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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mutmaßliche Kriminalfälle, mysteriöse Beobachtungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

15.02.2026 um 12:27
Ich war 2012 mit einer Freundin in der Türkei. Ich war 18. In dem Hotel war auch eine Familie mit 2 Kindern. Das Mädchen würde ich auf 13-14 schätzen, den Jungen auf 10. Man hat sofort gemerkt, dass die Mutter und die Kinder sehr verhalten waren, meistens saßen sie stocksteif auf ihren Liegen. Das Mädchen hatte immer lange Sachen an und saß nur im Schatten. Damals dachte ich sie würde sich einfach unwohl fühlen...
Einen Tag war es aber wirklich verdammt heiß und als es Richtung Abend ging und deutlich weniger los war am Pool zog sie sich aus und ging kurz ins Wasser. Der komplette Rücken war mit Striemen übersät, überall Hamätome.
Ich denke noch sehr, sehr oft an diese Familie und frage mich, ob ich hätte etwas tun können. Aber was hätte ich machen können... :-(


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

15.02.2026 um 17:52
@Lanigiro
Ich persönlich hätte in ihrer geschilderten Situation auch unbehagen, und wäre sofort weitergefahren. Einsamer Ratplatz, verlassenes Wohnmobil, flirrende Hitze und noch die Gegenstände haben schon einen gewissen Gruselfaktor.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

15.02.2026 um 18:42
Als Kind war ich mal mit meiner Mutter "in der Stadt" einkaufen. Ich war damals vielleicht gerade so im Grundschulalter. Das Auto stand in einer Tiefgarage unter einem Platz an dem es ein großes Kaufhaus gab. Auf diesem Platz war eine Pommesbude und eines der Highlights bei solchen Fahrten in die Stadt war dann immer, als Abschluss dort Pommes zu essen.

Jedenfalls musste ich, aus irgendeinem Grund, dort kurz auf meine Mutter warten, keine Ahnung warum und wo sie war. Während dieser Zeit sprach mich ein älterer Junge an, er mag so 11 oder 12 gewesen sein. Er stellte sich vor "Ich bin der Christian" und redete auf mich ein. Er hat mir dann irgendwie seine halbe Lebensgeschichte erzählt - mir war das ziemlich unangenehm, weil meine Mutter mich immer gewarnt hatte, mit Fremden zu reden und weil ich auch Aktenzeichen XY gucken durfte, wo man ja regelmäßig vorgeführt bekam, was dann passieren kann. Daher war ich misstrauisch, obwohl er nur ein paar Jahre älter war (wobei einem als Kind so ein Unterschied auch immer größer vorkommt als er ist).

Zum Glück kam meine Mutter dann in dem Augenblick zurück und der Junge stellte sich ihr auch vor und redete auf sie ein. Meine Mutter wollte nicht unhöflich sein und hörte sich seine Erzählungen an. Wohl deshalb oder weil er ihr irgendwie leid tat, hat sie ihn auch nicht irgendwie weggeschickt. Er lief dann auch hinter uns her bis zur Pommesbude, wo ich dann meine Pommes bekam. Als wir dann in Richtung Auto gingen, lief der Typ weiter neben uns her und redete auf uns ein. Er war irgendwie richtig vertraulich und tat so, als wären wir Freunde. Total seltsames Verhalten.

Schließlich waren wir am Eingang zu der Tiefgarage angekommen und meine Mutter meinte: "So wir fahren jetzt mit dem Auto nach Hause!" doch dieser Typ lief weiter neben uns her und benahm sich so, als würden wir zusammengehören.

So wurde meine Mutter deutlich und sagte: "So, hör mal, Du kannst jetzt aber nicht mit uns mitgehen!" und zog mich die Treppe runter. Als wir außer Sichtweite waren, meinte sie noch zu mir: "Also, wenn ich da jetzt nichts gesagt hätte, wäre der noch mit uns ins Auto gestiegen und mitgefahren, mit dem war ja wohl irgendwas nicht in Ordnung!"

Ich habe mir damals als Kind ausgemalt, dass der vielleicht eine ganz schreckliche Familie hätte oder in einem Heim lebte und die Hoffnung hatte, er dürfte mit uns fahren und bei uns bleiben.

Heute denke ich mir natürlich, dass der vermutlich irgend ein psychiatrisches Problem hatte und dass es wohl besser gewesen wäre, wir hätten da irgendwas unternommen, denn wer weiß, an wen er dann vielleicht geraten ist der keine guten Absichten hatte... Nicht zuletzt weil dieser "Christian" zumindest in meiner Erinnerung blonde Haare, ganz hellblaue Augen hatte und "gut" aussah - also womöglich ein Typ, auf den so mancher mit einer entsprechender Neigung "abfährt".

Wirklich mysteriös ist die Geschichte natürlich nicht, aber auch heute, bestimmt 40 Jahre später, denke ich manchmal an diesen "Christian" und frage mich, was wohl aus ihm geworden ist.


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16.02.2026 um 09:37
Ich bin mir sicher dass ich in Wien vor 7-8 Jahren mal fast Opfer eines Raubüberfalls geworden wäre.

Ich bin um 03:00 Uhr mit der U-Bahn von einer Studentenparty nach Hause und bemerkte aus dem Augenwinkel beim Abgang der U-Bahn-Station eine Gruppe von 3-4 jüngeren Männern die zwar in einiger Entfernung von den Treppen standen, aber alle den Abgang im Blick hatten als würden sie auf jemanden warten.

Als ich dann schon ein paar Meter vom Abgang entfernt war, merkte ich wie die Gruppe nun auch anfing sich in dieselbe Richtung wie ich zu bewegen.

Nach etwa 200m war diese Gruppe noch immer etwa 50m hinter mir und mir begann die ganze Sache nun komisch vorzukommen.
Ich erhöhte das Tempo und begann im Kopf schon mal meine möglichen Optionen durchzugehen:

Davonlaufen: Eher schwierig - bin zwar nicht unsportlich aber jetzt auch kein Ausdauerläufer, zumal nicht gegen 4 andere Personen

Kämpfen: Hätte wohl mit dem Überraschungsmoment einen oder zwei von denen, auch unter Zuhilfenahme von meinem Schlüsselanhänger, abwehren können, aber im 4 vs 1 hat man keine Chance. Zumal man ja auch nicht weiß ob die eventuell mit Messern etc. bewaffnet sind - fällt also auch flach

Polizei anrufen - initial auch ziemlich nutzlos. Selbst wenn ich den Anruf zeitlich noch absetzen kann, dauert es wohl mindestens 5 Minuten bis die hier sind. In der Zeit kann alles mögliche passieren.

Zu meinem Glück bemerkte ich in etwas Entfernung gemischte Gruppe von Jungs und Mädls etwa in meinem damaligen Alter (Mitte 20).
Hab also nochmal das Tempo angezogen und der Gruppe schon von weitem zugerufen, als würde ich die alle kennen.

Bin dann schnurstracks auf die Gruppe hin und hab mich zu denen gestellt. Die waren im ersten Moment natürlich etwas perplex, aber ich hab mich dann bei ihnen entschuldigt und ihnen erzählt dass ich die ganze Show nur gerade abgezogen habe weil ich verfolgt werde und das nur ein Ablenkungsmanöver sein sollte.

Die Gruppe die mich verfolgt hat, hat dann übrigens ein paar Meter vor unserer Gruppe die Straßenseite gewechselt und ist anschließend in der Dunkelheit verschwunden.

Ich hab mir dann anschließend für die 500m Restweg ein Taxi genommen dass mich bis vor die Haustüre gefahren hat.



Kann im Nachhinein natürlich sein dass das alles nur ein komischer Zufall gewesen ist und diese Herrschaften einfach nur zufällig zur selben Zeit den selben Heimweg hatten.
Grundsätzlich bin ich ja überhaupt nicht ängstlich oder gar paranoid und schon in allen möglichen Städten nachts alleine rumgelaufen ohne mich zu fürchten. Aber genau aus diesem Grund kam mir diese Situation derart verdächtig und unheimlich vor


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16.02.2026 um 10:01
@SteamedHams
Da hast Du eine gute Entscheidung getroffen.
Ich bin schon man zu jemand Fremden ins Auto gestiegen, als ich von einer Gruppe bedraengt wurde.
Das war vor einem Bahnübergang, und ich habe an die Beifahrertuer geklopft, aufgemacht und meine Not geäußert - und der Fahrer hat mich dann einsteigen lassen.
In solchen Situationen ist es besser, seinem Gefuehl zu vertrauen. (Und es ist ja nicht so, man sich staendig verfolgt fühlen würde :-)).


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16.02.2026 um 15:09
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Es parkte damals über einen Zeitraum von mehreren Wochen und immer zur Abendzeit ein brauner BWW mit zwei Personen, Mann und Frau, im Fahrzeuginneren auf dem Fahrer- und Beifahrersitz. Jedes Mal offensichtlich wartend und beobachtend. Die Lage sondierend und oberservierendmäßig irgendwie.
Sowas ähnliches habe ich fast zwei Jahre lang beobachtet, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, wochentags und am Wochenende, tagsüber und abends:
Am Wegesrand der einzigen Zufahrt zu einem recht abgelegenen Gelände mit diversen Werkstätten parkte ein Kleinwagen mit zwei älteren Herren darin. Oft viele Stunden lang. Ortsübliches Kennzeichen, ansonsten unauffällig.
Fast immer stand das Auto so, dass die beiden Typen den kompletten Weg über 500 m weit in Richtung "ankommender Verkehr" beobachten konnten.
Außerhalb des Autos wurden sie nie gesehen, das leere Auto ohne die beiden kam auch nie vor.
Wirklich immer das selbe Bild, fast jeden Tag, zu verschiedenen Zeiten.
Irgendwann am Anfang bin ich da erstmal gaaanz langsam vorbei um zu schauen, ob sie überhaupt noch leben, nachdem ich zwischendurch halt 6 oder 8 Stunden lang in der Werkstatt war und das Auto noch unverändert dort stand. :D

Nun gab es rund um das Werkstattgelände immer wieder wilde Müllablagerungen von Unbeteiligten, ab und zu unbefugtes Betreten und auch ein paar Diebstähle; dazu noch aus verschiedenen Gründen Gerangel mit der "Bahn" als frühere Besitzer des ganzen Areals und gelegentliche Polizeikontrollen an der nächsten Kreuzung zu einer "ordentlichen" Straße usw.; wir Werkstattnutzer waren entsprechend argwöhnisch und fast jeder von uns hatte den Wagen mit den beiden Typen schon gesehen.
Um irgendwas auf dem Gelände zu treiben, waren sie aber noch zu weit davon weg und ihr Auto war auch zu klein, um z.B. regelmäßig -zig alte Reifen oder irgendwelchen anderen Schrott in großen Mengen illegal vors Tor zu schmeißen.

Spaziergänger mit Hunden kommen oft mit ihren Autos dorthin, steigen dann aber eben auch aus und haben Hunde dabei.
Personal der Bahn parkt dort oft, wenn es an den nahegelegenen Gleisen was zu tun gibt, aber deren Autos sind normalerweise sofort als Firmenwagen zu erkennen und es sitzt auch niemand dauerhaft drin.
Ebenso beim Personal zweier anderer Firmen in relativer Nähe, wo es großangelegte Bauarbeiten gab.

Die beiden Typen saßen aber immer nur im Auto und versuchten, möglichst unbeteiligt zu wirken. Wenn bei Kälte die Scheiben beschlagen waren, stand manchmal eine Tür ein Stück weit offen, aber trotzdem: Zwei Typen im Auto, stundenlang. Im Winter halt in Winterklamotten.

Mir ist aufgefallen, dass sie irgendwann im zweiten Jahr plötzlich freundlich grüßten, wenn jemand vorbeigefahren ist.
Vorangegangen war wohl folgendes: Einer der Werkstattnachbarn hatte nicht nur angehalten und versucht, vom Auto aus Kontakt aufzunehmen (das war schon einige Male gescheitert, weil die beiden einfach nicht reagierten - Blick stur geradeaus) - nein, er war einfach ausgestiegen und hatte die Tür des Kleinwagen aufgerissen, um mal etwas deutlicher Bescheid zu fragen. :D
Darauf reagierte der Typ auf dem Fahrersitz wohl mit hochgerissenen Armen und der panischen Bitte, ihn nicht zu schlagen.
Oha.
Als einzige Erlärung gab es dann "Wir sitzen hier doch nur."
Wer hätte das gedacht!

Was die beiden dort nun wirklich getan haben, bzw. warum sie eben eigentlich nie irgendwas erkennbares getan haben, wissen wir aber bis heute nicht. Irgendwann tauchten sie dann nicht mehr auf.
Wir vermuten Flucht vor Ehefrauen oder etwas in der Art.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

16.02.2026 um 16:49
Zitat von DobieDobie schrieb:Wir vermuten Flucht vor Ehefrauen oder etwas in der Art.
Vielleich waren das auch ehemalige Bahnmitarbeiter, die sich irgendwie noch verpflichtet fühlten, auf das Gelände aufzupassen?

Sowas ähnliches gab es hier in meiner Nachbarschaft, wo eine mittelgroße Elektrofabrik pleite gegangen ist und ein ehemaliger Mitarbeiter (Werkmeister oder sowas) der ungefähr gleichzeitig mit der Schließung der Fabrik in Rente gegangen ist, noch nach Jahren (!) fast jeden Tag Rundgänge über das mittlerweile total verkommene Firmengelände gemacht und Jugendliche oder Lost Places-Fans, die da herumgelaufen sind, rausgeschmissen bzw. der Polizei gemeldet hat. De Typ war wohl ganz alleinstehend und hatte außer seiner Arbeit nicht viel im Leben, so dass er nicht drüber hinweg kam, dass die Firma nicht mehr existierte....


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

16.02.2026 um 17:01
Zitat von DobieDobie schrieb:Was die beiden dort nun wirklich getan haben, bzw. warum sie eben eigentlich nie irgendwas erkennbares getan haben, wissen wir aber bis heute nicht. Irgendwann tauchten sie dann nicht mehr auf.
Von der RAF ist ja bekannt dass sie eine Vielzahl von Erddepots quer durch Deutschland angelegt hat wo verschiedenste Gegenstände für das konspirative Leben verstaut wurden (Gefälschte Dokumente, Waffen, Bargeld etc)

Vielleicht hat sich dort in der Nähe ja tatsächlich so ein Depot befunden oder das BKA ging davon aus dass sich dort ein solches befand.


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16.02.2026 um 17:09
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Vielleich waren das auch ehemalige Bahnmitarbeiter, die sich irgendwie noch verpflichtet fühlten, auf das Gelände aufzupassen?
Das dachte ich am Anfang auch, aber sie passten ja nicht auf. :D
Trainspotter, dachte ich mal, aber die Trains stehen da eher auf dem Wartegleis und sind auch wenig sehenswert, Güterzüge halt, und nebenan rauscht der immergleiche Personenverkehr vorbei.
Vogelbeobachter, dachte ich auch mal weil rundrum ziemlich viel Landschaft ist, aber die schrägsten Vögel waren sie selbst.
Privatdetektive, irgendwas mit Umweltschutz dachte ich mal, weil sie halt meistens in Richtung der Abraumhalde der Kläranlage geschaut haben, die zu der Zeit sehr aufwendig umgebaut wurde.
Kameras oder Ferngläser sind mir aber nie aufgefallen.

Die beiden müssen eigentlich auch mitbekommen haben, wer da den ganzen Müll und Schrott angeschleppt hat, waren aber wohl zu keiner sinnvollen Kommunikation in der Lage.
Rentner könnte der kleinere auf der Beifahrerseite wohl gewesen sein, der größere noch nicht ganz, oder jedenfalls nicht im Regelalter.
Überbleibsel der letzten RAF-Generation oder Cops waren die wohl eher nicht, siehe auch ihre panische Reaktion auf die Konfrontation mit einem der Werkstattnutzer.
Ein junger Kerl aus dem nächsten Ort meinte mal, "die beiden Oppas sind schwul", aber deshalb jeden Tag stundenlang im Auto sitzen und nichts tun...?


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16.02.2026 um 17:30
Ich habe da mal eine Doku über Zielfahnder gesehen.
Die lungern dann schon mal eine Weile in einer Gegend herum, wo sie die Zielperson vermuten.


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16.02.2026 um 18:11
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Die lungern dann schon mal eine Weile in einer Gegend herum, wo sie die Zielperson vermuten.
Ja, aber wenn die sich dabei so blöd anstellen, dass das jeder mitbekommt, dann werden die wohl kaum jemals ihre Zielperson erwischen.

Und das schon gar nicht, wenn sie sich über zwei Jahre lang so auffällig da rumdrücken....


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16.02.2026 um 19:13
Mir ist vor ca. 10 Jahren etwas sehr merkwürdiges auf meiner Abendrunde mit dem Hund passiert. Wir wohnen etwas ländlich aber Großstadt nur 20 km entfernt. Es war ca 19 Uhr und alles dunkel, Hund mit Leuchtband und ich mit Taschenlampe. Auf einmal wurde es wahnsinnig laut, eine Art Motor. Es blieb jedoch dunkel und wurde immer lauter. Irgendwann konnte ich schemenhaft einen ziemlich großen Hubschrauber erkennen, wie gesagt ohne Licht. Er flog ganz tief auf ein Feld und Personen sprangen heraus mit Licht am Kopf, ich vermute an einem Helm. Den Hund hatte ich nun nah bei mir da ich extreme Angst hatte. Der Hubschrauber ging wieder hoch, sehr laut und ohne Licht. Wo die Personen waren wusste ich nicht und machte mich schleunigst auf den Rückweg. Ob hier jemand gesucht wurde weiß ich nicht. In den Nachrichten kam nichts Tage drauf. Aber da auch kein Licht an dem Hubschrauber war gehe ich eher von einer speziellen Nachtübung aus, hoffe ich zumindest. Das Gebiet des Spaziergangs habe ich erstmal gemieden. Man kann sich kaum vorstellen wie laut ein Hubschrauber im komplett Dunkeln ist. Mir graut es heute noch wenn ich daran denke. Zu melden war da, hoffe ich, wohl nichts.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

16.02.2026 um 20:54
Zitat von MissSmillaMissSmilla schrieb:Zu melden war da, hoffe ich, wohl nichts.
Ich vermute stark, man hätte die Geschehnisse dann auch weder bestätigen können, noch dementieren. :D

Das klingt wirklich nach einer Übung unter realistischen Bedingungen. Ob das nun Cops oder Soldaten waren, könnte man am ehesten noch über den Hubschraubertyp nachvollziehen, aber es war ja dunkel...


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

16.02.2026 um 21:05
Zitat von DobieDobie schrieb:Das klingt wirklich nach einer Übung unter realistischen Bedingungen
Ja so sehe ich das heute auch. Mir war nur nicht bewusst dass dies auch ohne Licht geübt wird aber immerhin reale Bedingungen dadurch.


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16.02.2026 um 22:19
Zitat von DobieDobie schrieb:Wir vermuten Flucht vor Ehefrauen oder etwas in der Art.
Möglich, und es gibt auch Menschen, die Arbeitslosigkeit vor Familienmitgliedern verbergen und scheinbar jeden Tag "mit dem Auto zur Arbeit fahren".
Ich frage mich dann aber, warum im Auto nichts außer Beobachten getan wurde - kein (exemplarisch) Zeitung oder Buch lesen, Karten spielen, Musik hören etc. Kein Aussteigen und sich mal die Beine vertreten. Und warum immer am gleichen Standort?
Ich vermute daher, dass in der Tat das Gelände beobachtet wurde.


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17.02.2026 um 00:58
Wimbledon Finale 2024 um die Mittagszeit:

Erst wird ein Handyalarm ausgelöst, dass jemand plötzlich vor der Haustür steht. Schalte die Videoaufnahme ein. In der Tat - jemand vor der Haustür. Geht wieder. Kein Bock weiter zu reagieren.

Dann steht diese Person über ein anderes Eingangstor auf der Rückseite gen Garten bei uns. Da gehe ich durch die Terrasse raus spreche ihn an:

"Er suche XY- einen Nachbarn"

Ich Verweise ihn auf das Nachbarhaus und beobachte wie er einen dicken Umschlag beim Nachbarn in den Briefkasten wirft.

Längst vergessen eigentlich alles.

Über ein Jahr später. 2025. In der Zeitung erscheint die Todesmeldung des Nachbarn exakt datiert auf den einen Sonntag des Wimbledonfinales 2025.

Er hatte gegenüber uns nur noch seinen Zweitwohnsitz und war wohl auch anders gemeldet, wo er dann auch gestorben ist.

Diese Datums finde ich merkwürdig. Warum sucht jemand einen anderen auf und genau ein Jahr später verstirbt dieser?

Es ist auch alles ganz normal abgelaufen. Nie ein Verdacht auf einen unnatürlichen Tod.

Vor kurzem habe ich nun erfahren, dass er wohl tot auf einer Gartenbank während Gartenarbeiten aufgefunden wurde- am Erstwohnsitz- also nicht bei uns in der direkten Nähe.

Diese Parallelität der JahresDaten geht mir trotzdem nicht aus dem Kopf. Dass genau ein Jahr bevor er gestorben ist, dieser Typ ihn aufsuchen wollte und bei dieser Suche bei uns auflief.


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17.02.2026 um 05:13
Ich kann mal mit einem umgekehrten Fall dienen. Meine Eltern wohnten etwa 100 Meter von einer Bankfiliale entfernt. Ich war damals so 16 und allein zu Hause. Direkt vor unserem Haus stand ein Auto mit zwei Männern darin, die ständig in Richtung Bank schauten. Und das taten sie dann zwei, drei Stunden lang.

Als eifiger XY Zuseher war mir klar: die baldowern einen Banküberfall aus. Ich habe die Polizei gerufen. Und die kam dann auch, und wie: vier Streifenwagen kamen gleichzeitig herangebraust, hielten mit quietschenden Reifen vor dem Wagen und forderten mit vorgehaltener Maschinenpistole die Männer zum Aussteigen auf. Das war damals noch die Zeit der RAF, so dass ein Einsatz mit Maschinenpistole nicht so ungewöhnlich war.

Die Männer waren sichtlich veränstigt.

Am Ende stellte sich heraus: es waren Mitarbeiter des Verkehrsamtes, welche eine Verkehrszählung machten, da es wohl darum ging, ob beim Zebrastreifen in der Nähe eine Ampel eingerichtet werden sollte oder nicht.

Ich vermute mal, die beiden Verkehrszähler werden noch oft daran gedacht haben.


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17.02.2026 um 09:46
Es war Sommer ca. 2003/2004, ich war 13 Jahre alt und wie fast täglich auf einem 5 km langen Weg zum Freibad entlang einer Bundesstraße.
Ich wirkte damals wie ca. 16 Jahre und weiß noch genau, was ich getragen habe (kurzes Top, abgeschnittener, kurzen Rock).
Irgendwann bemerkte ich, dass mir ein junger Mann/Junge (ca. 15-22 Jahre alt) im Blaumann auf einem Fahrrad folgte.
Das Alter konnte ich schlecht einschätzen.
An manchen Stellen war der Fuß-/Radweg auf dem ich mich befand von der Straße durch starkes Gebüsch nicht einsehbar.
Ich merkte, dass er mich sehr komisch ansah und verfolgte und ich begann zu rennen.
Irgendwann auf Höhe eines Dickichts war er nicht mehr zu sehen und ich ging wieder langsamer.
Auf einmal tauchte er neben mir auf, fasste mich am Arm und sagte: "Bleib doch mal stehen!" Dauraufhin bin ich um mein Leben gerannt und er schrie immer: Halt, stopp..usw.
Ich bin daraufhin auf die Straße gerannt und habe versucht die 2 Autos, die dort langgefahren sind, anzuhalten. Leider sind sie einfach weitergefahren.
Er hat dann sein Fahrrad auf dem Fuß-/Radweg abgestellt und ist mir aus irgendeinem Grund zu Fuß hinterhergelaufen.
Als wir am Ortseingang waren hatte er mich eingeholt und fasste mir an der Schulter und fragte: "Darf ich deine Füße riechen für 20€?!"
Den zweiten Satz habe ich leider vergessen. Ich hatte Todesangst und sagte nein.
Zum Glück tauchten dann Freunde von mir ca.100 Meter entfernt auf, mit denen ich verabredet war und der Typ ist dann wieder schnell abgehauen.
Ich habe das damals nur meinen Freunden erzählt. Aber ich habe damals gehört, dass in der Zeitung mehrere Anzeigen standen, wo Mädchen auf diesem Weg von einem jungen Mann belästigt worden sind.
Seitdem drehe ich mich ständig um, egal wann und wo ich bin.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

17.02.2026 um 10:00
Es war in den 80iger Jahren in Berlin Charlottenburg. Ich ging dort in die Grundschule und muss so 10-11 Jahre alt gewesen sein.
Es war Schulschluß und ich lungerte noch vor der Schule rum, ich glaube weit und breit niemand anderes in der Nähe.

Ich auf dem Bürgersteig, hielt ein Auto neben mir auf der Strasse an und machte das Beifahrer Fenster auf. Er sprach mich an ob ich ihm sagen kann wo Strasse xy ist. Ich erklärte es ihm und er tat so als ob er es nicht verstand und fragte mich, ob ich nicht schnell einsteigen kann um ihm die Strasse zu zeigen.
In meinem Kopf ratterte es, „steige niemals zu fremden in ein Auto“ etc..
Ich „nein“ gesagt und es wieder versucht ihm zu erklären in dem ich näher an sein Auto ging. Aufeinmal sehe ich, dass sein Penis ausgepackt und steif war.
Ich hab wahrscheinlich große Augen bekommen und wollte wegrennen, da versucht er von der Fahrerseite aus nach mir zu greifen und wurde ziemlich harsch.
Ich auf dem Bürgersteig losgerannt wie eine Irre zur größeren Strasse, er im Auto hinterher.
Als ich die große Strasse erreicht hatte, war er auf einmal weg.

Ich habe das zuhause erzählt und wieder zu hören bekommen, dass ich nicht mit fremden Menschen mitgehen soll. Mehr nicht.

Ich habe das Auto noch öfter vor der Schule gesehen aber das keinem Lehrer oder so gesagt.

Heute wäre das undenkbar, Eltern würden sofort zur Polizei gehen und den Vorfall in der Schule melden.


Auch in den 80iger in Berlin, Strandbad Wannsee.
Rund um den Spielplatz und oben im Wald wo die große Rutsche anfing, lungerten immer wieder (FKK) Männer rum die Kinder angesprochen haben.
Ich kann mich aber nicht erinnern gehört zu haben, dass da mal was passiert ist.


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17.02.2026 um 10:56
Vier Jahre her: ich kam versehentlich von der StadtAutobahn in Berlin ab, auf Baustelle+Wohngebiet. Die Insassen eines Nachbarautos winkten und zwangen mich zum Anhalten+Aussteigen. Die hatten ganz sicher im Visier: kleineres Auto, fremde Nummer, Frau. Bin ein unsicherer Typ mitunter, aber in dieser Situation erstaunlich klar: ich wusste sofort, was Sache ist, verschloss das Auto, Tasche bei mir. Ein paar ausländische Mitbürger um mich herum, auch ein etwa 10-jähriges Kind, zeigten auf ihr Auto und auf meins. Da wäre ein Unfall passiert und ich wär Schuld, war natürlich nix zu sehen. Ich wollte nur raus aus dieser Situation, hab einen Fünfziger „bezahlt“ und weg waren sie. Heute würde ich vllt anders reagieren: Handy zücken, Polizei rufen „ich kenn da jemand..“

Irgendwie alles wie der oft beschriebene „Spiegel-“ oder „Steinwurf- Trick“, bloß ohne Stein.


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