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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

2.586 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 23:49
Ich stimme in allem zu was ihr oben geschrieben habt. GVD am Wochenende war eine absolut eintönige und ereignislose Angelegenheit. Das Hilight war echt das Essen aus dem Mannschaftsheim. Man war echt froh sich um 22 Uhr hinlegen zu können und ein paar Stunden zu schlafen. Für mich als ein Ehemaliger der Kaserne ist es auch heute noch unvorstellbar was dort im Juni 89 ein Block weiter passiert ist. So wie ich die Dienste dort erlebt habe ist der Mord an Norbert Stolz völlig irreal.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 09:12
@in1968 :
Zitat von in1968in1968 schrieb:Für mich als ein Ehemaliger der Kaserne ist es auch heute noch unvorstellbar was dort im Juni 89 ein Block weiter passiert ist. So wie ich die Dienste dort erlebt habe ist der Mord an Norbert Stolz völlig irreal.
Ich habe zwar nicht dort gedient aber egal in welchem Standort man sich befand, man fühlte sich so selbstverständlich sicher, dass es erst im Nachhinein auffällt. Die Vorstellung, man könnte im Kompaniegebäude auch nur angegriffen werden, hätte man für völlig absurd gehalten.
Die Wachdienste im Wald beim Munitionslager waren was Anderes, das fühlte sich schon "ernst" an mit regelmäßigen Anrufen im Wachlokal, wo man ist und ob alles i. O. ist usw.

Nach allem, was uns von dem Fall bekannt ist, dürfte sich auch Norbert Stolz genau so sicher gefühlt haben, ohne Stiefel und nicht im Zimmer eingeschlossen.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 10:04
@Dew
Ja genau beschrieben. Die Stimmung dort am Wochenende war echt friedlich.Wenn ich so Revue passieren lasse gab es, wenn überhaupt, so max. 2-3 Kontakte mit anderen innerhalb 24 Std. Manchmal auch nur telefonisch. Die Türe zum Zimmer hatte zumindest ich immer zu, ausser wenn ich mal zur Toilette musste. Was sollte den passieren in einem Gebäude wo man völlig alleine war und welches man über den Tag schon zigmal kontrolliert hatte? Wie ich damals schonmal schrieb war es eine Heimschläferkaserne.die meisten kamen aus Köln bzw. aus einem Radius 50km um Köln. Ganz wenige auch mal von etwas weiter weg. Am Wochenende war dort fast nie jemand. Der Fall ist echt unerklärlich.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 10:49
Durch Wehrpflichtige hatte man potentiell eine komplette Bandbreite an Charakteren… ich vermute mal, dass man zumindest in den letzten Jahren, seit Aussetzung der Wehrpflicht, eher „handverlesene“ Freiwillige hatte, die zum Bund wollten - aber nicht mussten.

Die Wahrscheinlichkeit, einen „Freak“ unter den Leuten zu haben, war damals sicher größer weil halt flächendeckend jeder gezogen wurde (außer Zivis und untauglich Gemusterten) und keine weitergehende Selektion stattfand.

Zugleich dürften auffällige Leute im Kameradenkreis aber auch relativ schnell bemerkt worden sein, d. h. hätte da im Umfeld von Stolz oder an dem Standort jemand verdächtiges Auftreten gezeigt, wäre das doch sicher bemerkt worden.

Die Frage ist dann, verpetzt man den Kameraden oder wird er geschützt. Wobei ich annehme, bei einem stibitzten Müsliriegel hätte man womöglich die Klappe gehalten, aber wenn es um einen Mord geht und damit auch eine Gefahr für alle anderen, wäre das doch wohl von irgendwem an die EB herangetragen worden.

Schwieriger Fall weil man kein Motiv für den Mord kennt und alle Theorien irgendwie scheitern bzw. ab einem gewissen Punkt nicht mehr richtig passen.

Und ich kann gut verstehen, dass man sich in einer fast menschenleeren Kaserne, in der weniger Leute sind und die haben zudem weitgehend „Wachaufgaben“, relativ einsam aber zugleich völlig sicher fühlt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 11:25
@Dew
genauso habe ich das auch erlebt und empfunden, der Kompanieblock ist der sicherste Ort, im Gegenssatz zum T-Bereich oder draußen das Munlager, einfach weil es keine lohnende Beute gibt, denn die Waffenkammer war doch, so das Empfinden, durch eine stabile Stahltür recht gut gesichert.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:...Wobei ich annehme, bei einem stibitzten Müsliriegel hätte man womöglich die Klappe gehalten, aber wenn es um einen Mord geht und damit auch eine Gefahr für alle anderen, wäre das doch wohl von irgendwem an die EB herangetragen worden...
In unserer Kompanie waren die Stuben der Wehrpflichtigen nicht abgeschlossen, die Spinde schon, aber trotzdem standen so Sachen wie Radiorecorder, die kosteten damals ja noch richtig Geld, usw da rum, kann mich eigentlich nur an einen Fall von Kameradendiebstahl erinnern, das wurde aber nicht geheim gehalten, sondern dem Spieß gemeldet, der Täter wurde auch gefunden und auf dem Dienstweg, zu recht, bestraft.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Die Frage ist dann, verpetzt man den Kameraden oder wird er geschützt.
Das ist kein verpetzen sondern melden, und bei Kameradendiebstahl hat eigentlich jeder eine kurze Zündschnur.

Was ich damit sagen will, ist, dass ich deswegen einen Täter aus dem Kompanieumfeld ausschließe, denn vorherige Konflikte können in einer eng zusammenlebenden sozialen Gruppe nicht verheimlicht werden und man entwickelt sehr schnell eine gewisse Loyalität zu seiner Kompanie und ein Mord ist das Unvorstellbare, da hätte niemand eine Zeugenaussage zurückgehalten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 11:46
Zitat von MajorQuimbyMajorQuimby schrieb:genauso habe ich das auch erlebt und empfunden, der Kompanieblock ist der sicherste Ort, im Gegenssatz zum T-Bereich oder draußen das Munlager, einfach weil es keine lohnende Beute gibt, denn die Waffenkammer war doch, so das Empfinden, durch eine stabile Stahltür recht gut gesichert.
Seh ich genauso. Man sitzt in einer bewachten Kaserne (komplette Wachmannschaft plus mindestens 10 Bereitschaftssoldaten plus besetztem Sanitätsbereich) in einem leeren Gebäude, dessen Eingangstür man selbst abgeschlossen hat und dann sitzt man dort noch drinnen in einem eigenen Raum mit Sicherheitstür und Telefon und der Offizier vom Wachdienst kommt regelmäßig gucken, ob alles okay ist.
Also sicherer kann man es eigentlich (!) kaum irgendwo haben.
Und dass da einer Fernseher, Ghettoblaster und Mineralwasserkästen aus den Stuben klauen geht, halte ich für eher unwahrscheinlich. Der hätte ja immer am GvD vorbei schleppen müssen und das damals mit schwerem Röhrenfernseher etc.
Sehr unwahrscheinlich. Gerade Kameraden bestehlen wäre sehr dumm gewesen.


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