Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

1.423 Beiträge, Schlüsselwörter: Making A Murderer, Steven Avery, Brendan Dassey +

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 08:52
Zitat von FF
FF
schrieb:
Wesentliche Aspekte seiner Aussage wurden ihm in den Mund gelegt, während er massiv eingeschüchtert wurde.
Dann kannten die Ermittler also seinen Lieblingsporno?



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 09:36
@Falstaff
Woher kommt denn jetzt das mit dem Porno? Ich dachte, wesentliche Teile seiner Schilderung stimmen überein mit dem Buch/Film "denn zum Küssen sind sie da"?

Aber davon abgesehen sieht man doch ganz deutlich, dass BD in Richtung seiner getätigten Aussagen gelenkt wurde. Klar sagen die ihm nicht Wort für Wort alles vor, aber "dirigieren" tun sie das Ganze auf jeden Fall.

Es hat doch seinen Grund, dass die angewendete Verhörmethode stark umstritten ist (in Deutschland z.B. sogar verboten) - gerade weil eben belegt ist, dass sie falsche Geständnisse hervorruft.

Fändest du es denn in Ordnung, wenn dein 16 jähriges, geistig nicht seinem biologischen Alter entsprechendes Kind so verhört werden würde und dann aufgrund dieses "Geständnisses" ohne tatsächliche andere Beweise jahrzehntelang ins Gefängnis müsste?



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 09:43
Zitat von Zaubertraudl
Zaubertraudl
schrieb:
Woher kommt denn jetzt das mit dem Porno? Ich dachte, wesentliche Teile seiner Schilderung stimmen überein mit dem Buch/Film "denn zum Küssen sind sie da"?
Daher ja meine Frage. Wenn @FF davon ausgeht dass ihm wesentliche Aspekte seiner Aussage von den Ermittlern eingepflanzt wurden und die Aussagen zur Vergewaltigung wesentliche Aspekte seiner Aussage waren, dann könnte man daraus schließen dass die Ermittler seinen Lieblingssexfilm kannten.

Das war ein wenig provokativ gemeint, ist aber natürlich auch ein logischer Fehler von mir. Denn @FF kann sich ja auch auf andere wesentliche Aspekte der Aussage bezogen haben.

Ich habe mir die Vernehmungsvideos angeschaut und empfand sie auch als grenzwertig. Die Beeinflussung scheint mir aber nicht ganz so eindeutig, wie sie hier immer wieder dargestellt wird. Formal empfinde ich es vor allem als problematisch, dass man bei einem derartig offensichtlich geistig behinderten Menschen unterstellt dass er einschätzen kann was es bedeutet, auf anwaltlichen Beistand zu verzichten.



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 12:35
Eigentlich wollte ich mich ja ausklinken....aber.....
Zitat von Rick_Blaine
Rick_Blaine
schrieb:
Falstaff schrieb:
Die Art und Weise wie Brandans Geständnis zustande kam ist grenzwertig. Das heißt aber noch nicht, dass er deshalb komplett unschuldig ist.

Das ist sicherlich korrekt. Es gab ja auch ein Indiz, das einen kleinen Teil des Geständnisses untermauert hat: seine Hose, an der Spuren von Chlor gefunden wurden. Er hat ausgesagt, er hätte Steven beim Reinigen der Garage von einem grossen Fleck - den er für eine Flüssigkeit aus einem Fahrzeug gehalten habe - geholfen, mit einem chlorhaltigen Reinigungsmittel (bleach).


Die Chlorflecken auf der Hose sagen doch gar nichts aus, außer das er mit Chlor hantiert hat als er beim Reinigen der Garage geholfen haben soll. Und ich glaube, er wird schon unterscheiden können, ob dieser Fleck eben ein Blutfleck war, oder Getriebeöl, Bremsflüssigkeit oder sonst was aus dem Fahrzeug.
Zitat von Rick_Blaine
Rick_Blaine
schrieb:
Dieser Teil klingt auch sehr plausibel, dass er nach der Tat von Steven angehalten wurde, Spuren zu beseitigen. Das spricht aber weit mehr dafür, dass Steven die Tat begangen hat, als dass Brendan selbst bei der Tat anwesend war oder gar beteiligt war. Denn in den Punkten der Tatbeteiligung ist das Geständnis überhaupt nicht glaubwürdig.
Hier wird wieder mal so gar nicht berücksichtigt das in dieser Garage (wie übrigens auch im Trailer) kein Speck DNA, Haar, Blut, Urin, Kot vom Opfer gefunden wurde. Ja ich weiß jetzt kommt aber die Kugel der 22er....Wenn, und ich sage groß WENN, diese besagte Kugel wirklich DNA vom Opfer an sich hatte, was ja keiner be- oder widerlegen kann weil nichts mehr zum Gegentesten (ups..) da ist, dann ist die berechtigte Frage...wo ist der Rest forensischer Beweise dass das Opfer jemals in der Garage war? Wo??

Der DA in seiner Antwort auf den Appeal sagt ja selber, es ist nicht möglich irgendwo zu sein ohne Spuren zu hinterlassen....;)

Wenn SA es gewesen sein sollte....dann nicht dort und nicht wie behauptet.
Zitat von Falstaff
Falstaff
schrieb:
Woher kommt denn jetzt das mit dem Porno? Ich dachte, wesentliche Teile seiner Schilderung stimmen überein mit dem Buch/Film "denn zum Küssen sind sie da"?

Daher ja meine Frage. Wenn @FF davon ausgeht dass ihm wesentliche Aspekte seiner Aussage von den Ermittlern eingepflanzt wurden und die Aussagen zur Vergewaltigung wesentliche Aspekte seiner Aussage waren, dann könnte man daraus schließen dass die Ermittler seinen Lieblingssexfilm kannten.
Sorry aber jetzt musste ich herzhaft lachen.....Wenn Thriller jetzt schon Pornos oder Sexfilme sind dann habe ich, und Millionen andere glaube ich ein Riesenproblem :)
Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen...



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 15:42
@Falstaff
Du solltest dich vielleicht erst erkundigen um was für einen Film es sich handelt :
https://de.wikipedia.org/wiki/…_denn_zum_Küssen_sind_sie_da

Von Porno keine Spur.



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 16:59
@FF

Also das er die Story nicht aus dem Film hat sollte wohl klar sein. Diese Geschichte erzählt er zum ersten Mal im Prozess und sonst nie. Wenn er den Film überhaupt gesehen hat, hat das trotzdem nicht allzu viel mit seiner Story in den Aussagen zu tun. Und das er mehrfach gelogen hat ist auch erwiesen.
Zitat von Falstaff
Falstaff
schrieb:
Ich habe mir die Vernehmungsvideos angeschaut und empfand sie auch als grenzwertig. Die Beeinflussung scheint mir aber nicht ganz so eindeutig, wie sie hier immer wieder dargestellt wird.
Das ist der Punkt. Es geht ja nicht mit dem Video vom 01.03 (welches im Prozess gezeigt wurde) los sondern bereits am 28.02. auf dem Revier und generelle Aussagen im Novemer 05. Sie fangen also nicht bei Null zu diesem Zeitpunkt an und können somit sicher auch gezielter Fragen stellen die zu den Spuren passen.
Vielleicht sollte man sich mal alle Dassey Aussagen durchschauen bevor man von einem absolut erzwungenen Geständnis spricht. Nicht umsonst sagen dies auch erfahrene Richter.
Wie dem auch sei, der Dassey Prozess ist auch für mich umstritten, hat aber auch nichts mit Avery zu tun was hier immer ganz gerne zusammen gewürfelt wird.



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

19.06.2020 um 17:25
@Simi96
Ermittlungen wie die gegen Dassey stärken aber nicht gerade das Vertrauen in die US- Ermittlungsbehörden und Urteile wie das gegen ihn nicht das in die Gerichte.
Ermittler, die unbedingt diesen Verdächtigen mit allen Mitteln überführen wollen, können anderen Verdächtigen gegenüber nicht genauso intensiv ermitteln.



melden

Making a Murderer - der Fall Steven Avery/Brendan Dassey

16.09.2020 um 15:11
Da der Fall zum damaligen Zeitpunkt der Größte in der Geschichte von Wisconsin war, hier mal der Anfang einer Zusammenfassung welche ich vor Jahren mal angefangen hatte und dann leider vergessen hatte. Versuche das Ganze dann noch zu komplementieren.
Da die Diskussion hier leider sehr festgefahren ist, da keiner von seiner Sichtweise (Schuldig oder nicht) abweichen möchte, würde ich es toll finden wenn man mit dem Ganzen nochmal objektiv, wie bei anderen Fällen auch wo es nicht zwei solch extreme Gegenseiten gibt, beginnen könnte.
Zu Beginn einmal:

Ich versuche mal meine eigenen Eindrücke zu dem Fall zusammenzuschreiben und den Fall aus Sicht der Staatsanwaltschaft einzugehen. Meine Meinung muss man dabei natürlich nicht teilen, aber ich finde es wichtig, auch die Gegenseite ein Gehör zu geben, damit auch der Familie Halbach und den ermittelten Behörden.
Ich versuche die Beweise in einem Gesamtlicht zu Betrachten. Den Fall muss man sich als eine Art Puzzle vorstellen, welches sich aus vielen Teilen zusammensetzt. Das Gesamtbild muss zum Schluss betrachtet werden und jeder kann dann für sich entscheiden, ob es begründete Zweifel gibt, oder der Angeklagte des Mordes an einer jungen und unschuldigen Frau verantwortlich ist. Ich werde das Ganze aus Sicht der Staatsanwalt als eine Art Plädoyer schreiben.

Wir starten mit dem Warum. Warum wir seit Monaten über diesen Fall diskutieren. Es gab in diesem Verfahren über 500 Beweisstücke von beiden Seiten. Außerdem wurden 60 Zeugen vernommen. Zu Beginn des Verfahrens hat der Angeklagte die Möglichkeit auf „Nicht Schuldig“ oder auf „Schuldig“ zu plädieren. Dieser Fall wird diskutiert, da der Angeklagte auf „Nicht Schuldig plädiert hat. Mr. Avery hat das Verfassungsmäßige Recht nach einem „Nicht Schuldig“ ihm das Verbrechen nachzuweisen. Er hat das Recht auf einen Geschworenenprozess.
Der Job der Staatsanwaltschaft ist es nun, die Anklagepunkte in denen Mr. Avery angeklagt ist, zu beweisen. Die Verteidigung hat hierbei keine Pflicht, es reicht das sähen von Zweifel oder möglichen Verschwörungen.
Der Grund für diese Anmerkung ist, dass wir als eine Art Juroren zwei Seiten dieses Falles gehört haben. Ich denke die Beweise die während des Prozesses von der Staatsanwaltschaft präsentiert wurden, deuten auf den Angeklagten als Täter hin. Auf den Verantwortlichen an dem viel zu frühen Tod einer jungen Frau die noch ihr ganzes Leben vor sich hatte.

Kriminalfälle sind anhand der vorgebrachten Fakten und Beweise zu entscheiden. Nicht anhand Spekulationen und Verschwörungen, denn diese haben keine Beweiskraft und sind nicht wissenschaftlich bewiesen. Der Staat veranstaltet kein Ratespiel und lässt die Juroren raten was an Halloween 2005 passierte. Ich versuche die Fakten darzustellen und keine Spekulationen über ein mögliches Hätte-wenn-und-Aber. Das wird Teresa nicht gerecht und ist unfair der Familie des Opfers über.
Fakten ändern sich nicht, Fakten stehen. Spekulationen werden häufig über den Haufen geworfen. Es muss sich auf diese Tatsachen konzentriert werden, ohne jeden Beweis davon einer Verschwörung zu unterstellen.
Fangen wir mit dem Anfangspunkt an, welchen ihn jeder Fall hat. Nach all den Zeugen und den Beweisen hat man erstmals einen Überblick wie groß und vielseitig dieser Fall eigentlich ist. Das Kriminalbüro und die Labore haben die meisten Beweise und Objekte in der Historie von Wisconsin erhalten. Mehr Mitarbeiter der Verfolgungsbehörde als in jedem anderen Fall haben an diesem Mordfall gearbeitet. Daran sieht man wie groß und wichtig dieser Fall eigentlich ist. Dies muss man als großes Ganzes betrachten.

Deshalb muss man zuerst das Puzzle zusammenstellen und dann auf die wichtigen Punkte schauen. Ein wichtiger Punkt ist, dass Miss Halbach erschossen wurde. Das steht außer Frage. Es gibt viele wichtige Momente und Punkte in diesem Fall und das ist einer davon.
Es gibt außerdem den Moment, als Steven Avery am 31.10.05 hinter seiner Garage am Lagerfeuer steht. Mit ihm sein Neffe Brendan Dassey. Auch dieser Punkt steht außer Frage. Dies ist ein guter Anfangspunkt für diesen Fall. Teresa wurde erschossen, verstümmelt und anschließend verbrannt. Steven Avery hatte ein Feuer an diesem Tag. Hier können wir beginnen, dass sind bewiesene Fakten.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wagen von Teresa Halbach. Ein blau-grüner Toyota RAV4. Dieser Wagen wurde am 05.11.05 auf dem Avery Schrottplatz gefunden. Ebenfalls ein unbestrittener Fakt. Wichtig sind Fakten in einem Mordfall, keine Spekulationen. Spekulationen sind keine Zweifel.
Das Teresa zuletzt bei Mr. Avery gesehen wurde, der Fakt dass das Auto auf seinem Schrottplatz gefunden wurde und die Dinge die in diesem Auto gefunden wurden deuten erstmals auf den Angeklagten hin.
Fangen wir mit der Suche nach dem Auto an. Jeder vernünftige Mensch würde dort mit der Suche beginnen, wo die vermisste Person sich zuletzt aufgehalten hat und sie zuletzt gesehen wurde. Pam Sturm begibt sich also gemeinsam mit ihrer Tochter genau zu diesem Ort. Nämlich zum Avery Schrottplatz wo sie den Wagen letztendlich auch findet. Das Verändert den Fall auf eine dramatische Weise. Aus einem Vermisstenfall entwickelt sich langsam etwas größeres und man kann zumindest annehmen zu diesem Zeitpunkt, dass etwas schlimmeres passiert sein könnte. Zu diesem Zeitpunkt kommt auch die Kriminaltechnik und die Ermittler ins Spiel, über die die Verteidigung vieles sagte und anzweifelte. Der Wagen wurde an dem Ort gefunden, wo Teresa zuletzt gesehen wurde. Das hat nichts mit Mr. Fassbender oder Mr. Wiegert zu tun. Man muss auch nicht Sherlock Holmes sein um auf diese Idee zu kommen. Es ist normaler Menschenverstand an diesem Ort zu suchen und nach dem Fund die Ermittlungen an diesem Punkt zu beginnen.

Wir wissen, dass Nicole zusammen mit Pam Sturm das Auto fand. Sie stellten fest, dass die Türen verschlossen waren und sahen das die Kennzeichen nicht mehr da waren. Da es dunkel wurde sahen sie nicht in das innere des Wagens und sahen somit auch keine Blutspuren. Das wichtigste aber ist, dass die beiden Frauen das Auto nicht aus dem Auge gelassen haben, bis die Polizei eintraf.
Die geschossenen Fotos von Mrs. Sturm sind ebenfalls wichtig. Was man an diesen sieht, ist dass es Versuche gab, das Auto unsichtbar zu machen bzw. zu verhüllen und verbergen. Es steht außer Frage, dass das Fahrzeug in der Nähe des Car-Crushers abgestellt wurde. Betrachtet man diesen Fakt nüchtern, kann festgehalten werden, dass Steven Avery den Plan hatte, dass Auto zu pressen.
Wo das Auto gefunden wurde, ist also kein Versehen und hat eine Absicht und Überlegung zu Folge.
Das Finden des Autos war sehr wichtig für diesen Fall. Was wäre passiert, wenn das Fahrzeug nicht entdeckt worden wäre? Was wäre passiert, wenn es wie die anderen 54 gepressten Fahrzeuge geendet hätte? Was wäre, wenn es vom Grundstück gebracht worden wäre und Teresas und Stevens Blut nie im Auto entdeckt worden wäre? Der Angeklagte wäre vermutlich mit dem Verbrechen davon gekommen. Daran sieht man wie knapp er damit fast durchgekommen wäre.
Hätte Pam Sturm das Fahrzeug nicht entdeckt, so würden wir darüber vermutlich heute nicht verhandelt. So weit so gut, dass Fahrzeug und der Fundort sind also der einzig logische Ansatz, um diesen Fall zu beginnen und die Ermittlungen darauf zu konzentrieren.

Beweise sind Fakten. Beweise sind die Aussagen oder Antworten die Zeugen vor Gericht unter Eid aussagten. Beweise sind nicht die Fragen die von den Anwälten und der Verteidigung vor Gericht gestellt werden. Die Frage an einen Ermittler vor Gericht „Haben Sie Beweise platziert?“ ist das eine. Die Antwort „Nein Sir, habe ich nicht“ ist der Beweis und die Antwort (vor Gericht/für die Geschworenen – ob die Person unter Eid lügt ist natürlich etwas anderes). Zwei verschiedene Dinge. Wichtig zu unterscheiden und wichtig für eine Urteilsfindung.
Kommen wir nun kurz und knapp zur Tatortbewachung. Diese gab es von Anfang an. Niemand hatte unerlaubt Zugang auf das Arial. Die Beweisstücke wie das Auto wurden ständig bewacht. Sgt. Orth traf um 10:59 Uhr auf dem Schrottplatz ein und bewachte das Auto bis der Rest zu Stelle war. Deputy O´Connor bewachte den Eingang. Niemand hatte Zugriff oder direkten Kontakt auf das Fahrzeug. Die Calumet County Polizisten waren also vor Ort und bewachten das Fahrzeug.

Detective Dave Remiker war leitender Ermittler im Vermisstenfall Teresa Halbach. Später als das Fahzeug gefunden wurde, überprüfte er die VIN Nummer. So konnte festgestellt werden, dass es sich ohne jeden Zweifel um das Fahrzeug von Mrs. Halbach handelt.
Um 15:00 Uhr wird der Fall an das Calumet County Department übergeben. In den vier vorherigen Stunden wurde das Fahrzeug ständig überwacht.
Das Manitowoc County Sheriffs Department bleibt weiterhin dabei. Warum? Weil es ihr Zuständigkeitsbereich ist. Werden Materialien wie Absperrband benötigt, warum dann nicht aus Manitowoc? Werden Leute zum Absuchen benötigt, findet man diese Resourcen vor Ort und Stelle, aus Manitowoc. Es ist ein logischer Platz diese Leute zu finden und die Ermittlungen schnell zu beginnen.
Mr. Fassbender beschloss, dass der Fall an Calumet übergeben wird. Nicht aber die Verfügungsstellung von benötigten Material oder Mitarbeitern. Warum auch? Die Mitarbeiter haben mit Steven Avery und auch mit seiner Klage nicht das Geringste zu tun. Keine Auswirkungen zu befürchten. Schlicht keinen Grund oder Motiv ihrer Arbeit nicht ausreichend nachzugehen.

Nächster Punkt zum Fahrzeug. Das Auto ist verschlossen. Das Wetter verschlechtert sich und es wird dunkel. Wir sind immer noch am 05.11.05. Das Kriminallabor wird zur Fundstelle bestellt. Der RAV4 wird also beschützt. Leinen werden über dem Fahrzeug aufgehangen.



melden

Ähnliche Diskussionen
Diskussionen
Beiträge
Letzte Antwort