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Ungeklärt: Mord an Adelina Pismak (10), Bremen, Juni 2001

104 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Bremen, 2001, Adelina, Adelina Pismak, Bremen-kattenturm

Ungeklärt: Mord an Adelina Pismak (10), Bremen, Juni 2001

02.12.2018 um 14:55
Adelina muss ja irgendwie, ohne dass jemand etwas ungewöhnliches bemerkt hat, entweder im Haus des Großvaters oder auf dem Heimweg verschwunden sein. Also hat sie entweder jemand im Wohnhaus des Großvaters verschleppt oder hergelockt, oder sie ist vielleicht auf dem Weg einer ihr bekannten und vertrauenswürdigen Person begegnet. Zumindest ist das für mich wahrscheinlicher, als das sie jemand auf offener Straße gegen ihren Willen in ein Auto gezerrt hat. Es ist doch möglich, dass vielleicht ein Lehrer, ehemaliger Kindergärtner oder sonst jemand, dem sie öfter begegnet ist der Täter ist.
Ich kann mir auch hier einen Familienvater, oder einen Mann in einer anscheinend gutlaufenden Beziehung vorstellen, der seine sexuellen Neigungen unterdrückt und heimlich die Bdeanzüge trägt und sich seiner Neigungen unheimlich schämt. Durch das Töten wollte er vielleicht einen unerfüllten Wunsch verwirklichen und danach einen endgültigen Schlussstrich ziehen und hat eben auch seine Lieblingsutensilien vergraben.
Oder er meinte sie töten zu müssen, weil sie ihn erkannt hat und er wollte aus schlechtem Gewissen alle Schwächen (heimlich transsexuell zu sein) begraben und somit beenden.
Für mich deutet das alles auf eine einmalige Tat hin mit abschließendem Ritual. Jemand, der einmal die Kontrolle verloren hat und dann zusammen mit Adelina alle schlechten und dunklen Eigenschaften vergraben hat und hinter sich lassen wollte.
Deswegen glaube ich auch, dass das Pastorenwäldchen für den Täter völlig unbedeutend ist und er setdem einen Riesenumweg um diesen Ort seiner "Schande" macht.
Es ist gut möglich, dass der Täter selbst Vater geworden ist und deswegen eine weitere Tat für ihn undenkbar.
An MH als Täter glaube ich nicht.


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Ungeklärt: Mord an Adelina Pismak (10), Bremen, Juni 2001

08.02.2019 um 14:29
In den anderen Thread zu Adelina wurden viele Thesen aufgestellt. Ich bin beim Surfen über Weyhe (das Pastorenwäldchen liegt in Leeste, der Fundort von A. Leeste ist ein Ortsteil der Gemeinde Weyhe) durch Zufall darauf gestoßen und habe alles gelesen. Möchte einfach ein paar Sachen klar stellen die mir beim Lesen aufgefallen sind, auch aus dem anderen Thread. Habe dafür diesen Thread gewählt da er aktueller und kürzer/übersichtlicher ist

Der Fundort der toten Adelina, das Pastorenwäldchen, ist nicht so unbekannt und schlecht zu finden wie immer wieder gedacht wurde. Er liegt an einem Radschnellweg von Bremen nach Weyhe welcher entsprechend genutzt wird. Es ist zwar ein Privatweg von über 100 Eigentümer, aber diese haben den Weg frei gegeben. Hinzu wird er von den Landwirten genutzt, in dem Gebiet ist viel Ackerbau vorhanden.

In dem Wald gab es ja verschiedene Begebenheiten, welche davon im Zusammenhang mit dem Mord an Adelina stehen und ob überhaupt ist jedoch nicht klar. Es wurden aus Ästen gebaute "Tore" gefunden, über Jahre immer wieder aus Ästen gebaute "Tipis", vergrabene Frauenkleidung (ebenfalls über Jahre vergraben). Hinzu kam noch, in den Ästen hängend in ca. 2m Höhe, ein Rehbeckenknochen (von den Medien als Totenmaske bezeichnet), eine Rehhaut mit noch dranhängenden Beinen und Kopf, diverse Tierknochen und ein Rehbein. Die Tipis fand man über Jahre immer wieder in dem kleinen Wald. Einmal wurde eine Handtasche gefunden welche kurz zuvor aus einem Wagen aus dem Nachbarort gestohlen wurde. Nach Auffindung der Tasche wurde der Fundort von Unbekannten mit Kohlstrünken gekennzeichnet/verziert.

Die gefundene Frauenkleidung (Badeanzüge, Strumpfhosen, Body, etc.) wurden wahrscheinlich über mehrere Jahre vergraben. Die Polizei stellte diese Vermutung auf, da die Kleidungsstücke unterschiedlich stark vermodert waren.

Weiterhin wurde vermutet, dass es keine weiteren Wälder/Wäldchen in der Nähe gibt. Kleine Waldstücke gibt es in unmittelbarer Nähe, ein um einiges größerer Wald ist der Jeebler Wald, Ortsteil Sudweyhe/Jeebel, ca. 5km entfernt. Auch der Warwer Wald ist sehr nah, wenn man ein Auto zur Verfügung hat nur wenige Minuten Fahrzeit vom Pastorenwäldchen entfernt. Und das ist ein Recht großer Wald.

Es gab den anderen Thread auch die Theorie über einen psychisch Kranken aus dem anliegenden Krankenhaus von Adelinas Wohnort und wo sie zuletzt lebend gesehen wurde, Bremen, Stadtteil Kattenturm. Das Krankenhaus befindet sich in der Nähe allerdings hat und hatte auch 2001 keine Psychiatrie. Die Psychiatrie ist im Stadtteil Osterholz, ganz im Osten der Stadt während Kattenturm am südlichen Ende von Bremen liegt.

Es wurde vermutet, dass der Täter ein Einheimischer oder zumindest Ortskundiger sein muss. Das ist gut möglich aber grenzt die Anzahl der Tatverdächtigen nicht wirklich ein. Alleine Weyhe hat um die 30.000 Einwohner und grenzt direkt an die Stadt Bremen mit über 500.000 Einwohner sowie an die ebenfalls großen Gemeinden Stuhr und Syke.


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Ungeklärt: Mord an Adelina Pismak (10), Bremen, Juni 2001

20.03.2019 um 17:45
Moin Moin,

sorry, wenn ich den Fall mal ausgrabe aber aller erstes Mal interessiere ich mich schon länger für den Fall, da mich der Fall zum Teil sag ich mal selber betroffen hat. Ich war damals 6 Jahre alt und Adelina wohnte gegenüber von mir. Ich kannte sie jetzt nicht perfekt persönlich, aber man ist sich öfters über den Weg gelaufen. Sie hat öfters mit unserem Hund gespielt und sie war die beste Freundin von einer Bekannten von mir. Ich habe das ganze Spektakel damals live miterlebt, wie hunderte Polizisten alles abgesucht haben, wie Hubschrauber direkt vor unseren Fenstern alles abgesucht haben, wie überall Journalisten waren und uns alle interviewt haben. Ich müsste bestimmt bei den ein oder anderen Nachrichten damals zu sehen gewesen sein, wie gesagt ich war 6 aber an sowas erinnert man sich natürlich noch als wäre es gestern gewesen. Wir waren damals alles noch kleine Kinder und unsere Eltern haben sich solche Sorgen gemacht und uns Handys gekauft, uns nicht mehr alleine aus der Wohnung gelassen etc. Das ganze begleitet ein wirklich bis heute noch.
Vor allem wenn ich daran denke, dass ich zu der Zeit auch oft draußen war und zwar bisschen jünger, aber es hätte genau so auch mich treffen können.

Ich habe sogar damals eine Brille bei der Kripo abgegeben die ich im Gebüsch gefunden habe, weil wir wirklich alle mitgeholfen haben beim Suchen.



Ich kann ja mal soviele Fragen wie es geht beantworten, weil viele sich ja nicht in Bremen bzw. Kattenturm auskennen.
Ich kenne wirklich komplett Kattenturm (jede Straße, Ecke etc.). Das Haus (ein großen 11 Stöckiges Hochhaus und ein angrenzendes kleineres 8S Stöckiges) wo ihr Opa gewohnt hat, ihr Haus (sind Wohnblöcke á 4 Etagen) und einfach das genaue Umfeld. Die Familie kenne ich nicht und soweit ich weiß, wohnen die auch schon längst nicht mehr da.


An dem Haus wo sie entführt wurde, haben wir uns jahrelang nicht langetraut. Es gab hinter dem Haus ein Parkhaus wozwischen nur ein kleiner 1M enger Gang ist der zwischen dem Parkhaus und dem Hochhaus. Heute ist da eine Gittertür zwischen, damals musste man nur über Treppen klettern. Das war damals halt der Notausgang fürs Parkhaus. Wenn jemand sie also im Haus schon abgefangen würde
zweiter schrieb am 10.07.2014:aufgrund der funde der badeanzüge ,könnte man vielleicht eine verbindung zum nächsten badesee vermuten .
da der fundort außerhalb liegt ,wird der täter das wäldchen im sommer genutzt haben.
somit vielleicht die badeanzüge zur badezeit entwendet haben .
was tat der täter im winter,oder warum hatte er sich das wädchen ausgesucht ?
er hatte vermutlich nicht die möglichkeit zuhause,oder wollte die sachen nicht zuhause haben.
das wädchen muss er gut gekannt haben,vielleicht aus der jugend ,oder er kam oft dort vorbei ,früher vielleicht mit dem fahrrad .
wo ist der nächste see ? wie sind die fahrradstrecken dort ?
Also der nächste See ist wirklich nur paar Hundert Meter entfernt. Das wäre der kleine Silbersee (auch Krummhörnskuhlen) ein kleiner See an der Autobahn A1. Was jedoch interessant an der Sache ist, dass dort ein bekannter Treffpunkt der Schwulenszene ist.
https://gay-szene.net/parkplatz-a1-krumhoerens-kuhlen-in-bremen/6823/eintrag.html

Wie man anhand der Einträge sieht war also auch schon 2001 dort was los. Ich sag das jetzt nicht weil da mal ein paar Schwule sind, sondern wir sind da öfters langefahren oder gelaufen und du siehst oft wirklich die nackten Männer in den Gebüschen. Das ist schon bisschen merkwürdig da.
DaScully schrieb:
Weiss man denn, ob Adelinas Urgroßvater (oder eine NachbarIn) Pflege, Heilbehandlungen oder Unterstützung im Haushalt benötigt hat?
Darüber habe ich persönlich nie etwas gelesen, weiß aber, daß dies auch im Jahre 2001 nicht mehr ungewöhnlich war, da meine Großeltern selbst auch eine selbständige Pflegekraft hatten.
Sie kommen ja meist zu festen Uhrzeiten, so war es bei uns jedenfalls damals.

Ich kenne leider die Örtlichkeiten um Adelinas Umfeld nicht, da ich keinerlei spezifische Ortskenntnisse habe. Von daher fällt es mir immer wieder schwer zu sagen, jemand hätte etwas sehen müssen, weil es genauso gut sein könnte, daß in der Anonymität etwas untergeht.

Es ist sehr schade, daß dieser Fall so sehr untergegangen ist und man gar nichts mehr darüber liest oder hört.
Soweit ich weiß, war da nichts. Trotzdem war das Wohnhaus auf ältere Menschen ausgelegt (selbstöffnende Türen per Knopf für Rollstuhlfahrer etc.)
Ja, es ist schwer in solch einem Wohnsilo etwas mitzubekommen, es ist ja fast ein Dorf. Menschen kommen, Menschen gehen, aber immer gibt es auch etwas von Bestand. Vielleicht ein Pflegedienst, dem man eher etwas erzählt. Weil man nicht weiß, dass die deutsche Polizei, eben nicht die russische ist... ;-) Weil man etwas mitbekommen hat, aber niemanden etwas anhängen möchte? Es geht geht ja wieder nicht nur darum jemanden zu belasten, sondern auch zu entlasten.
Was wenn es auch eine Vorgeschichte gab? (Man hat manchmal Nachbarn, die sich streiten wie die Kater und plötzlich ist es still und du denkst "Was wenn jetzt...? " Man sitzt schreckensstarr auf dem Sofa. :-( Und dann ist doch nur einer Zigaretten holen gegangen und der andere klappert mit dem Geschirr in der Küche.)
Ich denke da wird keiner was mitbekommen haben, da dort wirklich eher ältere Leute wohnen, welche wirklich nicht oft rausgehen. Die meisten bleiben die ganze Zeit zu Hause. (Die Oma von nem Freund hat in dem Haus gewohnt)
@DaScully
Auf jeden Fall, da pflichte ich Dir absolut bei.
Ich kenne es selbst aus unserer Firma noch heute, daß die "Russlanddeutschen" die Nähe zueinander suchen. Sie sind integriert, ohne Frage, aber dennoch sehr auf ihre Landsmänner/Landsfrauen bezogen.
Mein Kollege hat mir dies vor noch nicht allzu langer Zeit einmal so beschrieben: "In Russland sind wir Deutsche und hier in Deutschland sind wir Russen". Bei meinem Kollege ist es z. B. so, daß sie eine eigene, kleine Kirchengemeinschaft haben und sehr miteinander verbunden sind - familiär, als auch freundschaftlich ect.
Von daher kann ich mir schon denken, daß dort in der Gemeinschaft offener?, anders? untereinander geredet wird und eine ganz andere Vertrauensbasis zugrunde lag und liegt. Damals vielleicht noch stärker, als heute?
Ich weiß es nicht, aber ich finde diese Überlegung einen guten Gedankengang von Dir.
Also meine Bekannte, welche damals ihre beste Freundin war bis zu ihrem Verschwinden war selber Russin und die Russen kannten sich alle untereinander.
Zu den Örtlichkeiten:
Kattenturm gilt als eines der Problemviertel.
Es herrscht ein hoher Ausländeranteil und überwiegend eine schwache Sozialstruktur. Es handelt sich aber nicht vorwiegend um Russen-/Russlanddeutsche,so wie Arwen es vorhin angenommen hat, die Migrationshintergründe sind eher bunt gemischt ;)
Kattenturm ruft bei mir leider immer spontan das Bild von Plattenbauten hervor, kann natürlich auch sein,dass es dort ansehnlichere Gegenden gibt.
Es gibt durchaus auch schlimmere Stadtteile,ich kann mir aber durchaus vorstellen,dass aufgrund der genannten Umstände niemand etwas aussagen konnte/wollte.
Zum einen aus Verständigungsgründen und zum anderen evtl.weil man mit der Polizei nichts zu tun haben wollte.


Hierzu muss ich allerdings auch sagen,dass ich nicht die Straße kenne,in der Adelina gewohnt hat.
Also wie gesagt, ich wohnte in ihrer Straße und der Teil von Kattenturm wo wir gewohnt haben, war nicht grad mit dem Ausländeranteil von anderen Teilen Kattenturms zu vergleichen. Hier wohnten eigentlich auch recht viele Deutsche bzw. Ausländer welche perfekt deutsch konnten. Das mit der Polizei reden etc. war damals echt nicht so wie man denkt, jeder war so froh wenn er überhaupt eine Aussage machen durfte und konnte.
Aber er kennt sich in der Umgebung von Weyhe aus, sonst hätte er Adelina dort nicht dort abgelegt. (Fühlte er sich sicher beim Hafen, hätte er sie dort in das Wasser geworfen.) Wenn er sie im Pastorenwäldchen vergraben hat, so musste er wenigstens wissen, dass hier niemand so schnell vorbeikommt. Falls dies mit dem Totem stimmt, dann war er sicher dass hier niemand vorbeikommt. Es kann dann aber sein, dass ihn jemand mehrfach dort gesehen hat. Und er hat unverdächtig ausgesehen.
Also ich war 6-7 Jahre später (ca 2007-2008) mal zufällig bei dem Pastorenwäldchen, da wir uns einen Wald gesucht haben, wo wir mit unseren Softairpistolen spielen konnten. Wir fanden es irgendwie gruselig da, im Nachhinein habe ich auch verstanden warum.
@missLasereyes
Ist in dieser Theodor Billroth Str. 49 (?) auch damals (2001) schon ein Altenheim oder betreutes Wohnen gewesen? Weißt du das?
Ja war es
Laut Google Maps existiert dort von der Bremer Heimstiftung das Stadtteilhaus Kattenturm in der Robert-Koch-Straße 70...
Eine Minute Fußweg entfernt
Das wäre mir selber neu

den ort wo adelina verschwand ,oder die umgebung von dem block,kann man sich mit streetview anschauen.
vor dem block ist eine haltestelle (bus)
30 m weiter eine bahnhaltestelle und zur anderen seite ist nach 50m schon eine ampelkreuzung
dazu sind auf dem vorplatz des blocks ein paar kleine geschäfte.
sie wäre vermutlich die hauptstraße entlang gegangen .
in der umgebung gegenüber ist auch ein krankenhaus und andere wohnblocks.
der block hat von 2 seiten zugang und von hinterwärts mit dem auto, kann man direkt dort parken.
der haupteingang ist nur über den vorplatz zu erreichen ,oder zu verlassen,bis zur straße muss man zufuss.

ich kann mir nur schwer vorstellen, das der täter mit dem mädchen vom block aus ohne gesehen zu werden überhaupt 20m geschafft hätte.
unmöglich ist es aber natürlich nicht,sofern sein auto direkt an der straße stand und alles schnell ging.
ich würde aber eher von ein abgreifen im wohnblock ausgehen und dann auch eine person mit der adelina schonmal kontakt hatte.

@darkstar69
ein kurzes anhalten mit dem auto wäre dort nur in zweiter reihe möglich ,wenn die parkplätze am rand besetzt wären.
der wagen würde dann mitten auf der straße stehen.wenn ich das richtig sehe.
auch wäre der zeitraum zu kurz ,um sie vom eingang bis zur straße aus dem auto heraus zu erblicken und dann abruppt zu bremsen.
sie müßte schon ein stück gelaufen sein und dann wäre sie schon an der straßenkreuzung, wenn sie quer gelaufen wäre.
Also das einzige was Sinn ergeben würde wäre, sie läuft immer den Weg den ich vorhin beschrieben habe zwischen dem Parkhaus und Hochhaus lang, was ich eher nicht glaube weil man da über ein Geländer klettern muss. Da müsste sie aus der Hintertür die zum Parkplatz ist raus.
Oder einer hat sie unten / im Fahrstuhl abgefangen oder angesprochen. Sie MUSS zu 99% durch den Hintereingang raus sein wenn sie im Haus schon geschnappt wurde. Durch den Vordereingang kannste es vergessen, der ist damals belebt wie sonst was gewesen. Da waren überall Läden früher und wir hingen da auch oft rum, das hätte jeder gesehen. Und auf dem Rest des Weges würde sie auch nur über eine Straße gehen müssen und würde an meinem Block vorbei, wo wir zu der Zeit immer draussen waren (vl war ich wirklich sogar zu der Zeit gerade draussen :/ ) Und da wir halt noch jünger waren war halt meist ein Elternteil mit draußen und hat Kaffee getrunken und mit anderen Eltern gequatscht. Außerdem haben die Nachbarn auch immer ein Auge auf uns geworfen.
Gibt es im Haus, in dem Adelinas Urgroßvater gelebt hat auch einen Concierge?
Nein, gibt es und gab es bis heute leider nicht
Ich glaub nicht an Hoffmann als Täter hier. Der hat die Opfer doch ins Auto gelockt und sie danach direkt entsorgt, bei Adelina spricht der Müllbeutel dafür, dass die Tat in einer Wohnung geschah und der Beutel diente dazu, die Leiche unbemerkt wie Müll aus der Wohnung zu schaffen. Macht keinen Sinn, sie in einen Müllsack zu tun, wenn sie schon im Auto gewesen wäre.

Ich denke bei Adelina an einen Anwohner des Wohnblocks, wahrsch. jemand, den sie sogar kannte, der sie in seine Wohnung gelockt hat.
somit bleibt er als Einziger. Wie gesagt, noch ein Pädophiler/Fetischist/Mörder in der Umgebung (neben Marc) wäre für mich a) zu viel Zufall und b) wäre er längst der Polizei aufgefallen. Wie wahrscheinlich ist es, dass in Deutschland 2 so dermaßen gestörte Mörder zur selben Zeit rumlaufen? Für mich sehr unwahrscheinlich. Und dann gerät einer von denen nie in das Visier der Fahnder.
Und jetzt kommen wir zu etwas komischen. Ich möchte NIEMANDEN zu unrecht verdächtigen oder schlecht darstellen, deshalbe lasse ich genaue Daten mal weg. Zwischen meinem und Adelinas Wohnhaus war noch ein Block, dort wohnte eine sehr ungewöhnliche Person. Welche uns Kinder immer mal wieder vom Balkon angesprochen hat. Meine Mutter meinte immer er läuft nackt durch die Wohnung und macht komische Dinge. Ich war halt ein Kind und was genau er macht, hat sie nicht gesagt. Auf jeden Fall da er uns immer nach unseren Namen gefragt hat und uns allgemein immer Süßigkeiten vom Balkon geworfen hat, meinten halt auch alle nach Adelinas Verschwinden bzw auch Jahre später wir sollen nicht mit ihm reden und niemals mit ihm mitgehen. Okay wir sollten natürlich mit keinem mitgehen, aber diese Person war schon recht merkwürdig, auch aus heutiger Sicht noch. Ich meine es kann sein, dass es nur ein kinderlieber Mann war. Aber wie gesagt nur Vermutungen. Ich kann ja schlecht zur Polizei gehen nach 18 Jahren und sagen hey hört mal der ist komisch, wenn ihr wisst was ich meine.

Genau das denke ich nämlich auch und zwar ist meine Theorie folgende:

Sie MUSS in dem Haus entführt wurden sein, da wie ich oben schon erwähnt habe sie bestimmt nicht durch den schmalen Fluchtweg geht und über das Treppengeländer klettern würde mit ihren Sachen. Soweit ich weiß ist sie immer über den Haupteingang gegangen. Durch die Hintertür kam man einfach raus und man war direkt auf einem Parkplatz der von außen eigentlich nicht sichtbar war, weil dort die Bahn war und die Einfahrt zum Parkplatz bzw des Parkhauses. Es würde kein Sinn ergeben wenn sie hinten raus wäre. So ganz zufällig fährt man nicht hinten auf den Parkplatz und geht in ein geschlossenes Treppenhaus das ergibt kein Sinn. Der Täter muss sie einfach gekannt oder verfolgt haben. Das der Täter aus der Nähe des Fundorts stammt kann natürlich auch sein, da Kattenturm fast direkt an der Grenze zu Bremen liegt.

Dass es der Vater war schließe ich komplett aus, bzw wurde soweit ich weiß auch schon.


Wenn einer noch irgendwelche Fragen hat, kann er gerne posten und ich beantworte wirklich alles was ich noch weiß und das ist eigentlich echt ne Menge ansonsten kann ich echt immer meine Freunde Bekannten etc fragen. Ich wünsche mir einfach vom ganzen Herzen, dass der/die Täter einfach gefasst werden und ihre Familie endlich das Thema abhaken kann.

Viele Liebe Grüße


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Ungeklärt: Mord an Adelina Pismak (10), Bremen, Juni 2001

20.03.2019 um 19:03
nitefox schrieb:Ich meine es kann sein, dass es nur ein kinderlieber Mann war. Aber wie gesagt nur Vermutungen. Ich kann ja schlecht zur Polizei gehen nach 18 Jahren und sagen hey hört mal der ist komisch, wenn ihr wisst was ich meine.
doch kannst du.
müßtest dich direkt mit jemand verbinden lassen der den fall bearbeitet hat und kannst das dann schildern.
es kann auch sein das man den mann auch mit im visier hatte ,wenn nicht
wäre das eventuell ein neuer ansatz.


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