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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

449 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisst, tot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

gestern um 21:56
Zitat von Lumina85Lumina85 schrieb:Das ist so nicht ganz richtig. Ein niedriger sozioökonomischer Status erhöht das statistische Risiko für bestimmte Formen der Kindeswohlgefährdung aber zb Misshandlung und sexueller Missbrauch kommen in allen sozialen Schichten vor und werden in sozial besser gestellten Familien sogar häufiger übersehen oder später erkannt, weil sie weniger auffallen oder seltener den Jugendhilfesystemen angegliedert sind.
Wir sollten im aktuellen Fall wohl eher davon ausgehen, dass es sich nicht um Gefährdungen oben genannter Natur handelte. Das Baby war drei Monate alt und war dem JA nicht gefährdet aufgefallen, demnach war es wohl gut genährt und versorgt.
Ich gehe hier davon aus, dass die Mutter entweder überfordert war und in einer Ausnahmesituation das Kind zu sehr geschüttelt hat o.ä. oder sie sogar in einer Art Wochenbettdepression gesteckt hat, die nicht erkannt wurde. Beides rechtfertigt natürlich gar nichts, wäre aber eine mögliche Erklärung für den Tod des Kindes.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

gestern um 22:42
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Ich gehe hier davon aus, dass die Mutter entweder überfordert war und in einer Ausnahmesituation das Kind zu sehr geschüttelt hat o.ä.
ich glaube nicht an eine einzelne Ausnahmesituation und ansonsten alles paletti sondern eher an ein strukturelles, latentes Problem, was letztendlich der Auslöser für eine tötliche Eskalation wurde.
Frau Schatterinchen wird bei RTL Pi mal Daum die Wahrheit gesagt haben


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

gestern um 23:02
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Wir sollten im aktuellen Fall wohl eher davon ausgehen, dass es sich nicht um Gefährdungen oben genannter Natur handelte. Das Baby war drei Monate alt und war dem JA nicht gefährdet aufgefallen, demnach war es wohl gut genährt und versorgt.
Ich gehe hier davon aus, dass die Mutter entweder überfordert war und in einer Ausnahmesituation das Kind zu sehr geschüttelt hat o.ä. oder sie sogar in einer Art Wochenbettdepression gesteckt hat, die nicht erkannt wurde. Beides rechtfertigt natürlich gar nichts, wäre aber eine mögliche Erklärung für den Tod des Kindes.
Korrekt. Mir war es aber dennoch wichtig klarzustellen, dass es nicht immer damilien mit niedrigem Status sind, in denen Kindeswohlgefährdung eine Rolle spielt. Die Jugendämter nehmen hier eine sehr wichtige Rolle ein und sollten auch in hoher gestellten Familien als Unterstützung angesehen werden. So, jetzt aber Punkt.

Meine Vermutung geht nun tatsächlich in die Richtung, dass der kleine Junge vielleicht doch schon ein paar Tage eher tot war. Mal gespannt was man noch erfährt...


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

gestern um 23:05
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Ich gehe hier davon aus, dass die Mutter entweder überfordert war und in einer Ausnahmesituation das Kind zu sehr geschüttelt hat o.ä. oder sie sogar in einer Art Wochenbettdepression gesteckt hat, die nicht erkannt wurde. Beides rechtfertigt natürlich gar nichts, wäre aber eine mögliche Erklärung für den Tod des Kindes.
Ich gehe auch von einer Überforderung der Mutter aus. Sie hat wohl erst im 5. Monat die Schwangerschaft bemerkt und brachte das Kind dann frühzeitig zur Welt. Sie lebte in beengten Wohnverhältnissen und war auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Die Oma, die mit im gleichen Haus wohnt, ist nur ihre Ex-Schwiegermutter. Von dieser Oma und ihrem aktuellen Partner, der nur gelegentlich übernachtete, konnte sie wohl nicht viel Hilfe erwarten. Deshalb glaube ich auch, dass sie beim Jugendamt um Hilfe gebeten hat.
Dijana L. soll erst im fünften Monat bemerkt haben, dass sie schwanger war. Adrian kam zu früh zur Welt. Die Wohnung: eng, abgewohnt. Mit ihrem Ex-Freund habe es ständig Streit gegeben. Ein Nachbar: „Es war dort immer laut, ging drunter und drüber.“ Der neue Partner und Vater des Kindes soll nur manchmal zum Übernachten gekommen sein. Für Dijana L. und ihr Baby sei er kein fester Halt gewesen.
Dass die Mutter ihres Ex-Freundes auch im Haus wohnte, habe die Sache nicht besser gemacht, sagt einer ihrer Ex-Kollegen zu BILD: „Dijana hat versucht, für sich und ihren neuen Freund eine bessere Wohnung zu finden. So wollte sie der Enge entfliehen und das Durcheinander beenden.“
Quelle:
https://m.bild.de/news/renningen-baden-wuerttemberg-mutter-von-totem-baby-verhaftet-6a3e6ca7113e90346dc4de2c?dicbo=v2-NgaiIwA&cid=kooperation.article.outbrain.mobil.MB_44.ff.bild&t_ref=https%3A%2F%2Ftraffic.outbrain.com%2F


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gestern um 23:36
@HolzaugeSHK
Wenn die Aussagen in der BILD-Recherche zutreffen, dann sind das Informationen, die auch dem JA hätten bekannt sein können aus der Arbeit mit der Familie. Da stecken in eigentlich jedem Satz einer oder mehrere Gefährdungsfaktoren drin. Enge Wohnverhältnisse und ständig lauter Streit ist auch schon ein dicker Hinweis für Kindeswohlgefährdung. Da muss ein Kind nicht noch zusätzlich geschlagen werden, unterernährt oder ungepflegt sein.
Leider ist soetwas relativ häufig und nicht jeder Fall endet mit dem Tod eines Kindes, zum Glück. Aber es sind schon nicht die Voraussetzungen für eine gesunde Kindesentwicklung. Und das passt auch nicht wirklich zum Satz "es gab keine Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung" des JA.
Der Fall wird über Ermittlungen gegen die Mutter hinausgehen, da bin ich mir sicher.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 00:28
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:die auch dem JA hätten bekannt sein können aus der Arbeit mit der Familie. Da stecken in eigentlich jedem Satz einer oder mehrere Gefährdungsfaktoren drin. Enge Wohnverhältnisse und ständig lauter Streit ist auch schon ein dicker Hinweis für Kindeswohlgefährdung. Da muss ein Kind nicht noch zusätzlich geschlagen werden, unterernährt oder ungepflegt sein.
In dem Moment, wo die Mutter aktiv versucht hat,aus der Situation rauszukommen, hat sie schon das Richtige getan. Wo siehst du da Kindeswohlgefährdung? Sie hat sich offensichtlich richtig und verantwortungsvoll verhalten, weil sie wusste, dass es so nicht geht. Wir wissen nicht, was das JA ihr geraten hat und was es genau wusste. Es gibt hier wahrscheinlich wie so oft nur Verlierer und keinen richtigen 'Schuldigen'.

Sollte das Jugendamt ihr das Kind entziehen, weil sie nicht gleich eine Wohnung gefunden hat?
Werden die Ämter direkt tätig, heißt es, oh das böse Jugendamt nimmt mir die Kinder weg. Wegen dieser Vorurteile wenden sich viele Familien erst gar nicht dorthin. Handeln sie nicht, sind sie ebenfalls am Pranger.

Es ist bestimmt eine komplexe Sache, die man von außen nicht gut beurteilen kann.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 00:56
Zitat von EdnaEdna schrieb:Klingt so, als wäre der Ergebnis eindeutig
Ja, würde ich auch sagen. Ich hatte noch gehofft, dass es wirklich bei Vortäuschung einer Straftat bleiben würde, zb plötzlicher Kindstod und Panik bei der Mutter oä, aber befürchtet hatte ich von Anfang an schlimmeres.

Früher oder später werden die Obduktionsergebnisse ja freigegeben, ich bin gespannt, was die konkrete Todesursache war.


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um 01:02
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Wo siehst du da Kindeswohlgefährdung?
Wenn Eltern Paarkonflikte vor ihrem Kind ausagieren ("Leben auf engem Raum"), ist die Entwicklung eines Kindes gefährdet. Wenn Eltern nicht zusammen leben, der eine Elternteil aber kommt und es knallt direkt, "es war immer laut, ging drunter und drüber" - das sind keine Rahmenbedingungen, die gut für ein Kind sind. Ein Kind kann sich unter solchen Bedingungen emotional nicht normal entwickeln, auch wenn die Größe und das Gewicht stimmen und die Haut ordentlich eingecremt ist. Die kommen nicht alle zum Tode zum Glück, aber das Risiko für z.B. seelische Folgeschäden ist enorm hoch, das weiß man mittlerweile aus jahrzehntelanger Forschung. Aber manchmal herrscht selbst bei Fachpersonen, z.B. auch Kinderärzten, die sich selbst einlullende Denke vor "aber das Kind ist doch gut genährt und gut angezogen". Die Gefahren einer emotionalen Kindeswohlgefährdung werden im Ggs. zu körperlicher oder sexueller Misshandlung oft immer noch unterschätzt.
"Frühe Hilfen" sind ein bißchen Gießkanne. Für viele eine gute Basisunterstützung, für manche aber nicht intensiv genug. Das hat hier nicht gereicht, das kann man wohl jetzt vermuten. Und zwischen "Frühen Hilfen" und Inobhutnahme gibt es auch noch andere Unterstützungsmöglichkeiten. Vielelicht wären die noch gekommen, das Kind war ja noch jung. In dem Fall aber zu spät.

Das soll kein Behördenbashing sein. Weil ich weiß, dass man dort z.T. völlig schon über Limit arbeitet und es auch nicht möglich ist, alles zu vermeiden, vielleicht selbst wenn die Mutter eine SPFH 6 Stunden die Woche gehabt hätte. Genauso wie es immer Tote im Straßenverkehr geben wird oder durch medizinische Behandlungsfehler, egal wie sehr sich alle bemühen. Aber es ist halt eine Illusion,wenn man mit einer Familie ein paar Stunden im Monat Zeit verbringt, dass man dann genug weiß und genug versteht und genug vorbereitet ist. Wenn man mich als JA nach so einem Fall mt Todesfolge in meinem Zuständigkeitsbereich fragen würde, würde ich lieber erstmal gar nix sagen als "es gab keine Hinweise für eine Kindeswohlgefährdung". So ein Satz kann einem ziemlich schnell um die Ohren fliegen. Wenn man die Hinweise nicht hatte, die Nachbarn aber schon, dann waren die Nachbarn hier wohl besser informiert als das Amt.
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Sollte das Jugendamt ihr das Kind entziehen, weil sie nicht gleich eine Wohnung gefunden hat?
Man kriegt kein Kind "entzogen", wenn man nicht gleich eine Wohnung findet. Gäbe auch gar nicht genug Plätze für so etwas. Kinder sind erstmal am Besten bei den Eltern aufgehoben. Jeder, der in dem Bereich arbeitet, hat vermutlich auch schon die Erfahrung machen müssen, dass Kinder auch in Pflegestellen gefährdet sein können.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 07:14
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Enge Wohnverhältnisse und ständig lauter Streit ist auch schon ein dicker Hinweis für Kindeswohlgefährdung. Da muss ein Kind nicht noch zusätzlich geschlagen werden, unterernährt oder ungepflegt sein.
Enge Wohnverhältnisse (was auch immer das bedeuten soll) alleine sind erstmal überhaupt kein Grund, eine Kindeswohlgefährdung anzunehmen. Und ob das Helfersystem was von den Streits wusste, ist fraglich. Die gehen nämlich auch nicht durch die Nachbarschaft, wie die BILD und RTL, um zu spionieren.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:soll kein Behördenbashing sein. Weil ich weiß, dass man dort z.T. völlig schon über Limit arbeitet
Das soll kein Behördensbashing sein, ist es aber. Du kritisiert hier ziemlich deutlich,.dass deiner Meinung nach Anzeichen nicht gesehen oder ernstgenommen wurden. Und das schließt du anhand von Angaben, die in irgendwelchen Zeitungen stehen, die wiederum von irgendwelchen Nachbarn getätigt wurden.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 09:22
Zitat von EdnaEdna schrieb:
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Enge Wohnverhältnisse und ständig lauter Streit ist auch schon ein dicker Hinweis für Kindeswohlgefährdung. Da muss ein Kind nicht noch zusätzlich geschlagen werden, unterernährt oder ungepflegt sein.
Enge Wohnverhältnisse (was auch immer das bedeuten soll) alleine sind erstmal überhaupt kein Grund, eine Kindeswohlgefährdung anzunehmen.
Da hast Du völlig Recht. Das habe ich aber auch nicht behauptet. Du zitierst mich ja richtig. Das "und" ist kein Aufzählungs-UND. Das ist ein Verknüpfungs-UND. Wenn sich Eltern ständig streiten UND das ganze in einer engen Wohnung passiert, dann wird dem Kind in dem Moment gar nichts anderes übrig bleiben, als das ganze mitzubekommen - wenn es nicht gerade in KiTA oder Schule ist. Wie soll sich da ein Kind seelisch normal entwickeln? Welche Bindung soll es zu den Eltern entwickeln können, wie wird es mal seinen Loyalitätskonflikt lösen, wie sicher kann es sich währenddessen bei seinem Spiel fühlen, wie soll es die Mutter während eines solchen Streits schaffen, auf Signale des Kindes zu reagieren, etc., pp. Selbst wenn es nicht ein einziges Mal dabei geschlagen werden sollte? Viel mehr brauchts doch nicht, um Störungen zu entwickeln.
Wenn mir Eltern berichten würden, dass sie sich ständig laut streiten, ist es halt anders zu bewerten, wenn sie in einem zweiflügeligen Schloss wohnen, sich im einen Flügel streiten und im anderen das Kindermädchen das Kind hat, als wenn sie das Ganze in einer Ein- oder Zweiraumwohnung austragen.
Zitat von EdnaEdna schrieb:Du kritisiert hier ziemlich deutlich,.dass deiner Meinung nach Anzeichen nicht gesehen oder ernstgenommen wurden.
Falsch. Ich habe geschrieben, dass das JA diese Informationen, die die Nachbarn hatten, wohl nicht hatte. Sonst hätte man eigentlich schon zu einer anderen Beurteilung kommen können. Ich weiß nicht, ob das JA die Rahmenbedingungen eruiert hatte und welche Informationen ihnen die Mutter dazu gegeben hat. Ich vermute aber, dass es vielleicht günstiger gewesen wäre, die Nachbarn hätten ihre Beobachtungen statt hinterher der BILD vorher dem JA mitgeteilt.

Wie genau die Zusammenarbeit zwischen Mutter und JA überhaupt aussah, dazu wird man vielleicht noch was hören. Ev. wars so, dass es genau einen Termin beim ASD gab und die Mutter dort ein Anliegen formuliert hatte. Welches? Wissen wir ja nicht. Das kann von "ich wollte mich mal erkundigen, auf was ich in der Situation ein Anrecht habe" (> kurzes Informationsgespräch, Verweis an Frühe Hilfen) über "ich bräuchte einen neuen Kühlschrank und einen Wickeltisch" (Information, nicht zuständig, Verweis an Sozialamt, Verweis an Frühe Hilfen für Beratungsangebote) bis "ich fühle mich in der Situation überfordert, weil..." (Verweis an Frühe Hilfen, weitere Termine geplant) alles sein. Und was die Frühen Hilfen hier genau beinhalteten, dazu habe ich auch noch nichts Offizielles gelesen. Aber anscheinend konnte es das Drama ja nicht vermeiden.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 09:53
Bisher haben sich die ganzen Andeutungen in den Berichten der Zeitungen in weiterer Folge bestätigt; und diese Berichte enthalten mehrere Hinweise für Kindeswohlgefährdung:

- beengte Wohnverhältnisse (was eben bedeutet, dass nicht so viel Platz zur Verfügung steht wie erforderlich wäre)
- es ist oft laut und geht „drunter und drüber“
- ständig Streit mit dem Ex-Freund
- der neue Freund (der Kindsvater) kommt nur manchmal und ist keine Unterstützung

Quelle:
https://m.bild.de/news/renningen-baden-wuerttemberg-mutter-von-totem-baby-verhaftet-6a3e6ca7113e90346dc4de2c?dicbo=v2-NgaiIwA&cid=kooperation.article.outbrain.mobil.MB_44.ff.bild&t_ref=https%3A%2F%2Ftraffic.outbrain.com%2F

- bereits ein Kind in Obhut des JA
- Aggressivität und Alkoholproblem
- Freund fühlt sich vom lauten Baby gestört

https://www.rtl.de/news/toter-saeugling-in-renningen-mutter-dijana-l-sass-in-der-wohnung-als-alle-ihren-vermissten-sohn-suchten-id30997768.html


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 10:23
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:bereits ein Kind in Obhut des JA
- Aggressivität und Alkoholproblem
Da die Nachbarin auch mitgeteilt hat, dass sie Angst vor D.L. hatte, gehe ich davon aus, dass sie betrunken ein hohes Aggressionspotential aufwies, worauf man auch Rückschlüsse ziehen kann, was sie für einen Umgang mit dem Säugling pflegte, wenn sie alkoholisiert war....


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 10:25
Ich hatte aus den bisherigen Berichten den Eindruck, dass die Kindesmutter auch erst relativ kurz mit dem Vater des Kindes zusammen war.
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:der neue Freund (der Kindsvater) kommt nur manchmal und ist keine Unterstützung
Zitat von ChriRiChriRi schrieb:Freund fühlt sich vom lauten Baby gestört
Es ist natürlich auch schwierig, allein erziehend zu sein und offenbar in der Hausgemeinschaft auch keinen Rückhalt zu haben.
Gegen die Frau sei Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Der Deutschen wird außerdem vorgeworfen, den Leichnam ihres Kindes selbst abgelegt und dann eine Entführung vorgetäuscht zu haben.
Quelle:
Totes Baby in Renningen: Mutter festgenommen https://share.google/xv1rBQYFeCRgbmebX
@Madridista7 Deine Forderung nach einer zeitnahe Festnahme (7 Tage) kam dann ja hin.
Man muss ruhig bleiben und abwarten.
Damit fährt man meist gut.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 10:26
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Da hast Du völlig Recht. Das habe ich aber auch nicht behauptet. Du zitierst mich ja richtig. Das "und" ist kein Aufzählungs-UND. Das ist ein Verknüpfungs-UND. Wenn sich Eltern ständig streiten UND das ganze in einer engen Wohnung passiert, dann wird dem Kind in dem Moment gar nichts anderes übrig bleiben, als das ganze mitzubekommen
Ich hab das schon verstanden. Dass es dort laut war und gestritten wurde ist eine Angabe der Nachbarn. Das Jugendamt wird wohl nicht rumgelaufen sein und diese befragt haben.
Dass die Mutter nicht innerhalb weniger Monate eine neue Wohnung gefunden hat ist auch keine Kindeswohlgefährdung. Dass der neue Freund keine Unterstützung ist auch nicht.

Die objektiven Fakten gaben dem Jugendamt keine Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung. Auch, dass bereits ein Kind in Obhut genommen wurde ist kein Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung. Es gibt auch noch einen Unterschied zwischen "dem Jugendamt bekannt, unter Beobachtung" und tatsächlicher Kindeswohlgefährdung, die anhand von standardisierten Verfahren festgestellt wird. Das entscheidet auch nicht ein Mitarbeiter im Jugendamt alleine. Da wird eine spezielle Fachkraft hinzugezogen und gemeinsam wird dann das Verfahren zur Feststellung einer möglichen Kindeswohlgefährdung eingeleitet.

Natürlich sind das alles keine guten Umstände für ein gesundes Aufwachsen eines Kindes. Und trotzdem muss man unterscheiden, was wir jetzt von irgendwelchen Nachbarn gehört haben und was das Jugendamt gewusst hat. Bevor man sich die Frage stellt, warum das Jugendamt nicht früher eingegriffen hat, könnte man sich eher fragen, warum die Nachbarn jetzt erst gegenüber der Presse mit den Informationen rausrücken.


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um 10:37
Zitat von nairobinairobi schrieb:Deine Forderung nach einer zeitnahe Festnahme (7 Tage) kam dann ja hin.
Man muss ruhig bleiben und abwarten.
Damit fährt man meist gut.
Jap, da hat mein Gefühl mich nicht getäuscht, genauso wenig wie die Vermutung, wer dafür verantwortlich zu sein scheint… :(


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um 10:39
Zitat von EdnaEdna schrieb:Bevor man sich die Frage stellt, warum das Jugendamt nicht früher eingegriffen hat, könnte man sich eher fragen, warum die Nachbarn jetzt erst gegenüber der Presse mit den Informationen rausrücken.
Das hatte ich bereits einige Beiträge weiter hinten auch gesagt. Teilweise werden viel zu oft die Augen und der Mund verschlossen, obwohl es ganz offensichtlich Zeichen gibt, dass doch was nicht stimmt - wenn’s zu spät ist, ist damit leider niemandem mehr geholfen, siehe aktueller Fall. Traurig.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 10:43
Ich gehe davon aus, dass die Angaben der Nachbarn aussagekräftiger sind, als die Aussage des JA, wonach „es keine Hinweise auf Kindeswohlgefährdung gab“. Die Nachbarn sind täglich live vor Ort und können über ihre Wahrnehmungen berichten. Im Gerichtsverfahren sind das dann Zeugen und nicht „irgendwelche Nachbarn“. Wenn das JA ohnehin schon involviert und vor Ort war, wem hätten die Nachbarn dann Meldung über die Zustände machen sollen? Eine Anzeige bei der Polizei wird bei solchen Umständen an das JA weiter geleitet, da offenbar strafrechtlich relevante Vorgänge (noch) nicht vorlagen.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum man die Mutter unter all diese Umständen immer wieder in Schutz nimmt und den Totschlag an dem wehrlosen, schutzbedürftigen Baby entschuldigt, mit der Behauptung, es sei keine Entschuldigung, sondern nur eine Erklärung für die Tat. Inhaltlich sind aber all diese Erklärungen in Wahrheit Entschuldigungen.


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Verdacht auf Tötung durch eigene Mutter: Säugling in Renningen tot aufgefunden

um 10:46
Zitat von EdnaEdna schrieb:könnte man sich eher fragen, warum die Nachbarn jetzt erst gegenüber der Presse mit den Informationen rausrücken.
Richtig!

Das stößt mir schon eine Weile hier unangenehm auf. Wenn ich sowas schon in meiner unmittelbaren Nachbarschaft registriere, versuche ich immer Hilfsangebote zu machen, im Sinne des in diesem Fall Säuglings

Wenn so viele Leute gesehen/gehört haben wollen, dass dort eine Situation zu entgleiten droht, wo waren diese Menschen denn vorher?

Jetzt den Kübel Trash über der Mutter zu leeren, hilft niemandem mehr und macht dieses kleine Wesen auch nicht wieder lebendig


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um 10:50
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Das stößt mir schon eine Weile hier unangenehm auf. Wenn ich sowas schon in meiner unmittelbaren Nachbarschaft registriere, versuche ich immer Hilfsangebote zu machen, im Sinne des in diesem Fall Säuglings

Wenn so viele Leute gesehen/gehört haben wollen, dass dort eine Situation zu entgleiten droht, wo waren diese Menschen denn vorher?

Jetzt den Kübel Trash über der Mutter zu leeren, hilft niemandem mehr und macht dieses kleine Wesen auch nicht wieder lebendig
Wenn das JA ohnehin schon involviert und vor Ort war, wem hätten die Nachbarn dann Meldung über die Zustände machen sollen? Eine Anzeige bei der Polizei wird bei solchen Umständen an das JA weiter geleitet, da offenbar strafrechtlich relevante Vorgänge (noch) nicht vorlagen.


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um 10:54
Zitat von EdnaEdna schrieb:Bevor man sich die Frage stellt, warum das Jugendamt nicht früher eingegriffen hat, könnte man sich eher fragen, warum die Nachbarn jetzt erst gegenüber der Presse mit den Informationen rausrücken.
Das ist doch ganz einfach.
Gehe ich zum Jugendamt, werden meine Angaben hinterfragt und womöglich bekommen diejenigen davon Wind, dass ich sie angesch... habe, das kann auch gern mal Ärger nach sich ziehen. Ich spreche da aus Erfahrung.
RTL hingegen bezahlt für derartige Interviews.


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