in1968 schrieb:A. Was genau wurde an jenem Freitagbachmittag umgeschlagen? B. War es ein eigener LKW des Trsp Btl. Oder ein LKW einer anderen Einheit? C. War es ggf. ein ziviler LKW der dort ggf. etwas angeliefert hat Im Falle b und C halte ich es für möglich das man diese Lkws noch abgeladen hat damit die Fahrer noch nach Hause fahren konnten. Bei A hätte ich es persönlich unnötig gefunden.
Ich finde es völlig normal, dass am Freitag Nachmittag noch was verladen wird, die Begründung hat
@in1968 ja selbst gegeben, ein LKW, zivil oder militärisch, der verspätet war und deswegen zur "Unzeit" abgefertigt wurde. Kein Mysterium und der Kripo sicherlich auch 1989 bekannt, auch die daran beteiligten Soldaten und eventuellen Zivilfahrern.
Weil es eben völlig normal ist, einen Auftrag fertig zu machen, wurde es eben von der Kripo nicht thematisiert.
Alle Gedienten wissen ja auch, dass es bei der Bundeswehr, wie bei jeder anderen Armee, manchmal ein wenig chaotisch zugeht, Freitagverladung eingeschlossen, wenn auch nicht oft.
in1968 schrieb:Das Schütze Weber als Ersatzmann für Norbert Stolz als GVD eingesetzt wurde ist eh merkwürdig da dieser noch Schütze war.
Nö, es gibt Soldaten, die es sich erarbeiten, nicht befördert zu werden, deswegen auch die diziplinarische Maßnahme, weil Weber nicht kooperierte.
Ich habe während meiner Bundeswehrzeit auch zwei "Weber" kennen lernen dürfen, eigentlich nette Typen, die aber dem System Bundeswehr Widerstand entgegengesetz haben und deswegen auch nie befördert wurden.
Das Verlassen des Dienstpostens GvD wird entweder der Spieß, ein Zugführer oder der Kompanietruppführer befohlen haben.