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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

698 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.05.2026 um 22:06
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Porschesichtung war zu wichtig aufgrund der Örtlichkeit und das Pärchen zumindest wichtige Zeugen. Selbst wenn man ihre Relevanz für die Tat nicht hoch ansetzt (z.B. Uhrzeit), gehört es zur Gründlichkeit einer Mordermittlung, auch Spuren von geringerer Bedeutung ernsthaft abzuklopfen.
Die Porschesichtung war sicher eine sehr wichtige, da würde ich zustimmen. In Bezug auf die Sichtung und
damit auch bezugnehmend auf Zeugenaussagen generell so wie z.B. hier angesprochen
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:dazu gehören auch mögliche Zweifel an konkreten Zeugenaussagen damals,
fand ich die Beschreibung aus den Akten der Ermittler interessant bezüglich Bild Nr. 33 hier in der Galerie, wo steht (wenn ich es richtig lese)
"auf Plan 3 ist der Porsche mit Fahrtrichtung nach Kreutles dargestellt, wie er dem Zeugen aufgefallen sein soll"

ein gutes Beispiel, man hätte auch schreiben können
-wie er dem Zeugen aufgefallen ist
-der Porsche wie er in der Nacht vom Zeugen gesehen wurde
-der Porsche wie er in der Nacht vom 02.07. auf der Hainbergstraße stand

so wurde es aber nicht dokumentiert. Sicher nicht mit böser Absicht vermute ich sondern einfach weil Zeugenaussagen nie zu 100% korrekt sein müssen, so würde ich denken


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.05.2026 um 22:07
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Die Suche nach einem lispelndem Knaben mit schwarzem Moped und coolem roten Helm hat in 53 Jahren nicht zum gewünschten Erfolg geführt.
Konnte man ihn nie ermitteln, haben die Ermittler nicht intensiv genug gesucht, in welchem Jahr wurden eigentlich die Ermittlungen damals eingestellt? Und warum soll er überhaupt der Täter sein, Eduard Zimmermann sagte doch nur, man will mal mit ihm sprechen?!

Um endlich Gewissheit zu erlangen, ob Marion und die Freundinnen gelogen haben oder die Wahrheit sagten, müsste man alle damaligen Aussagen nochmals überprüfen. Die Ermittlergruppe "Hainberg" muss nur in den 20 Aktenordnern die Namen der Freundinnen raussuchen! Da die Akten sicher inzwischen digitalisiert sind, da kann dies sogar zügig die KI realisieren. Durch neue Befragungsmethoden wird man doch sicher noch einige wichtige Erinnerungen von Schulfreundinnen oder -freunden der Altersgruppe Ü60 erhalten können! Die Kripo in Fürth ist aber nicht blöd, die haben dies sicher schon getan! 😚

Marion hat bekanntlich eine kleine Schwester. Sie lebt vielleicht sogar noch in ihrem Heimatort? Hat Marion zufällig der kleinen Schwester mal von ihrem Moped-Schwarm erzählt? Hat sie vielleicht in den letzten Jahren sogar einmal Akteneinsicht gefordert? Gab es einen Grund, warum die Akten gerade jetzt nochmals aus dem Keller geholt wurden? Ja, ich weiß, ungeklärte Fälle werden turnusmäßig immer mal wieder angeschaut.

Wohnten oder arbeiteten eigentlich in Kempten/Thingers/Heiligkreuz auch blonde Männer mit einem Sprachfehler - ist dies auch mal überprüft wurden anhand von Datenbanken bspw. Einwohnermeldeamt, Rentenversicherung, Krankenkasse...? Welche Personen mit Name Christian, Chris, Christopher, Crissy... und Geburt nach bspw. 1955-1958 wohnte hier? (Oh Gott, der Datenschutz!🤢).

Jetzt werden neuerdings bei Beantragung eines neuen Personalausweises Fingerabdrücke beider Zeigefinger abgenommen, in einer Datenbank werden sie wohl nicht gespeichert, somit nicht nutzbar! Konnte man an dem Stein, mit welchem Marion erschlagen wurde, oder der Armbanduhr vielleicht Fingerabdrücke sichern? Weiß da Jemand über die Sicherung so einer Spur?

Es bleibt spannend im Fall, wir warten mal die weiteren Ermittlungen ab!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.05.2026 um 17:48
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Die Suche nach einem lispelndem Knaben mit schwarzem Moped und coolem roten Helm hat in 53 Jahren nicht zum gewünschten Erfolg geführt.
Weder Porsche noch darin streitendes/kopulierendes Paar konnten je ermittelt werden, also gab es sie nicht.
Weder der Wagen mit amerikanischem Kennzeichen noch dessen Lenker konnten je ermittelt werden, also war die Sichtung nur Einbildung.

Merkst du was?

Warum werden die anderen Aussagen nicht ebenso angezweifelt?
Die kommen doch nur von einzelnen Personen, die nachts kurz etwas gesehen haben, wahrscheinlich ohne sich in dem Moment viel dabei zu denken.
Während die Aussagen zu Chris von Freundinnen (Plural, also mindestens 2) kamen, die über Begegnungen und Erzählungen einer Freundin oder/und eigene berichteten.
In welcher Konstellation stehen die Chancen, sich korrekt an Details zu erinnern, besser?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.05.2026 um 22:10
Zitat von 321meins321meins schrieb:fand ich die Beschreibung aus den Akten der Ermittler interessant bezüglich Bild Nr. 33 hier in der Galerie, wo steht (wenn ich es richtig lese)
"auf Plan 3 ist der Porsche mit Fahrtrichtung nach Kreutles dargestellt, wie er dem Zeugen aufgefallen sein soll"

ein gutes Beispiel, man hätte auch schreiben können
-wie er dem Zeugen aufgefallen ist
-der Porsche wie er in der Nacht vom Zeugen gesehen wurde
-der Porsche wie er in der Nacht vom 02.07. auf der Hainbergstraße stand

so wurde es aber nicht dokumentiert. Sicher nicht mit böser Absicht vermute ich sondern einfach weil Zeugenaussagen nie zu 100% korrekt sein müssen, so würde ich denken
Hallo @321meins Grüße! Teil giuter Mordermittlungen (auch anderer Ermittlungen :-)) ist das Abklopfen von Zeugenaussagen auf Richtigkeit, so gut es geht.
Den EB ist bekannt, daß man nur sehr selten 100% sichere Beweise zur Verfügung hat. Darum gibt es Abstufungen der Glaubwürdigkeit aus mehreren Gründen. Ebenso gibt es Umstände, die die Glaubwürdigkeit von Aussagen erhöhen (z.B. eine Gruppe an (weitgehend) überenistimmenden Aussagen) oder senken (z.B. Sicht durch dichten Nebel stärk eingeschränkt).
Zeugenaussagen oder Ableitungen(geschätze Position des Fahrzeugs auf Bild) hoher Glaubwürdigkeit werden eher selten im Konjunktiv verfasst. Ich möchte darauf hinweisen, daß die Porschesichtung, die vorhandene Zeugenaussage im Fall ist, der ich am Skeptischsten gegenüberstehe. Ich habe bereits in früheren Beiträgen meine Zweifel vorgetragen. Es ist relativ offensichtlich, daß die damaligen Ermittler dies ähnlich sahen. Hier mit der Konjunktivniederschrift der Wagenposition in der Mordnacht und v.a. im XY-Film mit der Nutzung des XY-Code (Hinweis auf den Zeugen im Film, absolute Ausnahme bei XY) für "wichtige Aussage ( hat es in den Film geschafft), aber wir würden gerne mehr über den Zeugen und Umstände seiner Sichtung wissen (denn voll überzeugt sind wir von der Aussage nicht)".
Hier nochmals die Gründe meiner Zweifel:
- Weshalb war der Zeuge bei angegebener Herkunft, Zielort und verbleibender Zeit überhaupt auf dieser Landstraße um diese Zeit unterwegs?
- Der Zeuge beschreibt im Detail eine sehr seltene Porschevariante, die er im Halbdunkel im Vorbeifahren sieht, aber zu den gut sichtbaren insassen im hell erleuchteten Fahrgastraum gab es offensichtlich nur Allgemeinplätze, Mann und Frau. Das ist bestenfalls ungewöhnlich zu nennen.
- Angeblich kämpften die Insassen des Porsche miteinander, warum ist er einfach weitergefahren?
(Angesichts der Formulierung in der alten Akte scheint man auch Zweifel an der angegebenen Position des Porsche gehabt zu haben) Das war mir so nicht geläufig.

Natürlich lassen sich Erklärungen dafür finden, aber die Glaubwürdigkeit der Aussage wird nicht besser dadurch. Wir waren nicht dort, es kann genauso gewesen sein, aber Zweifel bleiben und so haben es die Ermittler offensichtlich auch gesehen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Konnte man ihn nie ermitteln, haben die Ermittler nicht intensiv genug gesucht, in welchem Jahr wurden eigentlich die Ermittlungen damals eingestellt?
Hallo @HolzaugeSHK Grüße! Da ich bereits in einem früheren Beitrag zum ausbleibenden Sucherfolg geantwortet habe, hier nochmals in Kürze:
Was hat die vergangene Zeitspanne seit einem Punkt X kausal mit dem Sucherfolg (oder Mißerfolg) nach Etwas oder einer Person zu tun? Korrekte Antwort lautet: Nichts!
Die Abwesenheit von Beweisen i(oder in diesem Fall Sucherfolg) st kein Beweis der Abwesenheit. Ich kann dir eine perfekte Beschreibung von Etwas geben und dich Suchen lassen. Selbst die beste Beschreibung hilft nur bedingt, wenn der nötige Suchradius riesig ist und nur begrenzt eingeschränkt werden kann. Es ist eine Sache die Nadel im Heuhaufen zu finden. Eine ganz andere, wenn man zuerst einmal den richtigen Heuhaufen finden muß.
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Weder Porsche noch darin streitendes/kopulierendes Paar konnten je ermittelt werden, also gab es sie nicht.
Weder der Wagen mit amerikanischem Kennzeichen noch dessen Lenker konnten je ermittelt werden, also war die Sichtung nur Einbildung.

Merkst du was?

Warum werden die anderen Aussagen nicht ebenso angezweifelt?
Die kommen doch nur von einzelnen Personen, die nachts kurz etwas gesehen haben, wahrscheinlich ohne sich in dem Moment viel dabei zu denken.
Während die Aussagen zu Chris von Freundinnen (Plural, also mindestens 2) kamen, die über Begegnungen und Erzählungen einer Freundin oder/und eigene berichteten.
In welcher Konstellation stehen die Chancen, sich korrekt an Details zu erinnern, besser?
Hallo @Blutgräfin Grüße! Stimme Dir da zu.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

01.06.2026 um 08:15
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb am 26.05.2026:Und dabei bin ich noch nicht mal davon überzeugt, Chrissy müsste unbedingt etwas mit dem Mord zu tun haben.
So ein junger Mensch kann sich auch aus Angst einfach nicht melden - Angst, verdächtigt zu werden, Angst, Schwierigkeiten zu bekommen, weil Marion erst 12 war...
Oder er hat davon überhaupt nichts mitbekommen.
Ich habe einige ältere Bekannte von mir gefragt, ob sie den Fall Marion Baier kennen und keiner davon kannte den Fall.
Aktenzeichen xy hat damals kaum ein Jungendlicher angeschaut und Tageszeitungen auch nicht gelesen.
Ob Chris in der Gegend überhaupt wohnte, ist auch nicht sicher.

Ich erinnere mich sehr gut an die Zeit als ich so 13/14 Jahre alt war.
Da gab es Jungs, die sah man immer mal wieder an der Straßenbahnhaltestelle oder auf einer Kircheparty.
Einen Typen, der vielleicht 3-4 Jahre älter als ich war, traf ich echt oft in der Straßenbahn und den fand ich süß und ich unterhielt mich auch ab und zu mit ihm oder man lächelte sich einfach nur zu.
Ich habe auch meinen Freundinnnen von ihm erzählt und bestimmt habe ich auch mal, wenn eine Freundin mit mir in der Straßenbahn war und er auch, ihn dann auch meiner Freundin gezeigt.
Wäre mir damals was passiert und ein "Michael" der ab und zu mit mir in der Straßenbahn fuhr, gesucht worden wäre, hätte derjenige das bestimmt nicht mitbekommen oder sich gar nicht angesprochen gefühlt.
Irgendwann sah ich den auch nicht mehr, weil er vielleicht zu anderen Zeiten dann Straßenbahn fuhr oder dann nur noch mit dem Auto unterwegs war.

Damals veränderte sich alles sehr schnell. Mal war man ein paar Wochen in der Gegend, dann wieder in einer anderen und überall gabs Jungs, die man vom sehen oder kurz reden kannte und von denen man vielleicht auch schwärmte.
Niemand machte sich Gedanken, wenn man diesen Jungen dann nicht mehr sah.
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb am 26.05.2026:Es muss gestattet sein, andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und dazu gehören auch mögliche Zweifel an konkreten Zeugenaussagen damals, damit werden ausdrücklich keine Lügen unterstellt, nur mögliche Fehler in der Darstellung.
Ich zweifle nicht an, dass es Chris gegeben hat, aber wie intensiv der Kontakt zu Marion war und ob er nun 14 oder 16 oder 18 Jahre alt war oder ob er ein Moped, Motorrad oder Mofa fuhr usw. ist nicht sicher.

Wie wichtig er in diesem Fall ist, können wir auch nicht sagen. Selbst die Ermittler sind da offen und ermitteln in alle Richtungen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

02.06.2026 um 12:35
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb am 28.05.2026:Weder Porsche noch darin streitendes/kopulierendes Paar konnten je ermittelt werden, also gab es sie nicht.
Weder der Wagen mit amerikanischem Kennzeichen noch dessen Lenker konnten je ermittelt werden, also war die Sichtung nur Einbildung.

Merkst du was?
Also, zu beiden Sichtungen gibt es jeweils einen einzelnen Zeugen.
Keine zwei Zeugen beim ANGEGEBENEN VW und auch keine zwei Zeugen beim ANGEGEBENEN Porsche Targa.

Auch ich traue der Porschesichtung nicht, da man dort vorne auf dem Dach keine Antenne anbringen kann und schon gar nicht so einen Klopperantennenfuß, wie sie dann 1974 in xy gezeigt hatten.

Um zu schauen, inwieweit es Gründe dafür gegeben haben könnte, da um diese Uhrzeit einen Porsche hinzulügen, war ich erstmal am (von mir gemutmaßten) Schlüsselanhänger mit dem Christopherus und einem Täter, der sich so rausreden möchte....

"Ne, wenn ich der Täter gewesen wäre, dann hätte ich doch ein Auto mit Zündschloss rechts genommen, damit das passt, dass das Opfer den Schlüssel abgezogen hatte und so zur Flucht kam. Bei nem Porsche ist das Zündschloss aber links von der Lenksäule und somit auch für unfreiwillige Beifahrer kaum zu erreichen".

Da war ich dann sehr lange drauf hängengeblieben.

Mittlerweile bin ich aber auch schon soweit, dass ich mir einige Autos, insbesondere italienische Autos um 1973 angeschaut habe, und ja, man kann ein paar "Italiener" mit nem VW Typ 3 verwechseln, im Dunkeln und ohne tiefere Autokenntnisse ist das möglich.

Und daraufhin kam mir dann doch noch eine bessere Idee, warum der Porschezeuge da seine Sichtung angegeben haben könnte....

Wenn der Schreinermeister sich da vertan hat, (ggfs. im Zelt vorher gut gepichelt) und das dann doch um 22 Uhr der Fiat des Soldaten gewesen ist, dann war sich dieser sicher das sein Wagen da gesehen worden ist und musste sich was einfallen lassen.

Andere Person, andere Zeit, anderes Fahrzeug UND verdächtiges Verhalten der Fahrzeuginsassen........

UND die Reifenspuren des Wagens an der Seite der Baugrube hätte er jetzt auch erklären können, denn er musste ja wegen des angeblichen Porsche nun in die linke Fahrspur.

Und sein gesichtetes Fahrzeug musste er gar nicht mehr erklären, denn der VW-Zeuge hatte sich geirrt?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

02.06.2026 um 15:21
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 28.05.2026:Weshalb war der Zeuge bei angegebener Herkunft, Zielort und verbleibender Zeit überhaupt auf dieser Landstraße um diese Zeit unterwegs?
Ich könnte mir vorstellen dass es dafür plausible Gründe gegeben hat, Besuch bei Freunden, Familie etc zum Beispiel
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 28.05.2026:- Der Zeuge beschreibt im Detail eine sehr seltene Porschevariante, die er im Halbdunkel im Vorbeifahren sieht, aber zu den gut sichtbaren insassen im hell erleuchteten Fahrgastraum gab es offensichtlich nur Allgemeinplätze, Mann und Frau. Das ist bestenfalls ungewöhnlich zu nennen.
Das ist so eigentlich gut gefragt, ich überlege auch immer noch bei der Sichtung, wie schon geschrieben nicht um die Zeugenaussage als böswillig falsch zu erklären sondern um zu hinterfragen ob die Sichtung generell so möglich war. 6 Scheinwerfer vorne, beleuchtete Fahrerkabine haben bestimmt viel Licht gegeben. Die Straße an der Stelle war sowie ich es sehe nicht mit Strassenlaternen versehen siehe Bild 33, der Rest also dunkel. Um nicht geblendet zu werden konnte man das Auto vorne sicher nicht genauer ansehen. Von den Insassen hat ja offenbar die Beschreibung der Frau nicht dahingehend ausgereicht dass man sicher sagen konnte ob es Marion war oder nicht. Die Antenne wurde gesehen aber ich frage mich wann, beim seitlichen Vorbeifahren oder im Rückspiegel? Das Auto steht ja auf dem Bild 33 für mich nicht direkt auf der Straße sondern seitlich daneben, etwas schräg fast.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Auch ich traue der Porschesichtung nicht, da man dort vorne auf dem Dach keine Antenne anbringen kann und schon gar nicht so einen Klopperantennenfuß, wie sie dann 1974 in xy gezeigt hatten.
Das ist wie ich finde ebenfalls ein guter Einwand, sahen andere User auch schon so z.B.
Zitat von inkaspesbachinkaspesbach schrieb am 20.01.2026:Stelle ich mir bei einem Porsche Targa durchaus schwierig vor. Der Windschutzscheibenrahmen hat keinen Kabelkanal. Und mit dem Abnehmen des Dachs gäbe es dann wohl auch ein Problem. Und das Kabel außen am Rahmen festkleben? Wirkt auf mich eher wie eine provisorische Bastellösung, was ich bei einem Porsche eher ungewöhnlich fände.
Ich könnte mir zum einen vorstellen dass der Porschesichter entweder ein extrem aufmerksamer, genauer Beobachter mit sehr guten Augen ist und der nur Mann und Frau nicht genau erkennen konnte weil beide Gesichter vielleicht abgewandt von der Straße waren oder alternativ dass ihm die Erinnerung doch in ein oder zwei Dingen einen Streich gespielt hat z.B. bei der Antenne.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

02.06.2026 um 19:04
Ich habe auch nochmal ein bischen gelesen über die Möglichkeiten der Bestimmung des Todeszeitpunkts, zum Beispiel der Totenstarre.
Beim Menschen beginnt die Totenstarre bei Zimmertemperatur nach etwa ein bis zwei Stunden an den Augenlidern, Kaumuskeln (zwei bis vier Stunden) und kleinen Gelenken, danach setzt sie ein an Hals, Nacken und weiter körperabwärts und ist nach sechs bis zwölf Stunden voll ausgeprägt (bei Hitze schneller, bei Kälte langsamer).
Quelle: Wikipedia: Totenstarre
Darüber müsste man ja eigentlich (laienhaft gedacht von mir) in diesem Fall bestimmen können ob die Tat kurz nach der letzten Sichtung um 20 Uhr am Zelt stattgefunden hat oder eher (rein fiktiv gedacht) als Beispiel zum Zeitpunkt als der Porsche gesichtet wurde mit den zwei kämpfenden Personen, was ja wohl gegen 2.30 Uhr war. Wenn man guckt welcher Tag als Tattag angegeben wird findet man
Tattag: 1. / 2. Juli 1973
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_13.12.1974
In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 1973
Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html
Welchen Weg sie nahm und was in den Stunden nach dem Fest geschah, blieb offen.
Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Ich würde ja denken sollte die Tat passiert sein als Marion gegen 20 Uhr das Fest verlassen hat und dann auf den Täter gestossen ist, also Tatzeit ca 20.30 Uhr, die Totenstarre auch darauf hingedeutet hätte, wäre doch als Tattag eher 01.07. abends angegeben.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 26.05.2026:Etwas, wo wir unterschiedlichste Theorien für die Diskussion brauchen können, ist Marions Weg zum Tatort.
Sollten die Ermittler auch auf Grund der Leichenstarre davon ausgehen dass die Tat eher z.B. zwischen 2 und 3 Uhr geschehen ist wäre ja Marions Weg zum Tatort ein ganz anderes Szenario, sie hätte sich dann möglicherweise beim Täter zuhause aufgehalten, der kann in der Nähe des Tatorts wohnen, in Kreutles oder ganz woanders so dass es dann nicht das Szenario "Täter fährt an Marions Wohnung vorbei und dann zur Hainbergstraße" gegeben hätte.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.06.2026 um 03:53
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Ich zweifle nicht an, dass es Chris gegeben hat, aber wie intensiv der Kontakt zu Marion war und ob er nun 14 oder 16 oder 18 Jahre alt war oder ob er ein Moped, Motorrad oder Mofa fuhr usw. ist nicht sicher.
Wie wichtig er in diesem Fall ist, können wir auch nicht sagen. Selbst die Ermittler sind da offen und ermitteln in alle Richtungen.
Hallo @Agrimony Grüße! Zunächst einmal Danke für deinen Bericht mit der Straßenbahn, Öffis als Aufeinandertreffpunkt zum Kennenlernen ist eine gute Idee, mit durchaus beachtlicher Wahrscheinlichkeit.

Was jetzt "Chris" im Speziellen betrifft, habe ich mehrfach erwähnt, daß ich ihn zwar angesichts der vielen offenen Fragen zu seiner Person, den vielen Treffen mit Marion vor der Tat und dem plötzlichen Verschwinden unmittelbar nach der Tat für zu den Hauptverdächtigen gehörig halte, er aber nichts mit der Tat zutun haben muß.
Es würde mich nicht wundern, wenn man eines Tages den Mörder hat, das es seine DNS war, die die EB haben, es würde mich aber auch nicht wundern, wenn die Täter-DNS irgendjemand anderem aus Marions Umfeld gehören würde.

Wo ich deine Meinung nicht teile, ist die Intensität des Kontaktes. Seine Beschreibung durch Personen, die ihn nicht näher kennen, ist zu gut für nur einmal kurz gesehen, die vielen Treffen von Marion und "Chris" wurden explizit erwähnt (kein Konjunktiv, sondern der damalige Ermittler sagt "wir wissen") und auch Aussagen im Stil "immer wenn er mit seinem Zweirad unterwegs war, hat er den auffälligen roten Helm getragen" deuten deutlich darauf hin, daß die Zeugen "Chris" mehrfach, sowohl mit Zweirad als auch ohne gesehen haben müssen, damit solche Aussagen zustande kommen können.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Also, zu beiden Sichtungen gibt es jeweils einen einzelnen Zeugen.
Keine zwei Zeugen beim ANGEGEBENEN VW und auch keine zwei Zeugen beim ANGEGEBENEN Porsche Targa.
Auch ich traue der Porschesichtung nicht, da man dort vorne auf dem Dach keine Antenne anbringen kann und schon gar nicht so einen Klopperantennenfuß, wie sie dann 1974 in xy gezeigt hatten.
Um zu schauen, inwieweit es Gründe dafür gegeben haben könnte, da um diese Uhrzeit einen Porsche hinzulügen, war ich erstmal am (von mir gemutmaßten) Schlüsselanhänger mit dem Christopherus und einem Täter, der sich so rausreden möchte....
"Ne, wenn ich der Täter gewesen wäre, dann hätte ich doch ein Auto mit Zündschloss rechts genommen, damit das passt, dass das Opfer den Schlüssel abgezogen hatte und so zur Flucht kam. Bei nem Porsche ist das Zündschloss aber links von der Lenksäule und somit auch für unfreiwillige Beifahrer kaum zu erreichen".
Da war ich dann sehr lange drauf hängengeblieben.

Mittlerweile bin ich aber auch schon soweit, dass ich mir einige Autos, insbesondere italienische Autos um 1973 angeschaut habe, und ja, man kann ein paar "Italiener" mit nem VW Typ 3 verwechseln, im Dunkeln und ohne tiefere Autokenntnisse ist das möglich.
Und daraufhin kam mir dann doch noch eine bessere Idee, warum der Porschezeuge da seine Sichtung angegeben haben könnte....

Wenn der Schreinermeister sich da vertan hat, (ggfs. im Zelt vorher gut gepichelt) und das dann doch um 22 Uhr der Fiat des Soldaten gewesen ist, dann war sich dieser sicher das sein Wagen da gesehen worden ist und musste sich was einfallen lassen.
Andere Person, andere Zeit, anderes Fahrzeug UND verdächtiges Verhalten der Fahrzeuginsassen........
UND die Reifenspuren des Wagens an der Seite der Baugrube hätte er jetzt auch erklären können, denn er musste ja wegen des angeblichen Porsche nun in die linke Fahrspur.
Und sein gesichtetes Fahrzeug musste er gar nicht mehr erklären, denn der VW-Zeuge hatte sich geirrt?
Hallo @Ahn-Dung Grüße!Was den Porsche betrifft, habe ich ja ebenfalls schon ähnliche Zweifelszenarios erstellt. Das ist nicht grundsätzlich gegen den Zeugen gerichtet! Aber wenn du der zeitlich letzte Zeuge (außer dem Täter) bist, mußt du damit leben, daß man deine Aussage skeptischer betrachtet, denn es gab schon genug Fälle wo der vermeintlich letzte Zeuge schlußendlich der Täter war.

Im Fall Baier ist es zudem deutlich erkennbar, daß die damaligen Ermittler ebenfalls Zweifel an der Glaubwürdigkeit hegten. Die lesbaren Nummernschilder, eines davon hochkant, im Film (und mehr noch, schaut euch einmal die Frontpartie des Wagens an, diese kann man mit einem VW Typ3 verwechseln, wenn es dunkel ist und man sich nicht für Autos interessiert. Man hätte den Darsteller auch z.B. in einen Käfer hocken können, wenn das nicht wichtig gewesen wäre)
vlcsnap-2026-06-03-02h08m03s461
Quelle: XY-Film von 1974
die Fotomontage des 911 in der Besprechung, da Porsche die Targas nie mit Dachantenne vorne ausgeliefert hat (selbst die modernen Targas werden nicht mit Dachantenne vorne ausgerüstet), daß war immer ein superseltener und technisch blöder Eigenbau, für den sie offenbar nicht einmal ein Foto fanden. Hinzu kommt, daß in der Besprechung erwähnt wird, daß der VW um 23 Uhr wahrscheinlich(!) ein amerikanisches Schild hatte, Es könnte auch ein anderes Hochkantschild gewesen sein.

Es ist absolut möglich, daß sich alles wie der Zeuge aussagte, auch so abgespielt hat. Aber das die EB Zweifel hegten, ist genauso klar.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich würde ja denken sollte die Tat passiert sein als Marion gegen 20 Uhr das Fest verlassen hat und dann auf den Täter gestossen ist, also Tatzeit ca 20.30 Uhr, die Totenstarre auch darauf hingedeutet hätte, wäre doch als Tattag eher 01.07. abends angegeben.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 26.05.2026:Etwas, wo wir unterschiedlichste Theorien für die Diskussion brauchen können, ist Marions Weg zum Tatort.
Sollten die Ermittler auch auf Grund der Leichenstarre davon ausgehen dass die Tat eher z.B. zwischen 2 und 3 Uhr geschehen ist wäre ja Marions Weg zum Tatort ein ganz anderes Szenario, sie hätte sich dann möglicherweise beim Täter zuhause aufgehalten, der kann in der Nähe des Tatorts wohnen, in Kreutles oder ganz woanders so dass es dann nicht das Szenario "Täter fährt an Marions Wohnung vorbei und dann zur Hainbergstraße" gegeben hätte.
Hallo @321meins Grüße! Danke für das Einstellen deiner Idee zum Tatabend, genau solche Varianten brauchen wir zum Abklopfen.:-)

Ich habe mir als es dieser Tage heiß war, erlaubt einen Abendspaziergang durchs Viertel zu machen, um nachzusehen, wieviele Leute sitzen draußen, haben die Fenster offen und wann ist es dunkel. Der Mordtag 1973 war sehr warm bis heiß, gleiche Witterung also. Unbewölkt ist es da bis etwa 22 Uhr MEZ (damals keine Sommerzeit) in Süddeutschland hell, Halbdunkel geht noch etwas länger.
Diese Zeit halte ich auch für die absolute rote Linie, zu der Marion zuhause sein mußte, kenne ich selbst noch, "daheim bevor es dunkel ist". Auch Prominente wie die verstorbenen Wepper-Brüder erwähnten diesen "Klassiker" als Ansage ihrer Jugendjahre.
Laut EB ist Marion in der Zeit zwischen 20-21 Uhr nach Hause aufgebrochen, dicke Zeit für die Wegstrecke. Angesichts der Temperaturen und des Stadtfestes dürften deutlich mehr Leute als sonst um diese Zeit in ihren Gärten/unterwegs gewesen sein, Fenster offen gehabt haben, usw. Es gibt keine uns bekannten Meldungen, daß irgendwelche Streitigkeiten oder Kämpfe die Jugendliche einschlossen, an diesem Abend in der Stadt gemeldet wurden.
Wir sollten daher davon ausgehen, daß Marion ihren Mörder zumindest flüchtig kannte und das auf dem Weg alles noch in Ordnung war.
Ich halte eine Tatzeit vor 22 Uhr für zwar möglich, aber unwahrscheinlich. Der Tatort ist einsehbar und weniger weit von bewohnten Häusern entfernt gewesen als man manchmal vermuten würde. Aufgrund der Wärme dürften viele Leute Fenster geöffnet haben, auch so länger unterwegs gewesen sein und Gassigeher die milderen Abendtemperaturen genutzt haben.
Da es einen offensichtlichen Kampf auf der Baustelle gab, keine Kampfgeräusche vernommen wurden und es auch keine (bekannten) Beobachter der Auseinandersetzung gibt, ist eine Tat bei Helligkeit zwar nicht ausgeschlossen (die Polizei weiß es genauer als wir), aber nicht wahrscheinlich. Das Risiko wäre für den Täter sehr groß gewesen, daß doch jemand etwas mitbekommt.

Wenn wir jetzt von einer Tat in der Dunkelheit ausgehen, egal welche Uhrzeit genau, spricht dies eher für einen Bekannten von Marion als Täter. Wie lange hätte ein Wildfremder Marion dort am Stadtrand arglos halten können? Garantiert nicht bis Einbruch der Dunkelheit. Das könnte nur jemand, dem Marion zumindest ein Stück weit vertraut hat, denn selbst bei einem Fußmarsch zum Tatort wäre die Dunkelheit etwa eineinhalb Stunden entfernt gewesen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.06.2026 um 09:05
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Hallo @321meins Grüße! Danke für das Einstellen deiner Idee zum Tatabend, genau solche Varianten brauchen wir zum Abklopfen.:-)
Ja an den Zeiten bin ich auch am verzweifeln.

Mal ab von der Theorie, dass Marion ihren Weg zwischen 20 und 21 Uhr über die Brücke zu Fuß nach Hause angetreten hat, was die EB laut den neueren Medienberichten wohl vermuten, habe ich mir da noch ein bisschen Gedanken gemacht und kam, angelehnt an die 23 Uhr Fahrzeugsichtung des Schreinermeisters und aufgrund der damaligen Bebauung um das Festzelt rum, auf eine noch nicht weiter ausgebaute Arbeitsthese,

und zwar so, dass Marion mit dem späterem Täter ggfs. Tätern in der Nähe vom Fest noch ein paar heimliche Zigaretten oder so geraucht haben könnte. Vielleicht nur "Outdoor" an einem separiertem Plätzchen.... oder eben auch schon in einem Fahrzeug.

Damit keiner suchen muss, gebe ich hier nochmal die Karte mit rein, welche @HolzaugeSHK so nett und bemüht war, diese aus Videoberichterstattung abzufotografieren und uns in den Thread zu legen.


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Die letzte Lebendsichtung ist mit schwarzem Punkt markiert.

Das war damals alles viel freier östlich und auch südlich der Jahnhalle.
Da gab es noch einen regulären Sportplatz neben dem Festzelt (oder vielleicht stand das Zelt auch auf dem Fußballplatz?) und kaum Gebäude und so kann ich mir eben auch gut vorstellen, dass man da auch flux ungesehen zu einen Platz zum Rauchen kommen konnte.

Heimlich Alkohol trinken, scheint mir wegzufallen, da mMn ein toxikologisches Gutachten bei der Autopsie einen Restalkohol festgestellt hätte. Aber es muss ja auch grundsätzlich nichts verbotenes für Marion gewesen sein, die könnten sich aus dutzenden jugendlichen Gründen "ganz gewöhnlich" separiert haben und sich irgendwie nette ein zwei Stunden noch unweit der Jahnhalle aufgehalten haben und erst dann ist ein Nachhausebringen angeboten worden.
So würde sich der zeitliche Abstand zwischen letzter Lebendsichtung und der 23 Uhr Autosichtung (ggfs. auch die 0230Uhr Autosichtung) recht schlüssig erklären lassen und eben auch, warum niemand die Marion nach 20 Uhr gesehen hat.

Soweit so gut, ich werde später noch weiter ausbauen und auch ein zwei Thesen mit jeweils anderen Täter für euch erachten, aber jetzt muss ich erstmal los.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.06.2026 um 16:21
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Unbewölkt ist es da bis etwa 22 Uhr MEZ (damals keine Sommerzeit) in Süddeutschland hell, Halbdunkel geht noch etwas länger.
Ich bin mir nicht ganz sicher ob das tatsächlich so war, wie Du schon schreibst gab es ja keine "Sommerzeit", das heisst diese Umstellung wurde nicht gemacht
Stand: 29.03.2026 03:04 Uhr
In der Nacht auf Sonntag sind die Uhren um eine Stunde vorgestellt worden. Mit der Zeitumstellung um 2 Uhr hat so wieder die Sommerzeit begonnen. Abends bleibt es nun länger hell, morgens zunächst etwas länger dunkel.
Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/zeitumstellung-2026-die-sommerzeit-hat-begonnen,zeitumstellung286.html

Und bei den hier aufgeführten Wetterdaten, zwar von Nürnberg aber Sonnenauf-und Untergang dürften ja sehr ähnlich gewesen sein
https://de.weatherspark.com/h/m/70544/1973/7/Historisches-Wetter-im-Juli-1973-in-N%C3%BCrnberg-Bayern-Deutschland#Figures-ColorTemperature
erscheint es mir so als sei es um 22 Uhr nicht mehr hell gewesen, wobei "hell" ja auch ein etwas dehnbarer Begriff sein könnte. Ansonsten kenne ich es auch so wie Du schreibst
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Diese Zeit halte ich auch für die absolute rote Linie, zu der Marion zuhause sein mußte, kenne ich selbst noch, "daheim bevor es dunkel ist".



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.06.2026 um 20:36
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Ja an den Zeiten bin ich auch am verzweifeln.

Mal ab von der Theorie, dass Marion ihren Weg zwischen 20 und 21 Uhr über die Brücke zu Fuß nach Hause angetreten hat, was die EB laut den neueren Medienberichten wohl vermuten, habe ich mir da noch ein bisschen Gedanken gemacht und kam, angelehnt an die 23 Uhr Fahrzeugsichtung des Schreinermeisters und aufgrund der damaligen Bebauung um das Festzelt rum, auf eine noch nicht weiter ausgebaute Arbeitsthese,

und zwar so, dass Marion mit dem späterem Täter ggfs. Tätern in der Nähe vom Fest noch ein paar heimliche Zigaretten oder so geraucht haben könnte. Vielleicht nur "Outdoor" an einem separiertem Plätzchen.... oder eben auch schon in einem Fahrzeug.(...)
Hallo @Ahn-Dung Grüße! Danke auch dir für die neue Theorie!

Das sie auf Bekannte getroffen und mit denen dann im Umfeld des Festes abgehangen haben könnte, ist keine dumme Idee. Es wäre eine Erklärungsmöglichkeit für die Zeiten.
Heimlich Alkohol trinken halte ich für sehr unwahrscheinlich. Damals hast du in Süddeutschland auf Festen als 12jährige problemfrei ein Bier bekommen, auch in den Achtzigern, als ich 12 war, war das noch so. Härtere Sachen wären nicht gegangen, aber Bier, wenn es nicht mehr als 1-2 Schoppen wurden, hat das niemanden gejuckt.
Deine Idee, Marion könnte vor dem Heimgehen noch beispielsweise auf dem Festparkplatz abgehangen haben, könnte eventuell auch wieder die Motorradfreunde und den nicht minder Zweiradaffinen Chris stärker ins Spiel bringen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich bin mir nicht ganz sicher ob das tatsächlich so war, wie Du schon schreibst gab es ja keine "Sommerzeit", das heisst diese Umstellung wurde nicht gemacht
Stand: 29.03.2026 03:04 Uhr
In der Nacht auf Sonntag sind die Uhren um eine Stunde vorgestellt worden. Mit der Zeitumstellung um 2 Uhr hat so wieder die Sommerzeit begonnen. Abends bleibt es nun länger hell, morgens zunächst etwas länger dunkel.
Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/zeitumstellung-2026-die-sommerzeit-hat-begonnen,zeitumstellung286.html

Und bei den hier aufgeführten Wetterdaten, zwar von Nürnberg aber Sonnenauf-und Untergang dürften ja sehr ähnlich gewesen sein
https://de.weatherspark.com/h/m/70544/1973/7/Historisches-Wetter-im-Juli-1973-in-N%C3%BCrnberg-Bayern-Deutschland#Figures-ColorTemperature
erscheint es mir so als sei es um 22 Uhr nicht mehr hell gewesen, wobei "hell" ja auch ein etwas dehnbarer Begriff sein könnte. Ansonsten kenne ich es auch so wie Du schreibst
Hallo @321meins Grüße!
Es ist richtig, daß es auch etwas vom persönlichen Einschätzen abhängt, was "noch halbwegs hell", "deutliche Dämmerung" und "jetzt ist es dunkel" angesehen wird. :-) Darum hatte ich bei der Uhrzeit auch MEZ geschrieben, nicht MESZ für die Sommerzeit.
Bei uns ist es Ende Juni/Anfang Juli bei lichter/keiner Bewölkung bis 22 Uhr Sommerzeit noch ziemlich hell, die Dämmerung zieht sich bis etwa dreiviertel Elf, um 23 Uhr kann man dann von richtig dunkel sprechen, also etwa 22 Uhr Normalzeit.

Darum glaube ich auch, daß auf Marions Rückweg, egal welchen Weg genommen, ob zu Fuß oder motorisiert angetreten, anfangs alles in Ordnung war. Auch noch als sie am Hainweg ankamen, denn da ist es sicherlich noch hell oder halbwegs hell gewesen. Ich vermute, daß Marion erst unruhiger wurde als die Dämmerung immer weiter fortschritt.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.06.2026 um 02:15
Hallo an @alle User!

Es ist eine aktuelle Folge des True-Crime-Podcasts „Abgründe“ erschienen


"Cold Case: Die Mädchenmorde“



20250131 1303 bild erweitern 1
Oberasbach - Der Mord an Marion Baier aus Oberasbach im Landkreis Fürth wurde nie aufgeklärt. Im True Crime-Podcast „Abgründe“ gehen wir jetzt einer neuen heißen Spur zum Täter nach: Denn die 12-Jährige war wohl nicht das einzige Mädchen, dass er ermordet hat.

Von
Birgit Heidingsfelder, Nina Eichenmüller
05.06.2026, 10:30 Uhr

Die 12-jährige Marion Baier aus Oberasbach im Landkreis Fürth wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 1973 kaltblütig ermordet. Es gibt Hinweise auf den Täter, doch niemandem kann der Mord an dem Mädchen nachgewiesen werden – bis jetzt. Es gibt in diesem Cold Case eine neue Spur, die die Ermittler aus Fürth direkt zu einem Fall in Kempten im Allgäu führt: Die 13-jährige Sonja Hurler wurde im Juli 1981 vergewaltigt und ermordet – mit großer Wahrscheinlichkeit von demselben Mann, der auch Marion Baier auf dem Gewissen hat.

True Crime-Podcast geht neuer Spur im Mordfall Marion Baier und Sonja Hurler nach

Die Reporterinnen Birgit Heidingsfelder und Nina Eichenmüller begeben sich in dieser Podcast-Folge „Abgründe“ auf eine Zeitreise in die 70er-Jahre, als das Fernsehen noch überwiegend in Schwarzweiß ausgestrahlt wurde und Eltern ihre Kinder noch nicht per Smartphone orten konnten. Damals findet im Nachbarort Zirndorf das Fischerfest zum ersten Mal statt. Oberasbach ist da noch ein kleines Dorf am Rand von Nürnberg, Fürth und Zirndorf. Heute leben rund 18.000 Menschen dort, und einige können sich noch genau an die Tage nach dem schrecklichen Fund von Marion Baiers Leiche am Hainberg erinnern.
Mithilfe neuer Technik haben die Ermittler der Kriminalpolizei jetzt einen Ansatz, um den Mörder von Marion Baier und Sonja Hurler zu finden. Doch kann der Täter, über 50 Jahre später, wirklich noch gefasst werden? Das hören Sie in der neuen „Abgründe“-Folge „Cold Case: Die Mädchenmorde“.

Jetzt überall da, wo es Podcasts gibt.
Quelle: 📻👂
https://www.nn.de/fuerth/podcast-zum-madchenmord-in-oberasbach-neue-spur-konnte-tater-nach-53-jahren-uberfuhren-1.15139794


Im Podcast spricht die langjährige Lokalreporterin der Fürther Nachrichten Birgit Heidingsfelder mit der Hosterin Nina Eichenmüller über den Fall Marion Baier. Die Medienleute wurden von der Kripo Fürth angesprochen und Frau Heidingsfelder recherchiert nun seit Januar 2026 intensiv im Fall Marion Baier, spricht u.a. auch persönlich mit Zeitzeugen. Es ist daher davon auszugehen, dass diese Recherche dem aktuellen Stand der Ermittlungen entspricht.


Hier die wichtigsten Kernaussagen des Podcasts stichpunktartig zusammengefasst:

- Oberasbach war im Jahre 1973 noch ein kleines "Kaff", ländlich geprägt mit vielen Brachflächen
- Marion verließ am Nachmittag des 01.07.1973 gegen 14:30 Uhr ihr zu Hause um auch später bei der Oma zu übernachten
- sie besuchte mit einer Freundin das erste in Zirndorf stattfindende Fischerfest
- ein damals sehr beliebtes fränkisches Schlager-Mundart-Duo trat im Festzelt auf
- im Zelt kam es mit einigen jungen Männern, die mit am Tisch von Marion und ihrer Freundin saßen, zu einer Rauferei die dann vorm Festzelt geschlichtet werden konnte
- gegen 20:00 Uhr ist Marion immer noch oder wieder auf dem Fest, von einer Schulfreundin wurde sie letztmalig im Festzelt gesehen
- Besuche bei der Oma waren absolut nicht selten, Übernachtungen üblich, die Eltern machten sich keine Sorgen
- Marion war in der 6. Klasse, besuchte die Volksschule
- es gab einen jungen Mopedfahrer Chris(sy) mit dem sich Marion getroffen hätte
- sie hatte einen zurückhaltenden Charakter, kein Partygirl (also wohl eher schüchtern)
- der Tatort ist nur 500 m entfernt vom Wohnort
- gegenüber dem Tatort lag damals der Truppenübungsplatz der US-Army, im Ort gab es deshalb lange Zeit Verdächtigungen
- Marion wurde gewürgt und dann mit einem Stein erschlagen
- der Stein so groß wie ein Fußball lag neben ihr mit Blutanhaftungen
- mehrere Männer geraten damals unter Mordverdacht, was aber nicht nachweisbar war
- routinemäßig wurde der Fall im Jahre 2025 wieder aus dem Keller geholt
- DNA wurde auf Marions Bluse gefunden
- die Spur ist gerichtsverwertbar, das DNA-Muster stimmt komplett überein in beiden Mordfällen (Baier/Hurler)
- Sonja Hurler wurde vollständig nackt, mutmaßlich vergewaltigt aufgefunden
- nach der letzten XY-Ausstrahlung sind im Fall Baier 180 Hinweise eingegangen, sogar konkrete Namen und Firmen wurden genannt
- bisher sind keine Fotos vom Fischerfest über das Upload-Portal der Polizei eingegangen
- aktuell gibt es keine heiße Spur, keine Tatverdächtigen und keine Verhaftungen
- ein Hauptverdächtiger konnte jetzt nach Jahrzehnten durch einen DNA-Abgleich entlastet werden
- das Herausfinden der Adressen/Namen ehemaliger Freunde/Zeugen ist aufwendige Archivarbeit
- mehr als 200 Personen sollen nun noch befragt werden
- als Profiler unterstützt Alexander Horn (Maskenmann) vom LKA München die Ermittler
- die Eltern von Marion sind leider beide schon längst verstorben


FAZIT:
Besonders interessant nach Hören des Podcasts ist, hat Marion das Fest an diesem Sonntagabend überhaupt verlassen? Sie wurde gewürgt und erschlagen, gegenüber vom Fundort befand sich damals der Truppenübungsplatz der US-Army. Marion wird eher als schüchtern, mit einem zurückhaltenden Charakter beschrieben, also kein Partygirl, was gegen eine geheime sexuelle Beziehung mit einem Moped-Casanova spricht!



Liest die Kripo hier mit oder kann mal Jemand einen Tipp geben wegen der Einreichung der Bilder, das Upload-Portal ist im Moment nicht aktiv. Auch interessant, man kann zwischen zwei Sprachen auswählen.

Screenshot 20260606 012850 Samsung Inter


Quelle:
Spoiler
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/097070/index.html



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.06.2026 um 09:06
@HolzaugeSHK
Danke für deinen informativen Beitrag.

ich habe hier den Podcast auch nochmal auf youtube gefunden.

Youtube: Cold Case: Die Mädchenmorde - abgründe. - Der True-Crime-Podcast
Cold Case: Die Mädchenmorde - abgründe. - Der True-Crime-Podcast
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Anders als bei der Zeitung auf der Seite, haben wir hier die Zeit mitlaufen und können wie gewonnt "vorspulen" etc.,
so dass wir so auch Zitate mit Zeitmarken versehen können und eben auch hinklicken können, ohne da immer erst den ganzen Podcast durchhören zu müssen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.06.2026 um 14:07
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Besonders interessant nach Hören des Podcasts ist, hat Marion das Fest an diesem Sonntagabend überhaupt verlassen? Sie wurde gewürgt und erschlagen, gegenüber vom Fundort befand sich damals der Truppenübungsplatz der US-Army. Marion wird eher als schüchtern, mit einem zurückhaltenden Charakter beschrieben, also kein Partygirl, was gegen eine geheime sexuelle Beziehung mit einem Moped-Casanova spricht!
Hallo @HolzaugeSHK Grüße! Zuerst einmal vielen Dank für das Einstellen des Podcast! Daumen hoch!
Einige interessante Infos sind dabei und es zeigt sich wie schwer das Auffinden eines Täters oder selbst von Zeugen ist. Das war und ist kein Selbstläufer, was ich mehrfach erwähnt habe.
Es ist kein Wunder, daß sich Verdächtigungen gegenüber den US-Soldaten gehalten haben, besonders wenn man die Sichtung des VW mit dem wahrscheinlichen US-Kennzeichen bedenkt. Gibt ja gerade in Nürnberg einen (späteren) bekannten Mordfall, bei dem der Täter ein US-Soldat war, der heute in den USA einsitzt, denn er hat auch dort gemordet.

Was ich womöglich nie verstehen werde, ist diese Fixierung auf eine "geheime sexuelle Beziehung", die man in manchen Beiträgen finden kann. Ich gehe in meinen Theorien zum Fall Baier immer davon aus, daß wenn da irgendwas war, es eben die typischen, frühen unschuldigen Teenagerschmachtereien gewesen sind. Rumschmachten, Knutschen und wenn es hoch kommt, etwas Fummeln. Dürfte jeder selbst aus seiner Jugend kennen. In dem Altersbereich war man doch manchmal tagelang hinundweg, wenn man von (je nach Geschlecht bitte einsetzen) z.B. der Julia, dem Markus, der Alex, dem Kai, der Beate, usw. ein Bussi bekommen hatte.
Das spielt ja auch in einem meiner Szenarios eine Rolle: Marion und der ältere Täter sind auf dem Rückweg und gehen auch noch etwas weiter die Straße Richtung Hainberg runter, eben weil sie etwas Händchenhalten, typisches Teeniegespräch führen, ein zwei Küsschen dabei, aber nicht mehr. Nur das der Täter als sie allein sind, aus welchen Gründen auch immer (gezielt im Vorfeld rangemacht, Hemmschwelle durch Alkohol/Drogen unten, an heißen Tagen wird er zu Mister Hyde, usw) plötzlich viel mehr will als Marion in ihrem Alter bereit ist zu geben.

Nachfrage, da ich noch keine Zeit hatte ,den kompletten Podcast zu hören: Du hast geschrieben, Sonja Hurler wäre komplett nackt gewesen (was ja soweit auch kolportiert wurde), hast du da die Namen verwechselt? Bei Marion wäre es neue Info, da wir bislang von teilentkleidet ausgingen, z.B. runtergezogene Hose.

Nochmals danke fürs Einstellen!

@Ahn-Dung
Auch für dich ein vielen Dank für das Einstellen der Version mit der wir Vor- und Rückspulen können.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.06.2026 um 15:44
Hallo Herr @Höhenburg, ich habe die Namen nicht verwechselt!

Im YT-Podcast geht die Lokalreporterin auch noch kurz auf den Mord an Sonja Hurler ein. Sonja machte sich nach einem Streit mit ihrer Mutter entnervt am 05.07.1981 nach 01:00 Uhr auf den 6 km weiten Weg zu ihrer Oma nach Heiligkreuz. Sie kam nie dort an und wurde dann nach ca. 3 Monaten in einem Schuppen nackt, vergewaltigt und ermordet aufgefunden - bei 20:32 min nachzuhören.

Wer war denn eigentlich im Fall Marion Baier der damalige Hauptverdächtige, der bei 26:20 min erwähnt wird, der nun nach Abgabe einer Speichelprobe entlastet werden konnte?

Frau Heidingsfelder berichtet sehr emotional auch über einen weiteren Mord aus dem Jahre 1998, an der 12 -jährigen Carla aus Wilhermsdorf im Landkreis Fürth. Nach meiner Recherche wurde der 31-jährige Fenstermonteur zu einer lebenslangen Haft verurteilt, er dürfte schon wieder seine Freiheit genießen. 😐
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Gibt ja gerade in Nürnberg einen (späteren) bekannten Mordfall, bei dem der Täter ein US-Soldat war, der heute in den USA einsitzt, denn er hat auch dort gemordet.
Kannst Du uns vielleicht verraten wer Opfer und Täter waren?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

06.06.2026 um 20:05
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hallo Herr @Höhenburg, ich habe die Namen nicht verwechselt!

Im YT-Podcast geht die Lokalreporterin auch noch kurz auf den Mord an Sonja Hurler ein. Sonja machte sich nach einem Streit mit ihrer Mutter entnervt am 05.07.1981 nach 01:00 Uhr auf den 6 km weiten Weg zu ihrer Oma nach Heiligkreuz. Sie kam nie dort an und wurde dann nach ca. 3 Monaten in einem Schuppen nackt, vergewaltigt und ermordet aufgefunden - bei 20:32 min nachzuhören.
Hallo @HolzaugeSHK Grüße!
Danke für die Klarifizierung! Wie erwähnt, hatte ich noch keine Zeit mir den Podcast gänzlich zu Gemüte zu führen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wer war denn eigentlich im Fall Marion Baier der damalige Hauptverdächtige, der bei 26:20 min erwähnt wird, der nun nach Abgabe einer Speichelprobe entlastet werden konnte?
Eine gute Frage! Dürfte wahrscheinlich der von @Ahn-Dung erwähnte Mann sein, der damals relativ früh in den Fokus kam. Falls es nicht diese Person ist, dann könnten wir aktuell nur raten.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:annst Du uns vielleicht verraten wer Opfer und Täter waren?
Entschuldigung, habe da was verwechselt. Es ging um den "Grim Sleeper" Lonnie Franklin, der wohl deutlich mehr als die 10 Opfer, für die er verurteilt wurde, auf dem Gewissen hat. Da er Fotos der Opfer schoß, wurde untersucht, wer noch alles ihm zum Opfer fiel. Darunter soll auch möglicherweise ein Fall in Nürnberg gewesen sein. Ob sich das je erhärtet hat, weiß ich jetzt nicht. Habe es versehentlich mit dem gelösten Fall Hümpfer aus Schweinfurt verkreuzt. Mea culpa!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

07.06.2026 um 15:51
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es ist eine aktuelle Folge des True-Crime-Podcasts „Abgründe“ erschienen
Vielen Dank für das Einstellen!
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:gegen 20:00 Uhr ist Marion immer noch oder wieder auf dem Fest, von einer Schulfreundin wurde sie letztmalig im Festzelt gesehen
Wenn ich mich richtig erinnere sah es im Film von AZ von 1974 so aus als hätte Marion die Freundin am Eingang zum Zelt getroffen, als diese dort herauskam
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Anders als bei der Zeitung auf der Seite, haben wir hier die Zeit mitlaufen und können wie gewonnt "vorspulen" etc.,
Dir ebenfalls vielen Dank, das ist perfekt mit Vorspulen.
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb am 03.06.2026:separiert haben und sich irgendwie nette ein zwei Stunden noch unweit der Jahnhalle aufgehalten haben und erst dann ist ein Nachhausebringen angeboten worden.
Eine gute Überlegung, ich glaube mittlerweile dass der Ablauf nicht so war dass um 20 Uhr sich Marion mit dem Täter auf den Weg nach Hause gemacht hat, es dann so war Täter fährt an Wohnung vorbei und an der Hainbergstraße kommt es zum Mord, ich denke der Tatzeitpunkt wäre dann deutlicher mit 01.07. kommuniziert worden.
Ich habe auch überlegt ob Marion einen Schlüssel zu Wohnung oder Haus der Grossmutter hatte oder wusste wo dieser hinterlegt war, so dass sie heimlich auch später bei der Grossmutter hätte ankommen können, sie wusste sicher wann diese zu Bett ging.
Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen dass sie einen riesen Ärger riskiert hätte wenn sie zuhause z.B. um 23 Uhr angekommen wäre.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.06.2026 um 18:07
@alle

Ich habe hier im Google KI-Modus mal drei Fragen zu den Lichtverhältnissen am 1.7.73 in Zirndorf gestellt.

Monduntergang war 21:40 Uhr und war aufgrund des Neumondes am Tage vorher wohl auch nur zu einem Prozent erleuchtet.

Sonnenuntergang war kurz vor 21 Uhr und Wetter war bestens und wohl ohne Wolkendecke.


Von daher dürfen wir davon ausgehen, dass diese Nacht besonders dunkel gewesen ist und es auch recht früh dunkel wurde.

https://share.google/aimode/hia8XyVrIozxMnTu0

Das kann dann recht "einleuchtend" erklären, dass, selbst wenn Täter mit Marion recht offen durch die Gegend ging oder fuhr, dass beide nicht mehr gesehen wurden.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

08.06.2026 um 23:21
Hallo @alle!

Hatte inzwischen Zeit mir den Podcast anzuhören. Einige Dinge, die mir aufgefallen sind:

- Wo oder in welchem Zustand auch immer der Anhänger aufgefunden wurde, er muß dem Täter gehört haben. Daran wird seit 53 Jahren kein Zweifel gelassen, daß sollten wir als gesetzt annehmen.
- "Chris" und die Treffen mit Marion sind bestätigt wenn auch nicht im Hauptfokus liegend. Da man aber alle Buben/Männer aus Marions Umfeld nochmals abklopfen will, ist er ja schon irgendwie in der Zielrichtung mit drin.
- Marion wird als zurückhaltend beschrieben, eher kein Partygirl. Meines Ermessens nach verstärkt dies die Wahrscheinlichkeit eines Täters aus dem Umfeld erheblich. Eine zurückhaltende Person würde nicht bei jemand Wildfremdem ins Auto/aufs Motorrad steigen, schon garnicht für solch kurze Strecken wie zur Oma/nach Hause.
- Besuche, auch Übernachtungen, bei der Oma waren nicht ungewöhnlich. Kein Anlaß zur Sorge bei den Eltern. Für unsere Diskussion wäre es gut zu wissen, ob Marion und ihre Großmutter sich irgendwie verpasst haben und sie deshalb heimging oder ob sie vorhatte, es ein weiteres Mal bei der Oma zu versuchen. Leider werden wir das wohl nie erfahren.
- Tatort liegt gegenüber des Nordendes des damaligen Truppenübungsplatzes. In Oberasbach wurden lange Vermutungen hinsichtlich eines US-Soldaten als Täter gehegt. Die Formulierungen legen nahe, daß die EB dies für eher unwahrscheinlich halten. Weshalb wissen wir nicht. Persönlich halte ich es auch für weniger wahrscheinlich. Ein GI hätte problemfrei etwas weiter außerhalb von Oberasbach in einen "ungestörten" Feldweg oder sogar die Einrichtung fahren können. In den 70ern war die Bewachung von Niedrigsicherheitsbereichen wie ein Übungsplatz sehr lasch und Schießübungen gab es zu den seltsamsten Zeiten, von privaten Schießübungen ganz zu schweigen. Marion in den Kofferraum gepackt und fertig. Später draußen dann irgendwo abgelegt.
- Beide Morde wurden unweit der Zielorte der Opfer begangen, 200 bzw. rund 500 Meter entfernt, teils direkte Sichtlinie. Ich grübele immer noch, ob dies nicht auf einen Täter zu Fuß hindeutet. Ein motorisierter Täter hätte noch andere Optionen für den Tatort gehabt und in die Walachei hinausfahren können. Wie wir z.B. auf dem Bild auf Themenseite 1 sehen können, ist der Tatort in Oberasbach gerade so Ortsrand und problemfrei einsehbar. Es bestand definitiv für den Täter die Gefahr, daß Marion es in der Ort zurückschafft und/oder ein Auto/Fußgänger vorbeikommt und alles sieht.
Unabhängig ob der Täter motorisiert war oder nicht, halte ich ihn für einen Bekannten von Marion.
Weshalb hätte sie mit einem Fremden dorthin gehen sollen, erst recht wenn es womöglich schon dunkelte oder sogar dunkel war? In dem Moment wo der Wagen eines Fremden am Straßenrand gestanden hätte, wäre sie doch mit Vollgas zurück in den Ort gerannt. Uns ist zwar nicht die Spurenlage komplett bekannt, aber ich denke es wäre inzwischen durchgesickert, wenn es Kampfspuren ein Stück der Straße entlang, den Weg runter bis hin zum eigentlichen Tatort gegeben hätte.

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