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Undenheim bei Mainz: Unbekannte Tote gefunden.

66 Beiträge, Schlüsselwörter: Frau, Leiche, Verbrannt, Frauenleiche, Mainz, Undenheim, Feldweg, Schornsheim

Undenheim bei Mainz: Unbekannte Tote gefunden.

18.02.2014 um 13:47
Polizei 18.02.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Untersuchung des Autos dauert an


Von Alexandra Eisen

MAINZ / UNDENHEIM / GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Das entscheidende Wort heißt „Täterwissen“. Kein Detail darf an die Öffentlichkeit gelangen, das allein der Täter wissen kann und im Fall einer Aussage als Beweis für dessen Schuld gelten kann. Das gilt für die Frage, wie die junge Frau zu Tode gekommen ist ebenso wie für den Ort in Mainz, an dem ihr Wagen am Montagnachmittag gefunden worden ist.

Polizei und Staatsanwaltschaft erhoffen sich durch die kriminaltechnische Untersuchung des Wagens weitere Hinweise auf Tat und Täter. „Es wird aber mindestens acht Tage dauern, bis uns Ergebnisse vorliegen“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth am Dienstagvormittag im Gespräch mit dieser Zeitung.


Obduktion ist abgeschlossen

Abgeschlossen ist die Obduktion der Leiche, sie sei, so Mieth, von der Staatsanwaltschaft freigegeben worden.

Der dringend tatverdächtige 27-jährige Freund des Opfers, der am Freitag festgenommen wurde und seit Samstag in Untersuchungshaft sitzt, hat sich bislang nicht mehr geäußert. Bei der letzten Vernehmung am Samstag durch den Haftrichter hatte er bestritten, seine schwangere Freundin getötet zu haben. „Das ist der Stand der Dinge. Er wird anwaltlich vertreten, wir vernehmen ihn nicht täglich“, so Mieth. Ob der Mann vorbestraft oder anderweitig polizeibekannt ist, dazu wollte Mieth nichts sagen. „Dies ist für unsere Ermittlungen auch nicht bedeutend“, so der Leitende Oberstaatsanwalt.

Wollte das Opfer mit dem Freund reden?

Der 27-Jährige lebt im pfälzischen Rockenhausen. Dorthin fuhr die 25-Jährige am Dienstag, offensichtlich um mit ihm über ihre kriselnde Beziehung zu sprechen. Es spricht viel dafür, dass sie dort auch ankam: Das Auto des Opfers, ein grauer Renault Megane mit Groß-Gerauer Kennzeichen, war einer Polizeistreife zufällig am Dienstagabend auf einem Schwimmbad-Parkplatz in Rockenhausen aufgefallen. Nach einem Abgleich der Halterdaten, die sich als korrekt herausstellten, gab es zu diesem Zeitpunkt jedoch keinen Anlass, weiter zu ermitteln.

Nachdem das Fahrzeug am Montag in Mainz aufgetaucht ist, stellt sich nun die Frage, ob die junge Frau in Rockenhausen getötet und vom Täter in ihrem Auto nach Undenheim transportiert worden ist? Dorthin war Leiche gebracht und auf einem Feldweg in Brand gesteckt worden.


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/polizei/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim-untersuchung-des-autos-dauert-an_1...


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18.02.2014 um 14:19
Zitat aus AZ:
Nachdem das Fahrzeug am Montag in Mainz aufgetaucht ist, stellt sich nun die Frage, ob die junge Frau in Rockenhausen getötet und vom Täter in ihrem Auto nach Undenheim transportiert worden ist? Dorthin war Leiche gebracht und auf einem Feldweg in Brand gesteckt worden.

M.E. ist es genau so gewesen. Die Leiche mußte verschwinden und das Auto auch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es am MZ-Hbf gefunden wurde. So konnte der TV gleich wieder mit dem Zug heimfahren und hätte man die Leiche nicht gefunden, so hätte man vermuten können, dass das Opfer mit dem Zug nach "Nirgendwo" gefahren ist.

Bis sicher, dass die KP genau das findet was sie im Auto vermuten.


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18.02.2014 um 19:38
bitte bitte die doppelte strafe für den täter, schließlich war sie schwanger :(


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18.02.2014 um 22:00
@SecretLetter
bin auch dafür.....


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Vernazza2013
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05.03.2014 um 10:25
Rhein-Main 05.03.2014
Undenheim: Getötete Frau aus Gustavsburg - Verdächtiger schweigt, Staatsanwaltschaft auch

UNDENHEIM / GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Was hat die Auswertung der Spuren ergeben? War er’s oder war er’s nicht? Warum musste die junge Frau sterben? Wie kam sie zu Tode?

Solche Fragen stellen sich viele Menschen, denen der Fall nicht aus dem Kopf geht. Im rheinhessischen Undenheim, wo am Morgen des 13. Februar der bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leichnam der jungen Frau gefunden wurde. Im rechtsrheinischen Ginsheim-Gustavsburg, wo sie bei ihrer Mutter wohnte und der Geburt ihres eigenen Kindes entgegensah: Die 25-Jährige war schwanger, als sie umgebracht wurde. Warum erfährt man nichts Neues mehr zum Stand der Ermittlungen, nachdem die Polizei am 14. Februar einen dringend Tatverdächtigen festnahm, einen 27-Jährigen aus Rockenhausen, der mit dem Opfer liiert war? Vor allem aus zwei Gründen:

Erstens: Stichwort Täterwissen

In Krimis mag zwar manchmal ein anderer Eindruck entstehen, weil die Fernsehkommissare auf offener Bühne agieren, aber ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ist grundsätzlich nicht-öffentlich. Allein die zuständige Staatsanwaltschaft bestimmt, welche Informationen sie herausgibt, wie sie auf Fragen seitens der Medien antwortet. Der Gedanke dahinter ist einleuchtend: Die Arbeit der Ermittler, sprich: der Polizei, soll nicht behindert, die Person des Beschuldigten, dessen Täterschaft ja noch lange nicht erwiesen ist, geschützt werden.

Im Fall des Leichenfunds von Undenheim erteilte die Mainzer Staatsanwaltschaft von Anfang an nur sehr zurückhaltend Auskünfte – nach der Festnahme des 27-Jährigen ließ der Mainzer Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth dann so gut wie gar nichts mehr verlauten zum aktuellen Stand der Ermittlungen.

Wie wurde die junge Frau umgebracht, was verrät das Ergebnis der Obduktion über die Todesursache? Was ist mit dem Auto der 27-Jährigen, an dessen Steuer zuletzt der Täter gesessen haben dürfte, nachdem er die Leiche in Undenheim deponiert und versucht hatte sie zu verbrennen? Erst am 16. Februar wurde der Wagen in Mainz entdeckt – aber wo genau? Gab es in dem Fahrzeug Spuren des Verbrechens? All diese Fragen prallen bislang von Mieth ab.

Weil er es mit einem Verdächtigen zu tun hat, der seine Unschuld beteuert, ansonsten aber bislang konsequent schweigt. Das entscheidende Stichwort lautet: Täterwissen. Nur der Täter weiß, wie er sein Opfer tötete, wo er das Auto parkte. Jedes Detail dazu, das vorzeitig in die Öffentlichkeit gelangte, würde es erheblich erschweren, den Beschuldigten jetzt oder später als Angeklagten vor Gericht dazu zu bringen, Täterwissen zu offenbaren und so zu überführen.

Zweitens: Stichwort Mord

Auch vom Verdächtigen selbst ist nicht das Geringste zu hören, seitdem er am 15. Februar in der Untersuchungshaft verschwand. Sollte er tatsächlich unschuldig sein, ist vorerst alles gesagt: Vor dem Ermittlungsrichter hatte der 27-Jährige bekräftigt, er habe mit dem Verbrechen nichts zu tun.
Gegen ihn spricht unter anderem, dass er mit der Getöteten eine Beziehung hatte, die zudem zerrütet gewesen sein soll, und dass der Pkw der 25-Jährigen kurz vor ihrem Tod in der Nähe seiner Wohnung in Rockenhausen gesehen wurde.

Sollte er also schuldig sein, wird ihm sein Verteidiger höchstwahrscheinlich strengstes Stillschweigen auferlegt haben: Um zu vermeiden, das er ungewollt Täterwissen preisgibt, vor allem aber, um der Staatsanwaltschaft keine Argumente zu liefern, die eine Mordanklage begründen würden (siehe Kasten).
Bislang reicht die Indizien- und Spurenlage nur für den Vorwurf des Totschlags. Es läge im ureigensten Interesse des 27-Jährigen, dass das auch bei einer Anklage so bleibt: Die Mindeststrafe für Totschlag beträgt fünf Jahre – für Mord lebenslänglich.

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rhein-main/undenheim-getoetete-frau-aus-gustavsburg-verdaechtiger-schweigt-staa...


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11.03.2014 um 12:39
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/polizei/undenheim-getoetete-frau-aus-gustavsburg-staatsanwaltschaft-kaiserslaut...


Polizei 11.03.2014
Undenheim: Getötete Frau aus Gustavsburg - Staatsanwaltschaft Kaiserslautern übernimmt


Von Alexandra Eisen

UNDENHEIM / GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Die 25-jährige Frau aus Ginsheim-Gustavsburg, deren verkohlte Leiche am 13. Februar im rheinhessischen Undenheim gefunden worden war, ist vermutlich im Raum Rockenhausen getötet worden. Das sagte Oberstaatsanwalt Hans Bachmann von der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, im Gespräch mit dieser Zeitung. Seine Behörde hat den Fall deshalb übernommen.

Im Raum Rockenhausen lebte zum Tatzeitpunkt der Freund der jungen Frau. Er wird dringend verdächtigt, seine Freundin, die zum Tatzeitpunkt schwanger war, getötet zu haben. Am 14. Februar wurde der 27-Jährige festgenommen, er bestreitet jedoch die Tat. „An diesem Sachstand hat sich nichts geändert“, so Bachmann.


Schon früh war die zunächst zuständige Staatsanwaltschaft Mainz davon ausgegangen, dass der Fundort der Leiche nicht der Tatort ist. Der Wagen des Opfers war zwei Tage vor dem Leichenfund noch in Rockenhausen gesehen worden und wurde schließlich vier Tage nach dem grausamen Fund in Mainz entdeckt. Bislang wurde vermutet, dass der Täter die getötete Frau in deren Wagen nach Undenheim transportiert hat um die Leiche dort zu verbrennen und die Spuren zu verwischen.

Welche Spuren die Ermittler im Auto des Opfers gefunden haben und wie die Frau zu Tode kam ist weiterhin nicht bekannt. Weil es sich um Täterwissen handelt, äußert sich die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, wie schon zuvor die Kollegen aus Mainz, nicht zu Details.


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13.03.2014 um 19:41
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/fall-undenheim-gegen-tatverdaechtigen-wird-bereits-in-toetungsdelikt...


Rhein-Main 13.03.2014

Fall Undenheim: Gegen Tatverdächtigen wird bereits in Tötungsdelikt in Disko "Europalace" ermittelt


Von Wolfgang Degen und Alexandra Eisen

REGION - Am Morgen des 13. Februar wurde im rheinhessischen Undenheim die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche einer jungen Frau gefunden. Unter dem Verdacht, seine schwangere Freundin getötet zu haben, sitzt seit dem 15. Februar ein 27-Jähriger aus dem nordpfälzischen Rockenhausen in Untersuchungshaft.

Er bestreitet, die 25-Jährige aus Ginsheim-Gustavsburg getötet zu haben. Tatort war vermutlich Rockenhausen.

Gegen den dringend Tatverdächtigen ist nach Informationen dieser Zeitung ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden anhängig: Der Verdacht hier lautet auf gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge. Der Verdacht richtet sich noch gegen weitere Beschuldigte.


Körperliche Auseinandersetzung zwischen Gästen und Türstehern

Hintergrund ist eine Auseinandersetzung vom 11. Mai 2013 in der Disko „Europalace“ im Stadtteil Kastel. Der 27-Jährige arbeitete dort als Türsteher. Am frühen Morgen des 11. Mai hatten drei spätere Opfer, alle alkoholisiert, zunächst einen Streit mit dem Sicherheitspersonal im Bereich der Bar. Das Geschehen verlagerte sich dann ins Freie, wo es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit den Türstehern kam.

Eines der Opfer, ein 25-jähriger Kanadier, wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungswagen in die Zahnklinik eingeliefert werden musste. Zurück in Kanada soll der Mann dann an Folgen der in Kastel erlittenen Verletzungen verstorben sein, so die Information an die Staatsanwaltschaft.

Mit Blick auf das schwerer wiegende Tötungsdelikt und die dort zu erwartende Strafe im Falle einer Verurteilung soll das Ermittlungsverfahren gegen den 27-Jährigen in Wiesbaden vorläufig eingestellt werden.

Die Frage, ob der Tatverdächte bereits polizeibekannt ist, stellte diese Zeitung bereits kurz nach der Verhaftung des 27-Jährigen. „Dies ist für unsere Ermittlungen nicht bedeutend“, sagte der damals noch zuständige Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth. Weiter wollte er sich nicht äußern.


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07.05.2014 um 10:51
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-nierstein-oppenheim/undenheim/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim...


Undenheim 06.05.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Staatsanwaltschaft Kaiserslautern erhebt Anklage gegen 27-Jährigen
Von Andreas Trapp

MAINZ / UNDENHEIM / GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Nach Angaben des SWR hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern Anklage gegen den 27-jährigen Mann erhoben, der am 11. Februar seine zwei Jahre jüngere, schwangere Freundin umgebracht und im rheinhessischen Undenheim verbrannt haben soll.


Seit Februar sitzt der aus Rockenhausen stammende Mann in Untersuchungshaft. Noch im Sommer soll der Prozess gegen ihn vor dem Landgericht Kaiserslautern beginnen.


Wohl Beziehungstat

Das Verbrechen sei als Beziehungstat einzustufen, hatte der Mainzer Leitende Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth im Februar erklärt. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der 27-Jährige seine Freundin in Rockenhausen erstickt, nach Undenheim transportiert und schließlich verbrannt haben.

Der Mann bestreitet bislang alle Vorwürfe.


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08.05.2014 um 07:32
Solche Leute wie dieser sind echt eine Gefahr für die Gesellschaft. Enormes Gewaltpotential was da nicht unter Kontrolle gebracht werden kann.

Zum Glück haben die Beweise/Indizien zur Anklage gereicht.

Danke für die Artikel.


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09.05.2014 um 11:11
Gerne, hier noch ein Artikel in dem näher auf den Tathergang eingegangen wird.



http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/polizei/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim-anklage-wegen-mordes-erhoben_14117...



Polizei 07.05.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Anklage wegen Mordes erhoben
Von Alexandra Eisen

MAINZ / UNDENHEIM / GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern erhebt gegen den 27-jährigen Mann, der in der Nacht zum 11. Februar seine schwangere Ex-Freundin aus Ginsheim-Gustavsburg getötet haben soll, Anklage wegen Mordes.


Der Leitende Oberstaatsanwalt Udo Gehring sagte am Mittwoch im Gespräch mit dieser Zeitung: „Drei Mordmerkmale sind gegeben: Heimtücke, niedrige Beweggründe sowie Tötung zur Ermöglichung einer Straftat.“


Verfahren soll noch in diesem Jahr eröffnet werden

Das letzte Merkmal bezieht sich auf die Schwangerschaft des Opfers. Der durch die Tötung der Frau ebenfalls verursachte Schwangerschaftsabbruch gilt in diesem Fall als Straftat.

Die Anklageschrift wurde bereits zugestellt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Verfahren gegen den 27-Jährigen noch in diesem Jahr eröffnet wird.

Laut Anklageschrift hat der Mann seine ehemalige Freundin, die am 11. Februar für ein Gespräch zu ihm an seinen Wohnort Rockenhausen gefahren war, in deren Fahrzeug erstickt. Danach fuhr er ins rheinhessische Undenheim, wo er die Leiche an einem Feldweg in Brand steckte. Das Auto des Opfers parkte er anschließend in Mainz, wo es am 18. Februar von der Polizei entdeckt wurde.

Der Tatverdächtige wurde am 14. Februar festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. „Er äußert sich weiterhin nicht zur Tat und bestreitet sie weiterhin“, so Udo Gehring. Nun droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.


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23.06.2014 um 10:39
Undenheim 23.06.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Prozessauftakt in Kaiserslautern

UNDENHEIM / KAISERSLAUTERN - Vor dem Landgericht Kaiserslautern muss sich von Montag an ein 28-jähriger Mann verantworten, der in der Nacht zum 11. Feburar 2014 seine schwangere Freundin im rheinhessischen Undenheim getötet und verbrannt haben soll. Laut Staatsanwaltschaft bestreitet der Angeklagte aus der Nordpfalz die Tat.


"Drei Mordmerkmale sind gegeben: Heimtücke, niedrige Beweggründe sowie Tötung zur Ermöglichung einer Straftat“, hatte der Leitende Oberstaatsanwalt Udo Gehring im Gespräch mit dieser Zeitung im Mai gesagt.


Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Disco-Türsteher mit seiner Freundin in einem sozialen Netzwerk verabredet hatte. Auf einem Parkplatz in Rockenhausen (Donnersbergkreis) soll es im Wagen der 25-jährigen Frau aus Ginsheim-Gustavsburg zu einer Aussprache gekommen sein.

Mit Benzin übergossen und angezündet

Dann habe der 28-Jährige seine Freundin erstickt, weil er das mutmaßlich gemeinsame Kind nicht wollte. Nach den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte die Leiche im Kofferraum nach Undenheim gefahren haben. Dort habe er die Tote mit Benzin übergossen und angezündet. Das Auto parkte er anschließend in Mainz, wo es am 18. Februar von der Polizei entdeckt wurde.

Eine Spaziergängerin fand die Leiche später auf einem Feldweg. Der Angeklagte sitzt seit 14. Februar in Untersuchungshaft.


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-nierstein-oppenheim/undenheim/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim...


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23.06.2014 um 13:17
Undenheim 23.06.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Prozessauftakt in Kaiserslautern

UNDENHEIM / KAISERSLAUTERN - Am ersten Verhandlungstag im Prozess um die Tötung einer schwangeren junge Frau aus Ginsheim-Gustavsburg hat der angeklagte 28-Jährige am Montag geschwiegen.



Die Anklage der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gegen den Mann aus dem pfälzischen Rockenhausen (Donnersbergkreis) lautet auf Mord.

Der 28-jährige Angeklagte schweigt und bestreitet weiterhin, in der Nacht zum 11. Februar seine schwangere Ex-Freundin getötet und die Leiche danach verbrannt zu haben. Neun Verhandlungstage sind vor dem Landgericht Kaiserslautern im Mordprozess gegen den Diskotheken-Türsteher terminiert.


70 Zeugen sollen gehört werden

Insgesamt sollen 70 Zeugen gehört werden. Zum Prozessauftakt sollte die Mutter des 25 Jahre alten Opfers befragt werden. Sie kann von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen.
Laut Anklage hatte sich der 28-Jährige über den Messengerdienst WhatsApp in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar mit seiner schwangeren Ex-Freundin auf dem Parkplatz am Rockenhausener Natur-Erlebnisbad verabredet, um sich auszusprechen. Diesen einsamen Platz am Ortsrand soll er bewusst ausgewählt haben, um die Frau „aus dem Hinterhalt unbemerkt in deren Fahrzeug anzugreifen und töten zu können“, so der Pressesprecher und Vorsitzende Richter am Landgericht Kaiserslautern, Michael Stiefenhöfer.

Als die beiden im Auto der Frau saßen, soll der 28-Jährige die Schwangere erstickt haben. Sowohl die Frau als auch der Mann sollen es für möglich gehalten haben, dass der Angeklagte der Erzeuger des Kindes ist. Mordmotiv ist laut Staatsanwaltschaft unter anderem, dass sich der Angeklagte zu jung für ein Leben mit einem Kind gefühlt habe und sich „seine Zukunft nicht habe verbauen lassen wollen“. Ein weiterer Grund für die Tat: Der Mann wollte sich nicht binden, habe weiterhin Beziehungen zu anderen Frauen unterhalten wollen.

Im Kofferraum nach Undenheim

Der Angeklagte soll die Leiche der Frau noch in der Nacht im Kofferraum ihres Fahrzeuges ins rheinhessische Undenheim transportiert haben, wo er sie am Rand eines Feldes mit Benzin übergossen und angezündet hat um Spuren zu verwischen. Eine Spaziergängerin fand die verkohlte Leiche am 13. Februar. Das Auto der Frau wurde fünf Tage später in Mainz gefunden.

Der Verdacht der Ermittler fiel schnell auf den Ex-Freund der Frau, der am 14. Februar festgenommen wurde und seitdem in Untersuchungshaft sitzt. Der Mann ist für die Polizei kein Unbekannter. Bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ist ein Ermittlungsverfahren gegen ihn anhängig, weil er als Türsteher der Disco „Europalace“ im Stadtteil Kastel im Mai 2013 einen Gast bei einer Prügelei so schwer verletzt haben soll, dass dieser später an den Folgen gestorben ist.

Im aktuelle Fall steht für den Leitenden Oberstaatsanwalt Udo Gehring steht fest: „Drei Mordmerkmale sind gegeben: Heimtücke, niedrige Beweggründe sowie Tötung zur Ermöglichung einer Straftat.“ Das sagte er im Vorfeld des Prozesses im Gespräch mit dieser Zeitung. Das letzte Merkmal bezieht sich auf die Schwangerschaft des Opfers – die durch die Tötung der Mutter verursachte Tötung des Embryos gilt ebenfalls als Straftat.


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-nierstein-oppenheim/undenheim/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim...


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23.06.2014 um 15:58
spökenkiekerin schrieb: Mordmotiv ist laut Staatsanwaltschaft unter anderem, dass sich der Angeklagte zu jung für ein Leben mit einem Kind gefühlt habe und sich „seine Zukunft nicht habe verbauen lassen wollen“.
Unglaublich, lieber jemanden töten als ein Kind haben? Wenn das kein niederer Beweggrund ist ... einfach traurig und in meiner direkten Umgebung ...


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Undenheim bei Mainz: Unbekannte Tote gefunden.

23.06.2014 um 18:56
er wollte sich die zukunft nicht verbauen, deshalb habe er getötet.

ist die zukunft jetzt besser?


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23.06.2014 um 19:49
Danke @spökenkiekerin für die Artikel :)


Krass fand ich auch der Anklagepunkt der StAw
spökenkiekerin schrieb:Mordmotiv ist laut Staatsanwaltschaft unter anderem, dass sich der Angeklagte zu jung für ein Leben mit einem Kind gefühlt habe und sich „seine Zukunft nicht habe verbauen lassen wollen“. Ein weiterer Grund für die Tat: Der Mann wollte sich nicht binden, habe weiterhin Beziehungen zu anderen Frauen unterhalten wollen.
Wenn sich dies im Laufe des Prozesses bestätigen sollte, dann lautet das Motto: Spaß haben: ja, Verantwortung: nein. Erbärmlich.
Allerdings scheint sich die StAw sehr sicher zu sein, denn der Prozeß hat ja schon begonnen, nach gerade mal 4 Monaten, die möglichen 6 Monate wurde also nicht ausgenutzt.
Bin gespannt, wie sich der Fall weiter entwickelt im Laufe des Prozesses, vielleicht bekommen wir ja doch den einen oder anderen Fortschritt in der Presse mitgeteilt.

Was ich wichtig fand und weil diese Frage letztens auch in einem anderen Thread behandelt wurde, ist die Aussage
spökenkiekerin schrieb:Im aktuelle Fall steht für den Leitenden Oberstaatsanwalt Udo Gehring steht fest: „Drei Mordmerkmale sind gegeben: Heimtücke, niedrige Beweggründe sowie Tötung zur Ermöglichung einer Straftat.“ Das sagte er im Vorfeld des Prozesses im Gespräch mit dieser Zeitung. Das letzte Merkmal bezieht sich auf die Schwangerschaft des Opfers – die durch die Tötung der Mutter verursachte Tötung des Embryos gilt ebenfalls als Straftat.
Es ist also durchaus so, daß auch die Tötung des Kindes einbezogen wird.
Hier gibt es ja noch einen ähnlichen Fall, den ich eher zufällig entdeckt habe, wo eine junge Frau im 7. Monat vom Kindsvater mutmaßlich getötet wurde. Dort kam diese Frage auf.
Schlimm sowas.


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26.06.2014 um 15:58
Rhein-Main 26.06.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Angeklagter nicht der Vater des ungeborenen Babys
Von Lea Mittmann und Andreas Trapp

KAISERSLAUTERN - Spektakuläre Zeugenaussage im Prozess nach dem Fund der verbrannten Frauenleiche im rheinhessischen Undenheim: Der Angeklagte vor Gericht in Kaiserslautern ist nicht wie bisher vermutet der Vater des ungeborenen Kindes des schwangeren Opfers.


Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern sei das Opfer um ihren Geburtstag im September 2013 einen One-Night-Stand mit ihrem Ex-Freund eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Frau aus Ginsheim-Gustavsburg die Pille aufgrund ihres Kinderwunsches abgesetzt. In dieser Nacht sei sie von dem 28-jährigen Ex-Freund geschwängert worden. Ein Vaterschaftstest belegt dies.




Von der Schwangerschaft erfuhr der Ex-Freund, der aus dem Raum Frankfurt stammt, jedoch erst über Facebook. "Mit mir hatte sie nie direkt darüber gesprochen", erklärte der Ex-Freund, der am Donnerstag als Zeuge vor Gericht geladen war. Es sei auch nie die Rede davon gewesen, dass er der Vater sein könnte. Ihr Wunsch war es, ein Kind von dem jetzt angeklagten mutmaßlichen Mörder zu bekommen.

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim-angeklagter-nicht-der-vater-des...


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27.06.2014 um 13:45
Rhein-Main 26.06.2014
Verbrannte Frauenleiche in Undenheim: Angeklagter nicht der Vater des ungeborenen Babys
Von Lea Mittmann

KAISERSLAUTERN / UNDENHEIM / GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Der 28-Jährige, der sich wegen dem gewaltsamen Tod seiner schwangeren Ex-Freundin vor dem Landgericht Kaiserslautern verantworten muss, war nicht der Vater des ungeborenen Kindes. Dies wurde am Donnerstag im Prozess um den Fund der verbrannten Frauenleiche in Undenheim bekannt.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den aus Rockenhausen stammenden Emanuel K. Anklage wegen Mordes erhoben. Motive dafür sind laut Staatsanwaltschaft „Heimtücke, niedrige Beweggründe sowie Tötung zur Ermöglichung einer Straftat“, womit die Tötung des ungeborenen Kindes gemeint ist, hinzu kam am Donnerstag von der Anklage der Vorwurf der Habgier: Emanuel K. habe getötet, um Unterhaltszahlungen zu vermeiden.


Ergebnis eines Vaterschaftstests

Der griechischstämmige Mann war davon ausgegangen, der Vater des Kindes zu sein. Diese Vermutung wurde am zweiten Verhandlungstag von den geladenen Zeugen untermauert –, bis ein anderer Ex-Freund der Getöteten in seiner Aussage das Ergebnis eines Vaterschaftstests, über das ihn die Kripo Mainz informiert hatte, bekannt gab: „Ich bin der Kindsvater“.

Von der Schwangerschaft seiner 25-jährigen Ex-Freundin hatte der drei Jahre ältere Frankfurter auf Facebook erfahren. „Es war nie die Rede davon, dass ich der Vater bin.“ Doch irgendwann habe er selbst den Verdacht gehegt nach einem One-Night-Stand im September 2013. „Das haut nicht hin“, habe ihm Susanne M. geantwortet.

Sie habe sich stattdessen „von Herzen gewünscht“, dass Emanuel K. der Vater sei, betonte eine Freundin der Getöteten bei ihrer Zeugenaussage. Susanne M. habe bewusst die Pille abgesetzt, um mit dem Angeklagten ein Baby zu bekommen. Der wollte die Beziehung zu der 25-Jährigen geheim halten, von der Existenz einer weiteren Frau in seinem Leben habe Susanne M. gewusst. Er habe gesagt, dass er nur mit ihr zusammen sei, „weil sie sein Alibi für die Europalace-Schlägerei ist.“

Türsteher im Europalace

Gegen den Angeklagten ist ein Ermittlungsverfahren anhängig, weil er als Türsteher der Disco im Wiesbadener Stadtteil Kastel im Mai 2013 einen Gast so schwer verletzt haben soll, dass dieser später gestorben ist. Seine Freundin habe ihm gedroht: Trenne er sich von ihr, werde sie ihn belasten.

„Bring das Kind um, dann können wir wieder glücklich werden“, habe der Angeklagte Susanne M. über WhatsApp mitgeteilt, zitierte eine andere Freundin der Getöteten aus ihrer Erinnerung. Er habe immer wieder betont, dass seine Zeugungsfähigkeit ohnehin eingeschränkt sei – „wegen der Mittelchen, die er im Fitnesstraining nimmt.“ „Für Susanne gab es keine Zweifel, dass er der Vater ist“, betonte die Freundin: „Sie hat ihn geliebt“, es sei ihr niemals ums Geld gegangen, vielmehr habe sie sich einfach gewünscht, dass er Interesse an dem Baby zeige, doch dieser habe nur von „dem Ding“ gesprochen. Susanne M. habe sich schon Gedanken über einen griechischen Namen für das Baby gemacht, sagte eine weitere Freundin aus. Der Angeklagte verfolgte die Verhandlung mit fahlem Gesicht und dem immer gleichen Ausdruck.

In den Zeugenstand gerufen wurde auch ein ehemaliger Arbeitskollege des Angeklagten, der ihn in der Nacht zum 11. Februar, in der Susanne M. ermordet, mit Benzin übergossen und verbrannt worden war, in Mainz abgeholt hat, um ihn mit dem Auto nach Hause zu bringen. „Im Auto sagte er: ,Hier riecht es verbrannt‘, doch ich habe ich es nicht gemerkt, denn ich kann nicht riechen“, sagte der 36-Jährige, der betonte, dass der Angeklagte dies eigentlich nicht gewusst haben könne. Ein anderer Freund des Angeklagten, der bei dessen Festnahme am 14. Februar dabei war, belastete Emanuel K. durch die Aussage, er habe –, nachdem seine offizielle Freundin von Susanne und dem Baby erfahren hatte – ihm per WhatsApp geschrieben, sein „Trainer“ werde das für ihn „klären“. Ob es hier eine Spur gibt, wollte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage dieser Zeitung aus Verfahrensgründen nicht kommentieren.

Die Verhandlung wird am Montag, 30. Juni fortgesetzt.



http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/rhein-main/verbrannte-frauenleiche-in-undenheim-angeklagter-nicht-der-vater-d...


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27.06.2014 um 18:36
@spökenkiekerin
Danke für die Artikel :)

Beim letzten, der ja sehr ausführlich berichtet, ist mir - ehrlich gesagt - anders geworden.
Wenn die zitierten Worte tatsächlich so geschrieben oder gefallen sind... Unglaublich. "Das Ding", da fehlen mir echt die Worte. Ich schreibe auch lieber nicht, was ich darüber denke...

Bin mal gespannt, wie es am Montag weiter geht. Hoffe, es wird dann auch wieder in der Zeitung berichtet.


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18.07.2014 um 15:29
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-rhein-selz/undenheim/undenheimer-mordprozess-angeklagter-zu-gutach...

Undenheim 17.07.2014
Undenheimer Mordprozess: Angeklagter zu Gutachter: Habe mit Tod von Susanne M. nichts zu tun
Von Frank Schmidt-Wyk

UNDENHEIM/GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Emmanuel K. schweigt weiter. Dennoch: Am 6. Verhandlungstag im Mordprozess vor dem Landgericht Kaiserslautern erfuhr die Öffentlichkeit am Donnerstag. Genaueres darüber, wie der 28-Jährige Angeklagte die Dinge sieht – anhand des Berichts eines forensischen Psychiaters, mit dem sich K. ausgiebig unterhalten hatte.


Wie berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft dem griechischstämmigen Mann aus dem pfälzischen Rockenhausen vor, in der Nacht zum 11. Februar die 25-jährige Susanne M. aus Ginsheim-Gustavsburg ermordet zu haben. Tatort war laut Anklage ein Parkplatz in Rockenhausen, wo er die junge Frau in einen Hinterhalt lockte und in ihrem Auto strangulierte. Später soll er die Tote auf einem Feld nahe des rheinhessischen Undenheim angezündet haben. Spaziergänger entdeckten die verkohlte Leiche am Morgen des 13. Februar.


In der 20. Woche schwanger

Das Tatmotiv: Emmanuel K. habe sich seine Zukunft nicht durch eine Vaterschaft verbauen wollen. Susanne M. hatte sexuelle Kontakte zu ihm gehabt und war schwanger, als sie starb. Dass er der Vater sein könnte, hielten offenbar beide für möglich – ein Irrtum, wie sich am zweiten Prozesstag überraschend herausgestellt hatte.

Laut dem erschütternden Bericht der Mainzer Gerichtsmedizinerin, die noch am 13. Febraur die Leiche obduziert hatte, befand sich die junge Frau etwa in der 20. Schwangerschaftswoche. Wahrscheinlich sei sie erstickt worden – Genaueres lasse sich aus gerichtsmedizinischer Sicht nicht zur Tat sagen, weil der Leichnam nahezu vollständig verbrannt gewesen sei.

Kratzspuren an der Fahrertür

Ein Kriminaltechniker beschrieb dem Gericht massive Kratzspuren, die er an der Fahrertür des Auto der Getöteten gefunden hatte. Außerdem sei die Armlehne weggebrochen gewesen. Als ob ein heftiger Kampf auf dem Fahrersitz stattgefunden hätte, so der Kriminalist.

Emmanuel K. betrieb Kraftsport – passend dazu machte der psychiatrische Gutachter bei ihm „narzistische Persönlichkeitsmerkmale“ aus – aber keine irgendwie geartete Störung. „Ein psychisch gesunder Mensch“, konstatierte der Experte. Falls K. der Täter gewesen sei, sei er überlegt vorgegangen, Hinweise auf eine „affektive Entladung“ gebe es nicht. Ihm gegenüber habe der Angeklagte betont, mit dem Tod von Susanne M. nichts zu tun zu haben. Er habe sie 2012 durch seinen Nebenjob als Türsteher der Disko „Europalace“ in Mainz-Kastel kennengelernt, ihre Beziehung sei jedoch rein sexueller Natur gewesen. Die Schwangerschaft sei zwischen ihnen zwar Thema gewesen, er habe aber gewusst, dass er nicht der Vater sei. Eine für den Abend des 10. Februar geplante Aussprache habe er kurzfristig abgesagt.

Am Donnerstag kommender Woche sollen die Plädoyers gehalten werden, eine Woche darauf will die Kammer das Urteil verkünden.


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Undenheim bei Mainz: Unbekannte Tote gefunden.

24.07.2014 um 15:16
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/undenheimer-mordprozess-staatsanwaltschaft-plaediert-auf-lebenslange...


Rhein-Main 24.07.2014
Undenheimer Mordprozess: Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslange Haftstrafe
Von Reinhard Breidenbach

UNDENHEIM/GINSHEIM-GUSTAVSBURG - Im Mordprozess vor dem Landgericht Kaiserslautern hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag für den Angeklagten Emmanuel K. eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes und besonderer Schwere der Schuld gefordert.


Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der 28-jährige Emmanuel K. die 25-jährige Susanne M. aus Ginsheim-Gustavsburg in der Nacht vom 11. Februar 2014 aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch umgebracht. M. war zudem schwanger. Als weiteres Mordmerkmal kann daher die Ermöglichung einer weiteren Straftat, die Abtreibung des Fötus, hinzukommen.

Ungehemmte Eigensucht

Der Angeklagte habe laut Staatsanwaltschaft aus ungehemmter Eigensucht und Rücksichtslosigkeit gehandelt. Er habe sein bisheriges Leben mit parallelen Beziehungen zu mehreren Frauen nicht gefährden wollen, so die Staatsanwaltschaft weiter. Das Kind, das genanayltischen Untersuchungen zufolge tatsächlich von einem anderen Mann gezeugt worden war - was der Angeklagte allerdings nicht wusste - bezeichnete K. nach mehrfachen Zeugenberichten als "Ding" und "Dreck".

Falls das Gericht dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft folgt, wäre eine Haftentlassung nach bereits 15 Jahren nicht möglich.

Am Donnerstagnachmittag wird das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Das Urteil soll in einer Woche gesprochen werden.


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