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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

2.418 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kind, Österreich, 2022 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

26.03.2023 um 12:07
Es wurde zwar schon endlos durchgekaut, aber so lange hier immer wieder das Wort "erlösen" fällt, so lange werde ich auch dazwischen grätschen. Bei Leon gab es nichts zu erlösen. Er hat sein Leben geliebt, das ist in den Videos ganz offensichtlich. Und es gibt unzählige Eltern behinderter Kinder, die vermutlich ihr letztes Hemd dafür geben würden, wäre ihr Kind auf dem Stand von Leon zum Zeitpunkt seines Todes. Für viele Eltern wäre es ein Traum, wenn ihr Kind selbstständig sitzen könnte, von laufen ganz zu schweigen. Wenn der Tatverdächtige jemand erlösen wollte, dann sich selbst von der Belastung, als die er Leon offenbar empfand. Also aus rein egoistischen Gründen.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

26.03.2023 um 13:23
Zitat von hopkirkhopkirk schrieb:Es wurde zwar schon endlos durchgekaut, aber so lange hier immer wieder das Wort "erlösen" fällt, so lange werde ich auch dazwischen grätschen. Bei Leon gab es nichts zu erlösen. Er hat sein Leben geliebt, das ist in den Videos ganz offensichtlich. Und es gibt unzählige Eltern behinderter Kinder, die vermutlich ihr letztes Hemd dafür geben würden, wäre ihr Kind auf dem Stand von Leon zum Zeitpunkt seines Todes. Für viele Eltern wäre es ein Traum, wenn ihr Kind selbstständig sitzen könnte, von laufen ganz zu schweigen. Wenn der Tatverdächtige jemand erlösen wollte, dann sich selbst von der Belastung, als die er Leon offenbar empfand. Also aus rein egoistischen Gründen.
Ich gebe Dir in allen Punkten recht.

Allerdings stammt die Formulierung ja nicht von Leuten hier aus dem Thread, sondern es handelt sich um die Wortwahl des Verteidigers des Vaters.

Der wird z.B. hier zitiert:
Darin heißt es: „Mein Mandant weist die Behauptung der Polizei, er habe seinen Sohn in die hochwasserführende Kitzbühler-Ache geworfen, um ihn von seiner Krankheit zu erlösen, entschieden und als völlig absurd zurück.“ Es gebe keine Beweise für seine Schuld, sondern ausschließlich Indizien, die nicht tragfähig seien. „Mein Mandant ist schockiert und zutiefst bestürzt [...].“
Quelle: https://www.rtl.de/cms/nach-leons-6-tod-in-kitzbueheler-ache-vater-gilt-als-mordverdaechtiger-so-kam-die-polizei-auf-ihn-15032413.html

Es geht dem Verteidiger darum, die Vorwürfe der Ermittler und Staatsanwaltschaft als möglichst "absurd" darzustellen. Deshalb bin ich nicht sicher, ob dieses "Erlösen-wollen" tatsächlich von den Ermittlern als Motiv des Vaters angesehen wurde oder ob das nicht eine eher freie Interpretation des Verteidigers ist. Eben weil dieser Vorwurf, gerade vor dem Bild, dass der TV von sich und seinem Umgang mit dem Sohn in der Öffentlichkeit aufgebaut hat, "absurd" wirkt.

Vielleicht steht in dem Haftbefehl als Motiv etwas wie: "wollte nicht mehr jeden Tag mit der Erkrankung, Hilfsbedürftigkeit und dem Ausbleiben des von ihm erhofften Verbesserung des Entwicklungsstandes des Kindes konfrontiert werden". Daraus kann man eine sehr große Bandbreite an dahinterstehenden Emotionen und Motiven ablesen: von "die tägliche Pflege des Kindes war im lästig" bis "er wollte das Kind nicht mehr täglich leiden sehen".
Das ist natürlich nur Spekulation, wir kennen den Wortlaut nicht und wissen deshalb auch nicht, welches Motiv die Ermittler beim Vater vermuten.
Aber ich will damit nur davor warnen, sich zu sehr auf die Formulieren des "Erlösen-wollens" festzubeißen. Meiner Meinung nach ist das eine sehr bewusst getroffene Wortwahl von der Verteidiger- und nicht von der Ankläger-Seite.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

27.03.2023 um 15:51
Es gibt Neuigkeiten:
„Die über Florian A. verhängte Untersuchungshaft wurde aus den Haftgründen der Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr für weitere zwei Monate fortgesetzt“, erklärt Klaus-Dieter Gosch, Leiter der Medienstelle des Oberlandesgerichts Innsbruck, in einer Aussendung.
Der Thread bleibt jedoch weiterhin geschlossen, denn weitere Informationen wird es nicht geben und wir wollen wilde Spekulationen vermeiden:
„Nähere Informationen zur Begründung der in nichtöffentlicher Sitzung ergangenen Entscheidung des OLG können unter anderem auch deshalb, um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden, zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gegeben werden“
Quelle: https://www.krone.at/2965793


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

30.05.2023 um 15:30
Der Vater des Kindes bleibt weiterhin in Untersuchungshaft.
Der Vater des sechsjährigen Buben, der Ende August tot in der Kitzbüheler Ache in St. Johann in Tirol aufgefunden worden war, bleibt in U-Haft. Die Untersuchungshaft gegen den 38-Jährigen wurde wegen Tatbegehungsgefahr verlängert, teilte das Landesgericht am Dienstag mit.
Nach monatelangen intensiven Ermittlungen, bei denen sich keine heiße Spur nach dem angeblichen Räuber herauskristallisierte, geriet der 38-Jährige ins Visier und wurde schließlich am 27. Februar festgenommen. Er soll den Buben getötet und den Raubüberfall vorgetäuscht haben. Konkrete Ermittlungsergebnisse sollen ihn schwer belasten.
Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3209589/


Der Thread bleibt trotzdem bis auf Weiteres geschlossen.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

03.07.2023 um 19:23
Es gibt weitere Neuigkeiten.
Der in U-Haft sitzende Vater jenes Buben (6) aus St. Johann, der in der Kitzbüheler Ache ertrank, wird immer weiter belastet. Aus einem Beschluss des Obersten Gerichthofes geht hervor, dass der Mordverdächtige vor der Tat nach Details recherchierte.
Quelle:

Der Thread bleibt weiterhin geschlossen.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

05.07.2023 um 22:06
Weitere Neuigkeiten. Der Anwalt hat sich zu Wort gemeldet.
Nun kontert Hubert Stanglechner, der Verteidiger von A., die Vorwürfe. «Bisher wurden erst zwei Scherben untersucht. Dabei wurde auf einer die DNA einer unbekannten männlichen Person festgestellt; von meinem Mandanten wurde keine DNA gefunden», sagt der Anwalt gegenüber «Bild».

Von den Scherben am Tatort seien nur 23 sichergestellt worden. Viele weitere seien unwiederbringlich verloren gegangen. Erst nach Stanglechners Kritik habe man die weiteren Beweismittel vom Tatort auf genetische Spuren untersucht. Zudem sei nach wie vor unklar, ob es sich bei der zerbrochenen Glasflasche um die Tatwaffe handelt, betont Stanglechner.
Quelle: https://www.blick.ch/ausland/wende-im-fall-leon-6-fremde-dna-auf-kaputter-flasche-aufgetaucht-id18725542.html


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

03.08.2023 um 18:32
Weitere Neuigkeiten:
Im Fall des sechsjährigen Leon, der Ende August 2022 tot in der Kitzbüheler Ache bei St. Johann in Tirol aufgefunden worden war, muss der tatverdächtige Vater (38) weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Diese wurde am Montag „wegen Tatbegehungsgefahr“ um zwei weitere Monate verlängert. Indes meldete sich auch der Anwalt des mutmaßlichen Täters zu Wort.
Der Anwalt des Tatverdächtigen, Hubert Stanglechner, reagierte auf die Medieninformation des Gerichtes folgendermaßen: „Die Untersuchungshaft ist nicht deshalb verlängert worden, weil mein Mandant schuldig ist, sondern nach Ansicht des Gerichts zu befürchten sei, dass er in Zukunft eine Straftat gegen fremde Personen begehen könnte. Der einzige Zweck der Untersuchungshaft ist es, diesem Haftgrund entgegenzuwirken. Mein Mandant weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe weiterhin entschieden zurück.“
Quelle: https://www.krone.at/3073901

Thread bleibt weiterhin geschlossen, gegebenfalls kann über eine Öffnung nachgedacht werden, falls und wenn es zu einem Gerichtsprozess kommen sollte.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

20.10.2023 um 13:22
Laut Berichten gab es einen Wechsel des Verteidigers. Der Tatverdächtige wird nun von dem Innsbrucker Verteidiger Albert Heiss vertreten.
Wie die „Tiroler Tageszeitung“ berichtet, hat Florian A. nun den Innsbrucker Star-Verteidiger Albert Heiss engagiert. Das Vertretungsverhältnis mit dem bisherigen Verteidiger wurde aufgelöst. Der Anwalt will das Beweisverfahren jetzt noch einmal genau analysieren. „Hier wurde unserer Ansicht nach der Tatverdacht seitens der Ermittlungsbehörden voreilig getroffen. Das Verfahren wurde nicht ergebnisoffen – auch in andere Richtungen – geführt. Im Gegensatz dazu flossen rein persönliche Überzeugungen in das Beweisverfahren ein“, so Heiss zur „TT“ .
Der Anwalt ist davon überzeugt, dass man den Tatverdacht gegen Leons Vater entkräften kann. Der Verteidiger will sich noch im Oktober damit an die Behörden und an die Öffentlichkeit wenden.

Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/tirol/neue-wende-im-fall-leon-6/570499138

Der Thread bleibt wie gehabt weiterhin geschlossen.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

30.11.2023 um 13:41
Hier gibt es Neuigkeiten, bisher leider noch ohne Termin.
Der Star-Anwalt kündigt weitere Beweisanträge an, die zur Enthaftung seines Mandanten führen sollen. Genauere Details sollen auf einer Pressekonferenz präsentiert werden – einen Termin dafür gibt es allerdings noch nicht.
Quelle: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/tirol/fall-leon-6-so-soll-der-vater-nun-entlastet-werden/577058014

Danke, dass die Information an die Verwaltung geleitet wurde.


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Kind ertrinkt in Tirol, nachdem sein Vater niedergeschlagen wurde

07.03.2024 um 19:20
Updates!

Der Vater bleibt weiterhin in U-Haft.
Update vom 1. März, 12.30 Uhr: Der tragische Kriminalfall hatte im Hochsommer 2022 zwischen Österreich und Süddeutschland für großes Aufsehen gesorgt. Ein kleiner Bub namens Leon (6) wurde in der Kitzbüheler Ache bei St. Johann in Tirol tot aufgefunden. Der Vater des mutmaßlich getöteten Jungen sitzt seit Februar 2023 in Untersuchungshaft und gilt als dringend tatverdächtig, was heute noch einmal bestätigt wurde.

So hat an diesem Freitag der zuständige Haftrichter am Landesgericht Innsbruck einen sogenannten Enthaftungsantrag der Verteidigung des 39-jährigen abgewiesen. Heißt: Der Vater bleibt bis auf Weiteres in U-Haft. Wie die Sprecherin des Gerichts, Richterin Dr. Birgit Fink, auf Nachfrage mitteilte, sehe der Haftrichter nach wie vor einen dringenden Tatverdacht des Mordes und der Vortäuschung einer Straftat. Das Gericht will demnach am 2. Mai erneut prüfen, ob die Gründe für die U-Haft weiterhin vorliegen. Wie die Nachrichtenagentur APA berichtet, kündigte der Rechtsanwalt des tatverdächtigen Deutschen an, beim Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) eine Beschwerde gegen die Entscheidung einzubringen.
Quelle:
https://www.merkur.de/welt/tot-vater-untersuchungshaft-ermittlungen-handy-ohnmacht-polizei-haft-antrag-leon-aus-tirol-92859468.html


Der Anwalt des Mannes hat ein neues Gutachten in Auftrag gegeben:
Nachdem der Vater seit einem Jahr in Untersuchungshaft sitzt, könnte eine neue Beweislage nun dessen Unschuld belegen. „Wir haben ein Privatgutachten in München in Auftrag gegeben. Dieses widerlegt die bisherigen Auswertungen durch das Landeskriminalamt ganz eindeutig“, erklärte der Anwalt des Vaters der Tiroler Tageszeitung, wie oe24 berichtet. Er wirft der Staatsanwaltschaft außerdem eine Verletzung der Unschuldsvermutung vor.
Quelle:
https://www.hna.de/welt/taeter-neue-erkenntnisse-fall-toter-leon-gutachten-mord-vater-anwalt-zr-92859741.html


Danke für die Infos!
Der Thread bleibt bis auf Weiteres geschlossen.


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Dieses Thema wurde von Lepus geschlossen.
Begründung: Geschlossen bis es etwas neues gibt, damit die wilden Spekulationen und die unnötigen Einwürfe nicht weiter überhand nehmen.

Bei Neuigkeiten bitte an die Verwaltung wenden, nicht an die Moderatoren privat.