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Mordfall Bernhard Benz (2000)

197 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
kittyka Diskussionsleiter
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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:02
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Und bei der Vermutung, daß da was existiert haben könnte
So mehr in Richtung Betrug?


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:04
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:
Zitat von FreundlichFreundlich schrieb:
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Wenn ich den Move mit den Pool-Geldern richtig verstanden habe, war B.B. in keiner guten Verhandlungsposition, ehrlich gesagt in gar keiner Position.

Der Chef hätte einfach nur "Vergiß es, is nich und wenn es dir nicht passt, geh..." sagen müssen und die Angelegenheit wäre vom Tisch gewesen, insofern...
es kam im ZDF Beitrag min 53 vor, dass BB ganz vertieft in seine Unterlagen da sitzt (die später verschwunden sind) und zu seinem Kollegen sagt: "ich glaub, ich krieg sie jetzt dran [...] die Berufsordnung, das ist unser Trumpf."
Wenn er "sie dran kriegen" wollte (unklar, ob mit "sie" eine Frau oder mehrere Personen gemeint sind), sind wir über die Poolgeld-Geschichte hinaus und schon bei den von mir angesprochenen Klinik-Interna, die erst mal nicht in die Öffentlichkeit gehören.
aus dem Gesamtzusammenhang ergibt sich, dass damit die Vorgesetzten gemeint waren, die die Poolgelder einstreifen - nicht eine Frau.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:08
Zitat von FreundlichFreundlich schrieb:aus dem Gesamtzusammenhang ergibt sich, dass damit die Vorgesetzten gemeint waren, die die Poolgelder einstreifen - nicht eine Frau.
Und die wollte er "Alle" drankriegen ?
Zitat von kittykakittyka schrieb:
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Und bei der Vermutung, daß da was existiert haben könnte
So mehr in Richtung Betrug?
Keine Ahnung, woher soll ich das wissen.
Ich könnte mir hypothetisch noch mehrere andere Gründe vorstellen, wie man seinen Chef "drankriegen" könnte.
Dinge, die weder in einen XY-Clip noch in einen Thread gehören.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:18
Zitat von FreundlichFreundlich schrieb:Naja, es ist für die meisten auch kein Mordmotiv, wenn sich die Frau trennen will, für manche Männer aber schon.
Also so gesehen, sieht man bei Aktenzeichen XY ungelöst ja ständig Abgründe, die unbegreiflich wirken.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb: Mit dieser Logik hätte der andere Bewerber noch weitere Morde begehen müssen, wenn er den Job trotz des Ablebens von Herrn Benz nicht bekommen hat.
Die Logik ist: nur weil es für die allermeisten Menschen kein Mordmotiv ist, nicht befördert zu werden, heisst das nicht, dass es für manche nicht zu einem wird, z.B. als Mord im Affekt.
Und von so einem Mord im Affekt könnte man wiederum nicht ableiten, dass der Betreffende dann eine Liste hat, wo alle Kollegen draufstehen, die vor ihm auf der Karriereleiter sind und er überlegt sich dann, wen er noch aller abmurksen muss, bevor er an der Reihe ist.
Ungeachtet dessen bin ich weiterhin der Ansicht, dass der Chefarzt das bessere Mordmotiv und gleichzeitig ein schlechtes Alibi hat.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:20
Zitat von MicK_123MicK_123 schrieb:Der Tag an den konstantin seine Termine verschob und der tattag sind verschiedene Freitage

Am tattag hat seine Frau den Sohn zum Training gebracht und da war Konstantin ab 1730 Uhr Zuhause.
Aber an dem Freitag in der Woche davor holte Dr. K den Sohn vom Training ab. Und, das erfährt der Zuschauer, er kehrt nochmal in die Klinik zurück. Die Sekretärin soll nämlich nur das Geschäftsessen mit der Klinikleitung verschieben, die anderen Termine bleiben.

BB wird also stehen gelassen an diesem Tag. Dass er eigentlich schon Feierabend hat, erfahren wir auch, denn auf dem Weg zu Dr. K fragt ein Kollege (Arzt oder Pfleger), ob er ihn zum Bahnhof mitnehmen soll.

Wenn wir jetzt diesen Freitag, der nicht der Tattag war, betrachten, so hätte Dr. K. zur gleichen Zeit wie BB Dienstschluss gehabt - mit dem Unterschied, dass Dr. K nochmal zur Klinik zurückkehrte.

So, nun zum Tattag: Im Filmfall konstatiert die Polizei hinsichtlich Ablage der Leiche von BB:

"Das Auto stand dabei vom Tatort kommend in Fahrtrichtung Krankenhaus."
Quelle: https://www.zdf.de/play/magazine/aktenzeichen-xy-ungeloest-110/aktenzeichen-xy-ungeloest-vom-6-mai-2026-100 ca. 01:03:35

"Alles deutet darauf hin, dass ihn jemand aus der Klinik mitgenommen hat."
"Und nach der Tat auch dorthin wieder zurück gefahren ist"
(Konversation Polizisten)
Quelle: ebenda, 01:04:01

Es dürfte nicht allzu viele Personen gegeben haben, die das Krankenhaus Freitag Abend verließen und anschließend nochmal dorthin zurückkehrten.

Eine Woche zuvor war es zumindest bei dem Arzt der Fall, der im Film "Dr. Konstantin" genannt wird.

Nun zum Tattag: Die Ehefrau gibt an, den Sohn zum Training gefahren, auf ihn gewartet und ihn auch wieder zurückgefahren zu haben. Davor und danach habe ihr Mann auf der Couch gelegen - und, wie sie annimmt, auch dazwischen.

Ich weiß ja nicht, was der Sohn trainiert hat, aber wenn es 1-2 Stunden + Wegezeit dauerte, ist das schon eine ziemliche Zeitspanne, für die es kein Alibi gibt. Das Alibi von Dr. K ist also lückenhaft.

Ach so, noch was erfährt man: Das Training des Sohnes von Dr. K findet regelmäßig mindestens am Freitag statt und das Bringen zum bzw. Abholen vom Training scheint sich zeitlich mit der Tat zu überschneiden.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:20
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Und die wollte er "Alle" drankriegen ?
ja, damit war wohl die Chefetage gemeint, die die Poolgelder einstreift. Es wirkt in dem Beitrag, als hätte BB eine juristische Chance gesehen, gegen die Poolgelder-Regelung zu argumentieren.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:25
Zitat von sören42sören42 schrieb:Nun zum Tattag: Die Ehefrau gibt an, den Sohn zum Training gefahren, auf ihn gewartet und ihn auch wieder zurückgefahren zu haben. Davor und danach habe ihr Mann auf der Couch gelegen - und, wie sie annimmt, auch dazwischen.
...was dann auch die Frage aufwirft:
wo war der Chefarzt wirklich? zu Hause auf der Couch oder dann später wieder im Klinikum?
Wenn er nochmal in der Klinik aufgetaucht ist, hätte ihn dort nicht jemand sehen müssen?


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:34
Zitat von FreundlichFreundlich schrieb:Wenn er nochmal in der Klinik aufgetaucht ist, hätte ihn dort nicht jemand sehen müssen?
Ja schon. Wenn man es denn will ;)


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

gestern um 23:42
Zitat von FreundlichFreundlich schrieb:wo war der Chefarzt wirklich?
Die Ehefrau war ja beim Sohn, sie brachte ihm zum Training, blieb dort in der Nähe und nahm ihn wieder mit, also unklar, wo der Chefarzt aufhältig war. Sie kann hier also nicht weiterhelfen.

Sie hätte aber auch gar nichts sagen müssen, da sie als Zeugin zwar zur Wahrheit verpflichtet ist, sofern sie sich zur Aussage entscheidet, aber hätte natürlich von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht als Ehefrau Gebrauch machen können.

Warum hat sie also überhaupt ausgesagt, zumal wenn das Alibi für ihren Ehemann derart lückenhaft ausfällt?

Es fällt auf: Sie gibt ihrem Sohn mit dieser Aussage ein Alibi. Nicht, dass der eins bräuchte, aber nur mal so für den Fall, dass er Karate oder Krav Maga trainierte :troll: - was aber nirgends im Filmbeitrag gesagt wird und deshalb auch nicht angenommen werden kann.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 00:22
Zitat von sören42sören42 schrieb:"Alles deutet darauf hin, dass ihn jemand aus der Klinik mitgenommen hat."
"Und nach der Tat auch dorthin wieder zurück gefahren ist"
(Konversation Polizisten)
Quelle: ebenda, 01:04:01

Es dürfte nicht allzu viele Personen gegeben haben, die das Krankenhaus Freitag Abend verließen und anschließend nochmal dorthin zurückkehrten.
Und vielleicht liegt ein Denkfehler in einer zu engen Auslegung des "aus der Klinik mitgenommen" und "wieder zurück gefahren":

Vorschlag 1: Der Täter ist Raucher. Er geht ein paar Schritte vor die Tür um eine zu schmöken und als er gerade wieder rein will, kommt ihm BB entgegen und fragt ihn, ob er ihn nicht schnell zum Bahnhof fahren kann. Dann hat er weder laut Dienstplan die Klinik zur fraglichen Uhrzeit verlassen und das restliche Klinikpersonal muss es auch nicht zwingend mitbekommen haben, wie lang seine Zigarettenpause wirklich war.

Vorschlag 2 (gefällt mir besser): BB begegnet auf dem Parkpatz einer Person, die um 20 Uhr Dienstbeginn hat und etwas zu früh da ist und bittet diese, ihn zum Bahnhof zu fahren. Und dann gibt es überhaupt keine Zeugen, die etwas verschwiegen haben, weil der Täter dann ja trotz Tatbegehung mehr oder weniger pünktlich in der Klinik war und ihn zuvor noch keiner gesehen hatte.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 00:34
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Vorschlag 1: Der Täter ist Raucher. Er geht ein paar Schritte vor die Tür um eine zu schmöken und als er gerade wieder rein will, kommt ihm BB entgegen und fragt ihn, ob er ihn nicht schnell zum Bahnhof fahren kann. Dann hat er weder laut Dienstplan die Klinik zur fraglichen Uhrzeit verlassen und das restliche Klinikpersonal muss es auch nicht zwingend mitbekommen haben, wie lang seine Zigarettenpause wirklich war.

Vorschlag 2 (gefällt mir besser): BB begegnet auf dem Parkpatz einer Person, die um 20 Uhr Dienstbeginn hat und etwas zu früh da ist und bittet diese, ihn zum Bahnhof zu fahren. Und dann gibt es überhaupt keine Zeugen, die etwas verschwiegen haben, weil der Täter dann ja trotz Tatbegehung mehr oder weniger pünktlich in der Klinik war und ihn zuvor noch keiner gesehen hatte.
Das dürfte beides dann zeitlich doch etwas knapp werden, abgesehen vom Motiv.

Vorschlag 3 Dr. "Konstantin", der zumindest in der Vorwoche am Freitag das Geschäftsessen mit der Klinikleitung verschob, um seinen Sohn vom Training abzuholen, und anschließend zurück in die Klinik fuhr. Dem selbst die Ehefrau ein lückenhaftes Alibi bescheinigt. Der lautstarken Streit mit dem Opfer hatte.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 00:36
Hallo,

als erstes zu der Poolbeteiligung, dann kann man sich mehr darunter vorstellen:

Die Poolbeteiligung ist die Vergütung nachgeordneter Ärzte (Ober-, Assistenzärzte) durch Einnahmen aus Privatliquidationen des Chefarztes. Die Höhe variiert stark, oft erhalten Chefärzte 50–70 % und Oberärzte 10–20 % der Poolgelder. Die Poolbeteiligung ist steuerpflichtiger Arbeitslohn, oft individuell vertraglich geregelt und bietet laut keinen direkten, einklagbaren Anspruch.

Das letztgenannte hat das Bundesarbeitsgericht erst nach 2000 entschieden, war also für Dr. Benz nicht relevant.

Noch interessanter:

Es gab in der Vergangenheit Ermittlungen wegen des Verdachts auf Abrechnungsmanipulationen im MEDICLIN Herzzentrum Lahr/Baden (2010–2012): Nach intern festgestellten Auffälligkeiten erstattete das Herzzentrum Selbstanzeige. Es bestand der Verdacht, dass Patienten zwischen 2010 und 2012 Medikamente verabreicht wurden, ohne dass dies ausreichend begründet war, was zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft führte.

Sehr wahrscheinlich, dass es diese Manipulationen schon im Jahr 2000 gab. Eine Selbstanzeige bezieht sich immer nur auf den strafrechtlich nicht verjährten Zeitraum.

Wenn Dr. Benz davon wusste hatte er ein schönes Druckmittel in der Hand und daraus ergibt sich ein hervorragendes Motiv.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 00:49
Zitat von SolzimerSolzimer schrieb:Es gab in der Vergangenheit Ermittlungen wegen des Verdachts auf Abrechnungsmanipulationen im MEDICLIN Herzzentrum Lahr/Baden (2010–2012): Nach intern festgestellten Auffälligkeiten erstattete das Herzzentrum Selbstanzeige. Es bestand der Verdacht, dass Patienten zwischen 2010 und 2012 Medikamente verabreicht wurden, ohne dass dies ausreichend begründet war, was zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft führte.
Gibt es dazu eine Quelle, und worin bestand die Abrechnungsmanipulation genau? Wenn Medikamente ohne ausreichenden medizinischen Grund verabreicht wurden, mussten diese ja auch von der Klinik beschafft und bezahlt werden. Oder wurde von der Pharma eine zusätzliche Provision gezahlt, wenn bestimmte Medikamente in bestimmter Menge verordnet wurden?

Je nach dem, wann die Ermittlungen stattfanden, wäre es durchaus möglich, dass nur ein Zeitraum von 3 bis 4 Jahren rückwirkend betrachtet wurde, der gesetzlichen Verjährungsfrist geschuldet, was durchaus die Möglichkeit nicht ausschließt
Zitat von SolzimerSolzimer schrieb:dass es diese Manipulationen schon im Jahr 2000 gab.



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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 00:50
Ich denke nicht, dass man davon ausgehen kann, dass der Täter zurück in die Klinik fährt. Jedenfalls nicht gesichert. Vielmehr wird gesagt, dass er in die Richtung fährt. Er könnte auch vorbeifahren, weil er auf der anderen Seite der Klinik wohnt.

Eine Sache müsst ihr bedenken: die Aussagen und Berichte außerhalb des Filmes lassen vermuten, dass der dargestellte Ablauf erst sehr viel später, vernutlich erst letztes Jahr, für die Ermittler so klar wurde. Im Film hat man halt den Stand von heute gezeigt, aber so, als hätte man ihn damals sofort gewusst. Was nicht der Fall war. Das hat natürlich Einfluss auf die Befragungen. Es ist anzuzweifeln, ob der genaue Terminplan des Chefs überhaupt nachvollzogen wurde damals. Für uns als Zuschauer ist es schwer zu unterscheiden zwischen Tatsachendarstellung und Stilmittel der Ermittler. Viele Details waren vielleicht gar nicht so wie dargestellt, sondern verfolgen das Ziel, subtil den Verdacht der Ermittler darzustellen. Im Gegenzug werden sie Infos haben, die sie nicht zeigen. Also manche gezeigten Details stimmen nicht. Echte Details werden verschwiegen. Aber sie insinuieren das gleiche Ergebnis. So ist auch anzuzweifeln, dass der Frau die Fotos vorgelegt wurden. Denn wie gesagt, damals ging man noch nicht mal sicher von einem Täter aus der Klinik aus. Als Zuschauer oder als gezeigte Frau selber, versteht man aber den filmischen Wink mit dem Zaunpfahl.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 00:57
Zitat von sdksdk schrieb:Ich denke nicht, dass man davon ausgehen kann, dass der Täter zurück in die Klinik fährt. Jedenfalls nicht gesichert.
Aus dem öffentlich Bekannten kann man nicht davon ausgehen.

Aber so eine Szene
Zitat von sören42sören42 schrieb:"Alles deutet darauf hin, dass ihn jemand aus der Klinik mitgenommen hat."
"Und nach der Tat auch dorthin wieder zurück gefahren ist"
(Konversation Polizisten)
Quelle: ebenda, 01:04:01
bringt man sicher nicht einfach so da ein, wenn es völlig offen ist, welchen Weg der Täter genommen hat.

Man scheint ermittlerseitig sehr viel mehr zu wissen, ohne dass man es als Zuschauer aus den im Film ersichtlichen, öffentlich bekannten Fakten herleiten kann.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 01:17
Zitat von sören42sören42 schrieb:Vorschlag 3 Dr. "Konstantin", der zumindest in der Vorwoche am Freitag das Geschäftsessen mit der Klinikleitung verschob, um seinen Sohn vom Training abzuholen, und anschließend zurück in die Klinik fuhr.
Welcher Chefarzt ist denn am Freitag um 20 Uhr an seinem Arbeitsplatz? Und um wieviel Uhr am Freitag der Vorwoche da, weg und wieder da war, wird auch nicht deutlich gesagt. Aber ja, natürlich ist der FF über weite Strecken auf "Dr. Konstantin" zugeschnitten - oder seine Frau als Zeugin.
Zitat von SolzimerSolzimer schrieb:und daraus ergibt sich ein hervorragendes Motiv.
Ja, daraus würde sich dann wirklich ein Motiv ergeben.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Man scheint ermittlerseitig sehr viel mehr zu wissen, ohne dass man es als Zuschauer aus dem Film ersichtlichen, öffentlich bekannten Fakten herleiten kann.
Sicher das. Der FF war wohl auch nicht für das breite TV-Publikum gedacht, sondern für ein, zwei potentielle Zeugen und vielleicht ebensoviele Verdächtige. Insbesondere wohl für die Ehefrau des Herrn "Konstantin".

Aber warum mit soviel Aufwand mit einem XY-Film, wenn man DNA hat? Heute hat die Klinik rund 75 Betten und 330 Mitarbeiter. Wieviele sind denn davon an einem Freitag um 20 Uhr im Gebäude? 15? 20? Egal, von mir aus sind alle 330 verdächtig. Die kann man doch besuchen und höflich um eine Speichelprobe bitten. 9 von 10 würden da doch vermutlich freiwillig mitmachen. Und die wenigen, die nachbleiben, kann man mt gutem Grund zu Beschuldigten erklären und dann eine Probe auf richterliche Anordnung erzwingen. Und falls es dann bei "Dt. Konstantin" einen Treffer gibt, kann man seiner Frau ganz persönlich ins Gewissen reden, ohne den Umweg über das ZDF.

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Zitat von sdksdk schrieb:die Aussagen und Berichte außerhalb des Filmes lassen vermuten, dass der dargestellte Ablauf erst sehr viel später, vernutlich erst letztes Jahr, für die Ermittler so klar wurde.
Hast Du Quellen zu früheren Ermittlungen? Gab's mal öffentliche Zeugenaufrufe im Laufe all der Jahre?


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 01:19
Dorthin ist erstmal die Richtung. Das leitet sich ja aus der Fahrtrichtung bei der Leichenabgabe ab. Ob er dann auf den Parkplatz ist oder gar in die Klinik zurück, weiß man nicht. In der Nachbesprechung endet der Bewegungspfeil irgendwo auf der Strecke.


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