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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

26 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mutmaßliche Kriminalfälle, mysteriöse Beobachtungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 12:27
Ich war 2012 mit einer Freundin in der Türkei. Ich war 18. In dem Hotel war auch eine Familie mit 2 Kindern. Das Mädchen würde ich auf 13-14 schätzen, den Jungen auf 10. Man hat sofort gemerkt, dass die Mutter und die Kinder sehr verhalten waren, meistens saßen sie stocksteif auf ihren Liegen. Das Mädchen hatte immer lange Sachen an und saß nur im Schatten. Damals dachte ich sie würde sich einfach unwohl fühlen...
Einen Tag war es aber wirklich verdammt heiß und als es Richtung Abend ging und deutlich weniger los war am Pool zog sie sich aus und ging kurz ins Wasser. Der komplette Rücken war mit Striemen übersät, überall Hamätome.
Ich denke noch sehr, sehr oft an diese Familie und frage mich, ob ich hätte etwas tun können. Aber was hätte ich machen können... :-(


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 17:52
@Lanigiro
Ich persönlich hätte in ihrer geschilderten Situation auch unbehagen, und wäre sofort weitergefahren. Einsamer Ratplatz, verlassenes Wohnmobil, flirrende Hitze und noch die Gegenstände haben schon einen gewissen Gruselfaktor.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 18:42
Als Kind war ich mal mit meiner Mutter "in der Stadt" einkaufen. Ich war damals vielleicht gerade so im Grundschulalter. Das Auto stand in einer Tiefgarage unter einem Platz an dem es ein großes Kaufhaus gab. Auf diesem Platz war eine Pommesbude und eines der Highlights bei solchen Fahrten in die Stadt war dann immer, als Abschluss dort Pommes zu essen.

Jedenfalls musste ich, aus irgendeinem Grund, dort kurz auf meine Mutter warten, keine Ahnung warum und wo sie war. Während dieser Zeit sprach mich ein älterer Junge an, er mag so 11 oder 12 gewesen sein. Er stellte sich vor "Ich bin der Christian" und redete auf mich ein. Er hat mir dann irgendwie seine halbe Lebensgeschichte erzählt - mir war das ziemlich unangenehm, weil meine Mutter mich immer gewarnt hatte, mit Fremden zu reden und weil ich auch Aktenzeichen XY gucken durfte, wo man ja regelmäßig vorgeführt bekam, was dann passieren kann. Daher war ich misstrauisch, obwohl er nur ein paar Jahre älter war (wobei einem als Kind so ein Unterschied auch immer größer vorkommt als er ist).

Zum Glück kam meine Mutter dann in dem Augenblick zurück und der Junge stellte sich ihr auch vor und redete auf sie ein. Meine Mutter wollte nicht unhöflich sein und hörte sich seine Erzählungen an. Wohl deshalb oder weil er ihr irgendwie leid tat, hat sie ihn auch nicht irgendwie weggeschickt. Er lief dann auch hinter uns her bis zur Pommesbude, wo ich dann meine Pommes bekam. Als wir dann in Richtung Auto gingen, lief der Typ weiter neben uns her und redete auf uns ein. Er war irgendwie richtig vertraulich und tat so, als wären wir Freunde. Total seltsames Verhalten.

Schließlich waren wir am Eingang zu der Tiefgarage angekommen und meine Mutter meinte: "So wir fahren jetzt mit dem Auto nach Hause!" doch dieser Typ lief weiter neben uns her und benahm sich so, als würden wir zusammengehören.

So wurde meine Mutter deutlich und sagte: "So, hör mal, Du kannst jetzt aber nicht mit uns mitgehen!" und zog mich die Treppe runter. Als wir außer Sichtweite waren, meinte sie noch zu mir: "Also, wenn ich da jetzt nichts gesagt hätte, wäre der noch mit uns ins Auto gestiegen und mitgefahren, mit dem war ja wohl irgendwas nicht in Ordnung!"

Ich habe mir damals als Kind ausgemalt, dass der vielleicht eine ganz schreckliche Familie hätte oder in einem Heim lebte und die Hoffnung hatte, er dürfte mit uns fahren und bei uns bleiben.

Heute denke ich mir natürlich, dass der vermutlich irgend ein psychiatrisches Problem hatte und dass es wohl besser gewesen wäre, wir hätten da irgendwas unternommen, denn wer weiß, an wen er dann vielleicht geraten ist der keine guten Absichten hatte... Nicht zuletzt weil dieser "Christian" zumindest in meiner Erinnerung blonde Haare, ganz hellblaue Augen hatte und "gut" aussah - also womöglich ein Typ, auf den so mancher mit einer entsprechender Neigung "abfährt".

Wirklich mysteriös ist die Geschichte natürlich nicht, aber auch heute, bestimmt 40 Jahre später, denke ich manchmal an diesen "Christian" und frage mich, was wohl aus ihm geworden ist.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

um 09:37
Ich bin mir sicher dass ich in Wien vor 7-8 Jahren mal fast Opfer eines Raubüberfalls geworden wäre.

Ich bin um 03:00 Uhr mit der U-Bahn von einer Studentenparty nach Hause und bemerkte aus dem Augenwinkel beim Abgang der U-Bahn-Station eine Gruppe von 3-4 jüngeren Männern die zwar in einiger Entfernung von den Treppen standen, aber alle den Abgang im Blick hatten als würden sie auf jemanden warten.

Als ich dann schon ein paar Meter vom Abgang entfernt war, merkte ich wie die Gruppe nun auch anfing sich in dieselbe Richtung wie ich zu bewegen.

Nach etwa 200m war diese Gruppe noch immer etwa 50m hinter mir und mir begann die ganze Sache nun komisch vorzukommen.
Ich erhöhte das Tempo und begann im Kopf schon mal meine möglichen Optionen durchzugehen:

Davonlaufen: Eher schwierig - bin zwar nicht unsportlich aber jetzt auch kein Ausdauerläufer, zumal nicht gegen 4 andere Personen

Kämpfen: Hätte wohl mit dem Überraschungsmoment einen oder zwei von denen, auch unter Zuhilfenahme von meinem Schlüsselanhänger, abwehren können, aber im 4 vs 1 hat man keine Chance. Zumal man ja auch nicht weiß ob die eventuell mit Messern etc. bewaffnet sind - fällt also auch flach

Polizei anrufen - initial auch ziemlich nutzlos. Selbst wenn ich den Anruf zeitlich noch absetzen kann, dauert es wohl mindestens 5 Minuten bis die hier sind. In der Zeit kann alles mögliche passieren.

Zu meinem Glück bemerkte ich in etwas Entfernung gemischte Gruppe von Jungs und Mädls etwa in meinem damaligen Alter (Mitte 20).
Hab also nochmal das Tempo angezogen und der Gruppe schon von weitem zugerufen, als würde ich die alle kennen.

Bin dann schnurstracks auf die Gruppe hin und hab mich zu denen gestellt. Die waren im ersten Moment natürlich etwas perplex, aber ich hab mich dann bei ihnen entschuldigt und ihnen erzählt dass ich die ganze Show nur gerade abgezogen habe weil ich verfolgt werde und das nur ein Ablenkungsmanöver sein sollte.

Die Gruppe die mich verfolgt hat, hat dann übrigens ein paar Meter vor unserer Gruppe die Straßenseite gewechselt und ist anschließend in der Dunkelheit verschwunden.

Ich hab mir dann anschließend für die 500m Restweg ein Taxi genommen dass mich bis vor die Haustüre gefahren hat.



Kann im Nachhinein natürlich sein dass das alles nur ein komischer Zufall gewesen ist und diese Herrschaften einfach nur zufällig zur selben Zeit den selben Heimweg hatten.
Grundsätzlich bin ich ja überhaupt nicht ängstlich oder gar paranoid und schon in allen möglichen Städten nachts alleine rumgelaufen ohne mich zu fürchten. Aber genau aus diesem Grund kam mir diese Situation derart verdächtig und unheimlich vor


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

um 10:01
@SteamedHams
Da hast Du eine gute Entscheidung getroffen.
Ich bin schon man zu jemand Fremden ins Auto gestiegen, als ich von einer Gruppe bedraengt wurde.
Das war vor einem Bahnübergang, und ich habe an die Beifahrertuer geklopft, aufgemacht und meine Not geäußert - und der Fahrer hat mich dann einsteigen lassen.
In solchen Situationen ist es besser, seinem Gefuehl zu vertrauen. (Und es ist ja nicht so, man sich staendig verfolgt fühlen würde :-)).


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

um 15:09
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Es parkte damals über einen Zeitraum von mehreren Wochen und immer zur Abendzeit ein brauner BWW mit zwei Personen, Mann und Frau, im Fahrzeuginneren auf dem Fahrer- und Beifahrersitz. Jedes Mal offensichtlich wartend und beobachtend. Die Lage sondierend und oberservierendmäßig irgendwie.
Sowas ähnliches habe ich fast zwei Jahre lang beobachtet, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, wochentags und am Wochenende, tagsüber und abends:
Am Wegesrand der einzigen Zufahrt zu einem recht abgelegenen Gelände mit diversen Werkstätten parkte ein Kleinwagen mit zwei älteren Herren darin. Oft viele Stunden lang. Ortsübliches Kennzeichen, ansonsten unauffällig.
Fast immer stand das Auto so, dass die beiden Typen den kompletten Weg über 500 m weit in Richtung "ankommender Verkehr" beobachten konnten.
Außerhalb des Autos wurden sie nie gesehen, das leere Auto ohne die beiden kam auch nie vor.
Wirklich immer das selbe Bild, fast jeden Tag, zu verschiedenen Zeiten.
Irgendwann am Anfang bin ich da erstmal gaaanz langsam vorbei um zu schauen, ob sie überhaupt noch leben, nachdem ich zwischendurch halt 6 oder 8 Stunden lang in der Werkstatt war und das Auto noch unverändert dort stand. :D

Nun gab es rund um das Werkstattgelände immer wieder wilde Müllablagerungen von Unbeteiligten, ab und zu unbefugtes Betreten und auch ein paar Diebstähle; dazu noch aus verschiedenen Gründen Gerangel mit der "Bahn" als frühere Besitzer des ganzen Areals und gelegentliche Polizeikontrollen an der nächsten Kreuzung zu einer "ordentlichen" Straße usw.; wir Werkstattnutzer waren entsprechend argwöhnisch und fast jeder von uns hatte den Wagen mit den beiden Typen schon gesehen.
Um irgendwas auf dem Gelände zu treiben, waren sie aber noch zu weit davon weg und ihr Auto war auch zu klein, um z.B. regelmäßig -zig alte Reifen oder irgendwelchen anderen Schrott in großen Mengen illegal vors Tor zu schmeißen.

Spaziergänger mit Hunden kommen oft mit ihren Autos dorthin, steigen dann aber eben auch aus und haben Hunde dabei.
Personal der Bahn parkt dort oft, wenn es an den nahegelegenen Gleisen was zu tun gibt, aber deren Autos sind normalerweise sofort als Firmenwagen zu erkennen und es sitzt auch niemand dauerhaft drin.
Ebenso beim Personal zweier anderer Firmen in relativer Nähe, wo es großangelegte Bauarbeiten gab.

Die beiden Typen saßen aber immer nur im Auto und versuchten, möglichst unbeteiligt zu wirken. Wenn bei Kälte die Scheiben beschlagen waren, stand manchmal eine Tür ein Stück weit offen, aber trotzdem: Zwei Typen im Auto, stundenlang. Im Winter halt in Winterklamotten.

Mir ist aufgefallen, dass sie irgendwann im zweiten Jahr plötzlich freundlich grüßten, wenn jemand vorbeigefahren ist.
Vorangegangen war wohl folgendes: Einer der Werkstattnachbarn hatte nicht nur angehalten und versucht, vom Auto aus Kontakt aufzunehmen (das war schon einige Male gescheitert, weil die beiden einfach nicht reagierten - Blick stur geradeaus) - nein, er war einfach ausgestiegen und hatte die Tür des Kleinwagen aufgerissen, um mal etwas deutlicher Bescheid zu fragen. :D
Darauf reagierte der Typ auf dem Fahrersitz wohl mit hochgerissenen Armen und der panischen Bitte, ihn nicht zu schlagen.
Oha.
Als einzige Erlärung gab es dann "Wir sitzen hier doch nur."
Wer hätte das gedacht!

Was die beiden dort nun wirklich getan haben, bzw. warum sie eben eigentlich nie irgendwas erkennbares getan haben, wissen wir aber bis heute nicht. Irgendwann tauchten sie dann nicht mehr auf.
Wir vermuten Flucht vor Ehefrauen oder etwas in der Art.


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