Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989
gestern um 19:10@abberline
@Dew
@in1968
Eure beschriebenen Erfahrungen decken sich auch mit meinen Erfahrungen. Pkw mit vier Personen = viermal Truppenausweis und einmal Parkmarke. Eine analoge Registrierung wäre doch gar nicht möglich gewesen. Wie hätte das funktionieren sollen? Der ToPo kontrolliert die vier Truppenausweise und ruft die Namen der Ausweisinhaber zur Wache herüber, wo ein (zusätzlicher) Wachsoldat in einer List mit einer vierstelligen Anzahl von Namen jeweils die Uhrzeit der Einfahrt einträgt? Wann wäre denn dann Dienstbeginn gewesen? Und wie wäre das mit der Ausfahrt gelaufen?
Nee, Anwesenheitsfeststellung wurde in der Woche in den eigentlichen Einheiten gemacht ("Müller-Lüdenscheidt?" "Hier, neukrank!"). Bei Wochenenddiensten war sowieso klar, wenn jemand fehlte. Da die Tat in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfand, hätte jemand für den Freitagsdienst registriert sein können und sich nach Dienstschluss ggfls. verborgen gehalten. Hier wäre die Frage des "Auscheckens" interessant. Per Loch im Zaun, oder per Torwache? Verdreckte, gar blutbeschmierte Uniform = kein Auslass am Tor. Das Aufsuchen des eigenen Blocks durch den Täter zwecks Kleidertausch scheidet meiner Meinung nach ebenfalls aus, da dies vom jeweiligen UvD/GvD bemerkt worden wäre.
Ansonsten gab es noch die Verpflegungslisten, wo diejenigen verzeichnet waren, die am Wochenende aus dienstlichen Gründen in der Verpflegung waren.
@Dew
@in1968
Eure beschriebenen Erfahrungen decken sich auch mit meinen Erfahrungen. Pkw mit vier Personen = viermal Truppenausweis und einmal Parkmarke. Eine analoge Registrierung wäre doch gar nicht möglich gewesen. Wie hätte das funktionieren sollen? Der ToPo kontrolliert die vier Truppenausweise und ruft die Namen der Ausweisinhaber zur Wache herüber, wo ein (zusätzlicher) Wachsoldat in einer List mit einer vierstelligen Anzahl von Namen jeweils die Uhrzeit der Einfahrt einträgt? Wann wäre denn dann Dienstbeginn gewesen? Und wie wäre das mit der Ausfahrt gelaufen?
Nee, Anwesenheitsfeststellung wurde in der Woche in den eigentlichen Einheiten gemacht ("Müller-Lüdenscheidt?" "Hier, neukrank!"). Bei Wochenenddiensten war sowieso klar, wenn jemand fehlte. Da die Tat in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfand, hätte jemand für den Freitagsdienst registriert sein können und sich nach Dienstschluss ggfls. verborgen gehalten. Hier wäre die Frage des "Auscheckens" interessant. Per Loch im Zaun, oder per Torwache? Verdreckte, gar blutbeschmierte Uniform = kein Auslass am Tor. Das Aufsuchen des eigenen Blocks durch den Täter zwecks Kleidertausch scheidet meiner Meinung nach ebenfalls aus, da dies vom jeweiligen UvD/GvD bemerkt worden wäre.
Ansonsten gab es noch die Verpflegungslisten, wo diejenigen verzeichnet waren, die am Wochenende aus dienstlichen Gründen in der Verpflegung waren.

