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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

328 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Ungeklärt, Regensburg ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 01:16
Den Ausschlag für den Fund in Kadenzhofen gab ein Hinweis. Ein Zeuge hatte vor vielen Jahren eine Beobachtung auf dem Gelände gemacht, diese aber damals als unbedeutend abgelegt. Erst als er in den Medien von den aktuellen Polizeieinsätzen las, stellte er den Bezug zum Vermisstenfall her und meldete sich bei der Kripo. Durch seine detaillierten Angaben konnte das weitläufige Suchgebiet entscheidend eingegrenzt werden. Genau dort stießen die Beamten schließlich auf die Gebeine.
Quelle: NEWS5
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das kann ich mir nicht vorstellen, dass er eine grabende Person gesehen hat. Das wäre zumindest für mich ein Grund gewesen, nachzuschauen, was dort vergraben wurde.
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:19 Jahre muss dieser Zeuge seine Beobachtung im Gedächtnis behalten haben. Und 2012 bei der Suchaktion an selbiger Stelle meldete er sich nicht.
Ich würde mich, wenn ich die gemachten Angaben bei NEWS5 betrachte, sogar noch etwas weiter aus dem Fenster lehnen. Eine Beobachtung an dieser Örtlichkeit spricht, wenn man es mal aus Sicht eines Ermittlers betrachtet, genau für zwei Typen von Hinweisgebern. Zum einen kann es der Ortsansässige sein, der die Örtlichkeit kennt und somit auch auf Veränderungen aufmerksam wird, die an der besagten Örtlichkeit nicht als allgemeines Bild einstufbar sind, oder eben ein Mitwisser oder Helfer, der bei der Beseitigung der sterblichen Überreste den Täter unterstützt hat.

Während Variante 2 natürlich erklärt, warum die Person über Jahre die Örtlichkeit nicht vergessen konnte und hier lediglich die Frage entsteht, warum denn gerade jetzt damit an die Öffentlichkeit getreten wurde, ist bei Variante 1 die Frage, was denn bei einem Zeugen so lange in Erinnerung geblieben war, dass es für das Langzeitgedächtnis ausreichte, aber nicht gewichtig genug war, gleich den Behörden mitzuteilen?

Würde die Person nun vor mir sitzen, wäre meine erste Frage wohl, wenn du es schon nicht damals der Polizei mitgeteilt hast, dann war es ja doch so auffällig, dass du dich darüber wohl mit anderen ausgetauscht hast, um eben das "Merkwürdige" an der Situation zu verstärken oder widerlegen zu lassen.

Somit müssten aus meiner Sicht also noch weitere Personen vorhanden sein, welche die Beobachtungen, die der eigentliche Zeuge gemacht hat, bestätigten könnten, da eben darüber mal diskutiert wurde.

Nun zu den möglichen Beobachtungen, welche das Langzeitgedächtnis des Zeugen so lange in Schwung gehalten haben könnten. Die wahrscheinlichste Variante sind natürlich ein Fahrzeug oder eine Person, die sich, vermutlich auch noch zur Nachtzeit, dort aufgehalten haben könnten und der Zeuge zunächst vielleicht einen anderen Bezug, wie zum Beispiel ein Liebespaar, herstellte. Mir würden aber auch noch zwei weitere Möglichkeiten in den Sinn kommen, die nicht zwingend eine Person oder Fahrzeug als Beiwerk haben müssten.

So wäre es möglich, dass diese Person eine Erdaushebung wahrgenommen hat, die er im späteren Verlauf, eben mit den Suchmaßnahmen, mit einer möglichen Grabstätte in Verbindung brachte. Vielleicht war sogar noch Grabungswerkzeug vor Ort vorhanden, weshalb er möglicherweise an Kinder dachte, die dort ihren Abenteuertrieb freien Lauf ließen.

Die zweite Version, die mir spontan in den Sinn kam, ist starker Verwesungsgeruch, der durch den Zeugen an der Örtlichkeit wahrgenommen wurde. Möglicherweise hat er sogar noch nach der Quelle gesucht, aber wurde nicht fündig. Der Geruch blieb vielleicht sogar einige Tage erhalten, womit die Örtlichkeit einfach bei dem Zeugen im Kopf hängen blieb und somit auch nach so langer Zeit noch benannt werden konnte.

Wäre der Zeuge kein Ortsansässiger, der dort quasi sein ganzes Leben verbrachte, wäre ich eher bei dem Typus Mitwisser. Auch wenn man von Seiten der Ermittler keine Personen findet, mit dem der Zeuge die mögliche verdächtige Beobachtung teilte, blieb die Variante des Mitwissers am wahrscheinlichsten.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 02:46
Damals war ich in der Gegend oft unterwegs, nur in dem Eck Waldstück nicht. Es ist schlecht einzusehen, das Gelände ist ungünstig, der nahe Flugplatz ist bis auf Ausnahmen wenig frequentiert. Kinder spielen dort nicht, es ist quasi eine Sackgasse. Spaziergänger scheinen auch unwahrscheinlich, am Ehesten würde ich einen Jäger vermuten der etwas gesehen hat. Dass sich jemand genau dort aufhält ist an und für sich schon bemerkenswert.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 06:31
Zitat von moepensmoepens schrieb:Damals war ich in der Gegend oft unterwegs, nur in dem Eck Waldstück nicht. Es ist schlecht einzusehen, das Gelände ist ungünstig, der nahe Flugplatz ist bis auf Ausnahmen wenig frequentiert. Kinder spielen dort nicht, es ist quasi eine Sackgasse. Spaziergänger scheinen auch unwahrscheinlich, am Ehesten würde ich einen Jäger vermuten der etwas gesehen hat. Dass sich jemand genau dort aufhält ist an und für sich schon bemerkenswert.
Das bedeutet also, dass sich der Täter einen sehr guten Ablageplatz / Vergrabungsort ausgesucht hat. Da könnte ich mir auch einen Jäger sehr gut vorstellen, denn so wie Du es schilderst, ist es ja scheinbar ein Ort, wo man ansonsten nicht unbedingt mal spazieren geht oder so.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 07:57
Ich habe mit der KI Informationen gesucht, wie der Täter, der Verdacht auf den Lebensgefährten oder Kerstin selbst an diesen Grabungort gekommen sein könnte.

Entfernung:

Neumarkt – Kadenzhofen: nur wenige Kilometer, ungefähr 5–10 km.

Regensburg – Kadenzhofen: ungefähr 60–70 km mit dem Auto.

Ein Bericht aus dem Jahr 2013 schilderte, dass der damalige Lebensgefährte von Kerstin selbst aus dem Raum Neumarkt stammte beziehungsweise dort einen Bezug hatte. Außerdem war er der frühere Ehemann einer Frau aus Neumarkt. Gegen ihn wurde wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt; die Ermittlungen wurden 2012 mangels ausreichender Beweise eingestellt.

Eventuell war doch der Jäger am Hochsitz Zeuge von irgend etwas. Und das führte nun zu neuerlichen Grabungsarbeiten.

2012: Die Kriminalpolizei suchte bereits auf der sogenannten Märchenwiese bei Kadenzhofen nach Kerstin Lee Langley.

2013: Es wurde erneut über die Suche und den Verdacht berichtet.

Oktober 2026: Die Polizei führte dort neue Grabungen durch. Dabei wurden am 9. Oktober menschliche Überreste gefunden. Ob sie von Kerstin stammen, ist noch nicht geklärt.

Das ist der Bericht: https://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=82897&utm_source=chatgpt.com


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 08:08
Zitat von moepensmoepens schrieb:Die "Märchenwiese" bezeichnet einen anderen Ort am Ottenberg, hunderte Meter weiter auf der anderen Seite des Flugplatzes. Der Name kommt daher dass sie tatsächlich märchenhaft schön ist.
Es hieß ja, dass 2012 auf der Märchenwiese gesucht wurde. Parallel hieß es, dass jetzt an der gleichen Stelle wie damals gesucht wurde.
Wurde also 2012 auf der Märchenwiese gesucht oder auf der Wiese auf der jetzt gegraben wurde?


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 10:10
Laut NN wurde 2012 auf der "Märchenwiese" gesucht, die etwa 80m*15m groß ist. Das Areal welches jetzt untersucht wird umfasst etwa 100m².

Allerdings wurden 2012 polizeilich keine Geo-Koordinaten erfasst und Einheimische wurden wohl nicht hinzu gezogen. Also genau weiß man es nicht wo damals gesucht wurde, die Bereiche sind aber eben schon ein gutes Stück voneinander entfernt, durch Wald und schwieriges Gelände.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 12:21
Könnte auch eine verdächtige Fahrzeugsichtung sein: Warum steht neben dem Hochsitz ein Auto und warum so lange? Der Jäger X hat doch ein ganz anderes Fabrikat.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 13:29
Ich weiß nicht ob man da sogenannte Ludergräben ausheben darf - Ludergräben sind Erdlöcher in denen Köder eingegraben werden. Das könnte eine Beobachtung durch einen Jäger erklären


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

14.10.2026 um 16:53
Zitat von Bamberger1961Bamberger1961 schrieb:Ich weiß nicht ob man da sogenannte Ludergräben ausheben darf - Ludergräben sind Erdlöcher in denen Köder eingegraben werden. Das könnte eine Beobachtung durch einen Jäger erklären
Das verstehe ich nicht. Du meinst, der Jäger wollte so ein Loch anlegen und hat dabei Knochen in der Erde gefunden?
Jäger kennen sich oft sehr gut mit Anatomie aus, einfach weil sie die erlegten Tiere zerkleinern und verarbeiten. Einem Jäger würde ich deshalb zutrauen, zu erkennen, wenn er menschliche Knochen findet.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

15.10.2026 um 11:59
Zitat von moepensmoepens schrieb:Die "Märchenwiese" bezeichnet einen anderen Ort am Ottenberg, hunderte Meter weiter auf der anderen Seite des Flugplatzes. Der Name kommt daher dass sie tatsächlich märchenhaft schön ist.
Wo befindet sich denn diese Märchenwiese und der Hochsitz? Kannst du Stelle auf dieser Karte markieren und neu einstellen?

https://graphhopper.com/maps/?point=&point=49.324519%2C11.483239&profile=foot&layer=OpenStreetMap


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

16.10.2026 um 14:24
Am Montag wird es eine Pressekonferenz geben. Ich hoffe für die Familie dass sich alles aufklärt.

Empfehlung aus MZ News:
Cold Case Kerstin Langley gelöst? Polizei lädt zu Pressekonferenz
https://www.mittelbayerische.de/22218098


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 14:14
Leider nicht so ein toller Live Ticker wie bei Bild im Fabian-Prozess, aber immerhin:

https://www.tvaktuell.com/fall-kerstin-langley-die-pressekonferenz-im-liveticker-735540/


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 14:37
Die Mittelbayerische hat auch einen Liveticker:
https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/durchbruch-im-fall-kerstin-langley-kripo-hat-drei-verdaechtige-und-ein-gestaendnis-22238756


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 14:57
Ich bin erst durch die aktuelle Presse auf den Fall aufmerksam geworden.

Die Frau, die 2012 bereits den Fundort ansprach und von zwei getöteten Frauen sprach, war eine der drei Täter und hat gestanden:
Die tatverdächtige Frau habe bei einer Faschingsfeier einmal erzählt, ihr Ex-Mann habe zwei Frauen getötet. Daraufhin habe es schon erste Ermittlungen gegeben.
Die Frau habe ein umfangreiches Geständnis abgelegt und gezeigt, wo die Leiche vergraben worden sei. Zwei Örtlichkeiten, eine in Sulzbach-Rosenberg, dort sei die Beschreibung aber nicht so detailliert gewesen, wie beim anderen Ort in Kadenzhofen.
Die drei Beschuldigten hätten sich verabredet, Kerstin Langley zu töten. Der Staatsanwalt spricht von einem „Groll“ auf Langley, kann diesen aber nicht genauer beschreiben.

Die drei Beschuldigten seien mit Langley zusammengetroffen. Die weibliche Beschuldigte habe versucht, Langley zu erwürgen, vergeblich. Der Beschuldigte „A“ habe dann Langley zu tode gewürgt. Der weitere Beschuldigte soll eingeweiht gewesen sein, aber nicht mitgemacht haben. Die Leiche sei dann vergraben worden.
Quelle: https://www.tvaktuell.com/fall-kerstin-langley-die-pressekonferenz-im-liveticker-735540/

Da haben drei Menschen diese Tat geplant, begangen und all die fast zwanzig Jahre geschwiegen.
Was ist das für ein Umfeld.....


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 15:04
Damit ist nun auch endgültig klar, dass die Waffenkontrolle nicht weit weg, bei der zwei Behördenmitarbeiter erschossen wurden, in keinerlei Zusammenhang steht mit Kerstins Verschwinden und Tötung.

Ich finde es schlimm für die Angehörigen, dass der Fall 2012 schon beinahe gelöst worden wäre und sie dennoch 14 lange Jahre mehr auf Antworten warten mussten.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 15:08
Tatort im Mehrfamilienhaus im Süden Regensburgs

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von drei Verdächtigen aus, die Kerstin Langley 2007 getötet haben. Als Tatort steht ein unscheinbares Mehrfamilienhaus in Regensburg im Fokus. In der Wohnung eines schon verstorbenen Mannes soll die damals 39-Jährige zu Tode gekommen sein. Nur einer der drei Tatverdächtigen ist nach Informationen der Mediengruppe Bayern verhaftet worden.
Die Verdächtige meldete sich in diesem Jahr bei der Polizei Nittendorf. Später legte sie ein umfangreiches Geständnis ab; darunter auch der Ablageort im Landkreis Neumarkt. Er war faktisch 500 Meter von dem Ort entfernt, an dem die Polizei bereits 2012 suchte.
Es sei davon auszugehen, dass in den vergangenen 19 Jahren seit der Tat gesprochen worden sei. Fuchs bittet darum, dass sich Zeugen melden.
Quelle: https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/durchbruch-im-fall-kerstin-langley-kripo-hat-drei-verdaechtige-und-ein-gestaendnis-22238756

Nur 500 m entfernt vom damaligen Suchort.

Und es ist davon auszugehen, dass weitere Personen davon gewusst haben. Dass alle sich fast 20 Jahre bedeckt gehalten haben... bis auf die eine Täterin.


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 15:15
Es war also ein Landwirt der den entscheidenden Hinweis auf die sterblichen Überreste gab.

https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/durchbruch-im-fall-kerstin-langley-kripo-hat-drei-verdaechtige-und-ein-gestaendnis-22238756

Video mit Robert Fuchs


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 15:19
Hier eine kurze Zusammenfassung.

  • Bei den aufgefundenen sechs Knochen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die sterblichen Überreste von Kerstin Langley

  • Es gibt insgesamt drei Beschuldigte, die sich gemeinschaftlich verabredeten, Kerstin Langley zu töten. Als mögliches Motiv wurde genannt, dass alle drei Personen aus verschiedenen Gründen einen Groll gegen Kerstin Langley hegten. Aufgrund des Tatablaufs wird von einem gemeinschaftlichen Totschlag ausgegangen.

  • Die in der Pressekonferenz aufgeführten Beschuldigten sind der Lebensgefährte (C) von Kerstin Langley, der mittlerweile verstorben ist, die Ex-Frau (B) des verstorbenen Lebensgefährten von Kerstin und und ein damaliger Mitbewohner (A) der Ex-Frau.

  • Gemäß der Schilderung in der Pressekonferenz hatte die B versucht Kerstin Langley zu erwürgen. Nachdem diese es nicht schaffte übernahm A die weitere Tatausführung und töte letztendlich Kerstin. C soll nicht direkt bei der Tatausführung involviert gewesen sein, hat aber von dem Vorhaben gewusst.

  • A, ein 66-jähriger Mann, sitzt derzeit in Untersuchungshaft und hat sich noch nicht zur vorgeworfenen Tat geäußert. Gegen die B, eine 56-jährige Frau, besteht ebenfalls ein Haftbefehl, der jedoch, aufgrund des abgelegten Geständnisses und der daraus zu verneinenten Fluchtgefahr, ausgesetzt wurde.

  • Weiterhin wurde bekannt, dass die B auch die Mitteilerin war, welche den Fundort der Leiche preis gab, was zu den anschließenden Grabungen führte. Der Fund der sterblichen Überreste wurde durch einen während der Grabungen hinzustoßenden Landwirt begünstigt, der sich an von ihm gemachte Beobachtungen erinnern konnte, die sich ungefähr zur Tatzeit ereigneten. Diese Präzisierung der Grabungsörtlichkeit führte letztendlich zum Auffinden der bisher sechs gefundenen Knochen.

  • Weiterhin starten die Ermittler einen weiteren Zeugenaufruf, da davon ausgegangen wird, dass noch weitere Personen über den Tatablauf oder der Ablage der Leiche informiert waren.



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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 15:41
Zitat von AnGeAnGe schrieb:Da haben drei Menschen diese Tat geplant, begangen und all die fast zwanzig Jahre geschwiegen.
Die Betonung liegt auf "fast". Totschlag wäre nach 20 Jahren verjährt. Ein Geständnis nach 19 Jahren ist für mich schwer nachvollziehbar. Entweder jemand ist so abgebrüht, dass er für immer schweigt, oder er ist es eben nicht und gesteht gleich oder vielleicht, nachdem es einige Zeit innerlich genagt hat. Aber so kurz vor der Verjährung?


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Kerstin Lee Langley - seit 2007 in Regensburg vermisst

19.10.2026 um 15:47
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Die Betonung liegt auf "fast". Totschlag wäre nach 20 Jahren verjährt. Ein Geständnis nach 19 Jahren ist für mich schwer nachvollziehbar. Entweder jemand ist so abgebrüht, dass er für immer schweigt, oder er ist es eben nicht und gesteht gleich oder vielleicht, nachdem es einige Zeit innerlich genagt hat. Aber so kurz vor der Verjährung?
Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher: Obwohl Totschlag normalerweise nach 20 Jahren verjährt - dieser Fall liegt anders
Quelle: https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/durchbruch-im-fall-kerstin-langley-kripo-hat-drei-verdaechtige-und-ein-gestaendnis-22238756 (Video)

In dem Video sagt Thomas Rauscher, dass die Frist neu beginnt mit dem Tatverdacht und dass die vermutlichen Täter bereits zuvor als Tatverdächtige geführt wurden.

Generell scheint es ein problematisches Umfeld gewesen zu sein, jedenfalls zeigt der XY-Beitrag das so (Drogen, Alkohol, Gewalt).
Es haben wahrscheinlich mehrere Menschen davon gewusst und nichts gesagt.

Warum die Tatverdächtige/Hinweisgeberin damals nicht noch mal präzisiert hat, als ermittelt wurde..... und was für Gruppendynamiken da herrschten.. interessant wäre, wann der verstorbene Täter starb.


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