sdk schrieb:Guck mal auf die erste Seite. Dort ist ein alter Zeitungsbericht.
Den habe ich gesehen. Mich würde interessieren, ob es später nochmal Berichte gab, aus denen man schließen kann, was die Polizei ursprünglich vermutet hatte.
sdk schrieb:Außerdem schreibt ein User oder eine Userin auf Seite 2, dass man damals den Fall dem Phantom von Kehl zutraute, weil zunächst ein Raubmord angenommen wurde wegen der fehlenden Sachen.
Auch das habe ich gelesen, aber ein Verdacht gegen das Phantom von Kehl dürfte vom ersten Tag an weit hergeholt gewesen sein:
Zwei Morde in der baden-württembergischen Stadt Kehl brachten Plumain den Namen "Phantom von Kehl" ein. 1999 hatte er hier eine 66-jährige Zeitungsausträgerin erstochen, ein weiteres Opfer überlebte seinen Angriff. Im Jahr darauf überfiel Plumain eine deutsche Lehrerin in einem Wald bei Straßburg und tötete sie ebenfalls mit einem Messer.
Quelle:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/frauenmoerder-lebenslaenglich-fuer-das-phantom-von-kehl-a-411030.html
sdk schrieb:Außerdem sagte der Ermittler im Studio, dass der Grund für die Wiederaufnahme Zeugenaussagen aus dem Bereich des Parkplatzes aus dem letzten Jahr sind.
Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Oder nein, es wird schon so gewesen sein, nur fehlt vermutlich hier aus "ermittlungstaktischen Gründen" ein großes Stück vom Kuchen: Es geht doch niemand zur Polizei um anzuzeigen, dass ihm grad gestern beim Abendbrot wieder eingefallen ist, dass er vor 25 Jahren mal einen Streit auf einen Parkplatz beobachtet hat. Deswegen meine Frage an User aus der Gegend, ob der Fall vielleicht in lokalen Medien anlässlich des 25. Jahrestages nochmals aufgegriffen wurde.
Solzimer schrieb:Es gab in der Vergangenheit Ermittlungen wegen des Verdachts auf Abrechnungsmanipulationen im MEDICLIN Herzzentrum Lahr/Baden (2010–2012): Nach intern festgestellten Auffälligkeiten erstattete das Herzzentrum Selbstanzeige
Ich bin bestimmt keiner, der ständig auf Quellenangaben herumreitet, aber hier möchte ich mich
@sören42 anschließen und um eine Quellenangabe bitten. Ich kann dazu im Netz nichts finden.
sören42 schrieb:
OpLibelle schrieb:Aber warum mit soviel Aufwand mit einem XY-Film, wenn man DNA hat?
Wahrscheinlich deswegen
Volvic schrieb:Um jemanden als Täter zu belasten muss man seine DNA aber an Stellen finden, die er nur als Täter erreicht haben kann. Spuren an der Außenseite der Oberbekleidung können auch durch zufälliges Anrempeln entstanden sein. Damit kann man niemanden einer Tat überführen.
Aber beispielsweise DNA auf der Innenseite des Slips eines Opfers wird ein der Vergewaltigung Verdächtiger nicht plausibel erklären können.
Man müsste in diesem Fall also DNA-Spuren haben, die eindeutig nur durch das Tatgeschehen entstanden sein können. Andernfalls bringt eine Reihenuntersuchung nichts. Sonst findet man die DNA von 10 Kollegen weil die Jacke von Dr. Benz letztens am gleichen Kleiderständer hing wie deren Jacken
Das Argument leuchtet mir schon ein, aber die Polizei muss ja nun wissen, von wieviel Personen sie die DNA gefunden hat. Selbst wenn es denn wirklich Übertragungsspuren von 10 Personen wären, ist es doch zielführender diese 10 Personen erstmal durch freiwillige DNA-Tests zu identifizieren und mal zu schauen, wen man denn bei der Aktion so alles aufschreckt.