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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

78 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst

Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

08.02.2019 um 13:26
@Heidi71
@kilkhora

Sehr interessant das mit Yimpas.

Faruk Asiltürk, der in der Offenbacher Yimpaş-Zentrale gearbeitet hat, erstattete im Januar 2001 Strafanzeige gegen die Yimpaş-Verantwortlichen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Betrugs und Steuerhinterziehung. Über Jahre will er beobachtet haben, wie Yimpaş-Vertreter große Mengen Geld aus Deutschland in die Türkei geschmuggelt hatten.

Wikipedia: Yimpas-Ladenkette

Auch von den Zeiten her würde es passen. Also die Zeit als er verschwunden ist und die Zeit in der Yimpas agiert hat.
Auch der Fundort des Wagens in FFM und der Hauptsitz der Yimpas in Offenbach könnten einen Zusammenhang bedeuten.


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

08.02.2019 um 13:40
Nur mal so am Rande....eine Fahrt mit einem Leihtransporter in die Türkei ist nicht so möglich,es sei denn,
der Fahrzeugführer ist entweder Besitzer des Fahrzeugszeugs oder eine vom Besitzer des Fahrzeugs ausgestellte "Bescheinigung" vorweisen können (beglaubigt natürlich) ,dass er berechtigt ist,mit diesem Fahrzeug auch in die Türkei zu reisen.
Und falls er das Fahrzeug verkaufen wollte,durfte er nicht innerhalb eines Jahres schon mal ein Fahrzeug in die Türkei überführt haben....d.h mit Fahrzeugverkauf konnte er nicht soviel erwirtschaften.
Schmuggeln....ja was denn?
Damals hat man an der Grenze solche Transporter fast auseinandermontiert und durchsucht und insbesondere dann,wenn der Fahrzeugführer schon mal vor 6 Monaten an der Grenze war.
Ich denke eher,dass das Fahrzeug innerhalb EU' s unterwegs war. ...Gammelfleischschmuggel z.B von einem nicht EU Land in die EU.
Aber das Schicksal von EE hing wahrscheinlich nicht von diesem Transporter ab.
Er wurde vielleicht abgefangen von seinen Schuldnern (sein Imbissunternehmen soll ihm ja viele Schulden eingebracht haben)
Und er soll ja in der Nacht die Bekannte versucht haben zu erreichen....
Warum?
Wollte er doch eine Italienreise mit ihr heimlich organisieren?
Dann könnte es doch auch eine Beziehungstat sein (was ich so nicht für unbedingt die wahrscheinlichste Szenario halte)
Oder wollte er Geld von der Bekannten ?Um 2 Uhr morgens?
Hat man ihn als Geissel genommen,damit er seine Schulden endlich und sofort begleicht?
Oder hat er Geld unterschlagen,die ihm anvertraut war?
Das von mir beschriebene "Snowballsystem" ist eigentlich nicht ganz durchleuchtet worden.
War auch nicht möglich.Es war schon bemerkenswert,dass es überhaupt zu einigen Prozessen kam.
Und es ist ein sehr komplexes Thema....
Das größte Problem war jedoch,dass die GESCHÄDIGTEN nichts nachweisen konnten,weil die Anleger ihr Geld per Handschlag diesen Anlageberatern anvertraut haben.
Keine VERTRÄGE!
Keine Dokumente! Nichts!
Diejenigrn,die ihr Geld nicht so einfach anvertrauen wollten (und es waren u.U größere Summen als 1000 Mark die Rede) haben nicht mitmachen können....und wenn doch dann nur über ein Bruchteil der Summe und mit niedrigeren Gewinnbeteiligungen.
Also ,ein Bsp.:
Herr Soundso wollte bei einem dieser Unternehmen (Yimpas war bereits am Ende dieser Ära...JET-PA war der Hauptakteur ,ein plötzlich mit Riesenreklamen in Funk/Fernsehen und vor allem Zeitungen aufgetauchte Unternehmen (war hauptsächlich in BRD aktiv...in anderen Ländern waren es ähnliche Unternehmen,mit anderen Namen ...jedoch wusste keiner ,was sie nun verkaufen oder gar produzieren....wurde auch niemals öffentlich erwähnt)
Nur die Geschädigten wussten es am Ende nach ihrem Geldverlust. ...was für Unternehmen diese nun waren...
nun zu Herrn Soundso...
er hat 10000 auf dem Konto und hört hier und da,dass es so ein Unternehmen gibt ,die wahnsinnig hohe Gewinnbeteiligungen ausschüttet.Dabei darf man kurzfristig anlegen und max. für ein Jahr.
Also Herr Soundso fragt seinen Nachbarn /Freund /Bekannten,die schon Erfahrung damit haben und stolz herumerzählten ,wie sie ihr Geld vermehren konnten , um weitere Informationen. Unglaubliche Gewinne werden da versprochen .
Also wird ein Treffen bei Herrn Soundso mit diesen Anlegern arrangiert. ..die sog. "Türöffner" kommen ins Spiel.
Herr Soundso hat zwei Optionen
a)er gibt sein Geld per Handschlag und kassiert nach einem Jahr mind.15000 DM
b)oder er bekommt schriftliche Bestätigungen über seine Beteiligung und kassiert nur ! 10% ...und dann auch nicht über die Gesamtsumme...d.h von 10000 darf er nur vielleicht 20% als Geldanlage bestätigt bekommen haben.
Wie es weitergeht,kann man schon erahnen.
Wer hatte am Ende das Geld und was hat man damit gemacht ....das weiss man bis heute nicht so genau.
Die am Ende der Geldsammelpyramide standen,sind vermutlich heute Millionäre.
Warum haben die Geschädigten so lange geschwiegen?
-a)sie hatten nichts Schriftliches in der Hand
b)sie wurden damit vertröstet,dass nächstes Jahr wieder eine Riesengewinnauschüttung geben könnte....
nur nach3-4 Jahren hat keiner mehr die Anlageberater gesehen....somit war das Ersparte auch weg.
Und die Rede ist nicht von 10- 20 Betrogenen...
Es sind vermutlich Tausende ,Hunderttausende....
warum schweigt man denn immer noch?
nun,wer erzählt gerne herum,wie blöd und gutgläubig man gewesen ist....keiner...


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l_autre
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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

09.02.2019 um 14:39
https://www.hna.de/lokales/melsungen/melsungen-ort45520/melsunger-fall-aktenzeichen-hpd-11735738.html
Melsunger arbeitete damals als Verkaufsfahrer bei einem befreundeten Fleischgroßhändler in Kassel und war am 6. September für seine Firma unterwegs. Laut einem Artikel, der damals in der HNA erschienen war, hatte Emeksiz mit seinem Arbeitgeber in Bad Salzuflen in Nordrhein-Westfalen ein Kühlfahrzeug abgeholt und nach Kassel gebracht. An der Eisenschmiede im Stadtteil Nord-Holland wurde er gegen 0.30 Uhr von seinem Chef zum letzten Mal gesehen. Vom Firmensitz in Kassel wollte er dann mit dem Transporter nach Melsungen fahren.
E.E. holt mit seinem Arbeitgeber ein Kühlfahrzeug ab und verschwindet danach spurlos mit dem Fahrzeug.

Muss ein ziemlicher Schlag für den Chef sein, schließlich fehlen ihm völlig unerwartet eine Arbeitskraft und ein Arbeitsmittel.

Wie hat der die anstehende Arbeit für den Fleischgroßhandel erledigen können? Ich meine, der Verkaufsfahrer hatte doch Läden zu beliefern. Er ist nicht in ein paar Stunden zu ersetzen.

Der Kühltransporter fährt ein paar Wochen irgendwo mit irgendetwas herum. Praktisch, für den, der es hat.
Für E.E. und seinen Nebenjob (Autos überführen), sollte es ein Leichtes gewesen sein, Kennzeichen vorzuhalten. Ich fürchte nur, er ist der Einzige, der nichts davon hatte.

Wozu Mann und Auto verschwinden, aber nur das Auto wieder auftauchen lassen?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

09.02.2019 um 20:02
Wichtig wäre hier noch zu wissen,in welchem Arbeitsverhältniss EE zu seinem Arbeitgeber/Freund war:
-a)war er eine Vollzeitkraft und wurde auch dementsprechend bezahlt (was ist dann mit seinem Gebrauchtwagenhandrl?)
-b)oder war er nur ein sog." stiller Teilhaber ",arbeitete auch für das Unternehmen aber wurde nicht entlohnt (2.Stufe des sog. "Snowballsystems").
Dann war er gezwungen,Geld woanders zu verdienen z.B sein Gebrauchtwagenhandel.
Wenn man diesen Vermisstenfall etwas distanziert betrachtet,soll es folgendermassen aussehen:
-ein verheirateter Mann ,mit Kind,vermutlich in einer Fernbeziehung,besucht womöglich noch seine "Beziehung" (die zwei nächtlichen Anrufe bei der Bekannten ),und fuhr wahrscheinlich noch zig km quer durch Europa mit einem Kühlfahrzeug (warum auch immer) ....und zuletzt findet man das Fahrzeug sonstwo...
Hat er das Fahrzeug wirklich noch soviel gefahren ODER hat irgendjemand einfach den Km-Stand manipuliert?
Konnte das ausgeschlossen werden?
Bis nach Bad Salzuflen und Kühlfahrzeugtausch ist alles wahrscheinlich noch richtig.
Aber was ist danach?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 00:28
Kennt sich hier jemand aus mit KFZ und den Rollenprüfständen? Was passiert eigentlich wenn ein KFZ auf einem Rollenprüfstand steht und die Reifen werden bewegt? Verändert dies auch den KM-Stand?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 08:13
@ayahuaska
Wenn ein Auto auf einem Prüfstand steht, z.B. einem Leistungsprüfstand, dann zeigt der Tacho eine Geschwindigkeit an. Folglich werden auch die Kilometer weiter gezählt. Wie es mit einer Prüfstandserkennung aussieht, kann ich dir nicht genau sagen. Die meisten Prüfstände sind keine Allradprüfstände, sodass sich nur die Antriebsräder drehen.

Hier mal ein Beispiel: youtube.com/watch?v=ICxMH_qsyzY

Im linken Display sieht man, dass sich der Meilenstand verändert.

Ich verstehe die Frage nicht so ganz. Glaubst du, das Fahrzeug wäre 7000km auf einem Prüfstand gefahren worden? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da das bei 7000km doch ne Zeit dauert.

Ich denke schon, dass es diese Kilometer auf der Straße zurückgelegt hat, aus welchem Grund auch immer. Oder es wurde eine Tachojustierung vorgenommen. Geht schneller, als das Teil auf nen Prüfstand zu stellen.

Wenn etwas transportiert worden ist, muss dafür ja nicht unbedingt zwingend ein Kühltransporter notwendig gewesen sein. Es kann ja auch genausogut sein, dass er verwendet wurde, weil er gerade da war.

@kilkhora

Die Sache mit der Geldanlage könnte natürlich eine Möglichkeit sein. Muss mich in das Thema mal einlesen.

Tja und das mit dem Transporter im Beitrag ist mir auch aufgefallen. Das war eindeutig ein Transit. Abgesehen davon hätte er den damals auch noch gar nicht verwenden können, da es diese Generation erst ab 2006 gab. Ein Kühlfahrzeug war das Modell im Beitrag auch nicht, da das Aggregat fehlte.
Das Problem bei solchen Beträgen dürfte auch in der Beschaffung der Fahrzeuge liegen. Das wird nicht immer einfach sein. Das ist aber nicht der erste Schnitzer von XY in dieser Hinsicht.


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 10:21
raptor83 schrieb:Ich verstehe die Frage nicht so ganz. Glaubst du, das Fahrzeug wäre 7000km auf einem Prüfstand gefahren worden? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da das bei 7000km doch ne Zeit dauert.
Ist es möglich, das Auto abzustellen und den Tacho zu manipulieren? So ohne Spuren?
kilkhora schrieb:Wichtig wäre hier noch zu wissen,in welchem Arbeitsverhältniss EE zu seinem Arbeitgeber/Freund war:
Yes. Wer hat den Transporter bezahlt?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 10:45
@Seefahrer

Die Strecke bis Istanbul beträgt ca
2300 km. Wir wissen ja nicht, wo er womöglich hingefahren ist.

Ich finde die Idee mit Yimpas interessant. Laut Google war der Hauptsitz nämlich in der türkischen Stadt Yozgat. Von Kassel bis Yozgat sind es laut Google 3050km. Damals vielleicht sogar mehr km als heute, ich weiß, dass die Wege in die Türkei heute deutlich besser und schneller zu befahren sind als damals.


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 11:43
Blaulicht123 schrieb:Die Strecke bis Istanbul beträgt ca
2300 km. Wir wissen ja nicht, wo er womöglich hingefahren ist.
Mit einem geliehenen Fahrzeug konnte man damals (heute wahrscheinlich noch weniger) nur über die türk. Grenze,wenn
er beglaubigte Unterlagen dabei hatte ,dass der Fahrzeugbesitzer EE das Fahrzeug für die Reise überlassen hat,ohne an den Besitzverhältnissen etwas zu ändern.
Der Unternehmer gab dieses Fahrzeug doch nur als Ersatz, bis der eigentliche Transporter repariert wird,oder habe ich da was übersehen?
Also für mich fällt die Reise mit diesem Leihfahrzeug nach Yozgat oder sonstwohin erstmal weg.
Nun zum Arbeitsverhältnis:
-War EE ein "sog. "stiller Teilhaber",dann besteht auch die Möglichkeit,dass er Gelder der Firma /Geldanleger veruntreut hat...d.h er hat sein "Verschwinden " inszeniert und hat sich irgendwo abgesetzt.
Aber....20 Jahre kein Lebenszeichen bei seiner Familie???
-das ist dann so gut wie ausgeschlossen.
Ich denke eher,dass er entweder von Leuten abgepasst wurde,denen er Geld schuldete ,er aber nicht bezahlen konnte.
Oder er sofort getötet wurde (mit Geld hat es mit grosser Wahrscheinlichkeit schon hier auch zu tun),und dieser Leihwagen geradezu ideal war für diese Tat.
Wenn etwas gemacht werden sollte,dann mit einem Leihwagen,oder?
Nehmen wir mal an,dass er mit diesem Leihtransporter ohne die notwendigen Papiere über die türk.Grenze geschafft hat bis nach Yozgat.
Was hat er transportiert?
Und dann fährt er genauso problemlos über die Grenze bis nach Frankfurt /Umgebung?
Damals hätte man problemlos eine Anfrage machen können,ob EE mit Transporter über die Grenze gelassen wurde.
Vielleicht heute auch noch.


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 11:56
@kilkhora
kilkhora schrieb:Nun zum Arbeitsverhältnis:-War EE ein "sog. "stiller Teilhaber",dann besteht auch die Möglichkeit,dass er Gelder der Firma /Geldanleger veruntreut hat...d.h er hat sein "Verschwinden " inszeniert und hat sich irgendwo abgesetzt.
Wenn ich den AzYX-FF richtig verstanden hatte, dann hatte E.E. die Absicht, mit 30% als Teilhaber einzusteigen, hatte aber dazu die erforderlichen Geldmittel (noch) nicht verfügbar. Deswegen hatte ich ja am 08.02. / 09:01 die Möglichkeit angesprochen, dass E.E. ein Opfer des von Dir angesprochenen Schneeballsystems war.
Seefahrer schrieb:Wenn ich aber Dein Szenario aufgreifen darf, dann könnte E.E. einer der Betrogenen gewesen sein, der mit Nachdruck seinen "Gewinn" einforderte - vielleicht um mit 30% in den Fleischereibetrieb einsteigen zu können - und deshalb beseitigt wurde. Aber hätte die Polizei dann nicht irgendwelche Vertragsunterlagen bei E.E. zu Hause finden müssen?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 12:27
Merkwürdiger Fall, der mir bis Mittwoch komplett unbekannt war.
Ich halte es für möglich, dass E.E. wegen des Transporters einem Verbrechen zum Opfer fiel.
Warum sollte jemand, der E.E. aus persönlichen Motiven umgebracht hat noch über 7000 km mit dem Fahrzeug des Opfers weitere mögliche Spuren legen?
Das macht keinen Sinn.
Entweder ging es um das Fahrzeug als solches, oder Herr E. hat das Fahrzeug selbst über die mehr als 7000 km bewegt. Bei letzterem Szenario stellt sich die Frage wozu, und wo ist Herr E. seit gut zwanzig Jahren?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 12:40
Seefahrer schrieb:Wenn ich aber Dein Szenario aufgreifen darf, dann könnte E.E. einer der Betrogenen gewesen sein, der mit Nachdruck seinen "Gewinn" einforderte - vielleicht um mit 30% in den Fleischereibetrieb einsteigen zu können - und deshalb beseitigt wurde. Aber hätte die Polizei dann nicht irgendwelche Vertragsunterlagen bei E.E. zu Hause finden müssen?
"Snowballsystem" funktionierte deshalb so lange "still und heimlich" vor sich hin,weil keiner der Anleger irgendwelche Unterlagen/Dokumente/ Urkunden oder sonstwas ausgestellt bekam.
Auch denke ich nicht,dass EE mit 30% Prozent einsteigen wollte?..
Wie soll er an solch eine Summe drankommen wollen?
Ich denke eher ,dass er schon als "Stiller Teilhaber"- OHNE DOKUMENTE- schon beteiligt war.
Und hat vermutlich ohne Gehalt gearbeitet....
WARUM?
Ob EE' s Verschwinden damit zu tun hat,wahrscheinlich nicht.
Wie soll er seine Rechte durchsetzen,ohne die dafür wichtigen Vetragsunterlagen.
Und ohne Kläger,da kein Gericht.
Warum sollte er dann Verschwinden?
Da wird schon um Geld gegangen sein,aber wie /warum usw...
da gibt's nur mögliche Szenarien...


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 13:01
@kilkhora
kilkhora schrieb:Auch denke ich nicht,dass EE mit 30% Prozent einsteigen wollte?..
Zumindest im AzXY-FF erwähnt E.E. diese Absicht gegenüber seiner Frau. Ob dies auf Fakten beruht, weiß ich natürlich nicht. Und ich weiß auch nicht, ob er überhaupt eine reelle Chance hatte ins Geschäft einzusteigen. Aber warum sollte diese Szene im FF erfunden worden sein?
kilkhora schrieb:Ich denke eher ,dass er schon als "Stiller Teilhaber"- OHNE DOKUMENTE- beteiligt war.
Woraus schließt Du das? Und welche Vorteile hätte das für ihn gehabt?
kilkhora schrieb:Und hat vermutlich ohne Gehalt gearbeitet....
Und wovon hat er gelebt?

An welches konkrete Szenario denkst Du?


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10.02.2019 um 14:42
l_autre schrieb:Ist es möglich, das Auto abzustellen und den Tacho zu manipulieren? So ohne Spuren?
Kurze Antwort: Ja, das ist möglich.

Es kommt darauf an, wie die Justierung vorgenommen werden kann und wo die Laufleistung gespeichert wird. Wenn das über die OBDII-Schnittstelle möglich ist, dann gibt es am Fahrzeug keine sichtbaren Spuren. Muss der Tacho ausgebaut werden, dann können Spuren des Ausbaus vorhanden sein, z.B. Kratzer, die beim Lösen von Blenden entstanden sind. Die Frage ist auch, ob der Kilometerstand nur im Tacho abgespeichert ist oder auch noch woanders. Hier würde eine Manipulation möglicherweise auffallen. Bei BMW lässt sich der Kilometerstand wohl auch aus dem Schlüssel auslesen, ist hier aber uninteressant.


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 15:34
@l_autre
Dass man einen Tacho manipulieren kann, hat @raptor83 dargelegt. Wobei ich davon ausgehe, dass die Kfz-Experten der Polizei da ganz genau hingeguckt haben.

Es bleibt aber die Frage nach dem 'Warum'.

Da fällt mir eigentlich kein nachvollziehbarer Grund ein, warum Jemand vortäuschen wollte, mit dem Transporter mehr als 7.000 km gefahren zu sein, obwohl der Wagen in Wahrheit die ganze Zeit in einer Garage oder Scheune stand.
Wo liegt der Sinn?


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10.02.2019 um 15:45
@Seefahrer
Ob die das selbst machen können, ist die Frage aber sie haben Möglichkeiten über den Hersteller.

Aber wie auch immer: Mir leuchtet auch nicht ein, aus welchem Grund man vortäuschen sollte, dass ein Fahrzeug eine bestimmte Strecke bewegt worden ist. Was soll man davon haben?

Mir fällt da auch kein wirklich plausibler Grund ein. Meiner Meinung sind die 7000km wirklich mit dem Fahrzeug zurückgelegt worden. Die Frage ist nur, zu welchem Zweck.

Der umgekehrte Weg, würde mir mehr einleuchten. Wenn der Kilometerstand hinkommen würde, dann geht man sofort davon aus, dass der Master auf direktem Weg an den Auffindeort gefahren worden ist.


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10.02.2019 um 15:59
Seefahrer schrieb:An welches konkrete Szenario denkst Du?
Wie ich schon mal hier erwähnt habe ,scheint das ein sehr komplexes Thema gewesen zu sein.
Obwohl ich damals erst durch den Selbstmord eines Rentners auf diese Art des "Geldsammels " aufmerksam geworden bin,habe ich danach dieses Thema in sämtlichen Medien zurükzuverfolgen versucht..
Es erschien mir damals wie heute schier unglaublich ,dass Menschen auf so einen "Schwachsinn" reinfallen konnten......vereinzelt ja und immer ,aber in MASSEN?
Das "europäische Phänomen" war wohl ein "Überschwappen" aus der Türkei.
Nachdem man dort keine nennenswerte gutgläubigen "Anleger" mehr rekrutieren konnte......haben dieşe "Anlegererfinder" die türk. Gemeinden für sich entdeckt.
Der Informationsaustausch war noch nicht in dem Umfang wie heute möglich....d.h die türk. Gemeinden waren ahnungslos ,was auf sie zukommen konnte.
In der Türkei selber fing diese Ära mit Privatbanken/Privatbanker an.Zielgruppe waren wohl alle,die ein Sparguthaben auf der Bank gehabt haben.
In den Medien tauchten immer diejenigen auf,die halbwegs irgendwelche Unterlagen vorlegen konnten.
Aber von einem Massenphänomen war noch nicht die Rede.
Hier haben diese Leute auch zunächst die Menschen" ausgewählt/angesprochen",die schon ein wenig älter waren und etwas Geld gespart hatten.
Aber es ist mir unerklärlich,wie sie an solche "sensible Daten" gekommen sein sollten.
Wie dem auch sei.
Ihr Geld bekamen die Anleger nach wenigen Jahren nicht mehr zurück.
Die 2.Stufe (ich bezeichne es so) des Snowballsystems, beginnt mit der Ära der Gründung von Unternehmen mit mehreren Teilhabern (damit sind nicht 2-3 ,sondern 20-30-100.....usw) gemeint.
Diese Form war wohl eher auf die Altersgruppe EE zugeschnitten.
Als Familienvater war er zuverlässig,hatte bereits einen Konkurs hinter sich...und musste Geld verdienen.
Wahrscheinlich hat er mit einer Summe von ,ich vermute Mal ,5000 DM sich seine "stille Teilhaberschaft" im Unternehmen seines Freundes (auch das ist fraglich) eingekauft.
Aber Schriftliches wird er nicht haben,wenn ich noch alle gelesenen Artikel in Erinnerung habe.
Warum bekam er keinen Gehalt?
Auch das ist so eine Masche gewesen,um auf Kosten der "stillen Anleger" eine Gewinnmaximierung auszuarbeiten.
Wenn EE als Vollzeitkraft im Unternehmen tätig war....und hat noch zusätzlich einen Gebrauchtwagenhandel geführt....und noch Autos überführt....und seine Frau war womöglich auch noch berufstätig.
Ja ,dann hätte EE in Geld schwimmen müssen.
Als junger Familienvater war er nur noch unterwegs....und hat seine Familie selten gesehen.
Wenn er einen Gehalt gehabt hätte(regelmäßig und ausreichend).....hätte er nicht noch Nebenjobs gebraucht und er für die Rückzahlung seiner Imbiss-Schulden einen Kredit aufnehmen können.Bei regelmäßigen Gehalt ist das doch das geringste Problem gewesen?
Seefahrer schrieb:Es bleibt aber die Frage nach dem 'Warum'
EE ist ja zunächst mal vermisst gewesen....bis zum Auffinden des Transporters .
Ich vermute einfach mal,dass ab dem Tag seines Verschwindens keine Kontobewegung mehr vorhanden war....
Und wie hat er den Kraftstoff für die 7000 km finanziert?
Hier wird versucht,ein "Untertauchen oder ein Selbstmord" einzusuggerieren.
Wieviel Geld hat EE noch bei sich gehabt,an dem Tag nach der Rückfahrt?


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Vermisstenfall Ertugrul Emeksiz aus Melsungen (bei Kassel)

10.02.2019 um 16:20
raptor83 schrieb:Der umgekehrte Weg, würde mir mehr einleuchten. Wenn der Kilometerstand hinkommen würde, dann geht man sofort davon aus, dass der Master auf direktem Weg an den Auffindeort gefahren worden ist.
Das sehe ich ein; die Ermittlungsbehörden könnten dann einen Bereich festlegen, in dem sich der Transporter in der Zwischenzeit aufgehalten haben muss.
Dem kann man allerdings begegnen, indem man einmal (eventuell mit falschen Kennzeichen) ~400 km fährt. Danach sind irgendwelche Rückschlüsse auf den zwischenzeitlichen Standort nicht mehr möglich.

Aber bei einer Fahrtstrecke von ~ 7.000 km vermute ich einen anderen Grund, den ich allerdings bislang nicht zu erkennen vermag.
Einen grenzüberschreitenden Einsatz, insbesondere in die Türkei, schließe ich allerdings aus.


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10.02.2019 um 16:28
@kilkhora
kilkhora schrieb:Hier wird versucht, ein "Untertauchen oder einen Selbstmord" einzusuggerieren.
Ich interpretiere Deinen Beitrag so, dass Du ganz klar von einem Tötungsdelikt ausgehst. Ich habe aber noch nicht verstanden, warum und ggf. von wem er getötet worden sein sollte.


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10.02.2019 um 16:55
Seefahrer schrieb:Ich interpretiere Deinen Beitrag so, dass Du ganz klar von einem Tötungsdelikt ausgehst. I
Wieviel Möglichkeiten gibt es noch nach 20 (ZWANZIG !! )Jahren?
1)Untertauchen ?...Ja,aber wo und warum,und dann auch noch so lange?
2)Selbstmord....dafür gabs keinen, auch nicht mal im Entferntesten ,einen Hinweis/Andeutung ,weder in den Medien noch in der kurzen xy nachgestellten Filmsequenz.
3)Mord....warum?...da habe ich ja schon einige Möglichkeiten genannt:
-Beziehungstat (wer in welcher Beziehung zu wem auch gestanden haben mag...aus Eifersucht,Rache usw)
-Geldgeschichte.. .. z. B Geldunterschlagung,Schuldenproblem... usw...
- was kann es noch gegeben haben?
Ich kenne ja weder die familiären ,wirtschaftlichen noch die sozialen Beziehungsstrukturen/ Verhältnisse....
bis auf einen möglichen Bezug auf das damals noch populäre "Snowballsystem" ist alles nur Spekulation / Theorie ohne das erforderliche Hintergrundwissen.
Was mir noch gerade einfällt ist die Tatsache ,dass die Familienangehörigen einen Verdacht haben könnten,jedoch sich das nicht zugetraut haben zu sagen....
Wer will schon wissentlich in einem Wespennest herumstochern?
Derjenige,der diesen Leihtransporter abgestellt hat (wo genau war das nochmal?),kann von Frankfurt aus nach sonstwohin geflogen sein.
Aber EE recht unwahrscheinlich,ohne Geld und Ausweispapiere,oder?


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