StefanXXX schrieb:Vielleicht hab ich nur zu viel fern geguckt, aber ich dachte in der modernen Zeit kann man sowas auch mit einem Bodenradar untersuchen, ohne alles aufbuddeln zu müssen? Soweit ich weiß, kann so ein Radar zwar gar nicht unbedingt die Leiche an sich erkennen, aber die veränderte Bodenbeschaffenheit (v.a. die Dichte) über der Leiche, wenn da Boden aufgegraben und wieder zugeschüttet wurde?
Das Problem ist, dass ein Bodenradar ja nicht unterscheiden kann, was für ein Loch das ist. Wenn es nun ein Gebiet ist, in dem immer wieder (aus welchen Gründen auch immer) gegraben wurde, dann hat man da praktisch eine Fläche, die nur aus Löchern besteht. Und wo man dann dementsprechend sagen müsste, dass das Bodenradar einem anzeigt, dass die ganze Fläche verdächtig ist.
Man kann dann natürlich die tieferen Erdschichten untersuchen bis wohin die Löcher nicht reichen, aber dann findet man auch nur die sehr tiefen Löcher - und eine Leiche wird wohl eher nicht fünf Meter tief liegen.
Ich vermute mal, dass hier das Problem eine Rolle spielt, dass da Wald ist. Und wenn der alle paar Jahrzehnte abgeholzt und neu angepflanzt wurde, sind die oberen Erdschichten schon gestört.