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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

145 Beiträge, Schlüsselwörter: Zukunft, Zeit, Vergangenheit, Jetzt, Gegenwart, Relativität, Planck

Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

26.01.2011 um 16:02
@philomela
philomela schrieb:Etwas, das *beschrieben* werden kann, würde ich mal von vornherein als Konstrukt ansehen und nicht das Abbild der tatsächlichen Gegebenheiten.
Ja, aber deine Vorstellung ist doch ebenso ein Konstrukt; dafür reicht bereits eine Eigenschaft. Und die haben wir, wenn wir sagen "Gott ist alles". Da hätten wir theoretisch zig Eigenschaften! ;)
Ein universeles Bewusstsein in diesem Sinne hätte keinen Charakter, da Charakter etwas ist, das einen von etwas anderem unterscheidet und ein solchen Konzept ist uns nicht zugänglich.
Ein universelles Bewusstsein hätte alle möglichen Charaktere unter einem Hut. Selbst paradoxe, wie z.B. Misanthropen und Philanthropen.
philomela schrieb:Obwohl, nein warte, das Alles (Universum, Gott) lässt sich vom Nichts scheiden.
Eben, also hätte es selbst, wie oben gesagt, die verschiedensten "Inhalte", welche sich extrem diametral gegenüberstehen! Da würde das ganze ja nicht mehr zusammenhalten! Deswegen ist es eleganter, die Existenz nicht als ein Bewusstsein anzusehen, sondern vielmehr als Raum, der die verschiedensten Inhalte aufweist, die aber, um fortzubestehen, isoliert existieren sollten!

Aber mir fällt grad auf, dass das OT ist. ^^


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

26.01.2011 um 16:06
@Zotteltier

oje.. als wenn die qm nicht schon unverständlich genug wär, ist dieses paper noch auf english ^^

trotzdem danke

mich wundert ein wenig warum man davon noch nichts groß gehört hat.. wenn da '99 schon nen experiment lief das scheinbar noch ziemlich erfolgreich, ist ja nu doch keine unwesentliche sache was damit versucht wird zu klären

ich hab ja auch nen kleines büchlein über quantenmechanik, das ist von 2006/2007, darin hab ich nichts davon gelesen,.. der wiki-artikel ist ja auch recht mager

dann hatte ich hier mal kurz drüber geschaut..

http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1369

und so richtig schlau werd ich aus der sache nicht.. es soll ja nach wie vor strittig sein, also die sache nach dem objektiven zufall, oder ist das weitestgehend akzeptiert?

ich bin da noch megaskeptisch was das angeht.. ^^


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

26.01.2011 um 17:18
@Mr.Dextar
@philomela
philomela schrieb:Obwohl, nein warte, das Alles (Universum, Gott) lässt sich vom Nichts scheiden.
Mr.Dextar schrieb:Eben, also hätte es selbst, wie oben gesagt, die verschiedensten "Inhalte", welche sich extrem diametral gegenüberstehen! Da würde das ganze ja nicht mehr zusammenhalten!
wenn ja gott einfach ALLES ist, also alles um uns inkl. Universum. ja ehm...dann ist gott luft, stein, wasser, du, ich, wir alle....ja eben ALLES. Also wenn ich es mathematisch audrücken möchte wäre

GOTT = undendlich (na toll, nur ne unendlich taste auf dem taschenchner)


das macht doch keinen sinn?
gott müsste demnach schon mehr sein. viele bezeichnen es ja einfach als das positive gefühl in ihrem innern. ja jeder erlebt seinen gott einfach wie er möchte, daher gibts ja heute auch so viel auswahl an freikirchen...nun ja, anderes thema. aber schlussendlich sagt es doch nichts aus, nur weil jetzt einfach überall (weil ALLES) ein faktor gott mitgerechnet wird. wenn da was ist, sind wir nicht fähig es zu begreifen und nehmen so einfach die einfachste erklärung, das gott eben ALLES sei. und was vielleicht am wichtigsten ist: müssen wir das denn überhaupt begreifen?


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

26.01.2011 um 22:26
@BluesBreaker
Gott muss alles sein, und zwar, weil Existenz unverursacht existiert... einen Gott als Auslöser für das Sein kann es nicht geben, da ein solcher Gott ebenfalls erschaffen worden sein müsste (Über-Gott, Über-Gott, Über-Gott etc.). Das ganze könnte man bis in die Unendlichkeit weiterspinnen. Deswegen ist die Existenz selbst Gott, Gott ist Geist, Gott ist das Universum, Gott ist alles, was du wahrnimmst.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

27.01.2011 um 08:54
@Yoshi
ja wenn ja gott eben ALLES ist, was hat er für einen Einfluss. Nur weil er überall ist? Dann haste überall noch nen Faktor Gott dabei. ;)


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

27.01.2011 um 08:56
@BluesBreaker
Kürzt sich raus, meinste? ^^


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

27.01.2011 um 09:05
@philomela
genau das meine ich ;)!

entweder ist gott so falsch interpretiert oder es ist einfach NICHTS, und der mensch hat wieder mal was imaginär unvorstellbares erfunden...

vielleicht ist es auch zu weit hergeholt, dass gott das universum erschafften hat (weil dann ist er ALLES, aber doch NICHTS). der mensch sollte sich mehr um die schöpfungsgeschichte hier auf der erde beziehen. wurde da ein astronomisches spektakel schön umschrieben? waren es die annunaki (aliens), die uns erschufen? ja da gibt es doch dann wieder tausende theorien, und man packt sich das passenste aus :).

wenn jemand "zeitgeist teil 1" kennt, dann weiss er auf was ich hinaus will. scheinbar startete ja die sonne in ein neues sonnenzeitalter genau bei der winter/sommer-wende am 25. dez. im jahre 1 sozusagen. jesus sollte die sonne symbolisieren, die sich ab dann 2100 jahre im sternzeichen fisch bewegt, bis sie dann ins sternzeichen wassermann übergeht. gut, da ist jetzt gott verloren gegangen, aber der kürzt sich ja raus ;)...


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nytron
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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

27.01.2011 um 13:01
@schimbaa
schimbaa schrieb:Ihr scheint Euch gut aus zu kennen, und da ich in der Schule über so etwas so gut wie gar nichts darüber gelernt habe, hier eine Frage an Euch:
Ganz billig: Würde ich mich mit einem Raumschiff fortbewegen, und Scheinwerfer würden nach vorne abstrahlen, so würde sich mit zunehmender Geschwindigkeit, die Geschwindigkeit des abgestrahlten Lichtes nicht verändern (im Vakuum), - auch nicht wenn man bremsen würde.
Warum ist dem so, bzw. gibt es darauf eine wissenschaftliche Antwort (Konstante als Antwort reicht mir ggf. nicht)?
Gut auskennen ist übertrieben !

Die Konstant der Lichtgeschwindigkeit hat sich rechnerisch aus den maxwellschen Gleichungen ergeben und wurde experimentell in Michelson Morley Experiment bestätigt.
Konstanz und Invarianz sind nicht das Selbe.

Die Invarianz ist eine Grundannahme (Postulat) zur Formulierung der speziellen Relativitätstheorie.

1. Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die Selbe Form an.

2. Die Lichtgeschwindigkeit ist in allen Inertialsystemen invariant.

Daraus lassen sich dann die relativistischen Effekte (Zeitdilatation, Lorentzkontraktion, relativistische Energie,...) deduzieren.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

27.01.2011 um 13:21
@canpornpoppy
Den tatsächlichen Zufall beweisen, kann Dir das Experiment auch nicht.
Aber es zeigt, dass die Parameter eben nicht verborgen sondern einfach unbestimmt sind.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

27.01.2011 um 21:18
@BluesBreaker
BluesBreaker schrieb:ja wenn ja gott eben ALLES ist, was hat er für einen Einfluss. Nur weil er überall ist? Dann haste überall noch nen Faktor Gott dabei.
Zunächstmal ist Gott kein "Er", sondern ein "Es". Was Gott für einen Einfluss hat? Gott ist alles, was du wahrnimmst, Gott ist synonym mit Existenz, Gott selbst ist der Einfluss. Du bist Gott.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 07:41
@Yoshi
ja eben, wenn du gott so definierst (eben nicht als ER), dann kannst du auch sagen er ist ein atom. denn das ist auch überall :).....

schlussendlich kann man sich dann auch seinen einfluss so auslegen wie man möchte, denn er ist ja ALLES. Somit ist kann ich ALLES mit Gott rechtfertigen...cool...


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 17:48
Yoshi schrieb:Deswegen ist die Existenz selbst Gott, Gott ist Geist, Gott ist das Universum, Gott ist alles, was du wahrnimmst.
Wieder so etwas pantheistisches.

Wie oft denn noch? Diese Annahme ist schlicht und ergreifend überflüssig! Genauso gut kann man Existenz einfach Existenz nennen oder meinetwegen auch Hühnerkacke. Was für einen Unterschied würde es machen?


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 18:00
@Mr.Dextar

Ungefähr denselben, ob Du das Glas als halbvoll oder halbleer ansiehst, das ist einen qualitativer Unterschied, kein quantitativer. Der Naturwissenschaftler würde es objektiv betrachten und sagen, es ist einfach halb gefüllt, was auch stimmt. Was aber auch irgendwie langweilig ist, da es überhaupt keine qualitative Aussage (neutral) ist. Ich denke, wir sehnen uns nach solch einer Qualität, um uns für die Möglichkeiten zu öffnen (halbvoll, positiv), anstatt unsere Beschränkungen zu sehen (halbleer).

Hühnerkacke ist in Bezug zu "Gott" wenig dienlich. Es macht schon einen Unterschied.
Die Wörter haben Einfluss auf unser Denken, wir auf die Wörter. Und wenn Du den Namen eines Dinges kennst, kannst Du es auch er-fassen. Obwohl wir mit unserem Er-fassen nicht auf der Höhe der Realität sind, hilft es uns trotzdem. Es sind Krücken, aber relevante Krücken.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 18:03
@philomela
philomela schrieb:Der Naturwissenschaftler würde es objektiv betrachten und sagen, es ist einfach halb gefüllt, was auch stimmt. Was aber auch irgendwie langweilig ist, da es überhaupt keine qualitative Aussage (neutral) ist.
*rofl*
Es geht aber darum, was wirklich ist und nicht, was nach Ansicht vom Menschenaffen sein sollte! Das ist der springende wie auch wichtige Punkt!
philomela schrieb:Ich denke, wir sehnen uns nach solch einer Qualität, um uns für die Möglichkeiten zu öffnen (halbvoll, positiv), anstatt unsere Beschränkungen zu sehen (halbleer).
So sind die meisten Menschen, aber das ist fatal, da sie sich eine Welt zusammenschustern, sie aber auf die Realität projizieren, nur, um irgendwo im Vorteil zu sein!
philomela schrieb:Die Wörter haben Einfluss auf unser Denken, wir auf die Wörter.
Ja und hätten wir statt Gott das Wort "Hühnerkacke" mit der Definition getauft, so würden heute die meisten sagen, sie glauben an die große, heilige Hühnerkacke.
philomela schrieb:Und wenn Du den Namen eines Dinges kennst, kannst Du es auch er-fassen.
Götter kann man erfassen?


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 18:15
@Mr.Dextar

Sprache ist Konvention. Hätten wir es Hühnerkacke genannt, würde es dasselbe bezeichnen wie das, was wir jetzt mit "Gott" bezeichnet haben. Da wir aber schon etwas anderes mit Hühnerkacke assoziieren ^^ verstehe, ich das Du es als etwas Abschätziges und Banales darstellen willst, das es aber nur in Deiner persönlichen Auffassung sein könnte.

Neutral? Neutral?? Es gibt sowas wie Neutralität in der letzten Konsequenz nicht, genausowenig wie "Objektivität". Das ist eigentlich zutiefst idealistisch, an sowas festzuhalten. Aber gut. Ein begrenztes Bewusstsein kann niemals objektiv sein, es kann sich in seiner Verstandesbegabung möglichst nah an die Realität annähern, wird aber niemals damit identisch werden, da ja davon getrennt. Eigentlich ist das ein höchst buddhistischer Gedanke, sich urteilslos mit dem Existenten zu identifizieren, was eine tägliche Aufgabe ist, sich auf das Existente in all seiner Fülle einzulassen und zu öffnen.

Ja, das ist der merkwürdige Umstand, das wir einzelne Einheiten (abstrakte Wörter) für etwas erfunden haben, das wir ansonsten nicht in unsere Anschauung integrieren könnten und damit gedanklich herumspielen könnten. Den Himmel können wir auch nicht an-fassen, aber mithilfe des Wortes, können wir damit gedanklich jonglieren. Ohne Begriff ginge das wohl kaum.
Und es gibt genügend Zusammenhänge, für die wir noch keine Begriffe gefunden haben, weswegen wir das als Konzept auch nicht gedanklich integrieren können.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 18:19
@philomela
philomela schrieb:Sprache ist Konvention. Hätten wir es Hühnerkacke genannt, würde es dasselbe bezeichnen wie das, was wir jetzt mit "Gott" bezeichnet haben.
Eben!
philomela schrieb:ich das Du es als etwas Abschätziges und Banales darstellen willst, das es aber nur in Deiner persönlichen Auffassung sein könnte.
Wieso? Ich habe nur gezeigt, dass man alles und jeden lächerlich und banal darstellen kann. Auch einen Gott. ;-)
philomela schrieb:Neutral? Neutral?? Es gibt sowas wie Neutralität in der letzten Konsequenz nicht, genausowenig wie "Objektivität".
Ja das ist schon richtig. Man muss jedoch sagen: Für UNS kann es wahrscheinlich nie richtige Objektivität geben. Sowas findet man nur in der unbelebten Natur. Die hat aber bekanntermaßen keine eigene Meinung zu etwas. :D
philomela schrieb:Den Himmel können wir auch nicht an-fassen, aber mithilfe des Wortes, können wir damit gedanklich jonglieren.
Wobei man auch hier sagen muss, dass die Wörter erst entwickelt wurden, nachdem man etwas beobachtet hat.


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endgame
ehemaliges Mitglied

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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

28.01.2011 um 20:07
der Hintergrund der Fragestellung des Threaderstellers ist in sich schon ein
starker Hinweis auf die uns nun begegnende Zeit-Matrix aus Resonanz.

Unter den Menschen waren die Maya die eigentlichen Meister der Zeit
und des Zeitverständnisses. Das Potential der Zeit wurde von ihnen erkannt in den
tiefen Wurzeln und es bedeutet Erleuchtung, die den Menschen von dem
Nationalstaatsdenken wegführen wird, wesentlich geht es hier um Information in
der Welt.
Zeit ist nach den Maya nicht linear, sondern zyklisch und das galaktische Bewusstsein
aus der Zelle der Erde wird in das galaktische Bewusstsein springen und gleichzeitig
wird das Ego des Menschen aufgegeben.

Zeit und spirituelles Bewusstsein hängen eng miteinander und sind auf Erleuchtung
und Feinstofflichkeit programmiert.

Der Zeitgeist führt uns zur Frage nach der Zeit und wie wir uns aus der Illusion befreien
unter der die Menschheit seit Jahrtausenden leidet! Wir befinden uns an einer Schnittstelle.

Hier ein sehenswerter Beitrag dazu:



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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

01.02.2011 um 12:43
Ist es nicht seltsam, dass die Zukunft Elemente der Vegangenheit und die Vergangenheit Elemente der Zukunft besitzt?

Ein junger Mensch erblickt in der Zukunft das Alter, aber ist denn nicht die Vergangenheit die Trägerin des Alters? Mir erscheint die Vergangenheit und Zukunft als zwei Flüsse die ineinender fliessen, dieses ineinander fliessen ist das Jetzt und findet im Bewusstsein eines Menschen wie auch eines Tieres, ja vielleicht auch einer Pflanze statt.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

01.02.2011 um 13:04
@Radix
duch die erlebte vergangenheit sind wir das, was wir im jetzt sind und können per gemachten erfahrugen etwa sagen, wohin es in die zukunft geht :)

doch was wir erleben ist immer in der gegenwart.

also ist die vergangheit/zukunft nur reine vorstellung/vorhersage basierend auf den fakten der vergangenheit.


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Zeit (Achtung Philosophiegefährdet)

01.02.2011 um 13:47
Also ist die Vergangenheit das äußere Licht, denn dieses ist doch die Basis unserer Vorstellung.
Und die Vorstellung führt zu Überlegungen die ein danach setzt und wir begreiffen die Zukunft; deshalb darf nichts schneller sein als das Licht, wenn aber die Vergangenheit schneller ist als die Zukunft, so müsste sie vor ihr liegen!?


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