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Der Fall Michaela Eisch (1985)

624 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, München, Kindermord ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Michaela Eisch (1985)

24.09.2020 um 02:50
@Schneewi77chen
Wie kommst du darauf daß er den Entschluss zur Tat erst im Laufe des Tages getroffen hat? Meinst du er wollte ihr erst tatsächlich helfen aber dann hat er sich gedacht er könne sie ja auch vergewaltigen?


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

25.09.2020 um 01:00
@Schneewi77chen
Nein, so meine ich das nicht.

Ich denke, dass vorab in dieser Richtung diffuse Gedanken und Vorstellungen vorhanden waren - ohne konkrete Tatabsicht. Dann hat sich der Täter aber plötzlich in einer Situation wiedergefunden, in der es sehr einfach war, mit einem Mädchen in Kontakt zu kommen und diesen zu halten - ohne dies vorher geplant oder forciert zu haben. Aus diesem einfach entstandenen, wohl sehr ungezwungenen Kontakt, durch den auch keine Bedrohung von außen für den Täter spürbar war, könnte dann im Laufe des Tages das Vorhaben gereift sein, noch weiter zu gehen.


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

25.09.2020 um 02:33
@Schneewi77chen

Das macht schon Sinn. Aber seine DNA ist ja anscheinend nicht mehr im Zusammenhang solcher Straftaten aufgetaucht. Könnte eventuell dafür sprechen das ihm die Tat nicht die Befriedigung verschafft hat die er sich erhoffte? Ich fand sein vorgehen aber doch sehr riskant, sich mit dem Mädchen stundenlang rum zu treiben und von einigen gesehen zu werden. Auch die Stelle war ja nun nicht so ganz weit ab vom Schuss. Wenn ich das richtig sehe war der Tatort zwischen dem Kiosk und einer Hauptstraße an den Bahngleisen. Er ist doch in der Nähe des Kiosk mit Michaela über den Zaun geklettert und ich denke Mal er wird dann nach der Tat über die Hauptstraße geflohen sein. In der Nähe des Kiosk fällts ja noch mehr auf wenn er dann ohne Michaela wieder kommt. Anscheinend war der Täter doch vorher Stunden lang mit Michaela zusammen, also das spricht für mich schon sehr für eine Person der ihr sehr nah stand.


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

25.09.2020 um 02:47
Wie sieht das eigentlich aus mit Psychologen? Kann es sein das ein Psychologe auf Grund der Schweigepflicht nicht zur Polizei geht wenn ihnen jemand so eine Tat gesteht?


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

25.09.2020 um 19:02
Kann man denn eigentlich nicht eine Schweigepflicht gerichtlich aufheben?
Allerdings müsste man da ja auch einen eventuell behandelnten Psychologen kennen.


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

25.09.2020 um 20:57
Ein Patient kann den Arzt von der Schweigepflicht entbinden.
Soweit ich weis, geht das ohne Zustimmung des Patienten nicht.

Ein Psychologe, dem sich der Täter mit seiner Tat anvertraut hätte, hätte so lange auf den Patienten eingewirkt, bis der sich stellt denke ich mal.


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

26.09.2020 um 23:57
Zitat von Basti91Basti91 schrieb:Wie sieht das eigentlich aus mit Psychologen? Kann es sein das ein Psychologe auf Grund der Schweigepflicht nicht zur Polizei geht wenn ihnen jemand so eine Tat gesteht?
Soviel ich weiß durfen sie nur zu Polizei gehen, wenn ein/e Patient/in eine Tat ankündigen bzw. der Verdacht besteht das er eine Tat begeht oder das Verbrechen noch in der Ausführung ist (z.B. jemand im Keller gefangen gehalten wir). Eine vollendete Tat entbindet nicht von der Schweigepflicht.


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

27.09.2020 um 08:54
@schazzi

Psychologe will ich auch nicht sein aber die haben ja ihre Supervision wo sie solche Dinge selber mit Psychologen besprechen können. Aber eventuell könnte der Psychologe ja auch sagen jemand der sowas macht von dem geht Gefahr aus deshalb geh ich doch zur Polizei. Ich kann mir das irgendwie schwer vorstellen das jemand so lange mit so einer Schuld leben kann, ich meine der Täter wird auch den einen oder anderen Artikel gelesen haben was aus der Mutter wurde oder so.


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Der Fall Michaela Eisch (1985)

06.10.2020 um 08:29
Zitat von Basti91Basti91 schrieb am 27.09.2020:Ich kann mir das irgendwie schwer vorstellen das jemand so lange mit so einer Schuld leben kann, ich meine der Täter wird auch den einen oder anderen Artikel gelesen haben was aus der Mutter wurde oder so.
Das ist tatsächlich schwer vorstellbar, da stimme ich Dir vollkommen zu, dennoch gibt es durchaus Täter*innen, die keinerlei Reuegefühle verspüren, sei es aufgrund ihrer psychischen Struktur (Soziopathen, Psychopathen) oder aber weil sie ihre Tat "abspalten"/dissoziieren.

Die ärztliche Schweigepflicht ist ein hohes Gut, das durchaus auch viele Vorteile mit sich bringt, in Bezug auf die Aufklärung von Kriminalfällen ist diese natürlich hinderlich, kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, dass ein/e Täter*in gegenüber dem behandelnden Psychologen eine Art Geständnis ablegt und dieser Psychologe dann nicht zumindest - mehr oder weniger nachdrücklich - versuchen würde, seinen Patienten davon zu überzeugen, sich zu stellen, da gebe ich @Nightrider64 Recht.
Täter mit einer soziopathischen / psychopathischen Persönlichkeitsstörung begeben sich wohl eher in Ausnahmefällen "freiwillig" von sich aus in psychologische Behandlung und auch ein Täter, der seine Tathandlungen abgespalten / dissoziiert hat, wird diese nicht ganz plötzlich im Therapeutengespräch wieder "aus dem Hut zaubern", denke ich.

Ob es evtl einen (oder gar mehrere) Mitwisser*innen gibt/gab, wissen wir nicht - wenn jmnd jedoch bereits so viele Jahre / Jahrzehnte geschwiegen hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein potentieller Mitwisser*in sich plötzlich doch noch entscheidet, sein/ihr Wissen mitzuteilen, wohl sehr gering, befürchte ich.


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