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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

277 Beiträge, Schlüsselwörter: Internet, Hacker, Störung, Hackerangriff

Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

16.05.2017 um 18:05
Die Verbindung zu Nordkorea wurde durch irgendwelche IT-Experten aufgetan. Hab selber von der Materie keine Ahnung, aber die Dummy-Version geht so, daß irgendeine verdächtig kurze Verbindung direkt nach NK ging, wo alle anderen entdeckten Verbindungen deutlich länger waren. Leichtsinn des verantwortlichen Hackers der vermutlich gemeint hat, das würde in dem ganzen Datenwust nicht auffallen. Aber da der Hack perfekt zum sonstigen Geschäftsgebaren des Landes paßt, zeigt der Finger erst mal dorthin, denn wer kann sicher sein, daß weltweite Erpressungen NICHT von einem ganz bestimmten Staat, der dringend Geld braucht und wegen Sanktionen keines kriegt, ausgehen? - Googel einfach selber mal zum Stichwort Lazarus Group, wahrscheinlich findest Du den Link (war englischsprachig).
Wegen der Dummheit der NSA, einfach eine Waffe auf die Straße zu werfen brauchst Du mich nicht prügeln, aber wenn die NSA es drauf hat, kriegt es früher oder später auch ein anderer hin, selbst die NSA kocht nur mit Wasser, und andere Länder haben auch Experten für sowas. Oder sie klauen von der NSA, so sicher sind nicht mal die, daß nicht irgendwann was in unbefugte Kanäle leckt.   


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

16.05.2017 um 19:46
Das wird immer wieder vorkommen, gerade bei großen Firmen wo sehr viel PC's per Netzwerk verbunden sind,
kann erheblicher Schaden entstehen.
Bei einem privat PC sind die Chancen besser ungeschoren davon zu kommen.
Wenn ich aber in meinem Bekanntenkreis sehe welche Schrott Programme installiert sind und was alles angeklickt
wird, wundere ich mich immer wieder dass der PC noch funktioniert.
Bei einem Bekannten wurde mal die komplette HDD platt gemacht, trotz Virenscanner. Ihm ist zwar aufgefallen dass
die HDD eine Stunde gerattert hat, hat sich aber nichts dabei gedacht.... dumm gelaufen, alle Daten weg.

Etwas Hirn schützt besser als jeder Virenscanner oder Firewall!
Bin ja auch schon ca. 30 Jahre online, einen Virenscanner hatte ich nie, aktuell hab ich nicht mal eine Firewall.
Immer wieder wird die Schuld auf ein fehlendes Update geschoben, ich mache grundsätzlich "kein" Update,
nur dann, wenn etwas nicht "mehr" wie gewünscht funktioniert und ich sozusagen dazu "gezwungen" werde.

Ich arbeite immer mit mehreren versteckten Boot Partitionen, die zusätzlich als File gesichert sind und zusätzlich gibt es
eine 2. HDD mit einem Backup. Sollte es mal verkommen dass ich mir einen Virus einfange (kam bisher nur 2x vor),
bin ich max 10 min. später wieder "ohne" Virus online.
Bei ganz wichtigen privaten Daten arbeite ich nur offline (ohne Netzwerk), das ist der beste Schutz.


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

16.05.2017 um 19:58
Was mir auch immer wieder auffällt, weil man zu "faul" ist das Passwort von Hand einzugeben, wird es im PC gespeichert.
Passwörter sind auf meinem PC "keine" gespeichert, bei sehr wichtigen Seiten, nicht mal der Nick!


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

16.05.2017 um 20:00
Da gab es früher den Schreibschutz, würde generell solche Systeme auf einem Medium mit Schreibschutz betreiben und zusätzliche eine Datenablage ohne. Leider gibt es ihn nicht mehr so oft, so in etwa
https://www.heise.de/newsticker/meldung/IFA-2015-Externe-SSD-mit-Schreibschutzschalter-von-Trekstor-2805013.html
könnte ich mir das vorstellen... Eine SSD für das Betriebssystem mit Schreibschutz nicht Software sondern Hardware seitig.


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16.05.2017 um 20:24
Du meinst so wie früher bei Floppy?
Leider ist es aber so, dass man ab und an zusätzliche Software installieren muss, dann wäre das System auch ungeschützt.
Ich installiere das BS und die Programme ohne Netzwerk, somit kann sich weder BS noch die Programme mit www
verbinden. Dann verbiete ich dem BS und den Programmen sich mit dem www zu verbinden (Update usw.), erst dann gibt
es wieder Netzwerk. Der nächste Schritt ist Backup, erst dann werden weitere Programme installiert, somit kann ich in sehr
kurzer Zeit das gewünschte BS inkl. der Programme, die ich gerade benötige, neu installieren.


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

18.05.2017 um 13:30
wieKaffee schrieb:Etwas Hirn schützt besser als jeder Virenscanner oder Firewall!
Gewagte These.

In Zeiten, in denen Du ein Schadprogramm quasi drive-by (seriöse Internetseiten, das alleinige Abrufen einer E-Mail, ein USB-Stick etc.) aufgebürdet bekommen kannst, nutzt "Hirn" da wenig.
Klar ist es wichtig, nicht auf alles zu klicken, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und zu prüfen, welche E-Mails "echt" sind und welche nicht - aber es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten (ganz besonders bei ungepatchten Systemen), wie ohne Dein Zutun Schadsoftware auf Deinem Rechner landet.

Und heutzutage ist nicht mehr das Problem vorrangig, dass Deine Daten gelöscht oder Dein Rechner beschädigt wird - sondern dass er Teil eines Botnetzes ist. Und das merkst Du nicht mal, wenn Du nicht gerade nachgeschaltete Hardware mit entsprechenden Auswertungsmöglichkeiten hast.
wieKaffee schrieb:Ich installiere das BS und die Programme ohne Netzwerk, somit kann sich weder BS noch die Programme mit www
verbinden. Dann verbiete ich dem BS und den Programmen sich mit dem www zu verbinden (Update usw.), erst dann gibt
es wieder Netzwerk. Der nächste Schritt ist Backup, erst dann werden weitere Programme installiert, somit kann ich in sehr
kurzer Zeit das gewünschte BS inkl. der Programme, die ich gerade benötige, neu installieren.
Vor 10 Jahren vielleicht noch eine sinnvolle alleinige Strategie. Aber erstens kann das jeweilige Programm, wenn es denn mit Administratorrechten  installiert wurde, machen, was es will. Es kann andere Programme oder Protokolle nutzen, um sich mit dem Internet zu verbinden. Und zweitens finden Infektionen über Sicherheitslücken im OS statt. 

Wenn Du einen Windows PC ohne AV, Firewall und ungepatcht hast, der mit dem Internet verbunden ist, dann kannst Du fast sicher davon ausgehen, dass Du Teil eines oder mehrerer Botnetze bist.
Wenn ein Linux drauf läuft oder es ist ein Mac, ist die Wahrscheinlichkeit geringer. Aber auch da wirst Du nichts merken.


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19.05.2017 um 18:54
kleinundgrün schrieb:Wenn Du einen Windows PC ohne AV, Firewall und ungepatcht hast, der mit dem Internet verbunden ist, dann kannst Du fast sicher davon ausgehen, dass Du Teil eines oder mehrerer Botnetze bist.
Gebe zu bin kein Profi, bin aber sehr, sehr vorsichtig was www und persönliche Daten anbelangt.
Selbst wenn du meinen realen Namen kennen würdest, im www findest du mich nicht.
Mir einen Virus per Email unterjubeln funktioniert nicht, Email mit Anhang öffne ich nur von vertrauenswürdigen
Personen. Zudem löscht mein Hoster Email's mit bekannten Viren und Spam. Habe mir auch eine Liste erstellt, die ab und an
aktualisiert wird, daher bekomme ich nur sehr wenige Spam Email's.

Bin zwar zur Zeit ohne Firewall unterwegs, hatte ich aber die letzten 15-20 Jahre immer installiert, von da her weiß ich welches
meiner installierten Programme sich versucht mit dem www zu verbinden. Schaue auch öfters nach welche Programme aktiv
sind und wenn mir da was komisch vorkommt, reagiere ich sofort.
Bin mir sicher dass ich keine Malware oder sonstiges auf dem PC habe.
Wenn ich neue Programme teste, dann natürlich mit einer anderen HDD und mit Firewall.


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

19.05.2017 um 19:42
wieKaffee schrieb:Gebe zu bin kein Profi, bin aber sehr, sehr vorsichtig was www und persönliche Daten anbelangt.
dann dehne Deine vorsicht auf das ganze internet aus(nicht nur www;)

welche software verwendest Du um Deine persoenlichen daten zu verschluesseln und welche fuer backups?
wieKaffee schrieb:Schaue auch öfters nach welche Programme aktiv
sind und wenn mir da was komisch vorkommt, reagiere ich sofort.
was klasifizierst Du als "komisches" verhalten?
was meinst Du mit "reagiere ich sofort"(stecker ziehen)?
wieKaffee schrieb:Ich installiere das BS und die Programme ohne Netzwerk,
woher beziehst Du diese software?
woher updates/aktuelle versionen(allein die treiber fuer Dein windows)(ohne "www")?
wieKaffee schrieb:Passwörter sind auf meinem PC "keine" gespeichert, bei sehr wichtigen Seiten, nicht mal der Nick!
wo liegt dein adminpasswort, wo dein userpasswort(fuern login)?

es gibt verschluesselung(daten/system), es gibt passwortsafes.

wie "merkst" du Dir Deine passwoerter/zugangsdaten(auf nem "zettel", oder verwendest Du leicht merkbare passwoerter)?


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

19.05.2017 um 20:06
Guten Abend,

WannCry verschlüssel ja die Computer.

Nun es ist aufgefallen das nur bestimmte Bereiche verschlüsselt werden, alles andere wird nur in den Papierkorb verschoben und danach der Papierkorb geleert.

Für Opfer von dem Erpressungstrojaner hat der Sicherheitsforscher Candid Wüest vielleicht auch noch eine gute Nachricht: Mittlerweile hätten er und seine Kollegen herausgefunden, dass gar nicht per se alle Daten auf den betroffenen Rechnern durch die Malware verschlüsselt wurden. Es handele sich hauptsächlich um die auf dem Schreibtisch (Desktop) und die Daten unter "Eigene Dokumente".
Die anderen seien bloß in den Papierkorb verschoben worden und dieser geleert - man können sie aber prinzipiell wieder zurückbekommen. Dazu benötige man ein Programm zur Wiederherstellung, wie sie oft kostenlos erhältlich seien, sagt Wüest. So lasse sich die ein oder andere Datei wohl doch noch retten.

Hier der Link zum Artikel:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/wannacry-erpresser-werben-um-loesegeldzahlung-bei-opfern-a-1148398.html


Venerdi


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19.05.2017 um 21:02
venerdi schrieb:WannCry verschlüssel ja die Computer.
er verschluesselt daten auf windows pc's(oder gibt es da anderslautende informationen)?


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

19.05.2017 um 21:20
neoschamane schrieb:welche software verwendest Du um Deine persoenlichen daten zu verschluesseln und welche fuer backups?
Keine, kein Netzwerk = sicher, klar wenn bei mir eingebrochen würde und der PC geklaut würde, sieht das anders aus.
Wäre aber das gleiche als wenn meine Ordner mit persönlichen Daten geklaut würden.
neoschamane schrieb:was klasifizierst Du als "komisches" verhalten?
was meinst Du mit "reagiere ich sofort"(stecker ziehen)?
Die Firewall zeigt ja wenn sich ein Programm verbinden will und dann wird das unterbunden.
neoschamane schrieb:woher beziehst Du diese software?
woher updates/aktuelle versionen(allein die treiber fuer Dein windows)(ohne "www")?
Kaufen was sonst, so lange das Programm das tut was es soll brauche/mache ich kein Update, so bin ich bisher sehr
gut klar gekommen.
neoschamane schrieb:wie "merkst" du Dir Deine passwoerter/zugangsdaten(auf nem "zettel", oder verwendest Du leicht merkbare passwoerter)?
Viele Passwörter habe ich im Kopf, sind aber auch auf verschiedenen Zetteln vermerkt. Bei einem Forum benutze ich meißt
einfachere, bei wichtigen Dingen längere (die ich mir aber noch merken kann). Vor kurzem habe ich Jemandem ein Passwort
(persönlich/schriftlich) für Email Verschlüsselung gegeben, Er hat sich gewundert, wie man sich das merken kann.


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Hackerangriff sorgt für Internetstörungen

19.05.2017 um 21:23
@neoschamane

Selbstverständlich sind nur Computer mit einem Betriebssystem der Windowsfamilie  gemeint.
Die Rede ist ja von WannaCry und der ist nur für Windows.


Venerdi


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20.05.2017 um 01:35
@wieKaffee
eine SW Firewall ist ja auch wieder software und Systemabhängig und von Regeln.



@venerdi
Nun es ist aufgefallen das nur bestimmte Bereiche verschlüsselt werden, alles andere wird nur in den Papierkorb verschoben und danach der Papierkorb geleert.
zwar n-tv aber naja... dennoch mal abwarten, es wird immer erst schlimmer bevor es besser wird... oder umgekehrt:
http://www.n-tv.de/technik/War-WannaCry-nur-eine-Ablenkung-article19845027.html
Hackergruppe droht mit Leaks

Derweil kündigte eine in den "WannaCry"-Angriff verwickelte Hackergruppe die Veröffentlichung von Daten aus dem Swift-Bankensystem und diversen Atomprogrammen sowie den Verkauf hochgefährlicher Schadsoftware an. Die "Shadow Brokers" erklärten in einem Blog, sie bereiteten eine monatliche Freigabe von Dateien vor. Dabei sollten ab Juni Daten von Banken, die an Swift teilnehmen, und von den Atom- und Raketenprogrammen von Nordkorea, Russland, China und dem Iran publik gemacht werden. Zudem sei man bereit, gegen Geld Werkzeuge zur Nutzung von bislang unveröffentlichten Schwachstellen bei Windows 10 und anderen Zielen wie Internet-Browser und Mobiltelefonen weiterzugeben.

Einige Sicherheitsexperten wie Matthieu Suiche von Comae Technologies gehen davon aus, dass die Shadow Brokers Zugang zu Dateien des US-Geheimdienstes NSA haben. Die Hacker versuchten im August erfolglos, ältere Programme zu verkaufen, die aus dem NSA-Cyberarsenal stammen sollen. Teile des später veröffentlichten Codes sollen in die "WannaCry"-Schadsoftware eingebaut worden sein.


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20.05.2017 um 21:39
@d.fense

Guten Abend,

nun dann können wir uns ja noch auf einiges gefasst machen wenn die wirklich "guten" Programme demnächst auf den Markt kommen.

Für Privatanwender gilt, wer es noch nicht gemacht hat der sollte baldmöglichst mal ein komplettes Image seines Computers auf eine externe Festplatte ziehen.
Selbst wenn jemand 12 oder 16 TByte in seinem Rechner hat ist eine solche Sicherung in einer Nacht erledigt.

Und ja eine solche Sicherung kann nur das zurückspielen was zum Zeitpunkt der Sicherung vorhanden war.
Also einen verseuchten Rechner zu sichern hat keinen Sinn.

Sollte die Schadware jedoch das Bios befallen haben, was bei den heutigen Rechnern möglich ist, dann Rechner entsorgen und die saubere Sicherung auf den neuen Rechner zurückspielen. Anschließend neues Spiel neues Glück.


Venerdi


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21.05.2017 um 09:55
Ja, Backups sind Pflicht. Es kann einen trotz aktuellen Sicherheitsupdates und abgesichertem Netzwerk nämlich immer treffen, denn offene Lücken gibt es bei jedem System und irgendwann werden diese ausgenutzt. Und wenn man dann das Pech hat, zu den "Erstbetroffenen" zu gehören, dann nützen auch die ganzen Antivirenprogramme nichts, die erkennen nur bereits bekannte Schadsoftware.

Letztes Jahr habe ich so einen Kryptotrojaner mal in Aktion gesehen. Es liess sich nachträglich leider nicht mehr rekonstruieren, wie der Trojaner auf den Rechner kam, entweder kam er über das an den Rechner angeschlossene Smartphone auf den Rechner oder aber eine manipulierte Webseite eines (grossen) deutschen Technologiekonzerns.

Was danach passierte, liess sich aber gut rekonstruieren, das eingeschleuste Programm manipulierte zuerst das Rechtesystem und lud dann den eigentlichen Kryptotrojaner über das Internet nach. Anschliessend wurde aber nicht etwa die Festplatte des infizierten Rechners verschlüsselt, sondern die Daten auf dem Datenserver im Netzwerk. Der Vorgang dauerte ca. 15 Minuten, dann waren alle Daten auf dem Server verschlüsselt (ca. 500-600 GB).
Danach wurde auf dem infizierten PC ein Dialogfeld mit der Info angezeigt, dass die Daten verschlüsselt wären und gegen eine kleine Gebühr von 3.5 BTC ein Tool zum Enschlüsseln der Daten erworben könne.

Zum Glück gab es Backups, so dass die Daten mit geringem Aufwand zurückgespielt werden konnten. Daten von einem Tag gingen verloren, weil das automatisierte Backup nur einmal täglich lief.

Die Schadsoftware hatte sich nach dem Angriff zwar selbst gelöscht, konnte aber wieder hergestellt werden und wurden dann auch testweise in einer Sandbox auf ein virtuelles Windows losgelassen, um den Ablauf zu verstehen. Natürlich wurde die Malware auch an verschiedenste "Schlangenölhersteller" geschickt, aber zum Teil wurde die Schadsoftware noch zwei Tage später als harmlos eingestuft. Antivirenprogramme sind in Ordnung, damit man nicht Opfer längst bekannter Malware wird, aber bei neuen Bedrohungen bieten sie meist keinen Schutz.

Also unbedingt die wichtigen Daten regelmässig sichern. Und mit Daten meine ich nicht das Betriebssystem, das muss man nach so einem Vorfall sowieso komplett neu aufsetzen, sondern die wichtigen Daten, mit denen man täglich arbeitet. Backups kann man auch automatisieren, dann sollte man aber dafür sorgen, dass die entsprechende Backup-Partition nur für das Backup eingebunden und danach wieder entladen wird. Richtig sicher ist das natürlich nicht, also besser das Backup-System nach erfolgtem Backup auch physisch (komplett) trennen.

Wer nur wenige Daten hat, bzw. wer nur seinen privaten PC zumindest minimal absichern möchte, kann dies mit einer externen Festplatte durchführen, die einmal wöchentlich an den Rechner angeschlossen wird. Besser wären natürlich zwei externe Festplatten, welche dann wechselweise für das Backup (und nur das) verwendet werden.

Emodul


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21.05.2017 um 12:46
@emodul Wer wirklich wichtige Daten hat sollte die lieber auf CD, DVD, Blu-ray etc. sichern, nur dort sind sie sicher. Wenn der Virus oder Trojaner z.B. erst nach einem bestimmten Stichtag sich aktiviert, dann hat man mit einer externen Festplatte unter Umständen auch verloren.


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21.05.2017 um 13:09
Wer wirklich wichtige Daten hat sollte die lieber auf CD, DVD, Blu-ray etc. sichern, nur dort sind sie sicher. Wenn der Virus oder Trojaner z.B. erst nach einem bestimmten Stichtag sich aktiviert, dann hat man mit einer externen Festplatte unter Umständen auch verloren.
Die von dir vorgeschlagene Sicherung würde ich nicht empfehlen, bzw. nur dann gutheissen, wenn es sich um kleine Datenmengen handelt. Ausserdem nützen auch nicht wieder beschreibbare Medien nichts, wenn die Integrität der Daten schon vor dem Backup nicht mehr gewährleistet ist. Es spielt dann keine Rolle, ob man die bereits verschlüsselten Daten auf eine Festplatte, ein Tape oder eine DVD sichert.

Die Integrität der gesicherten Daten muss man natürlich immer (mit einem anderen, sauberen System) prüfen, das habe ich natürlich vorausgesetzt, sonst stellt man dann irgendwann fest, dass auch die Backups schon längere Zeit verschlüsselt sind und nur von dem infizierten Rechner gelesen werden können (bzw. konnten).

Backup heisst ja nicht, dass man nur Daten kopiert, zumindest sollte das nicht so sein. Man sollte schon eine Backupstrategie haben, die sicher stellt, dass man im Minimum die Daten des letzten halben Jahres hat, so dass man auch in diesem Zeitraum irgendwann versehentlich gelöschte Daten wieder herstellen kann.

Nicht beschreibbare Medien wären eher für Betriebssysteme sinnvoll, damit diese gar nicht erst manipuliert werden können. Gerade MS macht einem in dieser Hinsicht aber das Leben schwer, es geht zwar, ist aber eine "Frickelei".

Emodul


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21.05.2017 um 14:27
@emodul Es ging mir eher um die Integrität des Datenträgers selbst, falls die externe Festplatte nicht sicher ist, dann kann schon das einstecken ausreichen um die Schadsoftware zu aktivieren und kann das Backup beschädigen.


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21.05.2017 um 15:31
venerdi schrieb:Für Privatanwender gilt, wer es noch nicht gemacht hat der sollte baldmöglichst mal ein komplettes Image seines Computers auf eine externe Festplatte ziehen.
Selbst wenn jemand 12 oder 16 TByte in seinem Rechner hat ist eine solche Sicherung in einer Nacht erledigt.
Privat PC mit 16TB, ich bekomme nicht mal meine 1TB voll....
Jetzt frage ich mich, wie und wohin man ein 16TB Image speichert?
Leider sehe ich bei vielen Bekannten, dass die HDD nicht partitioniert wurde, alles (BS, Programme, Daten) auf C:\. Das hat den Nachteil, will man ein Image erzeugen geht das nur mit einer zusätzlichen HDD und schrottet man das BS können auch die Daten weg sein.

Ich erstelle immer 3 Boot Partitionen (2 sind immer inaktiv und versteckt) und 3 logische Laufwerke. Für winXP reicht 4GB, für win7 reicht 10GB, somit wird auch das Image File sehr klein und ist schnell erledigt. Programme und Daten werden extra gesichert und lassen sich bei Bedarf auch schnell importieren, das hat sich bei mir seit vielen Jahren bewährt.
Mit Boot Partition 1 arbeite ich, auf Boot Partition 2 ist die Sicherung, mit Boot Partition 3
teste ich.
Viele benutzen einen Bootmanager, das Risiko ist mir zu groß, ich boote dann von SD Karte und aktiviere/deaktiviere die Boot Partitionen.
taren schrieb:Wenn der Virus oder Trojaner z.B. erst nach einem bestimmten Stichtag sich aktiviert, dann hat man mit einer externen Festplatte unter Umständen auch verloren.
Das ist der Grund warum ich nur das BS (ohne Netzwerk) installiere und davon ein Image erstelle! So kann ich in ein paar Minuten ein "sauberes" System installieren und benutzen.
Zudem kann ich von einer anderen Partition mit einem "sauberen" System booten, das geht in weniger als einer Minute.


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21.05.2017 um 16:03
@wieKaffee
wieKaffee schrieb:Privat PC mit 16TB, ich bekomme nicht mal meine 1TB voll....Jetzt frage ich mich, wie und wohin man ein 16TB Image speichert?
Guten Tag,

es soll auch Leute geben die eine größere Datensammlung haben.

Z.B. Fotografen die hochauflösende Panoramabilder machen. Die Größe eines Fotos liegt dann schnell bei über 100 GByte.
Solche Fotos werden aus einer Vielzahl von Einzelaufnahmen zusammengesetzt.
Auch gibt es Leute die eine private Filmsammlung haben.

Um Deine Frage zu beantworten auf welcher externe Platte ein Image dieser Größe gespeichert werden kann hier ein Link zu einem Hersteller der auch in der BRD verkauft.
https://www.wdc.com/de-de/products/external-storage/my-book-duo.html#WDBLWE0160JCH-EESN

Wenn ein Schadprogramm Deinen Rechner angreift dann ist nicht sichergestellt das nur das Betriebssystem angegriffen wird.
Oft werden auch die gespeicherten Daten verändert.
Nach einem Angriff muss dann alles gelöscht und von einer sauberen Quelle zurückgespielt werden.


Venerdi


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