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Der Fall Yves Rausch

210 Beiträge, Schlüsselwörter: , Suche, Schwarzwald, Yves Rausch, Polizisten entwaffnet, Oppenau

Der Fall Yves Rausch

18.07.2020 um 09:24
Heckenpenner
schrieb:
ür einige, hat Y. R. eben nicht das Gefährderpotenzial gehabt, was andere in ihm gesehen haben (bewaffnet oder nicht). Dass die Polizei am Ende zurückgerudert hat, bestätigt diesen Eindruck.
Die Situation hatte YR doch selbst verursacht, Beamten unter Androhung ihre Waffe abzupressen war nun mal dafür geeignet, ihn als potenziell gefährlich einzustufen und selbst wenn er damit keine Straftaten begehen wollte, war das zu dem Zeitpunkt nicht ersichtlich. Selbst wenn er im Moment der Kontrolle "durchgedreht" sein sollte, hatte er doch anschließend genug Zeit zum Nachdenken. Hätte er die Waffen z.B. irgendwo abgelegt, hätte er deutlich signalisiert, daß er nicht gewaltbereit ist , dies wäre ihm auch jetzt sicher zu Gute gekommen. Was wäre wohl los gewesen, hätte ihn die Polizei trotz der schweren Bewaffnung als harmlos eingestuft, die Bürger nicht gewarnt und ihn wie viele seiner Fans es gefordert hatten in Ruhe gelassen. Hier gilt doch auch, daß Vorsicht besser als Nachsicht ist, keiner wußte, wie er weiter agiert.


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Heckenpenner
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Der Fall Yves Rausch

18.07.2020 um 09:37
@seli
Ich kann es absolut nachvollziehen, ihn auf Grundlage der Entwaffnung als potenziell gefährlich einzustufen. Auch das Verhalten der Polizei empfinde ich nicht als negativ.
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist das fast schon polemische Abwerten von Forumsmitgliedern, die die Aktion von Y. R. aus einem anderen, laxeren Blickwinkel gesehen haben.


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Der Fall Yves Rausch

18.07.2020 um 09:42
Heckenpenner
schrieb:
Ich kann es absolut nachvollziehen, ihn auf Grundlage der Entwaffnung als potenziell gefährlich einzustufen. Auch das Verhalten der Polizei empfinde ich nicht als negativ. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist das fast schon polemische Abwerten von Forumsmitgliedern, die die Aktion von Y. R. aus einem anderen, laxeren Blickwinkel gesehen haben.
Empfinde ich genauso. Es war hier zu spüren, dass der Forenkonsens hier mehr Action befürchtet hatte und gar nicht auf dem Schirm hatte, der junge Mann könnte eventuell gar kein rechtsextremer Kinderfresser sein, sondern ein Sonderling, der einen gravierenden Fehler begangen hat.


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Der Fall Yves Rausch

18.07.2020 um 10:14
Heckenpenner
schrieb:
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist das fast schon polemische Abwerten von Forumsmitgliedern, die die Aktion von Y. R. aus einem anderen, laxeren Blickwinkel gesehen haben.
Es geht um diejenigen, die YR eher als Helden sehen wollten als das was er ist : ein möglicherweise gefährlicher Mensch, der sich weder an Bewährungsauflagen, noch an sonst allgemein gültige Regeln hält. Ich wäre z.B. nicht nur nicht begeistert, wenn sich jemand in meiner Hütte einnistet, sondern auch extrem besorgt wenn ich wüßte, daß er ein Waffennarr ist.
Einen "laxen" Blickwinkel kann da niemand ernsthaft haben, was wäre passiert, hätte einer der Beamten die Nerven verloren und Widerstand geleistet ? Diese Frage kann nicht einmal die Mutter eines solchen Menschen beantworten.


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Der Fall Yves Rausch

18.07.2020 um 13:44
Pressemeldung der Polizei
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/4655752
[
Nachdem am Freitag gegen 17.17 Uhr die vorläufige Festnahme des in Oppenau gesuchten 31-Jährigen erfolgte, wurde heute der am Montag durch die Staatsanwaltschaft Offenburg beantragte Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts auf schwere räuberische Erpressung in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe in Vollzug gesetzt. Der 31-Jährige wurde nach der Vorführung im Amtsgericht Offenburg in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die ersten Ermittlungsergebnisse lassen darauf schließen, dass sich der Gesuchte, wie von den ermittelnden Beamten vermutet, die vergangenen Tage tatsächlich durchweg in dem Waldgebiet rund um Oppenau aufgehalten hatte. Unterstützung von anderen Menschen soll er in dieser Zeit nicht erhalten haben. In seinen umfassenden Angaben gegenüber der Kriminalpolizei äußerte er zudem, dass es sich bei der Schusswaffe, mit der er die Beamten bedrohte, um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben soll. Diese Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt nicht widerlegt werden. Die Untersuchungen hierzu dauern aktuell noch an.

Die Hinweise zweier Zeugen sowie die Fährte eines Personenspürhundes brachte die Polizei am Freitag auf die Spur des Tatverdächtigen.
Quelle: /quote]


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Der Fall Yves Rausch

18.07.2020 um 16:55
seli
schrieb:
In seinen umfassenden Angaben gegenüber der Kriminalpolizei äußerte er zudem, dass es sich bei der Schusswaffe, mit der er die Beamten bedrohte, um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben soll. Diese Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt nicht widerlegt werden. Die Untersuchungen hierzu dauern aktuell noch an.
Ich hoffe mal, dass sich das bestätigen wird. Würde es für den bedrohten Polizisten vielleicht etwas einfacher machen, die Sache zu verarbeiten. Er wird Todesängste ausgestanden haben.


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Der Fall Yves Rausch

19.07.2020 um 10:23
Zu der im Raum stehenden Strafe von 5-15 Jahren hat sich Profiler Marc T. Hoffmann geäußert und hat damit Recht, meine Meinung.
„Wenn ich teilweise höre, was für lächerlich geringe Strafen manche Vergewaltiger oder Kinderschänder kriegen, oder wenn üble ‚bad guys‘, die wirklich krass psychopatische Züge haben, auf Bewährung freikommen oder wegen Formfehlern überhaupt keine Strafe kriegen. Dann muss ich sagen, wenn er jetzt fünf bis 15 Jahre - wenn die Waffe scharf war, ist das so der Strafrahmen, mit dem er mindestens rechnen muss - dann wiederstrebt das schon so ein bisschen dem Gerechtigkeitssinn.“
Quelle: https://www.merkur.de/welt/oppenau-schwarzwald-yves-rausch-news-taeter-brief-polizei-festnahme-waffen-sek-zr-13833089.html


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Der Fall Yves Rausch

19.07.2020 um 10:43
Man sollte mal langsam den Titel ändern, man weiß ja nun wo er ist.


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19.07.2020 um 12:00
Man sollte den Thread schließen, da alles so glimpflich ausgegangen ist und man wohl nicht mehr von begründetem öffentlichen Interesse sprechen kann.


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Der Fall Yves Rausch

20.07.2020 um 20:31
-VOLLSTRECKER-
schrieb:
Man sollte mal langsam den Titel ändern, man weiß ja nun wo er ist.
Das wurde inzwischen von @Slaterator erledigt. Danke dafür.
Brechbrocken
schrieb:
Man sollte den Thread schließen, da alles so glimpflich ausgegangen ist und man wohl nicht mehr von begründetem öffentlichen Interesse sprechen kann.
Das sehe ich anders. Stand der PK ist, dass die Details noch ermittelt werden, inzwischen wurde der Haftbefehl eröffnet und Untersuchungshaft angeordnet. Zudem erscheint nach Abschluß der Ermittlungen eine Anklage und ein öffentlicher Strafprozeß doch hochwahrscheinlich.

Zudem gibt es auf Umwegen eine Karte mit den Ereignisorten vor und bei der Festnahme, die auch geeignet ist, wiedereinmal Zweifel an den tatsächlichen Fähigkeiten von Mantrailern zu begründen.

Der SWR schreibt:
Laut Polizei haben zwei Zeugen den Flüchtigen in der Nähe einer Gaststätte gesehen. Hinzugerufene Beamte haben die Spur mit Hilfe von Spürhunden verfolgt und den 31-jährigen Yves R. einige Meter entfernt in einem Gebüsch sitzend gefunden.
Die Pressekonferenz von Polizei, StA, Stadt nach der Festnahme gibt es beim Welt Nachrichtensender zu sehen. Besagte Karte ist bei 3:38 zu sehen. Leider nur kurz und unscharf. Aber offensichtlich ist es dieselbe Karte, die in diesem Bild-Artikel zu sehen ist. Dort gibt es einen Link zu einer größeren Version:

1.bild
Beschriftung des Bildes bei Bild:
An dem roten Punkt wurde der Wald-Rambo festgenommen. Auf dem violett und dem blau gekennzeichneten Weg hatten Spürhunde seine Fährte aufgenommen. Zuvor hatte ein Zeuge Rausch gesichtet (kleiner violetter Punkt). Die roten Linien zeigen die Absperrungen der Polizei
Ich habe mit das Gebiet bei Google Maps angeschaut, um Entfernungen zu messen (wie das bei der von der Polizei verwendeten Open Street Map geht, weis ich nicht). Der Link zeigt die Messung Zeugensichtung bsi Festnahmeort (850m).

Was lässt sich nun aus diesen Quellen schlußfolgern?

Um 14:49 gibt es zwei Zeugen, die Yves R. sehen. Zu einem unbekannten Zeitpunkt danach setzt die Polizei Mantrailer ein. Zeitverzug durch heranführen von Kräften zum SChutz der Polizisten hies es in der PK.

Nach der Karte liegt der erste Startpunkt eines Mantrailers rund 120m von der Stelle der Sichtung entfernt - evtl. markiert der kleine violette Punkt die Stelle, von der aus Yves R. gesehen wurde und der Mantrailer wurde eben da angesetzt. Ansonsten w#re mir nicht ersichtlich, warum man den Mantrailer rund 120m entfernt von der Sichtung ansetzt.

Ergebnis: der Mantrailer läuft rd. 170m mehr oder minder geradeaus, macht eine Spitzkehre und läuft wieder, auf anderem Weg, rd. 170m zurück.

Aus mir nicht ersichtlichen Gründen wird danach ein Mantrailer wohl um die 80m entfernt von der Spitzkehre des ersten angesetzt und läuft wohl über 600m durch den Wald (blaue Spur). Diese gelaufene Strecke passt zu keinem der bei Google Maps zu sehenden bzw. verzeichneten Waldwege (die braunen Linien bei der Polizeikarte sind keine Wege, sondern Höhenlinien).

2:28h nach der entscheidenden Zeugensichtung kann der gesuchte festgenommen werden - an einer Stelle, denen die Mantrailer sich auf max. rd. 450m genähert hatten. Dazu, ob inzwischen geklärt werden konnte, ob der Gesuchte die von den Mantrailern ausgearbeiteten Trails auch tatsächlich gegangen ist, gibt es offenbar keine Informationen.

Vermutlich werden mir hier viele bis alle zustimmen können, dass zwar auch mit Mantrailern gesucht wurde, es aber wirklich nicht so aussieht, als wären diese der entscheidende Beitrag gewesen, Yves R. festzunehmen. Es scheint wahrscheinlicher, dass der Gesuchte von Polizeikräften beim Durchstreifen des Gebietes, in dem er aktuell vermutet wurde, entdeckt und dann festgenommen wurde.

Mit den Überlegungen und der Karte ist auch der Satz vom SWR (Link s.o.)
Hinzugerufene Beamte haben die Spur mit Hilfe von Spürhunden verfolgt und den 31-jährigen Yves R. einige Meter entfernt in einem Gebüsch sitzend gefunden.
wohl schlicht nicht zutreffend. Weder scheitn m.E. sicher, ob die Personenspürhunde (bei der PK gab es Ausspracheprobleme mit dem Wort Mantrailer) überhaupt die Spur des Gesuchten verfolgt haben, noch können rd. 450m zwischen Trails und Festnahmeort als "einige Meter entfernt" gelten.

Woran könnte es haken, was für Gründe könnten gegen meine Ausführungen bzw. Ableitungen aus der Karte sprechen?
Die Trails sind m.E. recht zweifelsfrei manuell eingetragen worden, da per GPS-Tracker aufgezeichnete Laufwege von Mantrailern kaum aus einer Abfolge von jeweils so langen gerade Teilstücken bestehen würden. Da Mantrailer immer mal wieder etwas nach rechts und links laufen, bestehen echt aufgezeichnete Trails aus nur kürzeren gerade Strecken, haben mehr Knicke, sprich sind insgesamt kurviger.

Nachtrag: allein schon wegen der Frage, was genau zu dem Mantrailer-Einsatz im Prozess an Beweisen erhoben oder später in der Urteilsbegründung stehen wird, lohnt sich eine Fortführung dieses Themas - um an einem Realbeispiel zu sehen, ob die Mantrailer in dem Fall so eine riesige Hilfe waren, wie immer angenommen und hier auch behauptet wurde.
Mit Blick auf die Karte bestreite ich das jedenfalls entschieden.


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Der Fall Yves Rausch

22.07.2020 um 12:27
Die Pressemeldung der Polizei von heute
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/4659031
Die bisherigen Ermittlungen der Beamten der Kriminalpolizei Offenburg sowie der Staatsanwaltschaft Offenburg sind vorangeschritten und bringen neue Erkenntnisse ans Tageslicht.

Der 31-jährige Beschuldigte machte nach seiner Festnahme am Freitagabend umfangreiche spontane Angaben gegenüber der Kriminalpolizei. Im Rahmen seiner förmlichen Vernehmung bei der Polizei und vor dem Haftrichter machte er hingegen auf Anraten seiner Verteidiger von seinem Schweigerecht Gebrauch. Den Verteidigern wurde zwischenzeitlich durch die Staatsanwaltschaft Einsicht in die Ermittlungsakten gewährt. Sie werden nunmehr gemeinsam mit dem Beschuldigten entscheiden, ob weitere Angaben zur Sache gemacht werden. In seinen ersten Einlassungen gab der 31-Jährige einige Einblicke zu den Geschehnissen während seiner Flucht. So habe er am Sonntag, nachdem die Polizeibeamten ihre Dienstwaffen abgelegt hatten, in aller Eile die vier Pistolen sowie "das Notwendigste" eingepackt und sei in den Wald geflüchtet. Proviant habe er keinen mitgenommen.

Er habe im Verlauf des Sonntags unter anderem einen Polizeihubschrauber wahrgenommen, woraus er schloss, dass er offensichtlich gesucht werde. Die Ermittlungsbehörden gehen allerdings davon aus, dass der Gesuchte die bundesweite mediale Berichterstattung zu seiner Person nicht wahrgenommen hatte. Hierzu äußerte der Beschuldigte, dass er sein Handy deaktivierte habe, um nicht geortet werden zu können, und dass er aufgrund des mangelnden Mobilfunknetzes seines Smartphones von der Außenwelt abgeschnitten gewesen sei. Der Gebrauch des Handys beschränkte sich nach seinen Angaben auf die gelegentliche Nutzung abgespeicherter Bilder und Videos.

Während seiner sechstägigen Flucht soll er sich durchweg in den Wäldern nahe Oppenau aufgehalten haben. Hierbei habe er sich hauptsächlich nachts bewegt und tagsüber Unterschlupf in Gruben und Erdlöchern gesucht. Seine Nahrungsaufnahme beschränkte sich hauptsächlich auf Wasser. Bei dem im Rahmen der Festnahme sichergestellten Schriftstück handelt es sich nach derzeitigem Sachstand um ein persönliches Schreiben an seine Angehörigen, das er für den Fall verfasste hatte, dass ihm bei der Flucht etwas zustoßen sollte. Der 31-Jährige trug bei seiner Ergreifung am Freitagnachmittag keine nennenswerten Verletzungen davon. Seine Haftfähigkeit konnte nach einer kurzen notärztlichen Inaugenscheinnahme attestiert werden.

Im Zuge der Festnahme durch Spezialkräfte wurde ein Beamter durch eine von dem Tatverdächtigen mitgeführte Axt verletzt. Er bedarf keiner stationären Behandlung. In diesem Zusammenhang ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens sowie aus einsatztaktischen Gründen können keine weiteren Details zur Festnahme bekanntgegeben werden. Die im Verlauf des Samstags durchgeführte Durchsuchung des Gebiets rund um den Festnahmeort bei der Straße "Ramsbächle" und im Bereich der Gartenhütte brachte keine weiteren Beweismittel hervor. Die polizeilichen Maßnahmen in Oppenau sind abgeschlossen.

Während der großangelegten Fahndung nach dem Mann gingen bei der Kriminalpolizei viele Hinweise über Beobachtungen verdächtiger Personen ein, die zunächst gefiltert und anschließend priorisiert abgearbeitet wurden. Allein sieben Beamte waren mit der Vorsichtung dieser Hinweise beschäftigt. Hierbei wurden unter anderem in Offenburg, Renchen und Oberharmersbach verdächtige Wahrnehmungen überprüft. Rund ein Drittel der Hinweise hatten Bezug über das Renchtal hinaus. So mussten unter anderem auch Spuren in Straßburg, Böblingen, Dornstetten oder Baiersbronn überprüft werden.

Die Hinweise zweier Zeugen sowie die Fährte eines Personenspürhundes ("Milow") haben die Polizei am Freitagnachmittag auf die Spur des Flüchtigen geführt. Entdeckt wurde er von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.
Quelle:


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Der Fall Yves Rausch

22.07.2020 um 13:56
danke @seli!

ich finde diese Pressemitteilung recht fair....und sehr sehr traurig!

arme Socke Yves...ich hoffe, dass ihm geholfen werden kann..neben seiner Bestrafung selbstverständlich, wobei für mich ist er schon jetzt gestraft...U-Haft...das muss für ihn die Hölle sein...


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Der Fall Yves Rausch

22.07.2020 um 16:15
Ich sehe da keine arme Socke, tut mir leid
So habe er am Sonntag, nachdem die Polizeibeamten ihre Dienstwaffen abgelegt hatten, in aller Eile die vier Pistolen sowie "das Notwendigste" eingepackt und sei in den Wald geflüchtet. Proviant habe er keinen mitgenommen.
und diese Aussage erscheint mir auch nicht sehr glaubwürdig , als würde es einen Flüchtigen nicht interessieren, ob man ihm auf der Spur ist:
Er habe im Verlauf des Sonntags unter anderem einen Polizeihubschrauber wahrgenommen, woraus er schloss, dass er offensichtlich gesucht werde. Die Ermittlungsbehörden gehen allerdings davon aus, dass der Gesuchte die bundesweite mediale Berichterstattung zu seiner Person nicht wahrgenommen hatte. Hierzu äußerte der Beschuldigte, dass er sein Handy deaktivierte habe, um nicht geortet werden zu können, und dass er aufgrund des mangelnden Mobilfunknetzes seines Smartphones von der Außenwelt abgeschnitten gewesen sei. Der Gebrauch des Handys beschränkte sich nach seinen Angaben auf die gelegentliche Nutzung abgespeicherter Bilder und Videos.
Quelle:


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Der Fall Yves Rausch

22.07.2020 um 21:22
@seli Das kann aus meiner Sicht schon so gewesen sein. Neben der Netzabdeckung im Wald ist auch der Akku zu bedenken. Wo/wie sollte er den während seiner Flucht aufladen? Selbst wenn er irgendwo frei zugängliche Steckdosen, die auch unter Spannung stehen, wüßte: das Entdeckungsrisiko bliebe höher als im ihm vertrauten Wald.


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Der Fall Yves Rausch

22.07.2020 um 23:04
TatsachenTreue
schrieb:
Neben der Netzabdeckung im Wald ist auch der Akku zu bedenken.
Nach dem letzten Satz von dem von mir eingestellten Artikel hat er das Handy ja benutzt, für Bilder und Videos


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Der Fall Yves Rausch

23.07.2020 um 08:40
seli
schrieb:
Nach dem letzten Satz von dem von mir eingestellten Artikel hat er das Handy ja benutzt, für Bilder und Videos
Offenbar offline und gelegentlich, ggf. auch nur dafür an-, sonst ausgeschaltet - um die bei der Flucht noch im Akku vorhandene Energie möglichst lange zu nutzen. Das sheint mir zumindest sehr plausibel.


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31.07.2020 um 03:27
TatsachenTreue
schrieb am 20.07.2020:
TatsachenTreue
es ist einfach so, dass Spürhunde nicht immer auch aufspüren können ... meist wird durch hollywood und co suggeriert, dass der hund durch den wald läuft und immer seine spur findet, aber im wirklichen leben sind ihm wahrscheinlich soviele gerüche in einem gesunden wald im wege, dass ein hund die spur eben oft nicht findet. Bei mir in der Nähe wurde vor ein paar jahren auch mal mit hunden eine frau gesucht, letztendlich war sie buchstäblich vor ihren füßen, aber erst tage später entdeckt.


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