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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 10:16
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Das frage ich mich ehrlich gesagt auch schon seit längerem, wieso die Polizei dieses Medaillon so zielstrebig den Täter zuordnet. Ob es hierfür eine Begründung gibt, die wir nicht kennen? Aber wie könnte diese aussehen?
Ich vertraue da schon auf die Erfahrung und Expertise der Polizei. So ein Gegenstand wird ja in einer bestimmten Lage, in einer bestimmten Entfernung vom Opfer, evtl. mit Anhaftungen, abgerissene Kette usw. aufgefunden.

Da Ermittler öfter Spuren bewerten müssen, wird sich hier ein Bild ergeben haben, dass zu den bereits zitierten Aussagen seitens der Ermittler geführt hat.

Absolute Sicherheit kann es natürlich nicht geben, das ist klar.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 10:53
Wenn man sich nochmals den Tatort auf Bild 33 der Galerie anschaut, da sind ein paar Erdhügel, teilweise mit Bewuchs zu erkennen.

Screenshot 20260521 102355 AllmysteryOriginal anzeigen (2,1 MB)
Zitat von 321meins321meins schrieb:sowie ich mir auch vorstellen könnte dass die Schuhabdrücke nicht vom Täter stammen, beim Tatort handelt es sich ja um ein frei zugängliches Gebiet
Guter Gedanke @321meins, die Schuhabdrücke müssen nicht unbedingt vom Täter sein. Wäre das vielleicht nicht ein guter Ort für Mensch oder Hund, sich kurz zu erleichtern? Den Gedanken hatte ja schon einmal @Slaterator aufgegriffen!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 24.01.2026:Der VW mit den amerikanischen Kennzeichen ist unbeleuchtet, unbesetzt und steht gegen 23:00 Uhr abgeparkt am Straßenrand...

...Vielleicht war da aber auch nichts und der Fahrer war z.B. kurz austreten oder mit seinem Hund dort.
Wo war der VW-Fahrer eigentlich in dieser Nacht, lässt sein unbeleuchtetes Fahrzeug einfach am Straßenrand im Nirgendwo stehen? 🤔


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 14:28
Zunächst einmal: Hallo @alle miteinander und ich hoffe, alle hatten ein schönes, langes Wochenende!

Sehr interessante Diskussion samt Lagerbildung. Erinnert mich an den Engelbrecht Fall.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 15.05.2026:Im Podcast werden auch der VW und der Porsche, die Turnschuhe und der Anhänger angesprochen. Der Name Chris(sy) wurde NICHT erwähnt!
Hallo @HolzaugeSHK!
Der gute Kommissar Bernhard ist zwar extrem tief im Fall Hurler drin, aber im Fall Baier ist er, nicht verwunderlich, deutlich weniger tief drin. Er hat sogar ein, zwei Dinge verwechselt!
Ich verstehe nicht den Ansatz, bestehende Erkenntnisse unbedingt negieren zu wollen, wie Du und @Slaterator das tun! Die Person "Chris" gab es, sie hat sich häufig mit Marion getroffen und ist unmittelbar nach dem Mord abgetaucht. Das geht ganz klar aus dem XY-Film von 74 hervor. Neue Erkenntnisse machen alte NICHT überflüssig!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 12.05.2026:Vielleicht ist das auch -nochmal zur Erklärung- der Punkt, der für mich unter vielem Anderen gegen Chris(sy) spricht. Marion war in meiner Vermutung/Theorie scheinbar erst einmal nur mit ihrer Freundin auf dem Fischerfest verabredet.
Hallo @Slaterator! Nette Theorie, aber leider absurd! Tut mir leid, es so hart auszudrücken! Womöglich spielen hier deine Erfahrungen, wo Du aufgewachsen bist, eine Rolle weshalb Du auf diese schräge Schiene kommst.
Marion hätte NIEMALS flunkern müssen, um sich Sonntags nachmittags auf dem Stadtfest mit einer Freundin zu treffen, (besonders nicht da Marion recht viele Freiheiten für ihr Alter hatte) daß kann ich sogar mit Sicherheit sagen! Nicht hier in Süddeutschland im Jahr 1973 oder auch 1986, um einmal persönliche Erfahrungen einzubringen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 12.05.2026:Niemand hat die Absicht Eduard Zimmermann abzukanzeln
Doch, tust Du, nur scheinst Du es nicht zu merken! Das ist der Unterschied! Immer und immer wieder behauptest Du Dinge über die Zeugenaussagen zu Chirs, die so nicht stimmen. Beispielsweise hier "
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 13.05.2026:Nur Aussagen von Hörensagen.(...)Objektiv gibt es meines Wissens keine direkten Zeugen.
" Das ist faktisch Quatsch, weder Du noch wir wissen Genaues über die Art und Anzahl Zeugenaussagen. Du weißt nicht, ob eine Freundin nicht doch bei einem Treffen dabei war. Trotzdem stellst du die Behauptung auf, die Zeugen hätten nur Hörensagenaussagen gemacht.
Der Ermittler und Ede haben in XY keine Zweifel daran gelassen, daß das die Aussagen zu Chris glaubwürdig sind und viel genauer als du annimmst.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 12.05.2026:Nochmal, wir dürfen nicht vergessen: Die Zeugen und das Opfer waren um die 12 Jahre alt. Nur mal nebenbei...
Das finde ich schon mindestens am Rande der Frechheit! Kinder und Jugendliche können hervorragende Beobachter sein, sie können ihre Wahrnehmungen nur nicht immer richtig einordnen, wenn sie sehr jung sind.
Aber 12jährige bekommen viel mehr mit als du für möglich hälst. Außer du hast nur Exemplare von heutigen Smonbies zum Vergleich, was bei dir scheinbar der Fall ist.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 12.05.2026:Stattdessen aber Zeugenaussagen wie die des Soldaten bei der Porschesichtung in Frage zu stellen
Mit Verlaub, zwei Paar Schuhe. Du stellst Vermutungen aus dem Bauch und der Luft heraus auf, denn es gibt nicht den geringsten Hinweis darauf, daß die Aussagen zum Komplex "Chris" auch nur annähernd zweifelhaft wären.
Die Darstellung des Porschezeugen, bei dem die Herkunftsregion preisgegeben wurde, was seit über einem halben Jahrhundert bei XY ein Fahnenschwenken darstellt, daß man Zweifel an der Aussage des Zeugen hat und man gerne mehr über ihn wüßte, ist etwas Anderes.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb am 12.05.2026:Dass die Zeuginnen um die 12 Jahre waren ist ja richtig, aber in diesem Alter geht man in der Regel in die 6. oder 7. Klasse. Da ist man sich des Ernstes im Leben durchaus schon bewusst. So kindlich und realitätsfremd ist man da auch nicht mehr, vor allem wenn gerade eine Freundin, bzw. Klassenkameradin auf so grausame Weise ums Leben kam.
Sehr richtig! Und ich kann aus Erfahrung u.a. der Arbeit gesichert sagen, daß 12jährige bereits hervorragende Beobachter sein können. Nicht müssen, aber können.
Zitat von DewDew schrieb am 12.05.2026:Mit dem kategorischen Ausschluss von "Chrissy" entfernst Du Dich aber völlig willkürlich von den bis zur detaillierten Personenbeschreibung veröffentlichen Informationen bis hin zur Falschbehauptung "nie gesehen und/oder identifiziert".
Laut E. Zimmermann und EB wurde er vor der Tat oft gesehen und von den Freundinnen, die ihn sahen, anhand der genannten Merkmale als "Chrissy" identifiziert.
Deine Begründungen für diesen Ausschluss der Person, die sich "Chrissy" nannte oder so genannt wurde, aus Deinen Überlegungen mögen generell nicht falsch sein, im vorliegenden Fall aber laufen sie völlig entgegen den zur Situation kommunizierten Ermittlungsergebnissen.
Bravo und Applaus.
Zitat von DewDew schrieb am 13.05.2026:Ich gehe davon aus, dass auch deren Aussagen auf Plausibilität geprüft wurden, die angegebenen Umstände ( Orte, Zeiten, Zeiträume ) ebenfalls nachvollzogen, für plausibel empfunden, ordnungsgemäß protokolliert worden sind.
Ich gehe sogar davon aus, dass man die Aussagen der Freundinnen miteinander verglich und auf Übereinstimmungen und Abweichungen abklopfte. Eine Möglichkeit, die man bei Einzelzeugen in dem Maße nicht hat.
Ich gehe ebenfalls davon aus, dass die Ermittler keine Praktikanten waren, sondern entsprechend ausgebildet und erfahren, um die Besonderheiten von Aussagen von Kindern/Jugendlichen zu kennen und zu berücksichtigen. Hier konnte man sogar noch Eltern und Lehrer fragen, ob die Mädchen zu überbordender Fantasie neigten.
Auch hier waren wir nicht dabei und müssen uns darauf verlassen, dass das, was uns als bisheriges Ergebnis bekanntgegeben wurde, den Tatsachen entspricht oder zumindest von den Ermittlern als Tatsachen angesehen wird. Das gilt.
Mehr haben wir nicht und erst wenn wir im weiteren Verlauf der Ermittlungen mehr, genauere oder gegenteilige Informationen erhalten, können wir die in unsere Gedankengebäude integrieren.
Also frage ich mich, wie Du dazu kommst, den wahrscheinlich selben Polizisten durch die Hintertür zu unterstellen, sie hätten bei der Einvernahme der Freundinnen von M.B. nicht genau dieselbe Sorgfalt an den Tag gelegt wie bei dem Schreinermeister und dem Soldaten und diese Ergebnisse in Zweifel zu ziehen. Also das Extrakt nach Abzug aller Einschränkungen, die man gegenüber jedewedem Zeugen haben kann. Für mich lautet die Antwort schlicht: Kraft Deiner Wassersuppe. Und die ist mir zu dünn.
Daumen hoch und weiter so!
Zitat von DewDew schrieb am 13.05.2026:Ich möchte nicht frech sein und ich halte Dir die unchristliche Zeit, zu der Du das geschrieben hast zugute, aber diese künstliche Aufregung steht Dir wirklich nicht.
Wie soll ich es denn nennen, wenn Du mit schon absurder Sturheit in Zweifel ziehst und das Gegenteil von dem behauptest, was den Ermittlern als Ergebnis ihrer Ermittlungen plausibel und für die Öffentlichkeitsfahndung wichtig und erwähnenswert erschien?
Genau das!
Zitat von DewDew schrieb am 13.05.2026:Völlig abgesehen davon vergleichst Du hier Äpfel mit Birnen.
Im Gegensatz zu "Chrissy" sind nämlich die genannten Personen, also der Typ mit dem auffälligen Porsche, den es mitten in der Nacht auf die falsche Straßenseite verschlagen hatte und der ( deswegen? ) einen bewegten Disput mit seiner Begleitung hatte, oder der unbekannte GI zu keinem Zeitpunkt vor der Tat irgendwie als in M.B.´s Umgebung befindlich erwähnt worden. Dafür hat vermutlich die Phantasie ihre Freundinnen nicht gereicht...
Oder habe ich was übersehen? Ich lasse mich da gerne korrigieren, wenn´s doch so war.
Danke, daß du meine Ausführungen dazu etwas anders formuliert,bestätigst.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Was mich mal interessieren würde, ist das am Tatort gefundene Christopherus-Medaillon wirklich vom Täter?
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das hatte ich mich ja auch schon gefragt, ich könnte mir weiterhin vorstellen dass die Möglichkeit besteht dass der Anhänger nicht vom Täter stammt sowie ich mir auch vorstellen könnte dass die Schuhabdrücke nicht vom Täter stammen, beim Tatort handelt es sich ja um ein frei zugängliches Gebiet. es klingt für mich persönlich in den Meldungen auch nicht als gesichert
Da die Polizei bislang nie öffentlich machte, wo genau am Tatort sie den Anhänger gefunden hat, sie aber davon überzeugt sind, daß er dem Täter gehört, sollte es nicht schwer sein sich vorzustellen, wo oder worin das Medaillon wahrscheinlich gefunden wurde. Kleiner Tipp fürs Ratebingo: Es fand ein heftiger Kampf statt... :-)
Selbiges gilt für die Schuhabdrücke, man kann durchaus einschätzen, ob bestimmte Abdrucksspuren etwas mit der Tat zu tun haben können oder nicht.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich vertraue da schon auf die Erfahrung und Expertise der Polizei. So ein Gegenstand wird ja in einer bestimmten Lage, in einer bestimmten Entfernung vom Opfer, evtl. mit Anhaftungen, abgerissene Kette usw. aufgefunden.
Sehe ich genauso.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wo war der VW-Fahrer eigentlich in dieser Nacht, lässt sein unbeleuchtetes Fahrzeug einfach am Straßenrand im Nirgendwo stehen? 🤔
Berechtigte Frage, aber ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß der Tatort nicht wirklich im "Nirgendwo" gelegen ist. Die nächsten bewohnten Häuser waren in Sichtweite gelegen und auch nicht dermaßen weit weg! Auf Seite 1 der Diskussion hast, glaube ich mich zu erinnern, du selbst eiin Bild zur anderen Seite der Hainbergstraße hin eingestellt. In der Vergößerung sieht man deutlich, daß die Blocks und der Altbau auf der Seite zumindest teilweise bewohnt sind. auch die Altbebauung weiter "links" ist nicht wirklich weit weg.
Was jetzt den Fahrer des VW betrifft, der dürfte wohl seinen Wauwau :-) Gassi geführt, sich die Beine vertreten (falls MP auf Streife) oder einen Mord begangen haben. Denn die 23 Uhr Sichtung ist noch in einem Zeitfenster, daß ich für den Mord realistisch halte. Die 2.30 Uhr Sichtung ist zu spät, ein Wildfremder hätte Marion niemals solnage ruhig halten können und einen Bekannten Marions, der einen solch seltenen Porsche besessen hat, scheint es nicht zu geben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 15:39
Ich suche auch noch immer nach einer Verbindung der zwei Morde an Marion Baier und Sonja Hurler.

Du @Höhenburg hast mir gerade zu einer Inspiration verholfen.

Ist der Täter beider Mädchen vielleicht ein Hundebesitzer? Du schreibst ja
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Was jetzt den Fahrer des VW betrifft, der dürfte wohl seinen Wauwau :-) Gassi geführt, sich die Beine vertreten (falls MP auf Streife) oder einen Mord begangen haben.
&
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 20.04.2026:Und was den Fall Hurler betrifft, ich habe schon überlegt, ob der Täter nicht in Heiligkreuz gewohnt und einfach seinen Hund Gassi geführt hat.
Interessanter Ansatz und Applaus! Da Kommissar Norbert Bernhardt in Heiligkreuz wohnt, da müsste er sich ja nur mal in der Nachbarschaft umhören bzw. -schauen wer immer zu später Stunde mit seinem Wauzi auf Gassirunde geht und wahrscheinlich auch noch mit Vornamen Christian heißt! 😅


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 16:03
Hallo @HolzaugeSHK , Grüße!

Es wäre eine Möglichkeit, wenn auch nicht ganz so einfach nachprüfbar wie Du schreibest. Aber du setzt nicht umsonst den Smilie :-) Spaß beiseite, die beiden Mordtatorte liegen definitiv in einem Bereich, der von Hundebesitzern samt Tier aufgesucht werden kann. Nicht tief im "finsteren Walde", sondern Stadtrand.

Und wo wir gerade dabei sind, im Fall von Marion könnte das erklären, weshalb sie an ihrem Zuhause vorbei gelaufen/gefahren ist. Vielleicht hat sie auf dem Heimweg jemanden getroffen, der seinen Hund ausgeführt hat, mit ihm ins Gespräch gekommen ist und womöglich überredet wurde, die "Runde" einfach schnell mitzugehen. Dann wären wir allerdings 100% sicher bei einem Bekannten als Täter in diesem Szenario.

Im Fall Sonja muß es kein Bekannter gewesen sein, wenn die "Hundetheorie" aber zuträffe, die Wahrscheinlichkeit eines Sonja zumindest flüchtig im Dorf Bekannten erhöhen würde.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 16:14
Wir wissen über Marion Hurler absolut Nichts über ihre Hobbies oder Freizeitbeschäftigungen. War sie vielleicht Tierfreundin, hat sie sich immer ein Haustier gewünscht? Was war mit der von der Mutter erwähnten Verletzung am Fuß, war es vielleicht ein Hundebiss? Wir wissen es NICHT!
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Und wo wir gerade dabei sind, im Fall von Marion könnte das erklären, weshalb sie an ihrem Zuhause vorbei gelaufen/gefahren ist. Vielleicht hat sie auf dem Heimweg jemanden getroffen, der seinen Hund ausgeführt hat, mit ihm ins Gespräch gekommen ist und womöglich überredet wurde, die "Runde" einfach schnell mitzugehen. Dann wären wir allerdings 100% sicher bei einem Bekannten als Täter in diesem Szenario.
Ich gehe davon aus, dass Marion ihren Mörder in irgendeiner Weise gekannt haben muss, eventuell durch Freizeitbeschäftigungen, Schule oder Bekanntenkreis der Eltern! Sie ahnte nicht, das der Täter Spoilerschwanzgesteuert unterwegs war!


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 16:28
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wir wissen über Marion Hurler absolut Nichts über ihre Hobbies oder Freizeitbeschäftigungen. War sie vielleicht Tierfreundin, hat sie sich immer ein Haustier gewünscht? Was war mit der von der Mutter erwähnten Verletzung am Fuß, war es vielleicht ein Hundebiss? Wir wissen es NICHT!
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Und wo wir gerade dabei sind, im Fall von Marion könnte das erklären, weshalb sie an ihrem Zuhause vorbei gelaufen/gefahren ist. Vielleicht hat sie auf dem Heimweg jemanden getroffen, der seinen Hund ausgeführt hat, mit ihm ins Gespräch gekommen ist und womöglich überredet wurde, die "Runde" einfach schnell mitzugehen. Dann wären wir allerdings 100% sicher bei einem Bekannten als Täter in diesem Szenario.
Ich gehe davon aus, dass Marion ihren Mörder in irgendeiner Weise gekannt haben muss, eventuell durch Freizeitbeschäftigungen, Schule oder Bekanntenkreis der Eltern! Sie ahnte nicht, das der Täter Spoilerschwanzgesteuert unterwegs war!
Guter Beitrag, ohne Wenn und Aber!
Wir Zwei (abspielen von The Persuanders.mp3) :-) :-) stimmen auch völlig überein, daß Marion ihren Mörder gekannt hat, welche Form diese Bekanntschaft auch angenommen haben mag.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 16:46
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wir wissen über Marion Hurler absolut Nichts über ihre Hobbies oder Freizeitbeschäftigungen.
Kleine Korrektur, Marion Baier, aber in der Hitze des Gefechts passieren solche Dinge. :-)
Um die Theorie rund um die Hundevariante etwas weiter zu spinnen, wir wissen, daß es an beiden Mordwochenenden sehr warm bis heiß war. Sowas verschiebt Gassirunden aus nachvollziehbaren Gründen nach hinten. Ein Ausführen in den Sonnenuntergang hinein oder erst spätabends wenn es richtig heiß ist, dürfte für Hundebesitzer nichts Ungewöhnliches sein.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 17:27
Ich bin leider nur Katzenliebhaberin, deshalb interessiert es mich jetzt, wann und wie weit geht man mit dem Hund die letzte Runde vor dem Zubettgehen?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ein Ausführen in den Sonnenuntergang hinein oder erst spätabends wenn es richtig heiß ist, dürfte für Hundebesitzer nichts Ungewöhnliches sein.
Gibt's hier vielleicht angemeldete User mit Hundeerfahrung?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 17:36
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Gibt's hier vielleicht angemeldete User mit Hundeerfahrung?
Also vor der Tagesschau wäre ein Zeitpunkt, an dem man meiner Erfahrung nach viele Gassigänger trifft, also gegen 20.00h.

Da sich insbesondere Fernsehgewohnheiten stark verändert haben, ist das aber keine festgefügte Regel. 1973 wohl noch eher, als heutzutage.

Leute mit unverträglichen Hunden geben auch gern nachts, so genannte "Moonshine Walker", weil dann weniger los ist.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 17:44
Oh, vielen lieben Dank @sallomaeander für die Auskunft!
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Also vor der Tagesschau wäre ein Zeitpunkt, an dem man meiner Erfahrung nach viele Gassigänger trifft, also gegen 20.00h.
Das würde doch passen! Marion BAIER wurde gegen 20:00 Uhr zuletzt auf dem Fischerfest gesehen. Wen traf sie dann auf dem Heimweg, den Unbekannten Mister X mit Hund? 🐕‍🦺


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 17:44
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Was mich mal interessieren würde, ist das am Tatort gefundene Christopherus-Medaillon wirklich vom Täter?
Und weiter:
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Jetzt nach Vorliegen der Täter-DNA wäre es doch eine Leichtigkeit nochmals den Anhänger aus der Asservatenkammer zu holen und in einem Labor die DNA-Spuren abzugleichen.
Richtig, die Fragestellung ist ja auch nicht neu im Thread. Wir hatten ja schonmal früher diese Frage aufgeworfen und nein, es gibt da keine absolute Sicherheit. Die gäbe es -wie du schon schreibst- nur dann, wenn an diesem Medaillon die gleiche DNA gefunden wurde, wie an den beiden Opfern. Ob das der Fall ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Ich wage allerdings mal stark zu bezweifeln, dass man daran noch etwas verwendbares vom Täter finden kann, wenn das original Fundstück damals in der Sendung gezeigt wurde. Denn da war es gänzlich ungeschützt und ging bestimmt durch "viele Hände". Da kann ich mir nicht vorstellen, dass da noch etwas verwertbares dran war.
Zitat von 321meins321meins schrieb:(...) ich könnte mir weiterhin vorstellen dass die Möglichkeit besteht dass der Anhänger nicht vom Täter stammt sowie ich mir auch vorstellen könnte dass die Schuhabdrücke nicht vom Täter stammen, beim Tatort handelt es sich ja um ein frei zugängliches Gebiet. es klingt für mich persönlich in den Meldungen auch nicht als gesichert
Bei den Spuren ist evtl. interessant zu wissen, ob unter dem Opfer welche vorhanden waren und ob sich die Spuren zahlreich um das Opfer konzentrierten, respektive am Opfer endeten und von dort nicht weiterführten. Das würde dann mMn schon dafür sprechen, dass die Spuren dem Täter zuzuordnen sind, wenn nicht eine unbekannte Person das Opfer später gefunden haben und dann abgehauen sein sollte ohne sich zu melden, was ich persönlich allerdings für extrem unwahrscheinlich halte. Die nächste Frage ist, ob Spuren nicht durch Polizeibeamte vernichtet/überdeckt wurden, als sie dort eintrafen und sich der Leiche näherten. Schließlich musste ja festgestellt werden, ob das Opfer ggf. noch lebt. Dafür musste sich mindestens eine Person nähern und die Vitalfunktionen überprüfen. Gleiches gilt auch für den Finder der Leiche. Klar konnte man deren Spuren dann feststellen und ausschließen. Aber das Spurenbild könnte dadurch beeinträchtigt worden sein.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Das frage ich mich ehrlich gesagt auch schon seit längerem, wieso die Polizei dieses Medaillon so zielstrebig den Täter zuordnet. Ob es hierfür eine Begründung gibt, die wir nicht kennen? Aber wie könnte diese aussehen?
Mir fällt -ehrlich gesagt- keine 100% sichere Begründung ein, außer wenn nachträglich DNA des Täters festgestellt werden konnte oder aber das Medaillon bewusst auf dem Opfer platziert worden wäre. Ob etwas davon der Fall war, wissen wir derzeit leider nicht. Erinnere ich mich richtig, dass es im Filmfall 74 hieß, man hätte das Medaillon nicht am, sondern in der Nähe gefunden? Ich weiß es gerade nicht mehr.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb: Wäre das vielleicht nicht ein guter Ort für Mensch oder Hund, sich kurz zu erleichtern?
Theoretisch schon. Ich verstehe gerade nur nicht genau wie du das meinst. Das da vorher der VW Fahrer war und nachher dann Marion Baier an zufällig genau diesem Ort erschlagen wurde? Also wenn jemand mit dem Hund dort war, dann hätte man ja eigentlich auch die Spuren des Hundes im Sand finden müssen. Davon war jetzt keine Rede, was aber nichts heißen muss.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wo war der VW-Fahrer eigentlich in dieser Nacht, lässt sein unbeleuchtetes Fahrzeug einfach am Straßenrand im Nirgendwo stehen?
Das kann wohl nur er selbst erklären, falls er es nicht schon zwischenzeitlich erklärt haben sollte. Die Frage ist dann nur, warum die EB sich dann mit den neuen Ermittlungen neuerlich an die US Army gewandt haben. Dem zufolge scheint da noch Klärungsbedarf zu bestehen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich verstehe nicht den Ansatz, bestehende Erkenntnisse unbedingt negieren zu wollen, wie Du und @Slaterator das tun! Die Person "Chris" gab es, sie hat sich häufig mit Marion getroffen und ist unmittelbar nach dem Mord abgetaucht. Das geht ganz klar aus dem XY-Film von 74 hervor. Neue Erkenntnisse machen alte NICHT überflüssig!
Das ist kein Ansatz. Hier wird auch nicht negiert. Es wurde nur in Frage gestellt, wie diese Personenbeschreibung und das angebliche Verhältnis zwischen Marion Baier und diesem Chris(sy) zu bewerten ist. Diese Fragestellung habe ich in meinen vergangenen Beiträgen ausführlich behandelt, habe argumentiert, begründet und dargelegt, weshalb ich diese Person "Chris(sy)" derzeit nicht als besonders verdächtig bewerte. Das ist alles. Du bist frei, diesen Sachverhalt anders zu bewerten und die vorgebrachten Argumente zu ignorieren bzw. nicht anzuerkennen. Ich habe damit absolut kein Problem. Aber ich werde jetzt nicht wieder von vorn beginnen und alles bereits vorgebrachte dazu wiederholen. Das bläht nur den Thread unnötig auf.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Marion hätte NIEMALS flunkern müssen, um sich Sonntags nachmittags auf dem Stadtfest mit einer Freundin zu treffen, (besonders nicht da Marion recht viele Freiheiten für ihr Alter hatte) daß kann ich sogar mit Sicherheit sagen! Nicht hier in Süddeutschland im Jahr 1973 oder auch 1986, um einmal persönliche Erfahrungen einzubringen.
Das ist nur DEIN persönlicher Eindruck und keinesfalls Fakt. Du kannst tatsächlich überhaupt nicht bewerten, ob sie hätte flunkern müssen oder nicht, weil du weder sie, noch ihre Familie oder Umfeld kennst und keine Kenntnis hast was sie durfte oder auch nicht. Da kannst du mal rein gar nichts dazu sagen. Schon überhaupt nicht mit Sicherheit. Das ist reine Spekulation deinerseits ohne jede Grundlage. Das basiert allein auf deiner persönlichen Erfahrung in deinem Umfeld und ist deshalb auch nicht universal auf andere Personen/Familien übertragbar.

Dagegen IST Fakt, dass sich Marion ohne Wissen der Eltern auf dem Stadtfest mit ihrer Freundin traf und das Fest dann vorerst verließ, ohne das dort andere Personen von ihr bewusst getroffen wurden. Hätte sie also die Freiheit gehabt, sich allein auf dem Fischerfest mit ihrer Freundin zu treffen, hätte sie nicht nur angegeben die Großmutter zu besuchen aber den Festbesuch unterschlagen. Das ergibt keinen Sinn. Zumal ja bei einem genehmigten Festbesuch evtl. ja auch noch eine Mark für eine Fanta von den Eltern drin gewesen wäre. Hier einfach quasi zu unterstellen, dass sie nicht mit der Freundin, sondern in Wahrheit mit "Chris(sy)" verabredet war und die Freundin nur zufällig dort traf, "Chris(sy)" aber trotz Verabredung -zunächst zumindest- nicht, ist doch unlogisch.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das ist der Unterschied! Immer und immer wieder behauptest Du Dinge über die Zeugenaussagen zu Chirs, die so nicht stimmen.
Nochmal, ich habe alles ausführlich in den vergangenen Beiträgen dargelegt. Ich behaupte auch keine Dinge die nicht stimmen. Aber wenn du das anders siehst, dann ist das so. Ich werde mich jetzt nicht darauf einlassen, alles immer und immer wieder zu wiederholen, nur weil du meine Argumente nicht akzeptierst und stattdessen nur gebetsmühlenartig deinen Standpunkt wiederholst. Da drehen wir uns schlicht im Kreis. Daran habe ich kein Interesse und keinen Bedarf. Tut mir Leid.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das ist faktisch Quatsch, weder Du noch wir wissen Genaues über die Art und Anzahl Zeugenaussagen. Du weißt nicht, ob eine Freundin nicht doch bei einem Treffen dabei war. Trotzdem stellst du die Behauptung auf, die Zeugen hätten nur Hörensagenaussagen gemacht.
Auch auf diese Fragestellung habe bereits ausführlich reagiert, argumentiert und begründet. Da gibt es keine Behauptung. Wenn du mir da nicht folgen willst oder kannst, ist das völlig okay für mich. Dann bleibe eben dabei und halte "Chris(sy)" für den wahrscheinlichen Täter. Du bist ein freier User in einem freien Land. Alles gut. Aber mehr als argumentieren und begründen kann ich nicht und bereits getätigte Aussagen zu diesem Thema wiederholen werde ich an dieser Stelle nicht mehr. Dann schaue dir meine vorherigen Beiträge an.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der Ermittler und Ede haben in XY keine Zweifel daran gelassen, daß das die Aussagen zu Chris glaubwürdig sind und viel genauer als du annimmst.
Glaubwürdig können sie ja sein. Das ändert aber nichts am faktischen Sachverhalt. Glaubwürdigkeit ist kein Beweis. Auch das habe ich dir jetzt schon mehrfach ausführlich in meinen Beiträgen begründet.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Kinder und Jugendliche können hervorragende Beobachter sein, sie können ihre Wahrnehmungen nur nicht immer richtig einordnen, wenn sie sehr jung sind.
Eine 12 Jährige bleibt auch wenn sie wie 16 aussehen mag und ggf. frühreif ist faktisch immer noch ein Kind. Das Kinder Dinge ggf. sogar "hervorragend" beobachten können, stelle ich gar nicht in Frage. Ich habe selbst Kinder und weiß das. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass im Einzelfall mal Phantasie und/oder Wunschdenken -hier und da- die Regie übernehmen und auch etwas aus Sicht eines Kindes anders wahrgenommen oder interpretiert wird, als es tatsächlich ist. Dazu kommt auch Vertrauen und Verbundenheit. Wenn beispielsweise Kind A ihrer besten Freundin Kind B ein "Geheimnis" anvertraut und von etwas tollem, glaubhaft erzählt, dann neigen Kinder eher nicht dazu, diese Aussagen komplett zu hinterfragen und nach Glaubhaftigkeit in ihre Einzelteile zu zerlegen/ zu überprüfen. Für die ist das dann Fakt. Nach dem Motto: Wenn meine beste Freundin XY mir das sagt stimmt das.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Aber 12jährige bekommen viel mehr mit als du für möglich hälst. Außer du hast nur Exemplare von heutigen Smonbies zum Vergleich, was bei dir scheinbar der Fall ist.
Ist das jetzt der klägliche Versuch mich zu diskreditieren? :D Ach bitte.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Darstellung des Porschezeugen, bei dem die Herkunftsregion preisgegeben wurde, was seit über einem halben Jahrhundert bei XY ein Fahnenschwenken darstellt, daß man Zweifel an der Aussage des Zeugen hat und man gerne mehr über ihn wüßte, ist etwas Anderes.
Dein "Fahnenschwenken" bedeutet mal faktisch rein gar nichts. Auch das habe ich dir schon in vorherigen Beiträgen ausführlich begründet. Ich sehe da überhaupt keinen Anlass, warum ich da an der Aussage zweifeln sollte. Im Gegenteil.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Sehr richtig! Bravo und Applaus! Daumen hoch und weiter so! Genau das!
Oha. Kein Kommentar dazu. Das spricht für sich selbst. :{
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Und wo wir gerade dabei sind, im Fall von Marion könnte das erklären, weshalb sie an ihrem Zuhause vorbei gelaufen/gefahren ist. Vielleicht hat sie auf dem Heimweg jemanden getroffen, der seinen Hund ausgeführt hat, mit ihm ins Gespräch gekommen ist und womöglich überredet wurde, die "Runde" einfach schnell mitzugehen. Dann wären wir allerdings 100% sicher bei einem Bekannten als Täter in diesem Szenario.
Na das ist doch mal mal wieder eine Idee. Da muss ich sagen, den Gedanken finde ich gar nicht schlecht. Im Gegenteil! Sehr gut sogar. Ein Tier weckt immer Vertrauen. Eine guter Ansatz!
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich gehe davon aus, dass Marion ihren Mörder in irgendeiner Weise gekannt haben muss, eventuell durch Freizeitbeschäftigungen, Schule oder Bekanntenkreis der Eltern!
Davon gehe ich bekanntermaßen ja auch aus. Ich hatte da ja mal einige Beispiele genannt. Vom Uniformträger über den Schornsteinfeger, den hiesigen Versicherungsvertreter der einm al im Jahr bei den Eltern zum Kaffee kommt, bis hin zum Würdenträger oder Kollegen der Eltern.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Wir Zwei (...) stimmen auch völlig überein, daß Marion ihren Mörder gekannt hat, welche Form diese Bekanntschaft auch angenommen haben mag.
Da sind wir schon drei. Aber spiele bitte nichts für mich ab.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:(...) wir wissen, daß es an beiden Mordwochenenden sehr warm bis heiß war. Sowas verschiebt Gassirunden aus nachvollziehbaren Gründen nach hinten. Ein Ausführen in den Sonnenuntergang hinein oder erst spätabends wenn es richtig heiß ist, dürfte für Hundebesitzer nichts Ungewöhnliches sein.
Das ist auch korrekt.

@HolzaugeSHK @Höhenburg

Was mich dabei irritiert ist, dass keine Hundespuren genannt wurden. Die hätten dann doch auch vorhanden sein müssen oder nicht?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 21:56
Herr @Slaterator, ich habe jetzt extra nach einer Quelle für Deine Aussage gesucht. 🧐
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Erinnere ich mich richtig, dass es im Filmfall 74 hieß, man hätte das Medaillon nicht am, sondern in der Nähe gefunden? Ich weiß es gerade nicht mehr.
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Das Medaillon wurde tatsächlich lt. Polizei nur in der NÄHE von Marions Leiche gefunden!

Quelle:
Spoiler https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101089096/aktenzeichen-xy-zwei-maedchen-zwei-sommernaechte-und-ein-duesteres-muster.html?utm_source=chatgpt.com


Die 4-köpfige Arbeitsgruppe "Hainberg" hat insgesamt 20 Aktenordner von damals zur Aufbereitung zur Verfügung. Nach meinem Empfinden ist das nicht gerade sehr viel was da seit Okober 2025 durchgearbeitet werden muss.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also wenn jemand mit dem Hund dort war, dann hätte man ja eigentlich auch die Spuren des Hundes im Sand finden müssen. Davon war jetzt keine Rede, was aber nichts heißen muss.
Ob von Hundespuren, Reifenspuren, Schuhabdrücken, Blut- oder Spermaspuren, Tatwerkzeugen was in den Akten steht, das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber man wird auch nicht jede Kleinigkeit dem Publikum von XY erzählt haben!
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Kleiner Tipp fürs Ratebingo: Es fand ein heftiger Kampf statt... :-)
Ach neee, da muss sich ja Marion heftigst gewehrt haben! Hat sie ihren Mörder vielleicht gekratzt, gebissen, getreten o.ä., er muss doch irgendwelche Abwehrspuren davongetragen haben?! Wurde jemals öffentlich gefragt, ob am Montag, dem 02.07.1973, ein Mann mit Verletzungen an Arm oder Gesicht aufgefallen ist? Hat man damals eigentlich schon Fingernägelabschnitte gesichert bzgl. DNA des Täters? (Von DNA hatte man ja 1973 noch keine Ahnung!)


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.05.2026 um 23:19
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Was mich dabei irritiert ist, dass keine Hundespuren genannt wurden. Die hätten dann doch auch vorhanden sein müssen oder nicht?
Nicht unbedingt. Ich gehe stark davon aus, sollte der Täter einen Hund dabei gehabt haben, dieser a) während der Tat irgendwo angebunden war und b) dieser Weg und die Baustelle sicherlich von mehr als nur einem Hundebesitzer als Ausführweg genutzt wurde. Und was Pfotenabdrücke betrifft, selbst wenn vorhanden, solange es keine Fußhupen und Zeckentaxis auf der einen Seite und Dobermänner, Rettungsbernhardiner oder Retriever auf der anderen Seite sind, ist das Erkennen der Rasse nicht wirklich einfach.
Ist bei Katzen nicht anders. Main Coon, Bengalkatze, Toyger und die größten Vertreter der EKH haben große, kräftige Pfoten und sind dadurch recht gut identifizierbar, aber der Rest wenig Chancen, daß korrekt zuzuordnen. Außer vielleicht der Singapura, die deutlich kleinste Rasse der Hauskatzenwelt.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Da sind wir schon drei. Aber spiele bitte nichts für mich ab.
Schade, ich hatte für dich schon ein schönes Lied rausgesucht. :-) :-)
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ist das jetzt der klägliche Versuch mich zu diskreditieren? :D Ach bitte.
Danke für den Lacher am Abend! Diskreditieren? Ich bitte dich, würde ich dich diskreditieren wollen, ginge ich das anders an!
Mich interessiert viel mehr, wie man sich freiwillig dermaßen in eine Theorie verrennen kann, für die es nicht den geringsten Hinweis gibt, außer denen die man sich selbst zurechtgeschneidert hat.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ob von Hundespuren, Reifenspuren, Schuhabdrücken, Blut- oder Spermaspuren, Tatwerkzeugen was in den Akten steht, das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber man wird auch nicht jede Kleinigkeit dem Publikum von XY erzählt haben!
Genau, die Polizei gibt niemals alles was sie weiß weiter.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ach neee, da muss sich ja Marion heftigst gewehrt haben! Hat sie ihren Mörder vielleicht gekratzt, gebissen, getreten o.ä., er muss doch irgendwelche Abwehrspuren davongetragen haben?! Wurde jemals öffentlich gefragt, ob am Montag, dem 02.07.1973, ein Mann mit Verletzungen an Arm oder Gesicht aufgefallen ist? Hat man damals eigentlich schon Fingernägelabschnitte gesichert bzgl. DNA des Täters? (Von DNA hatte man ja 1973 noch keine Ahnung!)
Nur als Beispiel wissen wir von einer Person, die seit dem Mord bis heute abgetaucht ist... nur so als Gedankenspiel. :-) Außerdem kommt es auch darauf an, wo der Täter eventuelle Kampfverletzungen hat. Zerkratzte Arme z.B. kann man noch verbergen, auch wenn es Auffallen könnte, wenn jemand im Hochsommer nicht hochgewickelte Langarmhemden an hat.

Ich möchte zudem auf eine alte Mordserie in Augsburg Ende Sechziger/Anfang Siebziger hinweisen, die schlagartig für immer abbrach, als ein Opfer sich erfolgreich zur Wehr setzte und dem Täter Verletzungen im Gesicht zufügte. Laut Opfer, dessen Beschreibung des Täters mit der vorhergehender Sichtungen übereinstimmte, brach der Mörder seinen Angriff auf sie sofort ab, nachdem sie ihn im Gesicht verletzte. Es ist offensichtlich, daß der Täter in Augsburg (wohl berechtigte) Angst hatte, anhand der Verletzungen erkannt zu werden. Die Mordserie endete für immer und bis heue gibt es keine weiteren Taten, gleich welcher Art, mehr, die diesem Täter zur Last gelegt werden können. Es wird angenommen, daß er Augsburg ziemlich bald danach verlassen hat. Dieser Täter dürfte ncihts mit dem Fall Marion zu tun haben, ganz anderer Opfertyp und MO, es ging mir nur darum zu zeigen, daß je nach Verletzung die Täter durchaus zur Vorsicht gezwungen sein können.
Wir wissen nicht (nur die Ermittler tun das), ob, wo oder wie stark Marion ihren Mörder verletzt hat. Jedoch spricht der alte Film dafür, daß es einen heftigen Kampf gegeben hat, auch Filmsprecher Wolfgang Grönebaum erwähnt es.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Das Medaillon wurde tatsächlich lt. Polizei nur in der NÄHE von Marions Leiche gefunden!
Das ist richtig, es dürfte aber gute Gründe geben, weshalb die Polizei den Anhänger bis heute für zum Täter gehörig einstuft. Nur ein paar Gedankengänge dazu.
Bauarbeiter tragen gewöhnlicherweise keine Dinge auf der Arbeit die Abreißen können, macht keinen Sinn. Angesichts des Gehänges dürfte das Medaillon nicht einfach so abgefallen sein. Es ist nie der genaue Abstand Leiche-Anhänger genannt worden. z.B. wären 10cm unterhalb des Arms auch in der Nähe. Ich gehe ganz stark davon aus, daß dieser Anhänger in unmittelbarer Nähe zu Marion gefunden wurde und nicht irgendwo auf der Straße.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 08:26
Kannst Du bitte konkret werden Herr @Höhenburg, an wen Du da speziell denkst? Falls Du Chris(sy) meinst, wann und von wem wurde er denn überhaupt das letzte Mal gesehen? Ich kenne keine Quelle über das Datum irgendeiner Sichtung!?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nur als Beispiel wissen wir von einer Person, die seit dem Mord bis heute abgetaucht ist...



Kürzlich hatte ich die Gelegenheit die äußerst interessante Veranstaltung „Die Kriminalpsychologie des Serienmordes“ mit Lydia Benecke besuchen zu können. Ich glaube sie dürfte jedem Krimifan bekannt sein. Der Vortrag behandelte psychologische Hintergründe und Motive von Serienmördern sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Kriminalpsychologie.


IMG-20260308-WA0008Original anzeigen (2,5 MB)

Bildquelle: HolzaugeSHK privat

Ich fand Lydia Beneckes Ausführungen ganz interessant, habe ganz kurz von Chatgpt die Gründe nochmals zusammenfassen lassen.
Serienmörder unterbrechen ihre Taten aus sehr unterschiedlichen Gründen. In der Kriminologie nennt man solche Phasen oft „Cooling-off Periods“ – also Zeiträume zwischen den Taten. Diese Pausen können Tage, Monate oder Jahre dauern.

Häufige Gründe sind:

Angst vor Entdeckung
Nach einer Tat steigt oft die Polizeipräsenz oder Medienaufmerksamkeit. Manche Täter werden vorsichtiger und warten, bis sie sich wieder sicher fühlen.

Veränderte Lebensumstände
Beziehungen, Arbeit, Umzüge, Militärdienst, Gefängnisaufenthalte oder Krankheit können die Gelegenheit oder den inneren Antrieb vorübergehend unterbrechen.

Psychologische Zyklen
Bei manchen Tätern baut sich Spannung langsam auf. Die Tat wirkt kurzfristig entlastend oder befriedigend, danach folgt eine ruhigere Phase, bevor Fantasien und Impulse wieder stärker werden.

Ersatzhandlungen
Einige Täter verlagern ihre Fantasien zeitweise auf Pornografie, Voyeurismus, Stalking, Tierquälerei oder andere Gewaltformen, ohne zu töten.

Fast-Erwischt-Erlebnisse
Wenn ein Täter knapp entkommt oder merkt, dass Ermittler nahe dran sind, kann das zu langen Unterbrechungen führen.

Alter und körperliche Veränderungen
Mit zunehmendem Alter nehmen Impulsivität, Energie oder Gelegenheit manchmal ab. Manche Täter hören deshalb tatsächlich auf oder begehen deutlich seltener Taten.

Innere Krisen oder Depressionen
Nicht jeder Serienmörder ist dauerhaft in derselben psychischen Verfassung. Manche erleben depressive Episoden, Kontrollverlust oder sozialen Rückzug.

Wichtig ist: Es gibt kein einheitliches Profil. Serienmörder unterscheiden sich stark voneinander — psychologisch, sozial und in ihren Motiven. Manche handeln organisiert und planen lange, andere impulsiver. Deshalb können auch die Unterbrechungen sehr unterschiedlich aussehen.
Quelle: Chatgpt


Wenn man sich die Punkte mal genau anschaut, dann findet man viele Gründe warum zwischen den Morden von Marion Baier und Sonja Hurler fast 8 Jahre vergangen sind. Allerdings wissen wir im Moment auch nicht, hat dieser Täter noch mehr Taten begangen!?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 09:15
Nochmal zurück zu meiner Vermutung es könnte nicht gesichert sein dass die Sohlenabdrücke explizit von Adidas-Schuhen stammen könnten, beidem hier gezeigten Video bei Minute 1.43
https://www.rtl.de/news/cold-case-aus-oberasbach-raetselhafte-silberkette-neben-marions-12-leiche-polizei-sucht-neue-hinweise-id30249301.html
hängen an der Wand drei Zettel, auf dem in der Mitte könnte meiner Meinung nach ein anderes Bild vom Sohlenabdruck hängen und, schwer zu erkennen, aber ich könnte mir vorstellen dass das Adidas Symbol dort zu sehen ist, fand bisher allerdings keine Informationen wie konkret die Sohle des Schuhs Olympia Modell 3010 im Jahr 1973 aussah.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Vielleicht hat sie auf dem Heimweg jemanden getroffen, der seinen Hund ausgeführt hat, mit ihm ins Gespräch gekommen ist und womöglich überredet wurde, die "Runde" einfach schnell mitzugehen.
Das halte ich persönlich für unwarscheinlich. Sie wird gegen 20 Uhr nochmal am Festzelt gesehen. Mir wäre es von der Uhrzeit her zu spät als dass Marion noch mit einem Hundebesitzer einen Spaziergang in eine andere Richtung, also weg von der elterlichen Wohnung gemacht hätte, aber natürlich ist es theorethisch trotzdem denkbar.
Dass sie in der Zeit von 19 Uhr an, also auf dem Weg zur Grossmutter, auf jemanden getroffen ist der ihr angeboten hat ihr seine Kaninchen, Katzen, Hunde oder ähnliches zu zeigen und so dann keine Zeit mehr war noch zur Grossmutter zu gehen, das würde ich allerdings für absolut möglich halten.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 14:51
ZUR ERINNERUNG

Am 13.12.1974 zeigte Eduard Zimmermann das Christophorus-Medaillon bei XY in die Kamera. Im Mai 2020 verstarb seine Tochter Sabine Zimmermann im Münchner Hospiz Christophorus!🕯🖤
Sabine Zimmermann starb am 1. Mai 2020 im Alter von 68 Jahren nach „kurzer, schwerer Krankheit“ im Münchner Hospiz Christophorus an den Folgen einer Krebserkrankung.[4] Ihre letzte Ruhestätte fand sie an der Seite ihrer Eltern im Familiengrab auf dem Nordfriedhof (Grabnummer: 94-11-13) in München.[5]
Quelle:
Wikipedia: Sabine Zimmermann (Moderatorin)

Was vielleicht viele User von allmystery nicht wissen, Sabine Zimmermann arbeitete viele Jahre für die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY… ungelöst.

Ihre wichtigsten Aufgaben dort waren:
- Co-Moderatorin der Sendung von 1987 bis 2001
- Zehn Jahre lang moderierte sie gemeinsam mit ihrem Adoptivvater Eduard Zimmermann, dem Gründer der Sendung
- Später moderierte sie zusammen mit Butz Peters
- Zusätzlich war sie von 1998 bis 2001 Moderatorin der Präventionssendung Vorsicht, Falle!
- Hinter den Kulissen arbeitete sie bis 2011 als Produktionsleiterin von „Aktenzeichen XY“ und organisierte damit große Teile der Sendung
- Vor ihrer Fernseharbeit war sie außerdem Polizeifotografin bei der Münchner Polizei

🌹


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 15:48
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Kannst Du bitte konkret werden Herr @Höhenburg, an wen Du da speziell denkst? Falls Du Chris(sy) meinst, wann und von wem wurde er denn überhaupt das letzte Mal gesehen? Ich kenne keine Quelle über das Datum irgendeiner Sichtung!?
Hallo @HolzaugeSHK ! Klar meine ich "Chris" oder wie er auch immer wirklich heißen mag. Wir wissen aus XY von 74, daß Marion sich seit einiger Zeit vor der Tat häufig mit dieser Person getroffen hat und das die Ermittler dringend einmal mit ihm reden wollen, er wäre ein wichtiger Zeuge.
Zusammen mit der Erwähnung der Aussagen von Marions Freunden impliziert das dieser Chris sich nach der Tat niemals mehr im Umfeld der Familie Baier oder Marions Freunden hat blicken lassen.
Wie auch immer sich die genaue Bekanntschaft von Chris und Marion gestaltet hat, eine Person die vor der Tat häufig mit dem späteren Opfer unterwegs war und nach der Tat komplett abtaucht, macht sich stark verdächtig.
Er muß nicht Täter oder Mittäter (z.B. dem späteren Täter Marion vorgestellt) sein, aber dieses komplette Abtauchen bis heute, nachdem er sich vor dem Mord offensichtlich sehr um Marions Anwesenheit bemüht hat, spricht nicht für ihn, im Gegenteil. Erschwerend kommt hinzu, daß Marions Flunkern was das Fischerfest betrifft, geradezu klassisch auf eine heimliche Verabredung mit dem ersten Freund hindeuten könnte.
Das dürfte wohl auch ein Gedankengang der damaligen Ermittler gewesen sein. Denn das Marion im XY-Film ausgerechnet an einem Tisch zusammen mit einer ganzen Gruppe "motorradaffiner Leute" sitzt, ist garantiert kein Zufall.
Ohne eine Aussage von Chris, die bis heute nicht vorliegt, muß man ihn auf jeden Fall zum Kreis der Hauptverdächtigen zählen.

Nebenbei: Interessanter Beitrag zum Vortrag von Frau Benecke. Daumen hoch dafür!

'Ein Nachtrag meinerseits: Ich habe mir nochmals den alten Film reingezogen wegen des Anhängers. Es ist aufällig, daß explizit erwähnt wird, dieses Medaillon kann nur Marion oder dem Täter gehört haben. Dann taucht im Film ein Ermittler auf, der den Kollegen vor Ort sagt, daß Marion keinen solchen Anhänger im Besitz hatte.
Diese Darstellung macht klar, egal wo genau der Anhänger gefunden wurde, er hat etwas mit der Tat zu tun.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 18:44
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Herr @Slaterator, ich habe jetzt extra nach einer Quelle für Deine Aussage gesucht.
Vielen Dank für die Mühe! Von dieser Quelle ausgehend habe ich also recht in Erinnerung, dass jenes Medaillon nicht auf/an Marion bewusst platziert wurde, sondern im unmittelbaren Umfeld ihrer Leiche möglicherweise durch die Spurensicherung aufgefunden wurde.

Das bedeutet aber auch, dass eben nicht zu 100% sicher geklärt ist, ob dieses Medaillon tatsächlich vom Täter stammt, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dessen recht hoch ist natürlich. Für mich ergeben sich daraus zwei Szenarien, die sich ganz unterschiedlich auf den Sachverhalt auswirken.

Nehmen wir an, jenes Medaillon hätte tatsächlich -so wie von der EB vermutet- dem Täter gehört. Dann ist ein US-Soldat eher weniger wahrscheinlich, als ein deutscher Staatsbürger, auch wenn man z.B. nicht ausschließen kann, dass ein US-GI so ein Stück als Geschenk erhalten oder als Souvenir gekauft haben könnte. Darüber hinaus ist jener abgebildete Christophorus in erster Linie der Schutzpatron aller Reisenden, Fahrzeugführer und Pilger. Daraus könnte man nun schlussfolgern, dass der Täter eben mit diesen drei Bereichen regelmäßig zu tun hat. Also das er z.B. viele Reisen unternimmt, viel mit Fahrzeugen unterwegs ist oder einen speziellen religiösen Hintergrund hat. Das würde natürlich den Kreis der Verdächtigen deutlich einschränken.

Im zweiten Szenario gehört das Medaillon eben nicht zum Täter sondern entweder zu einer völlig unbeteiligten Person, möglicherweise sogar zum Opfer selbst, nur das es in dem Fall davon niemand wusste. Hier würde man als Ermittler Gefahr laufen, die falschen Personen ins Visier zu nehmen. Dies könnte (ich verwende da bewusst den Konjunktiv) erklären, warum man nie einen Hinweis auf den Täter erarbeiten konnte bzw. die Fälle Marion Baier und Sonja Hurler noch ungelöst sind. Man suchte an falscher Stelle. Bevor ich jetzt wieder einen Shitstorm abbekomme...Ja, ist gibt den Hinweis auf Chris(sy). Aber Ob er diesen Anhänger hatte oder ob er überhaupt dort war, wissen wir nicht, weil er nie ermittelt wurde. Also ein Fall von kann sein, muss aber nicht.

Ich persönlich halte es allerdings für wahrscheinlich, dass dieses Medaillon dem Täter gehörte und er es im Zuge der Tat dort verlor. Wir sollten aber mMn trotzdem in alle Richtungen denken und offen sein.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ob von Hundespuren, Reifenspuren, Schuhabdrücken, Blut- oder Spermaspuren, Tatwerkzeugen was in den Akten steht, das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber man wird auch nicht jede Kleinigkeit dem Publikum von XY erzählt haben!
Da hast du absolut Recht. Deshalb habe ich aber auch bewusst angemerkt, dass es nichts heißen muss, wenn dort keine Hundespuren entdeckt wurden bzw. selbige nicht in der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst erwähnt wurden. Dennoch ist das schon ein Stück weit zumindest bemerkenswert. Denn wenn es sie dort gegeben hätte, wäre das ein Hinweis, der den Kreis möglicher verdächtiger Personen weiter einschränken könnte (auch hier wieder bewusst im Konjunktiv). Aber was dann am Ende Eingang in den Filmfall findet und was nicht, entscheidet allein die EB. Das ist so.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich gehe stark davon aus, sollte der Täter einen Hund dabei gehabt haben, dieser a) während der Tat irgendwo angebunden war und b) dieser Weg und die Baustelle sicherlich von mehr als nur einem Hundebesitzer als Ausführweg genutzt wurde
Ja klar, absolut vorstellbar und auch sehr wahrscheinlich. Es geht mir in dem Fall eher darum, ob ein Hund generell im Spiel gewesen sein könnte. Nicht mehr, nicht weniger.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:(...) was Pfotenabdrücke betrifft, selbst wenn vorhanden (...)
Nein da hast du mich jetzt missverstanden. Ich hatte nicht im Hinterkopf, dass man anhand der Pfotenspuren hätte den Hund identifizieren und im nächsten Schritt dessen Halter hätte ermitteln können. Das würde zu weit führen. Aber hätte man entspr. Spuren gefunden, wäre das zumindest mal ein zusätzlicher Hinweis und etwas an das sich Zeugen erinnern könnten. Es liefert zusätzlich noch einen Hinweis darauf, warum Marion Baier da vielleicht arglos mit dem Täter mitging.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Mich interessiert viel mehr, wie man sich freiwillig dermaßen in eine Theorie verrennen kann, für die es nicht den geringsten Hinweis gibt, außer denen die man sich selbst zurechtgeschneidert hat.
Komisch. Manchmal erscheint mir das exakt umgekehrt. Ich habe ja schon ausgeführt, warum dieser ominöse Chris(sy) für mich keine sichere (heiße) Spur ist. Das ist einfach nur ein Ergebnis der vorliegenden Fakten. Ich habe mich da mitnichten in etwas verrannt. Ich würde das eher so sehen, wenn man einem Phantom hinterherfahndet, bei dem so gut wie gar nichts klar ist. Nicht einmal ob er abtauchte, was mMn nicht realistisch ist. Kein Wunder das er bis heute nicht annähernd identifiziert werden konnte.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Bauarbeiter tragen gewöhnlicherweise keine Dinge auf der Arbeit die Abreißen können, macht keinen Sinn.
Das ist so nicht ganz richtig. Halsketten (zumindest wenn sie kurz sind) werden auch von Mitarbeitern auf Baustellen getragen. Sowas betrifft eher Schmuck an Händen oder Armen, weil da auch die Verletzungsgefahr/Unfallgefahr hoch sein kann.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich gehe ganz stark davon aus, daß dieser Anhänger in unmittelbarer Nähe zu Marion gefunden wurde und nicht irgendwo auf der Straße.
Davon gehe ich auch aus. Hätte man ihn irgendwo 20 Meter entfernt gefunden, wäre er zwar ein zu asservierender Gegenstand, aber ein direkter Täterbezug könnte so nicht unbedingt angenommen werden. Das ist korrekt.
Aber du kennst bestimmt folgende Situation:

Du willst mit Frau/Mann irgendwo auf der Wiese ein Picknick machen. Du breitest auf der Wiese die Decke aus, setzt dich drauf und.....Huch! Denn ausgerechnet dort liegt irgendein Gegenstand, der da eigentlich nicht hingehört. Irgendetwas spitzes oder wertvolles, im Zweifel ein Kamelschiss obschon es dort keine Kamele gibt. Einfach etwas das du dort nie und nimmer erwartet hättest. Gehört das "Fundstück" deshalb zu dir? Nein. Es war Zufall, dass du exakt dort, wo sowas nicht zu erwarten ist deine Picknickdecke ausgebreitet hast. Genauso ist es bei Marion Baier.

Wenn das Fundstück direkt auf der Leiche liegt oder zumindest so das es nicht zufällig an die Position geraten kann, ist es bewusst und damit vorsätzlich platziert. Wird es "nur" in unmittelbarer Nähe gefunden, müssen schon Spuren auf dem Objekt für Klarheit sorgen. Ist das nicht der Fall, dann ist und bleibt es auch "nur" eine Vermutung. Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass jenes Objekt vom Täter stammt oder vom Opfer. Auch DAS ist eine denkbare Option.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das ist richtig, es dürfte aber gute Gründe geben, weshalb die Polizei den Anhänger bis heute für zum Täter gehörig einstuft.
Sie wissen es nicht besser und es ist ja auch durchaus wahrscheinlich. Aber 100% sicher können die sich faktisch nicht sein, wenn man keine eindeutigen Spuren sichern konnte oder das Objekt an einem Ort gefunden wurde, wo nur der Täter es vorsätzlich abgelegt haben kann. Ob dem so ist, wissen wir nicht. Allerdings gehe ich davon aus, dass man da keine Spuren dran gesichert hat.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Allerdings wissen wir im Moment auch nicht, hat dieser Täter noch mehr Taten begangen!?
Absolut möglich. Es könnte sein, dass der Täter nicht immer tötete. Vielleicht missbrauchte er in völlig unterschiedlichen Regionen ggf. auch Ländern Mädchen/Jungen/Frauen und die Taten blieben entweder unangezeigt oder sie wurden nie geklärt, ein Zusammenhang hergestellt.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Dass sie in der Zeit von 19 Uhr an, also auf dem Weg zur Grossmutter, auf jemanden getroffen ist der ihr angeboten hat ihr seine Kaninchen, Katzen, Hunde oder ähnliches zu zeigen und so dann keine Zeit mehr war noch zur Grossmutter zu gehen, das würde ich allerdings für absolut möglich halten.
Das ist natürlich möglich. Die Frage die sich mir stellt ist nur, warum sie dann noch einmal allein(!) auf das Fest zurückkehrte und erst dann verschwand. Hatte sie dort etwas verloren und der Täter wartete so lange in der Nähe? Irgendwie kann ich mir da noch keinen Reim darauf machen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.05.2026 um 22:00
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 07.05.2026:Sehr gut! Schön das du diesen Schritt gegangen bist, auch wenn die Behörde deine Aussage zu dem Zeitpunkt (noch) nicht aufnehmen konnte. :Y: Wie sieht es heute aus? Hast du Beamte der EB erreichen können und wurde deine Aussage inzwischen aufgenommen? Konnte man dir zu diesem Sachverhalt und deiner Aussage inzwischen irgendetwas sagen? Oder kurz: Was gibt es da an Neuigkeiten?
Sorry, ich war beruflich recht eingespannt, aber ich konnte mit einem Ermittler sprechen.
Ob die Angaben über Chrissy, die sie haben, überhaupt genau stimmen, wissen sie auch nicht, aber er nahm meine Aussage auf und fragte auch noch einige Dinge nach, also er war schon sehr interessiert.
Sie ermitteln auch weiterhin in alle Richtungen, auch wenn in den Pressemitteilungen erstmal andere Spuren im Vordergrund stehen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 15.05.2026:(Wenn nur endlich mal der Upload funktionieren würde, merkt das die Kripo denn nicht!?)
Das hatte ich total vergessen zu erwähnen. Sorry!


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