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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

80 Beiträge, Schlüsselwörter: München, Attentat, Gladio, Oktoberfest, Wehrsportgruppe
EASTSIDER
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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

03.02.2015 um 11:26
@niurick

Ich finde Deinen Vergleich nicht angebracht. Ein Vergleich der Staatssicherheit mit der Wehrsportgruppe Hoffmann ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Staatssicherheit war ein konspirativer Zusammenschluss und die Wehrsportgruppe Hoffmann trat öffentlich auf.


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EASTSIDER
ehemaliges Mitglied

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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

03.02.2015 um 11:32
Die Frage ist eher: Weshalb gab man sich mit den bekannten Ermittlungsergebnissen zufrieden?


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EASTSIDER
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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

03.02.2015 um 11:37
Vielleicht gibt es auch zuverlässige Quellen, die auf den Täter wiesen.
Vielleicht hielt man es für besser, diese Quellen zu schützen.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

05.02.2015 um 07:00
http://m.spiegel.de/panorama/justiz/a-1016700.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=...

Wie würde jemand, dem es in münchen die hand abgerissen hat, rechtzeitig zur versorgung in ein krankenhaus nach hannover kommen? Doch kaum mit dem auto? Wenn dann hätte er auf schnellstem weg mit einem privatflugzeug dorthin gebracht werden müssen. Sollte der junge mann in hannover also tatsächlich mit dem oktoberfestattentat zu tun gehabt haben, so müsste er schon dementsprechende hintermänner gehabt haben. Wären sie das risiko eingegangen entdeckt zu werden, um das leben dieses jungen zu retten? Da stellt sich dann schon wieder die frage, was für eine genaue rolle dieser junge mann spielte. Wo und wann landeten an diesem tag in hannover privatjets? Hierüber gibt es bestimmt keine aufzeichnungen mehr.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

06.02.2015 um 11:29
Also ich finde es schon äußerst erstaunlich, dass da am Platz des Attentats eine "herrenlose" Hand rumliegt und dem offensichtlich keine größere Beachtung geschnkt wird, das offensichtlich so hingenommen wird.

Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass da etwas oder jemand geschützt werden sollte und man evtl. doch mehr darüber wußte, als an die Öffentlichkeit kam.

Ein Mensch, dem ganz frisch eine Hand fehlt sollte doch für Ermittler leicht ausfindig zu machen sein? Auch damals schon?


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Usul
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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

07.02.2015 um 18:29
Vielleicht sollte dieser Faden lieber zu Verschwörungen? Da ist ja offenbar einiges gemauschelt wurden, warum auch immer.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

07.02.2015 um 20:55
@niurick
Jetzt mal ne dumme Frage.

Wieso erst jetzt, 35 Jahre danach kommt eine "Zeugin"? Ich finde das is eine verarschung


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

20.05.2015 um 20:50
Neuigkeiten zum Oktoberfestattentat.

Linke und Grüne haben beim Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht.
Grund für den Gang nach Karlsruhe: Durch Kleine Anfragen wurde in der Vergangenheit versucht, klare Antworten vonseiten der Bundesregierung auf die Frage zu bekommen, ob V-Leute im Zusammenhang mit dem Anschlag vom 26. September 1980 eine Rolle gespielt haben könnten. Doch die Bundesregierung mauert. Sie beruft sich auf das Staatswohl, das gefährdet werden könnte. Wie der Tagesspiegel berichtet hat die Bundesregierung etwa der Partei Die Linke auf ihre Anfrage geantwortet: "Es entstünde die Gefahr, dass Fähigkeiten, Methoden und Informationsquellen der Nachrichtendienste bekannt würden und damit ihre Funktionsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt wäre."
Noch sind viele Fragen offen.
"Es wurden die Ermittlungen gezielt in die Richtung eines toten Einzeltäters geführt, so dass man dann die Ermittlungen einstellen konnte, ohne dass man insgesamt das rechte Umfeld Köhlers miteinbezogen oder ausgeleuchtet hat. Hier bleibt immer noch die Frage, warum man beim Oktoberfestattentat so gehandelt hat, obwohl die Zusammenhänge offensichtlich sind. Schließlich braucht man bei Attentaten solcher Größenordnung ein Mindestmaß an logistischen Strukturen: Köhler wäre alleine überhaupt nicht in der Lage gewesen, die Bombe zu bauen, geschweige denn den Sprengstoff herzustellen oder zu besorgen."

Viele Fragen im Zusammenhang mit dem Anschlag von 1980 wirft bis heute die Rolle des Rechtsextremisten Heinz Lembke auf.
Lembke hatte in der Lüneburger Heide ein Waffenlager angelegt, dass 1981 entdeckt wurde.
Er wollte aussagen, wurde dann aber erhängt in seiner Gefängniszelle gefunden.
Lembke, der während der Haft ankündigte, aussagen zu wollen, wurde einen Tag vor der Vernehmung durch einen Staatsanwalt in seiner Zelle erhängt aufgefunden. Ein Abschiedsbrief war vorhanden.
http://www.heise.de/tp/news/Oktoberfestattentat-Aufklaerung-mit-Hilfe-des-Bundesverfassungsgerichts-2660085.html

Gefährdung von Staatswohl als Begründung anzugeben, nicht nur bei diesem Thema ist eine fadenscheinige Ausrede, eher meint hier "Gefährdung von Staatswohl" Gefährdung der Regierung. Würde man mal anfangen Tachales zu reden, auch in der NSA- und NSU-Affäre, kann ich mir schon vorstellen, dass sich so einige Mitbürger animiert fühlen könnten, endlich mal gegen die Bundesregierung auf die Barrikaden zu gehen. Davor fürchtet man sich wohl eher, als vor dem "Staatswohl".
Korrektur: gefährdetem Staatswohl


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eis..bär
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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

25.09.2015 um 21:25
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/spektakulaere-kriminalfaelle-sex-amp-crime-in-muenchen-1.55990-9

26. September 1980: Das Oktoberfest-Attentat

"Fünfzig Meter östlich Brausebad Explosion - des is fei kein Scherz! Bitte kommen, absperren! Ende." Dieser Notruf erreichte die Einsatzleitung der Festwiesnwache um 22:19 Uhr am 26. September 1980.

Am Haupteingang des Oktoberfests bot sich den Besuchern ein schreckliches Bild: "Es war wie im Krieg (...) Andere waren grauenhaft verstümmelt. Arme und Beine lagen herum", berichtete Hauptkommissar Norbert Hermann später. Die Explosion kostete 13 Menschen das Leben, 211 Personen wurden verletzt.

Schnell war der Täter identifiziert: Gundolf Wilfried Köhler, ein 21-jähriger Student aus Donaueschingen. Die Rohrbombe mit einer Sprengladung von mindestens zwei Kilogramm hatte er im Keller seines Elternhauses gebastelt.

Für den bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, mitten im Wahlkampf um das Kanzleramt, sind die Drahtzieher schnell gefunden: Die extreme Linke wird für den Anschlag verantwortlich gemacht.

Doch Ermittlungen kommen zu ganz anderen Ergebnissen, denn Köhler war Mitglied der neofaschistischen Wehrsportgruppe Hoffmann. Trotzdem steht nach acht Monaten für die Sonderkommission fest: Köhler war ein Einzeltäter, verwirrt, sozial vereinsamt und sexuell frustriert.

Bis heute ist die Einzeltätertheorie jedoch heftig umstritten: Eine Reihe von Zeugen hatte Köhler kurz vor der Tat mit mehreren Männern gesehen. Doch diesen Aussagen ging die Polizei nicht weiter nach, genauso wenig wie Hinweisen, dass die anti-kommunistische Organisation Gladio in die Tat verwickelt war.



Gibt es Neuigkeiten?


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

13.10.2015 um 10:22
Heute Abend kommt eine Doku mit neuen Erkenntnissen im bayrischen Fernsehen B3
Gegen 22 Uhr


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

24.04.2017 um 15:21
Was m.E. alle ahnten, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzten, wird nun überraschenderweise publik:

Köhler war wohl nicht alleine tätig:

https://www.tz.de/muenchen/stadt/oktoberfest-attentat-es-gab-hinweise-auf-weitere-taeter-8063415.html

(Im Frühjahr 1998 endete mein schülerischer Vortrag zu diesem Thema nach regionaler Analyse mit dem selben Fazit)

M.E. eine unglaubliche Farce.

Grüße

Demlicz


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

24.04.2017 um 16:38
@Able_Archer

Aus geheimdienstlicher Sicht ist das ganz sicher keine Farce, sondern war bisher eine Erfolgsgeschichte. Aus deren Sicht ist eher die jetzige Entwicklung eine Farce. Das die gesamte Spurenlage, die Zeugenaussagen, der Beschuldigte selbst, sein Umfeld usw. von vorn herein gegen eine Einzeltat sprachen, sollte jedem Laien klar gewesen sein. Aber gut, dass zumindest ein klein wenig Bewegung reingekommen ist. 


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

24.04.2017 um 16:52
@Slaterator

Ich verstehe deine Antwort, denke jedoch, dass sich viele Foren-TN dieser möglichen Hintergründe nicht bewusst sind.

Zunächst dachte ich damals an Ermreuth, jedoch liessen mich im Laufe der Jahre verschiedene Auffälligkeiten der "Ermittlungsarbeit", insbesondere die "verschwundene Hand" sowie die Kenntnis der mutmasslichen Hintergründe verschiedener Vorkommnisse in Europa zur damaligen Zeit in Richtung Gladio abschweifen.

Leider ist dieses Thema so komplex und die Entwicklung des "Zeitgeistes" m.E. derart beschleunigt, dass sich heute nur noch wenige Menschen dafür interessieren.

Insofern sehe ich diese aktuelle Info als Tropfen Wasser auf den heissen Stein, eine tatsächliche Aufklärung würde mich von den Socken hauen.

Grüße

Demlicz


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

24.04.2017 um 17:06
@Able_Archer

Ich denke, dass siehst Du ganz richtig. Die ganze Strategie der sog. "Stay-Behind-Kräfte" ist ja nur sehr wenigen Menschen überhaupt bekannt und nur wenig von Interesse, seit der kalte Krieg kein aktuell diskutiertes Thema mehr ist. Vor allem Politik und Geheimdienste haben seinerzeit sehr viel dafür getan, dieses Kapitel sorgsam unter den Teppich der Geschichte zu kehren.

Die aktuelle Information wird daher nichts bewegen. Denn selbst wenn klar ist, dass Köhler nicht allein handelte, wird heute keiner mehr die Hintermänner belangen. Das ist selbst heute noch zu brisant. Denn auch zur heutigen Zeit, gibt es vergleichbare Instrumente. False-Flag ist nur eines davon...


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

24.04.2017 um 22:20
Die Ermittlungen werden im Sande verlaufen. Alles andere wäre eine Sensation. Mutmaßliche Mittäter sind verstorben oder verschollen. Es gibt keine Spuren, die nicht bereits überprüft worden sind. Es wundert mich eigentlich, dass nicht mehr Leute sich für den Fall interessiert haben - in den 80ern.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

25.04.2017 um 16:01
@borchert
borchert schrieb: Es wundert mich eigentlich, dass nicht mehr Leute sich für den Fall interessiert haben - in den 80ern.
Evtl. haben sich viele Personen interessiert. In den 80´ern gab es aber noch kein leistungsfähiges Internet und die damit verbundenen Recherche- und Austauschmöglichkeiten. Das ist sicher ein Grund. Man war auf die Presse und Insiderinformationen angewiesen. Viel schwieriger also. Die Geheimdienste hatten es damals sicher viel leichter, Dinge zu vertuschen und z.B. bewusste Falschinformationen zu streuen oder Leute zu diskreditieren.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

25.04.2017 um 20:34
@Slaterator

Ja, eventuell. Aber, wer sich wirklich für einen Fall interessiert, gibt mMn nicht so leicht auf. Und ich kenne hier keine Diskreditionsaktionen der Geheimdienste.

Die Informationen, die wir heute aus dem Internet holen können, helfen ja kaum weiter. Wer sich ernsthaft interessiert, muss anderswie recherchieren.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

25.04.2017 um 20:45
@borchert

Das kommt ganz darauf an, was man wissen möchte. Natürlich gibt es z.B. keine Beweise für eine Tatausführung/Beteiligung von irgendjemandem im Internet zum Download. Das ist sonnenklar. Aber wenn man wissen möchte, was sich ersteinmal grundsätzlich hinter Begriffen wie "stay behind", "Gladio", "false flag" usw. verbirgt, findet heute schon eine ganze Menge mehr, als das in den 80´ern der Fall war.

Aber es ist mir natürlich klar, dass wirklich klare Erkenntnisse auch heute noch der intensiven Recherche außerhalb des Netzes bedürfen. Immerhin hilft das Netz bei der Suche/Kontaktaufnahme von Personen.


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

25.04.2017 um 20:51
@Slaterator


Ja, da hast du natürlich recht, dass man allgemeine Informationen zum Thema obskure Geheimdienstorganisationen aus dem Internet holen kann.

Die NSU-Morde sind mMn ein weiteres Beispiel für sonderbare Ermittlungen und fragwürdige Ermittlungsergebnisse. Und die Morde sind ja gar nicht so alt.

"Das Oktoberfest-Attentat" ist übrigens ein lesenswertes Buch. ;)


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Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat

29.04.2017 um 03:20
borchert schrieb am 25.04.2017:Die NSU-Morde sind mMn ein weiteres Beispiel für sonderbare Ermittlungen und fragwürdige Ermittlungsergebnisse. Und die Morde sind ja gar nicht so alt.
Das ist in der Tat mal ein aktuelles Beispiel dafür, dass zu viele Köche den Brei erst brisant machen. Das Problem bei allen Verbechen, in deren Umfeld auch der Staat oder sogar Drittstaten aktiv sind ist, dass im Zuge der Ermittlungen auch Dinge Beachtung und Erwähnung finden würden, die offiziell garnicht stattgefunden haben. Durch den damit verbundenen Beweis der puren Existenz dieser verdeckten Operationen, fürchten viele Dienste den sofortigen Zerfall der gesamten Weltordnung und ersticken deshalb jeden Ansatz direkt im Keim. Selbst banale Dinge, die heute keinen noch so fanatischen VTler hinter dem Ofen hervorlocken würden, werden zwanghaft, fast schon mit dem selben Fanatismus unter Verschluss gehalten. Schon amüsant manchmal. Es macht den Eindruck als könnten bereits alle Beteiligten einer Operation und deren Nachfahren der 10. Generation verstorben sein, es würde an der Geheimhaltung und dem Sabotagezwang mancher Behörden nichts ändern.


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