Lanigiro
Diskussionsleiter
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
dabei seit 2024Unterstützer
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt
13.02.2026 um 19:15Habt ihr schon mal Beobachtungen gemacht, von denen ihr dachtet, es könnte sich um einen Kriminalfall handeln? Habt ihr aber dann nichts weiter unternommen, weil ihr euch nicht sicher wart oder dachtet, eure Fantasie würde mit euch durchgehen?
Ich denke seit Jahren immer mal wieder an einen Vorfall in Frankreich. Wir waren im Sommer 2006 auf der Rückreise von unsere Urlaub und haben an einem Autobahnrastplatz ohne Restaurant, in der Nähe von Lyon Pause gemacht. Abseits der Bänke gab es eine Toiletten-Anlage kombiniert mit einem Außenwaschplatz in Form eines Brunnens. Es war sehr heißt, niemand außer uns befand sich in der Nähe, außer unserem Auto stand dort nur ein deutsches Wohnmobil, das abseits parkte. Zu sehen war niemand.
Vor dem Brunnen stand fein säuberlich ein Paar Damen-Espandrilles und auf dem Brunnenrand lag ein Waschlappen. Weder auf der Damen- noch auf der Herrentoilette war jemand. Man konnte jetzt einfach denken: Da hat jemand seinen Waschlappen und seine Schuhe vergessen. Aber ohne einen besonderen Anlass ging mir von Anfang an eine Gänsehaut über den Rücken. Rein intuitiv dachte ich, dass hier etwas komisch ist. Ich wollte da auch ganz schnell weg.
Als wir ins Auto steigen wollten, kam von dem Wohnmobil her ein Mann, vielleicht in seinen Sechzigern, auf uns zu und sprach uns mit bayrischer Klangfärbung an, ob wir ein Handy der Marke "sowiso" hätten. Mein Mann bejahte. Dann wollte der Typ ihm unbedingt das Ladekabel abquatschen. Er brauche das wirklich ganz dringend, er würde es uns auch abkaufen. Mein Mann ging nicht darauf ein, aber der war echt aufdringlich und hat uns ganz merkwürdig gemustert, so, als versuchte er abzuschätzen, was wir von ihm denken.
Ich fand das so merkwürdig, dass ich schnell weg wollte. Irgendwie hatte ich den Gedanken, dass der die Frau, der die Espandrilles gehören, mit seinem Ladekabel erdrosselt hat. Das anfänglich komische Gefühl wurde durch den aufdringlichen Typen mit seinem Ladekabel nur noch merkwürdiger.
Was mir von Anfang an komisch erschien, war, dass man doch nicht ohne seine Schuhe weggeht. Den Waschlappen kann man ja vergessen, aber dass man barfuß über den heißen Asphalt läuft merkt man eigentlich schnell. Das Wohnmobil stand auch nicht dicht am Brunnen, falls die Espandrilles zu der Frau des Bayers gehört haben sollte. Es war nicht einmal klar, ob überhaupt eine Frau in dem Wohnmobil war.
Ich habe damals noch im Auto mit meinem Mann diskutiert, ob wir nicht zu einer ebenfalls auf dem Rastplatz gelegenen Station - ich weiß nicht mehr ob das die Autobahngendarmerie oder etwas ähnliches war - gehen sollten, oder mal im nahe gelegenen Pinienhain gucken, ob da die Frau zu sehen ist, der die zurückgelassenen Sachen gehören. Mein Mann hielt das für übertrieben und ich wollte eigentlich nicht wirklich wissen, ob meine schrägen Gedanken vielleicht gar nicht so abwegig waren. Ich muss aber immer wieder mal daran denken und fühle mich feige, meinem Gefühl damals nicht nachgegangen zu sein.
Ich denke seit Jahren immer mal wieder an einen Vorfall in Frankreich. Wir waren im Sommer 2006 auf der Rückreise von unsere Urlaub und haben an einem Autobahnrastplatz ohne Restaurant, in der Nähe von Lyon Pause gemacht. Abseits der Bänke gab es eine Toiletten-Anlage kombiniert mit einem Außenwaschplatz in Form eines Brunnens. Es war sehr heißt, niemand außer uns befand sich in der Nähe, außer unserem Auto stand dort nur ein deutsches Wohnmobil, das abseits parkte. Zu sehen war niemand.
Vor dem Brunnen stand fein säuberlich ein Paar Damen-Espandrilles und auf dem Brunnenrand lag ein Waschlappen. Weder auf der Damen- noch auf der Herrentoilette war jemand. Man konnte jetzt einfach denken: Da hat jemand seinen Waschlappen und seine Schuhe vergessen. Aber ohne einen besonderen Anlass ging mir von Anfang an eine Gänsehaut über den Rücken. Rein intuitiv dachte ich, dass hier etwas komisch ist. Ich wollte da auch ganz schnell weg.
Als wir ins Auto steigen wollten, kam von dem Wohnmobil her ein Mann, vielleicht in seinen Sechzigern, auf uns zu und sprach uns mit bayrischer Klangfärbung an, ob wir ein Handy der Marke "sowiso" hätten. Mein Mann bejahte. Dann wollte der Typ ihm unbedingt das Ladekabel abquatschen. Er brauche das wirklich ganz dringend, er würde es uns auch abkaufen. Mein Mann ging nicht darauf ein, aber der war echt aufdringlich und hat uns ganz merkwürdig gemustert, so, als versuchte er abzuschätzen, was wir von ihm denken.
Ich fand das so merkwürdig, dass ich schnell weg wollte. Irgendwie hatte ich den Gedanken, dass der die Frau, der die Espandrilles gehören, mit seinem Ladekabel erdrosselt hat. Das anfänglich komische Gefühl wurde durch den aufdringlichen Typen mit seinem Ladekabel nur noch merkwürdiger.
Was mir von Anfang an komisch erschien, war, dass man doch nicht ohne seine Schuhe weggeht. Den Waschlappen kann man ja vergessen, aber dass man barfuß über den heißen Asphalt läuft merkt man eigentlich schnell. Das Wohnmobil stand auch nicht dicht am Brunnen, falls die Espandrilles zu der Frau des Bayers gehört haben sollte. Es war nicht einmal klar, ob überhaupt eine Frau in dem Wohnmobil war.
Ich habe damals noch im Auto mit meinem Mann diskutiert, ob wir nicht zu einer ebenfalls auf dem Rastplatz gelegenen Station - ich weiß nicht mehr ob das die Autobahngendarmerie oder etwas ähnliches war - gehen sollten, oder mal im nahe gelegenen Pinienhain gucken, ob da die Frau zu sehen ist, der die zurückgelassenen Sachen gehören. Mein Mann hielt das für übertrieben und ich wollte eigentlich nicht wirklich wissen, ob meine schrägen Gedanken vielleicht gar nicht so abwegig waren. Ich muss aber immer wieder mal daran denken und fühle mich feige, meinem Gefühl damals nicht nachgegangen zu sein.






