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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

2.570 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 15:46
Wenn es lediglich eine einzelner ohne unzulässige Begleitung gewesen wäre, der da besoffen zurückkam, hätte es nur deswegen aber kaum einen Grund für eine Auseinandersetzung gegeben.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 19:30
Wenn er durch den Zaun kam, weil er keinen Bock hatte, den langen Weg durch die Hauptwache zu gehen, dann könnte da unter Umständen schon mal ein gewisses Konfliktpotential da sein.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 19:55
Möglich, aber woher hätte Norbert wissen sollen, auf welchem Weg er vor die Tür kam?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 21:04
Er könnte ihn zum Beispiel gefragt haben und damit eine Reaktion ausgelöst haben nach dem Motto: Du wieder mit Deiner korrekten Dienstauffassung. Und schon nimmt die Eskalation ihren Lauf.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 21:20
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer so kleinkariert ist, sich über eine derart läppische Banalität aufzuregen, zumal es ja anscheinend Usus war, diesen inoffiziellen Weg durch den Zaun als Abkürzung zu benutzen (vielleicht wurden die Löcher sogar eigens dafür angelegt). Und dass dann die Reaktion 11 tödliche Messerstiche sind. Mir kommt eine Auseinandersetzung zwischen zwei zumindest näher Bekannten am wahrscheinlichsten vor.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 21:35
Man kann natürlich weiter spekulieren und sagen, dass Norbert mit seiner korrekten Art und Weise dem Täter schon länger ein Dorn im Auge war und nun, in alkoholisiertem Zustand, war eine Kleinigkeit der Auslöser für alles, was dann passiert ist.

Sicherlich schwer vorstellbar, aber der Mord ist ja eben auch außergewöhnlich. Aber grundsätzlich weiß ich schon, was Du meinst und bin auch eher bei Dir.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.12.2025 um 21:39
Dann sind wir uns ja im Prinzip einig, dass es eine Eifersuchts- bzw. Beziehungstat im weitesten Sinne war?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.12.2025 um 06:08
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:... und nun, in alkoholisiertem Zustand, war eine Kleinigkeit der Auslöser für alles, was dann passiert ist.
@Der_Schwabe
Ich bleibe dabei, dass ein Angriff auf N.S. in irgendeiner Form (nicht unbedingt ein Mord) geplant war. Ich glaube nicht, dass der Mörder sonst ein Messer dabei gehabt hätte. Dies gilt unter der Annahme, dass der Täter mit seinem eigenen Messer zugestochen hat.

Der 2. Punkt, warum ich glaube, dass ein Angriff auf N.S. geplant war, ist, dass die Telefonschnur durchschnitten und nicht herausgerissen war. Das habe ich schon mal begründet.

Unklar bleibt für mich, dass von dem Loch im Zaun anscheinend eine Reihe von Leuten wusste, dass es aber trotzdem nicht geschlossen wurde. Blieb das Wissen im Kreis derer, die diese Abkürzung benutzten, und kam dies keinem Vorgesetzten zu Ohren? Zumindest ein Vorgesetzter hätte meiner Meinung nach dieses Loch im Zaun verschließen lassen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.12.2025 um 10:42
Vielleicht spielt ja diese Annette doch eine größere Rollen in diesem ganzen Kontext. Norbert war ja in kirchlichen Aktivitäten und als Handball - Spieler beim FC Köln aktiv. Aus meiner eigenen Jugendzeit bzw als junger Erwachsener weiß ich das hier bei Trainingscamps, kirchlichen Frreizeitveranstaltungen (Disco im kirchlichen Jugendtreff zB) sehr wohl Liebschaften entstanden sind. Vielleicht war Annette genau aus dem Grunde Norbert Freundin. Wenn es hier um eine Eifersuchtstat geht dann könnte diese hier ihren Ursprung haben.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.12.2025 um 10:53
@Sherlock_H ;
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Hier wurde schon verschiedentlich das Argument gebracht, außerhalb der Kaserne hätte jemand N.S. leichter ermorden können, hätte den Mord also nicht in der Kaserne begangen. Das möchte ich hinterfragen:
Soweit ich die Diskussion bislang mitgemacht und verstanden habe, bezieht sich dieser Aspekt eher darauf, dass jemand von "außen", also aus N.S.´s Zivilleben, ihn in der Kaserne aufgesucht haben soll. Ob nur für eine Aussprache, eine Abreibung oder einen geplanten Mord sei mal dahingestellt.

Das wird von "Gedienten" ( wie mir ) angezweifelt, da dieser angenommene Personenkreis einen solchen Zugriff auf N.S. mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht auch noch dadurch erschwert hätte, ihn in der "unbekannten Welt Kaserne" suchen, finden und stellen zu wollen.

Für einen BW-Angehörigen aus diesem Standort gilt Dein Einwand absolut.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:1. Es ist ein militärischer Sicherheitsbereich, es droht im Extremfall der Schusswaffengebrauch, aber für einen BW-Angehörigen war die Gefahr doch gering: Bei einer Kontrolle hätte er sich ausweisen können und wäre nicht weiter aufgefallen.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Grfährlich wären für einen Täter nur 2 Zeitintervalle gewesen:
a) Ein ganz kurzes, wenn er durch das Loch im Zaun steigt. Wäre er dabei erwischt worden, hätte er sicher die Tat nicht ausgeführt. Es wäre dann für ihn wahrscheinlich nur ein Vergehen gewesen.
b) Der Rückweg nach der Tat: Wenn er da kontrolliert und seine Identität festgestellt worden wäre, wäre er schnell tatverdächtig geworden.
Da bin ich absolut bei Dir. Vor der Tat hätte sich auch für eine Anwesenheit außerhalb der normalen Dienstzeiten immer eine Ausrede finden lassen, wobei das am Wochenende schon eine originelle hätte sein dürfen.
Danach hätte auch eine sehr originelle Ausrede kaum genützt.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:2. In der Kaserne kann er ziemlich ungestört die Tat begehen. Wenn der Täter die UvD-Gewohnheiten kennt und kein anderer in dem Block anwesend ist, hat er genug Zeit, die Tat durchzuführen und die Spuren zu verwischen.
Absolut, der Täter wusste aber offenbar nichts von "Schütze Weber". Oder rechnete noch weniger damit, dem über den Weg zu laufen, als dem G.v.D.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:3. Die unter Punkt 2 geschilderten geradezu idealen Bedingungen für den Täter hat er meiner Meinung nach wahrscheinlich nirgends sonst ausserhalb der Kaserne, jedenfalls nicht so gut planbar.
Auch hier stimme ich prinzipiell zu bis zum Wort "planbar".
Wie sollte jemand geplant haben können, N.S. in böser Absicht in der Kaserne aufzusuchen, wenn dieser doch genau an diesem Tag kurzfristig den Nachtdienst übernommen hatte?
Wer hätte davon gewusst?

Bei jedem schon länger auf dem Dienstplan eingetragenen Dienst hätte sich das rumsprechen können, aber so? Immer an die damaligen Kommunikationswege denken.

Und deswegen klemmt die Theorie vom geplanten Angriff auf N.S. in dieser Nacht.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich bleibe dabei, dass ein Angriff auf N.S. in irgendeiner Form (nicht unbedingt ein Mord) geplant war.
Nochmal:
Der Personenkreis, der überhaupt wusste, dass N.S. in dieser Nacht dort wäre, wo er schließlich getötet wurde, dürfte sehr begrenzt gewesen sein, selbst innerhalb der Kompanie.

Ich gehe daher weiterhin davon aus, dass der Täter etwas anderes im Kompaniegebäude vor hatte oder tat und N.S. als pflichtbewusster Soldat ( wie geschildert ) ihm dabei in die Quere kam und keinen Ausweg sah, als "dienstlich" werden zu müssen.
Das Messer dürfte der Täter mitgebracht haben, sei es aus Gewohnheit oder in Vorbereitung auf seine Aktivität. Es gibt jedenfalls meines Wissens keinen Hinweis darauf, dass es sich um N.S.´s Messer gehandelt haben könnte.
Wobei die Ermittler sich in Bezug auf das Messer ohnehin sehr bedeckt halten, was aber aus ihrer Sicht verständlich ist. Das Tatwerkzeug und alles, was damit zusammenhängt, fällt natürlich unter "Täterwissen" aus allererster Hand.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Unklar bleibt für mich, dass von dem Loch im Zaun anscheinend eine Reihe von Leuten wusste, dass es aber trotzdem nicht geschlossen wurde.
Da sprichst Du einen echt wunden Punkt an.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Blieb das Wissen im Kreis derer, die diese Abkürzung benutzten, und kam dies keinem Vorgesetzten zu Ohren?
Aus meinen Wachen kenne ich es nur so, dass mindestens eine Zaunstreife innerhalb von 24 Stunden gemacht wurde. Jede Auffälligkeit und erst recht jeder Schaden am Zaun war dringend meldepflichtig. Ein solches Loch im Zaun führte doch jegliches Wachbrimborium am Tor ad absurdum.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Zumindest ein Vorgesetzter hätte meiner Meinung nach dieses Loch im Zaun verschließen lassen.
Sofort und auf der Stelle, erst provisorisch und dann Meldung an die StoV, dringend. Dann Täterermittlung, im Weiteren besondere Überwachung des Zaunabschnittes und jeder, der auch nur in die Nähe gekommen wäre, hätte echten Ärger gehabt. Bei uns hätte das so viele Runden um die Kaserne zur Folge gehabt, dass den Betreffenden zeitlebens nur beim Hören des Wortes "Abkürzung" die Füße wehgetan hätten.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Blieb das Wissen im Kreis derer, die diese Abkürzung benutzten, und kam dies keinem Vorgesetzten zu Ohren?
Unvorstellbare Schlamperei. Hätte man den Täter ermittelt, Klage wegen Sachbeschädigung, Schadenersatz, das volle Programm. In solchen Fällen zeigte man sich äußerst humorlos.

@sören42 :
Zitat von sören42sören42 schrieb:Einen Knall hatte nur Schütze Weber gehört. Niemand sonst. Die Freundin am Telefon nicht (und auch NSt nicht, wenn man dem Filmbeitrag in XY in dieser Hinsicht für authentisch hält; ungeachtet dessen ist der aber tot und kann dazu nichts mehr sagen).

Die Wahrnehmung steht damit auf ziemlich tönernen Füßen.
Ich hab´ mir nochmal alles zum Knall durchgelesen und drüber nachgedacht. Wenn nur der "Schütze Weber" diese Wahrnehmung gemacht hat, dann hat sie vielleicht auch nur in seinem Ohr stattgefunden.
Ich denke da an einen Rest Wasser im Ohr vom letzten Duschen oder Waschen, ein Druckausgleichsgeräusch oder ein Kiefergelenkknacken.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

23.12.2025 um 21:46
@Dew
Du führst ein gewichtiges Argument dagegen an, dass der Mord geplant war. Ich stimme dir teilweise zu, aber wir müssten wissen, wer - innerhalb und außerhalb der Kaserne - von dem kurzfristigen Tausch des Wochenend-Dienstes wusste.

Ich nehme an, dass N.S. seinen Wochenend-Dienst bereits angetreten hatte, als die "Heimfahrer" die Kaserne verlassen haben. Diese mussten ja am UvD-/GvD-Zimmer vorbei. Bei uns musste der GvD zumindest während der Grundausbildung jedem Heimfahrer die "Urlaubskarte" aushändigen, aber auch wenn das nicht der Fall war, hätte doch jeder, der am Freitag um 13 oder 14 Uhr das Kompaniegebäude verlassen hat, gesehen, dass N.S. den Wochenend-Dienst hatte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

23.12.2025 um 22:02
@Sherlock_H Offenbar gab es, das wird mir beim Lesen des Threads immer wieder bewusst, sehr viele zeit- und standortabhängige Gepflogenheiten beim Bund.

An "Urlaubskarten" kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, und ich glaube nicht, dass es an meinen grauen Zellen liegt.

Wohl aber daran, dass wir während der Grundausbildung die Kaserne nicht im 'Grünzeug' verlassen durften - wohl aber im grauen Ausgehanzug (was niemand tat).

Wenn es Ende der 80er üblich war, draußen im Kampfanzug herumzulaufen, muss ein Täter in oliv weder diesseits noch jenseits des Zaunes aufgefallen sein. Das fällt mir im Zusammenhang mit dem Loch im Zaun ein.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

23.12.2025 um 22:02
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Bei uns musste der GvD zumindest während der Grundausbildung jedem Heimfahrer die "Urlaubskarte" aushändigen, aber auch wenn das nicht der Fall war, hätte doch jeder, der am Freitag um 13 oder 14 Uhr das Kompaniegebäude verlassen hat, gesehen, dass N.S. den Wochenend-Dienst hatte.
Grundsätzlich ja, aber mit Ausnahme derjenigen, die den Block verlassen haben, als N.S. zur Toilette, oder vielleicht nochmal im GeZi war. Der Personenkreis dürfte verschwindend gering, bis nicht vorhanden sein, aber trotzdem kann er existieren.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 06:05
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:An "Urlaubskarten" kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, und ich glaube nicht, dass es an meinen grauen Zellen liegt.

Wohl aber daran, dass wir während der Grundausbildung die Kaserne nicht im 'Grünzeug' verlassen durften - wohl aber im grauen Ausgehanzug (was niemand tat).
Bei uns galt das bis zur "Grußabnahme". "Urlaubskarten" gab es weder davor noch danach. kenne ich nicht.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 09:29
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:"Urlaubskarten" gab es weder davor noch danach. kenne ich nicht.
Wenn einem der Wochenend-Ausgang gestrichen worden war, wie konnte dann sichergestellt werden, dass man die Kaserne nicht trotzdem verlässt?

Bei uns wurde in diesem Fall die "Urlaubskarte" aus dem Steckregal an der Wand in UvD-Zimmer entfernt, war also nicht mehr verfügbar und konnte vom GvD nicht mehr ausgehändigt werden. Ohne "Urlaubskarte" wäre man am Tor von der Wache nicht durchgelassen worden. Ich weiß aber nicht mehr, ob das nur für Rekruten in der Grundausbildung gegolten hat.

Zusätzlich hatte dies den Vorteil, dass man sich schnell einen Überblick verschaffen konnte, war von der Kompanie anwesend war.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 10:46
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Wenn einem der Wochenend-Ausgang gestrichen worden war, wie konnte dann sichergestellt werden, dass man die Kaserne nicht trotzdem verlässt?
Bei uns nur durch der entsprechende Meldeunterschrift des Wachhabenden/UvD. Genau die Unterschrift, die auch "Weber" benötigte.

Diese Kartenwirtschaft (gibt es dafür eine Dienstvorschrift?) würde in größeren Kasernen auch gar nicht funktionieren.
Raus kam man immer ohne Kontrolle. Ausnahme war wenn zB. Waffen verschwunden waren. Dann wurden die Autos kontrolliert.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 10:49
Zitat von donbedonbe schrieb:Dann sind wir uns ja im Prinzip einig, dass es eine Eifersuchts- bzw. Beziehungstat im weitesten Sinne war?
Ich kann mir so ziemlich alles vorstellen, eben auch eine Situation, die irgendwie eskaliert ist. Im Sinne von: Wenn der GvD das meldet ist meine Karriere zu Ende.

Das einzige, was ich mir nicht vorstellen kann ist ein Täter, der mit Bundeswehr überhaupt nichts zu tun hatte. Es muss jemand gewesen sein, der zumindest auch irgendwann und irgendwo seinen Grundwehrdienst geleistet hat (das schränkt zugegeben den Kreis der Verdächtigen nicht entscheidend ein).


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 10:57
Hallo @Sherlock_H

Ich kann mich grundsätzlich auch mit Deiner Theorie anfreunden, aber
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Der 2. Punkt, warum ich glaube, dass ein Angriff auf N.S. geplant war, ist, dass die Telefonschnur durchschnitten und nicht herausgerissen war. Das habe ich schon mal begründet.
Wir wissen nicht, ob das Kabel vor oder nach dem Mord durchgeschnitten wurde. Wie gesagt, es kann auch sein, dass der Täter von Weber wusste und verhindern wollte, dass dieser auf diese Weise Meldung machen kann.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Unklar bleibt für mich, dass von dem Loch im Zaun anscheinend eine Reihe von Leuten wusste, dass es aber trotzdem nicht geschlossen wurde. Blieb das Wissen im Kreis derer, die diese Abkürzung benutzten, und kam dies keinem Vorgesetzten zu Ohren? Zumindest ein Vorgesetzter hätte meiner Meinung nach dieses Loch im Zaun verschließen lassen.
Das verstehe ich auch nicht. Das wäre bei uns noch am gleichen Tag entdeckt, gemeldet und professorisch verschlossen worden. Am nächsten Tag wäre das dann von der StoV repariert worden.

Mich würde interessieren, wer da geschlampt hat. Warum wurde das Loch nicht verschlossen?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 11:28
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989
um 10:49



Ich kann mir so ziemlich alles vorstellen, eben auch eine Situation, die irgendwie eskaliert ist. Im Sinne von: Wenn der GvD das meldet ist meine Karriere zu Ende.

Das einzige, was ich mir nicht vorstellen kann ist ein Täter, der mit Bundeswehr überhaupt nichts zu tun hatte. Es muss jemand gewesen sein, der zumindest auch irgendwann und irgendwo seinen Grundwehrdienst geleistet hat (das schränkt zugegeben den Kreis der Verdächtigen nicht entscheidend ein).
Oder halt einer, der (von Norbert selbst?) genau instruiert war, wie er unbemerkt bis zum Eingang des Kompaniegebäudes kommen konnte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.12.2025 um 12:19
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Mich würde interessieren, wer da geschlampt hat. Warum wurde das Loch nicht verschlossen?
Vermutlich weil es einfach praktisch war. Wenn der Kreis der Personen die davon wussten sich nur auf die "Nutzer" des Loches erstreckt, wird es vermutlich gar nicht gemeldet worden sein. Wenn dann die Streife auch nicht dort langgeht und sich der Bereich außerhalb der Bequemlichkeitszone befindet, kann so etwas passieren.


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