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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

275 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Frankfurt Am Main, Jessica Bastian ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

24.07.2015 um 11:03
Ich will einmal in all diesem Traurigen eine positive Tatsache anmerken:
Zitat von AnevayAnevay schrieb:Bevor die Suche in Flörsheim beginnen kann, müssten die Verbrennungsrückstände aber erst abkühlen. Das wird bis August dauern. Der Teil der Deponie mit der aus Frankfurt angelieferten Schlacke bleibt bis dahin gesperrt, eine Aufbereitung findet nicht statt.
Die Behörden sind bereit, einen erheblichen Aufwand zu betreiben, um hier den Fall weiterzubringen. In einer Zeit, in der Kosten immer mehr unter allen Umständen zu vermeiden sind, ist das eine positive Bemerkung wert.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

24.07.2015 um 23:50
Letztendlich ist die Ermittlungsbehörde ( nicht die Polizei ) verpflichtet alle gebotenen Möglichkeiten zu ergreifen, die zur Falllösung beitragen können. Da die Polizei die Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft sind, arbeiten sie auf Antrag.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

25.07.2015 um 22:50
Im Nordend hängen immer noch einige Suchplakate von ihr. Einfach nur SCHLIMM! 😰


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

30.07.2015 um 15:34
Zwar nur die BILD aber hier ein neuer Artikel:

http://m.bild.de/regional/frankfurt/mord/kripo-sucht-jessicas-leiche-jetzt-in-floersheim-42001894.bildMobile.html


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

15.08.2015 um 21:42
Hat jmd was Neues gehört? Ich nämlich jetzt länger nicht mehr:(


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

16.08.2015 um 06:06
Nein, leider nicht. Hier im Nordend hört, sieht und liest man nix mehr darüber. 😰


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

16.08.2015 um 10:34
Das stimmt, leider hört man gar nicht's mehr. Habe auch immer mal geschaut, ob es was neues gibt,
aber nicht's gefunden.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

21.08.2015 um 09:16
Leichensuche auf Deponie dauert an
21.08.2015

Frankfurt.

Von einer seit mehr als fünf Wochen vermissten toten Frau aus Frankfurt fehlt weiterhin jede Spur. Auch die Durchsuchung einer Mülldeponie im benachbarten Flörsheim hat nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft bislang zu keinem Ergebnis geführt. „Die Suche läuft noch“, sagte eine Behördensprecherin. Der Ex-Freund der 22-Jährigen hatte gestanden, die Frau getötet und ihre Leiche in eine Hausmülltonne gesteckt zu haben. Seitdem sitzt der 23-Jährige in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der grausigen Tat waren zunächst unklar. Angaben zum Motiv habe der Mann bislang nicht gemacht, sagte die Staatsanwältin. Der 23-Jährige soll die Frau bereits am 8. Juli in deren Wohnung umgebracht haben (wir berichteten).
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Leichensuche-auf-Deponie-dauert-an;art675,1550127


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

25.08.2015 um 19:57
Junge Frau vermutlich getötet - Suche nach Leiche geht weiter
25.08.2015

Eine junge Frau aus Frankfurt soll von ihrem Ex-Freund getötet worden sein.
Von der Leiche fehlt bislang aber jede Spur.

Die Polizei sucht nun in Frankfurt und Wicker.
Die Schlacke aus einem Frankfurter Müllheizkraftwerk wird in Wicker weiterverarbeitet.

Die Ermittler nehmen an, dass der 23 Jährige die Leiche seiner Freundin über den Müll entsorgt hat (wir berichteten). Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft besteht die Chance, dass in der Schlacke, die vom Müllheizkraftwerk in der Frankfurter Nordweststadt stammt, Knochen gefunden werden können.

Zuvor hatte der mutmaßlich Täter angegeben, die Leiche seiner Freundin im Müll „entsorgt“ zu haben. Der mutmaßliche Täter sitzt seit einigen Wochen in Untersuchungshaft. Er wird verdächtigt, die Frau in deren Wohnung im Frankfurter Nordend am 8. Juli umgebracht zu haben. Seitdem fehlt von der 22-Jährigen, die Mutter eines einjährigen Sohnes ist, jede Spur.

Der Mann hatte ein Geständnis abgelegt, dieses jedoch später widerrufen.

In der Zwischenzeit war, wie berichtet, von Polizeibeamten zuerst in dem Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt der Abfall vergebens nach dem toten Körper der Frau durchsucht worden. Die Verbrennungsrückstände aus diesem Kraftwerk werden zum Deponiepark nach Wicker gebracht – dort gibt es eine Extra-Verarbeitungsmethode, mit der die Schlacke aus dem Heizkraftwerk weiterbehandelt wird. Ob die Suche nach den Überresten der 22-Jährigen erfolgreich sein wird, ist momentan noch völlig unklar.
Datum eingegrenzt

Die Unsicherheiten in diesem Fall haben verschiedene Gründe. Zum einen kann es sein, dass der mutmaßliche Täter bei seiner Vernehmung nicht die Wahrheit gesagt hat. Zum anderen ist es möglich, dass die Fahnder zu spät den Müll im Heizkraftwerk in Frankfurt nach der Leiche, beziehungsweise nach den Leichenteilen der 22-Jährigen durchsucht haben. Denn die Polizeibeamten konnten das Datum zwar eingrenzen, an dem der 23-Jährige die Leiche über den Müll angeblich entsorgt haben will. Doch auch hier ist die Polizei auf die Zeitangaben des mutmaßlichen Täters angewiesen.

Welcher Müllabfuhrtermin von dem vermeintlichen Täter tatsächlich genutzt wurde, um die Leiche seiner Ex-Freundin zu entsorgen, weiß bis heute nur dieser.

Wie gestern ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt auf Anfrage mitteilte, wird derzeit noch immer auf dem Deponiepark in Wicker in der aus dem Müllheizkraftwerk angelieferten Schlacke nach der Leiche gesucht. Ein Fund liegt auch deshalb im Bereich des Möglichen, weil bei der Verbrennung des Mülls in dem Heizkraftwerk in der Nordweststadt ein toter Körper nicht vollständig verbrannt wäre.

Nach Aussagen des Präsidiumssprechers entwickelt sich nämlich bei dem Verbrennungsvorgang in dem Heizkraftwerk nicht so eine große Hitze, dass die Leiche vollständig zerstört und nur noch Ascheanteile übrig bleiben würden. Vielmehr sei davon auszugehen, dass bei einem Fund das Knochengerüst durchaus in einem Zustand sei, die eine Untersuchung der Todesursache möglich machten.

Sicher ist derzeit aber nur eines. Die Beamten sind immer noch dabei, das Material des Schlacke-Bergs, das aus den Überresten des in Frage kommenden Mülls nach der Verbrennung aus dem Heizkraftwerk in Frankfurt nach Wicker transportiert wurde, zu untersuchen. Dies geschieht hauptsächlich mit Kameras, die jegliche Veränderungen und Auffälligkeiten bei der Schlacke-Masse auf dem Förderband registrieren.

Die Ermittler sind sich deshalb einigermaßen sicher, dass – wenn die Aussage des mutmaßlichen Täters nicht falsch gewesen ist – die Leichenteile in der Schlacke noch gefunden werden können. Vorausgesetzt eben, wie beschrieben, dass der Zeitpunkt für die Suche noch nicht zu spät ist.
(meh)
http://www.kreisblatt.de/lokales/main-taunus-kreis/Suche-nach-Leiche-geht-weiter;art676,1555347 (Archiv-Version vom 28.08.2015)


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

01.09.2015 um 21:20
Wirbelsäule gefunden
http://www.bild.de/bild-plus/regional/frankfurt/frankfurt-am-main/wirbelsaeule-der-getoeteten-jessica-gefunden-42412938.bild.html

"Wochenlang suchten Ermittler nach Leichenteilen im Müllheizkraftwerk – es war die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Auch Jessicas Angehörige hoffen seit Wochen darauf, endlich Abschied nehmen zu können.

Nach BILD-Informationen wurden jetzt Teile einer Wirbelsäule in der Schlacke auf der Mülldeponie Wicker gefunden. Die Teile aus dem Lendenwirbelbereich wurden in der Rechtsmedizin untersucht, um zweifelsfrei sagen zu können, dass sie Jessica B. zuzuordnen sind. Ein Ermittler zu BILD: „Die DNA passt!“

Der Fund ist nach BILD-Infos sehr frisch – die Staatsanwaltschaft wollte sich „noch“ nicht dazu äußern."


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

01.09.2015 um 22:27
Oh man. Das macht mich so traurig. Gleichzeitig empfinde ich Erleichterung, dass ihre Familie jetzt vielleicht wirklich Abschied nehmen kann. Ich bin auch aus Frankfurt, und wir waren wohl in derselben Scene unterwegs. Es ist furchtbar grausam. Ich wünsche der Familie sehr viel Kraft und auch ihren ganzen Freunden. Ich weiß, dass alle sich große Mühe geben sie nicht zu vergessen und das viel drum herum passiert um ihrer zu gedenken. Ich hoffe inständig, dass sie einen gebührenden Abschied bekommt und, dass viele Mädchen darüber nachdenken wie weit sie für "Liebe" gehen wollen.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

02.09.2015 um 12:38
02. SEPTEMBER 2015
VERMISSTE 22-JÄHRIGE
Leichenteile auf Deponie gefunden

Die Mülldeponie Flörsheim-Wicker. Foto: Michael Schick
Seit zwei Monaten ist eine 22 Jahre alte Frau aus dem Frankfurter Nordend vermisst worden. Jetzt sind ihre sterblichen Überreste auf der Mülldeponie Flörsheim-Wicker gefunden worden. Der Ex-Freund hatte zuvor gestanden, die Mutter eines Kleinkindes getötet zu haben.


Leichenteile einer seit fast zwei Monaten vermissten Frau aus Frankfurt sind auf der Mülldeponie Flörsheim-Wicker gefunden worden. Die menschlichen Knochenteile seien der 22-Jährigen mit Hilfe von DNA-Untersuchungen zweifelsfrei zugeordnet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Frankfurt mit. Die im Frankfurter Nordend lebende Frau war seit dem 8. Juli verschwunden. Familienangehörige hatten sie als vermisst gemeldet. Der 23 Jahre alte Ex-Freund hatte eine Woche nach dem Verschwinden gestanden, die Frau umgebracht und ihre Leiche anschließend in den Hausmüll gesteckt zu haben. Er sitzt seit Mitte Juli in Untersuchungshaft.

Schlackeberg durchsucht
Polizisten entdeckten die sterblichen Überreste in einem etwa 20.000 Kubikmeter umfassenden Schlackeberg aus verbrannten Müllresten. "Die Beamten hatten die Deponiereste, die über ein Transportband geführt wurden, sowohl per Hand als auch unter Zuhilfenahme einer hochauflösenden Kamera abzusuchen", teilte Oberstaatsanwältin Friderike Busch mit. Die vor rund zehn Tagen begonnene Suche könne nach Abkühlung des noch heißen Berges verbrannten Mülls voraussichtlich am Freitag abgeschlossen werden.

Heftige Auseinandersetzung
Zuvor war im Müllheizkraftwerk Nord-West der Abfall vergeblich nach der Frau durchsucht worden. Die Verbrennungsrückstände aus diesem Kraftwerk werden nach Flörsheim gebracht worden.

Angehörige der jungen Frau hatten Anfang Juli mit Aushängen im Nordend nach ihr gesucht. Die 22-Jährige hinterlässt einen einjährigen Sohn. Die Polizei kam dem Ex-Freund recht schnell nach ihrem Verschwinden auf die Spur. Sie fanden in der Wohnung des 23-Jährigen Gegenstände, die darauf hindeuteten, dass er der Täter ist. Der Mann gestand daraufhin die Tat.

Sein Opfer hatte nach Angaben der Polizei eine „On/Off-Beziehung“ mit ihm geführt. Das heißt: Die junge Frau war zeitweise mit dem Mann zusammen, dann wieder nicht. Häufig soll es Streit zwischen den beiden gegeben haben. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden jungen Menschen auch am frühen Morgen des 8. Juli eine heftige Auseinandersetzung hatten. Womöglich wurde die 22-Jährige dabei getötet.(dpa/FR)

http://www.fr-online.de/kriminalitaet/vermisste-22-jaehrige--leichenteile-auf-deponie-gefunden,25733026,31689654.html

Traurige Gewissheit :-(


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

02.09.2015 um 12:52
So traurig es auch ist, endlich kann die Familie Abschied nehmen. Die letzten Wochen müssen eine reine Hölle gewesen sein.
Ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Kraft

R.I.P Jessica


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

02.09.2015 um 19:59
http://www.fr-online.de/kriminalitaet/vermisste-22-jaehrige--leichenteile-auf-deponie-gefunden,25733026,31689654.html


Hier noch ein weiterer Bericht dazu.


R.I.P Jessica,nun hat man leider traurige Gewissheit


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

02.09.2015 um 22:21
Hier ein Bericht von Maintower. :
Leichenteile der getöteten Jessica in Flörsheim gefunden

Zwei Monate nach dem spurlosen Verschwinden einer jungen Frankfurter Mutter hat die Polizei jetzt die ersten Spuren ihrer Leiche entdeckt. Auf einer Mülldeponie fanden die Ermittler Knochenreste. Ihr Ex-Freund hatte bei seiner Festnahme gestanden, dass er die 22-jährige Jessica getötet und in den Müll geworfen hat. In den vergangenen zehn Tagen wurde auf der Deponie in Flörsheim 10.000 Tonnen verbrannter Müll mit einer Spezialkamera durchsucht. Jetzt wurde ein Teil der Wirbelsäule entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigt, dass die Knochen von Jessica stammen.
Hier der Link: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=3142 (Archiv-Version vom 18.10.2015)
Einfach zum Video: "Leichenteile der getöteten Jessica in Flörsheim gefunden" scrollen. Unter der Themenübersicht.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

03.09.2015 um 03:03
Ich glaube das hier wurde bislang auch noch nicht geposted:

Youtube: SRZ feat. FrauChaos - Circle of Life
SRZ feat. FrauChaos - Circle of Life


Anscheinend soll es noch weitere Aufnahmen geben, auf denen die Verstorbene sich als Sängerin betätigte.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

03.09.2015 um 17:44
Mordfall Jessica B.

Wirbelsäule bereits am 25. August gefunden

03.09.2015
VON SASCHA KRÖNER

„Eine Müllverbrennung ist kein Krematorium“ - In einem Schlackeberg verbrannter Müllreste haben Polizeibeamte die menschlichen Überreste von Jessica B. aus dem Nordend gefunden. Die Knochenteile überstanden hohe Temperaturen.

Wicker/Frankfurt.

Manchmal kommt es vor, dass dramatische Geschichten aus Film und Fernsehen bittere Wahrheit werden. Vor etwa zehn Jahren war die Deponie in Wicker Schauplatz eines Fernsehfilms, bei dem eine Leiche in einem Müllwagen gefunden wurde, erinnert sich Geschäftsführer Gerd Mehler. Nun ist die Deponie Wicker tatsächlich zum Fundort von Leichenteilen geworden: Polizeibeamte hatten in den vergangenen Wochen hier nach Überresten der getöteten und vermissten Jessica B. aus Frankfurt gesucht (wir berichteten). Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt gestern bekannt gab, haben die Ermittler Knochenteile, wahrscheinlich von der Wirbelsäule des Opfers, in verbrannten Müllresten gefunden. Die Teile seien zweifelsfrei der verschwundenen Frankfurterin zuzuordnen.


Die Polizei hatte am 24. August mit ihrer Suche in Wicker begonnen und war bereits am 25. August fündig geworden: In einem rund 20 000 Kubikmeter umfassenden und etwa 10 000 Tonnen schweren Schlackeberg spürten die Beamten menschliche Überreste auf, die jetzt nach einer DNA-Untersuchung dem Opfer zugeordnet wurden. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet das Ergebnis als „zweifelsfrei“. Damit steht das traurige Schicksal von Jessica B., die seit dem 8. Juli vermisst worden war, endgültig fest.

Freund hat gestanden

Ihr Ex-Freund, der seit 15. Juli in Untersuchungshaft sitzt, hatte im polizeilichen Verhör bereits gestanden, die 22-Jährige im Streit ermordet und die Leiche über den Hausmüll „entsorgt“ zu haben. Die Polizei suchte daraufhin zunächst vergeblich im Müllheizkraftwerk in der Frankfurter Nordweststadt. Die letzte Hoffnung der Beamten, den Fall aufklären zu können, stützte sich dann auf den Deponiepark in Wicker. Dort gibt es eine Schlackeaufbereitungsanlage, in der Rückstände der verbrannten Abfälle aus mehreren Kraftwerken verarbeitet werden.

In der Schlackeaufbereitung landen unter anderem Abfallreste aus Frankfurt, Offenbach, Mainz, Darmstadt und Mannheim, erläutert Gerd Mehler. Der Geschäftsführer beziffert die verarbeitete Müllmenge mit 2000 Tonnen am Tag und rund 450 000 Tonnen im Jahr. Der Sinn der Anlage sei es, verwertbare Materialien, die den Verbrennungsprozess überdauern, aus der Schlacke zu filtern. Dazu laufen die verbrannten Überreste über Siebe und vorbei an Magneten. Das größte Interesse gelte den Metallen, sagt Mehler. In der Asche finde sich aber auch anderes Material, dass zurückbleibe, weil die Verbrennungsanlagen nicht heiß genug seien. Holzbalken, dicke Telefonbücher oder auch Knochen seien Dinge, die nicht vollständig zerfallen. „Eine Müllverbrennung ist kein Krematorium“, betont Gerd Mehler.

Mit Kamera gesucht

Für die Polizei bedeutete dies, dass sie die verbrannten Deponiereste genau in Augenschein nehmen musste. Es sei grob möglich gewesen, zu bestimmen, welcher Bereich der Schlacke aus dem Zeitraum Anfang Juli stammte, berichtet Mehler. Die Ermittler installierten eine hochauflösende Kamera über dem ersten Sieb der Aufbereitungsanlage, um auffällige Stoffe zu identifizieren. Sobald das Bild Unregelmäßigkeiten zeigte, wurde die Anlage gestoppt und der Müll von Hand durchsucht.

„Eine sehr unerfreuliche Arbeit“, kommentiert Oberstaatsanwältin Friderike Busch die ungewöhnliche Suche. Jeweils drei Beamte überwachten die Anlage in Schichten von acht Stunden. Die Suche nach weiteren sterblichen Überresten solle noch bis zum Ende der Woche fortgesetzt werden. Ein ähnlicher Fall sei ihr bisher noch nicht begegnet, sagt die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft.

Auch Deponiechef Mehler hat eine derartige Mordermittlung bisher nicht erlebt. Es sei zwar schon mal nach Waffen auf der Deponie gesucht worden, aber noch nie nach Leichenteilen. Dass die Beamten überhaupt Überreste aufspüren konnten, überraschte Gerd Mehler. Aufgrund der Masse des Mülls und der zahlreichen Verarbeitungschritte hatte er einen Erfolg nur schwer für möglich gehalten.
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wirbelsaeule-bereits-am-25-August-gefunden;art675,1569367 (Archiv-Version vom 05.09.2015)


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

03.09.2015 um 18:47
Was für eine kranke Welt ,,,,,,
Ein Kind was ohne Mutter groß werden muss,sich im Alter nicht einmal an Sie erinnern zu können,Ihren Geruch nie zu riechen,sie nie spüren zu können ,,,,,,,,,


😔


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

06.09.2015 um 00:30
Das einzig Positive an der Sache ist, dass der Ex-Freund jetzt widerrufen kann soviel er will, die Verhandlung ist in tatsächlicher Hinsicht weitgehend gelaufen. Da dürfte es sich jetzt rein um die Frage Mord oder Totschlag handeln.


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Mordfall Jessica Bastian, 08.07.15 in Frankfurt am Main

06.09.2015 um 03:52
Zitat von Blue_Eyes_Blue_Eyes_ schrieb:Auch Deponiechef Mehler hat eine derartige Mordermittlung bisher nicht erlebt. Es sei zwar schon mal nach Waffen auf der Deponie gesucht worden, aber noch nie nach Leichenteilen. Dass die Beamten überhaupt Überreste aufspüren konnten, überraschte Gerd Mehler. Aufgrund der Masse des Mülls und der zahlreichen Verarbeitungschritte hatte er einen Erfolg nur schwer für möglich gehalten.
Man muss hier wirklich einmal ein grosses Lob der zuständigen Kriminalpolizei aussprechen. Das war eine sehr mühevolle Arbeit, sehr unangenehm, und hat auch sehr viele Einsatzstunden gekostet. Nicht in jedem Zuständigkeitsbereich wäre das so gewissenhaft getan worden.


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