noch die Frage, woher den Energie kam.
Es muss nicht a priori davon ausgegangen werden, dass Energie einen Ursprung hat, wenn mal nicht von einer Kausalitätskette ausgegangen wird.


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Repulsor
ehemaliges Mitglied

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Stringtheorie oder Schleifen Quantengravitation?

30.08.2011 um 13:36
@syst-analytics
Das widerspricht aber der Logik.
Alles was es gibt, hat einen Ursprung. Alles was wir kennen unterliegt der Kausalität, aber nicht alle sind uns bekannt.
Ich denke, das auch Quanteneffekte einen Kausalen Grund unterliegen, die wir aber noch nicht kennen.

Und auch, wenn es angenommen Nichts außer Raum geben würde. Müsste man sich fragen, woher den der Raum stammt. Raum entsteht ja nicht einfach mal so.
Und wenn man annimmt, das Energie und Materie vom Raum stammen, dann ist es einfach nicht mehr Logisch! Materie braucht Raum. Raum braucht keine Materie. Energie braucht Materie. Raum braucht Energie (oder auch nicht).


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30.08.2011 um 13:52
@Repulsor
Repulsor schrieb:Das widerspricht aber der Logik.
Der Alltagslogik...
Und auch, wenn es angenommen Nichts außer Raum geben würde. Müsste man sich fragen, woher den der Raum stammt. Raum entsteht ja nicht einfach mal so.
Und wenn man annimmt, das Energie und Materie vom Raum stammt, dann es einfach nicht mehr Logisch! Materie braucht Raum. Raum braucht keine Materie. Energie braucht Materie. Raum braucht Energie (oder auch nicht).
Das stimmt nicht.
Nicht alles, was man Energie zuordnen kann, hat auch Masse (eine Eigenschaft der Materie), z.B. Photonen. Jedes Teilchen mit Masse, lässt sich jedoch auch eine Energie zuordnen.

Es entsteht ständig neue Raumzeit. Das Universum expandiert, das Volumen des Universums nimmt zu. Materie ist nur eine spezielle Form der Energie (W_0=mc²), in der Raumzeit gibt es keinen Zustand vollkommener Energielosigkeit, im Vakuum treten auf kleinster Ebene Fluktuationen auf, Teilchen entstehen aus dem Vakuumfeld und annihilieren daraufhin wieder. Es ist jedoch kein Potentialfeld, also kein Feld, welches Arbeit verrichten könnte, Überlegungen in die Richtung sind absurd.


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31.08.2011 um 02:04
@syst-analytics
High...zunächst vielen Dank für deine Posts.
syst-analytics schrieb:Mit Singularitäten hat dies erst mal recht wenig zu tun. In der allgemeinen Relativitätstheorie unterstellt man eigentlich, dass die Räume an jeder Stelle differenzierbar sind. An der Singularität ist dem jedoch nicht so, die allgemeine RT, welche mit riemannschen Mannigfaltigkeiten arbeitet, versagt an dieser Stelle.
Nun gut... Der Begriff Singularität, war Assoziativ* eingebracht worden. Im Sinne einer nicht näher definierten "Menge", die "zunächst" einen "Eindeutigen-Rand" aufweist. In diesem, frei hergestellten* Zusammenhang, in "Unabhängigkeit" umgebender n+1 dimensionaler Metrik/en, ihre "Exsitenz" fristet.

Erster Schritt.... Variable mit virtuellen Rand, im Nichts.
Bsp. : 00000~000000 ~= Nicht näher definierte "Menge/Wert", die sich rein dadurch "abgrenzt", das 0= "Nichts", in "Virtueller-Umgebung " existiert. Was für mich im ersten Schritt, die Näherung an eine zunächst so verstandene, rein mathematische "Topologische-Menge" darstellt, die ohne jegliche Metrik ist, dennoch durch ihren Zahlen-Wert als mathematische "Dimension" (Freiheitsgrad/Potentialität) definierbar/Existent wird.

Nächster Schritt... Wachstum der Variablen, durch nicht gegebene Randbedingung.
Das obige Bild, "Riemannsche-Fläche", wurde von mir folgend als Analogie, zur Erweiterung des Grund-Gedankens, herangezogen. Diese Erweiterung kann zwar zunächst -optisch-, als eine Metrisch-2-dimensionale-Erweiterung interpretiert werden, dennoch interpretiert sie folgend nur den "Freiheitsgrad/ Potentialität" dieser nicht näher definierten Menge.
........auf dem Weg zur Homöomorphischen-"Gestalt"......

Dies fundiert darauf das durch fehlende "Umgebung", wie Räumliche- oder sonstwie Wertige-Umgebungs-Variablen, der Freiheitsgrad/ Potentialität der "Menge", als Holomorphe- Funktion, die im Homöomorphismus enden mag, interpretierbar wird, somit als "Formbildende-Funktion", des Freiheitsgrades, der Potentialität, des "Wertes ~" eingeht. Insofern wird die Existenz/Definierbarkeit des "Wertes ~" bzgl. anzunehmenden Freiheitsgrades zur Potentialität, und somit zu einer 1 dimensionalen unendlichen "Linie", die sich zwecks fehlender Randbedingung/en, in jeweilige umgebende Unendlichkeit=0=Unbestimmtheit, zunächst rein mathematisch betrachtet, ausdehnt.

Man kann sich also eine sozusagen, "1 dimensionale Linie" denken, die mit einem "offenen Rand" versehen ist, da auch der "Wert" einer zunächst nicht näher definierten "Menge" entspricht.
tqXjgEt 440px-Zahlengerade -3 zu 3.svg
(Der "Wert ~" nähert sich somit seiner, im Minimum- als auch im Maximum- anzunehmenden, "Potentialität".)

Nächster Schritt.....Eventuell mögliche Holomorphe bzw. Homöomorphie-Funktion, zur Anwendung auf die randlose Variable-Menge
zunächst Holomorph.....:
t7MRfWd 200px-Conformal map.svg
... dann Homöomorph
tpPFC0b 220px-Mug and Torus morph
...........................................................................

Vorwort: Meine Formulierung im letzten Post .......:
Bisher dachte ich das man mit Taschenspieler-Tricks** wie diesen hier.....eventuell um das Problem, mit Vorstellungen von Singulartitäten herum käme...
....entspringt langen Überlegungen sich rein "Geometrischen-Singularitäten", wie sie in der Kosmologie und somit in geometrisierter Raum-Zeit-Betrachtung Einsteins vorkommen, zu nähern und diese im gedanklichen Versuch im 3-4 dimensionalen Raum einzubetten. Insofern fiel mir während deiner Korrektur, die zur Beschreibung mathematisch basierter Topologien angedacht war, spontan die oben genannte, ich möchte es Analogie nennen, zu von mir früher interpretieren "Geom.-Singularitäten" ein.

Ich bildete mir ein, das es sich bei dieser rein mathematisch basierten Topologie, die wie du sagtest unabhängig höher dimensionale Metrik ist, im Endeffekt trotzdem nur um eine, von Gedanken zur Geometrie initiierten, geometrische Aufgabenstellung handeln könne. Insofern eine, min. "1 dimensionale Wertigkeit", einer vlt. zunächst nicht genau definierenten "Menge". Anhand der Riemann-Fläche, die ich erst kürzlich wahrnahm, kam mir die Idee, diese als "Brücke" heranzuziehen, um von einer rein mathematischen Menge, zu komplexer R-Z Geometrie zu gelangen. Wobei ich darauf achtete, das zunächst nicht mehr als eine 1 dimensionale Geometrie vorliegt. Folgend sollte die R-Fläche herhalten, die zwar "optisch" mindest eine 2 D Struktur vermuten lässt, dennoch imo nur die konsequente Fortführung 1 dimensionaler "Potentialität" darstellt. Deswegen Taschenspieler-Trick, weil mir auf dem Wege damaliger Beschäftigung mit "geometrischen Singularitäten", "Strukturen" wie die R-Fläche und auch dergleichen andere sogenannte, Holomorphe bzw. wie bisher erwähnt Homöomorphie bedingte Strukturen, nicht gänzlich unbekannt sind. Was mir damals, im Zuge selbst gestellter Aufgaben, von 1 D auf mehrere Dimensionen zu schliessen, unter die Haube kam.
Puh... ;)
Insofern wage ich mal zu Behaupten, hat sich die Mathematik des 20. Jahrhunderts eine schönen Ausweg aus genannter Problem-Stellung etwaiger Singularitäten gesucht und zubereitet hat. Umso mehr ich über mathematisch basierte Topologie nachschlage, was mir auch anhand deiner Links erleichtert wird (wobei mich vorerst deine eigenen Interpretationen, noch vor allem anderen Schriftwerk, interessierten), umso mehr scheint mir die bisher höchst wahrscheinliche, und somit als Existent vermutete, 100%tige Lösung des Problems, in weite Ferne zu rücken. Ein zitieren Einsteins, liegt hier zwar im allg. sehr Nah, mir aber dennoch Fern. :) Dennoch wie sollte man allgemein verständlich äussern wenn nicht über die Mathematik!!?
...........................................................................

Mein Server macht ständige Probs... Deswegen ohne grosse Korrekturen....
Bis morgen LG Z.


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31.08.2011 um 22:59
@syst-analytics
Hallo... Im Grunde dürfte der obige Versuch, dir eine Begründung zu liefern, warum ich einen Vergleich von G-Singularitäten... mit mathematischen Topologien anstrebte, ausreichend sein. Srry falls der Versuch gestern Nacht etwas unübersichtlich oder unerhofft "mies" ausfiel... :( :), ich versuche mein bestes.

Bis bald... LG Z.


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