Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Michaela Eisch (1985)

536 Beiträge, Schlüsselwörter: München, Sexualmord, 1985, Michaela Eisch

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 13:31
Ich fürchte, solche Tätertypen sind sehr gut darin, Kinder bei Laune zu halten, bis sie sie da haben, wo sie sie haben wollen. Das ist ja das Gefährliche, da kann man die Kinder 1000x warnen und dann fällt denen doch noch was an, wie sie Kinder überrumpeln können. Sei es durch Verlockungen (Süßigkeiten, einen kleinen Hund geschenkt bekommen o.ä.), durch Abenteuer ("Komm mal mit, wir gehen auf eine Schatzsuche!"), Hilfsbereitschaft ausnutzen ("Kannst du mir mal tragen helfen/den Weg zeigen?" o.ä.) oder durch Angst/Abhängigkeit ("Ich bin Polizist, deine Mama hatte einen Unfall, ich soll dich ins Krankenhaus bringen.") - es gibt so viele Möglichkeiten, wie man ein Kind dazu bringen kann, mitzugehen.

Die Mutter beschrieb ihre Tochter als sehr zutraulich und lieb, sodass sie sie jeden Tag (!) von Neuem warnen musste, nicht mit Fremden zu gehen. Das zeigt mir, dass Michaela ein Kind war, was eben DOCH mitgehen würde, wenn man es ihr nicht jeden Tag neu einbläut UND derjenige nicht einen guten Trick parat hat. D.h. wenn sie sich dann eben doch entschließt, mit jemandem mitzugehen, wäre sie auch eher ein Kind, was dann mit der Person vertraut wirken würde, ob sie sie nun lang kennt oder nur kurz (Stichwort "zutraulich").


melden
Anzeige
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 13:40
@diegraefin
Die Mutter wird aber doch insbesondere im Hinblick auf die Bedenken des Großvaters auch nochmal gesagt haben, dass sie auf keinen Fall mitgehen soll. Und ich denke, dass sie das wahrscheinlich an dem Tag auch nicht gemacht hätte, denn sie war ja sehr aufgeregt, es war ihr sehr wichtig. Sie erwartete in der Stadt von der Mutter ein kleines Geschenk zu bekommen, und ich glaube, dass das doch eher darauf hindeutet, dass sie sich nicht " falsch verhalten " wollte, weswegen ich wiederum glaube, dass der Täter doch eher in ihrem Umfeld zu suchen ist, sprich , dass sie ihn kannte.
Weiß jemand, was aus den Ermittlungen gegen den Onkel geworden ist?


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 13:44
@LaraSentuerk
Ermittlungen gegen den Onkel? Sind mir gar nicht bekannt! Kannst du uns dazu was erzählen?


@diegraefin
Kommt vielleicht auch drauf an, was mit "Abend" gemeint ist, ob nun 17h oder 20h und natürlich, wie du schon angemerkt hast, wie lange ihre eigene Suche nach dem Kind gedauert hat. Um wieviel Uhr wollten sich Mutter und Tochter denn eigentlich treffen?


melden
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 13:53
@Schneewi77chen
Das wurde in dem Filmbeitrag bei " Ungeklärte Morde " erwähnt.
Ich meine auch, dass da gesagt wurde, dass auch gegen Michaelas Vater kurzzeitig ermittelt wurde. Müsstest Ihr Euch aber dann nochmal ansehen. Es ist ja auch in diesem Zusammenhang normal, allen Spuren nachzugehen. Deswegen kam ich eben drauf, dass sie den Mann kannte. Es muss ja niemand aus der Familie sein. Auch Nachbarn oder sonstige Bekannte wären mit Sicherheit Menschen gewesen, mit denen sie mitgegangen wäre.
Denn dass der Mörder mit ihr über den Zaun klettern konnte, das kommt mir schon komisch vor....
Und Zeugen hatten ja auch ausgesagt, dass die Beiden wie Vater und Tochter, also miteinander vertraut, gewirkt haben.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 14:21
Nochmal zu dem mitgehen, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, Kinder sind in dem Alter unberechenbar. Mein Kind ist auch schon mal mit jemandem mitgegangen. Da kann man tausend mal sagen, du gehst mit keinem mit, keinem Mann, keiner Frau, kein Nachbar, kein Freund der Familie ect. Kinder gehen trotzdem mit, vielleicht nicht jedes Kind aber einige doch, obwohl sie es noch kurz vorher gesagt bekommen haben. Und man selber denkt ,nee, die würden nicht mitgehen. Es kommt auch auf die jeweilige Situation an. Bei Fremden ist es, wie die @gräfin oben schon schrieb, eine Frage, wie das Kind angesprochen wird, Süßigkeiten, kleine Tiere ect. und ich denke die Sympathie spielt bei einem Kind auch eine ganz entscheidene Rolle.

Um auf Michaela zu kommen, was mich doch sehr irritiert ist diese Aussage
Schneewi77chen schrieb: Die Zeuginnen sagen unabhängig voneinander aus, Michaela sei in Begleitung eines Mannes gewesen. Der Umgang miteinander habe vertraut gewirkt.
Kann ein Umgang mit einem Fremden innerhalb so kurzer Zeit vertraut wirken?
Kann ein Fremder ein Vertrauensverhältnis aufbauen, das Außenstehende sagen, die beiden wirken vertraut?
In einem Bericht las ich, eine Zeugin sprach von einem vertrauten Blick, kann ein Kind so schnell zu einem Fremden Vertrauen fassen, das es auf Außenstehende so wirkt?

Dann noch diese Zeitspanne , ich las Michaela verließ so gegen 10.30 Uhr das Haus um zu ihrer Mutter zu fahren. Sie wurde von Zeugen unabhängig voneinander gesehen, auch noch am späten Nachmittag, mir liegt 17 Uhr im Sinn. Das sind ja nun einige Stunden. Da stellt sich mir die Frage, bleibt ein Kind so lange mit einer fremden Person zusammen, obwohl es doch eigentlich zur Mutter wollte, man wollte bummeln und Schallplatten kaufen? Ich persönlich finde, das ist ganz schön lange, oder nicht? Ich meine irgendwann ist dann mal gut mit Süßigkeiten, Abenteuer ect. für ein Kind oder nicht?


melden
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 14:32
@MicFinchHatton
Das kann ich bestätigen. Ich habe meiner Tochter immer eingeschärft, mit niemandem mitzugehen. Aber an eine Sache hatte ich nicht gedacht: Ich bin Rollstuhlfahrerin und meine Tochter wurde von einem Mann angesprochen, der auch diese Krankenhausmasche durchgezogen hat. Dabei entstand für sie der Eindruck, dass er über meine Krankheit informiert ist, und sie hat ihm vertraut. Bei näherer Befragung kam später heraus, dass sie es wohl selbst ins Spiel gebracht hatte und der Mann nur auf diesen Zug aufgesprungen ist. Es ist aber zum Glück nichts passiert, da Nachbarn dazukamen.
Was ich allerdings mit dem Beitrag eben meinte: Hätte sie sich auch an einem für sie so besonderen Tag so verhalten? Oder wäre sie da kritischer gewesen, um nichts falsch zu machen?
Es ist aber auch heute im Handyzeitalter schwer zu beurteilen.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:00
LaraSentuerk schrieb: Hätte sie sich auch an einem für sie so besonderen Tag so verhalten?
Ich habe eben nochmal den Beitrag "Ungeklärte Morde" angeschaut. Die Ermittler, die dort sprachen, erwähnten eben auch diese Frage. Dieser Tag war für Michaela sehr wichtig, alleine mit der U-Bahn zur Mutter fahren und zusätzlich Schallplatten, die sehr liebte zu kaufen. Das ist meines Erachtens schon schwer zu toppen, insbesondere für einen Fremden, denke ich. Das ein Kind beim spielen mal die Zeit vergisst, ist normal. Wenn man allerdings so etwas spannendes vorhat und noch etwas bekommt, ist das für mich schwer nachvollziehbar, das sie dann einfach spielen geht oder mit einem Fremden mitgeht, oder?

Ich frage mich auch, wie war es wohl für Michaela, als sie am Hotel ankam und die Mama war nicht da! Sie ist zum ersten Mal ganz alleine U-Bahn gefahren, ist sie alleine wieder weg vom Hotel? Hatte sie alleine keine Angst? War schon vorher mal am/im Hotel mit Mama oder ect.? Hätte sie den Weg alleine zur U-Bahn zurück gefunden, um nach Hause zur Mama zu fahren? Ich finde da stellen sich einige Fragen, oder nicht?

Im Video wurde erwähnt, das die Örtlichkeit, wo Michaela gefunden wurde, vom Täter ausgesucht wurde. Es wurde erwähnt, das der Täter einen Bezug zur Auffindeörtlichkeit und zum Wohnumfeld, die Maikäfersiedlung, von Michaela haben soll.

Was kann das für ein Bezug zum Auffindeort sein?

@LaraSentuerk
LaraSentuerk schrieb: Es ist aber zum Glück nichts passiert, da Nachbarn dazukamen.
Na, Gott sei Dank, das hätte auch anders enden können!


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:03
@LaraSentuerk

Ach nochmal zu deiner Aussage bezüglich Ermittlungen gegen den Onkel, du gibst als Quelle den Beitrag Ungeklärte Morde an. Ich konnte das nicht finden. Weist du noch ungefähr wo das erwähnt wird und wer es sagt, der Sprecher oder einer der Ermittler? Danke vorab :-)


melden
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:05
@MicFinchHatton
Oh, das ist eine gute Frage. Ich habe mir gerade heute den Beitrag nochmal komplett angeschaut und es ist so, dass es im Film vom Sprecher erwähnt wird. Ich kann Dir das aber später gerne mal raussuchen. Ich wollte mir sowieso nochmal anschauen, was dort über den Vater gesagt wurde.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:08
@LaraSentuerk

Das wäre super, wenn du das posten könntest, ich bin nämlich gerade etwas in Zeitnot , herzlichen Dank. Dann bis später.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:23
MicFinchHatton schrieb:Dann noch diese Zeitspanne , ich las Michaela verließ so gegen 10.30 Uhr das Haus um zu ihrer Mutter zu fahren. Sie wurde von Zeugen unabhängig voneinander gesehen, auch noch am späten Nachmittag, mir liegt 17 Uhr im Sinn. Das sind ja nun einige Stunden. Da stellt sich mir die Frage, bleibt ein Kind so lange mit einer fremden Person zusammen, obwohl es doch eigentlich zur Mutter wollte, man wollte bummeln und Schallplatten kaufen? Ich persönlich finde, das ist ganz schön lange, oder nicht? Ich meine irgendwann ist dann mal gut mit Süßigkeiten, Abenteuer ect. für ein Kind oder nicht?
Genau das alles hat mich auch gewundert und genau für das alles habe ich vorher versucht, halbwegs eine Erklärung zu finden.


melden
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:34
@MicFinchHatton
Ja, mache ich auf jeden Fall heute noch. Muss gleich aber auch nochmal weg-sorry...


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 15:48
MicFinchHatton schrieb:Ich persönlich finde, das ist ganz schön lange, oder nicht? Ich meine irgendwann ist dann mal gut mit Süßigkeiten, Abenteuer ect. für ein Kind oder nicht?
Zumal jedem Kind doch irgendwann klar sein muss, dass sich die Mutter daheim Sorgen macht. Wie kann das sein wenn man mit einer fremden Person unterwegs ist. Da ergibt es für mich nur die Logik, dass eine ihr bekannte Person sowas sagte wie "Mama habe ich Bescheid gesagt, dass du später kommst." Anders fehlt mir da die Logik.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 16:03
Hab mir diesen neueren RTL2 Bericht jetzt auch nochmal angeschaut. Die Info mit dem Onkel kommt gegen Ende von Teil 1 "der Onkel des Mädchens geriet in Verdacht". Mehr wird dazu, wie LaraSentuerk schon erwähnte, nicht gesagt. Anschließend die Info, dass auch der Vater verdächtigt wurde und die Zeuginnen wollen den Täter auf Michaelas Beerdigung erkannt haben, widersprachen sich dann jedoch.

Was ich aber noch komischer finde:

- seit wann ist denn bekannt, dass Michaela doch am Alpenhotel war (verabredete Uhrzeit war 12Uhr, nur um meine eigene Frage zu beantworten)? In älteren Zeitungsartikeln war ja immer unklar, ob sie überhaupt dort angekommen ist. Genauso auch in diesem 'neueren' Beitrag von "Ungeklärte Morde" ... In dem Artikel, indem erwähnt wird, Mutter und Tochter hätten sich knapp verpasst, wird diesem Detail ein "wie man erst später herausfand" angehängt. Aber so viel - mehr als zwei Jahrzehnte - später ...? Woher kommt diese Info so "plötzlich" bzw. so stark verspätet?

Und:
- in dem Bericht heißt es "Als bekannt wurde, wo Michaela gefunden wurde, meldeten sich zwei Zeuginnen ..." - es wurde vier Wochen nach dem Kind gesucht, ich gehe mal davon aus, dass die Münchener über das Aussehen des Mädchens zum Zeitpunkt des Verschwindend informiert waren. Warum melden sich die Zeuginnen als erst so spät, nachdem die Leiche gefunden wurde, und nicht gleich am nächsten Tag, als die Erinnerungen noch frisch waren?
Auch die Täterbeschreibung wirkt für mich im Hinblick auf den längeren Zeitraum etwas zu detailliert. Die Zeuginnen berichten von einem hochgekrempelten weissen Hemd, einer beigen Hose und braunen, geflochtenen Lederschuhen. Hemd + Hose ok, aber erinnert man sich vier Wochen nach der Begegnung - die einen anscheinend nicht dazu verleitet hat, sie im Laufe der Vermissung des Mädchens mit dem Fall in Verbindung zu bringen - so genau an die Schuhe?
Vielleicht. Kommt mir aber insgesamt schon eher ungewöhnlich vor.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 16:56
MissMietzie schrieb:Zumal jedem Kind doch irgendwann klar sein muss, dass sich die Mutter daheim Sorgen macht. Wie kann das sein wenn man mit einer fremden Person unterwegs ist. Da ergibt es für mich nur die Logik, dass eine ihr bekannte Person sowas sagte wie "Mama habe ich Bescheid gesagt, dass du später kommst." Anders fehlt mir da die Logik.
Oder die Tour "Ich bring dich zu deiner Mama!" (die aber angeblich nicht Zuhause ist sondern im Krankenhaus, bei der Polizei o.ä.) und dann immer hinhalten, wir müssen aber erst hierhin und dahin und dorthin, dass das Kind irgendwann sich vielleicht auch örtlich nicht mehr auskannte und drauf angewiesen war, dass diese Person es zurück bringt. Wenn von der Person aus Sicht des Kindes keine Gefahr ausging, würde es sicher trotzdem bei demjenigen bleiben. Dass er sie in das Gebüsch über den Zaun locken konnte, könnte ich mir wirklich mit so einer Tour erklären, dass dahinter z.B. irgendwelche Tiere sind (ein Nest mit Jungen o.ä.), das er ihr zeigen wollte.

Allerdings, dass er sie tötete, spricht wirklich dafür, dass sie ihn zumindest vom Sehen kannte und identifizieren hätte können, wenn er sie nach einem Missbrauch wieder laufen lässt. Normalerweise (wobei, was ist schon "normal" an so einem Fall?) haben Täter die Opfer damals meist wieder laufen lassen nach einer Vergewaltigung/Missbrauch, wenn es ein Fremder war, denn da das mit DNA etc. noch nicht so ausgereift war, gab es für einen Fremden auch noch nicht so einen Grund, ein Opfer danach trotzdem zu töten und spurlos verschwinden zu lassen. Wobei heutzutage solche Fälle ja meist doch eher tödlich enden.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 17:17
Comtesse schrieb:Allerdings, dass er sie tötete, spricht wirklich dafür, dass sie ihn zumindest vom Sehen kannte und identifizieren hätte können, wenn er sie nach einem Missbrauch wieder laufen lässt.
Falls er tatsächlich mehrere Stunden mit ihr verbracht hat (so kommt es ja irgendwie rüber), hätte sie ihn, trotz Schock, perfekt beschreiben können was Stimme, Aussehen, Größe etc. betrifft.
Daher denk ich, es kann schon sein, dass sie sich irgendwie gekannt haben, aber zwangsläufig muss es mM nach nicht gewesen sein. Einen Fremden kann man auch relativ einfach identifizieren, wenn man so viel Zeit mit ihm verbracht hat.
Comtesse schrieb:Oder die Tour "Ich bring dich zu deiner Mama!" (die aber angeblich nicht Zuhause ist sondern im Krankenhaus, bei der Polizei o.ä.) und dann immer hinhalten,
Macht sich ein Kind dann aber nicht Sorgen? Kann es dann noch so wirken, wie die Zeugen es beschrieben haben?
Comtesse schrieb:dann immer hinhalten, wir müssen aber erst hierhin und dahin und dorthin, dass das Kind irgendwann sich vielleicht auch örtlich nicht mehr auskannte und drauf angewiesen war, dass diese Person es zurück bringt. Wenn von der Person aus Sicht des Kindes keine Gefahr ausging, würde es sicher trotzdem bei demjenigen bleiben.
Das halte ich für gut möglich. Zumal es ja sogar sein könnte, dass sie sich schon verirrt hatte, bevor sie den vermeintlichen erwachsenen Helfer getroffen hat.
Comtesse schrieb:Normalerweise (wobei, was ist schon "normal" an so einem Fall?) haben Täter die Opfer damals meist wieder laufen lassen nach einer Vergewaltigung/Missbrauch, wenn es ein Fremder war, denn da das mit DNA etc. noch nicht so ausgereift war, gab es für einen Fremden auch noch nicht so einen Grund, ein Opfer danach trotzdem zu töten und spurlos verschwinden zu lassen. Wobei heutzutage solche Fälle ja meist doch eher tödlich enden.
Ist das ein subjektiver Eindruck oder gibt es dazu Statistiken? Mein subjektiver Eindruck ist, dass Opfer früher tendentiell nicht seltener getötet wurden nach einem Missbrauch.


melden
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 17:43
@MicFinchHatton

@Schneewi77chen
hat mir die Arbeit abgenommen. Siehe Beitrag um 16:03 Uhr.
Nach wie vor aber bleibt die Frage, warum man den Onkel verdächtigt hat und dann wieder von ihm abkam. Wie ich ja schon geschrieben habe, ist es ja ganz normal, dass auch Personen aus dem Umfeld durchleuchtet werden. Was mich aber überrascht hat, war, dass in dem Bericht so explizit auf Onkel und Vater hingewiesen wurde. Das finde ich schon eher ungewöhnlich. Deswegen hier eben die Frage, ob jemand von Euch Näheres dazu weiß, wie sie in Verdacht gerieten, bzw. wieder entlastet wurden.


melden
LaraSentuerk
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 17:46
@MissMietzie
Zumal es an diesem Tag besonders schwer gewesen sein dürfte, sie für etwas anderes zu begeistern als die Einkaufstour mit ihrer Mutter.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 20:21
@LaraSentuerk
LaraSentuerk schrieb:hat mir die Arbeit abgenommen. Siehe Beitrag um 16:03 Uhr.
Besten Dank, jetzt hatte ich es auch gefunden. Ich habe die ganze Zeit in diesem Video http://www.myvideo.de/watch/8382192/Michaela_Eisch_8_Ungeklaerte_Morde_neuer_Bericht nachgeschaut, dort wird es nicht erwähnt. Dann fand ich diesen Link hier, ich dachte es wäre der selbe, dort wird etwas ausführlicher berichtet http://rtl2now.rtl2.de/ungeklaerte-morde-dem-taeter-auf-der-spur/eine-vermisste-achjaehrige-eine-ermordete-prostituierte... und dort wird es erwähnt mit dem Onkel und Vater.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 20:24
@LaraSentuerk
Sehe das genauso Spricht doch alles sehr für eine dem Kind bekannte Person. Schließlich hatte sie sich darauf gefreut den Tag mit der Mutter zu verbringen und sie abzuholen. Das war doch ein großes Ereignis.


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 20:41
Schneewi77chen schrieb: - seit wann ist denn bekannt, dass Michaela doch am Alpenhotel war (verabredete Uhrzeit war 12Uhr, nur um meine eigene Frage zu beantworten)? In älteren Zeitungsartikeln war ja immer unklar, ob sie überhaupt dort angekommen ist. Genauso auch in diesem 'neueren' Beitrag von "Ungeklärte Morde" ... In dem Artikel, indem erwähnt wird, Mutter und Tochter hätten sich knapp verpasst, wird diesem Detail ein "wie man erst später herausfand" angehängt. Aber so viel - mehr als zwei Jahrzehnte - später ...? Woher kommt diese Info so "plötzlich" bzw. so stark verspätet?
Ich habe dazu folgende Quelle gefunden
Ihre Freundin begleitete sie bis zur U-Bahnstation Innsbrucker Ring. Die Kripo erfuhr später, dass sie tatsächlich im Alpenhotel war. Doch Mutter und Tochter müssen sich knapp verpasst haben. Quelle http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/michaelas-feiger-moerder-ist-immer-noch-frei-62503.html
Ich finde die Berichterstattung insgesamt sehr unterschiedlich. Im Filmbeitrag Ungeklärte Morde wird gesagt, sie wurde das letzte Mal in/an der U-Bahn gesehen, des weiteren wird dort erwähnt sie wäre im Hotel nie angekommen.

Im obrigen Artikel steht, eine Freundin hätte sie zur U-Bahn begleitet und sie wäre tatsächlich im Alpenhotel gewesen.

Wenn die Aussagen so unterschiedlich sind, ist es schwierig, heraus zu finden welche Aussage zutreffend ist, oder nicht? In welcher Quelle steht denn der Zusatz "wie man später herausfand", oder meinst du auch den obrigen Artikel?


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 20:48
@MicFinchHatton
Den Artikel von 2008 meinte ich auch! Hatte das nur sinngemäß im Kopf, aber es steht ja auch in dem von dir zitierten Abschnitt "die Kripo erfuhr später"


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 20:57
Schneewi77chen schrieb: Anschließend die Info, dass auch der Vater verdächtigt wurde und die Zeuginnen wollen den Täter auf Michaelas Beerdigung erkannt haben, widersprachen sich dann jedoch.
Interessant zu dieser Information finde ich ein "Originalbild" der Beerdigung in dem Filmbeitrag "Ungeklärte Morde", auf dem die Beerdigungsgesellschaft zu sehen ist, vorne die gestützte Mutter, dahinter die anderen Besucher der Beerdigung. Zwei männliche Besucher der Beerdigung, einer auf der linken Seite, einer auf der rechten Seite sind mit roten Pfeilen gekennzeichnet. Vielleicht widersprachen sich die Zeuginnen und eine meinte den Herrn links und die andere den Herrn rechts?

@Schneewi77chen
Schneewi77chen schrieb: "wie man erst später herausfand" angehängt. Aber so viel - mehr als zwei Jahrzehnte - später ...?
Vielleicht bezieht sich dies "später herausfand" aber auch auf einem Zeitraum von später nach dem Mord und nicht auf zwei Jahrzehnte, nur weil der Artikel da geschrieben wurde...? Vielleicht haben sich "später" noch Zeugen gemeldet, die Michaela im Alpenhotel gesehen haben. Möglicherweise Gäste von auswärts, die erst später vom Mordfall erfahren haben...?


melden

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 21:03
@LaraSentuerk
LaraSentuerk schrieb: Was mich aber überrascht hat, war, dass in dem Bericht so explizit auf Onkel und Vater hingewiesen wurde. Das finde ich schon eher ungewöhnlich
Vielleicht passten sie optisch ins Bild oder aber wegen der Vertrautheit, von der die Zeigen berichteten. Mir persönlich fiel in dem Beitrag auf, das mehrfach darauf hingewiesen wurde, das der Täter möglicherweise aus dem sozialen Umfeld gegebenenfalls aus der Nachbarschaft stammen könnte. Deswegen würden auch alle männlichen Bewohner der Maikäfersiedlung, die zum relevanten Zeitpunkt dort wohnten und ins Raster passen, zum Schmeicheltest gebeten.


melden
Anzeige

Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.09.2013 um 21:11
@MicFinchHatton
Das stimmt, das kann sein! Mich wundert nur, dass es vor dem Zeitungsartikel immer als fraglich abgesehen wurde, ob sie das Hotel erreicht hat ... Und es gab ja zumindest im Raum München nicht gerade wenig Berichterstattung.

Das mit den Herrn Links / Rechts und dem Widerspruch kann natürlich sein - vielleicht waren das ja sogar Vater und Onkel und daher der Verdacht? Ich habe bei meinen ersten Beiträgen ein Foto vom Vater auf der Beerdigung verlinkt. Ist das einer der Männer die man auch auf dem Beerdigungsfoto im Bericht sieht?
Aber wie eingangs schon erwähnt, wenn es wirklich ein Verwandter gewesen wäre, hätte man dies aufgrund der isolierten DNA ja schon herausgefunden. Dazu wäre auch keine weitere DNA-Probe nötig gewesen.


melden
90 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Der Rombachmord197 Beiträge
Anzeigen ausblenden