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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

2.627 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 17:36
@in1968 :
Zitat von in1968in1968 schrieb:Wie ich schonmal sagte gab und gibt es in der Nähe der ehemaligen Kaserne die JVA Ossendorf. Fussläufig erreichbar. Vielleicht hat Norbert ja Bekanntschaft zu kriminellen Kreisen (ehemalige Insassen oder Bekannte von Insassen)aus diesem Umfeld gemacht.
Der Standort wurde von Dir als Heimschläferkaserne geschildert. Nach Dienst fuhren die dienstfreien Soldaten also nach Hause. Oder war es üblich, sich noch in der Nachbarschaft der Kaserne zu amüsieren?
Ich habe bei einem Wehrpflichtigen der sich für unbeliebte Dienste anbietet um damit Punkte für mehr Freizeit bei Heimaktivitäten zu sammeln Schwierigkeiten damit, mir vorzustellen, dass der außer Dienst in der Nähe der Kaserne bleibt, sich dort mit zweifelhaften Typen abgibt und die dadurch auf die Idee bringt, ihn in der Kaserne aufzusuchen.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 17:44
@in1968
Ein guter, neuer Vorschlag, den man auch gerne mal diskutieren kann. Pro und Contra
Wie weit war der Knast denn entfernt?
Wäre jemand azsgebüxt, wäre das bekannt und der würde sich eher nicht in einer Kaserne verstecken.
Die erste Frage, die sich stellt - wie lange gab es schon das Loch im Zaun und wie lange könnten auch Außenstehende davon gewusst haben?
Hätte derjenige selbst gedient, wüsste er vermutlich, dass im Mannschaftsblock eigentlich nichts zu holen ist.
Aber mal angenommen, jemand mit krimineller Energie spaziert am Freitag Morgen oder Vormittag in den Mannschaftsblock. Am UvD und/oder GvD vorbei, was ich mir (auch mit Uniform) nicht einfach vorstelle. Vormittags waren die Dienstzimmer besetzt, das Risiko wäre extrem hoch, dass da mal der Spieß oder werauchimmer ums Eck kommt und der hätte garantiert gefragt, wenn da "irgendwer" in Uniform rumläuft, evtl hätte derjenige Meldung machen müssen und dann wär schon Ende.
Aber jetzt hatte unser falscher Kamerad mal Glück und landete...wo? Aufm Klo eingesperrt? Mittags kamen zum Dienstschluss immer Kameraden in den Block - umziehen, Kram holen usw
Und hätte unser falscher Kamerad aufm Klo gehockt, wäre das vermutlich bei irgendeinem Rundgang aufgefallen.
Weiter: bei uns wurden zum Wochenende die Stuben abgesperrt und die Schlüssel im GvD Zimmer aufgehängt. Wie im Hotel.
Nun war es in der Kaserne wohl so, dass die Stuben nicht abgeschlossen waren. Somit hätte er ungefähr ab halbe Stunde nach Dienstschluss ein Versteck gehabt. Aber ein sehr unsicheres, da jederzeit aus irgendwelchen Gründen Kameraden nochmal in den Block gekommen wären - dazu war Weber im Block, unten der GvD, der bei x Rubdgängen nichts mitbekommt. Da hätte jemand Nerven wie Drahtseile haben müssen und immer in Gefahr, dass jemand kommt. Und sei es die Bereitschaft, um irgendwas im Block umzuräumen. Unwahrscheinlich, aber wir mussten mal als Bereitschaft irgendwelche Tische am Wochenende tauschen und dafür in diverse Stuben.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 18:47
@abberline

Du fasst die Schwierigkeiten selbst für einen verkleideten Eindringling gut zusammen und es wären womöglich noch mehr gewesen. Nicht allein die Uniform macht den Soldaten, es werden auch Verhaltensweisen erwartet und wer die nicht kennt, fällt auf.

Damit einhergehend drängt sich fast zwingend wieder der Insider auf und in den Vordergrund. Jemand, der seine Anwesenheit in der Kaserne jederzeit hätte begründen können und der quasi nur "auf frischer Tat ertappt" in eine von seiner Seite aus so empfundene Zwangslage geraten konnte, die zu seiner Tat führte.

Womit N.S. augenscheinlich nicht rechnete.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 18:55
@Dew
Ich meinte nicht das Norbert im Umfeld der JVA jemanden kennengelernt hat sondern Bekanntschaft im Sinne von das nachts plötzlich jemand aus dem kriminellen Milieu im Kompaniegebäude vor ihm stand. Das meinte ich. War etwas missverständlich von mir formuliert.

@abberline
Es war nur eine Theorie von mir. Klar, auch hier kommt man schnell an einen Punkt wo es unschlüssig und schwer vorstellbar wird.
Ich versuchte etwas um die Ecke zu denken und mir vorzustellen wie Norbert und der Täter aufeinandertreffen könnten bei der offenbar vorbildlichen Dienstausübung von ihm. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das er einem völlig Fremden ohneweiteres Zugang zum Kompaniegebäude gewährt haben soll. Das passt nicht zu dem was wir von ihm durch XY wissen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 19:13
@in1968
Zitat von in1968in1968 schrieb:Ich meinte nicht das Norbert im Umfeld der JVA jemanden kennengelernt hat sondern Bekanntschaft im Sinne von das nachts plötzlich jemand aus dem kriminellen Milieu im Kompaniegebäude vor ihm stand. Das meinte ich.
Zitat von in1968in1968 schrieb:Ich kann mir einfach nicht vorstellen das er einem völlig Fremden ohneweiteres Zugang zum Kompaniegebäude gewährt haben soll. Das passt nicht zu dem was wir von ihm durch XY wissen.
Danke, jetzt hab´ ich´s verstanden. Es ging weiterhin um jemanden, der sich unbemerkt Zutritt verschafft hatte und N.S. überraschte.
Zitat von in1968in1968 schrieb:Klar, auch hier kommt man schnell an einen Punkt wo es unschlüssig und schwer vorstellbar wird.
Du sagst es.
Aber nochmal zurück auf diese Frage:
Zitat von DewDew schrieb:Nach Dienst fuhren die dienstfreien Soldaten also nach Hause. Oder war es üblich, sich noch in der Nachbarschaft der Kaserne zu amüsieren?
Der Täter könnte durch die Bekanntschaft mit einem völlig anderen Soldaten auf die Idee gekommen sein, deshalb die Frage, ob solche Kontakte üblich waren.
Wir versuchen, den Vorgang irgendwie rational und im Zusammenhang mit unseren Erfahrungen zu erfassen. Womöglich hat sich der Täter weniger gedacht, stattdessen einfach gemacht.
Wie passt dann aber die unterbrochene Telefonleitung dazu? Dabei hat sich ja jemand was gedacht: möglichst Zeitverzögerung beim Anlauf von Verfolgung nach Auffindung von N.S.

MfG

Dew


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 19:30
Zitat von in1968in1968 schrieb:war nur eine Theorie von mir. Klar, auch hier kommt man schnell an einen Punkt wo es unschlüssig und schwer vorstellbar wird.
Ein guter Gedanke, der auf jeden Fall auch vorstellbar ist, wenn auch hier mit großen Risiken. Aber irgendwas ist nun einmal passiert und vermutlich war das Szenario entweder banal oder abstrus oder eiskalt.
Interessant wäre auch zu wissen, wann es den (Tür?Kiste?)Knall gab. Denn der Wind wird es nicht gewesen sein, es gab ja Rundgänge vorher, egal von welchem GvD. Also wäre (so es da schon einen Eindringling gab) derjenige zu der Zeit ja irgendwie aktiv gewesen und vermutlich kurz vorm Panik bekommen
Zitat von DewDew schrieb:Dabei hat sich ja jemand was gedacht: möglichst Zeitverzögerung beim Anlauf von Verfolgung nach Auffindung von N.S.
Entweder das, dann war er nicht sicher, was Abläufe und Anzahl der Personen angeht - oder Norbert wollte telefonieren und deshalb wurde das Telefon gekappt


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 21:41
@Dew
Nein, in unmittelbarer Nähe gab es damals keine großen Möglichkeiten sich zu amüsieren. Es gab ein paar Kneipen mit Kegelbahnen (wie damals noch viele gab). Aber ansonsten war da nicht viel. Am Wochenende war die Kaserne bis auf jene die einen Dienst zu verrichten hatten leer. Wir hatten in der Grundi zB zwei aus Ostfriesland und selbst die beiden sind am WE nach Hause gefahren. Wobei das von der Entfernung her schon das Maximum war. Der weitaus größte Teil kam circa aus einem Radius 50 km um Köln.


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