FrokenLisbeth schrieb:Und ich könnte mir vorstellen, dass die Details nicht veröffentlich werden, weil sie uns nichts angehen und das Kind nicht wieder lebendig machen.
Im Moment werden sie nicht veröffentlicht, weil die Ermittlungen noch laufen. Die Details zu diesem Falll gehen die Öffentlichkeit genau so viel oder so wenig an wie zu jedem anderen Tötungsdelikt.
Spätestens mit Beginn des Prozesses sind due Informationen eh bis ins letzte Detail öffentlich verfügbar, zumindest für die Menschen, die dich als Zuschauer in den Gerichtssaal setzen.
FrokenLisbeth schrieb:Oder kannst du Ferndiagnosen stellen? Mit dem Wissen was wir haben, steht es uns nicht zu zu sagen: dies oder das wäre die Lösung gewesen. das ist anmaßend
Genauso anmaßend ist es aber doch, hier eine entschuldigende "Erklärung" nach der sondern aufzuzählen, von Hormonschwankungen nach der Geburt über Wochenbettdepressionen bis hin zu Hilfestellungen, die ihr zugestanden hätten, die sie aber nicht bekommen hat ( vom Kindsvater, von ihrer Mutter, vom Jugendamt und was weiß ich noch von wem). Das ist doch alles genauso in den blauen Dunst geraten und damit anmaßend.
Laut Presseerklärung wird wegen Totschlags gegen due Mutter des toten Kindes ermittelt. Totschlag bedeutet, dass sie mit Tötungsabsicht gehandelt hat oder den Tod des Kindes zumindest billigend in Kauf genommen hat. Die Mutter ist die Person, der das vorgeworfen wird, gegen diecdeswegen ermittelt wird.
Wer als erwachsene Frau ein Kind bekommt übernimmt die Verantwortung für einen anderen, hilf- und wehrlosen Menschen, der ihm vollkommen ausgeliefert ist.
Von jedem Menschen, der sich hinter das Steuer eines Autos setzt erwarten wir, dass er mit dem 100 PS , die er mit einem Lenkrad und zwei Pedalen kontrollieren kann, umsichtig und verantwortungsvoll umgeht, damit er keine anderen Mrmschen gefährdet, verletzt oder tötet. Aber wenn eine 30jährige mit Absicht das ihr anvertraute Menschenleben vernichtet, sind alle schnell dabei zu schreien, sie sei bestimmt nur überfordert gewesen und habe mehr Hilfe gebraucht, due ihr verweigert wurde.