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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 22:35
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Im zweiten Szenario gehört das Medaillon eben nicht zum Täter sondern entweder zu einer völlig unbeteiligten Person, möglicherweise sogar zum Opfer selbst, nur das es in dem Fall davon niemand wusste. Hier würde man als Ermittler Gefahr laufen, die falschen Personen ins Visier zu nehmen. Dies könnte (ich verwende da bewusst den Konjunktiv) erklären, warum man nie einen Hinweis auf den Täter erarbeiten konnte
Das sehe ich genau so. Es gibt meiner Meinung nach nirgendwo einen Hinweis der gesichert das Christophorus-Medaillon dem Täter zuordnet. Im Bereich der Abdrücke der Schuhe wird klar von den Adidas-Schuhen Marke Olympia Modell 3010 geschrieben. Das fatale könnte meiner Meinung nach sein dass auch nach der AZ-Sendung 1974 bei Zeugen sich das Bild "Täter tragt blaue Jeans, Adidas Schuhe Marke Olympia und trägt ein Christophorus-Medaillon" festgesetzt hat. Rein fiktiv gedacht, sollte der Täter ein Familienvater sein, er war an dem besagten Sonntag erst später zuhause als vereinbart aber solch ein Medaillon hat er nie besessen, könnte dies zu Schwierigkeiten bei der Ermittlung führen. Wie schon gechrieben, obwohl die Polizei nie explizit geäußert hat das Medaillon sei sicher vom Täter.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das ist natürlich möglich. Die Frage die sich mir stellt ist nur, warum sie dann noch einmal allein(!) auf das Fest zurückkehrte
Für mich war sie da wie geplant auf dem Rückweg nach Hause, guckte vielleicht nochmal ins Zelt ob ihre Freundin oder andere Menschen die sie kannte im Zelt waren und sie in Richtung nach Hause begleiten konnten. Was ich nicht verstehe ist dass es keine Zeugenaussagen mehr gibt zu ihrem Weg aus dem Zelt heraus bzw was sie im Zelt gemacht hat. Für mich wäre es denkbar dass sie sich entweder alleine auf den Heimweg gemacht hat, der Täter sie irgendwo an dem Nachhauseweg angesprochen und angeboten hat sie ein Stück mitzunehmen oder alternativ sie schon im Zelt auf jemanden getroffen ist der ihr angeboten hat sie nach Hause zufahren, der sein Auto in der Nähe der Strasse Eichenhain geparkt hat.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Sie ermitteln auch weiterhin in alle Richtungen, auch wenn in den Pressemitteilungen erstmal andere Spuren im Vordergrund stehen
Interessant, Danke für Deine Info!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 22:59
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Sorry, ich war beruflich recht eingespannt, aber ich konnte mit einem Ermittler sprechen.
Kein Thema. Es ist super das du da warst, die EB informiert hast und deine Aussage aufgenommen wurde. Das war eine richtig gute Aktion und die war absolut richtig und wichtig. Vielen Dank auch für deine Rückmeldung diesbezüglich!
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Ob die Angaben über Chrissy, die sie haben, überhaupt genau stimmen, wissen sie auch nicht, aber er nahm meine Aussage auf und fragte auch noch einige Dinge nach, also er war schon sehr interessiert.

(Hervorhebungen im Zitat von mir)

Das ist genau der Knackpunkt an dieser Geschichte mit jenem Chris(sy). Auch wenn eine Aussage zunächst glaubwürdig erscheint und sowohl Ermittler als auch Eduard Zimmermann in der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst eine entsprechende Beschreibung herausgeben, heißt das eben nicht, dass die Angaben zu Chriss(sy) bewiesenermaßen korrekt sind und er nach der Tat abtauchte. Glaubwürdigkeit ist eben nicht alles, auch wenn das manche User so annehmen.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Sie ermitteln auch weiterhin in alle Richtungen, auch wenn in den Pressemitteilungen erstmal andere Spuren im Vordergrund stehen.
Ja natürlich. Sie wären auch sehr schlecht beraten, wenn sie vorhandene Hinweise vernachlässigen würden. Auch zu Chris(sy) natürlich. Wenn es ihn in irgendeiner Form geben sollte, wäre er ja auch ein wichtiger Zeuge. Keine Frage. Deshalb war es ja auch so wichtig, dass du bei den EB deine Angaben gemacht hast. Würde man diese Person finden, wäre man ein gutes Stück weiter.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das sehe ich genau so. Es gibt meiner Meinung nach nirgendwo einen Hinweis der gesichert das Christophorus-Medaillon dem Täter zuordnet.
Zumindest mal keinen der uns bekannt ist. Es kann theoretisch sein, dass wir nicht die ganze Aktenlage bzgl. dieses Medaillons kennen. Aber sofern er nur nahe am Opfer gefunden wurde und keine verwertbaren Spuren gesichert werden konnten, dann ist es tatsächlich nicht gesichert, dass dieses Medaillon zweifelsfrei dem Täter zuzuordnen ist.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das fatale könnte meiner Meinung nach sein dass auch nach der AZ-Sendung 1974 bei Zeugen sich das Bild "Täter tragt blaue Jeans, Adidas Schuhe Marke Olympia und trägt ein Christophorus-Medaillon" festgesetzt hat
Genau das meinte ich damit, wenn ich schrieb dass die EB sich ggf. zu früh auf eine bestimmte Person oder Beschreibung festgelegt haben könnten. Die Gefahr bestand ja durchaus. Es muss natürlich nicht so gewesen sein. Könnte aber. Fakt ist, wir haben zwei ungelöste Fälle, einen Täter und keine heiße Spur. Zumindest noch nicht.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Für mich war sie da wie geplant auf dem Rückweg nach Hause, guckte vielleicht nochmal ins Zelt ob ihre Freundin oder andere Menschen die sie kannte im Zelt waren und sie in Richtung nach Hause begleiten konnten
Ja moment. Wenn sie vom Zelt aufbricht, kommt sie ja auf dem Weg nach Hause oder zur Oma mMn nicht nochmals dort vorbei. Sie müsste dann ja quasi umgekehrt sein und dann vom Festzelt erneut aufgebrochen. Oder wie hast du dir das jetzt vorgestellt?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

23.05.2026 um 02:03
Hallo @Agrimony ! Super, daß du den Ermittlern dein Wissen weiter gegeben hast! Wer weiß, vielleicht ist er Chris oder diese Personen wissen wer Chris ist. Muß nicht sein, aber die Möglichkeit besteht. Daumen hoch!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das ist genau der Knackpunkt an dieser Geschichte mit jenem Chris(sy). Auch wenn eine Aussage zunächst glaubwürdig erscheint und sowohl Ermittler als auch Eduard Zimmermann in der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst eine entsprechende Beschreibung herausgeben, heißt das eben nicht, dass die Angaben zu Chriss(sy) bewiesenermaßen korrekt sind und er nach der Tat abtauchte. Glaubwürdigkeit ist eben nicht alles, auch wenn das manche User so annehmen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Komisch. Manchmal erscheint mir das exakt umgekehrt. Ich habe ja schon ausgeführt, warum dieser ominöse Chris(sy) für mich keine sichere (heiße) Spur ist. Das ist einfach nur ein Ergebnis der vorliegenden Fakten. Ich habe mich da mitnichten in etwas verrannt. Ich würde das eher so sehen, wenn man einem Phantom hinterherfahndet, bei dem so gut wie gar nichts klar ist. Nicht einmal ob er abtauchte, was mMn nicht realistisch ist. Kein Wunder das er bis heute nicht annähernd identifiziert werden konnte.
Hallo @Slaterator ! Genau diese Einstellung ist der Fehler den du machst!
@Dew und ich haben Dir mehrfach bereits versucht zu erklären, daß du vorliegende Fakten aus nicht nachvollziehbaren Gründen für nichtig deklarierst. Nochmals, es ist sch...egal, wer genau "Chris" (du hast vielleicht schon gemerkt, wie oft ich diesen Namen in Gänsefüßchen setze) ist. Ob er überhaupt so heißt oder damals so aussah, ist erstmal zweitrangig.
Ein unumstößlicher Fakt dieses Falles ist, eine männliche Person hat sich im Vorfeld der Tat gehäuft mit Marion getroffen. Warum und wieso, ist auch erstmal zweitrangig. Diese männliche Person, die sich einige Zeit lang sehr oft mit Marion getroffen hat, ist unmittelbar nach dem Mord abgetaucht, ist nie mehr im Unfeld der Familie Baier oder Marions Freunden aufgetaucht.
Solange sich diese Person nicht erklärt, weshalb sie dies so gehalten hat, ist sie ZWINGEND zu den Hauptverdächtigen zu zählen. @Dew und ich haben es ebenfalls schon mehrfach erwähnt, daß dieser "Chris" nichts mit dem Mord zu tun haben muß. Sein Verhalten aber ist deutlich verdächtig und solange das nicht abgeklärt ist, muß er zwingend zum Kreis der Hauptverdächtigen gezählt werden.
Die Person "Chris" aus nichtigen Gründen ins Reich der Fabel verbannen und für den Fall irrelevant erklären zu wollen, so wie du es vorschlägst, ist grob fahrlässig und logisch nicht nachvollziehbar.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Zumindest mal keinen der uns bekannt ist. Es kann theoretisch sein, dass wir nicht die ganze Aktenlage bzgl. dieses Medaillons kennen
Und hier ist wieder die Diskonnektion die ich hinsichtlich einiger deiner Argumentationen fühle. Auf der einen Seite, z.B. dem Anhänger, bist du sehr um- und vorsichtig, bei "Chris" läßt du diese Vorsicht in deinen Argumenten fahren.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Es gibt meiner Meinung nach nirgendwo einen Hinweis der gesichert das Christophorus-Medaillon dem Täter zuordnet.
Hallo @321meins! Ich habe es bereits weiter oben in einem Beitrag geschrieben, daß im alten XY-Film zum Fall Marion es explizit erwähnt wird, der Anhänger kann nur Marion oder dem Täter gehört haben. In der filmischen Rekonstruktion taucht dann ein Ermittler bei seinen Kollegen auf und sagt ihnen, daß Marion einen solchen Anhänger nicht besessen hat. Was die Ermittler so sicher macht, wird nicht gezeigt.
Ich nehme an, wie auch @Slaterator und andere Mitdiskutanten, daß wir nur die Quintessenz zum Anhänger gezeigt bekommen haben und die Ermittler ihre Sicherheit aus der Auffindesituation oder einem anderen unerwähnten Merkmal ziehen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

23.05.2026 um 08:43
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ja moment. Wenn sie vom Zelt aufbricht, kommt sie ja auf dem Weg nach Hause oder zur Oma mMn nicht nochmals dort vorbei
Wenn sie gegen 19 Uhr Richtung Grossmutter geht, dort nicht ankommt aber eventuell auf den späteren Täter trifft, sich ein Besuch bei der Grossmutter zeitlich nicht mehr lohnt würde sie dann (auf dem Weg nach Hause) nochmal zum Zelt gucken ob da jemand ist der in ihre Richtung geht oder alternativ um zu gucken ob
ihre Freundin noch dort ist.
Oder anders gesagt möglicherweise um 19 Uhr Richtung Zirndorf gelaufen, dann von dort zum Zelt, da gegen 20 Uhr angekommen mit dem Plan danach nach Hause zugehen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:daß wir nur die Quintessenz zum Anhänger gezeigt bekommen haben und die Ermittler ihre Sicherheit aus der Auffindesituation oder einem anderen unerwähnten Merkmal ziehen.
Damit könntest Du auf jeden Fall Recht haben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

23.05.2026 um 09:45
Ich muss noch mal zu Deinem @321meins Beitrag nachhaken.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Nochmal zurück zu meiner Vermutung es könnte nicht gesichert sein dass die Sohlenabdrücke explizit von Adidas-Schuhen stammen könnten,
Zitat von 321meins321meins schrieb:hängen an der Wand drei Zettel, auf dem in der Mitte könnte meiner Meinung nach ein anderes Bild vom Sohlenabdruck hängen und, schwer zu erkennen, aber ich könnte mir vorstellen dass das Adidas Symbol dort zu sehen ist, fand bisher allerdings keine Informationen wie konkret die Sohle des Schuhs Olympia Modell 3010 im Jahr 1973 aussah.
Denkst Du, es war doch ein völlig anderer Schuh? Verstehe ich Dich richtig?

Ich habe nochmals die Bilder zu den möglichen Schuhen rausgesucht.


Screenshot 20260522 152537 Samsung InterOriginal anzeigen (2,0 MB)


Screenshot 20260522 132547 Samsung InterOriginal anzeigen (3,1 MB)

Screenshot 20260522 133316 Samsung InterOriginal anzeigen (1,7 MB)


Quellen:
Spoiler
XY-Sendung vom 13.12.1974

&

https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/cold-case-marion-baier-kriminalpolizei-prueft-hinweise-der-bevoelkerung/

&

https://www.ardmediathek.de/video/abendschau/cold-case-fuerther-kripo-macht-fortschritte-im-mordfall-marion-baier/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNVdPMDE3NDkyQTAvc2VjdGlvbi85ODNmYmU5OC0wNGI1LTRiNDQtYjU1MS0xY2IyOTk3OWIyNGU





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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

23.05.2026 um 18:37
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:@Dew und ich haben Dir mehrfach bereits versucht zu erklären, daß du vorliegende Fakten aus nicht nachvollziehbaren Gründen für nichtig deklarierst.
Es ist mir selbstverständlich nicht entgangen, dass ihr ( @Dew und @Höhenburg ) euch in diesem Punkt wahrscheinlich einig seid. Es gibt allerdings womöglich ein kleines aber feines Missverständnis. Ich erkläre nichts für nichtig. Ich weiß nicht, warum du immer gleich zu so drastischen Begriffen greifst. Es ist doch so, dass wir hier nun einmal primär von faktisch belegbaren Dingen ausgehen sollten. Das ist die Basis, worauf eine seriöse Ermittlung/Diskussion aufbaut.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nochmals, es ist sch...egal, wer genau "Chris" (...) ist. Ob er überhaupt so heißt oder damals so aussah, ist erstmal zweitrangig.
Also ist sozusagen fast alles zu dieser Person quasi zweitrangig. Faktisch könnte auch schon der Name dieser mutmaßlichen "Kontaktperson" zu Marion Baier Phantasie sein. Zumindest konnte niemand unter diesem Namen identifiziert werden, obschon er ja angeblich oft gesehen wurde, also dort in der Gegend verkehrt hat und oft zugegen war, ihn irgendjemand von irgendwo her hätte kennen müssen. Und wenn es Familie/Verwandtschaft oder eben Bekannte sind. Du räumst sogar jetzt -soweit ich mich erinnere- erstmalig ein, auch die Personenbeschreibung könnte nicht stimmig sein. Interessant. Bislang hattest du ja immer auf die absolute Glaubhaftigkeit dieser Beschreibung gepocht. Oder habe ich das falsch verstanden? Schließlich sollen sogar mehrere Zeugen diese Person gesehen, bei Treffen zwischen Marion Baier und diesem Chris(sy) mutmaßlich dabei gewesen sein. Richtig? Da stelle ich mir doch die Frage, warum du jetzt in so einem von dir bisher so löwenhaft verteidigten Standpunkt zurück ruderst?

Ich denke, weil faktisch eigentlich nichts über diesen "Chris(sy)" wirklich belegbar ist. Das berühmte "Hörensagen" eben. Das ist schon immer mein Standpunkt gewesen. Vielleicht kannst du es jetzt besser nachvollziehen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ein unumstößlicher Fakt dieses Falles ist, eine männliche Person hat sich im Vorfeld der Tat gehäuft mit Marion getroffen.
Unumstößlich? Dieser Sachverhalt basiert wie der Name und die Beschreibung ebenfalls offenbar ausschließlich auf Zeugenaussagen mutmaßlich minderjähriger Personen die diese Information sehr wahrscheinlich nur vom Opfer selbst mitgeteilt bekamen. Kann stimmen, muss aber nicht. Hörensagen eben.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Diese männliche Person, die sich einige Zeit lang sehr oft mit Marion getroffen hat, ist unmittelbar nach dem Mord abgetaucht, ist nie mehr im Unfeld der Familie Baier oder Marions Freunden aufgetaucht.
Das kann man mMn so nicht sagen. Erstens, weil gar nicht belegt ist, ob diese Person in der beschriebenen Form überhaupt existiert hat und sie Marion tatsächlich traf bzw. ein -wie auch immer geartetes- Verhältnis zu ihr hatte, denn das basiert scheinbar alles nur auf Hörensagen, nicht auf belegbaren Fakten.
Zweitens, ohne zu wissen, was nun an "Chris(sy)" stimmt und was evtl. nicht, kann man nicht sagen, ob diese Person abgetaucht ist. Sie ist ja nur ein unidentifiziertes Phantom.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Solange sich diese Person nicht erklärt, weshalb sie dies so gehalten hat, ist sie ZWINGEND zu den Hauptverdächtigen zu zählen.
Gesetzt den Fall, Marion Baier hätte eine ggf. real existente Person als Grundlage genommen, um daraus gegenüber Freundinnen "ihren Märchenprinzen" zu stricken, hätte ihn mit -im realen Leben- nicht existenten Eigenschaften ausgestattet und ihn auch -entgegen ihrer Behauptung- nie getroffen, dann ist offensichtlich, warum sich niemand angesprochen fühlt und sich dem zufolge auch nicht erklärt oder auch nur identifiziert werden kann.

Selbst wenn jener "Chris(sy)" tatsächlich existiert, wissen wir immer noch nicht, ob er überhaupt jemals Marion Baier getroffen hat. Vielleicht hat sie ihn irgendwann mal irgendwo gesehen und er war nur temporär dort. Kam ganz woanders her und kehrte dahin dann auch zurück, dann ist klar warum er sich nie gemeldet hat und auch nicht ermittelt werden konnte. Völlig logisch.

Natürlich muss die EB weiterhin versuchen, diesem Hinweis nachzugehen. Denn nur wenn sich jener vermeintliche "Chris(sy)" ermitteln lässt, kann sich der Sachverhalt aufklären. Daher ist man selbstverständlich an allen Informationen dazu interessiert. Aber das ist auch schon alles.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Person "Chris" aus nichtigen Gründen ins Reich der Fabel verbannen und für den Fall irrelevant erklären zu wollen, so wie du es vorschlägst, ist grob fahrlässig und logisch nicht nachvollziehbar.
Wie ich eben in den letzten Absätzen dieses Beitrages erklärte, verbanne ich hier niemanden ins Reich der "Fabel" so wie du es nennst, sondern setze in diesem Fall einfach nur Prioritäten. Diese liegen klar auf den Fakten und nicht auf Gerüchten bzw. Hörensagen. Selbst wenn "Chris(sy)" der Mörder von Marion Baier und Sonja Hurler sein sollte, so müsste man ihn erst einmal ermitteln können, was unter den oben beschriebenen Umständen wohl eher schwerlich gelingen kann. Also sollten wir uns besser auf das konzentrieren was wir wissen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:(...) möglicherweise um 19 Uhr Richtung Zirndorf gelaufen, dann von dort zum Zelt, da gegen 20 Uhr angekommen mit dem Plan danach nach Hause zugehen.
Also erst hin, dann zurück, dann wieder hin, denn der Wohnort der Großmutter und ihr Zuhause liegen in der gleichen Richtung. Sehe ich das richtig? In dem Fall ist das schon etwas umständlich. Deshalb ja auch dieser Gedanke von mir, sie könnte etwas im Zelt verloren haben oder glaubte zumindest etwas verloren zu haben.

Also das sie extra zurückkehrte um zu schauen ob die Freundin da ist, glaube ich weniger. Dann hätte sie sich ja auch direkt bei der Verabschiedung von der Freundin vor dem Aufbruch zur Oma erneut für später mit ihr verabreden können. Das hat sie aber offenbar nicht. Und einfach nur auf "Verdacht" zurückzukehren, nur um zu kucken wer noch so alles da ist, erschließt sich mir auch nicht so recht. Das ist wirklich merkwürdig.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

23.05.2026 um 19:38
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also das sie extra zurückkehrte um zu schauen ob die Freundin da ist, glaube ich weniger. Dann hätte sie sich ja auch direkt bei der Verabschiedung von der Freundin vor dem Aufbruch zur Oma erneut für später mit ihr verabreden können
Wenn man davon ausgeht dass der eigentliche Plan von Marion kurz bei der Oma vorbeizuschauen und dann nach Hause zu gehen real ist wovon ich ausgehen würde muss sie ja zwischen Festzelt und Oma auf jemanden getroffen haben, ungeplant, der den Besuch zur Oma dann aus zeitlichen Gründen nicht mehr realisierbar machte. Also ein ungeplantes Aufeinandertreffen, was meiner Meinung nach in der Umgebung der Strasse Eichenhain stattgefunden haben könnte. Für mich wäre es dann logisch dass sie danach nochmal ins Festzelt guckt ob die Freundin noch da ist um ihr von dem Aufeinandertreffen zu erzählen und vielleicht auch, ich vermute dass Marion zeitlich eigentlich schon eher hätte zuhause sein wollen, um zu gucken ob sie noch jemand Richtung nach Hause begleiten könnte. Sicher auch möglich dass sie etwas vergessen hat im Zelt oder dachte sie habe etwas vergessen, dies halte ich aber für unwarscheinlich.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Denkst Du, es war doch ein völlig anderer Schuh? Verstehe ich Dich richtig?
Ich hatte es zwischendurch überlegt da es dieses Sohlenprofil (Fischgrätenprofil) offenbar auch bei anderen Marken und z.B. Schuhen wie Tennis-oder Basketballschuhen gibt, denke aber nachdem ich dieses Foto in dem Bericht gesehen habe
https://www.rtl.de/news/cold-case-aus-oberasbach-raetselhafte-silberkette-neben-marions-12-leiche-polizei-sucht-neue-hinweise-id30249301.html
was offenbar ein anderes ist als hier Bild Nr. 56 wo allerdings ja auch nur 20cm Abdruck zu sehen ist, bei Größe 43 fehlt da noch einiges von der Schuhsohle, würde ich vermuten wie schon geschrieben dass ein Adidas-Logo auf der Sohle war welches man im Abdruck sehen konnte, damit eindeutig ein Adidas Schuh.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

24.05.2026 um 09:23
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Gesetzt den Fall, Marion Baier hätte eine ggf. real existente Person als Grundlage genommen, um daraus gegenüber Freundinnen "ihren Märchenprinzen" zu stricken, hätte ihn mit -im realen Leben- nicht existenten Eigenschaften ausgestattet und ihn auch -entgegen ihrer Behauptung- nie getroffen, dann ist offensichtlich, warum sich niemand angesprochen fühlt und sich dem zufolge auch nicht erklärt oder auch nur identifiziert werden kann.
Und eine 12-jährige soll ihre Märchenprinzen dann lispeln lassen und nennt ihn darüber hinaus auch noch Chrissy... Hätte sich Marion damit nicht eher spöttischen Kommentaren innerhalb ihrer Schulklasse ausgesetzt?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

24.05.2026 um 10:53
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Und eine 12-jährige soll ihre Märchenprinzen dann lispeln lassen und nennt ihn darüber hinaus auch noch Chrissy... Hätte sich Marion damit nicht eher spöttischen Kommentaren innerhalb ihrer Schulklasse ausgesetzt?
Hallo @Der_Schwabe! Exakt, daß ist eine lächerliche Annahme. Ich schätze @Slaterator, auch was einige seiner Ideen angeht, aber was die Person "Chris" betrifft, bastelt er eifrig an seiner eigenen Welt.
Er stellt Dinge und Zeugen infrage, deren Glaubwürdigkeit und Inhalte weit höher liegen als die von Slaterators persönlichem Lieblingszeugen, dem Porschesichter. Der damalige Ermittler und Ede haben keine Zweifel daran gelassen, daß Marion sich vor dem Mord häufig mit einer Person "Chris" getroffen hat und sowohl ihre Wortwahl als auch Details sind riesige Hinweise darauf, daß Marions Freunde diesen "Chris" selbst mehrfach gesehen haben, höchstwahrscheinlich sogar mit ihm gesprochen haben. Nur ein Beispiel:, Ede erwähnt das "Chris" laut Zeugen, wenn er mit dem Zweirad unterwegs war, immer einen roten Helm getragen hat.
Das besagt eindeutig, daß Marions Freunde "Chris" mehrfach gesehen haben müssen, sowohl motorisiert als auch zu Fuß. Denn sonst könnte man eine Aussage "Chris hat immer einen roten Helm getragen, wenn er Moped/Motorrad gefahren ist", nicht treffen. Wäre das fraglich, hätte es Ede, korrekt wie er war, nie so formuliert.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

25.05.2026 um 20:11
Zitat von 321meins321meins schrieb:Wenn man davon ausgeht dass der eigentliche Plan von Marion kurz bei der Oma vorbeizuschauen und dann nach Hause zu gehen real ist wovon ich ausgehen würde muss sie ja zwischen Festzelt und Oma auf jemanden getroffen haben, ungeplant, der den Besuch zur Oma dann aus zeitlichen Gründen nicht mehr realisierbar machte.
Ich persönlich denke derzeit auch, sie war auf dem Fest nur mit der Freundin verabredet, wollte dann zur Oma, von dort dann nach Hause. Das wäre ein absolut passender Ablauf und würde auch zeitlich Sinn ergeben. Wie bereits geschrieben, sie hatte am nächsten Tag Schule und -auch wenn mir die internen Absprachen innerhalb ihrer Familie unbekannt sind- so gehe ich einfach mal der Wahrscheinlichkeit halber davon aus, dass sie nicht plante erst um Mitternacht daheim zu sein.

Ich stimme auch vollkommen mit dir überein, dass sie höchstwahrscheinlich nach dem ersten Verlassen des Fischerfestes auf dem Weg zu ihrer Großmutter dann auf jemanden traf, der ihren ursprünglichen Plan änderte. Allerdings bin ich mir inzwischen nicht mehr ganz sicher, ob diese Person tatsächlich dann auch ihr späterer Mörder war. Meine Idee dahinter ist, dass sie vielleicht auf eine Person traf, die sie nur aufhielt (man verquatschte sich) und Marion dann spontan überlegte, nochmal kurz zum Fest zurückzukehren, sie dann dort erst auf ihren späteren Mörder traf.

Du schreibst dazu:
Zitat von 321meins321meins schrieb:Für mich wäre es dann logisch dass sie danach nochmal ins Festzelt guckt ob die Freundin noch da ist um ihr von dem Aufeinandertreffen zu erzählen und vielleicht auch, ich vermute dass Marion zeitlich eigentlich schon eher hätte zuhause sein wollen, um zu gucken ob sie noch jemand Richtung nach Hause begleiten könnte.
Da sie sich von ihrer Freundin verabschiedet hat, wusste sie sehr wahrscheinlich, ob sie noch auf dem Fest ist oder eher nicht. Ich schätze (rate) einfach mal, sie (die Freundin) wäre ganz allein nicht sehr wahrscheinlich dort geblieben und von daher suchte Marion eher nicht nach besagter Freundin.

Aber was wollte sie dann dort? Wir wissen, sie traf bei ihrem zweiten Besuch auf dem Fest vor dem Zelt zufällig auf eine weitere Bekannte/Freundin, welche mit ihren Eltern dort war und sich mutmaßlich auch auf dem Weg nach Hause befand. Ihr gegenüber äußerte Marion kein Wort zu einer möglichen Begegnung die sie zuvor gehabt hat, sofern die Darstellung im Filmfall korrekt ist. Auch sonst gibt es keine Anzeichen, dass sie Begleitung suchte oder jemanden der sie nach Hause fährt. Darüber hinaus gibt es auch keine Anzeichen für eine weitere Verabredung. Es war schon spät und ein Sonntag Abend. Ich kann mir da gerade nicht wirklich vorstellen, dass sie sich mit einem viel älteren "Lover" verabredet hatte und mit ihm die Nacht zum Tag machen wollte. Wie gesagt, sie war zu dem Zeitpunkt 12 und schon der erste Besuch auf dem Fest war vermutlich nicht erlaubt. So eine Aktion dann sicher erst recht nicht. Von daher bleibt dieser zweite Festbesuch für mich rätselhaft.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Und eine 12-jährige soll ihre Märchenprinzen dann lispeln lassen und nennt ihn darüber hinaus auch noch Chrissy... Hätte sich Marion damit nicht eher spöttischen Kommentaren innerhalb ihrer Schulklasse ausgesetzt?
Ein berechtigter Einwand! Es klingt tatsächlich erst einmal befremdlich, wenn jemand der ja -im Prinzip- mit einer "Eroberung" Eindruck machen möchte, dann diesem "Märchenprinz" eine vermeintliche Schwäche andichtet. Ich habe da auch drüber nachgedacht, ob sowas realistisch sein kann. Ich denke da an zwei Möglichkeiten. Entweder, die real existierende Person, welche als "Märchenprinz" herhalten musste hatte bekanntermaßen diesen Sprachfehler und von daher machte es keinen Sinn diesen zu verschweigen. Oder aber, eine "kleine Schwäche" sollte diese Person glaubhafter erscheinen lassen. Eben weil ihr sonst ein "Techtelmechtel" mit einem makellose Märchenprinz sonst niemand geglaubt hätte. Beides theoretisch möglich. Allerdings denke ich persönlich derzeit, dass Marion bei ihren Erzählungen sehr nah an der Wahrheit gelogen haben könnte und die Person welche sie zu ihrem Märchenprinzen machte tatsächlich einen solchen Sprachfehler gehabt haben könnte. Es gab nur keine Beziehung und er wohnte vielleicht noch nicht einmal in der Nähe. Deshalb fühlte er sich nie angesprochen und konnte auch nicht ermittelt werden. Darüber hinaus vermute ich auch, dass Marion mangels Kontakt zu ihm auch nicht seinen Namen kannte und ihn deshalb einfach "Chris(sy)" nannte. Ein sehr sympathischer Name wie ich finde... Aber auch ein möglicher Grund, warum sich jene Person eben nie angesprochen fühlte.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Exakt, daß ist eine lächerliche Annahme. Ich schätze @Slaterator, auch was einige seiner Ideen angeht, aber was die Person "Chris" betrifft, bastelt er eifrig an seiner eigenen Welt.
Er stellt Dinge und Zeugen infrage, deren Glaubwürdigkeit und Inhalte weit höher liegen als die von Slaterators persönlichem Lieblingszeugen, dem Porschesichter.


Ich sage es wirklich nicht gerne. Aber wenn du auf diese Art und Weise weiter diskutieren willst, suche dir bitte einfach einen anderen Thread, in dem Diskussion auch auf so einem Niveau gefragt ist. Danke!
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb: Der damalige Ermittler und Ede haben keine Zweifel daran gelassen, daß Marion sich vor dem Mord häufig mit einer Person "Chris" getroffen hat und sowohl ihre Wortwahl als auch Details sind riesige Hinweise darauf, daß Marions Freunde diesen "Chris" selbst mehrfach gesehen haben, höchstwahrscheinlich sogar mit ihm gesprochen haben
Also zunächst einmal sollte man festhalten, dass es sich bei Eduard Zimmermann nicht um einen Ermittler handelt, sondern allenfalls um einen Journalisten. Darüber hinaus übrigens mit krimineller Vergangenheit. Er liest auch nur ab, was ihm vorgegeben wird und das was er von sich gibt sind nicht ausschließlich gerichtssicher bewiesene Fakten. Punkt.

Letzmalig, es gibt absolut "0" bekannte Fakten die eindeutig belegen, dass sich Marion tatsächlich mit der fraglichen Person "Chris(sy)" getroffen hat oder das darüber hinaus sogar Zeugen bei solchen Treffen persönlich anwesend waren und/oder sogar mit dieser Person gesprochen haben. Wo steht darüber etwas? Nirgendwo. Nur weil Eduard Zimmermann etwas sagt oder einblendet was nur die Zeugenaussage(n) von Minderjährigen widerspiegelt ist das lange noch nicht ausreichend, dies als 100%tige Wahrheit und bewiesen anzunehmen. Man geht da nur Hinweisen nach. Nicht mehr, nicht weniger.

Die Zeugen, die den VW mit den amerikanischen Kennzeichen und den Porsche sahen, kamen von sich aus auf die EB zu. Deren Personalien wurden aufgenommen, der Grund der Anwesenheit zum Zeitpunkt der Beobachtung sicherlich auch auf Glaubhaftigkeit überprüft. Warum sollte ich diese für weniger glaubhaft halten? Erschließt sich mir nicht.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 15:11
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Allerdings bin ich mir inzwischen nicht mehr ganz sicher, ob diese Person tatsächlich dann auch ihr späterer Mörder war. Meine Idee dahinter ist, dass sie vielleicht auf eine Person traf, die sie nur aufhielt (man verquatschte sich)
Denkbar wäre das. Allerdings habe ich bisher nirgends von Zeugenaussagen für den Zeitraum von 19 bis 20 Uhr gelesen. Hätte sie sich in diesem Zeitraum mit jemanden der nicht der Mörder war getroffen und unterhalten würde ich denken dass diese Person sich bei der Polzei gemeldet hätte und nähere Angaben hätte machen können was Marions weiterer Plan war, wann sie sich auf den Weg nach Hause bzw. zum Zelt gemacht hat. Dies hätte der spätere Mörder sicher nicht gemacht.

Wenn man davon ausgehen würde dass der weitere Ablauf so war dass Marion kurz nach 20 Uhr mit dem Täter Richtung Zuhause gefahren ist kann man sich eigentlich, wenn man z.B. Bild Nr. 4 ansieht kaum vorstellen dass niemand etwas von der Tat bemerkt hat und auch dass der Täter diese Stelle an der Hainbergstraße gewählt hat da es ja dann noch hell gewesen wäre, einige Häuser in der Nähe des Baugebiets sehen bewohnt aus, man könnte sich vorstellen dass noch Leute Gassi mit dem Hund gehen, vielleicht jemand auf dem Balkon sass. Dies alles würde für mich doch eher dafür sprechen dass die Tat in der Nacht oder zumindest später am Abend passiert ist. Wobei die Ermittler zum Glück darüber nicht rätseln müsssen da sie ja den Todeszeitpunkt kennen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 16:17
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich sage es wirklich nicht gerne. Aber wenn du auf diese Art und Weise weiter diskutieren willst, suche dir bitte einfach einen anderen Thread, in dem Diskussion auch auf so einem Niveau gefragt ist. Danke!
Ich finde es äußerst befremdlich und völlig unangebracht, andere maßregeln und sogar des Threads verweisen zu wollen und gleichzeitig einfach Dinge zu erfinden, die so weder von Behörden noch Zeugen gesagt wurden und das Opfer als notorische Lügnerin darzustellen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Entweder, die real existierende Person, welche als "Märchenprinz" herhalten musste hatte bekanntermaßen diesen Sprachfehler und von daher machte es keinen Sinn diesen zu verschweigen. Oder aber, eine "kleine Schwäche" sollte diese Person glaubhafter erscheinen lassen. Eben weil ihr sonst ein "Techtelmechtel" mit einem makellose Märchenprinz sonst niemand geglaubt hätte. Beides theoretisch möglich. Allerdings denke ich persönlich derzeit, dass Marion bei ihren Erzählungen sehr nah an der Wahrheit gelogen haben könnte und die Person welche sie zu ihrem Märchenprinzen machte tatsächlich einen solchen Sprachfehler gehabt haben könnte. Es gab nur keine Beziehung und er wohnte vielleicht noch nicht einmal in der Nähe. Deshalb fühlte er sich nie angesprochen und konnte auch nicht ermittelt werden. Darüber hinaus vermute ich auch, dass Marion mangels Kontakt zu ihm auch nicht seinen Namen kannte und ihn deshalb einfach "Chris(sy)" nannte.
Es gab Zeugenaussagen (Plural!), wie um alles in der Welt kommst du dazu, denen zu unterstellen, sie würden allesamt lügen oder sich falsch erinnern, während du meinst, alles besser zu wissen, ganz ohne dabei gewesen zu sein? Wie anmaßend ist das denn und vor allem, wo fängt das an und wo hört es auf? Bezichtigen wir alle Opfer und Zeugen nun einfach der Lüge, wenn eine Aussage nicht ins eigene Weltbild passt?

Es gab und gibt nun mal zwölfjährige Mädchen, die erheblich älter aussehen und wirken, warum also soll so ein Mädchen keine Händchenhalt- und Knutschfreundschaft mit einem sechzehnjährigen Jungen haben können? Das ist sooo außergewöhnlich, dass man Opfer und Zeugen krampfhaft der Lüge bezichtigen müsste, nun wirklich nicht. So mancher Sechzehnjährige war doch zumindest früher mal ganz froh übers Knutschen und eh selbst noch nicht bereit für Sex.

Aber wozu überhaupt noch ernsthaft diskutieren, soll sich doch jeder hier einfach eine eigene Fantasiegeschichte zusammenspinnen, denn Zeugenaussagen sind sowieso nur Schall und Rauch, die kann man ja getrost ignorieren.

Unglaublich sowas.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 17:21
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Aber wozu überhaupt noch ernsthaft diskutieren, soll sich doch jeder hier einfach eine eigene Fantasiegeschichte zusammenspinnen, denn Zeugenaussagen sind sowieso nur Schall und Rauch, die kann man ja getrost ignorieren.
Vielen Dank für diesen sehr qualifizierten Beitrag. Davon inspiriert habe ich mir diese Frage in der Tat nun auch gestellt und die Verwaltung konsequenterweise gebeten, diesem Elend durch Schließung des Threads vorerst ein Ende zu bereiten, zumindest bis es Neuigkeiten seitens der Behörden gibt. Es ist nicht zielführend, wenn es hier am Ende nur um Glaubensfragen und Phantasie oder eigene Weltbilder und Erfahrungen geht, jedoch klare Fakten und Tatsachen ignoriert werden und eine Diskussion auf sachlicher Ebene nicht mehr ohne weiteres möglich ist.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 17:47
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Vielen Dank für diesen sehr qualifizierten Beitrag.
Bezeichnend, dass du einen Satz rauspickst und den Rest ignorierst.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Es ist nicht zielführend, wenn es hier am Ende nur um Glaubensfragen und Phantasie oder eigene Weltbilder und Erfahrungen geht
Es gibt hier nur einen User, dem es um Glaubensfragen und die eigene Fantasie geht, alle anderen orientieren sich an ALLEN Zeugenaussagen und Aussagen des Opfers.

Wiewohl es noch nicht mal um vage, sondern sehr konkrete Beschreibungen (Lispeln, roter Helm, wenn mit schwarzem Moped unterwegs) geht - das soll alles nur erfunden sein, während die Porsche-Sichtung, die so spät nachts stattfand, dass kaum ein Zusammenhang mit dem Mord vorstellbar ist, bis zur letzten Antenne in Stein gemeißelt und von höchster Wichtigkeit ist.

Weder diese Gewichtung noch die völlig haltlose Unterstellung, das Opfer hätte gelogen oder "fantasiert" sind für mich nachvollziehbar.

Und dabei bin ich noch nicht mal davon überzeugt, Chrissy müsste unbedingt etwas mit dem Mord zu tun haben.
So ein junger Mensch kann sich auch aus Angst einfach nicht melden - Angst, verdächtigt zu werden, Angst, Schwierigkeiten zu bekommen, weil Marion erst 12 war...


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 17:53
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also zunächst einmal sollte man festhalten, dass es sich bei Eduard Zimmermann nicht um einen Ermittler handelt, sondern allenfalls um einen Journalisten. Darüber hinaus übrigens mit krimineller Vergangenheit. Er liest auch nur ab, was ihm vorgegeben wird und das was er von sich gibt sind nicht ausschließlich gerichtssicher bewiesene Fakten. Punkt.
Hallo @Slaterator ! Auf der einen Seite amüsieren mich deine Versuche, alle möglichen Personen, die deine Ansichten nicht teilen, unglaubwürdig zu machen (siehe Edes kriminelle Vergangenheit, die er nie bestritten hat), auf der anderen Seite frage ich mich, weshalb du mit an Fanatismus grenzender Hartnäckigkeit die Person "Chris" aus den Ermittlungen rausnegieren willst.
Dein Argument, was Ede betrifft, ist dermaßen falsch, es geht kaum mehr. Eduard Zimmermann war beseelt davon, mit seiner Sendung zu helfen Verbrechen aufzuklären. Er hat nicht nur irgendwas abgelesen wie das viele heutige Moderatoren tun, sondern hinter den Kulissen der Sendung viel gearbeitet.(Es gab Jubiläumssendungen, wo das angesprochen wurde, u.a. wie tief und eng die Zusammenarbeit von Polizei und Ede und seinem engsten Kreis jahrzehntelang war)
Gerade in den Anfangsjahren mußte er XY oft gegen Kleingeister verteidigen und hat darum auch diesen beamtischen Duktus in der Sendung gepflegt. Ede hat sich vorher Gedanken gemacht, was er zu den Fällen sagen will. Ohne die enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ermittlern funktioniert die Sache nicht und was gesendet wurde, war genau abgesprochen.
Wenn Ede etwas zu Fällen gesagt hat, dann hatte er das OK der Ermittler und spiegelte den Ermittlungstand wieder, soweit er preisgegeben werden durfte. Zimmermanns Glaubwürdigkeit was einen XY-Fall, besonders noch einen mit Aufwand produzierten Filmfall, grundsätzlich in Frage zu stellen wie du es hier tust, ist schon sehr weit draußen!

Außerdem finde ich es, besonders aufgrund auch persönlicher Erfahrungen, bedenklich und befremdlich mit welcher Nonchalance du Aussagen von Minderjährigen pauschal als nicht glaubwürdig abkanzelst. Das wirst du jetzt natürlich abstreiten, aber tut mir leid, genauso kommt deine Argumentation rüber. "
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:nur die Zeugenaussage(n) von Minderjährigen widerspiegelt
allein die Formulierung die du hier gebrauchst, zeigt unterschwellige Verachtung, die nicht weginterpretierbar ist! Unsere Muttersprache kann wunderbar genau Sachverhalte ausdrücken, wenn du das anders gemeint hast, solltest du es anders formulieren. Aber Stand jetzt sagt der Ausdruck "NUR" die Zeugenaussagen von Minderjährigen" schon genug über deine Einstellung aus.

Nur so nebenbei: Marion wurde brutal umgebracht, ihre Freunde (die auch heute noch an sie denken und hoffen, daß der Täter doch noch geschnappt wird) werden damals garantiert keinen Müll erzählt haben. Und die EB haben das auch auf Glaubwürdigkeit abgeklopft, bevor es in XY verbreitet wurde.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Letzmalig, es gibt absolut "0" bekannte Fakten die eindeutig belegen, dass sich Marion tatsächlich mit der fraglichen Person "Chris(sy)" getroffen hat oder das darüber hinaus sogar Zeugen bei solchen Treffen persönlich anwesend waren und/oder sogar mit dieser Person gesprochen haben
Erneut tut es mir leid, deine Befindlichkeiten zu stören, aber das ist schlicht eine Falschbehauptung deinerseits! Sie steht komplett gegensätzlich zu den Informationen die von den EB zur Person "Chris" bekannt gegeben wurden.
Uns Forenmitgliedern sind die Akten und bisherigen Ermittlungsergebnisse nicht zugänglich, daher haben wir keinen Zugriff auf die Hinweise, Aussagen, etc. die die Ermittler dazu bewogen haben, die Person "Chris", ihre Beschreibung und die häufigen Treffen mit Marion als GESETZTE FAKTEN zu sehen. Dafür muß es gewichtige Gründe geben, besonders da es für die Öffentlichkeitsfahndung verwendet wurde. Die Polizei funktioniert NICHT nach dem Motto "Dann erzählen wir mal was"!

Deine "absolut "0" bekannte Fakten" sind außerdem der verbrämte Vorwurf völliger Inkompetenz gegenüber den Ermittlern, ob alt oder neu, die deiner Ansicht nach offensichtlich zu dumm sind, um zu erkennen das es "Chris und die gehäuften Treffen" nie gegeben hätte. Ziemlich starker Tobak für eine Theorie, die, wie wir in deinen früheren Beiträgen lesen konnten, hauptsächlich auf dem generellen Anzweifeln von so ziemlich Allem und Jedem beruht, ohne auch nur den geringsten Beweis für solch starke Zweifel vorzulegen. Plakativ ausgedrückt, könnte man mit deiner Methode im nächsten Schritt auch den alltäglichen Sonnenaufgang in Frage stellen.

Aber es kommt ja noch besser! :-) Nachdem du mit deiner Theorie zu Chris den Ermittlern unterschwellig komplette Unfähigkeit vorgeworfen hast, zweifelst du ihre Kompentenz nicht an, wenn es Dir in den Kram passt wie mit den Autozeugen, siehe hier:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die Zeugen, die den VW mit den amerikanischen Kennzeichen und den Porsche sahen, kamen von sich aus auf die EB zu. Deren Personalien wurden aufgenommen, der Grund der Anwesenheit zum Zeitpunkt der Beobachtung sicherlich auch auf Glaubhaftigkeit überprüft. Warum sollte ich diese für weniger glaubhaft halten? Erschließt sich mir nicht.
Ja was ist es denn nun? Sind die Ermittler kompetent oder nicht? Oder hängt das jeweils davon ab, ob es in deine Theorien passt oder nicht?

Denn gerade beim Porschezeugen taucht mit der Preisgabe der Hekunftsregion des Zeugen im Film der jahrzehntelang genutzte XY-Code für "wichtige Aussage, aber so richtig trauen wir dem Ganzen nicht" auf.
Aber genug fürs Erste vom Komplex "Chris, Treffen mit Marion und Autozeugen", denn dort werden wie offensichtlich niemals zu einer Einigung kommen, da unsere Ansichten dazu viel zu verschieden sind!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich sage es wirklich nicht gerne. Aber wenn du auf diese Art und Weise weiter diskutieren willst, suche dir bitte einfach einen anderen Thread, in dem Diskussion auch auf so einem Niveau gefragt ist. Danke!
Übrigens, werde ich garantiert nicht einfach so schweigen und gehen, nur weil der Diskussionsleiter sich in eine hanebüchene Fantasiegeschichte verliebt hat. Opfer, Zeugen, Ermittler und "Ganoven-Ede" allesamt als notorische Lügner und völlig inkompetent zeiht und das Ganze als angebliche Fakten deklariert, während es nichts weiter als die Lieblingstheorie einer Person ist.

Etwas, wo wir unterschiedlichste Theorien für die Diskussion brauchen können, ist Marions Weg zum Tatort. Laut dem aktuellen, uns zugänglichen Stand hat Marion zwischen 20-21 Uhr den Heimweg angetreten. Ihr Zuhause war vom Festgelände rund 1,5 Kilometer entfernt und auch nicht durch die Walachei, sondern komplett bebautes Stadtgebiet zu erreichen. Der Tatort liegt rund 500 Meter "hinter" Marions Zuhause, am damaligen Stadtrand.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Vielen Dank für diesen sehr qualifizierten Beitrag. Davon inspiriert habe ich mir diese Frage in der Tat nun auch gestellt und die Verwaltung konsequenterweise gebeten, diesem Elend durch Schließung des Threads vorerst ein Ende zu bereiten, zumindest bis es Neuigkeiten seitens der Behörden gibt. Es ist nicht zielführend, wenn es hier am Ende nur um Glaubensfragen und Phantasie oder eigene Weltbilder und Erfahrungen geht, jedoch klare Fakten und Tatsachen ignoriert werden und eine Diskussion auf sachlicher Ebene nicht mehr ohne weiteres möglich ist.
Noch bombastischer und selbstverliebter geht es wohl nicht mehr, oder?
Die einzige(!) Person, die ohne Unterlaß eine Theorie völlig ENTGEGEN der von der Polizei veröffentlichen Informationen puscht, bist Du! Es ist geradezu unglaublich mit welcher Chuzpe du ein Fantasiegebilde als Fakten und Tatsachen verkaufen willst. Und wenn man Dir nahelegt, daß Ganze nochmals zu überdenken und vor allem die Unterstellungen, alle anderen Personen, ob im Thema oder bei den EB, sind einfach nur zu dumm "die Wahrheit" zu erkennen, zu unterlassen, rennst Du zur Verwaltung.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 18:03
Bitte unterlasst Userbezug und beendet den gegenseitigen Kleinkrieg jetzt. Bleibt beim Thema des Threads und konzentriert euch auf die bekannten Fakten. Danke!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 18:16
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Und dabei bin ich noch nicht mal davon überzeugt, Chrissy müsste unbedingt etwas mit dem Mord zu tun haben.
So ein junger Mensch kann sich auch aus Angst einfach nicht melden - Angst, verdächtigt zu werden, Angst, Schwierigkeiten zu bekommen, weil Marion erst 12 war...
Hallo @Blutgräfin Grüße!
Ich halte "Chris" zwar unter den bislang bekannten Informationen für zum Kreis der Hauptverdächtigen gehörig, aber er muß nichts mit der Tat zu tun haben. Da stimmen wir überein.
.Ich stelle lediglich fest, daß die Tatsache der häufigen Treffen von "Chris" und Marion vor dem Mord und dem völligen, schlagartigen Abtauchen direkt nach der Tat, ihn sehr verdächtig macht. Soweit uns bekannt, hat er sich bis zum heutigen Tage auch noch niemals erklärt, so das selbiger Verdacht bestehen bleiben muß.
"Chris" hätte seit mehr als einem halben Jahrhundert Zeit gehabt, den Verdacht gegen sich mit einer Aussage auszuräumen. Bislang nicht geschehen.

Etwas, wo wir unterschiedlichste Theorien für die Diskussion brauchen können, ist Marions Weg zum Tatort. Laut dem aktuellen, uns zugänglichen Stand hat Marion zwischen 20-21 Uhr den Heimweg angetreten. Ihr Zuhause war vom Festgelände rund 1,5 Kilometer entfernt und auch nicht durch die Walachei, sondern komplett bebautes Stadtgebiet zu erreichen. Der Tatort liegt rund 500 Meter "hinter" Marions Zuhause, am damaligen Stadtrand. Es ist bis heute öffentlich nicht bekannt, ob Täter und Opfer dorthin gefahren oder gelaufen sind.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 18:57
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Laut dem aktuellen, uns zugänglichen Stand hat Marion zwischen 20-21 Uhr den Heimweg angetreten
Da würde mich interessieren ob es dafür eine Quelle gibt dass sie zwischen 20 und 21 Uhr den Heimweg angetreten hat, mir ist lediglich bekannt dass sie gegen 20 Uhr zum letzten Mal gesehen wurde, steht z.B. hier
Eine Schulfreundin sah sie dort gegen 20 Uhr zum letzten Mal. Danach verliert sich ihre Spur.
Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Etwas, wo wir unterschiedlichste Theorien für die Diskussion brauchen können, ist Marions Weg zum Tatort.
Für mich war bisher immer am plausibelsten vom Fest im Auto von jemandem mitgenommen den sie kannte, mit dem Angebot sie nach Hause zu fahren, derjenige hält aber nicht an ihrer Wohnung sondern fährt weiter.
Allerdings habe ich nachdem ich dies gelesen hatte
Welchen Weg sie nahm und was in den Stunden nach dem Fest geschah, blieb offen.
Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/

überlegt ob sie wirklich direkt vom Fest zu Fuß oder im Auto zum Tatort kam, die Tat also eher am Abend passiert ist oder doch später in der Nacht. Wie vorhin geschrieben, am Abend hätte eigentlich jemand etwas hören oder sehen können, der Tatort lag für den Täter nicht versteckt.
Die Polizei konnte sicher auch schon damals den Todeszeitpunkt bestimmen, dann hätte doch z.B. die Porschesichtung in der Nacht gar keine Relevanz gehabt wenn die Tat z.B. zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr geschehen wäre und man hätte die Porschesichtung nicht 1974 bei AZ thematisiert


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 19:45
Zitat von 321meins321meins schrieb:Da würde mich interessieren ob es dafür eine Quelle gibt dass sie zwischen 20 und 21 Uhr den Heimweg angetreten hat, mir ist lediglich bekannt dass sie gegen 20 Uhr zum letzten Mal gesehen wurde, steht z.B. hier
Hallo @321meins Grüße! Das kommt von den Fürther Altfallermittlern, war in einem Abendschaubericht.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Für mich war bisher immer am plausibelsten vom Fest im Auto von jemandem mitgenommen den sie kannte, mit dem Angebot sie nach Hause zu fahren, derjenige hält aber nicht an ihrer Wohnung sondern fährt weiter.
Ich sehe das ähnlich, aber ich würde sagen Auto oder Motorrad, denn dafür war die "Tischgemeinschaft" mit den Motorradfahrern im Film zu deutlich.
Ich stimme auch überein, daß es ein Freund oder Bekannter war, denn ein Ortsfremder mit üblen Absichten hätte sehr wahrscheinlich noch in Oberasbach den Zubringer zur Autobahn genommen, uim dann "ganz ungestört" zu sein. Den Zubringer zur Südtangente gab es damals schon und die Wegstrecke zum Zubringer und Marions Zuhause eine ganz Weile deckungsgleich.

Obwohl ich zu einer motorisierten Fahrt zum Tatort tendiere, bin ich auch offen für einen eventuellen Fußmarsch, siehe beispielsweise unsere "Gassigehertheorie" oder der Täter war womöglich selbst zu Fuß unterwegs (z.B. auf dem Fest zuviel gebechert für zum Fahren. Man mußte nicht besoffen sein, 1973 galt bereits die 0,8 bzw 1,3 Promille-Regel) und traf sich beim Weggehen.
Ich theoretisiere aufgrund des Tatorts, der Entfernung und Wegstrecke zu Marions Zuhause und der Tatsache, daß der Tatort nicht wirklich abgelegen war und keinerlei Kampfgeräusche oder ähnliches auf dem Weg dahin vernommen wurde, daß anfangs noch alles in Ordnung war, auch an Ort und Stelle der Tat.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Die Polizei konnte sicher auch schon damals den Todeszeitpunkt bestimmen, dann hätte doch z.B. die Porschesichtung in der Nacht gar keine Relevanz gehabt wenn die Tat z.B. zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr geschehen wäre und man hätte die Porschesichtung nicht 1974 bei AZ thematisiert
Die Porschesichtung war zu wichtig aufgrund der Örtlichkeit und das Pärchen zumindest wichtige Zeugen. Selbst wenn man ihre Relevanz für die Tat nicht hoch ansetzt (z.B. Uhrzeit), gehört es zur Gründlichkeit einer Mordermittlung, auch Spuren von geringerer Bedeutung ernsthaft abzuklopfen.
Das man,was die Porschesichtung angeht, damals durchaus seine Zweifel hatte, sieht man ja an der Nutzung des alten XY-Codes im Film. Preisgabe von Informationen zu Zeugen, hier Ursprungsregion, kamen nur vor, wenn man mehr wissen wollte. Zweifel an der Aussagekraft der Sichtung bestanden offenbar.
Persönlich schätze ich die Tatzeit in einem Zeitfenster von 22 Uhr bis 1 Uhr liegend ein. Auf jeden Fall nach Einbruch der Dunkelheit , denn der Tatort war recht gut einsehbar und auch nicht zu tief in der Nacht. Selbst der potenziell größte Schwarm hätte Marion nur eine gewisse Zeit arglos halten können.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

26.05.2026 um 20:22
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Es gibt hier nur einen User, dem es um Glaubensfragen und die eigene Fantasie geht, alle anderen orientieren sich an ALLEN Zeugenaussagen und Aussagen des Opfers.
Nein; ich sehe das im Grunde genau so wie @Slaterator .
Die Suche nach einem lispelndem Knaben mit schwarzem Moped und coolem roten Helm hat in 53 Jahren nicht zum gewünschten Erfolg geführt.

Es muss gestattet sein, andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und dazu gehören auch mögliche Zweifel an konkreten Zeugenaussagen damals, damit werden ausdrücklich keine Lügen unterstellt, nur mögliche Fehler in der Darstellung.


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