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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

1.411 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Messer, Sachsen-anhalt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 19:57
Zitat von pannettonepannettone schrieb:wir haben schon mal eine mordkommission in einem anderen fall darauf hingewiesen, in die gay richtung zu denken.
Alles ganz interessant, es wurde aber in der Öffentlichkeitsfahndung nichts in dieser Richtung verlautbart, wie hier ja auch schon gesagt wurde.

Wenn man schon von der Richtung, in der die Polizei fahndet, abweichen will, dann frage ich mich, warum es nicht auch folgendes Szenario gewesen sein könnte:

Täter leidet unter einer endogenen Psychose bzw. einer paranoiden Schizophrenie. Menschen mit dieser psychiatrischen Erkrankung hören unbehandelt Stimmen (Gott, ein höheres Wesen ... ) und glauben mitunter auch, Befehle für solche Taten zu bekommen.

Der Täter war vielleicht lange gut eingestellt, gut therapiert, führte ein normales Leben, hat aber aus irgendeinem Grund versäumt, seine Neuroleptika einzunehmen. Therapiert sich vielleicht stattdessen mit Alkohol oder Marihuana selbst, um die innnere Unruhe zu bekämpfen. Hört trotzdem wieder Stimmen. Und schon passiert die schlimme Tat.

In so einem Fall kann die Polizei (und wir ebenso) ewig auf Motivsuche gehen - da wird sich kein für Gesunde nachvollziehbarer Grund finden lassen. Nur ein Zufall oder ein DNA-Treffer könnte auf die Spur des Täters führen.

Ich glaube aber, dass die EB Anhaltspunkte für ihre tatsächliche Fahndungsrichtung haben werden, die sie aber nicht öffentlich machen.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:04
Zitat von pannettonepannettone schrieb:mh hat auf gaychat sich einen burschen ins haus geholt… nicht zum ersten mal, es ist bereits das dritte oder vierte date der beiden. der junge, ich würde mal so um die 20 tippen, ist kosovare… der junge nimmt gerne etwas geld für seine gefälligkeiten (daher die us dollars). der kosovare ist natürlich nicht schwul, nur der passive part ist dort „schwul“… die beiden haben also im schlafzimmer oralsex. jetzt passiert etwas, wodurch die stimmung kippt, zb indem mh unseren vermeintlichen täter etwas ins gesicht sagt, was diesen in seiner ehre verletzt. … und dann passiert es, der junge mann rastet völlig aus, holt in der küche ein messer und sticht auf mh ein. der ist natürlich zuerst völlig passiv, da er sich überhaupt nicht vorstellen kann, dass sein schnuggeliger boy ihm sowas antut… [bitte nicht falsch verstehen, die wahrscheinlichkeit ist mit einem traumatisierten bürgerkriegskind am höchsten, und das waren zur damaligen zeit meist bosniaken oder kosovaren]
Ich finde Deine These gut vorstellbar. Genau, diese extremen Verletzungen könnten von jemandem ausgeführt worden sein, der schwerst traumatisiert war. Die Messerstriche sind ja schon heftig, aber dann noch die Kehle durchzuschneiden ... dazu muß man erst mal in der Lage sein 😳 ... wer ist das schon?


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:05
@sallomaeander

ja selbstverständlich, auch eine gute idee. ich habe mir nur erlaubt euren fokus auf die gayschiene zu lenken, da die ja 97% der bevölkerung nicht so am schirm hat


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:06
Zitat von pannettonepannettone schrieb:an was dachtest du bei einem gaydate? rosenblätter in der badewanne? 387 teelichter in der wohnung angezündet? sorry, das läuft meistens anders….
Mag sein, dass das anders läuft... Aber selbst wenn MH seinem Gast nicht einmal ein Glas Wasser angeboten hätte, Mikrospuren hätte es doch in jedem Fall gegeben, wenn am Tatabend eine Person länger mit MH in der Wohnung gewesen wäre. Die Person hätte dann ja längere Zeit in der Wohnung sitzen, stehen oder umherlaufen müssen. Sie wäre dabei mit Möbeln, dem Fußbodenbelag und anderen Gegenständen der Wohnungseinrichtung in Berührung gekommen. Das hätte man mit kriminaltechnischen Methoden sicherlich nachvollziehen können.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:07
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:😳 ... wer ist das schon?
jemand, der das schon öfters gemacht hat. und so wie wir die weihnachtsgans bereiten wird eben dort ein hamel geschächtet…


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:10
Zitat von pannettonepannettone schrieb:jemand, der das schon öfters gemacht hat
Sehr gruselig. Aber das werden die Ermittler doch auch wissen, und entsprechend in Erwägung ziehen?


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:11
@Kielius es gab doch viele dna spuren, nur konnten sie diese nicht zuordnen…

aber wie gesagt, meine theorie ist blanke spekulation


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:15
Zitat von pannettonepannettone schrieb:der junge, ich würde mal so um die 20 tippen
Zur Übertötung könnte auch ein jüngerer Täter passen:
Übertötung ist ein Anzeichen für besondere Wut und Aggression, was auf eine persönliche Beziehung zwischen Täter und Opfer hinweisen kann. In Einzelfällen tritt sie aber auch bei Bereicherungsdelikten oder bei jungen Straftätern auf.[5]
Wikipedia: Übertötung


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:19
Es hiess ja stumpfe Gewalt gegen den Hals. Das sind Schläge und Würgen. Ich überlege gerade ob das Opfer nicht tatsächlich erst bewusstlos gemacht wurde und dann erst der Halsschnitt kam.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:27
@pannettone Völlig in Ordnung. Ich denke aber, dass die Polizei heute auch in Sachen Minderheiten besser aufgestellt ist als früher. Ich habe auch schon von offen queeren Polizisten gelesen bzw. im TV gesehen - zumindest ist die Polizei heute mit Sicherheit offener als vor 15 Jahren. Es gibt ja z.B. auch inzwischen sehr viele Polizisten m/w mit Migrationshintergrund, was vor 15, 20 Jahren eher selten war.

Wenn es in dieser Richtung Ermittlungsansätze geben sollte, wird man sie heute nicht mehr so leicht ignorieren können. Ja, und was die Lebensumstände der verschiedenen Teile unserer Gesellschaft anbelangt - da merkt man auch hier im Forum, wie viele Leute sich schwer in andere Alters-, Geschlechts- und Identitätsgruppen hineindenken können.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 20:40
Also wenn man sich das mal überlegt, dann müßte diese Person ggf. ja noch traumatisierter sein durch einen Mord.
Ich stelle mir vor, dass man sich irgendwann wohl nicht mehr "gerade halten kann", mit so einem Background.
Da wird man doch psychisch (und vllt. auch physich) irgendwann auch auffallen, auf irgendeine Art und Weise.
Vllt. sitzt er ja sogar schon im Knast? DNA-Proben werden, wenn ich mich richtig erinnere, aber nur von Tätern, die wegen Mord oder Tötungsdelikten verhaftet wurden, genommen? Bisher gibt es ja keinen match. Vllt. sitzt er ja wegen anderer Delikte.
Will damit eigentlich nur sagen, dass man mit solchen Traumata doch vermutlich auffällig wird, oder?


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 21:10
@mitH2CO3
Muss ja nicht sein, dass er wieder straffällig geworden ist, zumindest nicht in dem Ausmaß. Wenn wir überhaupt von diesem Szenario ausgehen, was ja nur eines von vielen ist. Er hat einen persönlichen Hass auf MH gehabt, sonst hätte es nicht so ein Blutbad gegeben. Vielleicht hat er die Szene verlassen oder war drogenabhängig und ist gestorben. Oder ist in ein anderes Land gezogen, das polizeilich nicht so gut mit Deutschland zusammenarbeitet. Wenn es sich so abgespielt hat, wird man den Täter nur schwer finden. Die DNA hätte am ehesten geholfen, wenn jemand aus dem Haus oder Freundeskreis war.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 22:57
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Der oder die Mörder waren auch keine Volltrottel. Sie sind bis heute nicht gefasst.
Vielleicht war der Täter kein Volltrottel, vielleicht doch. Es kann ein Trugschluß sein zu glauben, daß nur weil ein Fall nicht gelöst ist, der/die Täter schlau waren. Manchmal hatten sie nur wahnsinniges Glück und günstige Umstände. Zwei Beispiele;

Israel Keyes hat seine Morde raffiniert ausgeklügelt und durchgeführt, auch mit trickreichen Falschspuren. Allein 11 seiner Morde konnte man ihm nur zuschreiben, weil er sie, inklusive Täterwissen, gestanden hat. Die Behörden in den USA haben unumwunden zugegeben, ohne die Geständnisse hätte man diese Taten Keyes niemals nachweisen können, ja, niemand hätte ihn je damit in Verbindung gebracht! Gefasst wurde Keyes durch einen Zufall der Marke "saublöd gelaufen".

Pedro Lopez, das "Monster der Anden", ist zwar kein Dummer, hat sich aber im Vertrauen auf die Korruption und/oder Unfähigkeit weiter Teile der südamerikanischen Behörden nie die Mühe gemacht, gute Mordpläne zu schmieden. Er mordet seit Jahrzehnten nach dem gleichen Muster, immer derselbe Opfertyp, sein Antlitz "ziert" tausende Fahndungsplakate in fast allen Ländern Südamerikas, wobei er Equador, Peru und Kolumbien bevorzugt. 110 Morde hat man Lopez nachgewiesen, aber es sind fraglos mehr, er selbst sprach einmal von über 300. Zweimal wurde er bereits gefasst, kam aber trotz seiner Untaten und Gefährlichkeit, die Lopez selbst nie abgestritten hat, wieder raus und befindet sich bis heute auf freiem Fuß!
Und jetzt sag mir, wer von den beiden war der Volltrottel?

Ich vermute, der Mörder von Matthias H. ist jemand aus seinem Bekanntenkreis, der das Glück hatte bis heute "durchzurutschen". Womöglich weil ihm niemand so etwas zutraut und er nur wenigen anderen oder sogar garkeinen der Freunden von MH überhaupt bekannt ist. Und ohne einen guten Hinweis kann die Polizei ihn dann auch kaum ausfindig machen. Vielleicht hilft ja die Tatsache weiter, daß sich nach XY jemand aus dem Freundeskreis meldete, der bislang unbekannt war und Tipps in bestimmte Richtungen geben kann.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

11.09.2021 um 23:19
Zitat von pannettonepannettone schrieb:ich habe mir nur erlaubt euren fokus auf die gayschiene zu lenken, da die ja 97% der bevölkerung nicht so am schirm hat
Nun ja, dann schau aber mal hier diese Diskussion an, da kam dieser Verdacht schon relativ früh auf. Also ganz so schwierig ist das auch ohne "Insiderkenntnisse" offenbar nun auch wieder nicht. Und ich halte die Polizei in einem solchen Fall nun nicht unbedingt für blöder als die Allgemeinheit, es wäre auch nicht der erste Strichermord in der Geschichte.

Wobei ich das ja auch durchaus plausibel finde und Dir grundsätzlich zustimme bis auf
Zitat von pannettonepannettone schrieb:mh hat auf gaychat sich einen burschen ins haus geholt… nicht zum ersten mal,
Wenn es wirklich ein relativ persönliches Verhältnis der Hausbewohner zueinander gab UND es offenbar ja auch kein anonymes Riesenhaus war, wäre ein häufigerer Besuch junger Burschen in der Wohnung vermutlich doch bemerkt worden. In der Berichterstattung war aber keine Rede davon.

Klar wäre es natürlich möglich, dass MH vorher eher cruisen gegangen ist oder sich anderswo mit Sexarbeitern getroffen hat, aber die Wahrscheinlichkeit finde ich da nicht soooo groß, dass ausgerechnet beim ersten Mal wo er jemanden in seine Wohnung lässt dann auch gleich ein Mord dabei herauskommt.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

12.09.2021 um 11:07
@brigittsche das mit dem treppenhaus ist ein interessanter aspekt, vorallem, da es da ja milchglasfenster in den gründerzeitwohnungseingangstüren gibt. bei einer nachbarin wie meiner schwiegermutter wären da sämtliche besuche dokumentiert (und offensichtlich gab es da so jemanden, denn es gab ja die beobachtung, wann licht anging) also häufiger herren- (oder damenbesuch) ist wohl auszuschliessen.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

12.09.2021 um 12:17
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wurde hier nicht davon gesprochen, das Opfer sei homosexuell gewesen? Das würde einen entspannten Umgang in der von Dir genannten Konstellation ja ermöglichen.
Mit einem heterosexuellen Mann kann man natürlich auch als heterosexuelles Paar befreundet sein.
Nicht jeder Mann wittert sofort einen Konkurrenten, wenn man als Paar gemeinsam mit einem netten Nachbarn ab und an etwas kocht und gute Weine trinkt.

Möglicherweise hatte M.J. sich ja auch nicht geoutet, und traf deshalb hin und wieder unter der Woche seinen Partner außerhalb der eigenen Wohnung? Wer weiss, vllt. hatte er sich gerade erst von dieser Person getrennt, und dieser "flippte" über die Trennung aus, und schlug daher in der Wohnung auf. Kam er vllt. mit der Hoffnung/Absicht, um die Beziehung kämpfen zu wollen vorbei? Soz. Versöhnungsversuch bei einem guten Glas Wein ... doch M.J. könnte unmißverständlich abgelehnt haben ...

Die Wochenenden verbrachte M.J. ja wohl in der Regel bei seiner Mutter in Neubrandenburg.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

12.09.2021 um 12:24
Wer ist M.J?


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

12.09.2021 um 12:27
Danke für den Hinweis. Gemeint war selbstredend Matthias H.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

12.09.2021 um 12:34
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Soz. Versöhnungsversuch bei einem guten Glas Wein ... doch M.J. könnte unmißverständlich abgelehnt haben ...
Ach, dazu fällt mir gerade noch auf, daß der angenommene Ex-Partner ggf. gedacht haben könnte, daß so ein Anlass ja auch irgendwie zum Valentinstag passen könnte.


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Mord an Matthias H. in Magdeburg am Valentinstag 2006

12.09.2021 um 12:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wurde hier nicht davon gesprochen, das Opfer sei homosexuell gewesen?
Ja. Hier wurde davon gesprochen. Das ist aber reine Spekulation!


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