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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

93 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mutmaßliche Kriminalfälle, mysteriöse Beobachtungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

18.02.2026 um 18:20
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Die Zeitschrift kommt dann auch
Auch bei Zeitschriften-Abos hat man Widerrufs- und Kündigungsrechte
Für alle Abonnements gilt: Die Widerrufsfrist beträgt mindestens 14 Tage und beginnt, wenn Sie die erste Zeitschrift erhalten haben, aber nicht bevor Sie ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht informiert wurden – zum Beispiel per Mail oder Post.

Der Widerruf kann formlos erfolgen - entgegen weit verbreiteter Ansicht ist eine Unterschrift nicht erforderlich! Es empfiehlt sich aber, einen Nachweis sicher zu stellen, etwa in Form eines Briefs per Einschreiben. Versenden Sie Ihren Widerruf per E-Mail, sollten Sie darauf achten, dass Sie eine Bestätigung erhalten. Um die 14-tägige Frist zu wahren, reicht eine E-Mail jedoch aus.


Das Wichtigste in Kürze:
• Sie können ein Zeitungs- oder Zeitschriftenabonnement, das an der Haustür oder via Internet, Telefon oder aufgrund schriftlicher Materialien zustande gekommen ist, in der Regel formlos widerrufen.
• Bestellungen von einzelnen Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten sind nicht widerrufbar.
• Auch Kündigungen können ohne Unterschrift zum Beispiel per E-Mail erfolgen und müssen nicht noch einmal von Ihnen bestätigt werden.
• Generell sind Nachweise, zum Beispiel in Form von Einschreiben, empfehlenswert.
Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/zeitungen-und-zeitschriften-im-abo-tipps-fuer-widerruf-oder-kuendigung-13853 (o. g. Hervorhebungen durch mich)


Unter o. g. Link findet ihr ausführlichere Infos.
Die Widerrufsbelehrung kann auch der Warensendung beiliegen.
Wurde man nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt, beginnt die 14-tägige Frist nicht zu laufen und kann daher auch nicht ablaufen. D. h., der Widerruf ist in diesem Fall auch noch später möglich, aber darauf würde ich es nicht unbedingt ankommen lassen.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

18.02.2026 um 19:58
Ich verfolge Eure Geschichten hier auch mit Spannung. Interessant finde ich vor allem, dass es neuer Geschichten sind, welche im Kinder- oder Teenageralter erlebt wurden.
Wahrscheinlich weil man da eben Sachverhalte noch nicht richtig einordnen kann bzw. einfach überfordert ist.
Vor mir in der Bahn packt mal jemand seinen Penis aus. Ich (16) bekam richtig Angst, wäre aber nicht auf die Idee gekommen, das anzuzeigen. Mein einziges Ziel war es, schnell aus diesem Zug raus zu kommen. Würde ich heute selbstverständlich anders machen.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

18.02.2026 um 20:36
Zitat von ichhierichhier schrieb:Vor mir in der Bahn packt mal jemand seinen Penis aus. Ich (16) bekam richtig Angst, wäre aber nicht auf die Idee gekommen, das anzuzeigen. Mein einziges Ziel war es, schnell aus diesem Zug raus zu kommen. Würde ich heute selbstverständlich anders machen.
Ich glaube, dass man als Kind (wobei Du natürlich zu dem Zeitpunkt kein Kind mehr warst) solche im weitesten Sinne sexuellen Dinge vielleicht auch im ersten Moment gar nicht richtig realisiert.

Ich persönlich erinnere mich daran, wie ich in der Grundschule mal in der Pause in das Gebüsch neben dem Schulhof gegangen bin und dort stand ein älterer Mann und "pinkelte" während er durch das Gebüsch die Kinder beobachtete. Ich bin dann gleich wieder aus dem Gebüsch raus, weil ich so überrascht war, dass da einer steht, direkt neben dem Schulhof, und "pinkelt". Ich dachte noch: "Warum geht der zum Pinkeln denn hier in das Gebüsch, der kann doch auch mal fragen, ob er in der Schule aufs Lehrerklo gehen darf, wenn er so dringend muss..."

Dass der da mit seinem Schniedel wohl was anderes gemacht hat als pinkeln, ist mir erst viel später klar geworden. Und komischerweise ging das meinen Klassenkameraden genauso, als ich denen davon erzählt habe. Da kam keiner auf den Gedanken, irgendwas sexuelles zu vermuten und Rabbatz zu schlagen.

Gut, das war Ende der 80er, aber damals auch damals wurden wir eigentlich alle von unseren Eltern und auch in der Schule schon darüber aufgeklärt, dass man n so einem Fall eigentlich sofort die Lehrerin rufen soll. Hat halt nur keiner verstanden, was da vor sich ging.


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18.02.2026 um 23:17
Zitat von mousquetairemousquetaire schrieb:Solche Leute habe ich auch schon erlebt, die klingeln an privaten Wohnungen, erzählen ihre wirklich schlimme Lebensgeschichte und betteln dann, dass man eine Zeitschrift abonniert. Angeblich darf die Person erst dann eine Ausbildung machen wenn sie 400 Zeitschriftenabos erreicht hat. Wenn man ablehnt und stattdessen Geld spenden möchte, wird das nicht akzeptiert. Unklar, was davon stimmt, deswegen lehne ich dann ab.
Es handelt sich um sog. "Drückerkolonnen". Was stimmt, ist, dass derjenige in Not ist (da er die Drückerkolonne nicht mehr so einfach verlassen kann). Der Rest ist ausgedacht. Es gibt kein solches seriöses Programm, das Menschen an Haustüren schickt um Zeitschriftenabos abschließen zu lassen, wonach eine Ausbildung ermöglicht wird. Und auch in Drückerkolonnen ist das nicht der Fall.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Auch bei Zeitschriften-Abos hat man Widerrufs- und Kündigungsrechte
Ich weiß das - ich habe seit Jahrzehnten mehrere Zeitschriften und Zeitungen abonniert (gedruckt, digital), ganz seriös, kein Problem diese monatsgenau zu kündigen und ich erhalte den restlichen Jahresbeeitrag zurück. Zeitschriftenabos selbst sind keine "Falle". Diese Abos wurden allerdings auch nicht wie oben beschrieben abgeschlossen, sondern ganz regulär und seriös über den Verlag. Bei jenen die über Drückerkolonnen abgeschlossen wurden ist das weitaus schwieriger.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 03:00
Nachtrag: Gegen ein seriös abgeschlossenes Zeitschriftenabo spricht ja nichts - nutze ich selbst, gibt tolle Zeitschriften, seriös abgeschlossen auch ganz einfach und fair zu kündigen.
Sog. "Drückerkolonnen" führen aber Vertragsmanipulationen durch, z.B. mittels Rückdatieren von Verträgen, Fälschen von Unterschriften. Auch wenn man im Recht ist: Es durchzusetzen ist nochmals eine andere Sache.

Am einfachsten: Nichts "an der Haustür" abschließen, spenden etc.
Mir wäre keine seriöse Organisation bekannt, die z.B. Spenden alleinig "an der Haustür", unterwegs in Fußgängerzonen und auf Parkplätzen etc. einwirbt.
Wenn einen die Sache tatsächlich interessieren würde: Selbst unabhängig informieren, man kann dann immer noch z.B. spenden, an einer Studie teilnehmen etc. wenn einem danach ist. Hilft auch dagegen an jemanden zu geraten der vorgibt von einer bestimmten bekannten Organisation zu sein, es aber nicht ist.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 13:53
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Nachtrag:
Hättest du den Link angeklickt, hättest du z. B. den Podcast "Das Geschäft mit den Abofallen
Egal, ob am Telefon oder im Internet - vor Abofallen sollte man auf der Hut sein!"
entdeckt. Es geht dabei nicht nur um Zeitschriften-Abos.
Ich hatte ja geschrieben, dass auf der Website weitere Infos zu finden sind.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:als Dankeschön dürfe man sich eine Zeitschrift aussuchen die man bald zugeschickt bekäme. Die Zeitschrift kommt dann auch
Und genau solch ein Abo, das ein gerade mal 18-jähriges Familienmitglied abgeschlossen hatte, haben wir durch Widerruf beendet.
Vertragspartner sind nicht die "Drücker", die auch im Auftrag seriöser Unternehmen handeln können (Outtasking). Heute sind es auch andere Produkte, nicht nur Printmedien.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Vertragsmanipulationen durch, z.B. mittels Rückdatieren von Verträgen
Da die Widerrufsfrist erst unter den in meinem vorherigen Post zitierten Bedingungen beginnt, bringt in deinem Bsp. die Rückdatierung nichts.

Nun kann ja jede(r) hier selbst entscheiden, was sie/er unternimmt, falls z. B. ein junges/betagtes Familienmitglied in eine Abo-Falle geraten ist.
Meine Intention war es, hier nützliche Infos zu posten. Dass es auch andere Betrugsmaschen gibt, schließt nicht aus, dass man sich nicht gegen o. g. Abo-Fallen wehren kann. Man kann nun den u. g. Experten-Rat annehmen oder auch auf seinem Irrglauben beharren.

Noch ein Hinweis: Das Widerrufsrecht gilt gem. § 312 BGB für Verbraucher, also Privatpersonen:
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312.html

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/zeitungen-und-zeitschriften-im-abo-tipps-fuer-widerruf-oder-kuendigung-13853
https://www.ra-plutte.de/kuendigung-online-abo-alles-wichtige-312k-bgb/


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 14:18
Zitat von watnuwatnu schrieb:Hättest du den Link angeklickt, hättest du z. B. den Podcast "Das Geschäft mit den Abofallen
Egal, ob am Telefon oder im Internet - vor Abofallen sollte man auf der Hut sein!"
entdeckt. Es geht dabei nicht nur um Zeitschriften-Abos.
Ich hatte ja geschrieben, dass auf der Website weitere Infos zu finden sind.
Ich habe das nicht gemacht, da ich mir gerade keinen Podcast anhören konnte (Menschen befinden sich nicht immer in Umgebungen in denen man etwas anhören kann; ich war an einem Bahnhof). Dass dort einer ist, habe ich bemerkt und ihn mir für später vorgemerkt.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nun kann ja jede(r) hier selbst entscheiden, was sie/er unternimmt, falls z. B. ein junges/betagtes Familienmitglied in eine Abo-Falle geraten ist.
Meine Intention war es, hier nützliche Infos zu posten. Dass es auch andere Betrugsmaschen gibt, schließt nicht aus, dass man sich nicht gegen o. g. Abo-Fallen wehren kann. Man kann nun den u. g. Experten-Rat annehmen oder auch auf seinem Irrglauben beharren.
Auch ich würde selbstverständlich dringend versuchen, das Abo zu beenden - ich bestehe auf meinem Recht bzw. dem anderer denen ich helfe. Bin jemand der sein Recht kennt, darauf besteht, da sehr vehement ist und niemand, der sich verhuscht unterbuttern lässt.
(Hatten selbiges z.B. mit Verwandten durch, die bzgl. Erlebnisgutscheinen (von denen es auch seriöse gibt, es wurde ein ähnlich klingender Name wie der eines seriösen Anbieters verwendet) betrogen wurden: Erlebnisgutschein gekauft, war nicht einlösbar, "Anbieter" wollte nicht zurückerstatten. Der "Anbieter" versuchte sich mit Kleingedrucktem wie "ein bestimmter Gutschein kann nicht garantiert werden" herauszureden - nix da! Widerrufsrecht, Geld zurück.)
Zitat von watnuwatnu schrieb:Noch ein Hinweis: Das Widerrufsrecht gilt gem. § 312 BGB für Verbraucher, also Privatpersonen:
Das weiß ich, und setze es bei Bedarf auch durch, siehe oben.
Meine Intention war lediglich, darauf hinweisen: Allergrößte Vorsicht bei Haustürgeschäften, Spenden "in de Fußgängerzone" o.ä.! Auch wenn es ein Widerrufsrecht gibt, es wird stressig. Besteht Interesse: Sich merken worum es geht, später nach mehr Information abschließen/ spenden (ich habe mir durchaus schon Flyer von Organisationen die mir interessant wirkten mitgenommen, und später nach mehr Information für diese per Überweisung gespendet). M.E. einfacher, als gleich etwas abzuschließen, und danach festzustellen, dass die Sache doch anders als angenommen ist... Wenn es doch passiert ist: Selbstverständlich nicht kleinbei geben. Es ist daher ganz richtig, dass ihr das gemacht habt:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Und genau solch ein Abo, das ein gerade mal 18-jähriges Familienmitglied abgeschlossen hatte, haben wir durch Widerruf beendet.
(Woraus evl. auch das junge Familienmitglied gelernt hat: a) Es gibt solche Methoden, jemandem ein Abo aufzuschwatzen, b) man ist nicht hilflos dem ausgeliefert.)


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 14:44
Mir ist tatsächlich noch eine Gegebenheit eingefallen, die sich vor einigen Jahren ereignete. Es müsste so um 2010 gewesen sein, vllt ein zwei Jahre früher oder später. Ich war Mitte Zwanzig, hab in Frankfurt studiert und war spät abends auf dem weg nach Hause und bin wie üblich am Hauptbahnhof in die SBahn umgestiegen. Es war schon recht spät, so um 0 Uhr. Der Bahnhof war nicht mehr so bevölkert. Deshalb war ich alleine auf einer großen Rolltreppe und fuhr runter zur Sbahn.
Ich drehte mich herum (warum auch immer) und sah, dass mich von oben ein Mann mit einer Kamera fotografierte. Ich bin mir sehr sicher, dass er mich fotografierte, wenn auch von hinter. Bzw als ich nich umdrehte natürlich dann mein Gesicht. Mit Kamera das in diesem Moment sehr seltsam vor. Gesagt oder gemacht habe ich nichts.
Wie gesagt: ich hatte das Gefühl ich sei gezielt fotografiert worden.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:02
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Mit Kamera das in diesem Moment sehr seltsam vor. Gesagt oder gemacht habe ich nichts.
Wie gesagt: ich hatte das Gefühl ich sei gezielt fotografiert worden.
Vielleicht wollte er einfach nur ein bisschen Street Fotografie machen.
Oder was ausprobieren mit der Kamera.

Ich fotografiere auch gerne mit "richtiger Kamera" und diese hat dann nicht solche Weitwinkel oder Zoommoeglichkeiten wie ein Handy.
Manchmal fangen dann empört Leute an zu winken und dabei habe ich die gar nicht im Bildausschnitt. Oder aber nur als eine Person unter vielen, wenn ich weiter weg bin. Aber mit einer Kamera in der Hand bekommt man eigtl. Immer Aufmerksamkeit.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:13
Nix zum "Melden", aber verstörend und zumindest ein klein wenig mysteriös...

Vor vielen Jahren an der Uni:
Einstöckiger Flachbau mit umlaufenden, teils freiliegenden Laubengängen und Rampen. Daneben Wiese, unter den Rampen einige sehr kleine Kellerfenster.
Diese Keller haben wir damals nicht regulär benutzt, Zugänge und Fenster kannte ich nur geschlossen und diesen bestimmten Keller kannte ich vorher sogar überhaupt nicht.

Ich nähere mich dem Gebäude zu Fuß über die Wiese in einer relativ ruhigen Stunde, als nicht viele Leute unterwegs sind.
Sommer, tagsüber, gutes Licht.
Vom Gebäudedach aus kann man die Umgebung dort gut beobachten, wird aber selbst nicht unbedingt gleich gesehen, z.B. in der Hocke oder im Liegen. Aufs Dach kommt man recht einfach.

Als ich vielleicht noch zehn, fünfzehn Meter weg bin, springt ein dünner, kleiner Mann in schwarzer Kleidung mit Sturmhaube vom Dach auf die Rampe, bzw. eher auf ihr Geländer, rollt sich daneben auf die Wiese ab und weiter direkt unter die Rampe - und ist verschwunden.
Komplett.
Einfach weg.

Das ging wirklich abartig schnell und war im Grunde genommen eine einzige, flüssige Bewegung; vor allem das Manöver auf dem Boden war weit weg von allem, was ich vorher jemals bei irgendwem gesehen hatte.
Parkour war damals noch nicht "das große Ding" und mir z.B. völlig unbekannt.

Unter der Rampe fand ich eins dieser Kellerfenster, das mir vorher noch nie aufgefallen war: Geschlossen!
Zum Nachsehen muss man sich hinknien, die Rampe ist dort abschüssig und hat nicht viel Abstand zum Erdboden. Da passt ein normal großer Mensch wirklich kaum drunter, erst recht nicht aus einer Bewegung oder aus einem Sprung heraus.
Das Fenster selbst ist klein, ich hätte da z.B. sicher nicht innerhalb so kurzer Zeit durchgepasst. Dafür muss man schon sehr dünn und beweglich sein. Im Keller brannte Licht, zu erreichen war er aber nur vom Innenhof aus. Bis ich dort war, war darin natürlich niemand mehr. Und ich habe auch niemals rausgefunden, wer das war.

Einen Rückwärtssalto vom selben Dach habe ich später mal jemanden machen sehen, für ein Filmprojekt (ist 'ne Kunsthochschule). Der passte körperlich aber nicht zu dem anderen Stunt und hätte das niemals so hinbekommen.

Wer auch immer das war, wusste ganz genau, was er tut und wann er es tun muss, um beim Betrachter größtmögliche Verwirrung zu stiften und rechtzeitig "verschwunden" zu sein, bevor jemand genauer hinsehen kann. Und ich gehe davon aus, dass er dafür lange geübt hat.
Das war echt irre!


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:23
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb am 14.02.2026:@Lanigiro
Wirkt komisch. Beim Ladekabel hätte ich aber als erstes daran gedacht: Der hat seines vergessen. Akkulaufzeit war damals noch gering, Ladekabel marken- oder sogar modellspezifisch.
Die Schuhe: Zweitpaar, am Brunnen (war der zum Füßewaschen geeignet, d.h. das Wasser erreichbar?) ggf. wunde Füße gewaschen, in bequemere Schuhe geschlüpft, die Espandrilles und den Waschlappen vergessen.
Ja, klar, das alles führt ja dann auch zu dem Schluss, dass nichts gravierendes dahinter steckt. Aber das Gefühl, dass es anders war, ist halt bis heute geblieben.
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb am 14.02.2026:Die Schuhe, ja vielleicht waren sie kaputt oder sie ist wo reingetreten. Schuhwechsel, alte vergessen wegzuwerfen.
Die Espandrilles waren top. Und so fein säuberlich aufgestellt. Direkt vor dem Brunnen.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb am 14.02.2026:Eingebrochen wurde bei den Nachbarn nicht, aber ggf. etwas ausgekundschaftet.
Man hätte ja den Nachbarn die Beobachtung stecken können. Aber zur Polizei gehen, das ist immer diese Hemmschwelle, weil man sich nicht einmischen möchte oder sich nicht lächerlich machen mag.
Zitat von DuskDusk schrieb am 14.02.2026:Als ich ca. 5 Jahre alt war, habe ich im Wald mit meiner Oma eine Pistole gefunden, die lag da einfach ein Stück weit weg vom Weg im Gebüsch.
Was richtig war: Ich sollte sie nicht anfassen, aber meine Oma hat dann einfach nichts gemacht und niemanden informiert ¯\_(ツ)_/¯
Das ist schon heftig von deiner Oma. In so einem Fall gibt es ja keinen Grund zu zögern, das der Polizei zu melden.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb am 14.02.2026:Bevor ich aber die Polizei rufen würde, würde ich aber denke ich zunächst mal an der betreffenden Tür direkt horchen und auch ruhig auch klopfen oder klingeln.
Ja, würde ich auch so machen.
Zitat von goldtopasgoldtopas schrieb am 14.02.2026:Von der Beschreibung her erinnert mich das (ausser, dass in deinem Fall scheinbar ja das Fahrzeug zwischenzeitlich bewegt worden war) an die Wartenden von Heusenstamm anno 2011 (Kennt man die hier (noch)? - "Wir warten... Worauf, geht Sie nichts an").
Vielleicht war das ein Sozialexperiment. Oder Ostdeutsche, die einfach Lust hatten, in einer völlig anderen Umgebung mal ihre demokratischen Freiheitsrechte auszuprobieren, da sie völlig anders sozialisiert worden sind.
Zitat von FritzPhantomFritzPhantom schrieb am 14.02.2026:Seltsam. Na ja, das mit dem Ladekabel finde ich jetzt nicht so verdächtig. Ich hätte gefragt, ob ich für ihn wo anrufen soll, wenn sein Handy leer ist und er Hilfe braucht.
Es war das Gesamtpaket und die Art des Mannes. Der Gesichtsausdruck, vielleicht die Mikromimik, die diese ungute Gefühl ausgelöst hat.
Zitat von alex1987alex1987 schrieb am 15.02.2026:@Lanigiro
Ich persönlich hätte in ihrer geschilderten Situation auch unbehagen, und wäre sofort weitergefahren. Einsamer Ratplatz, verlassenes Wohnmobil, flirrende Hitze und noch die Gegenstände haben schon einen gewissen Gruselfaktor.
Ja. Aber gerade deswegen meine Überlegung, dass ich da vor lauter Grusel versäumt habe, einem Menschen, dem etwas passiert ist, nicht die Gerechtigkeit der Tataufklärung habe zukommen lassen.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:25
Zitat von DobieDobie schrieb:Im Keller brannte Licht, zu erreichen war er aber nur vom Innenhof aus. Bis ich dort war, war darin natürlich niemand mehr.
Ich glaube ich haette mich nicht getraut, da genauer nachzugucken - dieser Typ trug eine Sturmhaube. Grusel.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:25
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Vielleicht wollte er einfach nur ein bisschen Street Fotografie machen.
Dann kann man auch warten bis die Person weg ist... Also ehrlich da bin ich auch vorsichtig, es kann natürlich sein dass der Mann sich nichts dabei gedacht hat aber es kann auch anders sein. Leider gibt es so einige Menschen mit nicht ganz so guten Hintergedanken und das sollte man auch nicht klein reden.

Es wollten auch schon einige fremde Menschen ungefragt (!) mein damals noch Kleinkind fotografieren und waren dann empört weil ich das untersagt hatte. Ich glaube auch nicht dass jeder davon einen bösen Hintergedanken hatte, aber man fotografiert einfach nicht ungefragt einzelne Menschen.

Zum Thema selbst: klar hatte ich da auch schon die ein oder andere seltsame Situation die ich damals nicht gemeldet hatte, es heute aber ohne zu zögern tun würde.

Meiner Freundin und mir wurde als wir so 10-12 Jahre waren ganz oft nachgehupt von natürlich deutlich älteren Autofahrern.
Heutzutage würde ich mein Kind bitten da die Kennzeichen zu notieren und mal eine Meldung zu machen.
Wir hatten das damals ihrem Vater erzählt der eine höhere Position bei der Polizei innehatten und der hat sich nicht wirklich drum geschert (er hatte seine Position eher dafür genutzt Parksünder anzuschwärzen oder sonstiges "Fehlverhalten" in seinen Augen zu ahnden...).

Ich hatte auch mal bspw. gehört dass in unserer Straße eine Frau von ihrem Mann misshandelt wurde und auch der Hund gequält wurde. Das muss man schon ziemlich laut auf der Straße gehört haben, aber emand hat was der Polizei gemeldet. Ich fand das ungeheuerlich dass alle weg geschaut hatten weil "man da ja eh nichts machen kann, der Mann lässt eh nicht ab davon".
Die Frau starb übrigens kurz nachdem wir in die Straße gezogen sind und wenn ich da was mitbekommen hätte hätte ich ganz sicher die Polizei verständigt.

Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend wie früher als Erwachsene gehandelt wurde und man sich raushielt. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn mehr gemeldet worden wäre, deshalb denke ich sind einige Kriminalfälle bisher noch ungelöst.

Ich erinnere mich da auch an die ein oder andere Geschichte die meine Omas gerne erzählt hatten, da passierte etwas im Dorf oder der Kleinstadt, viele wussten wie es abgelaufen war aber keiner sagte was.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:33
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich glaube ich haette mich nicht getraut, da genauer nachzugucken - dieser Typ trug eine Sturmhaube. Grusel.
Naja, das ist eine Kunsthochschule, also eine Art Irrenanstalt mit Diplom. :D
Nach ein paar Jahren dort wirkt vieles recht gewöhnlich, was uns im normalen Leben wirklich seltsam vorkäme.
Ich hätte einfach nur gern gewusst, wer sowas kann und wofür es gut war!

Fun Fact: Der Typ mit dem Rückwärtssalto einige Zeit später trug dabei ein ziemlich großes Schwert auf dem Rücken. Das hätte weitaus gruseliger ausgehen können, wenn auch nur für ihn. Das war aber klar erkennbar für Filmaufnahmen, das andere nicht.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:36
Zitat von HerbstkindHerbstkind schrieb:Ich glaube auch nicht dass jeder davon einen bösen Hintergedanken hatte, aber man fotografiert einfach nicht ungefragt einzelne Menschen.
Streetfotografie erlaubt ziemlich viel.
Kinder sind definitiv ein sensibles Thema. Wenn jemand von hinten mit auf einem Bild drauf ist, dann eher nicht.
Aber ich bin da auch nicht so versiert.
Zitat von DuskDusk schrieb am 14.02.2026:Als ich ca. 5 Jahre alt war, habe ich im Wald mit meiner Oma eine Pistole gefunden, die lag da einfach ein Stück weit weg vom Weg im Gebüsch.
Das ist mir auch passiert. Aber ich war dtl. älter. Ich ging davon aus, dass es so eine Pistole war, wie sie damals noch als Vogelschreck eingesetzt wurde. Ich glaube, mein Kumpel hat sie mitgenommen.
Zitat von DobieDobie schrieb:Naja, das ist eine Kunsthochschule, also eine Art Irrenanstalt mit Diplom. :D
Ja dann ;-).


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:40
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ich habe das nicht gemacht, da ich mir gerade keinen Podcast anhören konnte (…)
Der Podcast-Titel allein ist ja schon aussagekräftig. Wie gesagt, war mein Tipp gut gemeint und auch nicht nur für dich bestimmt. Da die Falschinformationen nun ausgeräumt sind, können wir es m. E. dabei belassen.

- - - -

Bei einigen Beispielen, die ich hier gelesen habe, denke ich an einen Polizei-Vortrag zum Einbruchsschutz usw.: Man solle die Polizei anrufen, wenn man z. B. verdächtige Personen wahrnimmt (z. B. in der eigenen Wohngegend). Die Polizei könne gegebenenfalls die Personalien feststellen. Denn die Verdächtigen könnten z. B. Auskundschafter für spätere Einbrüche sein.
Tipps zu vielen Themen: https://www.polizei-beratung.de/

- - - -

Ein weiteres Bsp. für den Thread, das mir zum Thema "Drücker" eingefallen ist:
Bei meinen Bekannten lief das 2025 ganz ähnlich ab, wie bei den Betroffenen im u. g. Video, nur kam es nicht zum Vertragsabschluss. Da der Werber das Unternehmenskennzeichen der "Telekom" auf der Jacke hatte, ließ ihn der Ehemann vertrauensselig herein und wollte ihm auch gleich seinen laufenden Vertrag bei einem anderen Anbieter zeigen, nachdem der Werber danach gefragt hatte. So hätte der Typ alle persönliche Daten, die auf dem Vertrag stehen, gehabt. Die Ehefrau war aber skeptisch und funkte dazwischen. Der Werber wurde sehr unfreundlich, als er nicht zum Ziel kam, aber sie schafften es, ihn aus dem Haus zu bekommen. Ob er tatsächlich im Auftrag der Telekom unterwegs war? Im Video war es jedenfalls so.

Im Video äußern sich: Betroffene, Verbraucherschutz, ehemaliger Drücker, Telekom:

Glasfaserausbau: Drückergeschäft an der Haustür
https://www.ardmediathek.de/video/panorama-3/glasfaserausbau-drueckergeschaeft-an-der-haustuer/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8yOGZlZTM1YS1iZGRiLTRhYzktOTk1NS0wNGJmZGQyMzRiMDk

- -
Viele große Glasfaserunternehmen, darunter die Telekom, haben einen „Verhaltenskodex für den Haustürvertrieb“ übernommen. Mitarbeiter sollen sich ausweisen können, Beratungen nur an der Haustür führen und Wohnungen nur nach Einladung betreten. Doch wird dieser Kodex oft ignoriert. Experten äußern massive Zweifel am Nutzen solcher Selbstverpflichtungen: „Jeder regelt es selbst“, kritisiert der Verbraucherschutz.
Quelle: https://www.fnp.de/frankfurt/machen-drueckerkolonnen-sorgen-in-frankfurt-fuer-unruhe-das-kann-einem-richtig-angst-93757133.html , 2025
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Vielleicht läuft es künftig zumindest bei der Telekom besser.
Neue Strategie (…)
https://www.computerbild.de/artikel/News-Internet-Glasfaser-Warum-die-Telekom-jetzt-oefter-bei-Ihnen-an-der-Tuer-klingeln-will-40687765.html , 2026

Dennoch:
Glasfaser: Vermeiden Sie teure Kostenfallen!
https://www.vzhh.de/themen/telefon-internet/probleme-festnetz-handy-internet/glasfaser-vermeiden-sie-teure-kostenfallen

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Beifang der Recherche: Falsche Handwerker:
Mir vorheriger gefälschter Ankündigung kommen falsche Telekom-Techniker ins Haus (Einbrecher). Es können aber auch falsche Mitarbeiter anderer Unternehmen sein, z. B. Energieversorger.
https://www.chip.de/ratgeber/forschung-wissen/telekom-betrugsmasche-an-der-haustuer-so-reagieren-sie-richtig_c3dd6960-551d-4f4d-8760-894c25619754.html


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 15:54
Nicht mysteriös und sehr wohl gemeldet, aber unterhaltsam:

Ein alter Freund und seine Frau kaufen sich ein stark renovierungsbedürftiges Haus (sehr ländliche Gegend).
Beim Entrümpeln finden sie ein funktionsfähiges Gewehr samt Munition.
Beide sind selbst im Polizeidienst und melden den Fund ordnungsgemäß beim nächstgelegenen Revier, das eine gute halbe Stunde Autofahrt entfernt liegt und weder viel, noch sonderlich gern zu tun hat.

Dorfpolizist am anderen Ende der Leitung:
"Och, na dann schmeißen'se das doch einfach ins Auto und bringens mal vorbei."

Frau des Freundes:
"Damit wir dann zuuufällig unterwegs für 'ne Alkoholkontrolle oder sowas angehalten werden und mit der Knarre im Auto in Erklärungsnot geraten oder wie? Nee nee, das holen'se mal schön hier ab, mit Quittung und allem."

Zumindest zeitnah war das offenbar nicht umsetzbar und einige Wochen und mehrere Telefonate später noch immer keine Lösung gefunden.
:D


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 16:00
Zitat von DobieDobie schrieb:Dorfpolizist am anderen Ende der Leitung:
"Och, na dann schmeißen'se das doch einfach ins Auto und bringens mal vorbei."
Das gibt anderswo Ärger.

Ein Freund von mir hat die nicht gemeldeten Waffen seines Vaters nach dessen Tod auf dem Revier abgegeben und das kam nicht gut.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 16:29
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Streetfotografie erlaubt ziemlich viel.
Es war Mitternacht und die Person war alleine, auch zu 2010 sollte man gewusst haben wie das wirken kann. Finde ich halt ziemlich daneben.


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Mysteriöse Beobachtungen, die ihr nie gemeldet habt

gestern um 18:42
Zitat von HerbstkindHerbstkind schrieb:Es wollten auch schon einige fremde Menschen ungefragt (!) mein damals noch Kleinkind fotografieren und waren dann empört weil ich das untersagt hatte.
Echt? und das um die Uhrzeit und noch mit Kindern unterwegs?
Zitat von HerbstkindHerbstkind schrieb:Es war Mitternacht und die Person war alleine, auch zu 2010 sollte man gewusst haben wie das wirken kann. Finde ich halt ziemlich daneben.



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