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Mordfall Bernhard Benz (2000)

77 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:03
DNA Spuren die dem Täter oder dessen Umfeld zugeordnet werden können

"26 Jahre nach Tötungsdelikt an Assistenzarzt Bernhard Benz wird Fall neu aufgerollt | HITRADIO OHR" https://www.hitradio-ohr.de/26-jahre-nach-toetungsdelikt-an-assistenzartz-bernhard-benz-wird-fall-neu-aufgerollt-2221239/


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:08
Zitat von Garfield66Garfield66 schrieb:DNA Spuren die dem Täter oder dessen Umfeld zugeordnet werden können
Was kann hier „dessen Umfeld“ bedeuten? War das die wörtliche Formulierung?
Was kann damit gemeint sein? Dass sich Spuren vom Autositz übertragen haben, das heißt einer Person, die dort regelmäßig sitzt?


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:10
Zitat von ReinaReina schrieb:Autositz übertragen haben, das heißt einer Person, die dort regelmäßig sitzt?
So würde ich das verstehen. Ein Haar vom Beifahrersitz an der Hose. Ich verstehe nicht so ganz. Sie haben DNA und einen Verdächtigen. Also ich dachte immer das ist gut um einen Täter zu bestätigen oder auszuschließen.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:10
Zitat von ReinaReina schrieb:Was kann hier „dessen Umfeld“ bedeuten? War das die wörtliche Formulierung?
Was kann damit gemeint sein? Dass sich Spuren vom Autositz übertragen haben, das heißt einer Person, die dort regelmäßig sitzt?
dass evtl Angehörige des Täters das Auto auch benutzen etca


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:18
Ein Matador ist ein leitender Stierkämpfer, der den Stier zuletzt tötet.

Dr. Benz könnte demnach in irgendeiner Hinsicht - womöglich der Poolgeld-Sache? - der führende Kopf gewesen sein, der irgendwen stark unter Druck gesetzt hat und ihn irgendwann sinngemäß mit einem tödlichen Stich erledigt hätte.

Beim Poolgeld geht es um Anteile, die Dritte aus den Liquidationen eines Chefarztes bekommen.

Der Chefarzt ist es auch, der jemanden zum Oberarzt machen kann und der jemanden zu Überstunden bei einer zusätzlichen OP verdonnern kann, genauso wie er eine Ablösung schicken und jemanden auslösen kann.

Der Chef hatte sich früh verabschiedet (warum wird das im Filmfall gezeigt? Es muss wohl von Bedeutung für den Fall sein…) obwohl es Redebedarf mit Dr. Benz gab.

Dieser Chef könnte Dr. Benz im OP herausgelöst und angeboten haben, ihn zum Bahnhof zu bringen um unterwegs doch noch über das zwischen ihnen strittige Thema zu reden. Aber nicht im Büro, sondern unbeobachtet von anderen Klinikbeschäftigten auf der Autofahrt.

Vielleicht gab es ein Kuhhandel nach dem Motto „Du wirst Oberarzt aber verzichtest auf Poolgeld.“?

Auffällig war auch, dass die Vernehmung der Ehefrau des Chefs bzgl. eines Alibis für ihren Mann dargestellt wurde. Eine weitere Auffälligkeit… wozu diese Szene, warum wird gezeigt wie der Chef ein Alibi durch seine Frau bekommt?

Das Täterfahrzeug ist offiziell unbekannt, gezeigt wurde ein Mercedes E-Klasse Kombi, also ein Oberklasse-Familienauto. Der Chef ist offensichtlich verheiratet und es gibt ein Kind.

IMHO viele Winke mit dem Zaunpfahl, dass der Chefarzt im Fokus des Tatverdachts steht.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:21
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Stierkämpfer, der den Stier zuletzt tötet.

Dr. Benz könnte demnach in irgendeiner Hinsicht - womöglich der Poolgeld-Sache? - der führende Kopf gewesen sein, der irgendwen stark unter Druck gesetzt hat und ihn irgendwann sinngemäß mit einem tödlichen Stich erledigt hätte.

Beim Poolgeld geht es um Anteile, die Dritte aus den Liquidationen eines
Bingo


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:27
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Der Chef hatte sich früh verabschiedet (warum wird das im Filmfall gezeigt? Es muss wohl von Bedeutung für den Fall sein…) obwohl es Redebedarf mit Dr. Benz gab.
Das sind unterschiedliche Wochen. Am tattag war er laut Aussage seiner Frau bereits zu Hause


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:41
Welcher Professor war zur Zeit des Mordes im Klinikum tätig?


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:41
Zitat von Garfield66Garfield66 schrieb:auf einem Klinikparkplatz östlich der Notaufnahme
Nein, der Mord geschah laut FF ca. 100 m vom Bahnhof entfernt. In der Nähe der Bahnhofs wohnt(e) dann die Frau, die das ganze Geschehen im Auto beobachtet hat.

Zwischen Bahnhof und Klinikum liegt eine Strecke von mehr als 4 km. Zu weit, um sie zu laufen, wenn man einen bestimmten Zug erreichen will. Daher wird Herr B. bei jemanden mitgefahren sein. Ich hatte den Eindruck, dass das öfter vorkam, dass Kollegen Herrn B. zum Bahnhof mitgenommen haben.

Gefunden wurde Herr B. dann woanders. Interessanterweise an einer Straße, wo es vielleicht aufgefallen ist, dass da jemand jemanden ablegt am Straßenrand. Es war ja noch früh am Abend.

Für mich alles Hinweise, dass der Täter das Ganze nicht geplant hat, sondern spontan und ggf. nach dem Mord in Panik verfallen ist. Denn er ist mit der Leiche im Wagen ja noch min. 2 km durch die Gegend gefahren bis zum Ablageort.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:42
Zitat von VolvicVolvic schrieb:IMHO viele Winke mit dem Zaunpfahl, dass der Chefarzt im Fokus des Tatverdachts steht.
da stimme ich Dir zu, das war schon sehr auffällig. Hier können die Ermittler doch die Persönlichkeit des Chefarztes, seine finanzielle Lage usw. genauer analysieren. Hoffentlich kann der Fall gelöst werden.

Noch ganz allgemein zum Auffindeort: So wie ich das einschätzen würde, ist die Römerstraße als Ablageort fast naheliegend, wenn sich die Tat am Bahnhof ereignet hat. Die Straße führt von Bahnhof weg und biete sich an, wenn man schnell weg möchte und nicht wenden. Erstmal einfach geradeaus weg fahren, vielleicht auch unter Schock. Die anderen Straßen führen durch Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern, wo die Gefahr gesehen zu werden größer ist. Die Römerstrasse müsste zu dieser Jahres- und Tageszeit relativ ruhig, verlassen und dunkel (?) gewesen sein.
Einzig der Ablageort auf Höhe/parallel zu einer viel befahrenen Hauptstraße, einer der Hauptverkehrsachsen, ist auffällig, da es bei einer Ablage etwas weiter vorne noch weniger Entdeckungsrisiko gegeben hätte, vermute ich.
Die Fahrtrichtung des Täters ist dann zwar wieder Richtung Herzklinik, aber man kann auch leicht noch in alle anderen Richtung davon fahren und daher halte ich das an sich zunächst für wenig aussagekräftig.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 13:45
Zitat von ReinaReina schrieb:Die Fahrtrichtung des Täters ist dann zwar wieder Richtung Herzklinik, aber man kann auch leicht noch in alle anderen Richtung davon fahren und daher halte ich das an sich zunächst für wenig aussagekräftig.
Ja, trotzdem habe ich mich gefragt, ob der Täter wohl zurück zur Klinik gefahren ist. Damit es nicht auffällt....alles in allem ist das Ganze ja in einem relativ kleinen Zeitfenster passiert: Gegen 19.30 Uhr soll Herr B. den Arbeitsplatz verlassen haben. Bereits gegen 20.15 Uhr wurde seine Leiche gefunden (so die örtliche Presse).


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 14:11
Zitat von MeaMea schrieb:Nein, der Mord geschah laut FF ca. 100 m vom Bahnhof entfernt. In der Nähe der Bahnhofs wohnt(e) dann die Frau, die das ganze Geschehen im Auto beobachtet hat.
Seltsam, dass sie nicht sofort die Polizei gerufen hat als sie beobachtete, dass da etwas Schlimmes passiert…
Zitat von MeaMea schrieb:Für mich alles Hinweise, dass der Täter das Ganze nicht geplant hat, sondern spontan und ggf. nach dem Mord in Panik verfallen ist. Denn er ist mit der Leiche im Wagen ja noch min. 2 km durch die Gegend gefahren bis zum Ablageort.
Aber so richtig einsam scheint der Ablageort auch nicht zu sein. Es war auch eine Uhrzeit, zu der man noch mit Passanten/Beobachtern rechnen musste.

Diese möglichst schnelle Entledigung des Leichnams halte ich auch für eine panikgetriebene Handlung.
Zitat von ReinaReina schrieb:Hier können die Ermittler doch die Persönlichkeit des Chefarztes, seine finanzielle Lage usw. genauer analysieren.
Chefärzte sind nicht immer, aber doch sehr oft, absolute Herrscher in ihrem Reich und Assistenzärzte ihre Leibeigenen, die dem Chef auf Wohl und Wehe ausgeliefert sind. Chefärzte machen oder zerstören Karrieren. Das bezieht sich nicht nur auf die eigene Klinik, sondern oft sind die Herren vernetzt, man kennt sich, und wer es sich verscherzt kriegt oft auch anderswo keinen Fuß mehr auf die Erde. Nur maximale Ergebenheit und Erfüllung aller Wünsche des Chefs, Arbeiten bis zum Umfallen, bringen vielen Assistenzärzten das Wohlwollen ihrer Chefärzte.

Ein Assistenzarzt-Matador, der seinem Chefarzt-Stier einen tödlichen Stich zufügen könnte, müsste dem Chef extrem ungelegen kommen und zusätzlich auch als ungeheuerlicher Affront erscheinen: wie kann ein kleiner Assistent es wagen, den Chef herauszufordern anstatt artig zu kuschen, wie es üblich ist? Ein Meuterer, der andere aufwiegelt? Ein Unding…

Diese Gemengelage erklärt vielleicht auch das Schweigen von Zeugen, die mehr wussten, sich damals aber nicht getraut haben eine Aussage zu machen. Diese Leute wurden von dem Kripo-Vertreter ja auch nochmal ganz gezielt persönlich angesprochen.
Zitat von MeaMea schrieb:Ja, trotzdem habe ich mich gefragt, ob der Täter wohl zurück zur Klinik gefahren ist.
Dann müsste jemand zeitweilig seinen Arbeitsplatz verlassen haben - ohne dass jemand anderes die Abwesenheit bemerkte. Das erscheint mir in einem Krankenhaus sehr unwahrscheinlich.

Welche Schwester, welcher Arzt, hat denn Zeitfenster in der Größenordnung „Dreiviertelstunde“, in denen er einfach weg sein kann ohne dass das ausfällt? Dafür dürfte der Workload auch damals schon zu hoch gewesen sein.

Ich denke deswegen eher an einen Täter, der nicht mehr im Dienst war und auch nicht zur Klinik zurückgefahren ist.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 14:16
@Mea
@Reina


Wenn (!) die Darstellung in XY stimmt, hat das Opfer ja eine Mitfahrgelegenheit gesucht. Man müsste doch wissen welche Beschäftigten in dieser Zeit in der Klinik waren und mit dem Auto unterwegs. Zudem finde ich seltsam, dass niemand gesehen hat zu wem das Opfer ins Auto gestiegen ist.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 14:21
@all


Mit einer Nacht schlafen bin ich immer mehr überzeugt, dass die Polizei den Täter schon im Visier hat. Interessant ist ja, dass erst durch neue Hinweise im vergangenen Jahr wieder Schwung in die Sache kam und man von einem Motiv im Arbeitskontext ausgeht.

Jedoch könnte der Nachweis auch mit DNA schwierig sein. So könnte der Täter anführen das Opfer vllt schon zuvor mitgenommen haben. Dann wären etwaige Spuren erklärbar und müssten nichts mit der Tat zu tun haben.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 14:21
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Zudem finde ich seltsam, dass niemand gesehen hat zu wem das Opfer ins Auto gestiegen ist.
Das sind eben die Fälle, die bei XY landen… wo der Täter ungehörig viel Glück hatte, dass er nicht gesehen wurde.

In 100 anderen Fällen haben 5 Zeugen gesehen, in wessen Auto das Opfer stieg und 2 Tage später wird der dringend Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt…


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 14:25
@Volvic


ja, du hast recht, der Täter hatte bis jetzt sehr viel glück.
eigentlich hätte er vermutlich damit rechnen müssen, recht schnell mit dem mord in verbindung gebracht zu werden. die anzahl derjenigen, die im gleichen zeitfenster die klinik verlassen haben und als mitfahrgelegenheit in frage kommen, dürfte ja nicht groß sein. zieht man die frauen noch ab, sollten da wenige übrig bleiben. ich gehe davon aus, dass der täter schon befragt wurde. wahrscheinlich auch kurz nach der tat.


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Mordfall Bernhard Benz (2000)

um 14:37
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Diese möglichst schnelle Entledigung des Leichnams halte ich auch für eine panikgetriebene Handlung.
Absolut
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Welche Schwester, welcher Arzt, hat denn Zeitfenster in der Größenordnung „Dreiviertelstunde“, in denen er einfach weg sein kann ohne dass das ausfällt?
Wäre es plausibel, dass jemand gerade Pause machte?

Dass der Chef das Opfer in seiner Pause fährt, halte ich allerdings für nicht plausibel. Hat ein Chefarzt nicht meist auch keine Nachtschichten mehr? So hatte ich das am Rande schon mitbekommen.
Für möglich halte ich das Fahren in einer Pause beim Kollegenkreis, damit der Kollege schnell nach Hause zur Frau mit noch kleinem Kind kommt.

Abpassen erscheint jedoch aus hier schon genannten Gründen auch eher unwahrscheinlich, wobei wie @Volvic schon schrieb, der Chef ggf. hätte veranlassen können, dass das Opfer früher gehen kann.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:die anzahl derjenigen, die im gleichen zeitfenster die klinik verlassen haben und als mitfahrgelegenheit in frage kommen, dürfte ja nicht groß sein
Aber ja, wenn ein recht zufälliges mitnehmen am wahrscheinlichsten ist, muss sich diese Personengruppe, wenn sie aus der Klinik stammt, doch eingrenzen lassen.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Das sind eben die Fälle, die bei XY landen… wo der Täter ungehörig viel Glück hatte, dass er nicht gesehen wurde.
Aus dem Zeitungsartikel von damals auf Seite 1
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:532357748-w-980
geht hervor, dass man zunächst gar keine Tat annahm, sondern dies erst bei der Obduktion festgestellt wurde. Der Täter, der vielleicht von seiner Tat selbst geschockt war, hatte so evtl. die Zeit „klar zu kommen“ und stand zumindest nicht sofort unter Beobachtung der Kollegen, Polizei, usw.


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