brigittsche schrieb:Allerdings kann es ja auch sein, dass sie nicht zu der geplanten Reise aufgebrochen ist, aber eben in der näheren Umgebung ihres Hauses unterwegs war. Und sei es z. B. nur in den Nachbarort um etwas einzukaufen. Das würde ich auch unter "Sie ist nicht losgefahren." einordnen.
Klar kann das sein, aber das wäre dann Morsbach oder Wissen/Sieg gewesen. Da zu verschwinden halte ich für echt unwahrscheinlich, zumal sollte eine Tat geplant gewesen sein.
Da halte ich tatsächlich so eine Lagerhalle für geeigneter, auch wenn ich deren Lage und Gegebenheiten drumherum nicht kenne.
Ist sie vielleicht noch zu ihrem Bauernhof gefahren?
brigittsche schrieb:Und dann - nun, solche Transporter waren zumindest zeitweise bei solchen Auto-Aufkäufern sehr beliebt, die gebrauchte Autos nach Afrika exportieren (keine Ahnung, ob das noch so ist). Da könnte ich mir schon vorstellen, dass so jemand, wenn der Preis stimmt, auch ein Auto ohne Papiere kauft.
Und da könnte ich mir eben vorstellen, dass sie irgendwo bei einer Rast überfallen wurde. Dass es vielleicht erstmals gar nicht uns Geld, sondern ums Fahrzeug ging. Z.B. als sie mal austreten musste und die hypothetisch Autodiebe überraschte.
Dennoch frage ich mich auch hierbei, warum man sie ebenfalls hätte verschwinden lassen sollen.
Das ist natürlich nur meine persönliche Ansicht, aber ich glaube eher, dass sie sich, aus welchem Grund auch immer, noch mit jemandem getroffen hat, der sie geplant verschwinden ließ, um Zeit zu gewinnen, da man dachte sie sei in Spanien, oder dass sie verunfallt ist.
Was ich mich immer frage ist, warum sie sich ausgerechnet für ein Haus in Steimelhagen entschieden hatte. Aber nun gut, es wird für sie gepasst haben. Es war wohl günstig, es war Platz für die Container, es war sehr ländlich und trotzdem gab es eine direkte Nachbarschaft, so dass man nicht total vereinsamte.
Ohne Auto ist man dort übrigens eher aufgeschmissen, gerade was Einkaufen angeht. Es gibt Busse, die allerdings sehr rar eingesetzt sind.