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Der Fall Jens Söring

22.288 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

03.12.2019 um 16:45
OnkelJule schrieb:Vielleicht kann der User G.Plinganser zur Klärung der Frage beitragen, wer konkret hinter dem Blog soeringguiltyascharged steckt.
Nein, das kann ich nicht.
Bitte im Interessensfall direkt an den Webseiten-Betreiber wenden, das geht über die Webseite selbst am einfachsten. Es wird so offen und nachvollziehbar geantwortet, wie man sich selbst zeigt.
(Es ist immer schwer, von anderen etwas einzufordern, was man selbst nicht zu geben bereit ist.)
In diesen Zeiten, in welchen Verständnis schnell gegen Hass und Gewalt ausgetauscht wird, bedeutet Anonymität auch Schutz.
Leider.


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Der Fall Jens Söring

03.12.2019 um 17:04
ligala schrieb:Danke für die rechtliche Klarstellung. Ich entnehme daraus, dass Peter Beyer die Sachaussage über Sörings Status, den er in Deutschland haben wird, richtig getroffen und beschrieben hat.
Nein, irgendwie hat Beyer das ja eben nicht und Rick_Blaine schreibt in dem Absatz, den Du zitierst, auch von nach der Tilgung.

Darüber schreibt er:
Rick_Blaine schrieb:Aber zur Frage, ob JS in Deutschland als "unbescholten" gilt: Hier muss man sich natürlich erst einmal die Frage stellen, was das eigentlich bedeuten soll. In Deutschland gibt es ein Vorstrafenregister, und wenn dort eine Vorstrafe eingetragen ist, erscheint diese unter bestimmten Bedingungen in einem Führungszeugnis.
Und darunter (auf die Zeit nach der Tilgung bezogen):
Rick_Blaine schrieb:Rechtlich gesehen, aus Sicht des Bundeszentralregisters, kann man das so sehen. Tatsächlich aber ist dem natürlich nicht so, die Person hat immer noch in seiner oder ihrer Vergangenheit die Tat begangen und wurde dafür verurteilt. Man kann also genausogut sagen, moralisch oder tatsächlich ist die Person keineswegs "unbescholten."
(Und darunter weitere gute Erläuterungen.)

Gern nochmal von hier:
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Inhalt/Fragen/FAQ_node.html
In das Register werden strafgerichtliche Verurteilungen durch deutsche Gerichte, bestimmte Entscheidungen von Verwaltungsbehörden, Vermerke über Schuldunfähigkeit und besondere gerichtliche Feststellungen eingetragen sowie nachträgliche Entscheidungen und Tatsachen, die sich auf eine dieser Eintragungen beziehen.

Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen werden außerdem ausländische Verurteilungen gegen Deutsche, in Deutschland geborene oder wohnhafte Personen in das Register eingetragen.

Im Eintragungsverfahren erfolgt eine Anhörung.
(...)
Außerdem werden nach § 54 Abs. 1 BZRG ausländische Verurteilungen unter den dort genannten Voraussetzungen in das Register eingetragen (s.u. Punkt 7).
(...)
Die registerrechtliche Behandlung von Verurteilungen, die durch ausländische Stellen ergangen sind, regeln die §§ 54 ff. BZRG.
(...)
Eintragungen ausländischer Verurteilungen im Zentralregister sind entsprechend den für deutsche Verurteilungen geltenden Regelungen in Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Register aufzunehmen.(...)
Eine rechtliche und inhaltliche Überprüfung ausländischer Entscheidungen durch das Bundesamt für Justiz ist gesetzlich nicht vorgesehen. Eine Überprüfung der ausländischen Entscheidung kann nur in dem Staat, in dem die Entscheidung getroffen wurde, durch Einlegung des nach dem Recht dieses Staates zulässigen Rechtsbehelfs erreicht werden. Sofern dem Bundesamt für Justiz die Aufhebung einer ausländischen Entscheidung durch den Entscheidungsstaat mitgeteilt wird, wird diese aus dem Register entfernt.
Besonders interessant sind für Dich dort sicher Punkt 6 ff.

Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG)
§ 54 Eintragungen in das Register
https://www.gesetze-im-internet.de/bzrg/__54.html


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03.12.2019 um 17:08
Venice2009 schrieb:wie kann man den Ermittlern unterstellen sie hätten gelogen?
Wenn Lapekas wirklich wortwörtlich gesagt hat, die Ermittler hätten gelogen, muss er sich seiner Sache sehr sicher sein. Wer will schon eine Verleumdungsklage riskieren?


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Der Fall Jens Söring

03.12.2019 um 17:15
borabora schrieb:Das er sich bei der Kleidung oder Fundort der Toten "vertan" hat, spielt dann keine Rolle.
Nicht nur das, er hat Frau Haysom sogar von oben bis unten mit Farbklecksern bestückt.
Ich habe mir die Tage nochmals den Director Cut vom Film angesehen.

Vor Gericht wird das von Updike vorgelesen (sagte JS in der Vernehmung)
Quelle eben: The promise.


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03.12.2019 um 17:21
sooma schrieb:Rick_Blaine schreibt in dem Absatz, den Du zitierst, auch von nach der Tilgung.
Ich hatte das aber so verstanden, dass die Tat längst eingetragen ist, also wahrscheinlich sehr zeitnah nach dem Urteil da er ja Deutscher ist.
Dann wären die 15 Jahre rum, oder wie ist das zu verstehen.


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03.12.2019 um 17:51
@sooma
Bluelle schrieb:Ich hatte das aber so verstanden, dass die Tat längst eingetragen ist, also wahrscheinlich sehr zeitnah nach dem Urteil da er ja Deutscher ist.
Ja, ich auch.
ligala schrieb:Aber vielleicht sollten wir diese Diskussion lassen, die nächsten Tage und Wochen werden es vermutlich zeigen...
...hatte ich schon vorhin als Antwort auf Helwa geschrieben. Ist ja auch gut jetzt.

Ich kann es aber nicht leiden, wenn hier im "stillen Kämmerlein" die Sachkompetenz von Personen negiert wird, die öffentlich und ansprechbar sind. Also werde ich ihn morgen anschreiben und um Klärung bitten.


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03.12.2019 um 18:02
OnkelJule schrieb:Wenn Lapekas wirklich wortwörtlich gesagt hat, die Ermittler hätten gelogen, muss er sich seiner Sache sehr sicher sein. Wer will schon eine Verleumdungsklage riskieren?
keine Ahnung soweit ich weiß, fällt da weit aus mehr unter freie Meinungsfreiheit.
Ich sage ja auch, dass er uninformiert ist, ich kann es allerdings auch belegen. Er behauptet ja lediglich sie hätten gelogen, aber worauf das bezogen ist, das behält er dann doch für sich ;)


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03.12.2019 um 18:09
er bezieht es wohl auf das Täterprofil. Angeblich hätten die Ermittler davon gewusst. Nur was es beweisen hätte sollen, dazu äußert er sich nicht. Denn die gefundene Blutgruppe 0 am Tatort fällt wohl mehr ins Gewicht als das Täterprofil. Oder hätte man das ignorieren sollen, und EH zum Tode verurteilen aufgrund des Täterprofils? ich weiß wirklich nicht so genau, was man von diesem Profil nun genau erwartet, was hätte es denn bewiesen, wenn es das tatsächlich gegeben hat. Denn die Spuren am Tatort passen nicht auf EH, die ja angeblich mit dem Profil gemeint war. Und nun?


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Der Fall Jens Söring

03.12.2019 um 19:24
Venice2009 schrieb:ich weiß wirklich nicht so genau, was man von diesem Profil nun genau erwartet, was hätte es denn bewiesen, wenn es das tatsächlich gegeben hat. Denn die Spuren am Tatort passen nicht auf EH, die ja angeblich mit dem Profil gemeint war. Und nun?
@ligala
@Bluelle
Die Spuren am Tatort passen aber auf Elizabeth Haysoms Geliebten, der die Tat mehrfach und detailreich gestanden hat. Auf ihren Geliebten, der in der Tatnacht mit einem gefälschten Alibi dagestanden und geflohen ist. Das Täterprofil (sofern es ein solches gegeben hat) als erste Ermittlungshypothese ist nicht geeignet, die späteren, immer konkreter werdenen Ermittlungen und neu aufgedeckten Fakten zu widerlegen. Im Gegenteil: die späteren Ermittlungen finetunen das Täterprofil, das gar nicht soweit von der Wahrheit entfernt ist. Jens Söring hat für Elizabeth Haysom deren Eltern ermordet, und dafür wurde er verurteilt und eingesperrt. Zu Recht.


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Der Fall Jens Söring

03.12.2019 um 19:55
@Mr.Stielz

Hast du mich eventuell verwechselt? Ich habe in letzter Zeit weder über das Täterprofil noch über die Äußerungen des Profilers Sulzbach geschrieben.


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03.12.2019 um 20:29
Morpheus1PB schrieb:Ich dachte das Gutachten der Profiler ist verschwunden?
https://jens-soering.blogspot.com/2018/05/der-fall-jens-soring-soring-leaks-ii.html#more
Das Profil hat, anders als beispielsweise in der Dokumentation „Das Versprechen“ dargestellt, gar nicht Elizabeth zum Gegenstand. [..] Hieraus geht hervor, dass nicht Elizabeth verdächtigt wurde die Morde verübt zu haben, sondern Mary, die Schwiegertochter der Haysoms.


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03.12.2019 um 20:38
theWaver schrieb:Das Profil hat, anders als beispielsweise in der Dokumentation „Das Versprechen“ dargestellt, gar nicht Elizabeth zum Gegenstand. [..] Hieraus geht hervor, dass nicht Elizabeth verdächtigt wurde die Morde verübt zu haben, sondern Mary, die Schwiegertochter der Haysoms.
Danke. Ich überleg seit ner geschlagenen Stunde, wie ich es sagen soll, ohne dass sich jemand direkt auf den Schlips getreten fühlt. Dass son Täterprofil ohnehin kein Beweismittel für gar nix ist, scheint wirklich schwierig zu verstehen zu sein...


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03.12.2019 um 22:19
@Jacki
Wir haben hier schon im Sommer seitenweise über das damalige FBI Profiling, seine Bedeutung und Einordnung geredet. Profiling in der damaligen Form ging ein Mythos voraus. Dabei ist das Profiling nur eines von vielen anderen Hilfsmitteln der EB . Ein Hinweis, der aus gesammelten Erhebungen zu bestimmten Tätern gepaart mit Erfahrungen erstellt wird. Er ist in etwa so bedeutsam bzw unbedeutend wie der Lügendetektor Test. Kein Täterprofil kann als Beweis gewertet werden . Lediglich als Zusatz oder zur Bekräftigung zu bereits existenten beweisen , Indizien.
Siehe auch gerne unter Abschnitt : Mythos Profiler

Wikipedia: Täterprofil#Geschichte_der_Täterprofilerstellung


Leider ist durch Hollywood Blockbuster ( schweigen d Lämmer usw ) oder eben das Crime TV , oder TV Serien über das FBI , die Bedeutung von täterprofilen absolut überbewertet.

Ich persönlich finde es auch spannend zu sehen, dass jemand mit einer Vorhersage richtig liegt. Aber grundsätzlich ist das ja keine wissenschaft sondern nur eine von vielen Kriminal techn Disziplinen bzw Hilfsmitteln .


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03.12.2019 um 22:29
Elizabeth Haysom leidet unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Persönlichkeitsstörungen lassen sich nicht austherapieren, im Sinne einer völligen Gesundung. Beide, Jens und Elizabeth, sind Lügner und manipulativ. Elizabeth Haysom wurde pathologisches Lügen diagnostiziert (Quelle: Englade/Showalter). Somit ist jede Aussage von Elizabeth Haysom anzuzweifeln. Dies stellte auch Updike schon fest.

Hier ein interessanter Artikel aus der Welt: https://www.welt.de/vermischtes/article203877650/Entlassung-nach-33-Jahren-Haft-Die-offenen-Fragen-im-Fall-Jens-Soering....

„Frage – Sie wussten, dass er es tun würde, nicht wahr? Wussten Sie es?

Antwort – Ich habe es selbst getan.

Frage – Seien Sie nicht albern.

Antwort – Es hat mich erregt.

Frage – Sie haben was getan? Was meinen Sie?

Antwort – Ich habe nur gescherzt.“

Wie soll man sich das bitte erklären?

Der Gastbeitrag von Elizabeth Haysom auf soeringguiltyascharged.com könnte somit auch geheuchelt sein, welches diesem Störungsbild entspräche. Die Reue scheint mir nicht authentisch zu sein.
Ich stelle eine Tendenz fest, dass die meisten Teilnehmer hier entweder Jens oder Elizabeth als ihren Favoriten wählen. Man sollte es doch in Erwägung ziehen, dass beide schuldig sind. Beide sind verlogen. Beide manipulieren. Beide sind Täter.


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03.12.2019 um 22:36
Calligraphie schrieb:Wir haben hier schon im Sommer seitenweise über das damalige FBI Profiling, seine Bedeutung und Einordnung geredet. Profiling in der damaligen Form ging ein Mythos voraus. Dabei ist das Profiling nur eines von vielen anderen Hilfsmitteln der EB . Ein Hinweis, der aus gesammelten Erhebungen zu bestimmten Tätern gepaart mit Erfahrungen erstellt wird. Er ist in etwa so bedeutsam bzw unbedeutend wie der Lügendetektor Test. Kein Täterprofil kann als Beweis gewertet werden . Lediglich als Zusatz oder zur Bekräftigung zu bereits existenten beweisen , Indizien.
Siehe auch gerne unter Abschnitt : Mythos Profiler
@Calligraphie

Ich weiss doch. Mit auf den Schlips treten meinte ich, dass sich niemand von mir persönlich angegriffen fühlen sollte, der diesen Wisch für hochbrisantes Beweismaterial hält. ☠

Ich les hier schon ziemlich lange heimlich mit. Gestossen bin ich einst auf diesen Thread, weil mir die einseitige Berichterstattung komisch vorkam und ich mir ein eigenes Bild machen wollte. Und eins muss man dem Fall ja lassen - spannend isser.


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Der Fall Jens Söring

04.12.2019 um 02:12
Erst einmal muss ich mich entschuldigen, mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Bei der Frage zur Tilgung der Eintragung ins BZR ging ich irgendwie von Elizabeth Haysoms Strafe aus, nicht von JS'. Sie hat eine zeitliche Strafe bekommen, die würde nach § 46 BZRG nach 15 Jahren getilgt. JS hat freilich zweimal lebenslang bekommen, die wird gar nicht getilgt, nach § 45. Irgendwie dachte ich, er hatte auch 90 Jahre bekommen. Sorry für das Missverständnis.

Ansonsten gilt aber, was ich gesagt habe. Dieses hat alles nur begrenzte Wichtigkeit. Er ist vorbestraft, er gilt weiterhin auch in Deutschland als vorbestraft, aber ausser eben in seinem Führungszeugnis, und damit eventuell bei Bewerbungen, bei Auslandsreisen oder bei Anträgen auf gewisse Behördendinge, wie z.B. einen Waffenschein, hat das erst einmal keine konkreten Auswirkungen auf sein Leben in Freiheit in Deutschland. Möge er das endlich produktiv nutzen.
borabora schrieb:Was sagt ein Täterprofil schon aus?
Richtig, darüber hatten wir schon diskutiert:
Calligraphie schrieb:Wir haben hier schon im Sommer seitenweise über das damalige FBI Profiling, seine Bedeutung und Einordnung geredet. Profiling in der damaligen Form ging ein Mythos voraus. Dabei ist das Profiling nur eines von vielen anderen Hilfsmitteln der EB . Ein Hinweis, der aus gesammelten Erhebungen zu bestimmten Tätern gepaart mit Erfahrungen erstellt wird. Er ist in etwa so bedeutsam bzw unbedeutend wie der Lügendetektor Test. Kein Täterprofil kann als Beweis gewertet werden . Lediglich als Zusatz oder zur Bekräftigung zu bereits existenten beweisen , Indizien.
Das angebliche Profil hat überhaupt keine Relevanz, das kann ich aus meiner Erfahrung und Perspektive einfach mal so sagen. Ein Profil ist lediglich ein Hilfsmittel der Polizei, überhaupt mal eine Richtung zu finden, wenn man bisher noch völlig im Dunklen ermittelt. Findet man dann Indizien, die auf einen bestimmten Täter hinweisen, und der entspricht nicht dem Profil, wird das Profil ganz schnell ad acta gelegt. Indizien sind immer aussagekräftiger als ein Profil.

Nehmen wir an, ein Profil hätte ergeben, dass eine bestimmte Tat in der Regel von 45 jährigen oder älteren Männern begangen wird. Solange die Polizei nichts anderes hat, wird sie in dieser Richtung ermitteln. Findet sie am Tatort dann Spuren, die auf eine junge Frau hinweisen, z.B. DNA Spuren oder melden sich drei Augenzeugen, die ebenfalls auf eine junge Frau hinweisen, wird kein Ermittler in der Welt sagen: "Oh, sorry, Ihre Hinweise entsprechen nicht unserem Profil. Wir werden sie nicht beachten." Und ein Gericht wird das erst Recht nicht tun. Und wer mir nicht glaubt, der kann ja gerne mal bei Herrn Petermann anfragen, der freut sich sicher, wenn er auch zu diesem Fall was sagen darf. :troll:


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04.12.2019 um 03:18
Ich glaube man kommt nicht daran vorbei, wirklich direkt bei Herrn Beyer nachzufragen. Danke
@ligala

Soweit mir bekannt gilt das alles im Bereich der EU Mitgliedsstaaten, bezüglich USA ist das für mich noch offen.

Ich habe das hier noch gefunden bezüglich Vorstrafe und Tilgung und unsere Frage welcher Zeitpunkt da herangezogen wird:
Tilgung von Eintragungen

Die Vorstrafe wird nach einer gewissen Zeit getilgt, wenn der Betroffene eine definierte Zeit lang nicht erneut verurteilt wurde, also eine neue Verurteilung zum Bundeszentralregister nicht gemeldet wurde.[7] Die Tilgungsfrist beträgt 5, 10, 15 oder 20 Jahre und beginnt ab dem Tag des ersten Urteils in der Strafsache


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04.12.2019 um 03:48
Bluelle schrieb:Ich habe das hier noch gefunden bezüglich Vorstrafe und Tilgung und unsere Frage welcher Zeitpunkt da herangezogen wird: ...
Ich lese dazu das hier:
Ausgenommen von der Tilgung im Bundeszentralregister sind Verurteilungen zu lebenslanger Freiheitsstrafe, ...
Wikipedia: Tilgung_(Bundeszentralregister)

(Ansonsten findet sich dort auch der Begriff "Überliegefrist": https://de.m.wikipedia.org/wiki/Überliegefrist.)


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Der Fall Jens Söring

04.12.2019 um 05:03
@sooma

Das bezieht sich aber doch auf eine Verurteilung in Deutschland.

Unser Strafsystem.
Es wäre ja unsinnig man würde aus dem jeweiligen Land (ob China, USA usw.) die dort verhängte Haftstrafe heranziehen.
Lebenslang bei uns ist was anderes wie lebenslang in den USA.

Wie wäre es denn dann mit dem Urteil der Todesstrafe, kurz vorher aufgehoben, dann abgeschoben.

Darum geht es mir.

Nützt alles nichts, ich warte auf eine fundierte Expertenmeinung.


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Der Fall Jens Söring

04.12.2019 um 07:32
Wenn jemand im Ausland mehrere Morde begeht, nach 30 oder wievielen Jahren entlassen wird, wieso sollte man einen Unterschied zwischen Deutschland und dem anderen Land machen.

Er gilt als verurteilter Mörder der Haysoms, das ist letztlich Fakt. Nach einer bestimmten Frist gibt es keinen Mörder mehr? Was sagt man denn dann zu der Person, die die Haysoms getötet hat?


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