Champagner vergiftet - ein Toter, sieben Verletzte - Weiden/Opf.
um 16:31In Deutschland scheint der Aufklärungs- und Verfolgungswille deutlich höher zu sein als in den Niederlanden.emz schrieb:Anscheinend ist das usus, was dann auch verständlich macht, dass die niederländischen Zeugen keine Veranlassung sehen, in Deutschland auszusagen.
Es waren die deutschen, also die Weidner Behörden, die den Fall aufgeklärt und vor Gericht gebracht haben.
Bisschen OT, aber es fiel mir gerade dazu ein:
Vor 1-2 Jahren gab es in kurzer Abfolge Fälle im Hamburger Hafen, wo vorwiegend aus den Niederlanden kommende Täter recht dreist versucht haben, in geschützte Bereiche einzudringen, um Container mit Drogen herauszubringen.
Gleichzeitig wurden wohl auffällig viele Anwerbeversuche unternommen, um Hafenbeschäftigte mit hohen Geldsummen für vermeintlich "kleine Gefallen" oder einzelne Aktionen als Komplizen zu gewinnen, sogenannte Innentäter. Diese sind nach dem ersten "Gefallen" aber erpressbar und schweben schnell in großer Gefahr, wenn sie sich weiteren Zuarbeiten verweigern.
Die Polizei, Zoll, Innenbehörde und auch diverse Hafenbetriebe haben zusammen eine ziemlich groß aufgezogene Informationskampagne ins Leben gerufen, um Beschäftigte eindringlich davor zu warnen, sich für vermeintlich geringfügige, aber sehr lukrative "Dienstleistungen" von der Drogenmafia anwerben zu lassen.
