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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

252 Beiträge, Schlüsselwörter: Computerspiele

Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

05.08.2009 um 11:04
@Lightstorm

Jaja schon klar, ^^ ich bin ned so den Bücherwurm, aber auch ned mehr so der Zocker..

@GilbMLRS
GilbMLRS schrieb:daraus folgte, dass ich dank dessen fast durchgehend Einsen in Englisch auf den Zeugnissen hatte seit der 5ten Klasse.
Jap bis zur 7. dann biste raus :D


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firedragon84
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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

05.08.2009 um 11:08
@Lowfyr
Also soweit hab ich schon was gelernt. Hab früher immer strategie Spiele bzw. Historische Spiele gespielt. Heute bin ich der beste in Geschichte aus meiner SchulKlasse, und wiederum kann ich auch sehr gut Logisch denken..

Insoweit bringt das schon was^^
So ein Dreck... Dann werden gute Bücher und Fachlektüren wohl bald aussterben


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

19.08.2009 um 17:45
dank tetris hab ich ne gute logik ^^


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Redox
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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

19.08.2009 um 17:48
Dank "Call of Duty" oder "Medal Of Honor" konnte ich, wie ich klein war, ziemlich viel über den Krieg lernen... und dass, ohne ein zukünftiger Amokläufer zu sein... aber das ist eine andere Geschichte ;-)


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MajorNeese
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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

19.08.2009 um 18:10
Also ich hab als Kind Commodore 64 gespielt. Zu der Zeit waren die meisten Spiele englisch, wodurch ich recht früh schon *ein bisschen* englisch gelernt habe...

Load"post",8,1
run

^^


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

19.08.2009 um 18:14
Dank "Call of Duty" oder "Medal Of Honor" konnte ich, wie ich klein war, ziemlich viel über den Krieg lernen

Dass man als Einzelner alles von einer Pistole bis zur Panzerfaust dabei hat und man so im Alleingang einen Krieg gewinnt?^^

Mein Lieblingsspiel war Aces of the Pacific. Ich hab in dem Spiel so an die 10 000 Flugzeuge abgeschossen, lernte viel über den pazifischen Kriegsschauplatz und japanische und amerikanische Fliegerasse, es gab historische Kampagnen, in denen die Geschichte zu den einzelnen Schlachten und Ereignissen dargestellt wurde, da das alles auf Englisch war, diente es auch der Erlernung Fremdsprache. Außerdem wars sehr informativ im Hinblick auf die Luftfahrt der damaligen Zeit, so dass ich damals die Bewaffnung von fast jedem Kampfflugzeug wusste (was bei den amerikanischen nicht schwer war, die meisten hatten sechs 12,7mm MGs^^). Nun ja...das ist eher fachbezogen und hat mir nicht viel im Leben genützt aber ich kannte die besten Winkel, eine B5N vom Himmel zu holen :D

Und mittlerweile ist es so, dass viele Spiele und Simulationen sich sehr an der Realität orientieren und man schon nen gewissen Sachverstand mitbringen sollte, wenn man da einige Sachen spielen will. Teilweise lernt man auch was über einzelne Systeme, die man beherrschen muss um was Größeres zu bewegen (Motorenmanagement um ein Flusi Flugzeug in die Luft zu kriegen).


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Gaara
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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

25.08.2009 um 07:51
Schädlich? Womöglich für psychisch labile Personen. Insofern weil sie versuchen sich mit dem Spiel zu identifizieren. Können nicht mehr aufhören. Oder es wird für sie die nackte Realität.

Für Leute die über Spiele hinwegsehen können, sich immer im klarem sind, dass es nur ein Spiel ist und Grenzen haben, können Shooter meiner Meinung auch fördernd sein. Zwar nich im direkten Sinne - aber ich beispielweise spiele PC/Konsolen spiele seit ich denken kann. Natürlich in Masen und manchmal mit sogar großen Pausen dazwischen.
Es gibt jedenfalls Tage, da komme ich nach hause und muss meinen Frust iwo raus lassen. Da setz ich mich eben hin und spiele eine gemütliche Runde Unreal Tournament.


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

25.08.2009 um 09:40
Um auf die Frage zu antworten:
auf die richtige Mischung kommt es an. Wenn man den ganzen Tag vor dem PC sitzt, und Ballerspiele macht, dann dürfte das nicht gerade fördernd sein.
Zwischendurch mal ein Buch lesen, sportlich betätigen, vielleicht sogar im Verein sein, das hat schon etwas..


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jeudi
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28.08.2009 um 11:57
sowohl als auch.


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

29.08.2009 um 13:04
Ich denke mir, das es auch Computerspiele gibt, die fördernd sein können. Lernprogramme, die einem spielerisch Wissen vermitteln oder auch Simulationen. Vielleicht sind auch Advendurgames in gewisser Weise lehrreich. Nur darf man dann
die Programmlogik eben nicht eins zu eins auf die Realität übertragen und sollte das Spiel immer noch als etwas nehmen, was es eigentlich auch ist, eine Freizeitbeschäftigung...
Bei WOW gibt es die Möglichkeit, ein Zeitlimit für minderjährige Spieler einzustellen, sofern die Eltern mit dem Rechner und dem Programm zurechtkommen. Das halte ich für sinnvoll...


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

01.09.2009 um 00:40
Sinnvoll ist wohl alles im Rahmen!

Problematisch ist es erst dann wenn die Realität dem Spiel weicht !
Dann aber glaube ich ist es völlig egal welchen Inhalt die Spiele haben.


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

01.09.2009 um 00:54
Ich habe durchszocken gelernt= das man seinen schicksal verändern kann,

z.B das spiel Fahrenheit, das war eines der besten spiele allerzeiten^^

ich habe auch sehr viele rollenspiele gespielt, deswegen bin ich jetzt im Mittelalter hängengeblieben^^

:) :) :)

Man kann auch (als kind) von rpg spielen viel lernen, z.B wie man mit menschen umgeht, oder wie menschen drauf sind e.t.c

ich glaube ich werde auch mit 50 noch ein recht guter zocker^^


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

01.09.2009 um 00:59
z.B wie man mit menschen umgeht, oder wie menschen drauf sind e.t.c

Das kann man im richtigen Leben um Einiges besser lernen.


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

01.09.2009 um 01:20
@GilbMLRS

Das stimmt wohl, aber im richtigen Leben kann man nicht eben mal neu laden, wenn etwas nicht so läuft, wie man es möchte. Man muß mit den Folgen seiner Handlungen leben oder versuchen sie irgendwie zu kompensieren...


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greykilla
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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

02.09.2009 um 00:28
die frage ob computerspiele schädlich oder fördernd sind ist eine etwas unlogische frage. will sagen, es kommt doch drauf an was man spielt, ich bin mir sicher dass man in einigen rollenspielen etwas lernen kann, vielleicht sogar viel.
es ist ganz normal dass man sich mit seinem heroischen charakter identifiziert.... oft gibt man ihn sogar seinen namen oder einen selbst ausgedachten namen was die verbindung zum spielcharakter noch verstärkt. wenn der charakter nun eine gute aufgabe zu erledigen hat um ins nächste level zu kommen oder um die mission zu erreichen, ist man es selbst der diese guten dinge tut. der charakter ist zwar eine unerreichbare fantasiefigur, er wird aber dennoch sehr schnell für den spieler zum erfolgsmodell. der spieler versucht so zu sein wie sein charakter... das sind unbewusste prozesse...
wir alle lernen durch modelllernen. natürlich rennen wir jetzt nicht rum wir unser spielcharakter in einer ritterrüstung oder ähnliches, aber wir übernehmen gewisse züge von unserem charakter... das kann das coole verhalten, das können aber sogar auch extremere eigenschaften wie bescheidenheit neugier oder veränderungen in der sprache sein.
dies sind unbewusste prozesse über die wir keine kontrolle haben...
man ist auch nicht geistig labil wenn das unterbewusstsein versucht das auszüben was es
1. sehr oft zu sehen bekommt und
2. was es mit starken (oft guten) gefühlen assoziert..

doch hier tritt das problem auf.... nicht alle spiele haben einen heroischen charakter der voll und ganz altruistisch handelt.... nein, die populärsten charaktäre sind massenmörder und psychopathen. hier greifen nun auch die gleichen mechanismen. man sieht wie sein virtuelles vorbild einen gegner mit einer kettensäge bearbeitet. wie der gegner geköpft wird, wie auf seine leiche geschossen wird und und und und....
jetzt rennt natürlich keiner mit einer kettensäge rum und zersägt jeden der einen schief anschaut. das unterbewusstsein wird also einen weg wählen der für den spieler und vor allem die gesellschaft ertragbar ist.... wenn der spieler nun zb.im realen leben auf einen "gegner" trifft, sagen wir auf dem schulhof... im normalfall gäbe es vielleicht eine schlägerei bei der der stärkere gewinnt. (das allein ist schon traurig) aber nun will der spieler seinen gegner nicht nur zu boden hauen, nein, er will ihn richtig fertigmachen... am pc hat er gelernt wütend auf tote leichen zu schiessen, nun tritt er wie wild auf dem schulhof auf seinen am boden liegenden gegner ein und alle fragen sich warum der sonst so ruhige spieler nun ausrastet.
wenn wir ein negatives modell haben, wie in diesem bsp. leben wir diese dinge nicht aus, nur in situationen welche uns unter druck setzen. wenn wir also unter extrem starker emotionaler belastung stehen. das führt zu einem weiteren problem. das gehirn hat stunden damit verbracht zu lernen dass es gute gefühle bringt wenn man auf jemanden schiesst.. nun weiß jeder mensch dass es dumm wäre wirklich auf menschen zu schiessen..... man erschafft einen kleinen unbewussten inneren konflikt der zu noch mehr problemen führt.


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

02.09.2009 um 01:00
Ja, das ist das Problem. Man kann vieles von Computerspielen lernen, nur leider trifft das auf alle Inhalte zu. Es ist noch ein Unterschied, ob man im Computer jemanden ins Jenseits befördert oder in der Wirklichkeit. In der Regel ist das Szenario auch ein anderes, aber mit zunehmender Realitätsnähe könnte der abstrakte Unterschied, der noch im Bewußtsein existieren mag, verwischen. Dann könnte man vielleicht auch mit einer echten Pistole schießen, durch ein virtuelles nur für den neuen Täter sichtbares Fadenkreuz. Aber auch dann würde es eher die Ausnahme, als die Regel sein. Es wäre aber möglich, das eine fehlerhafte Gesellschaft irgendwann genug labile Characktere hätte, die sich von den immer realer werdenden Spielen stärker beeinflussen lassen würden.

Ein Adventure-Game mit einem positiven Charackter hat schon eine Rückwirkung auf einen selbst. Wenn man ein guter Held sein muss, dann sind die Handlungen edel und gerecht, wenn jemand stirbt, dann vielleicht nur weil er ein Bösewicht ist, der den Helden davon abhalten möchte, die Welt zu retten. Böse Handlungen haben ihre Folgen, entweder das Spiel kann dadurch nicht beendet werden oder aber es wird deutlich schwieriger jemanden von seinen guten Absichten zu überzeugen...

Einige Spiele haben da moralisch interessante Szenarien zu bieten...


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

06.09.2009 um 21:01
Der Nachteil dabei ist, das man sich auch als guter Held sehen kann, obwohl man keiner ist. Dann wird man durch das positive Beispiel des Computerhelden nicht zu positiven Handlungen in der realen Welt animiert, sondern zu negativen. Wenn man die Moral eines Computergames auf seine eigene Welt übeträgt geschieht das nie ganz fehlerfrei. Eine eins-zu-eins-Übertragung ist sowieso nicht möglich, aber es könnte auch sein, das sich die Logik der Handlung in der eigenen Welt auf den Kopf stellt, so das man im Game noch der "Weltenretter", im realen Leben aber ein Gauner ist.

Aber auch das ist (hoffentlich) nur eine Ausnahme...


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SOAK
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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

06.09.2009 um 21:30
Also mir tut manchmal der Zeigefinger weh wenn ich eine ganze nacht lang L4D gespielt habe! :)


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

08.09.2009 um 02:39
Auch Lernspiele, -so sinnvoll sie auch sein können-, haben ihre Schattenseiten. Sie decken oft nicht den kompletten Stoff ab, den jemand zu lernen hat und so muss man einerseits mit dem Lernspiel fertigwerden und andererseits noch seinen Stoff auf konventionelle Art und Weise erlernen, und am Schluss noch beides miteinander verbinden.
Das kann leicht zu einer Doppelbelastung werden, der nicht jeder Schüler/Student gewachsen ist. Außerdem gibt es nicht für jeden Schul- oder Studienstoff ein entsprechendes Lernprogramm, womit man aber gezwungen ist, verschiedene Lernmethoden zu beherrschen. Der Einsatz von Lernprogrammen kann dennoch sinnvoll sein, einige einfache Lernspiele können die Entwicklung von Kindern fördern, aber wenn jemals der Unterricht "computerisiert" werden soll, dann hoffentlich nur nach einen Konzept, das sich an die realen Umstände anpasst und nicht nur der intellektuellen Phantasie einiger Programmierer entsprungen ist. Und der Aufwand muss sich auch lohnen, das heißt einen spürbaren Lernvorteil für alle bringen...


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Computerspiele schädlich oder sogar fördernd?

08.09.2009 um 08:41
Ich fürchte, es gibt nichts, was man am PC besser lernen könnte, als im realen Leben.

Hübsches Fundstück:

"(Der Kriminologe) Pfeiffer sieht in einigen Computerspielen "neue Erklärungen für das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie". Der durchschnittliche männliche Hauptschüler bringe es auf fünf Stunden Medienkonsum am Tag. "Das ist ein krankes Leben", urteilte Pfeiffer. Wer Ego-Shooter und Kampfspiele spiele, bei dem erhöhe sich die Gewaltbereitschaft enorm. Er plädierte daher für die Einführung der Ganztagsschule. Und er forderte die Familien dazu auf, keine Bildschirmgeräte in Kinderzimmer zu stellen.

Der Europameister des Autorennspiels Need For Speed, Niklas Timmermann, verteidigte dagegen in der HAZ die Computerspiele: Bei Taktikspielen wie dem Ego-Shooter Counterstrike gehe es auch darum, "mal durchzugreifen" und "auf den Tisch hauen" zu können. Das fördere Qualitäten, die man später als Führungskraft im Berufsleben gebrauchen könne."

(Heise.de)

Es lebe die Counterstrike gestählte schnelle Durchgreiftruppe im Management. Ratzfatz sind da überflüssige Mitarbeiter eliminiert. Nämlich die, die als Hauptschüler fünf Stunden pro Tag verdaddelt haben.
Nur schade, dass sie nicht wirklich auf ihre abzubauenden Mitarbeiter schiessen können. Das würde den Beitrag zur Arbeitslosen-Versicherung radikal senken.


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