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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

536 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.03.2026 um 20:15
Hallo zusammen,

https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/eitorf-windeck/windeck-vermisstenfall-wird-nach-53-jahren-neu-aufgerollt-1240848

Andere Region, aber doch einige Parallelen:

- eine 13-jährige wird vermisst
- Tat im Jahr 1973
- Zuletzt auf einer Kirmes gesehen
- Die Polizei sucht ebenfalls nach Fotos


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.03.2026 um 20:36
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Hallo zusammen,

https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/eitorf-windeck/windeck-vermisstenfall-wird-nach-53-jahren-neu-aufgerollt-1240848

Andere Region, aber doch einige Parallelen:

- eine 13-jährige wird vermisst
- Tat im Jahr 1973
- Zuletzt auf einer Kirmes gesehen
- Die Polizei sucht ebenfalls nach Fotos
Hallo @vorsichtfalle, @alle!
Interessant und danke für das Einstellen, einige Parallelen, aber auch Abweichungen. Vermisste sehr früh verschwunden (offenbar bald nach 13.30 Uhr), nie mehr aufgetaucht. In Oberasbach und Kempten sind die Opfer abends/nachts verschwunden, später in der Nähe ihrer Zielorte (wenige hundert Meter) aufgefunden worden.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.03.2026 um 08:17
@vorsichtfalle Vielen Dank, der genannte Fall wurde auch hier vorgestellt:

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt (Seite 27) (Beitrag von LackyLuke77)

Im genannten Fall wird ja sogar nach einem konkreten Fahrgeschäft (Autoscooter) bzw. Bildern davon gefragt, und es werden Personen aus dem Schaustellergewerbe direkt angesprochen.

Nur passt das wohl nicht auf unseren Fall hier:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 24.01.2026:Da auf beiden Festen wohl keine Fahrgeschäfte vor Ort waren, scheint die Schausteller-Spur eine Sackgasse zu sein.



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.03.2026 um 09:24
@sallomaeander
@Slaterator


Dass auf dem Fischerfest eher keine Schausteller waren, kann ich mir vorstellen. Aber auf dem Stadtfest in Kemptem im Fall SH auch nicht? Dort waren doch bestimmt Schausteller anwesend.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.03.2026 um 12:54
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Dass auf dem Fischerfest eher keine Schausteller waren, kann ich mir vorstellen. Aber auf dem Stadtfest in Kemptem im Fall SH auch nicht? Dort waren doch bestimmt Schausteller anwesend.
Hallo @vorsichtfalle! Die Schausteller in Kempten, ich gehe auch davon aus, daß es dort welche auf dem Stadtfest gegeben hat (ein Stadtfest einer Stadt von der Größe Kemptens hat auch Schausteller), sind wahrscheinlich wichtiger als Zeugen und Fotogeber, denn als Verdächtige.
Der Mord an Marion strahlt deutlich das Gefühl einer "lokalen Sache", Zirndorf, Oberasbach und Umgebung, aus. Ein Mister X von sonstwo ist zwar denkbar, aber sehr unwahrscheinlich, der Täter war. Marion höchstwahrscheinlich zumindest flüchtig bekannt.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

09.04.2026 um 18:43
Hallo @Höhenburg, Du verfolgst also den Fall Marion Baier schon vor der Ausstrahlung/Erwähnung bei XY, ab wann zirka, hast Du ein bestimmtes Interesse?

Der Zeuge von der Bundeswehr gibt mir auch Rätsel auf. Warum fährt er so spät in der Nacht auf dieser Straße entlang?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der 2.30 Uhr Zeuge hingegen hatte eine erkennbare Darmstädter Nummer darauf. Die genaue Nummer wird es logischerweise so nicht gegeben haben, aber es ging darum, daß man die Herkunftsregion erkennen konnte. Das war garantiert kein Zufall.
Wie schon geschrieben, stört mich das seit Jahren. Warum fährt er um 2.30 Uhr auf dieser damals noch sehr ländlichen Landstraße, wenn er auf dem Weg zu seiner Kaserne bei Nürnberg ist? Kommt er von Darmstadt, fährt er einen völlig unnötigen Umweg, egal zu welcher Kaserne er unterwegs ist. Kommt er aus der Umgebung, ist er viel zu früh dran, um 5 Uhr los würde dicke ausreichen, um, gerade damals 1973, vor dem Berufsverkehr zu bleiben.
Hat die Kripo diesen Zeugen hoffentlich ausgiebig befragt? Was ich mir allerdings überhaupt nicht vorstellen kann, dass er der Moped-Chris sein soll, hat er denn gelispelt? Und um den Verdacht auszuschließen könnte man ja heute diesen Zeugen bitten eine DNA-Probe abzugeben!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

09.04.2026 um 20:09
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hallo @Höhenburg, Du verfolgst also den Fall Marion Baier schon vor der Ausstrahlung/Erwähnung bei XY, ab wann zirka, hast Du ein bestimmtes Interesse?
Der Zeuge von der Bundeswehr gibt mir auch Rätsel auf. Warum fährt er so spät in der Nacht auf dieser Straße entlang?
Hallo @HolzaugeSHK Grüße!
Seit ich mir vor einigen Jahren alte XY-Folgen en masse, gesponsort durch das Ausgehverbot :-), reingezogen habe. Einige Fälle, wie der Fall Marion Baier, sind bei mir geblieben, andere waren interessant, aber das war es auch.
Freut mich, daß es nicht nur mir so geht, was diese Zeugenaussage betrifft. Dann kann ich nicht völlig auf dem Holzweg sein. Du hast ja bereits einige meiner Argumente zitiert. :-) Seitdem ich mir das Ganze auf der Landkarte betrachtete, stört mich diese Aussage ungemein. Es gäbe Gründe, weswegen er diese Straße zu dieser Uhrzeit befährt, nur spielen die in diesem Fall keine Rolle!
Da mögen meine Routenplanungsgewöhnten Augen bei der Betrachtung Einfluß nehmen, aber mit den uns bekannten Infos kann ich keinen logischen Grund für diese Fahrstrecke finden.
Kommt er von Zuhause, fährt er unweigerlich einen unsinnigen Umweg, egal zu welcher BW-Kaserne er unterwegs ist. Startet er aus der Umgebung, ist er viel zu früh unterwegs. Gemütliche Spazierfahrt fällt wegen Dunkelheit flach, diese Strecke ist für Auswärtige ein Umweg, keine Abkürzung.

Dazu seine Aussage mit dem Porsche und dem kämpfenden Pärchen darin. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß binnen Stunden zwei Kämpfe und ein Mord an dieser ländlichen Straße pssieren? Möglich, aber unwahrscheinlich.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hat die Kripo diesen Zeugen hoffentlich ausgiebig befragt? Was ich mir allerdings überhaupt nicht vorstellen kann, dass er der Moped-Chris sein soll, hat er denn gelispelt? Und um den Verdacht auszuschließen könnte man ja heute diesen Zeugen bitten eine DNA-Probe abzugeben!
Die Tatsache, daß die Herkunftsregion zumindest des Wagens des Zeugen im alten XY-Film preisgegeben wurde, deutet darauf hin, daß man diesen Zeugen genau befragt hat und nicht wirklich zufrieden war.
Da Chris nach dem Mord komplett untergetaucht ist, wissen wir nur wenig über ihn. Wahrscheinlich war der Zeuge nicht Chris, aber ganz ausschließen würde ich es nicht. Es könnte doch passen.

Ich theoretisiere, daß sich Marion nachmittags mit Chris und seinen möglichen Kumpels auf dem Fest getroffen hat. Dann wollte sie, wie besprochen, zur Oma um dort zu schlafen. Nur war die Oma entweder selbst eingeschlafen, bei Freunden oder auch auf dem Fest. Marion kam zurück zum Fest um nach der Oma Ausschau zu halten. Als sie sie nicht fand, entschloß sich Mation heimzugehen.
Chris oder ein uns namentlich nicht geläufiger Bekannter bot an, sie zu begleiten/mitzunehmen. Mit Motorrad/Auto war das eine Sache von ein paar Minuten und ich halte Chris für stark verdächtig, da sie nur wenige hundert Meter hinter Marions Zuhause hielten. Ich denke Marion wurde von Chris oder dem Bekannten überredet noch ein bißchen zu plaudern und zu knutschen, bevor er sie zuhause absetzt.
Nur, vielleicht durch Alkohol mutig geworden, wollte Chris/Bekannter mehr als Marion bereit war zu tun. Es kommt zum Kampf und Mord. Der Tatort ist aber nicht wirklich abgelegen und es sind mit Sicherheit Autos vorbei gekommen (nur das die Fahrer/innen nicht darauf geachtet haben, was sich auf dem Baugelände tut). Chris/Bekannter können nicht sicher sein, ob sie oder ihr Fahrzeug nicht doch gesehen wurden.
Also eine frühzeitige Aussage machen und den Verdacht sonstwo hinlenken, dann Abtauchen. Chris könnte z.B. sowieso versetzt worden sein oder hat einfach eine Versetzung beantragt. Damit warst du in den 70ern nur noch schwer zu finden.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

10.04.2026 um 13:11
Heute wurde ein neuer stern-Crime-Podcast in der Staffel „SPURENSUCHE“ veröffentlicht

Das zweite Mädchen – der Fall Sonja Hurler



crime-spurensuche 1


Quelle: 👂🏼📻
https://www.stern.de/panorama/verbrechen/podcast/stern-crime-podcast--spurensuche---das-zweite-maedchen---ein-cold-case-37293302.html


:achtung: Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981 (Seite 25) (Beitrag von HolzaugeSHK)

Der Spurensuche-Host Bernd Volland spricht mit dem Leitenden Ermittler Kommissariat 1 der Kripo Kempten, Herrn Norbert Bernhard, über die jahrzehntelange Arbeit an diesem mysteriösen Fall und die jetzt überraschende Wendung.

Im Oktober 2025 konnte die Kripo Fürth im Fall Marion Baier nämlich eine DNA extrahieren, diese stimmt mit der gesicherten DNA im Fall Sonja Hurler aus Kempten im Jahre 1981 exakt überein.

Im Podcast wird nochmals das Zirndorfer Fischerfest an einem wunderschönen Sommertag beschrieben. Es werden immer noch Fotos vom Fest gesucht! Mit heutiger moderner Technik könnte man diese Bilder sichten, ob Marion in Begleitung eines bisher unbekannten Mannes war. Auch Hinweise auf den Besitzer des Christopherus-Anhängers und der relativ teuren Adidas-Schuhe können abgegeben werden.

Es gab nach der Ausstrahlung bei XY bisher mehr als 300 Hinweise. Es wurden und werden gerade Personen überprüft, welche namentlich genannt wurden und einen räumlichen Bezug zum Raum Zirndorf und Kempten hatten - bisher ohne Erfolg.


Mit der Veröffentlichung des Podcasts erhofft man sich, dass es Hörer gibt, die sich doch noch an damals erinnern können und Hinweise der Kripo melden.



Hinweise jeglicher Art nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.
+
Hinweise an die Polizei können unter 0831-9909-1991 oder cold-case-kempten@polizei.bayern.de abgegeben werden.
Quelle:
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

10.04.2026 um 15:47
Hallo @HolzaugeSHK Grüße und danke fürs Einstellen dieses Podcastes!

Hier sind übrigens Fotos für unsere Diskussion zu den Fahrzeugen: Zuerst der 23 Uhr Zeuge mit unleserlicher Nummer, dann der Wagen des 2.30 Uhr Zeugen mit Nummer.

Screenshot 2026- XY Retro

Screenshot 2026 XY Retro 13.12.1974
Quelle: Bildaufnahmen aus XY 13.12. 1974

Man beachte: Der Wagen des Zeugen hat auch ein Hochkantschild hinten. Deswegen hatte ich schon spekuliert, ob der 23 Uhr Zeuge im trüben Licht und Vorbeifahren nur ein Hochkantnummernschild gesehen hat, nicht unbedingt ein US-Schild.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

10.04.2026 um 18:19
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:(...) Der Zeuge von der Bundeswehr gibt mir auch Rätsel auf. Warum fährt er so spät in der Nacht auf dieser Straße entlang?
(...) Es gäbe Gründe, weswegen er diese Straße zu dieser Uhrzeit befährt, nur spielen die in diesem Fall keine Rolle!
Da mögen meine Routenplanungsgewöhnten Augen bei der Betrachtung Einfluß nehmen, aber mit den uns bekannten Infos kann ich keinen logischen Grund für diese Fahrstrecke finden.
Kommt er von Zuhause, fährt er unweigerlich einen unsinnigen Umweg, egal zu welcher BW-Kaserne er unterwegs ist. Startet er aus der Umgebung, ist er viel zu früh unterwegs. Gemütliche Spazierfahrt fällt wegen Dunkelheit flach, diese Strecke ist für Auswärtige ein Umweg, keine Abkürzung.
Zunächst sollte man vielleicht festhalten, dass wir nicht genau wissen, von wo exakt der Zeuge zu besagter jedoch nicht örtlich näher benannten Kaserne aufgebrochen ist. Für mich ist denkbar, dass er aus dem Umland stammte, vielleicht das Wochenende bei einem/einer Bekannten verbrachte und dann von dort aus (mag ja ganz in der Nähe gewesen sein) frühzeitig zur Kaserne aufbrach, vielleicht weil der/die Bekannte selbst Frühschicht hatte und er deshalb mit ihm/ihr die Wohnung verlassen musste. Das ist jetzt nur mal ein spontan überlegtes, fiktives aber durchaus denkbares Beispiel.

Ich kenne die Gepflogenheiten bei der BW aus dieser Zeit leider nicht und weiß deshalb auch nicht, ob Rekruten nach dem Heimurlaub oder freien Wochenende beliebig jederzeit zurück in die Kaserne verlegen konnten. Möglicherweise war das ja sogar rund um die Uhr möglich und der Zeuge plante sich bis zum Morgenappell noch kurz auszuruhen oder irgendetwas für den kommenden Dienst vorzubereiten. Auch das ist theoretisch denkbar. Es mag also durchaus Gründe dafür geben, warum er an diesem Tag auf dieser Straße mit dem Ziel seines Dienstsitzes unterwegs war. Was in meinen Augen ebenfalls dafür spricht ist die Tatsache, dass seine Fahrt im Beitrag nicht hinterfragt oder gesondert begründet wurde, weil es offensichtlich ungewöhnlich gewesen wäre. Dazu kommt, dass wir den Dienstsitz, sprich die Kaserne in der er eingesetzt war nicht kennen. Wer sagt, dass sie in der Nähe dieser Örtlichkeit war? Vielleicht lag sie ja sehr viel weiter weg, was den frühen Aufbruch erklären würde, wenn er noch einiges an Fahrzeit vor sich hat.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Dazu seine Aussage mit dem Porsche und dem kämpfenden Pärchen darin. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß binnen Stunden zwei Kämpfe und ein Mord an dieser ländlichen Straße pssieren? Möglich, aber unwahrscheinlich.
Wie kommst du auf zwei Kämpfe? Ich nehme an, du spielst dabei auf die Uhrzeit des Geschehens an. Denn wenn Marion Beier bereits am -relativ- frühen Abend vom Fest verschwand, aber in dem Kampf/Gerangel in jenem Porsche involviert war, würde sich automatisch die Frage stellen, was in der Zwischenzeit mit ihr passierte. Schließlich liegen zwischen ihrem Verschwinden und dieser Beobachtung einige Stunden, dass Fest war aber nur wenige Autominuten vom Ort der Beobachtung entfernt.

Ich habe mir diese Frage auch gestellt. Auch wenn Marion auf dem bekannten Bild von ihr einen selbstbewussten, vielleicht sogar resoluten Eindruck macht, war sie am Ende ein 12 Jahre junges Mädchen. Ein so junges Mädchen unter Druck zu setzen, einzuschüchtern und dazu zu bringen, den Aggressor z.B. zunächst zu ihm nach Hause zu begleiten, ist da durchaus denkbar. Vielleicht kam es dort bereits zu einem Missbrauch(sversuch), der dann möglicherweise abgebrochen wurde. Oder aber der Täter haderte, ob er eine Verdeckungstat verübt oder sie leben lässt. Vielleicht versprach er sie nach Hause zu bringen und erst als er dann entschlossen war die Tat durch Mord am Opfer zu verdecken und Marion merkte das er sie -weder Erwarten- nicht daheim absetzt sondern in ein Baugebiet fährt kam es dann zum Kampf, weil Marion instinktiv ahnte, was ihr bevorstand.

Ich persönlich würde deshalb nicht ausschließen wollen, dass die Beobachtung des Soldaten tatsächlich mit diesem Fall in Zusammenhang steht und es Marion war, die in einem letzten verzweifelten Versuch ihr Leben retten wollte und in jenem Porsche mit ihrem späteren Mörder kämpfte. Das es zu einem Kampf mit anschließendem Mord zu früherer Zeit und einem weiteren, späteren Kampf am nahezu gleichen Ort mit völlig anderen, unbeteiligten Personen kam, halte ich -ebenso wie du- für ziemlich unwahrscheinlich.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Tatsache, daß die Herkunftsregion zumindest des Wagens des Zeugen im alten XY-Film preisgegeben wurde, deutet darauf hin, daß man diesen Zeugen genau befragt hat und nicht wirklich zufrieden war.
Da verstehe ich offen gestanden jetzt nicht ganz wie du das meinst. Das man den Zeugen genau befragt hat, setze ich jetzt einmal voraus, weil das die reguläre Polizeiroutine in einem solchen Fall darstellt. Aber wie konntest du jetzt anhand der Herkunftsregion des Wagens darauf schließen, dass man mit dem Ergebnis dieser Befragung nicht wirklich zufrieden war?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Wahrscheinlich war der Zeuge nicht Chris, aber ganz ausschließen würde ich es nicht. Es könnte doch passen.
Das der "Mopedcasanova" Chris(sy) nicht der besagte Zeuge sein kann, welcher auf dem Weg zur Kaserne das kämpfende Pärchen im Porsche beobachtet haben will, ist schon ziemlich offensichtlich. Das passt bei genauerer Betrachtung nämlich mMn hinten und vorne nicht. Die Beschreibung von jenem Chris(sy) durch die Freundin der Mario Beier lag ja vor und es wäre für die Beamten ziemlich leicht gewesen, jenen Soldaten anhand der präzisen Beschreibung auch als den beschriebenen "Chris(sy)" zu identifizieren. Zudem wäre ziemlich fraglich, warum "Chris(sy)" quasi zwei Identitäten genutzt haben sollte und dann sein alter Ego auf nimmer Widersehen einfach so abtauchen konnte. Nein, für mich ein völlig unschlüssiges und unrealistisches Szenario.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich theoretisiere, daß sich Marion nachmittags mit Chris und seinen möglichen Kumpels auf dem Fest getroffen hat. Dann wollte sie, wie besprochen, zur Oma um dort zu schlafen.
So wie ich den Sachverhalt verstanden habe, brach Marion Beier am Nachmittag -zumindest mit dem den Eltern gegenüber kommuniziertem Ziel- auf, ihre Oma zu besuchen. Selbst von einer Übernachtung war da noch keine Rede. Weil diese Praxis mit der Übernachtung aber wohl nicht unüblich war, machten sich ihre Eltern am nächsten Morgen zunächst keine Sorgen, als Marion zum Frühstück nicht zugegen war.

Doch anstelle dieser Ankündigung dann auch nachzukommen, traf sich Marion tatsächlich anstelle dessen mit ihrer Freundin auf dem Fest. Von einer Verabredung mit Chris(sy) ist da absolut keine Rede. Es ist auch nirgendwo erwähnt, dass sie sich noch vor dem Treffen mit ihrer Freundin mit anderen Personen getroffen haben könnte. Bis sie mit dem angeblichen Ziel vom Fest aufbricht, nun ihre Oma zu besuchen und sich von ihrer Freundin verabschiedet, gibt es auf eine Anwesenheit oder gar einen Treffen mit Chris(sy) absolut keine Hinweise. Nicht einmal Anspielungen. Daraus ergeben sich für ein treffen mit jenem ominösen Chris(sy) mMn nur zwei Zeitfenster. In der Zeit nach ihrem Aufbruch vom Fest bis zu ihrer späteren Rückkehr und eben nach der Rückkehr auf das Fest. Vorher sehe ich da -ehrlich gesagt- keine realistische Möglichkeit.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nur war die Oma entweder selbst eingeschlafen, bei Freunden oder auch auf dem Fest. Marion kam zurück zum Fest um nach der Oma Ausschau zu halten. Als sie sie nicht fand, entschloß sich Mation heimzugehen.
Das schließe ich für mich aus, weil man sicherlich die Oma dazu befragt haben wird. Hätte sich aus dieser Befragung ergeben, dass die Oma zu den fraglichen Zeitpunkten am Nachmittag und Abend überhaupt nicht zugegen war, hätte man das im Filmfall mMn mit absoluter Sicherheit auch so dargestellt. Denn das verändert den gesamten Sachverhalt. Das hätte man bei Aktenzeichen Xy ungelöst sicher nicht einfach so übergangen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich denke Marion wurde von Chris oder dem Bekannten überredet noch ein bißchen zu plaudern und zu knutschen, bevor er sie zuhause absetzt.
Dafür müsste erst einmal gesichert sein, dass es jenen Chris(sy) tatsächlich so wie beschrieben gab und beide auch eine Beziehung führten. So sicher ist das nämlich mMn nicht. Es ist durchaus realistisch das es eine Person mit dem Namen kurzfristig im Umfeld der Marion Beyer gab und er ggf. auch in Teilen oder sogar vollständig jene Eigenschafften gehabt haben mag. Aber wie lange Marion ihn kannte, ob beide eine geheime Beziehung führten oder ob es nur ein Schwarm war und sie ihrer Freundin um sie zu beeindrucken schöne Phantasiegeschichten erzählte, ist überhaupt nicht klar. Fakt ist, außer der Freundin und Marion selbst scheint niemand aus dem Umfeld jenen Chris(sy) gekannt oder von ihm Kenntnis gehabt zu haben. Wo sollte sie ihn also getroffen haben? Er war ja offensichtlich nicht auf ihrer Schule, kein Nachbar, niemand der von der Polizei im Umfeld von Marion Beier, ihrem Freundes- und Bekanntenkreis etc. ermittelt werden konnte. Alles ziemlich fadenscheinig.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:(...) vielleicht durch Alkohol mutig geworden, wollte Chris/Bekannter mehr als Marion bereit war zu tun. Es kommt zum Kampf und Mord. Der Tatort ist aber nicht wirklich abgelegen und es sind mit Sicherheit Autos vorbei gekommen
Also die spontane Vergewaltigung (wobei die nicht einmal gesichert stattgefunden hat, weil man nur anhand der Fundsituation davon ausging, scheinbar aber nicht anhand rechtsmedizinischer Untersuchungen) einer 12 Jährigen durch einen Bekannten und/oder den Bundeswehrsoldaten, der sich am selben Abend spontan vom Mopedcasanova Chris(sy) in den braven Soldaten mit anderem Namen verwandelt und sich eine Trugspur ausdenkt, um von sich abzulenken, die er dann später der Polizei meldet. Nebenher vermisst niemand den abgetauchten Chris(sy), welcher ja jetzt der brave Soldat XY ist und deshalb nicht mehr ermittelt werden kann.

Ich kann mir nicht helfen, auch wenn das eine tolle Geschichte für einen Kriminalroman ergibt, ist mir das alles wirklich zu viel unrealistische Phantasie. Das tut mir Leid. Von daher halte ich diesen ominösen "Chris(sy)" nach jetzigem Informationsstand für ziemlich unverdächtig. Aber gut, warten wir mal ab, was sich sonst noch so in diesem Fall ergibt.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Heute wurde ein neuer stern-Crime-Podcast in der Staffel „SPURENSUCHE“ veröffentlicht
Vielen Dank @HolzaugeSHK für das Heraussuchen und Einstellen dieses Podcasts! :Y:
Ich nehme mal an, du hast den Podcast schon durchgehört. Gibt es da neue Erkenntnisse oder ist dort auch alles auf dem Stand, der aktuell zum Sachverhalt bekannt ist?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der Wagen des Zeugen hat auch ein Hochkantschild hinten. Deswegen hatte ich schon spekuliert, ob der 23 Uhr Zeuge im trüben Licht und Vorbeifahren nur ein Hochkantnummernschild gesehen hat, nicht unbedingt ein US-Schild.
Die US-Kennzeichen hatten sehr große und gut sichtbare Unterschiede was die Ausführung anging. Es war lediglich die Form ähnlich. Die Gestaltung war eine ganz Andere. Ich denke auch im Zwielicht oder bei Dunkelheit hätte man den Unterschied leicht erkannt.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

11.04.2026 um 16:31
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Da verstehe ich offen gestanden jetzt nicht ganz wie du das meinst. Das man den Zeugen genau befragt hat, setze ich jetzt einmal voraus, weil das die reguläre Polizeiroutine in einem solchen Fall darstellt. Aber wie konntest du jetzt anhand der Herkunftsregion des Wagens darauf schließen, dass man mit dem Ergebnis dieser Befragung nicht wirklich zufrieden war?
Hallo @Slaterator Grüße!
Kein Problem. XY legt Wert darauf das Zeugen weder identifizierbar noch lokalisierbar sind. Darum sind auch die Kennzeichen der Zeugen unkenntlich gemacht. Wenn das nicht geschieht, wie es hier der Fall ist (ich kann auch noch ein Bild des Frontschildes einstellen, wenn es sein muß), dann ist das weil die Ermittler gerne etwas mehr über den Zeugen und seinen Weg erfahren wollen. Die genaue Nummer existiert nicht, aber mit den zusätzlichen Angaben können Bekannte ihn erkennen sowie Leute in der Region, ob ein Wagen aus, in diesem Fall Kreis Darmstadt, tatsächlich dort war, wo er angeblich rumgefahren ist.
Hätten die Ermittler keinerlei Zweifel an der Geschichte des Zeugen gehabt, wären im Film auch seine Schilder unkenntlich gewesen und vor allem auch kein Hochkantschild hinten angeschraubt worden.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die US-Kennzeichen hatten sehr große und gut sichtbare Unterschiede was die Ausführung anging. Es war lediglich die Form ähnlich. Die Gestaltung war eine ganz Andere. Ich denke auch im Zwielicht oder bei Dunkelheit hätte man den Unterschied leicht erkannt.
Tut mir leid, da bist du auf dem Holzweg, was das generelle Erinnerungsvermögen hier oder auch anderen Ländern angeht. Eine gewisse Beobachtungsgabe, Dinge, die nicht ins Gesamtbild passen zu erkennen, ist Teil meines Jobs. Bei Übungen sieht man regelmäßig,,(darum wird auch geübt, um besser und genauer zu werden) daß selbst bei uns die eigene Wahrnehmung ein Schnippchen schlagen kann, wenn man etwas extrem kurz oder im Vorbeihuschen sieht.
Leute, die darin weniger geübt sind, haben noch viel größere Probleme mit Erinnerungsungenauigkeiten. Das ist keine Kritik, denn unser Hirn ergänzt Erinnerungen und ist dabei nicht unbedingt immer treffsicher. Wir haben im Laufe der Jahre so einige Beschreibungen und Berichte bekommen, wo die Frage war, wie weit man tatsächlich nebendran liegen kann.
Ich glaube zwar das der 23 Uhr Zeuge einen Wagen mit US-Schild gesehen hat, es würde mich aber keineswegs überraschen, wenn er (es war dunkel, hat das Auto im Vorbeifahren gesehen und keinen Grund gehabt, besonders aufmerksam zu sein) nur ein Hochkantschild gesehen hätte und einfach von einem US-Schild ausginge, da diese wesentlich häufiger im süddeutschen Raum waren als die europäischen Hochkantschilder.
Tagsüber konnte man die alten US-Schilder nicht verwechseln, nachts war das schon möglich.

Mehr später oder morgen, habe heute wenig Zeit. :-)


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 13:45
Evtl. für die Kennzeichendiskussion auch noch interessant, dass bestimmte Buchstabenkombinationen in Deutschland nicht erlaubt sind. "HJ" gehört dazu.

Wurde das Kennzeichen im Film deshalb so gewählt, dass es nicht zu Verwechslungen kommen kann?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 13:53
Bearbeitungszeit abgelaufen.

Die Regelung gibt es seit 1956.
Weitere Informationen:
Nach der bundesweit geltenden Richtlinie vom 07. November 1956 (VkBl 1957, Seite 22, RL StV 2 Nr. 2131 By/56 II) dürfen die Buchstabenkombinationen KZ, SA, SS, HJ und NS nicht mehr vergeben werden und sind im landeseinheitlichen EDV-Programm gesperrt. Zudem dürfen Zeichenkombinationen gemäß § 8 Absatz 1 Satz 3 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) nicht gegen die guten Sitten verstoßen.
[https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsbehoerden-gehen-gegen-ns-symbolik-vor#:~:text=Nach%20Pr%C3%BCfung%20und%20Bewertung%20durch,gegen%20die%20guten%20Sitten%20versto%C3%9Fen.]


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12.04.2026 um 13:56
Zitat von StauderStauder schrieb:Evtl. für die Kennzeichendiskussion auch noch interessant, dass bestimmte Buchstabenkombinationen in Deutschland nicht erlaubt sind. "HJ" gehört dazu.
Das ist ja interessant, wieder was gelernt dank Allmy. Konnte das nicht so recht glauben, dass in einem XY-Beitrag über ein Kennzeichen darauf hingewiesen wird, dass ein Zeuge aus Darmstadt kommen soll.

Wiki hierzu:
In den Einspielfilmen zu sehende Kraftfahrzeuge, die für die eigentliche Fahndung keine Rolle spielen, haben stets Umlaute nach der Trennung im Kfz-Kennzeichen (solche werden in Deutschland in Wirklichkeit nicht ausgegeben).
Quelle: Wikipedia: Aktenzeichen XY … ungelöst

Aber das hätte ja hier auch nicht gepasst.

Zum Verbot von HJ mehr unter diesem Link

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kfz-kennzeichen-sittenwidrig-kz-hj-ns


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 14:05
Zitat von kalekokaleko schrieb:Wiki hierzu:
In den Einspielfilmen zu sehende Kraftfahrzeuge, die für die eigentliche Fahndung keine Rolle spielen, haben stets Umlaute nach der Trennung im Kfz-Kennzeichen (solche werden in Deutschland in Wirklichkeit nicht ausgegeben).
Quelle: Wikipedia: Aktenzeichen XY … ungelöst

Aber das hätte ja hier auch nicht gepasst.
Diese Regelung könnte damals noch anders gewesen sein, so dass man statt oder zusätzlich zu den Umlauten teilweise auch nicht erlaubte Kombinationen verwendet hat.
Vorstellbar, dass dann aufgrund von Beschwerden nur noch Umlaute genutzt wurden.

Vom Prinzip scheint man hier aber zeigen zu wollen, dass es nicht das echte Kennzeichen ist.


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12.04.2026 um 18:35
Zitat von StauderStauder schrieb:Wurde das Kennzeichen im Film deshalb so gewählt, dass es nicht zu Verwechslungen kommen kann?
Hallo @Stauder ! Ganz genau, die Nummer darf in echt nicht vorkommen, damit Verwechselungen ausgeschlossen sind.
Zitat von kalekokaleko schrieb:Das ist ja interessant, wieder was gelernt dank Allmy. Konnte das nicht so recht glauben, dass in einem XY-Beitrag über ein Kennzeichen darauf hingewiesen wird, dass ein Zeuge aus Darmstadt kommen soll.
Hallo @kaleko! XY hat schon immer sehr viel Info über solche Kunstgriffe vermittelt. Hier im Fall Baier zeigt sich daran, daß die damailgen Ermittler hinsichtlich der 2.30 Uhr Zeugenaussage genauso skeptisch wie z.B. @HolzaugeSHK und ich heute eingestellt waren. Denn hätte man dieser Zeugenaussage Vertrauen geschenkt, wären die Nummernschilder so unleserlich gewesen wie die des ersten Zeugen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Von daher halte ich diesen ominösen "Chris(sy)" nach jetzigem Informationsstand für ziemlich unverdächtig.
Hallo @Slaterator ! Entschuldige, aber das ist ein Gedankengang, den ich absolut nicht nachvollziehen kann! Wir haben eine Person, möglicherweise Chris heißend, die sich nachweislich im Vorfeld der Tat gehäuft mit dem Opfer getroffen hat, dies wurde in der XY-Sendung deutlich mitgeteilt. Und genauso ist es Fakt, daß diese Person unmittelbar nach dem Mord eine Verschwindibusnummer hingelegt hat und bis heute abgetaucht ist.
Diesen "Chris" bei aktuellem Stand als "ziemlich unverdächtig" zu bezeichnen, macht mich fast sprachlos!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 19:52
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Heute wurde ein neuer stern-Crime-Podcast in der Staffel „SPURENSUCHE“ veröffentlicht
Der Podcast ist sehr interessant, vielen Dank fürs Einstellen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Denn hätte man dieser Zeugenaussage Vertrauen geschenkt, wären die Nummernschilder so unleserlich gewesen wie die des ersten Zeugen.
Eigentlich sehe ich es genau umgekehrt. Der Zeuge mit dem Kennzeichen (das es so nicht gibt) ist nicht mehr relevant ebenso wie der Porsche und bei der Aussage von 23 Uhr gibt es offene Fragen, deshalb kein Hinweis auf ein Kennzeichen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:XY hat schon immer sehr viel Info über solche Kunstgriffe vermittelt.
Das glaube ich nicht, aber man kann natürlich alles überinterpretieren.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 21:56
Zitat von kalekokaleko schrieb:Eigentlich sehe ich es genau umgekehrt. Der Zeuge mit dem Kennzeichen (das es so nicht gibt) ist nicht mehr relevant ebenso wie der Porsche und bei der Aussage von 23 Uhr gibt es offene Fragen, deshalb kein Hinweis auf ein Kennzeichen.
Hallo! Dir ist schon bewußt, daß kein leserliches Kennzeichen die übliche Art der Darstellung bei XY ist und nur bei Aussagen, wo noch Fragen bestehen, die Nummernschilder lesbar sind?
Zitat von kalekokaleko schrieb:Das glaube ich nicht, aber man kann natürlich alles überinterpretieren.
Mit Glauben ist das so eine Sache, wenn man es Nachlesen kann. Kurt Grimm, in dessen Zeit dieser Filmfall gedreht wurde, war bekannt dafür, alle möglichen Infos in die Filme zu quetschen und dafür alles zu nutzen, bis hin zur Musikauswahl.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 22:07
Jetzt habe ich mir den Podcast nochmal angehört und über den Zeugen aus Darmstadt nachgedacht. Hier Dein Beitrag aus dem Sonja Hurler Thread, es wäre aber schon gut, wenn Deine Gedanken dort stünden, wo sie dazu passen, hier bei Marion Baier.

Zitat von @Höhenburg 09.04.2026 um 03:15
"Chris" war in einem Alter, das durchaus zu einem Wehrdienstler oder sogar Zeitsoldat passen könnte. Er ist ja direkt nach dem Mord bis heute abgetaucht. als jemand der womöglich nur vorübergehend im Raum Zirndorf war, hilfreich beim abhauen.
Nebenbei: Hast du einmal den alten XY-Film von 1974 gesehen? Der Zeuge mit der ominösen Porschesichtung war Soldat und totale Ausnahme bei XY, man kann eine Darmstädter Nummer auf seinem Wagen erkennen.[/q
uote]r
Also die Aktenzeichenzuschauer sollen sich an ein Fahrzeug aus Darmstadt erinnern, dass in der Tatnacht in Zirndorf unterwegs war.
Der Fahrer (Soldat) meldet sich als Zeuge, erfindet einen Porsche, in dem ein Kampf stattgefunden haben soll und die Polizei kann nicht klären, ob er nicht vielleicht eigentllich verdächtig ist (und womöglich sogar der verschwundene Chrissi ist.)
Verstehe ich das so richtig?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

12.04.2026 um 22:11
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Mit Glauben ist das so eine Sache, wenn man es Nachlesen kann. Kurt Grimm, in dessen Zeit dieser Filmfall gedreht wurde, war bekannt dafür, alle möglichen Infos in die Filme zu quetschen und dafür alles zu nutzen, bis hin zur Musikauswahl.
Klär mich bitte auf, wo könnte ich mich den schlau(er) machen zu dem Thema Aktenzeichen XY und die tieferen Botschaften der Filme.


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