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Der Fall Jens Söring

29.392 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 21:21
@Kältezeit
einerseits liebte er EH so sehr, dass er nach ganze 3 Monaten Beziehung für sie einen Mord auf sich nahm und sein Leben und das seiner Familie zerstörte, andererseits ist es nicht schlüssig, dass er aus dem Motiv sie zu verlieren für sie töten sollte?

Ich glaube du missverstehst mich, er hat die Eltern auf ihren Wunsch hin umgebracht. Es kam ihm aber durch das oben erwähnte Motiv höchstwahrscheinlich nicht ungelegen. Immerhin konnte er sie so an sich binden.  

Vielleicht hatten sich die Eltern trotzdem jemand anderen für ihre Tochter vorgestellt? Weiß man es so genau? Die Haysoms waren doch selber wohlhabende, gebildete Menschen gewesen. Warum sollte es unmöglich sein, dass sie ihn nicht leiden konnten? Er selber reitet doch immer wieder darauf herum, dass ihn die Richter/Jury usw. deswegen auch u. a. verurteilt haben, weil er unsympathisch wirkte.


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 21:27
Zitat von Flamingo85Flamingo85 schrieb:hier koennt ihr mal ganz gut die livebilder aus dem gerichtssaal anschauen. und achtet mal auf updikes ton söring gegenüber. der stand unter zugzwang
Ja, Updike ist eine interessante Personalie.

Zitat aus der "Ernello-Liste"
10. Präsentation des Sockenabdrucks: Soweit dieser Beweis überraschend vorgelegt wurde, geht der Punkt an die Staatsanwaltschaft durch den Überrumpelungsmoment.

Überrümpelungsmoment hat was von Cleverness, ja Updike war unter Druck von der Öffentlichkeit, aber er war auch gut, nicht nur mit dem Sockenabdruck. "Where does all this type 0 blood come from ... we have it here ... even here ..." fällt mir auch noch so spontan ein. Er hat erfolgreich agiert. Er hat gewonnen.


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 21:31
Mal zwischendurch etwas, das das Thema dieses Threads eigentlich nur am Rande tangiert. Aber in der Vergangenheit wurde hier öfter argumentiert, dass jemand, der eine Straftat in den USA begangen hat, akzeptieren muss, nach den Maßstäben des US-amerikanischen Strafrechts verurteilt zu werden, und dass der Hinweis, JS wäre nach deutschem Rechtsverständnis bereits auf freiem Fuß, daher nicht gültig ist.

Offenbar sehen die Amerikaner das anders, wenn einer ihrer Staatsbürger im Ausland verurteilt wird. Gerade habe ich in der Washington Post einen Bericht über einen Studenten der University of Virginia (Sörings Alma Mater) gelesen, der in Nordkorea zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden war, weil er ein Propagandaplakat gestohlen hat und als Souvenir mit nach Hause nehmen wollte.

Hier das Schlüsselzitat aus dem Artikel:

White House press secretary Josh Earnest said the allegations for which Warmbier was arrested and imprisoned “would not give rise to arrest or imprisonment in the United States, or just about any country in the world.

Quelle: https://www.washingtonpost.com/world/north-korea-sentences-u-va-student-to-15-years-of-hard-labor-in-prison/2016/03/16/87fc5538-eb8e-11e5-a6f3-21ccdbc5f74e_story.html?tid=a_inl&utm_term=.9689717c9cd2


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 21:31
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:einerseits liebte er EH so sehr, dass er nach ganze 3 Monaten Beziehung für sie einen Mord auf sich nahm und sein Leben und das seiner Familie zerstörte, andererseits ist es nicht schlüssig, dass er aus dem Motiv sie zu verlieren für sie töten sollte?
Die Frage ist, ob das Motiv, das daraus erwuchs, sie zu verlieren, wirklich gegeben war.

Und einen Mord zu begehen, also aktiv 2 Menschen zu töten (in diesem Falle regelrecht hinzurichten) bedeutet wohl - und ich denke, da sind wir uns einig - eine größere Hemmschwelle zu überwinden, als das Decken eines geliebten Menschen, dessen Motive man für den Mord auch nachvollziehen kann.
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Die Haysoms waren doch selber wohlhabende, gebildete Menschen gewesen. Warum sollte es unmöglich sein, dass sie ihn nicht leiden konnten?
Es ist gut möglich, dass sie ihn nicht leiden konnten. Daraus aber abzuleiten, dass ein Mord unumgänglich war, um seine Liebe nicht zu verlieren? Hmm, schwierig, finde ich.
EH schien sehr emanzipiert - ihr war es doch egal, ob sie nun mit einem Mann zusammen war, den ihre Eltern nicht leiden konnten.


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 21:48
@Tecolote
das ist ja auch eine sehr harte, überzogene Bestrafung, für so eine Lappalie. Dass die Amerikaner das so sehen, ist verständlich, da es so eine Bestrafung bei ihnen nicht geben würde. Genauso sieht es bei uns in Deutschland aus. Wir empfinden die Haftstrafen der Amis teilweise als überzogen. Trotzdem bleibt uns nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren. Andere Länder andere Gesetzgebungen. Das es in  den USA die Todesstrafe in bestimmten Staaten gibt ist ja nichts Unbekanntes.

Wenn man ein Verbrechen in einem bestimmten Land verübt hat, kann man sich nicht auf die Gesetzgebung seines eigenen Landes berufen? Daher sollte man sich überlegen, ob man tatsächlich in gewisse Länder einreist um sich eben so einem Risiko nicht auszusetzen. Es gibt ja teilweise in einigen Staaten die Steinigung als Bestrafung oder Peitschenhiebe. Da würde ich persönlich einen großen Bogen drum machen.
@Kältezeit
ob es tatsächlich das Motiv gewesen ist, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Es stand aber auch noch der angebliche Mißbrauch im Raum.


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 22:20
@Venice2009


Interessant übrigens, dass JS Aussagen, er wäre auch aufgrund seiner unsympathischen Art verurteilt worden (auch hierzu habe ich vorhin einen Link gepostet, der besagt,  dass ein abgelegtes Geständnis auch nach Widerruf sehr oft den weiteren Verlauf des Verfahrens beeinflusst, denn einmal Stempel, immer Stempel),  sonst als blödsinnig abgestempelt werden, ist es jedoch der eigenen Argumentation zuträglich (hier: Untermalung einer vermeintlichen Antipathie der Eltern  ggü. Söring
)  fließt es in die Argumentationskette mit ein. Hmmhm.

Ja, der Missbrauch. Da wollte ich auch hin. Für mich das Motiv schlechthin, die Eltern zu ermorden oder eben jemanden des Mordes anzustiften.
Fand das vor Gericht Erwähnung?  Ich hab das nicht mehr im Kopf.


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 22:56
@Kältezeit

natürlich , den mochte keiner, nicht einmal eh. der mißbrauch stand wohl schon damals im raum, wurde aber von eh abgestritten, bestätigt, abgestritten etc. wenn ich das richtig verstanden habe. erst als sie sich kürzlich mal zu wort gemeldet hat, gab sie es ja zu. also , das hammermotiv hatte sie.

aber egal, söring mußte verurteilt werden, wie hätte updike dagestanden, eh mit 90 jahren, wegen anstiftung zum mord und der angebliche mörder wird freigesprochen?


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 23:16
Zitat von ErnelloErnello schrieb:Begründung: Weil in Amerika der gesunde Menschenverstand noch nicht abgeschafft ist, die Erde keine Scheibe ist, schwarz nicht weiß ist, schuldig nicht unschuldig, weil der durchschnittliche Amerikaner noch verstands- und nicht gefühlsorientiert denkt
Ja, die schlauen Amerikaner, die wir alle als Vorbild nehmen sollten.
Wer war Adolf Hitler? Ein Waffenhändler? Ein deutscher Kaiser? Österreichs Ministerpräsident? Oder Reichskanzler der Nazis? Ein Viertel der US-Amerikaner weiß keine Antwort auf diese Frage, denn sie werden immer dümmer. Und das macht ihnen nicht einmal mehr etwas aus
https://www.welt.de/vermischtes/article1856514/Generation-Doof-Amerikaner-immer-duemmer.html
Und 35 Prozent der US-Bürger glauben, dass die Stimme für "American Idol" – dem Gegenstück zu "Deutschland sucht den Superstar" – mindestens so wichtig ist wie die bei der Präsidentenwahl
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Doof-ist-cool-im-modernen-Amerika-205064.html
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Im Grunde hätte sie auch behaupten können, das sie zwar den Tod ihrer Eltern wünschte (konnte sie durch die Briefe ja nicht leugnen) es aber am Ende doch nicht wollte, das sie nie gedacht hätte, das er es macht.
Hat sie doch im Grunde auch. "Er hatte ja eine Wahl", äußerte sie ganz entrüstet vor Gericht.
Ja, das war 1987 in ihrer Anhörung über ihr Strafmaß.
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Ich könnte es mir so vorstellen, dass sie die Briefe schrieb, sich bei ihm über ihre Eltern beschwerte, aber nie auf die Idee kam, dass er tatsächlich ihre Eltern töten würde. Sie gab sich im Nachhinein die Schuld, durch die Briefe und floh aus dem Grunde mit ihm. Die Geschichte könnte man natürlich noch weiter ausschmücken, aber sie wäre nicht unglaubwürdiger, als seine seltsame Geschichte, in der sie ihm gesteht, und ganz genau weiß, dass er nicht sofort die Polizei verständigt.
Dann würde sie aber auch einen Prozess riskieren, denn so gäbe es sicher kein Deal von der Staatsanwalschaft, und nicht nur eine Anhörung über ihr Strafmaß.

Damals stand ja auch noch die Todesstrafe im Raum und warum sie das unbedingt verhindern wollte hast du selbst beantwortet.Sie hatte ja ihre Familie, die es ihr wahrscheinlich nicht verzeiht hätten.
Wenn raus gekommen wäre, das sie mit JS ihre Eltern getötet hat.
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Ich versuche mir vorzustellen, wie das für die Familie Haysom gewesen ist zu erfahren, auf welche Art und Weise die Eltern getötet worden sind. Die Gedanken, das Entsetzen in ihren letzten Minuten, das muss schrecklich gewesen sein.



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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 23:27
´´in den aufzeichnungen des prozesses hört man sie aussagen, ihre aufzeichnungen(briefe) und äußerungen waeren so eine art surreale fantasie...
´´ j.s hatte die wahl.... egal, was sie gesagt hat, er hatte 4stunden zeit, um sich es zu überlegen, ob er es tut....´´

waere diese aussage in ihrem eigenen prozess auch so durchgegangen? gibt es für so eine aussage 2x45 jahre? also anstiftung zum mord, wenn es sich um sogenannte surreale fantasien handelt?

oder wollte man den geschworenen evtl. suggerieren, dass das ´´german moster´´ auch ohne großartigen befehl 2 menschen abgeschlachtet hat?


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 23:37
Zitat von Mr.Mystery1990Mr.Mystery1990 schrieb:Wenn raus gekommen wäre, das sie mit JS ihre Eltern getötet hat.
Ich meine wenn sie so verurteilt wäre.
Zitat von Flamingo85Flamingo85 schrieb:´´ j.s hatte die wahl.... egal, was sie gesagt hat, er hatte 4stunden zeit, um sich es zu überlegen, ob er es tut....´´

waere diese aussage in ihrem eigenen prozess auch so durchgegangen?
Das war doch 1987 in ihrer Anhörung über ihr Strafmaß. Was ich ihr nicht übel nehme, denn alles andere, wäre auch ziemlich dumm zu den Gegebenheiten gewesen.
EH 1987=lange Haare  EH 1990=kurze haare.


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13.06.2017 um 23:49
@Mr.Mystery1990

ah okay, das wurde bei dieser einen doku nicht ganz deutlich. lange haare=eigener prozess


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Der Fall Jens Söring

13.06.2017 um 23:57
sehe ich das richtig , dass ein deal dann ohne geschworene abläuft?

also der staatsanwalt bietet ihr dann nach der anhörung ein strafmaß an?


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Der Fall Jens Söring

14.06.2017 um 00:06
@Flamingo85
Hier was dazu:
http://lawfacts.ca/node/64 (Archiv-Version vom 02.06.2017)


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Der Fall Jens Söring

14.06.2017 um 07:36
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:@SCMP77
für mich ist es auch recht eindeutig, und uns liegen viele Dokumente gar nicht vor. Wie z. B. sein Geständnis.
Das siehst Du, obgleich uns viele Dokumente nicht vorliegen, siehst Du es aber als eindeutig an. Warum? Ich vermute, dass es hauptsächlich das Geständnis für Dich da eine tragende Rolle spielt. Und zu falschen Geständnissen gibt es auch Untersuchungen, dass bei einem abgelegten aber auch widerrufenem Geständnis die Verurteilungsrate extrem hoch ist. Ob hier die Jury ausreichend beraten hat, ob das Geständnis vielleicht doch falsch ist, ist bei der kürze der Beratungszeit eher zu bezweifeln. Es wird für die meisten da das Geständnis der Grund für seine Entscheidung gewesen sein, dafür spricht jedenfalls die Kürze.

Ein Urteil, bei einem doch etwas schwieriger liegenden Fall, wo 2 Personen als Täter in Frage kommen, aber die Beratungszeit nur 4 h betragen hat, kann mich da nicht überzeugen.


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14.06.2017 um 08:11
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Interessant übrigens, dass JS Aussagen, er wäre auch aufgrund seiner unsympathischen Art verurteilt worden (auch hierzu habe ich vorhin einen Link gepostet, der besagt,  dass ein abgelegtes Geständnis auch nach Widerruf sehr oft den weiteren Verlauf des Verfahrens beeinflusst, denn einmal Stempel, immer Stempel),  sonst als blödsinnig abgestempelt werden, ist es jedoch der eigenen Argumentation zuträglich (hier:
es macht meiner Meinung nach einen Unterschied, ob ein Richter bzw. die Jury das unsympathische Äußere als Indiz für die Schuld eines Angeklagten nehmen, oder die Eltern ihn aufgrund seiner Art nicht mögen.

Ich empfinde ihn auch als unsympathisch, genauso empfand ich es bei Amanda Knox. Trotzdem habe ich nicht bezweifelt, dass sie unschuldig ist.

@SCMP77
nicht nur das Geständnis. Auch die Briefe in denen JS schrieb, dass das Dinner schon geplant sei. In dem Zusammenhang mit dem Geständnis empfinde ich es als schwerwiegendes Indiz. Es mag ja Zufälle geben, aber es ist schon seltsam, dass die haysoms ausgerechnet bei einem Dinner sterben und nicht EH über ein geplantes Dinner schrieb, sondern JS.

Außerdem gibt es einen Brief in dem EH besorgt ist, dass JS Fingerabdrücke auf dem Revier hinterlassen haben könnte. Wieso sollte sie darüber besorgt gewesen sein? Sie wusste, dass am Tatort Fingerabdrücke gefunden wurden. Aber das wäre doch kein Grund zur Besorgnis, wenn JS nicht der Täter gewesen ist?


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Der Fall Jens Söring

14.06.2017 um 08:24
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:es macht meiner Meinung nach einen Unterschied, ob ein Richter bzw. die Jury das unsympathische Äußere als Indiz für die Schuld eines Angeklagten nehmen, oder die Eltern ihn aufgrund seiner Art nicht mögen.
Wie gesagt, dieses mögliche Motiv (Eltern waren gegen die Beziehung) sollte erst nachgewiesen werden, bevor es hier in den Raum gestellt wird.

Es ist natürlich das Naheliegenste, deswegen hat Söring es auch bei seinem Geständnis eingebracht. Sollte es wirklich der Fall sein, dass er hier "ausnahmsweise" mal nicht gelogen hat? :D


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Der Fall Jens Söring

14.06.2017 um 08:38
@Venice2009
Wie gesagt, die 4 Stunden sind in meinen Augen viel zu kurz bemessen, um die ganzen belastenden Dinge Revue zu passieren und diese auf ihre möglichen Seiten hin abzuklopfen, was aber für ein Urteil "Im Zweifel für den Angeklagten" notwendig gewesen wäre.

Der Fall Kercher liegt da komplett anders, da hatte man einen Täter, von denen DNA-Spuren in und auf dem Opfer gefunden wurden. Da war die Sache der Unschuld fast schon offensichtlich.

Aber vielleicht solltest Du Dir da auch mal die Ansicht dieses Obersten Gerichtshofs in der Sache Kercher bzgl. fehlender DNA im Tatzimmer vor Augen führen, er schrieb dort, dass in einem solchen Fall die Zweifel an der Schuld bei einem solchen Blutbad überwiegen müssten.

Es geht hier nicht um die Frage der Unschuld sondern um die Zweifel.


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14.06.2017 um 08:38
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Wie gesagt, dieses mögliche Motiv (Eltern waren gegen die Beziehung) sollte erst nachgewiesen werden, bevor es hier in den Raum gestellt wird.
Das mag kein einzelnes Motiv gewesen sein, denn wir wissen durch die Briefe, das Elizabeth ihren Eltern den Tod wünschte.

Auch hier mag eins zum Anderen gekommen sein, warum die Haysoms sterben mussten.

Im Übrigen halte ich Söring für die treibende Kraft, was z.B. die Flucht anging. Denn Elizabeth hatte ansich hierfür keinen Gund, weil sie da noch nicht mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht wurde.


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Der Fall Jens Söring

14.06.2017 um 08:43
Zitat von boraboraborabora schrieb:Das mag kein einzelnes Motiv gewesen sein
Wenn es denn überhaupt eines war. Erst einmal muss es den Tatsachen entsprechen, ansonsten braucht man darüber auch nicht zu diskutieren.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Im Übrigen halte ich Söring für die treibende Kraft, was z.B. die Flucht anging. Denn Elizabeth hatte ansich hierfür keinen Gund, weil sie da noch nicht mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht wurde.
Wenn JS schuldig ist, dann scheint es so, als hätte EH zumindest mal keine Probleme damit gehabt.


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Der Fall Jens Söring

14.06.2017 um 09:11
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb: Erst einmal muss es den Tatsachen entsprechen, ansonsten braucht man darüber auch nicht zu diskutieren.
Da muss ich Dir Recht geben. Ich glaub, Mr. Haysom soll es seinem Bruder gegenüber geäussert haben. Ob das tatsächlich so war, wissen wir nicht.
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:, dann scheint es so, als hätte EH zumindest mal keine Probleme damit gehabt.
Ich denk, das Beide manipulativ sind.

Da ich Söring für schuldig halte, hatte er als Täter ein berechtigtes Interesse, zu fliehen, als er Abdrücke auf dem Revier abgeben sollte.

Und wie schon gesagt, ihr war wohl alles egal, "Hauptsache", sie hat sich von ihren Eltern befreit/befreien lassen.

So ist sie halt mit ins Ausland u. wer weiss, was Söring ihr erzählt hat...


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