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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

129 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Rietberg, Maskenmänner

Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 12:12
Ein Neuer Fall aus NRW - die Opfer sind scheinbar Brüder - ein 64-jähriger stirbt, der Bruder überlebt schwer verletzt. Der Bruder des Getöteten sagt aus, dass sie von maskierten Männern überfallen worden wären.

Im Artikel steht jetzt nichts über sonderlichen Reichtum - warum sollen maskierte Männer die Brüder überfallen haben?

Ich denke, wir werden bald mehr erfahren.

Von K. WEUSTER und A. WEGENER

Rietberg (NRW) – Der Bauernhof ist weiträumig mit Flatterband der Kripo abgeriegelt. Rund um das große Backsteinhaus suchen Beamte mit Spürhunden nach Spuren eines schrecklichen Verbrechens.

Hier töteten Maskenmänner nachts einen 64-Jährigen.

Es ist zwei Minuten vor Mitternacht, als ein Mann (63) am Dienstag mit letzter Kraft im Auto zu den Nachbarn fährt: „Hilfe, ein Überfall. Nebenan, auf dem Hof ...“

Dort die schreckliche Entdeckung: Auf dem einsamen Gehöft liegt die Leiche des Bewohners. Die Vernehmung des überlebenden Opfers ergibt: Am späten Abend sollen maskierte Männer auf den Hof an der Lipplinger Straße eingedrungen sein und die beiden Männer angegriffen haben.

Die Opfer sind offenbar Brüder. Einer von ihnen hatte keine Chance gegen die brutalen Täter. Ein Nachbar: „Wir haben gehört, dass seine Leiche gefesselt war.“

Seinen Bruder verletzten die Mörder schwer, er schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der Hintergrund der Bluttat ist bislang völlig unklar.

Polizei-Pressesprecherin Kathryn Landwehrmeyer: „Wir ermitteln in alle Richtungen. Es werden dringend Zeugen gesucht, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Beobachtungen gemacht haben.“ Hinweise an die Kripo unter Tel. 0521/5450."



http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/mord/toetungsdelikt-in-bielefeld-43264458.bild.html


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 12:17
Ein weiterer Artikel, der auch keine weiteren Fakten nennt:

"Leiche in Rietberg gefunden: Mordkommission ermittelt

In Rietberg im Kreis Gütersloh hat es in der Nacht zu Mittwoch (04.11.) offenbar einen Mord gegeben. Um kurz vor Mitternacht fand die Polizei in der Lipplinger Straße im Orstteil Westerwiehe einen toten Mann und einen Schwerverletzten.

Die Bielefelder Polizei hat eine 15-köpfige Mordkommission gebildet, die von Gütersloher Polizeibeamten unterstützt wird. Die Ermittlungen laufen. Bei dem Toten handelt es sich demnach um einen 64-jährigen Mann, bei dem Schwerverletzten um dessen 63-Jährigen Bruder.
Polizei sucht maskierte Männer

Nach bisherigen Erkenntnissen sind beide Männer in der Wohnung des Getöteten von maskierten Tätern angegriffen worden. Das schwer verletzte Opfer konnte sich anschließend zu Nachbarn retten, die die Polizei alarmierten. Der Mann ist außer Lebensgefahr und soll im Krankenhaus vernommen werden, so die Polizei.

Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und sucht nun dringend Zeugen."




http://www1.wdr.de/studio/bielefeld/themadestages/mord-in-rietberg100.html


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 12:23
Für mich ist das Motiv einer solchen Tat völlig unklar. Wieso sollte jemand zwei ältere Brüder auf einem Bauernhof überfallen und den einen ermorden? Mitten in der Nacht? Raubüberfall? Gezielter Mord?
Für mich wäre ein Streit zwischen zwei Brüdern logischer - ohne hier den Bruder zu verdächtigen.

Und noch ein Dritter Artikel:

Rietberg in OstwestfalenMaskierte stürmen Haus und töten 64-Jährigen - zweites Opfer entkommt verletzt
Mittwoch, 04.11.2015, 12:11


Schock in Rietberg in Ostwestfalen: Maskierte haben ein Brüderpaar auf einem einsamen Hof überfallen und einen Mann getötet. Das zweite Opfer konnte sich schwer verletzt zum Nachbarhaus schleppen. Die Hintergründe sind völlig unklar.

Auf einem einsamen Hof in Ostwestfalen ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einem schweren Verbrechen gekommen. Ein 64-jähriger Mann ist tot in seinem Haus aufgefunden worden. Ein schwer verletzter 63-Jähriger konnte sich zum Nachbarhaus retten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen stürmten Vermummte am späten Dienstagabend kurz vor Mitternacht in die Wohnung des 64-Jährigen. Dort hielt er sich mit dem 63-Jährigen auf - laut "bild.de" sind es zwei Brüder. Die Täter griffen die beiden an und töteten den Älteren.
Zustand des Verletzten unklar

"Wir haben eine Mordkommission eingerichtet", sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei zu FOCUS Online. Angaben über den aktuellen Zustand der verletzten Person konnte er nicht machen. Auch zu Hintergründen äußerte er sich nicht."


http://www.focus.de/regional/paderborn/rietberg-in-ostwestfalen-maskierte-toeten-64-jahre-alten-mann-zweites-opfer-entko...


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 12:33
Bild (Link siehe erster Post) hat inzwischen seinen Artikel angepasst. Jetzt heißt es u.a.:

"Die Opfer leben seit dem Tod der Eltern alleine mit zwei kleinen Hunden auf dem Hof. Die nächtlichen Eindringlingen müssen sie brutal überwältigt haben. Heinz S. (†64) hat gegen die Täter keine Chance. Ein Nachbar: „Wir haben gehört, dass seine Leiche gefesselt war.

Seinen Bruder verletzen die Mörder schwer, er schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Im letzten Augenblick kann er den Masken-Männern entkommen und sich zum Auto schleppen. Mehrere hundert Meter sind es zum Nachbar-Hof. Dort wird er vom Notarzt versorgt. Zeitgleich rasen Polizeiwagen zum Tatort. Als sie dort eintreffen, sind die Mörder schon entkommen.

Der Hintergrund der Bluttat ist bislang völlig unklar. Seit Jahren leben die allein stehenden Brüder alleine auf dem Anwesen. Einen Teil des Landes bewirtschaften sie noch selbst. Der jüngere der Brüder betreibt dort außerdem eine Autowerkstatt."


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 14:57
Hier noch der offizielle Polizeibericht:

"
Polizei Bielefeld
POL-BI: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Bielefeld: Eine männliche Person wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden- Mordkommission hat Ermittlungen aufgenommen
04.11.2015 – 08:57

Bielefeld (ots) - KL/ Bielefeld/ Rietberg- Dienstagnacht, 03.11.2015, wurde ein 64-Jähriger Mann tot in seinem Haus in der Lipplinger Straße 66 aufgefunden.

Eine weitere, schwer verletzte Person hat sich gegen 23:58 Uhr hilfesuchend an die Nachbarn gewandt, die umgehend die Polizei informierten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind beide Personen in der Wohnung des 64-Jährigen von maskierten Tätern angegriffen worden. Der schwer verletzte 63-Jährige konnte sich anschließend zum Nachbarhaus retten.

Für die Staatsanwaltschaft und Polizei besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Es wurde umgehend eine 15-köpfige Mordkommission " MK Lippling" der Polizei Bielefeld eingerichtet. Diese wird von Güterslohern Polizeibeamten unterstützt.

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die am Dienstag gegen Mitternacht verdächtige Beobachtungen rund um den Tatort gemacht haben. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11 unter der 0521/545-0.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Bielefeld

Leitungsstab/ Pressestelle

Kurt-Schumacher-Straße 46

33615 Bielefeld....."


Es folgen Rufnummern von Ansprechpartnern, die ich jetzt nicht mit kopieren wollte. Sowie die Internetadresse der Polizei (http://www.polizei.nrw.de/bielefeld)


Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/3165079


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 14:58
Ich habe das eben auch auf Bild.de gelesen

Und bin gespannt, wann dort neue Details ans Licht kommen.....


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 15:44
Nicht so ganz nachvollziehbar. Ich halte auch einen Streit zwischen den Brüdern für denkbar. Kaum vorstellbar das in das Eck zu dieser Zeit ein völlig Unbekannter kommt, da so abseits. Einbrecher kämen doch wohl auch eher zu einer anderen Zeit. Möglich wäre noch jemand der mit einem oder beiden eine Rechnung offen hat.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 15:57
Ich denke ,das es Täter von außerhalb waren.In xy warn auch schon ähnliche Fälle wo ältere Leute in ihren Häusern überfallen wurden.Meist vermutete man Banden ,die in Deutschland unterwegs sind. Ich vermute ,dass ggf über gockel earth oä . und über ältere Namen geschaut wird wo was abgelegenes ist und man einbrechen kann.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 17:06
hotrocket schrieb:Kaum vorstellbar das in das Eck zu dieser Zeit ein völlig Unbekannter kommt, da so abseits.
Warum? Durchaus vorstellbar. Erst Anfang Oktober im Kreis Rottweil passiert, als ein Landwirt von einem Staaten- und Obdachlosen erstochen und ausgeraubt wurde. Bei Interesse einfach googlen. Da lag der Hof quasi auch JWD.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 17:31
die tat im abgelegenen haus erinnert an das straßwalchener opfer. ein fall aus österreich ivom jahr 2012.
ähnliche vorgehensweise bei einem burgenländischen fall.
ein doppelmord, ich glaube in niederösterreich, an einem ehepaar.

einen gesonderten beitrag nur für den köstendorfer fall finde ich nicht. im letzten absatz.
http://salzburg.orf.at/news/stories/2647962/


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 18:35
Ich komme aus der Gegend und kann nur sagen das wir hier momentan echt Sorgen mit Einbrüchen haben. Zumindest hab ich das Gefühl das es immer mehr wird :-(


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 19:09
Mimi79 schrieb:Ich komme aus der Gegend und kann nur sagen das wir hier momentan echt Sorgen mit Einbrüchen haben.
Den Eindruck hatte ich auch, als ich mir die Polizeiberichte aus der Gegend an sah.

Wobei Mitternacht eigentlich nicht so die typische Einbruchzeit ist. Meistens bricht man ein, wenn die Leute auf Arbeit sind oder zwischen 2 und 4 Uhr - da schlafen die Meisten tief und fest.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

04.11.2015 um 22:48
Die beiden Brüder waren offenbar gut betucht. Und beliebt. Einer lief immer mit dickem Geldbeutel rum und und gab Rückgeld nach Werkstattreparaturen auch aus diesem raus.
Das ist allgemein bekannt. Jeder, der die Brüder kennt, weiß das.
Beide sind relativ bekannt im Ort und etliche haben dort ihr Auto reparieren lassen oder konnten selbst mit Hilfe ihr Fahrzeug reparieren.
Heute wollte ich auf meinem täglichen Weg an dieser Straße vorbeifahren. Ungefähr 100 Beamte waren dort mit etlichen Bullis und hielten jedes Auto an. Sie erfassten die Personalien, leuchteten mit Taschenlampen rein und fragten, ob man gestern auch dort vorbei gefahren sei.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Brüderzwist war. Der eine Bruder H. soll wohl mit Messerstichen getötet worden sein, der andere, W., ebenfalls mit Messerstichen schwer verletzt.
Es könnte eine Bande gewesen sein oder jemand, der wusste, dass es hier etwas zu holen gab. Angeblich sollen Ersatzteile weg sein.
Es wird bei uns öfter nachts eingebrochen, selbst wenn die Bewohner zu Hause sind.
Auch in dicht bebauten Siedlungen.
Erst vor ein paar Tagen wurde eine Frau hier in ihrem eigenen Garten mit einem Messer im Rücken gezwungen, ins Haus zu gehen, um Geld zu holen.
Es bleibt erstmal, die weiteren Ermittlungen abzuwarten.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 00:19
Danke Karamelle für dem informativen Beitrag. Dann tippe ich auf junge Leute aus der Gegend die wußten, dass dort was zu holen ist. Möglicherweise Drogenabhängige.

Vielleicht waren es die gleichen wie bei der Frau und einer der Brüder hat sich gewehrt.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 08:04
Ein weiterer Bericht. Hier wird das Gerücht, dass nach Geld gesucht wurde, als Spekulation zurückgewiesen. Ein Raub wird aber nicht ausgeschlossen
Auf den einen Bruder (der mit der Auto-Werkstatt) soll es bereits vor einigen Jahren ein tätlichen Übergriff gegeben haben.

"Rietberg Die Mörder kamen kurz vor Mitternacht

Bluttat: Zwei Brüder sind in ihrem Haus von maskierten Männern attackiert worden - einer von ihnen überlebte den Überfall nicht. Nach der brutalen Tat herrscht in Westerwiehe Entsetzen

Rietberg. Der rote Klinkerbau liegt abgeschieden inmitten von Wiesen und Feldern. Eine lange Hofeinfahrt führt auf das weitläufige Anwesen. Bis zur Lipplinger Straße sind es gut 250 Meter, bis zum nächsten Haus ist es mindestens ebenso weit. Ein Streifenwagen sichert die Zufahrt zu dem einsamen Gehöft. Hier wurden am späten Dienstagabend der 64-jährige Heinz S. brutal getötet und sein ein Jahr jüngerer Bruder Werner S. schwer verletzt.

Hinter der Absperrung parken Einsatzfahrzeuge der Polizei, Männer in weißen Overalls schreiten einen Grünstreifen ab, Medienvertreter stellen ihre Kameras auf. Der 74-jährige Wilhelm G. steht auf der gegenüberliegenden Straßenseite, blickt auf die Szenerie, schüttelt den Kopf. "Ne, ne, ne, dass so etwas in unserem Örtchen passiert. . ."

Maskierte Männer drangen in das Haus ein

So etwas - mit diesen Worten beschreibt der Rentner den brutalen Überfall auf das in Westerwiehe sehr bekannte und beliebte Bruderpaar. Was die Ermittler der Polizei bisher wissen, ist ein Horrorszenario: Demnach sind am späten Dienstagabend mehrere maskierte Männer in das Wohnhaus der beiden Junggesellen eingedrungen. Mit aller Gewalt gehen sie zuerst auf Heinz S. los. Als Werner S. - offenbar alarmiert von den Hilfeschreien seines Bruders - nachsehen will, attackieren die Eindringlinge auch ihn. Trotz schwerer Verletzungen gelingt dem 63-Jährigen die Flucht. Blutüberströmt schleppt er sich zu einem Auto und fährt los. Mit letzter Kraft erreicht S. wenige Minuten vor Mitternacht die Tür des Nachbarhauses, klingelt und berichtet von der Bluttat. Die Nachbarn verständigen sofort die Polizei.

Als die Beamten am Tatort eintreffen, ist Heinz S. bereits tot - unbestätigten Meldungen zufolge haben ihn die Täter brutal erstochen. Nachbarn wollen erfahren haben, dass seine Leiche gefesselt war. Die Polizei bestätigt das bislang nicht. Werner S. kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, er schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Zeitgleich leiten die Beamten die Fahndung nach den Tätern ein. Doch die Mörder können entkommen. In welche Richtung sie geflohen sind, ist nach Worten von Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer bislang allerdings völlig unklar. "Wir suchen dringend Zeugen, die Dienstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge rund um den Tatort beobachtet haben", so die Beamtin.

Das Motiv bleibt unklar

Ebenso unklar ist das Motiv der Täter. Gerüchte, wonach die Männer im Haus nach Geld gesucht haben, weist Landwehrmeyer als "Spekulation" zurück. "Wir ermitteln in alle Richtungen. Selbstverständlich können wir einen Raub nicht ausschließen", sagt sie.

In Westerwiehe verbreitete sich die Nachricht von dem Überfall wie ein Lauffeuer. Die beiden Brüder, die seit dem Tod der Eltern alleine mit zwei kleinen Hunden auf dem Hof leben, sind in dem kleinen Örtchen sehr bekannt. Werner S. betreibt auf dem Anwesen eine Autowerkstatt, sein Bruder Heinz hat sich um die Bewirtschaftung der Flächen rund um den Hof gekümmert. "Zwei wirklich nette und äußerst zuvorkommende Männer", sagt eine Nachbarin. Sie begreife nicht, wie man Menschen so etwas antun könne. Es sei furchterregend, was hier geschehen ist, sagt die Frau.

Nach NW-Informationen soll Werner S. vor einigen Jahren bereits in seiner Werkstatt überfallen worden sein. Mit einer Eisenstange - so erzählt man sich - soll er den Täter jedoch erfolgreich in die Flucht geschlagen haben.


Information
Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft

- Nach dem Verbrechen hat die Polizei eine Mordkommission eingerichtet.
- Leiter der 15-köpfigen "MK Lippling" - benannt nach der Straße des Tatortes - ist Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien.
- Zuständiger Dezernent der Staatsanwaltschaft ist Christoph Mackel.
- Neben Beamten der Spurensicherung haben auch Ermittler des Landeskriminalamtes den Tatort untersucht.
- Ein Team von Gerichtsmedizinern aus Münster hat den Leichnam untersucht."


Im Artikel auch ein Video (bitte selbst ansehen) und einige Fotos rund ums Tatorthaus.




http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/rietberg/rietberg/20616127_Die-Moerder-kamen-kurz-vor-Mitternacht.html


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 08:40
So steht's heute im Westfalen-Blatt

Hilfe, wir wurden überfallen!«
Brüder aus Rietberg vor Jahren schon einmal ausgeraubt – Mordkommission sucht Zeugen
Von Christian Althoff
Rietberg(WB). War es Raubmord? Maskierte Männer haben in der Nacht zum Mittwoch in Rietberg (Kreis Gütersloh) zwei Brüder in ihrem landwirtschaftlichen Anwesen überfallen. Einer wurde umgebracht, einer schwer verletzt.
Es war Dienstagabend gegen 23.55 Uhr, als es an der Haustür der Familie K. in Rietberg-Westerwiehe klingelte. Ulrike K.: »Unser Nachbar stand vor der Tür. Er rief: ›Hilfe, wir sind überfallen worden!‹ Sein Gesicht war voll Blut. Er war so schwer verletzt, dass wir ihn kaum verstehen konnten.« Werner S. (63) hatte sich schwerverletzt in seinen Ford Granada geschleppt und war damit die 400 Meter bis zu den Nachbarn gefahren.
Ulrike K. und ihr Mann alarmierten Notarzt und Polizei. Während sich ein Arzt wenig später um den verletzten Werner S. kümmerte und ihn ins Elisabeth-Hospital nach Gütersloh bringen ließ, entdeckten Streifenbeamte im Nachbarhaus dessen Bruder Heinz S. (64) – er war tot, die massive Gewaltanwendung soll auf den ersten Blick erkennbar gewesen sein. Zu Gerüchten, nach denen das Opfer gefesselt und erschlagen worden sein soll, äußerte sich die Mordkommission gestern nicht. Rechtsmediziner der Uni Münster besahen sich den Tatort, bevor sie das Opfer am Nachmittag obduzierten. Das Ergebnis wird Staatsanwalt Christoph Mackel möglicherweise heute bekanntgeben.
Das Verbrechen erschüttert die Menschen im Dorf Westerwiehe. Wohl jeder hier kennt die beiden Brüder – zwei Junggesellen, die an der Lipplinger Straße 66 in ihrem Elternhaus aus rotem Klinker lebten. »Am vergangenen Wochenende haben wir noch zusammen das Oktoberfest gefeiert«, erzählt ein Nachbar. Die Brüder seien bodenständige, freundliche Menschen. »Wenn ich Hilfe brauchte, musste ich nur rübergehen.«
Der Nachbar erzählt, Heinz S. habe die Landwirtschaft aufgegeben und seine Äcker verpachtet. Er soll sich um die Buchhaltung seines Bruders Werner gekümmert haben, der auf dem Hof eine gutgehende Autowerkstatt betreibt. Eine Werkstatt, die auch Fremde auf den abseits gelegenen Hof führte. Plante einer von ihnen den Überfall? Das WESTFALEN-BLATT erfuhr: Vor Jahren wurden die Brüder, die größere Beträge im Haus gehabt haben sollen, schon einmal ausgeraubt. Damals wurde der Täter gefasst, er soll noch immer im Gefängnis sitzen.
Nach dem Notruf löste die Polizei in der Nacht eine Ringfahndung aus. Dabei werden in einem großen Kreis rund um den Tatort die Kennzeichen fahrender Autos notiert, um diese Daten später auszuwerten. Außerdem sucht die Kripo Zeugen. Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer: »Vielleicht ist ja jemandem in der Nacht zum Mittwoch an der Lipplinger Straße ein geparktes Auto oder etwas Verdächtiges aufgefallen. Wir sind für jeden Hinweis dankbar.«


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 08:57
Leider sind solche Verbrechen gar nicht so selten, in XY gab es eine ganze Reihe davon. Eine relativ abgelegene Behausung, allein oder nur zu zweit bewohnt, und meistens von eher älteren und eher wohlhabenen Opfern. Fast immer gehen die Täter davon aus, dass grössere Geldbeträge im Haus aufbewahrt werden, was auch tatsächlich immer noch vorkommt. Hier kommt noch dazu, dass es sich um ein Geschäftsgrundstück handelt mit Kundenverkehr. Da kann mancher auf eine Idee gekommen sein.

Ist das/sind die Opfer Unternehmner, so wie in diesem Fall wohl mindestens einer der Brüder, wird auch immer nach eventuellen Racheakten von ehemaligen Mitarbeitern geschaut.

Allerdings ist nicht alles in den Berichten stimmig.

Man wird sehen, was noch so herauskommt.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 13:53
Das sehe ich genauso.
Natürlich ging der Fall wie ein Lauffeuer durch unsere Stadt.
Es soll angeblich gar nicht mehr viel Bargeld im Haus gegeben haben.
Der oder die Täter wollten es erpressen, bekamen nichts und wendeten Gewalt an? Wie fast passiert im Garten der Frau, die mit Messer im Rücken ins Haus gehen musste, um Geld zu holen.
Racheakt kann man sich kaum vorstellen und zuletzt gab es nicht mehr viel Kundenkontakte.
Warum schreibt das WB, in welcher Klinik der verletzte Bruder liegt? Das stand sonst nirgendwo.
Den Fall behandelt derselbe Staatsanwalt wie im Weihnachts-Doppelmord Gütersloh.
Der BGH hebt das Urteil auf. So zu lesen hier unter entsprechendem Thema.


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 14:00
@Karamelle
Was hat das aufheben des Urteils im doppelmord mit diesem Fall zu tun?
Ich verstehe den Zusammenhang nicht, warum du das hier erwähnst


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Tod eines 64-jährigen in Rietberg

05.11.2015 um 14:07
Von Gewaltverbrechen von Einbrechern, Folter zur Erzwingung von (nichtvorhandenem) Geld oder zur Preisgabe eines (nichtvorhandenen) Safes war in letzter Zeit häufiger in den Zeitungen zu lesen, mit älteren Paaren (z. B. Mann totgeschlagen, Frau schwerverletzt) oder Alleinstehenden (Frau schwer gefoltert). Ich mutmaße mal, entweder reisende deutsche Schwerverbrecher oder evtl. Ausländer, die sich über einschlägige "Kanäle" Infos holen, wo potentiell was zu holen sein könnte. Für lokale Rauschgiftkriminalität wirkt es etwas zu aufgesetzt, zu gewalttätig, Fixer ziehen selten im Rudel auf Raubzug aus, und bei den Tätern in letzter Zeit scheint es sich immer um Duos, evtl. mit einem dritten Mann im Hintergrund zu handeln.


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