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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

11.09.2019 um 09:53
Geht aus dem Chatprotokoll eigentlich hervor, dass der Tatverdächtige Nathalie auf seinem eigenen Hof beschäftigen wollte? Denkbar wäre ja auch, dass er als Vermittler auftrat und ihr eine Stelle bei jemanden anbot, den er angeblich kannte und wo es Pferde gab.

Ich vermute, dass der Täter über den Grenzweg zu dem Ort kam, an dem Nathalie später gefunden wurde, einmal zu diesem Weg hochgefahren musste er dann keine weiteren Ortschaften durchqueren, der Weg verläuft parallel zur dänischen Grenze in fast unbewohntem Gebiet zwischen Feldern und Wiesen. Am Ende des Grenzweges könnte er dann Richtung Humptrup/Süderlügum abgebogen sein . Den Ermittlern der Polizei scheint eine genauere Route bekannt zu sein, vielleicht gibt es Handydaten, über die der Weg in etwa verfolgt werden konnte. Vielleicht liegen der Polizei auch bereits Zeugenaussagen vor, die noch durch weitere Zeugensichtungen verifiziert werden sollen. Schwer vorzustellen, dass es im Auto des Tatverdächtigen keine Spuren von Nathalie gibt, wenn er sie in seinem Fahrzeug mitnahm.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

04.01.2020 um 23:16
Nach neuesten Erkenntnissen soll sie einen Nebenjob im Online-Sexgewerbe gehabt haben und dadurch dem Täter begegnet sein



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

04.01.2020 um 23:28
Hier noch eine Quelle:

https://www.rtl.de/cms/raetselhafter-todesfall-in-stadum-traf-nathalie-m-23-ihren-killer-auf-einer-escort-seite-4455429....
Demnach soll die 23-Jährige auf einer Escort-Seite aktiv gewesen sein, dort gegen Bezahlung Sex-Dates mit Männern vereinbart haben. Auf dieser Seite soll ihr Thomas P. aufgelauert haben. Wiederholt soll der 46-Jährige versucht haben, an ein Date mit Nathalie zu kommen, immer wieder neue Accounts angelegt haben. Offenbar soll er auf Nathalie geradezu fixiert gewesen sein.
Irgendwann soll die 23-Jährige schließlich eingewilligt und ein Treffen verabredet haben. Sie wusste wohl nicht, dass Thomas P. sie offenbar schon häufiger angeschrieben hatte. An dem Tag, an dem das geplante Treffen stattfinden sollte, verschwand die junge Frau offenbar auch.
@Szuka , jetzt waren wir gleichzeitig



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

04.01.2020 um 23:35
Wollte gerade nach einer Quellenangabe fragen. In sämtlichen anderen Medien hatte ich bisher nichts davon gehört. Muss nichts heissen, finde ich aber etwas merkwürdig. Gerade Boulevardmedien stürzen sich gerne auf soetwas.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

04.01.2020 um 23:39
Ich hatte Probleme mit dem Link, dieser übernahm komplett die Werbung und ich konnte nicht mehr editieren.
Danke fürs Einstellen.

Ja, die Bild titelt gerade auch damit, ist allerdings ein Bezahlartikel und kann deswegen nicht als Quelle dienen



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 15:47
Die Ermittler konnten detailliert nachvollziehen, wie das Opfer und der mutmaßliche Täter sich kennengelernt haben:
Laut der Staatsanwaltschaft Flensburg kontaktierte der verheiratete aber kinderlose Tatverdächtige Thomas P. die 23-Jährige über ein Portal im Internet, auf der kostenpflichtige Dates vermittelt werden. Nachdem beide zunächst auf der Plattform schrieben, vereinbarten Nathalie M. und der 46-Jährige schließlich über WhatsApp ein Treffen. Am 17. August 2019 fuhr die junge Frau aus Stadum schließlich um 12.30 Uhr mit dem Bus ins benachbarte Schafflund, stieg dort an einer Haltestelle auf der B199 aus und schließlich in den VW Golf von Thomas P. ein.
Anschließend fuhr der 46-jährige Lkw-Fahrer mit Nathalie M. zu einer Bankfiliale, wo Thomas P . 100 Euro abhob. Dann setzten das spätere Opfer und ihr mutmaßlicher Mörder ihre Fahrt fort, steuerten dabei ein Waldstück in der Nähe von Schafflund ein. Zuvor schickte die 23-jährige Frau ihrem Freund, der als Soldat oft unterwegs ist und offenbar nichts von den Nebenverdiensten der Kellnerin wusste, auf WhatsApp noch ein Herz-Emoji. Im Wald wurde Nathalie M. aus Stadum schließlich getötet, die genauen Umstände sind allerdings nach wie vor unklar. Der Tatverdächtige Thomas P. schweigt noch immer.
https://www.nordbuzz.de/schleswig-holstein/flensburg-ort28679/nathalie-polizei-stadum-flensburg-mord-frau-vermisst-kelln...


Das Opfer und der TV lernten sich über eine Internet Plattform kennen.
Die beiden vereinbarten ein Treffen.
Die Polizei konnte die Kontaktaufnahme durch die Internetplattform ermitteln und auch den Chatverlauf der WhatsApps.
Im Golf des TV wurden sowohl Spuren von Nathalie gefunden, als auch Haare ihrer Katze.
Im VW Golf von Thomas P. fanden Kriminaltechniker neben DNA-Spuren von Nathalie M . auch Haare ihrer Katze. Die Beweise, dass der 46-jährige Lkw-Fahrer die 23-jährige Kellnerin aus Stadum brutal ermordet hat, sind für die Staatsanwaltschaft Flensburg deshalb mehr als ausreichend, um Anklage zu erheben. Der mutmaßliche Täter muss sich nun wegen Totschlags verantworten.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 15:52
Kreuzbergerin
schrieb:
. Die Beweise, dass der 46-jährige Lkw-Fahrer die 23-jährige Kellnerin aus Stadum brutal ermordet hat, sind für die Staatsanwaltschaft Flensburg deshalb mehr als ausreichend, um Anklage zu erheben. Der mutmaßliche Täter muss sich nun wegen Totschlags verantworten.
Wieso muss er sich wegen Totschlags verantworten und wird seine mutmassliche Tat nicht als Mord bewertet? Hier wird doch in dem Artikel sogar die Wortwahl "brutal ermordet" verwendet.
Und nur weil er anscheinend hartnäckig schweigt sollte er meiner Meinung nach nicht mit dem milderen Urteil eines Totschlages davonkommen.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 15:56
meermin
schrieb:
Wieso muss er sich wegen Totschlags verantworten und wird seine mutmassliche Tat nicht als Mord bewertet? Hier wird doch in dem Artikel sogar die Wortwahl "brutal ermordet" verwendet.
Offenbar kann ihm die Staatsanwaltschaft zur Zeit kein Mordmerkmal nachweisen.
Vielleicht liegt das auch daran, dass der Leichnam erst zwei Wochen später entdeckt wurde.

Im normalen Sprachgebrauch wird häufig von Ermordung gesprochen, auch wenn die Tat im juristischen Sinne kein Mord war.
Die Formulierung „das Opfer wurde brutal totgeschlagen“ liest man selten oder gar nicht.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:00
Kreuzbergerin
schrieb:
Offenbar kann ihm die Staatsanwaltschaft zur Zeit kein Mordmerkmal nachweisen.
Das mag sein. Aber wenn stimmen sollte, was in dem Artikel steht, dann ginge von einem solchen Täter, sobald er wieder in Freiheit wäre eine grosse Gefahr für andere Frauen aus. Müsste das nicht bei der Urteilsfindung berücksichtigt werden?



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:03
meermin
schrieb:
Das mag sein. Aber wenn stimmen sollte, was in dem Artikel steht, dann ginge von einem solchen Täter, sobald er wieder in Freiheit wäre eine grosse Gefahr für andere Frauen aus. Müsste das nicht bei der Urteilsfindung berücksichtigt werden
Ich könnte mir vorstellen, dass der Tatvorwurf im Laufe des Prozesses zu Mord erweitert wird.
Ich glaube, im Augenblick ist noch nicht einmal klar, was das Tatmotiv ist.



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marlonc
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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:12
Kreuzbergerin
schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass der Tatvorwurf im Laufe des Prozesses zu Mord erweitert wird.
Ich glaube, im Augenblick ist noch nicht einmal klar, was das Tatmotiv ist.
Da liegt für mich Mordlust nahe. Sie wurde eventuell gezielt in eine Falle gelockt, um sie zu ermorden.
Vielleicht findet sich da was, womit sich das beweisen lässt (Mordwerkzeug mitgenommen oder so etwas).

Alternativ, dass er vielleicht Dinge wollte, die sie nicht wollte, da käme dann „Verdeckung einer anderen Straftat“ ins Spiel.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:16
marlonc
schrieb:
Da liegt für mich Mordlust nahe. Sie wurde eventuell gezielt in eine Falle gelockt, um sie zu ermorden.
Vielleicht findet sich da was, womit sich das beweisen lässt (Mordwerkzeug mitgenommen oder so etwas).

Alternativ, dass er vielleicht Dinge wollte, die sie nicht wollte, da käme dann „Verdeckung einer anderen Straftat“ ins Spiel
Insbesondere letzteres könnte ich mir gut als Tatmotiv vorstellen.
Aber das ist wahrscheinlich schwer nachzuweisen.

Es scheinen wohl immer noch die Bekleidung und das Handy von Nathalie zu fehlen.
Vielleicht könnte die Tat noch besser rekonstruiert werden, wenn davon etwas auftaucht.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:21
meermin
schrieb:
Das mag sein. Aber wenn stimmen sollte, was in dem Artikel steht, dann ginge von einem solchen Täter, sobald er wieder in Freiheit wäre eine grosse Gefahr für andere Frauen aus. Müsste das nicht bei der Urteilsfindung berücksichtigt werden?
Er könnte ja theoretisch für Totschlag verurteilt werden - "mit anschließender Sicherungsverwahrung" - sollte eine solche Gefahr von ihm tatsächlich ausgehen. Für den Fall, dass sich keine Mordmerkmale beweisen lassen.


Ps.
Denke übrigens auch, dass das ganze noch zu Mord hochgestuft werden wird. Kommen eigentlich mehrere Motive infrage, die für mich realistisch erscheinen.
Ebenso die Tatwaffe (mit gemeingefährlichem Mittel).
Heimtücke sehe ich hier auch, da das Opfer arglos gewesen sein muss.

Besonders grausam war die Tötung vielleicht auch noch. Dafür müsste die StA aber den genauen Tathergang einschließlich der Todesursache kennen.

Rein theoretisch kann das Ganze auch besonders verwerflich begangen worden sein.
Auch das ist theoretisch möglich: Mord mit besonderer Schwere der Schuld, wenn die Tötung besonders grausam erfolgt ist und das Opfer auch unnötig lange leiden (Todesangst- und Kampf) musste.
.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:21
Ich frage mich, wie die Polizei den in Schafflund gefundenen Ausweis und die Krankenversicherungskarte in das Tatszenario einbaut.

Ich vermute, dass Nathalie da schon klar war, dass etwas nicht stimmt und dass sie diese Dinge aus dem Fenster geworfen hat. Beziehungsweise dass sie diese Dinge an dem Ort weggeworfen hat, wo es zu sexuellen Handlungen kam.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass der TV diese Gegenstände nach der Tat dort so dilettantisch entsorgt hat.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:29
marlonc
schrieb:
Alternativ, dass er vielleicht Dinge wollte, die sie nicht wollte, da käme dann „Verdeckung einer anderen Straftat“ ins Spiel.
Wenn es aufgrund einer Meinungsverschiedenheit zur Tötung im Affekt gekommen wäre, wäre das juristisch nicht Totschlag statt Mord? Und wenn das Opfer geschubst oder bloß einmal geschlagen worden wäre und es dann blöd mit dem Kopf auf den Boden gestürzt wäre? Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an den Fall Tuğçe Albayrak. Da war es dann bloß Körperverletzung mit Todesfolge. Das Einzige, was ich damit sagen möchte: Wir wissen gar nicht, was genau passiert ist, lediglich, dass das Opfer leider tot ist. Daher kann man noch nicht sagen, ob Mord, Totschlag, Körperverletzung mit Todesfolge oder was auch immer.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 16:46
@Aloceria

Natürlich ist auch eine Affekttat (minderschwerer Totschlag) möglich. Möglich ist viel.

Ebenso möglich, dass er sich an ihr sexuell vergehen wollte und sie deshalb getötet hat (Ermöglichungsabsicht=Mord).
Oder umgekehrt; Um eine Vergewaltigung zb. zu vertuschen, weil das Opfer den Täter hätte identifizieren können. Verdeckungstat=Mord.


Aber wie wahrscheinlich ist das in diesem Fall, wenn man bedenkt, dass er Sex von ihr (käuflich) auch ganz ohne Zwang sehr wahrscheinlich hätte bekommen können?


Kann mir höchstens vorstellen, dass sie im allerletzten Moment doch nicht wollte. Sie sich hat Ausreden einfallen lassen und er sich aber um jeden Preis seinen Verkehr holen wollte - und um das dann zu vertuschen, sie dann im Anschluss umgebracht hat.

Ps.
Selbstverständlich, hast auch recht, ist auch nur die KV mit Todesfolge möglich. Denke aber, da spricht für die StA jetzt schon einiges gegen.



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marlonc
ehemaliges Mitglied

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05.01.2020 um 16:49
Aloceria
schrieb:
Wenn es aufgrund einer Meinungsverschiedenheit zur Tötung im Affekt gekommen wäre, wäre das juristisch nicht Totschlag statt Mord?
Mord unterscheidet sich von Totschlag nicht dadurch, dass der Totschlag im Affekt geschieht und Mord nicht. Ich weiß nicht, wie oft das noch erläutert werden muss.
Aber ja, in dem Fall würde das Mordmerkmal vermutlich fehlen.
Aloceria
schrieb:
Und wenn das Opfer geschubst oder bloß einmal geschlagen worden wäre und es dann blöd mit dem Kopf auf den Boden gestürzt wäre?
An sowas glaube ich nicht. In dem Fall könnte man immer noch die Polizei rufen. Außerdem kann eine Normalperson meist garnicht wissen, ob oder dass jemand wirklich tot ist. Bei so einem Sturz müsste ein Normalmensch annehmen, dass die Person bewusstlos ist und dringend medizinische Hilfe benötigt.
Gibt es überhaupt einen nachgewiesenen Fall, bei dem Jemand aus Versehen jemand Anderen verletzt hat und die verletzte Person bewusstlos war, wo der "Täter" dann Angst hatte er würde unter Mordverdacht zu geraten und dann deswegen nicht den Rettungsdienst gerufen hat, die Person ausgezogen und im Feld verscharrt hat? Da habe ich noch nie von gehört.
Aloceria
schrieb:
Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an den Fall Tuğçe Albayrak. Da war es dann bloß Körperverletzung mit Todesfolge.
Das eignet sich doch überhaupt nicht als Vergleich. Natürlich gibt es den Tatbestand Körperverletzung mit Todesfolge. Aber der Fall hier ist völlig anders gelagert.



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 17:07
@marlonc

Sollte er sie tatsächlich aus Wut/Zorn, als es zu einem Streit worüber auch immer gekommen ist, geschlagen und/oder geschubst haben, sie daraufhin unglücklich gestürzt ist - dann weiß ich nicht, wie sich der Mensch als einzelnes Individuum verhalten würde.

Die Meisten würden sicherlich den Notruf wählen. Doch muss das ja nicht für ihn gegolten haben. Wer weiß das schon.
Über könnte noch leben, Hilfe rufen ja oder nein, könnte auch schon tot sein etc. hat er in diesem Moment vielleicht gar nicht nachgedacht. Panik ist für mich nicht unrealistisch und in/aus Panik tun Menschen merkwürdige- und auch furchtbare Dinge.

Sollte sich das Ganze tatsächlich so zugetragen haben, sie auch noch gelebt haben und nur durch seine Unterlassene Hilfeleistung ist sie gestorben, nur dadurch, und man hätte ihr tatsächlich noch helfen können - dann wäre hier auch Totschlag und/oder KV mit Todesfolge durch Unterlassen möglich. (§ 13 StGB).



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 17:17
Auch wenn die Todesursache leider nicht ermittelt werden konnte, zumindest steht fest wann er ungefähr Nathalie M. getötet hat und es scheint festzustehen, wo er sie getötet hat.
Der Ort der Tat ist ein Waldstück bei Schafflund.
Die Tatzeit muss im Zeitraum zwischen 13 Uhr und 14 Uhr liegen.
Am 17. August 2019 fuhr die junge Frau aus Stadum schließlich um 12.30 Uhr mit dem Bus ins benachbarte Schafflund, stieg dort an einer Haltestelle auf der B199 aus und schließlich in den VW Golf von Thomas P. ein.

Anschließend fuhr der 46-jährige Lkw-Fahrer mit Nathalie M. zu einer Bankfiliale, wo Thomas P . 100 Euro abhob. Dann setzten das spätere Opfer und ihr mutmaßlicher Mörder ihre Fahrt fort, steuerten dabei ein Waldstück in der Nähe von Schafflund ein. Zuvor schickte die 23-jährige Frau ihrem Freund, der als Soldat oft unterwegs ist und offenbar nichts von den Nebenverdiensten der Kellnerin wusste, auf WhatsApp noch ein Herz-Emoji. Im Wald wurde Nathalie M. aus Stadum schließlich getötet, die genauen Umstände sind allerdings nach wie vor unklar. Der Tatverdächtige Thomas P. schweigt noch immer.

Klar ist für die Staatsanwaltschaft Flensburg dagegen, dass Thomas P. mit seinem VW Golf spätestens um 14.30 Uhr im rund 30 Kilometer entfernten Süderlügum angekommen sein muss.
Nordbuzz



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Vermisste 23-jährige Nathalie M. aus Stadum tot aufgefunden

05.01.2020 um 17:25
@Kreuzbergerin

Das Opfer plante also bis zum Schluss das Geschäft (Verkehr) mit dem mutmaßlichen Täter durchzuziehen. So liest sich das.

Der mutmaßliche Täter hätte also sexuell gesehen eigentlich keinen Grund gehabt das Opfer deswegen zu töten, um den Verkehr zu ermöglichen - noch dazu das Opfer lebend zu irgendwelchen sexuellen Handlungen zu zwingen. Bis dahin zumindest.


Irgendwas muss kurz bevor es soweit sein sollte (im Wald, an einer geeigneten Stelle) passiert sein und da ist dann wieder alles möglich:
Aus Streit= eine KV mit Todesfolge. Im Streit=ein minderschwerer Totschlag, Totschlag und selbstverständlich lassen sich auch mehrere Mordmerkmale zusammenreimen.
Wir können uns das so einfach zusammenreimen, die StA hat es da erheblich schwerer.



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