MicK_123 schrieb:Der Tag an den konstantin seine Termine verschob und der tattag sind verschiedene Freitage
Am tattag hat seine Frau den Sohn zum Training gebracht und da war Konstantin ab 1730 Uhr Zuhause.
Aber an dem Freitag in der Woche davor holte Dr. K den Sohn vom Training ab. Und, das erfährt der Zuschauer, er kehrt nochmal in die Klinik zurück. Die Sekretärin soll nämlich nur das Geschäftsessen mit der Klinikleitung verschieben, die anderen Termine bleiben.
BB wird also stehen gelassen an diesem Tag. Dass er eigentlich schon Feierabend hat, erfahren wir auch, denn auf dem Weg zu Dr. K fragt ein Kollege (Arzt oder Pfleger), ob er ihn zum Bahnhof mitnehmen soll.
Wenn wir jetzt diesen Freitag, der nicht der Tattag war, betrachten, so hätte Dr. K. zur gleichen Zeit wie BB Dienstschluss gehabt - mit dem Unterschied, dass Dr. K nochmal zur Klinik zurückkehrte.
So, nun zum Tattag: Im Filmfall konstatiert die Polizei hinsichtlich Ablage der Leiche von BB:
"Das Auto stand dabei vom Tatort kommend in Fahrtrichtung Krankenhaus."
Quelle:
https://www.zdf.de/play/magazine/aktenzeichen-xy-ungeloest-110/aktenzeichen-xy-ungeloest-vom-6-mai-2026-100 ca. 01:03:35
"Alles deutet darauf hin, dass ihn jemand aus der Klinik mitgenommen hat."
"Und nach der Tat auch dorthin wieder zurück gefahren ist"
(Konversation Polizisten)
Quelle: ebenda, 01:04:01
Es dürfte nicht allzu viele Personen gegeben haben, die das Krankenhaus Freitag Abend verließen und anschließend nochmal dorthin zurückkehrten.
Eine Woche zuvor war es zumindest bei dem Arzt der Fall, der im Film "Dr. Konstantin" genannt wird.
Nun zum Tattag: Die Ehefrau gibt an, den Sohn zum Training gefahren, auf ihn gewartet und ihn auch wieder zurückgefahren zu haben. Davor und danach habe ihr Mann auf der Couch gelegen - und, wie sie annimmt, auch dazwischen.
Ich weiß ja nicht, was der Sohn trainiert hat, aber wenn es 1-2 Stunden + Wegezeit dauerte, ist das schon eine ziemliche Zeitspanne, für die es kein Alibi gibt. Das Alibi von Dr. K ist also lückenhaft.
Ach so, noch was erfährt man: Das Training des Sohnes von Dr. K findet regelmäßig mindestens am Freitag statt und das Bringen zum bzw. Abholen vom Training scheint sich zeitlich mit der Tat zu überschneiden.