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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

123 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, DDR, Aktenzeichen Xy, Sachsen, 1987, Moped, Heike Wunderlich, Plauen

Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

09.04.2016 um 23:43
Wenn das Moped bei voller Fahrt berührt worden wäre, dann denke ich wäre es in einem höheren Maße beschädigt. Das es beschädigt wurde, spricht für einen harten Untergrund, also kein Waldboden. Ich denke Sie wurde auf der Straße überrascht, dann mit Waffengewalt (Waffe Messer NVA VOPO) gezwungen in den Wald zu laufen, dabei muss das Mädchen links vom Moped gestanden haben.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

20.07.2016 um 18:05
Wie aus älteren Artikeln zu entnehmen ist, wurden zwei verschiedene DNA-Spuren gefunden. Die erste gefundene DNA-Spur, die, so hieß es damals vor dem Fund der zweiten DNA-Spur, "vom Täter stammen muss", konnte niemandem zugeordnet werden und die zweite DNA-Spur wurde einem 60-jährigen aus Gera zugeordnet, der als "Täter" gilt und auf seinen Prozess wartet.

Aber wieso schließt man den noch nicht identifizierten Träger der ersten DNA als Täter auf einmal durch den Fund der zweiten DNA-Spur aus?

Fund der ersten DNA:

https://mopo24.de/nachrichten/ungeklaerte-morde-sachsen-20086

Fund der zweiten DNA:

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Nach-29-Jahren-Tatverdaechtiger-im-Mordfall-Heike-Wunderlich-festgenommen-...


Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

20.07.2016 um 18:52
@Gartenbauer


guten abend,

...ich habe mal kurz hier reingelesen- meine deutung wäre die folgende:

die zweite dna-spur konnte dem verhafteten tatverdächtigen UND dem verbrechen zugeordnet werden, es soll ja eine 100%-verwertbare spur sein.

gleichzeitig sind sich die ermittler offenbar auch sicher, daß das verbrechen von einem einzeltäter begangen worden ist, so daß die erste- nicht zuordenbare- dna-spur für sie nichts mit der tat direkt zu tun hat.

nur so ergibt es- für mich jedenfalls- sinn...


mfg: domlau


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

20.07.2016 um 19:25
@domlau

Danke für die Antwort!

So müsste es auch sein, andernfalls würde es sehr schwierig werden für einen Prozess.

Wie du schon erwähnt hattest, wurde über die zweite Spur gesagt, dass sie 100% gerichtsverwertbar sei, somit muss die erste DNA-Spur irgendwie entfallen.

Ich denke, wir werden diesbezüglich im Prozess mehr erfahren.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

20.07.2016 um 22:12
@Gartenbauer

...zumal der Tatverdächtige angegeben hat, HW nicht zu kennen. Da fragt sich halt schon, wie seine DNA auf die Leiche kam.


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djdane
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

21.07.2016 um 20:22
das bedeutet, er hat gelogen und die Frage ist warum ? Warten wir mal ab. Hoffen wir mal, dass im Prozess das eine oder andere geklärt wird.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

21.07.2016 um 20:34
@Gartenbauer

Leider ist nicht bekannt, welcher Natur die zweite DNA-Spur ist. Die erste stammt allerdings von einem Haar, und ein Haar ist keine sehr tatrelevante Spur (wenn es kein Schamhaar ist). Ein Haar kann ja auch leicht durch Sekundärübertragung ans Opfer gelangen, also etwa durch Kontakt mit einer Person, die selbst ein Fremdhaar aufgenommen hat.


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djdane
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

22.07.2016 um 15:15
@nephilimfield

naja, kommt darauf an, wo das Haar gefunden wurde und natürlich welches Haar ( so wie du es beschrieben hast )
hatte Sie eine Jacke an? Falls das Haar auf Ihrer Jacke gefunden wurde, dann vermute ich mal, wird es wohl der passenden Person gehören der die Tat begangen hat. Immerhin ist Sie mit dem Moped gefahren und glaub nicht, dass das Haar auf der Jacke kleben bleibt.
naja warten wir mal ab...


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

21.09.2016 um 09:59
Es gibt Neuigkeiten!

Zitat auszugsweise:

"Plauen/Gera – Mord verjährt nie! Helmut S. (61) soll gemordet haben – vor 29 Jahren. Von 1987 bis 2016 hatte er sich verstecken können. Jetzt endlich wurde Anklage gegen den Killer von Heike Wunderlich (1969 - 1987) erhoben."
...

"2016 schließlich der Durchbruch, mit dem keiner mehr gerechnet hatte: Die Spur führt zu dem gebürtigen Zwickauer Helmut S., der schon am 16. März in seiner Wohnung in Gera (Thüringen) festgenommen wurde. Derzeit liegt er wegen gesundheitlicher Probleme im JVA-Krankenhaus Leipzig. Der heute 61-jährige Mann lebte zum Tatzeitpunkt in Plauen. Er ist mehrfach vorbestraft wegen Körperverletzung.

Mit dem Mord an Heike Wunderlich war Helmut S. zuvor nie in Verbindung gebracht worden. Seine DNA hatte ihn überführt. Trotz der Übereinstimmung des damals an der Leiche gesicherten Genmaterials mit dem von Helmut S. bestreitet er die tat. 1,90-m-Hüne Helmut S. leugnet sogar, Heike Wunderlich gekannt zu haben.

Nachdem die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen Mordes erhoben hat, entscheidet das Landgericht Zwickau, wann der DDR-Mord vor Gericht verhandelt wird."



Quelle:
http://www.bild.de/regional/chemnitz/mord/killer-nach-29-jahren-angeklagt-47923512.bild.html


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

21.09.2016 um 12:09
Ein weiterer Artikel, auszugsweise:

"Doch der Zwickauer Kriminalist Enrico Petzold (47) ließ nicht locker, schickte die nach dem Mord sichergestellte Kleidung der Toten erneut zur Untersuchung ins Kriminaltechnische Institut nach Dresden.

Und tatsächlich fanden die Spezialisten eine neue DNA-Spur. Und ein Abgleich mit der Datenbank führte zu Helmut S. Der war wegen einer Körperverletzung und anderen Delikten in der Datenbank gespeichert. S. hatte zur Tatzeit in Plauen gelebt, wohnt seit Jahren in Gera.

.....

So befanden sich DNA-Spuren von Helmut S. am BH-Träger von Heike Wunderlich. Mit diesem Kleidungsstück wurde sie erdrosselt."



Quelle:
https://mopo24.de/nachrichten/gera-plauen-zwickau-heike-wunderlich-mord-anklage-erhoben-staatsanwaltschaft-164674


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djdane
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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

21.09.2016 um 23:31
Na das ist mal eine gute Nachricht. Respekt an den Kriminalisten Enrico der nicht locker ließ. Eine Seltenheit. Würde ich auch tun, niemals aufgeben.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

12.12.2016 um 20:34
@all
Der Prozess gegen Helmut S., Mörder der Heike Wunderlich, hat heute in Zwickau begonnen. Ein Fall der nach beinahe 30 Jahren doch noch per DNA Analyse zur Aufklärung kam. Interessant ist, dass der Tatverdächtige nach Paragraf 112 des DDR Strafgesetzbuches (Mord) angeklagt wird, weil die Tat zu DDR-Zeiten verübt worden ist. Vorerst sind bis Ende Januar 11 Verhandlungstage terminiert.

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Prozess-um-Sexualmord-aus-DDR-Zeit-begonnen-artikel9707391.php


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

12.01.2017 um 17:17
Artikel:

Zwickau . "Meine Schwester war ein eher zurückhaltender Mensch", berichtet H. Wunderlich, der jüngere Bruder des damaligen Mordopfers Heike Wunderlich. Die damals 18-Jährige, die auf einer Verbindungsstraße zwischen Plauen und Vogtsgrün im April 1987 tot aufgefunden worden war, soll Probleme gehabt haben, auf andere Menschen zuzugehen. Einen festen Freund hatte sie laut Aussage des Bruders zum Tatzeitpunkt nicht. Wochenlang vor der Tat soll seine Schwester oft geweint haben, den Grund ihrer Niedergeschlagenheit erfuhr die Familie nicht.

Da die Leiche entkleidet in einem Waldstück aufgefunden worden war, ging man von einem Sexualdelikt aus. Laut Obduktionsbericht konnte eine Vergewaltigung des Mädchens jedoch nicht festgestellt werden. Vielmehr fanden die Rechtsmediziner ein 1-Mark-Stück in der Scheide. Das Lohngeld, welches sie von ihrem Arbeitgeber mit dem Moped abgeholt hatte, fehlte jedoch.

Die Kleidung soll laut Bericht auch nicht vom Körper gerissen worden sein, man halte das freiwillige Ausziehen für möglich. Das Moped, welches in ein paar Metern Entfernung von der Leiche gefunden worden war, war unbeschädigt. War diese Tat doch kein Mord, sondern ein Totschlag im Affekt?

Der Fall wirft noch immer jede Menge Fragen auf, denn wenn Heike Wunderlich kein Opfer eines Sexualdeliktes wurde, wer war dann der Täter? Kannte sie den Täter, der sie bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und anschließend mit dem eigenen Slip unter erheblichem Kraftaufwand erdrosselt hatte? Der heute von einem Schlaganfall gezeichnete Angeklagte Helmut S. könnte ebenso gut ein Bekannter des Opfers gewesen sein, falls er für die Tat infrage kommt. Ob er der mutmaßliche Mörder von Heike Wunderlich ist, ist weiterhin fraglich.

Quelle:
http://www.blick.de/westsachsen/fall-he ... kel9806329

Dieser Bericht und der bisherige Verlauf der Verhandlung ( Aussagen, die widersprüchlich sind, einem Angeklagten, der sich nicht wehren kann , verschwundene Beweismittel, ein Zeuge, Bruder der Geschäd., der sich verbal ausläßt vor Gericht gegenüber dem Angeklagten, der noch nicht verurteilt ist, und so lange er es nicht ist, gilt die Unschuldsvermutung, ein Kriminalbeamter, der erst letztens einen Preis für seine "hervorragende Tätigkeit" verliehen bekam, aber trotzdem bei Verwandten und Bekannten des Angeklagten hausieren geht, damit die sich gegen den Angeklagten stellen sollen, u.s.w.) zeigt mir , daß hier was im argen liegt.

Sicher sollte der Mordfall aufgeklärt werden, aber ohne Beweise ? Mit einer sogenannten DNA-Spur ?
Oder soll der Fall nur abgeschlossen werden, damit die Allgemeinheit Beruhigung hat ? Zu Lasten eines Unschuldigen ?
Was ist mit den anderen Spuren ? Sind die auch weg wie das Markstück ? Was ist mit den Freunden der Geschädigten, mit Ihrem Kollegen im gleichem Betrieb ? Der ist leider nicht mehr greifbar, da verstorben, schade, der hätte auch ins Profil gepasst.

In meinen Augen ist dieser Prozess eine Farce. Der mutmaßliche Täter (Angeklagter) kann sich nicht wehren, seine Daten sowie DNS sind für alle zuständigen Ermittler zugänglich gewesen, er wurde im März 2016 in Gewahrsam genommen (Einsatz SEK, stürmte seine Wohnung am frühen Montagmorgen, natürlich mit Beschädigungen, auch Körperlich, Armbruch eines Halbseitig im Bett liegenden Mannes, der ein vermutlicher Täter sein soll).

Auch wenn das öffentliche Interesse groß sein sollte, diesen "Mordfall" oder doch nur Todschlagsfall aufzuklären, so sind mir die bisherigen Methoden wie gelaufen suspekt. Ein in der Öffentllichkeit Vorverurteilter mutmaßlicher Täter, hat der ne Chance, daß das Verfahren nach Recht und Gesetz läuft ?

BILD DIR DEINE MEINUNG

Ich habe sie.

MFG Frosch5


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

12.01.2017 um 17:39
@frosch5
Du schreibst:"Ein in der Öffentllichkeit Vorverurteilter mutmaßlicher Täter, hat der ne Chance, daß das Verfahren nach Recht und Gesetz läuft?"

Ja natürlich, denn wieso sollte das Verfahren deshalb unrechtmässig sein? Es ist doch häufig so, dass Tatverdächtige schon vor der Verhandlung, gerade von Angehörigen, als schuldig angesehen werden.
Das Gericht muss dem Tatverdächtigen die Tat ja aber ohne vernünftige Zweifel nachweisen. Die DNA Spur ist sicherlich ein gewichtiges Indiz, vor allem da der Angeklagte ja sagt, er kenne die Ermordete nicht.
Trotzdem müssen sicherlich noch weitere Beweise vorgelegt werden.
Ich sehe allerdings weder einen Grund noch einen Anhaltspunkt dafür, dass hier ein Unschuldiger verurteilt werden soll, um die "Allgemeinheit", wie du schreibst, zu beruhigen. Was sollte dies für einen Sinn machen bei einem Fall, der so viele Jahre zurückliegt???


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

12.01.2017 um 18:25
Was ist Recht und oder Gesetz? Was ist Recht haben oder Recht bekommen ?

Es läuft hier nach der Verhaftung von Helmut S. darauf hinaus, der Öffentlichkeit einen Täter zu präsentieren, egal ob Täter oder nicht. Das Verfahren, eines der ältesten der DDR soll abgeschlossen werden.

Es gibt laut Anklageschrift eine Mischspur, die so wie auch immer zur Ermittlung des Helmut S. geführt haben.
Eine DNS/DNA , die aber nach wissenschaftlichen Erkenntnissen (Alter, Vielzahl, Intensität) denk mal nicht zu gebrauchen ist, außer zu missbrauchen. (Beweis ....)

Weiter wurde am ersten Tag der Verhandlung der Angeklagte dafür gerügt, dass er im Rollstuhl in den Saal kam, es noch überprüft werden muss, ob er simuliert, er ja laut Vorsitzendem ein Profil auf Facebook hat. Ja , der "ausgezeichnete Kriminanalis" hat den Computer von Helmut S. im Nachfeld untersucht, und siehe da, dass eigendlich eine Bekannte des Helmut S., die das Profil bei FB eingerichtet hat, damit seine Lebensgefährtin (die übrigens nach Bekanntgabe des Namens und Adresse des mutmaßlichen Täters gerne ihre Geschichte für 250,00 Euro an die BILD-Zeitung verkaufte, incl. Bilder des Betr.) einen Zugang zu Spielen verschaffen wollte, im namen des Angeklagten.

Wenn Ihr die Adresse der Lebensgefährtin haben wollt, oder deren Freundin, die auch versucht hat, Helmut S. in die Pfanne zu hauen, fragt BILD, oder googelt.

Es ist auch schön zu sehen, dass vom ersten Tag des Prozesses bis jetzt doch viele öffentliche Meinungen (Medien) langsam auf die Wirklichkeit einschschwenken (außer Bild)

man man man was für ne Farce in diesem Rechtsstaat , schlimmer als bis 1989

PS: nehmt an den Verhandlungstagen teil, googelt , BILD dir Deine Meinung


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

12.01.2017 um 21:27
Erst mal abwarten. Wenn die DNS/DNA-Spur eine Mischspur ist, die dem Angeklagten nicht zu 99 Prozent zugeordnet werden kann, dann wird das auch der Anwalt von HS aufgreifen. Beispielsweise müsste man prüfen, wer und wie diese Spur an der Leiche (oder wo immer sie gefunden wurde) noch hinterlassen haben könnte. Wenn das nicht mehr nachzuprüfen ist, dann steht schon mal ein großes ? im Raum. Und wenn es außer dieser Spur keine sonstigen, den TV nachweislich belastenden, Indizien gibt, dann wird sich zeigen, wie das Gericht bei einer solchen Beweislage entscheidet. Ich denke mir, dass die Staatsanwaltschaft gut vorbereitet ist und einiges vorlegen wird. Wie gesagt, erst mal abwarten.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

13.01.2017 um 06:26
Ich denke sie haben den richtigen. Mit einer DNA-Spur und die vielen Indizien und dem Vorstrafregister ist der Mann so gut wie überführt.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

13.01.2017 um 14:03
Genau: EINER DNA-Spur. Es gab mehrere Spuren. Indizien ? Welche ? Und wenn man nach sogenannten Vorstrafenregistern gehen sollte. so müssen ja unter uns viele Mörder und Totschläger rumlaufen.

Laut Anklageschrift wurde an einem Teil des Drosselwerkzeuges, nämlich dem BH-Träger , bezeichnet als Spur 29, eine Misch-DNA-Spur festgestellt. Diese Spur enthält weibliche und männliche DNA. Die extrahierte männliche DNA soll in allen Merkmalen mit der DNA des Angeschuldigten übereinstimmen.

Und nun muss ich mich fragen: unter allen Umständen, unter denen das Opfer zu Tode kam, nur EINE DNA-Spur des Angeklagten.
keine weitere Spur ? Klingt ja so, als sei der Angeklagte unter einem Schutzanzug gewesen, und das klingt sehr unwahrscheinlich, gerade zu DDR-Zeiten.

Alle anderen Spuren wurden nicht weiter verfolgt oder außen vor gelassen, denn man hatte ja EINE Spur.
Auch den Hinweisen auf die Freunde und Geliebten des Opfers wurde nicht weiter nachgegangen. Zumal der Freund aus dem gleichen Betrieb des Opfers auch Umgang mit der Familie des Angeschuldigten hatte. Nur so am Rande.

Es ist alles sehr komisch in meinen Augen.


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Mordfall Heike Wunderlich DDR 1987

13.01.2017 um 14:18
frosch5 schrieb:nur EINE DNA-Spur des Angeklagten.
Das reicht aber, zumal er anfangs gesagt hätte dass er sie gar nicht kennt.
frosch5 schrieb:Zumal der Freund aus dem gleichen Betrieb des Opfers auch Umgang mit der Familie des Angeschuldigten hatte. Nur so am Rande.
Welchen Freund? Die Freundin (die sie zuletzt lebend gesehen hat) hat in einem Interview gesagt, dass die Heile keinen Freund hatte und auch sonst schwer Kontakt zu anderen Menschen gefunden hat.

Und was die Indizien angeht -er hat in Plauen gearbeitet und ist mit sexueller Aufdringlichkeit aufgefallen. Und zwar so, dass man das heute wohl "Heimtücke" nennen würde, denn er hat eine Frau unter dem Vorwand einer gemeinsamen Bekannten besuchen zu wollen aus dem Haus gelockt und beim Gang durch eine abgelegene Gartenkolonie sie sexuell bedrängt. Das sind natürlich alles Sachen die gegen ihn sprechen...;)


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