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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

2.579 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.12.2025 um 14:59
also, wenn ich uvd gewesen wäre und verdächtige geräusche aus dem keller gehört hätte, wäre ich auch nachsehen gegangen….


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

01.01.2026 um 10:00
@pannettone

Aber hättest Du Dir dann nicht zumindest Deine Stiefel angezogen?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

01.01.2026 um 10:57
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Aber hättest Du Dir dann nicht zumindest Deine Stiefel angezogen?
Die Frage ist sehr gut. Was hätte man bei einer verdachtsbedingten Kontrolle gemacht? Stiefel angezogen? Vorher am Tor bei der Wache anrufen, da man ja alleine im Gebäude Dienst tut? "Geräusche aus dem Keller, ich schaue nach. Bei fehlender Rückmeldung von mir bitte in zehn Minuten am Block sein." Könnte ich aus dem Stehgreif nicht beantworten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

01.01.2026 um 11:45
@Gast_01

Ich denke mal, ich hätte verdächtige Geräusche aus dem Keller gemeldet und auf das Eintreffen der (bewaffneten) Wachen gewartet. So lange hätte ich wahrscheinlich mehrmals kontrolliert, ob mein UvD-Zimmer auch wirklich abgeschlossen ist ;)


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

01.01.2026 um 14:04
@Der_Schwabe

Ungefähr so. Bei Geräuschen, die eindeutig durch menschliche Aktivitäten herrühren und nicht einfach so "passieren" (z.B. das Knirschen in durch starken Wind) hätte ich es ebenso gemacht. Dies alles vor dem Hintergrund, dass Norbert Stolz ein einzelner Schliesserposten war und keine Doppelbesetzung UvD/GvD gegeben war.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

02.01.2026 um 13:10
@pannettone
Die Frage ist, ob der GvD überhaupt in den Keller gekommen wäre. Den oder besser die Schlüssel, um von oben in den Keller bzw auch nur in die Zwischenräume zu kommen, hatte bei uns zumindest kein GvD. Und die Krachmacher hätten dafür schon ordentlich Krach machen müssen, bis man was hört. Von außen wird er auf Socken vermutlich nicht nachschauen gegangen sein. Der Keller gehörte auch normal nicht zum Kontrollbereich. Im Zweifelsfall wär ein Anruf bei der Wache am wahrscheinlichsten. Der GvD war ja auch unbewaffnet.

Frohes Neues Jahr an alle


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

05.01.2026 um 19:12
@Sherlock_H :
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb am 23.12.2025:Du führst ein gewichtiges Argument dagegen an, dass der Mord geplant war. Ich stimme dir teilweise zu, aber wir müssten wissen, wer - innerhalb und außerhalb der Kaserne - von dem kurzfristigen Tausch des Wochenend-Dienstes wusste.
Wir werden das wohl kaum rauskriegen und für die EB wird es sicher sehr schwierig, diese Indizien nach der Zeit ( wieder? ) zu ermitteln.
Zitat von DewDew schrieb am 22.12.2025:Ich hab´ mir nochmal alles zum Knall durchgelesen und drüber nachgedacht. Wenn nur der "Schütze Weber" diese Wahrnehmung gemacht hat, dann hat sie vielleicht auch nur in seinem Ohr stattgefunden.
Ich denke da an einen Rest Wasser im Ohr vom letzten Duschen oder Waschen, ein Druckausgleichsgeräusch oder ein Kiefergelenkknacken.
Hierzu noch ein Nachtrag, weil ich in der Zwischenzeit nochmal über die alten Telefone nachgedacht habe. Das Geräusch kann auch im Telefonhörer entstanden sein, ohne dass die Freundin das gehört hat. Der Lautsprecher und das Mikrofon sind im Hörer ca. 20 cm voneinander entfernt. Ein Knacken, das von "Schütze Weber" als Knall wahrgenommen wurde.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

05.01.2026 um 20:59
Zitat von DewDew schrieb:Hierzu noch ein Nachtrag, weil ich in der Zwischenzeit nochmal über die alten Telefone nachgedacht habe. Das Geräusch kann auch im Telefonhörer entstanden sein, ohne dass die Freundin das gehört hat. Der Lautsprecher und das Mikrofon sind im Hörer ca. 20 cm voneinander entfernt. Ein Knacken, das von "Schütze Weber" als Knall wahrgenommen wurde.
Na, ja. Du hast Dir löblicherweise Gedanke über den Knall gemacht, den "Weber" glaubt gehört zu haben. Ich bin bei den Theorien allerdings fortgeschritten skeptisch. Hier müsste der HNO von "Weber" befragt werden. Kann er ein Telefonknacken im rechten Ohr als mit dem linken Ohr vermeintlich wahrgenommen Knall deuten? Ebenso die von Dir genannten anderen möglichen Knackgeräusche. Ich kann diese Situation nicht einordnen. Unzulässig offenstehende Fenster wären von der Wache an den jeweiligen UvD/GvD/Schließerposten des Blocks mit der Aufforderung um Abstellung gemeldet worden. Auch mit Eintragung im Wachbuch. In einer Kaserne, in der ein offenbar bereits mehrere Tage lang defekter Sicherungszaun nichts auslöst, kann es natürlich ganz anders sein.
Es wäre sehr interessant, was "Weber" ausgesagt hat. "Durchzug" entsteht nur dann, wenn mindestens zwo Öffnungen nach Außen existieren. Hat "Weber" in seiner Stube ein Fenster offen gehabt, das es ermöglichte, dass eine bisher unbekannte Eindringungsöffnung zuschlug? War das u.U. geöffnete Fenster in der Stube von "Weber" danach noch geöffnet, oder schlug dieses zu? Hier ist leider zu wenig Sachverhalt zum Thema "Windeinlässe" bekannt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

05.01.2026 um 22:28
Es ist mir unbegreiflich das
Ist eigentlich mal überprüft worden welcher Soldat eigentlich Dienst gehabt hätte ?

Und gibt es da vielleicht zusammenhängende Ansätze das der Tote, Opfer einer Verwechslung wegen des Diensttausches geworden ist ..


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

06.01.2026 um 14:48
@Gast_01 :
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:In einer Kaserne, in der ein offenbar bereits mehrere Tage lang defekter Sicherungszaun nichts auslöst, kann es natürlich ganz anders sein.
Das fasst die Schwierigkeiten bei der Sichtung und Einordnung der bekanntgemachten Fakten recht treffend zusammen. Mir drängen sich wider Willen immer wieder Bilder der Römerlager aus "Asterix auf Korsika" oder "Obelix GmbH & Co KG" auf, wenn ich das eine oder andere Detail lese. Das soll nicht heißen, dass in "meiner" Kaserne immer alles Tip-Top rund lief aber so ein bisschen mehr "Zug" war da schon drin.
Von den Kampftruppenschulen mal gar nicht zu reden, da zog es noch etwas mehr.

Was den "Knall" angeht, den, soweit uns bekannt ist, nur "Schütze Weber" wahrgenommen haben will/soll, wollte ich nur ein paar mögliche Ursachen einer solchen isolierten Einzelwahrnehmung in der Situation aufzeigen, die den Sachverhalt unabhängig vom Mordfall erklären könnten.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

19.01.2026 um 18:02
In das Kellergeschoss ist man ohne Probleme gekommen. Man brauchte nur das Treppenhaus runter. Hier haben sich dann aber ausschließlich verschlossene Räume befinden, u A auch die Waffenkammer. Das Durchzug in der Kompanie durch eine im Keller befindliche Türe entstanden ist kann ich mir eher nicht vorstellen. Selbst nicht durch die offene Aussentüre nicht. Weber hat den Knall ja offenbar oben im Mannschaftstrakt verortet. So wird es jedenfalls im Filmfall dargestellt. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Windzug aus dem Keller, der dort auch erst noch unter einer geschlossenen Innentüre durch muss zwei Stockwerke höher eine Türe oder Fenster zuschlagen kann. Das Geräusch muss durch etwas anderes ausgelöst worden sein.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 19:11
@in1968
Danke für die Info. Der Keller gehörte (zumindest bei uns) nicht zum GvD Rundgang, wobei man bei uns auch nicht direkt reinkam.
Da stand bei uns aber auch nichts wichtiges, halt alte Spinde oder Stühle etc - und wenn ich mich richtig erinnere, gab es auch einen Raum für ein paar Nachschubsachen, Taschen für Gasmasken und so Zeug - aber halt nichts, was interessant gewesen wäre.
Wenn die Waffenkammer bei euch da unten war, klingt das interessanter, aber ein Waffen- oder Munitionsklau wäre damals ganz schnell aufgefallen ("sechs Schuss übergeben Blabla..." - kennste sicher auch noch).
Aber zumindest theoretisch wäre der GvD von innen in den Keller gekommen, falls er dort Geräusche gehört hätte (runterfallende Kisten können in leeren Blöcken durchaus scheppern - auch wenn keine Waffen drin sind). Nur wär er dann sicher nicht auf Socken in den Keller.
Das Geräusch dürfte also tatsächlich eher aus dem Mannschaftsblock gekommen sein, wenn es denn existiert.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 12:08
@abberline
Ja, bei uns gehörte der Keller mit zu den Rundgängen die wir bis 22 Uhr alle 2 Stunden machen mussten. Daher hätte Norbert Stolz eine eventuell offene Innentüre auch auffallen müssen. Das ist auch der Grund warum ich nicht glaube das der Täter über den Keller Zutritt ins Gebäude bekommen hat. Es sei denn er hatte einen Schlüssel für die massgeblichen Türen.
Ich vermute das der Täter entweder schon vorher im Gebäude war oder aber sich nach 22 Uhr unter einem Vorwand, der für Norbert Stolz plausibel war, Zutritt zum Gebäude verschafft hat.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 12:27
Mal eine Frage zur Einordnung.

Wir reden über eine Kaserne, die nach außen durch einen Zaun gesichert ist. Der war hier defekt, aber normalerweise ist das ja ein Schutz gegen Eindringlinge.

Dann gibt es offenbar zusätzlich Wachen an den Kaserneneingängen und obendrein bei jeder Einheit oder zusammengehörigen Gebäudekomplex(en) nochmal „Wachhabende“, die rund um die Uhr in den Gebäuden sind oder über das Gelände patrouillieren?

Es wirkt für Außenstehende befremdlich weil ich erstmal denken würde: die Kaserne ist gesichert, da gibt’s Zäune, Wachen und Patrouillen - aber welchen Zweck haben die zusätzlichen Anwesenden wie Norbert Stolz?

„Weber“ - okay. Der war im Haus weil er eine Disziplinarmaßnahme absitzen musste und deswegen das Wochenende in der Kaserne bleiben musste.

Aber welche Aufgabe und welchen Sinn hatte Norbert Stolz? Hätte man solche Gebäude, die am WE nicht benötigt werden, nicht einfach abschließen können und dann war’s das? Die Kaserne war ja immerhin rundum gesichert, wenn wir den fehlerhaften Zaun, den es ja eigentlich nicht geben durfte, beiseite lassen. „Weber“ hätte auch in einem anderen Gebäude verbleiben können…

Oder war das Gebäude, in dem Weber/Stolz waren, sozusagen der Ort, der am Wochenende besetzt bleibt damit in der Kaserne irgendwer erreichbar ist?

Mir fehlt hier der Hintergrund um zu verstehen, welchen Sinn das alles hatte und wie das strukturiert war, und zu welchem Zweck. Irgendwelche 08/15-Gebäude müssten doch wohl nicht so überwacht werden, oder? War das der übliche Standard in Kasernen und warum?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 12:57
@Volvic
Man hat als GVD die Stellung im Kompaniegebäude gehalten und hat Obacht gegeben das nach Dienstschluss das Gebäude gewissermaßen bewacht wurde und Unregelmäßigkeiten unverzüglich gemeldet wurden. Das bezog sich merkwürdigerweise nur auf das Innere des Kompaniegebäudes.Ansonsten wäre Norbert ja auch draussen die offene Tür zum Keller aufgefallen. Immerhin gab es in den Kompaniegebäude damals im Keller auch Waffenkammer die man auch nicht so völlig unbeobachtet lassen wollte. Dazu kam ja auch das jeder Wehrpflichtige der noch einer Stube zugewiesen war auch am Wochenende dort hätte übernachten können. Es gab keine Verpflichtung zB am Wochenende nach Hause zu fahren (auch wenn die meisten es gemacht haben). Auch hier war es wichtig jemanden quasi als Rezetionist am Eingang zu haben. Arrest wäre auch vorne in der Wache möglich gewesen, aber hier saßen dann eher die ein die sich etwas Schlimmeres haben zu Schulden kommen lassen. Bei leichteren Vergehen gab es dann Stuben Arrest und Ausgangssperre. Die Patrouillenteams der Wache Schritten hingegen immer einen festgelegten Weg über das Kasernengelände ab Wobei der Schwerpunkt die technischen Bereiche waren. Im Butzweilerhof waren das die Bereiche wo die LKWs geparkt waren und die Lager und Umschlagsbereiche. Etwas abseits waren dann auch noch die Munitionsbunker die überprüft wurden. Im Grunde kann man festhalten:
Wache am Tor :Zu-/Abfahrtskkontrolle
Patrouillenteams :Begehung /Kontrolle Gelände
GvD:Kontrolle des Kompaniegebäudes


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:09
@Volvic :
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Mir fehlt hier der Hintergrund um zu verstehen, welchen Sinn das alles hatte und wie das strukturiert war, und zu welchem Zweck. Irgendwelche 08/15-Gebäude müssten doch wohl nicht so überwacht werden, oder? War das der übliche Standard in Kasernen und warum?
@in1968 hat das schon recht gut beschrieben. Der Sinn dahinter war die möglichst schnell herzustellende Einsatzbereitschaft im Alarmfall, während man nicht gleichzeitig jedem einen Schlüssel geben konnte, sodass es egal gewesen wäre ob z.B. der Kompaniechef oder der Kompaniefeldwebel auf dem Weg zur Kaserne im Verkehr steckenblieben.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:25
@in1968
@Dew

Vielen Dank für die Erklärungen! 👍

Dann war die Aufgabe von Norbert Stolz, ich formuliere es mal mit meinen Worten, eine Art „Rezeptionist“ für eventuell in der Kaserne übernachtende Wehrpflichtige/Soldaten - die am WE selten waren und die es in diesem Fall, bis auf „Weber“, zwar nicht gab aber hätte geben können - und eine Wachfunktion für das Gebäude, speziell im Hinblick auf eine Waffenkammer im Keller.

Und zudem, dass jemand vor Ort ist und Zugang zum Gebäude hätte gewährleisten können wenn im Rahmen des Kalten Krieges der Russe angegriffen hätte.

Vor allem den Aspekt der Waffenkammer hatte ich bisher nicht so richtig auf dem Schirm.

Neben einem Mordmotiv im persönlichen Bereich wäre der Gedanke eines terroristischen Angriffs (z. B. RAF zur Waffenbeschaffung) oder von Schwerkriminellen / Organisierter Kriminalität ja recht naheliegend… der defekte Zaun und die offene Kellertür würden auch zu diesen Szenarien passen, selbst wenn Details nicht matchen. Insgesamt wären es aber plausible Theorien.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:42
@Volvic :
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Vielen Dank für die Erklärungen!
Gerne.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Vor allem den Aspekt der Waffenkammer hatte ich bisher nicht so richtig auf dem Schirm.
Haben ja auch die wenigsten Leute daheim. ;-)
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Und zudem, dass jemand vor Ort ist und Zugang zum Gebäude hätte gewährleisten können wenn im Rahmen des Kalten Krieges der Russe angegriffen hätte.
Auch vergleichsweise harmlosere Vorfälle wie z. B. ein Rohrbruch o. Ä. haben geringere Auswirkungen, je eher sie bemerkt werden. Nicht nur auf die Waffenkammer.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:46
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Dann war die Aufgabe von Norbert Stolz, ich formuliere es mal mit meinen Worten, eine Art „Rezeptionist“ für eventuell in der Kaserne übernachtende Wehrpflichtige/Soldaten
Salopp gesagt, ja. In der Woche war man meist zu zweit (UvD und GvD), damit immer einer im Räumchen saß und der andere Rundgänge machen konnte etc. Am Wochenende war (bei uns) nur einer da und der hatte einen recht langweiligen Job. Rundgänge durch den Block (im Endeffekt gucken, ob die Fenster im Waschraum geschlossen sind etc - der GvD war unbewaffnet) und evtl den ein oder anderen Kameraden ins Gebäude lassen, der von ner Party kam und doch lieber in der Kaserne schlief). Die meiste Zeit war Fernseh gucken und Chips essen etc angesagt. Und regelmäßig kam der Offizier vom Wachdienst vorbei und fragte, ob alles in Ordnung ist.
Also eher unspektakulär, wenn auch sinnvoll, wie @in1968 gut und richtig geschildert hat.
Es gab auch immer eine Bereitschaftsgruppe an Soldaten, die waren in dem Fall aber in einem anderen Block.
Da der Zugang zum Keller in dieser Kaserne zum GvD Rundgang gehörte, stimme ich @in1968 zu, dass eine offene Tür aufgefallen wäre. Das sind Sucherheutsschlüssel/Schlösser, die man nicht einfach nachmachen kann. Außerdem wäre die Waffenkammer ja im Keller, da hätten Diebe gar nicht nach oben zum GvD gemusst. Und Norbert war auf Socken, hat also vermutlich niemand im Keller erwischt und ist dann zurück ins Dienstzimmer.
Ich denke auch, dass ein Täter entweder im Gebäude war, jemand nachts von außen kam, den Norbert kannte und deshalb reinließ - oder eben, dass er etwas sag, was er nicht hätte sehen sollen und Meldung machen wollte, was dann eskaliert ist.

Ein Punkt bleibt halt auch (unabhängig davon) die fehlende Unterschrift - das kann aber auch simple Gründe haben.


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