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Frauenleiche an der Autobahn gefunden 1988

201 Beiträge, Schlüsselwörter: Frau, Asien, Polen, Autobahn, 1988, Alpen, Cold Case, Unbekannte Leiche

Frauenleiche an der Autobahn gefunden 1988

12.03.2019 um 23:16
@donniebrasco01

Also ich gehe schon davon aus, dass die Isotopenauswertung hinsichtlich der Wanderbewegung zutreffen ist. Und laut dem soll die unbekannt Tote in der Alpenregion von Nord Italien oder der Schweiz gelebt haben. Zuvor in Süd-Ost Polen oder der angrenzenden Ukraine. In Nord Italien wie in der Süd Schweiz wird auch Reis angepflanzt.


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12.03.2019 um 23:38
Also hier (offizielle Verlautbarung der Polizei) https://www.polizei.hessen.de/fahndung/personen/broker.jsp?uMen=17e706de-6c31-2c41-12da-af82bb838f39&uCon=cf750189-359c-c661-10ab-3d440deb897e&uTem=8ed702cd-aff2-3941-cd47-a0a30165474d heißt es, die Frau sei europäischer Herkunft gewesen. Auch wenn das nicht zu 100% sicher zu sein scheint, sollte man es mal glauben, denn das Gegenteil zu beweisen, dürfte uns schwerfallen.


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12.03.2019 um 23:46
@donniebrasco01
ein klein bisschen erkenntnisresistent bist du ja schon - die Frau war ziemlich sicher keine Asiatin!
Ich zitiere mich an der Stelle gerne mal selbst
GrinningMouth schrieb:die nach den weiterführenden Untersuchungen der Gerichtsmedizin in Innsbruck europäischer Herkunft gewesen sein müsste.
Quelle ist die Fahndungsseite der Polizei Hessen
donniebrasco01 schrieb:Wieso lassen eigtl alle ausser acht dass sie sich hauptsächlich von Reis und Hirse ernährt hat. Wenn das mein Grundnahrungsmittel ist in den 80ern (fernab vom sushi trend der späten 2010-er Jahre), dann bin ich Asiate (vornehmlich Vietnamese) und sonst nichts.
Weder auf der XY-Seite, noch, und das ist wichtiger, der polizeieigenen Fahndungsseite steht überhaupt etwas über Reis oder Hirse, das war nur im Film. Davon mal abgesehen, war dort die Rede davon, dass sie diese Nahrung in ihren Kindertagen aufgenommen hätte, von den 80ern war nicht die Rede. Was auch reichlich wenig Sinn macht, ist einen Teil einer Untersuchung für in Stein gemeisselt zu nehmen, während man andere Erkenntnisse ignoriert oder für fehlerhaft hält.


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13.03.2019 um 00:29
donniebrasco01 schrieb:Hier werden Asiaten befragt ob sie lockiges Haar haben und ob es evtl. selten ist. Die einen Asiaten sagen ja, die anderen nein und zeigen Fotos ihrer Locken.

https://www.quora.com/Is-it-rare-for-East-Asians-to-have-naturally-curly-hair
Die erste Frau hat Locken von Lockenwicklern und der Typ hat eine gekämmte Tedfrisur mit Pomade aber keine Locken.
Am besten gefällt mir aber der Typ unten, ein gewisser Mahamodul, der von sich behauptet ein Mix aus Chinese und Japaner zu sein und Locken zu haben - sein Profilbild zeigt einen, passend zum Namen, indisch oder pakistanisch stämmigen Mann mit glatten Haaren. Ich würde also jedes Wort glauben was der von sich gibt, hahaha. ;) Aber ja, there must be millions of east asians with curls.


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13.03.2019 um 06:23
GrinningMouth schrieb:Davon mal abgesehen, war dort die Rede davon, dass sie diese Nahrung in ihren Kindertagen aufgenomme
Es kann auch sein das sie als Kind nur reis und Hirse essen wollte. Kinder sind da ziemlich eigenwillig wenn sie klein sind. Es gibt z.b auch kinder die nur nudeln essen wollen und alles andere ablehnen.


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13.03.2019 um 06:50
@Kleinerose15
Zu viel Bedeutung würde ich der Erkenntnis "sie hätte Hauptsächlich Hirse und/oder Reis in ihren Kindertagen gegessen" einfach nicht beimessen.
Wie @AnnaKomnene und @l_autre schon schrieben, es ist/war eine strukturschwache Gegend, wer weiß mit was sich die Leute dort noch in 50er Jahren über die Runden helfen mußten. Hirsebrei ist ja nicht zu abwegig wenn Hirse in Polen angebaut wird/wurde.

In Deutschland wurden ja viele Rüben gegessen, so viel, dass die meisten Leute, die das erleben mußten, danach keine Rüben mehr sehen konnten.


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16.03.2019 um 19:46
GrinningMouth schrieb am 13.03.2019:Hirsebrei ist ja nicht zu abwegig wenn Hirse in Polen angebaut wird/wurde.
https://www.google.de/amp/s/www.tag24.de/amp/friedberg-gruselfund-autobahn-wald-arbeiter-entdecken-skelettiert-frauenlei...

Stimmt. Bevor Hirse-Power-Bio-Food wurde, hat man es nur noch in Südpolen angebaut
Aufgewachsen in Gebirgsregionen im südöstlichen Polen oder grenznahen Gebieten der Ukraine
Die Hirse untermauert die Annahme, dass sie aus Südostpolen stammt. Wald und Felder... und wenn polnische Arbeiter einen Job suchen, dann im "Grünen Bereich", also in Forst - und Landwirtschaft.

Sie kam aus dem waldreichen Teil Polens und ist in einem hessischen Wald gestorben, aufgefunden von Waldarbeitern.


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16.03.2019 um 21:44
l_autre schrieb:Stimmt. Bevor Hirse-Power-Bio-Food wurde, hat man es nur noch in Südpolen angebaut
Ich muss dir Recht geben. Ich brachte Hirse nicht mit Mitteleuropa bzw. Polen in Verbindung, aber Hirse ist wohl tatsächlich eine traditionelle Getreidesorte in Polen:

Wiegelmann: Alltags- und Festspeisen in Mitteleuropa

Früher war Hirse also sogar das Hauptgetreide. Das dürfte sich in den letzten 100-200 Jahren etwas geändert haben, aber Hirse wird immer noch angebaut und spielt eine Rolle für die Ernährung. Das dürfte besonders für etwas "zurückgebliebene" Gebiete gelten, aus denen die Frau ja auch laut Isotopenanalyse stammen soll. Von daher passt das schon ganz gut zusammen.


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16.03.2019 um 22:57
Könnte es dann ziemlich wahrscheinlich so gewesen sein, dass sie ca. 1955 in Südpolen geboren wurde, ca. 1970 als "Spätaussiedlerin" nach Deutschland kam und dann eine Weile mit ihrer Familie in Südwestdeutschland wohnte? Warum dann mit ca. 20 ein Umzug nach Südasien erfolgte, darüber lässt sich nur spekulieren.


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17.03.2019 um 07:25
Kottan schrieb:und dann eine Weile mit ihrer Familie in Südwestdeutschland wohnte?
Aber in Süddeutschland wohnte sie ja offensichtlich nicht, das ist ja das Merkwürdige. Sondern in der "südlichen Alpenregion". Das kann man wohl schon unterscheiden mittels Isotopenanalyse. Mit dem späteren Umzug nach Asien hätte ich weniger Probleme, Aussteigertum und so, alles möglich. Aber wie kommt man von Südpolen mitten im Kalten Krieg nach Italien?


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17.03.2019 um 07:48
@Menedemos

Es gab auch damals schon einen “Markt” auf dem Frauen aus dem Ostblock sich in Westeuropa Ehemaenner suchen konnten. Eine weitere Moeglichkeit waere, dass sie Verwandte in dieser Gegend hatte, und ueber ein Besuchervisum in den Westen kam.


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17.03.2019 um 07:49
@Menedemos
@Kottan
Kottan schrieb:dass sie ca. 1955 in Südpolen geboren wurde, ca. 1970 als "Spätaussiedlerin"
Menedemos schrieb:Aber wie kommt man von Südpolen mitten im Kalten Krieg nach Italien?
Diese beiden Jahreszahlen, +- 2 Jahre, erscheinen mir auch am logischsten,
besonders dann, wenn man sieht, was zwischen 68 und 70 in Polen passiert ist.
Das "Wie" ist dann sogar relativ naheliegend.


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17.03.2019 um 10:47
Die polnischen Auswanderer, die ich kennengelernt habe, hatten 2 Merkmale:

- sie waren katholisch
- sie waren sehr familienbezogen

Sie kamen vor, während und nach dem Kalten Krieg nach Deutschland.

Wenn also der gesamte Familienrat oder der Mann entschieden hat, das sie Polen verlassen, dann sind alle mitgegangen, auch Frauen, die nicht wollten, weil sie danach ihren akademischen Grad (auch in Gernanistik) wegwerfen konnten und sich auf dem Arbeitsmarkt für Hilfkräfte & Pflege wiederfanden. Sie arbeiten hart unter schlechten Bedingungen.(Meine polnische Kollegin machte damals den bitteren Witz mit dem Schäferhund, als Familienangehörigen.)

Solche Ehen sind oft in Deutschland kaputtgegangen. Emigrationsgrund war hier der Familiennachzug zur Familienzusammenführung in Deutschland Ost/West, den USA oder der Schweiz.

Wenn die Unbekannte aus Südostpolen nun z.B. einen Schlesier kennengelernt geheiratet hat, der Verwandte im Ausland hatte? Die ehemalige Provinz Schlesien liegt hier, das ist eher Südwest-Polen:

Wikipedia: Schlesien

cd8b4ce6a5628a3a 310px-Silesia Now
Lage der preußischen Provinz Schlesien (gelb umrandet) und des österreichischen Schlesiens (türkis umrandet) in den heutigen Staaten
Das kommunistische Polen als Auswanderungsland:
https://zeithistorische-forschungen.de/3-2005/id%3D4720

Es ist immer etwas legal möglich gewesen, auch wenn es langwierig und hart war. Ich denke, Menschen aus wirtschaftlich schwach entwickelten Gegenden durften eher gehen, weil damit die Gefahr der Spannungen zwischen und Aufständen gebannt wurde.

Sicher ist sie mit der Herkunftsfamilie oder der Familie ihres Mannes ausgewandert und sicher hatte sie Kontakt zur katholischen Gemeinde im Ausland.

Mit Missionsarbeit für die polnische Kirche kannst du als junger Pole in der Welt unterwegs sein, ohne Aussteiger zu sein.


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17.03.2019 um 11:01
http://poloniaviva.eu/index.php/de/31-uncategorised/1258-die-polnische-katholische-mission-in-deutschland
Und tatsächlich, es gibt keinen anderen Ort als die polnischen Kirchen, wo man so viele Landsleute treffen kann – angefangen mit denen, die deutscher Abstammung sind und schon lange hier verweilen bis zu denjenigen, die nur vorübergehend oder auch nur für eine Saison in Deutschland bleiben… Es sind Orte, die vereinen und eine Gemeinschaft bilden.
Diese Mission gibt's für die Polen in aller Welt, es gibt viele Katholiken in Asien.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Römisch-katholische_Kirche_in_Asien

Wenn du die Welt sehen willst, dann kannst du Missionseinsätze machen, als Altenpflegerin, Krankenschwester, Kindergärtnerin, Köchin ... Reich wirst du davon nicht, du gewinnst an Erfahrungen.


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17.03.2019 um 11:20
https://www.google.com/url?sa=i&source=web&cd=&ved=0ahUKEwiGhJ2t-YjhAhWQC-wKHdSJDG4QzPwBCAM&url=https%3A%2F%2Fwww.luzern...

Ein polnischer Auswanderer der in der Schweiz lebt, besucht seine alte Heimat.

Also eher ist die Tote von der Autobahn in due Schweiz eingewandert, der Sprache wegen ... als nach Italien.


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17.03.2019 um 12:58
Vielleicht wäre es ein guter Ansatz, polnische Gemeinden (ich meine katholische Kirchengemeinschaften) in der Schweiz abzuklappern und nachzufragen, ob sie eine junge Frau kannten/sich an eine junge Frau erinnern können, die Ende der 70er nach Asien gegangen ist. Wahrscheinlich hat das die Kripo aber ohnehin schon gemacht...


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19.03.2019 um 18:22
Ich habe heute den Archäologen gefragt, und der hat gemeint, dass man anhand der Zähne, die in unterschiedlichen Lebensabschnitten durchbrechen (Schneidezähne zuerst, dann die Molaren, zum Schluss die Weisheitszähne), mittels Isotopenanalyse feststellen kann, wann jemand in seiner Kindheit und Jugend wo gelebt hat. Auch im 20. Jahrhundert sei das trotz Importnahrung noch möglich, da die Mineralien hauptsächlich über das Trinkwasser aufgenommen würden. Auch sei eine Verortung relativ sicher, da mittlerweile von fast allen Weltgegenden Daten vorlägen. Vor 15 Jahren sei es noch nicht möglich gewesen, so genaue Herkunftsbestimmungen zu machen, aber heute in der Regel schon.

Fazit: Auch wenn der Lebensweg der Frau (Polen, Alpen, Südasien) merkwürdig erscheint, sieht er (Basis seiner Aussage war meine Schilderung des Befunds) kaum Anlass, an den Ergebnissen und den Schlussfolgerungen zu zweifeln.

Etwas merkwürdig fand er nur die Aussage, die Frau habe sich in Polen von Reis und Hirse ernährt. Er hat allerdings auf Buchweizen verwiesen, der in der Gegend tatsächlich einen wichtigen Stellenwert hat, und hat gemeint, möglicherweise könnte der Befund auch von Buchweizen herrühren.

Tja, so sieht's aus. Vermutlich wurde also sauber gearbeitet. Der Lebensweg der Frau ist mir aber immer noch ein Rätsel. Wie kam sie ca. 1970 aus dem kommunistischen Polen über den Eisernen Vorhang in die Schweiz (oder nach Norditalien)? Der Weiterzug nach Asien mag ein Selbstfindungstrip gewesen sein, durchaus denkbar, aber der Umzug von Polen in den Westen bereitet mir Kopfzerbrechen...


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19.03.2019 um 19:26
Ich tippe auf eine Spätaussiedlerin, die eben schon Verwandte in der Schweiz/Südtirol hatte. Deshalb mein Gedanke, alle polnisxhen Gemeinden iin diesen Ländern abzuklappern und ältere Mitglieder zu befragen, ob die sich an eine junge Frau erinnern, die ca.Ende der i0eenach Asien gegangen ist.


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19.03.2019 um 19:29
@Kottan
Die meisten Polen, die ich aus der Schweiz kenne, und die dort schon seit ca 40 Jahren und länger leben, leben im Rheintal, also St. Margrethen und Umgebung.


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20.03.2019 um 07:12
Wenn die Frau als Aussteigerin in Indien unterwegs gewesen wäre, hätte sie nicht eigentlich zumindest ab und zu einen Joint geraucht oder so? Aber laut Analyse war sie keine Drogenkonsumentin, gerade THC kann man in den Haaren sehr gut nachweisen. Das macht diese Hypothese auch nicht gerade wahrscheinlicher.
Katebeckett schrieb:Die meisten Polen, die ich aus der Schweiz kenne, und die dort schon seit ca 40 Jahren und länger leben, leben im Rheintal, also St. Margrethen und Umgebung.
Das passt aber leider nicht, da das Rheintal in den nördlichen Alpen liegt, die Frau hielt sich aber in den südlichen Alpen auf.


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