JestersTear
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Österreich: Karfreitagmord von Wien 1980 weiterhin ungeklärt
03.06.2025 um 19:21Wollte dich immer mal wieder gefragt haben, ob du hierzu...kf1801 schrieb:Ich sehe die Sache so: Es gab und gibt genug psychisch gestörte Menschen (der Klassiker: Frauenhass). Wenn so jemand durch die Gegend streift mit der Absicht, ein Verbrechen (auch einen vorsätzlichen Mord) zu begehen
...vielleicht noch was rausgekriegt hast ? Ob dieser Fall geklärt ist, ob sich Opfer und Täter gekannt haben, ob vielleicht ein Phantombild existierte ?kf1801 schrieb am 07.04.2020:Interessanter fand ich eher die Tatsache, dass am Tag des Mordes an Schöllerl in nur geringer Entfernung (im 3. Bezirk, Baumgasse) ein weiteres Messerattentat an einer jungen Frau verübt worden ist, das glücklicherweise nicht letal geendet hat.
Mich irritiert an der Theorie des gestörten Zufallstäters im Fall Schöllerl die Frage, woher der Mann diese besonderen Umstände denn überhaupt kannte? Das Haus in der ruhigen Seitengasse, das früh am Morgen hauptsächlich von Frauen frequentiert wurde, die wegen der Arbeiten im Treppenhaus wohl eher zufällig dysfunktionale Beleuchtung...kf1801 schrieb:dann waren Ort, Zeit und äußere Umstände, sowie das ausgesuchte Opfer geradezu ideal ausgewählt:
Ein Haus in einer ruhigen Seitengasse der City, Lampe (n) ausgefallen, Stiegenhaus verwinkelt, Haustor unverschlossen - das muss
jedem potentiellen Täter schon einmal zu einem Dankesgebet hinreißen.
Ich finde, der Angriff am gleichen Tag in geringer Entfernung (Baumgasse) auf offener Straße würde in Anbetracht der von dir aufgezählten Umstände vielleicht eher zu einem gestörten Zufallstäter passen.kf1801 schrieb:Die Osterwoche, der Karfreitag, wo viele Arbeitnehmer frei haben, schulfrei, viele Menschen fortgefahren
Wir hatten damals die Aussage der Kollegin gelesen, der Mann sei ihr von den "unbewohnten oberen Stockwerken" entgegen gekommen, was ja nicht ausschließt, daß er anschließend noch einen kurzen Zeitraum in der Portiersloge wartete, bis die Tür aufging und C. S. hereinkam. Was mMn für ein gezieltes Warten sprechen könnte.kf1801 schrieb:Die Kollegin, die den Täter angeblich vor der Tat gesehen haben will, mag dem zu erwachsen, zu kräftig usw erschienen sein,
sodass er die als Opfer nicht in Erwägung gezogen hat.
Wenn Christines Schirm beim Betreten des Hauses tatsächlich aufgespannt war und teilweise das Gesicht verdeckt hatte, kann ich echt der hier bereits mehrfach ins Gespräch gebrachten Verwechslungstheorie was abgewinnen. Wäre spannend gewesen zu erfahren, ob eine Frau nach dem Mord Hals über Kopf gekündigt hat, verzogen oder sogar freiwillig (oder unfreiwillig ?) verschwunden ist ?kf1801 schrieb:Ich habe das heute ausprobiert und ja, es geht auch mit einer schweren Tür. Ich hatte den aufgespannten Schirm und eine Einkaufstasche in der rechten Hand, linker Hand meinen Schlüssel und meinen Rucksack über meiner rechten Schulter, und ich konnte das Haustor aufsperren und mit meiner rechten Hand aufschieben.


