Hier ist übrigens die Darstellung des Falles bei XY:

Aktenzeichen XY ungelöst Spezial Wo ist mein Kind. 2013
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(Aktenzeichen XY ungelöst Spezial Wo ist mein Kind. 2013), ab ca. 1:14:41
@lyzaree Das ist immer so eine zweiseitige Sache, auf die ich etwas anspringe, wie Du merkst. Letztlich können das nur die Angehörigen für sich entscheiden. Manchmal können sie es im Vorfeld auch nicht einschätzen, was es auslösen kann, wenn ihre persönliche Trauer teilweise sogar ebenfalls vor die Öffentlichkeit gezerrt wird, die sich dann herausnimmt zu entscheiden, was echt/nicht echt ist. Ich wäre sowieso dafür, dass in Podcasts Fälle nur besprochen werden dürften, wenn die Angehörigen damit ausdrücklich einverstanden sind.
Ich finde es ekelhaft, wenn Podcasts zu realen Kriminal- und/oder Vermisstenfällen unter dem Deckmäntelchen "man wolle helfen" vorrangig für den Eigenzweck ("Klicks") erstellt werden. Für die zuhörende Gruppe ist das dann Unterhaltung beim Wischen und Putzen...
Aber ich gebe Dir insofern recht, dass in vielen Fällen nichts vorangeht, Angehörige jahrelang warten und hoffen, dass irgendwie echte Ermittlungen mal stattfinden und dann ein Öffentlichmachen wenigstens das Gefühl gibt, es würde etwas passieren.
Im Falle von Joachim wünschte ich mir ganz dringend weitere Entwicklungen in 2 Richtungen:
- dass die Sache mit den Briefen von öffentlicher seriöser Seite aufgegriffen wird mit öffentlichem Aufruf direkt an den/die Briefeschreiber/-in.
Ferner Untersuchungen: Wer hatte mit dem verstorbenen Beschuldigten Kontakt? Wer könnte die Briefe geschrieben haben?
- dass die damlige Wirtin sich ein Herz nimmt, sich mal in die Seite der Angehörigen von Joachim versetzt, wie schwer es ist, mit der Ungewissheit zu leben und von sich aus sich an die Ermittler wendet, um Aufklärung zu betreiben (selbst wenn sie nichts aufklären kann).